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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Andacht zu 1. Chronik 19,7-20,8 beleuchtet Rabea Kramp Davids Kriege gegen die Ammoniter und Aramäer sowie weitere Siege über riesenhafte Philister. Sie betont, dass Gott vollkommene Siege schenkt, auch wenn diese in Etappen errungen werden. Das Video ermutigt dazu, sich Gottes Hilfe in schwierigen Situationen und im Kampf gegen persönliche „Riesen“ anzuvertrauen, da Gottes Siege umfassend sind.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute auf der Seite 465. Und ich freue mich unglaublich auf diese bestimmte Seite, weil sie viele interessante Dinge enthält. Aber bevor wir sie entdecken, lasst uns gemeinsam beten.

[0:47] Lieber Herr Jesus, wir danken dir für die persönlichen Siege, die du uns jeden Tag schenken möchtest. Wir danken dir, dass wir siegen dürfen, dass du alles bereitstellst, damit wir nicht fallen, dass du alle Vorkehrungen triffst, damit wir erfolgreich im Leben und im Glaubensleben sein dürfen. Herr, wir können dir nur Danke sagen und dich bitten, dass du in unserem Leben jeden Tag Siege schenkst. Amen.

[1:27] Wir befinden uns in 1. Chronik Kapitel 19. Und wir haben gestern von den zahlreichen Eroberungskriegen Davids gelesen und auch, dass seine Freundlichkeit gegenüber dem Ammoniterkönig Hanun nicht gewürdigt wurde und dass daraus ein unguter Konflikt entsteht. Heute wollen wir lesen, wie es in diesem Konflikt weitergeht, und wir starten in 1. Chronik 19, Vers 7:

[1:56] „Sie warben 32.000 Streitwagen an und den König von Maacha mit seinem Volk. Die kamen und lagerten sich vor Medeba. Und die Ammoniter sammelten sich aus ihren Städten und zogen in den Kampf. Als David es hörte, sandte Joab mit dem ganzen Heer, die Helden. Wir wissen, David hatte viele Helden. Die Ammoniter aber waren ausgezogen und rüsteten sich zum Kampf vor dem Stadttor. Die Könige aber, die zu ihrer Hilfe gekommen waren, standen für sich auf dem Schlachtfeld. Als nun Joab sah, dass ihm von vorn und hinten ein Angriff drohte, traf er eine Auswahl unter der Mannschaft in Israel und stellte sich gegen die Aramäer auf. Das übrige Volk aber übergab er dem Befehl seines Bruders Abischai, damit sie sich gegen die Ammoniter aufstellten. Also der eine gegen die Aramäer, der andere gegen die Ammoniter. Und er sprach: Wenn die Aramäer mir überlegen sind, so komm mir zu Hilfe. Wenn aber die Ammoniter dir überlegen sind, so will ich dir zu Hilfe kommen. Sei stark! Ja, lasst uns stark sein für unser Volk und für die Städte unseres Gottes. Der Herr aber tue, was ihm gefällt.“

[3:19] Das Heer der Israeliten ist hier in einer prekären Situation. Von allen Seiten sind Feinde: die Aramäer von der einen Seite, die Ammoniter von der anderen Seite. Und Joab und Abischai, die beiden Brüder, stellen sich Rücken an Rücken den Feinden entgegen. Sie vertrauen aber nicht nur ihren eigenen Fähigkeiten, wie wir schon gestern in der Andacht gelernt haben, sondern sie vertrauen, sowie David, auf die Hilfe des Herrn. Und die Frage ist, ob es uns im Leben nicht manchmal auch so geht, dass wir das Gefühl haben, von allen Seiten bedrängt zu sein, dass der Feind uns von allen Seiten angreift und wir kaum Oberwasser kriegen, weil wir immer wieder mit irgendeiner schlimmen Sache, mit irgendeiner schlimmen Nachricht bedrängt werden, weil wir kaum zum Luftschnappen kommen. In solch schwierigen und ausweglosen Situationen müssen wir so sein wie Joab, der in Vers 13 sagt: „Sei stark! Ja, lasst uns stark sein für unser Volk und für die Städte unseres Gottes. Der Herr aber tue, was ihm gefällt.“ Vielleicht formulierst du diesen Vers um für dich und sagst: „Sei stark! Ja, lass mich stark sein für meine Familie oder für meine Gemeinde oder für meinen Ehepartner, für meine Kinder, für wen auch immer.“ Aber die Hilfe, die wir bekommen, die kommt vom Herrn.

[4:46] Es geht weiter in Vers 14: „Und Joab rückte mit dem Volk, das bei ihm war, zum Kampf gegen die Aramäer vor, und sie flohen vor ihm. Als aber die Ammoniter sahen, dass die Aramäer flohen, flohen auch sie vor seinem Bruder Abischai und zogen sich in die Stadt zurück. Und Joab kam nach Jerusalem. Als aber die Aramäer sahen, dass sie von Israel geschlagen worden waren, sandten sie Boten hin und ließen die Aramäer von jenseits des Stromes ausziehen, und Schophach, der Heerführer Hadad-Esers, zog von ihnen her. Als dies David berichtet wurde, versammelte er ganz Israel und zog über den Jordan. Und als er zu ihnen kam, stellte er sich in Schlachtordnung gegen sie auf. Und David stellte sich gegen die Aramäer zum Kampf, und sie kämpften mit ihm. Aber die Aramäer flohen vor Israel, und David tötete von den Aramäern 7.000 Wagenkämpfer und 40.000 Mann Fußvolk. Dazu tötete er auch Schophach, den Heerführer. Und als die Knechte Hadad-Esers sahen, dass sie vor Israel geschlagen waren, machten sie Frieden mit David und wurden ihm dienstbar. Und die Aramäer wollten den Ammonitern nicht mehr helfen.“

[6:02] Die mit den Ammonitern verbündeten Aramäer, die werden von David geschlagen. Und die Zahlen finden wir in Vers 18. Was für eine Hausnummer! Das hier war nicht nur, dass David sie besiegt, sondern er unterwirft sie sich auch und macht sie sich dienstbar. Und damit wird ein mächtiges Bündnis zerschlagen und ein mächtiger, weiterer Sieg Davids kommt hinzu.

