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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Rabea Kramp tief in 1. Chronik 26 ein und beleuchtet die detaillierte Organisation des Tempeldienstes unter König David. Sie analysiert die Rollen der Torhüter, Schatzverwalter und Richter und betont die wiederkehrende Anforderung von „tüchtigen Männern“. Das Video zieht Parallelen zu modernen Gemeindeämtern und ermutigt die Zuhörer, ihre eigenen Gaben für Gottes Werk zu erkennen und einzusetzen, inspiriert von Davids lebenslanger Hingabe an die Organisation des Heiligtums.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute die Seite 471, und wir tauchen weiter ein in 1. Chronik 26. Und bevor wir das tun, möchte ich mit euch beten.

[0:44] Lieber Gott, wir haben gesehen, wie ein Heiligtum auch mit Musik gefüllt ist und dass es diese wunderbare Gabe gibt, die du gegeben hast. Herr, hilf uns noch mehr vom Heiligtum zu verstehen, wenn wir heute noch tiefer darin einsteigen. Und lass du denn dafür... Amen.

[1:09] Wir starten in 1. Chronik 26, Vers 5. Gestern haben wir über die Musiker gesprochen und schon ein bisschen mit den Torhütern und mit den Verwaltern des Tempels. Hat es begonnen und wollen da genau anknüpfen in Vers 5, wo es heißt: „Der sechste Ammiel, der siebte Issachar, der achte Peulthai. Den Gott hatte ihm gesegnet. Und seinem Sohn Schemaja wurden auch Söhne geboren. Die Häupter ihrer Familien wurden, denn sie waren tüchtige Männer voller Kraft. Die Söhne Schemajas waren Othni, Raphael, Obed und Elsabad. Und seine Brüder, tüchtige Leute: Elihu und Semachja. Alle diese waren von den Söhnen Obeds. Sie und ihre Söhne und Brüder, tüchtige Männer, tauglich zum Dienst, zusammen 62 von Obed. Und Jeïël hatte Söhne und Brüder, tüchtige Leute, insgesamt 18. Von den Söhnen Meraris: Chilkijahu war das Oberhaupt, obwohl er nicht der Erstgeborene war, setzte ihn sein Vater doch zum Oberhaupt.“

[2:27] Uns fällt immer wieder beim Lesen diese Phrase auf: „tüchtige Männer“, „tüchtige Leute“. Und das haben wir bisher vorher nicht gefunden in der Einteilung der Leviten. Aber es zeigt anscheinend, dass die Torhüter und die Verwalter des Tempels-Schatzes, dass die so einen Charakterzug benötigt haben oder dass sie genau nach diesem Gesichtspunkt ausgesucht wurden, dass sie eben tüchtig waren, dass sie fleißig waren und betriebsam.

[2:57] Wir lesen hier von Chilkijahu, der das Oberhaupt ist, obwohl er nicht der Erstgeborene ist. Und das ist eine Begebenheit, die wir öfter in der Bibel sehen, dass nicht immer der Erstgeborene Sohn auch dann das Erstgeburtsrecht bekommt, sondern dass der Vater manchmal noch anders entscheidet. Und das scheint nicht so außergewöhnlich zu sein, aber es kommt halt vor. Und hier wird es erwähnt.

[3:24] Wir lesen weiter in Vers 11: „Der zweite Hilkijahu, der dritte Tebalja, der vierte Sacharja. Zusammen waren es 13 Söhne und Brüder Chosas.“ Diesen Abteilungen der Torhüter, eingeteilt nach den Oberhäuptern der Mannschaften, fielen gleich wie ihren Brüdern Aufgaben zu, die zum Haus des Herrn zu versehen hatten. Und sie warfen das Los nach ihren Vaterhäusern, den Jungen sowohl als den Alten, für jedes Tor.“

[3:55] Zum zweiten Mal lesen wir hier, dass es Jung und Alt, dass sie alle zusammen gearbeitet haben, dass über sie das Los geworfen wurde. Das heißt, im Heiligtum war der Dienst generationenübergreifend. Und die Jungen konnten von den Alten lernen, wie der Heiligtumsdienst verrichtet wurde. Und auch lesen wir hier zum wiederholten Male, dass die Einteilung durch das Los geschah. Das heißt, genauso wie die Leviten, die im Opferdienst tätig waren, die im Musikdienst tätig waren und so anders durch Los eingeteilt wurden, genauso auch die Torhüter und Verwalter.