[6:35] „Und es geschah am folgenden Jahr zur Zeit, da die Könige zum Kampf ausziehen, da führte Joab die Kriegsmacht aus und verheerte das Land der Ammoniter und kam und belagerte Rabba. David aber blieb in Jerusalem. Und Joab eroberte Rabba und zerstörte es. Und David nahm die Krone ihres Königs von dessen Haupt, und er fand, dass sie ein Talent Gold wog und mit Edelsteinen besetzt war, und sie kam auf das Haupt Davids. Er führte auch sehr viel Beute aus der Stadt. Auch das Volk darin führte er weg und stellte sie an Sägen und an eiserne Werkzeuge und eiserne Beile. So machte es David mit allen Städten der Ammoniter. Dann kehrte David samt dem ganzen Volk wieder nach Jerusalem zurück.“

[7:23] Wir lesen also davon, dass einige Monate später, im darauffolgenden Jahr, Joab hier bei den Ammonitern, nachdem sie sich schon besiegt hatten, noch mal einen Feldzug unternimmt und eine riesige Beute mit sich führt und sogar die Krone des Königs mitnimmt. Und diese Krone, die sehr schwer ist, sehr prächtig, von Gold und Edelsteinen, die landet auf Davids Haupt.

[8:00] Das heißt, wenn Gott einen Sieg schenkt, so wie hier dem David, dem Joab und dem Abischai über die Ammoniter und die Aramäer, und einige Monate später noch einmal, dann möchte uns dieses Kapitel sagen, dass Gottes Siege vollkommen sind. Gott schenkt uns vollkommene Siege, keine halben. Das heißt, wenn wir Sünde in unserem Leben haben, mit der wir kämpfen, mit der wir nicht zurande kommen, weil sie uns immer und immer wieder überwinden möchte, dann können wir Gewissheit haben, dass Gott sagt: „Nimm meine Hand, denn ich möchte dir einen vollkommenen Sieg über diese Sünde schenken.“ Gott macht keine halben Sachen mit Siegen über Sünde. Manchmal braucht es für einen Sieg mehrere Etappen. Es geht manchmal nicht von heute auf morgen, auch wenn wir mit liebgewordenen, schlechten Gewohnheiten aufhören möchten. Aber Gott sagt: „Wenn es Etappen braucht, gehe ich auch mit dir Etappensiege.“ Aber am Ende steht der komplette Sieg fest.

[9:06] „Und es geschah danach, da kam es bei Geser zum Kampf mit den Philistern. Damals erschlug Sibbechai, der Huschatiter, den Sippai, einen von den Söhnen Raphas, und sie wurden gedemütigt. Und es kam nochmals zum Kampf mit den Philistern. Da erschlug Elhanan, der Sohn Jaïrs, den Lachmi, den Bruder Goliaths, des Gatiters, und dessen Speerschaft war wie ein Weberbaum. Und es kam wiederum zum Kampf bei Gat. Dort war ein Mann von großer Länge, der hatte sechs Finger und sechs Zehen, im Ganzen vierundzwanzig. Auch er stammte von Rapha. Als er nun Israel verhöhnte, da erschlug ihn Jonatan, der Sohn Schimas, des Bruders Davids. Diese waren dem Rapha in Gat geboren, und sie fielen durch die Hand Davids und durch die Hand seiner Knechte.“

[10:02] Wer meint, die Geschichte von David und Goliath sei eine Eintagsfliege, wird hier in Kapitel 20 eines Besseren belehrt. Und diese drei Geschichten mit drei Siegen über drei Riesen, die sind hier viel zu versteckt, und ihnen wird viel zu wenig Beachtung geschenkt. Sie werden hier so ein bisschen nebensächlich abgehandelt, aber sie sind eigentlich genauso spektakulär wie das Kapitel, in dem David den Goliath besiegt. Und wieder müssen wir uns die Frage stellen: Welche Riesen gibt es vielleicht in unserem Leben, in meinem Leben, in deinem Leben, Riesen, die wir besiegen sollten?

[10:44] Siege, die Gott uns schenken möchte. Und vielleicht ist heute ein guter Tag, darüber nachzudenken, welche Riesen in unserem Leben noch besiegt werden sollten. Lasst uns gemeinsam darüber nachdenken und beten. Lieber Herr Jesus, du bist ein Gott, der Siege schenkt, der Siege liebt. Und wir möchten dich bitten, dass wir Zuversicht haben, dass du, wenn wir an deiner Seite kämpfen, dass wir den Sieg erringen können. Schenk uns den Sieg über Sünde und gib, dass wir jeden Tag auf deiner Seite gehen. Amen.


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