[4:40] Wir lesen weiter in Vers 14: „Das Los für das Tor gegen Osten fiel auf Schelemja. Und für seinen Sohn Sacharja, der ein verständiger Ratgeber war, warf man das Los, das fiel für ihn gegen Norden.“

[4:53] Also, die Torhüter waren manchmal auch Ratgeber. Das ist interessant. Sie standen nicht einfach nur und haben das Heiligtum bewacht, sondern sie hatten noch ganz andere Qualitäten. „Für Obed-Edom aber gegen Süden und für seine Söhne bei dem Vorratshaus. Für Schuppim und Hosah gegen Westen, beim Tor Schallechet an der oberen Straße. Eine Wache neben der anderen. Gegen Osten waren sechs Leviten eingesetzt, gegen Norden täglich vier, gegen Süden täglich vier und bei dem Vorratshaus je zwei. Für Parbar gegen Westen vier an der Straße und zwei am Parbar. Dies sind die Abteilungen der Torhüter von den Söhnen der Korachiter und den Söhnen Meraris.“

[5:43] Also, wieder sehen wir hier eine strenge Loseinteilung und dass alles seine Ordnung hatte. Vers 20: „Hier geht es jetzt um die Verwalter der Schätze im Haus Gottes. Und was die Leviten betrifft: Achija war über die Schätze des Hauses Gottes und über die Schätze der geweihten Dinge eingesetzt. Die Söhne Ladanis, die Söhne der Gerschoniter, Ladanis, die Familienhäupter Ladanis, die Söhne des waren die Jehieliter. Die Söhne der Jehieliter: Setam und dessen Bruder Joel waren über die Schätze des Hauses des Herrn eingesetzt. Von den Amramitern, Jizharitern, Hebronitern und Usielitern waren Jibril, der Sohn Gerschoms, des Sohnes Moses, Oberster über die Schätze. Und seine Brüder von Elieser, dessen Sohn Rehabja war, dessen Sohn Jesaja war, dessen Sohn Joram war, dessen Sohn Sichri war, dessen Sohn Schelomit. Dieser Schelomit und seine Brüder waren über alle Schätze der geweihten Dinge eingesetzt, die der König David und die Fürsten und die Obersten der Tausendschaften und Hundertschaften und die Heerführer geweiht hatten.“

[7:00] Die Bibel spricht hier von geweihten Schätzen. Und wir wissen ja, dass die Israeliten viele Dinge geschenkt bekommen haben, viele kostbare Geschenke bekommen haben, die ihren Weg ins Heiligtum gefunden haben. Natürlich auch Dinge erobert und erbeutet hatten, die ebenfalls ihren Weg ins Heiligtum gefunden haben und ihre Anwendung dort. Und damit diese Dinge auch würdig waren, im Heiligtum überhaupt da zu sein, wurden sie geweiht. Und das lesen wir nämlich in Vers 27: „Warum? Sie hatten sie von den Kriegen und von der Beute geweiht, um das Haus des Herrn zu unterstützen. Auch über alles, was Samuel der Seher und Saul, der Sohn des Kisch, und Abner, der Sohn des Ner, und Joab, der Sohn der Zeruja, geweiht hatten. Alles Geweihte war unter der Aufsicht Schelomits und seiner Brüder.“

[7:58] Also, die vielen Gegenstände, die dort in verschiedenen Kriegen über verschiedene Generationen erbeutet wurden, die wurden geweiht, damit sie auch nicht mehr anderweitig verwendet werden sollten und konnten. Und wir haben heute ein kleines Abbild davon noch in unserer Praxis im Gottesdienst. Wir haben zum Beispiel das Abendmahlsgeschirr. Wir haben einen Kelch oder kleine Kelche. Wir haben einen Teller, manchmal auch silber oder versilbert. Und wir würden mit diesem Abendmahlsgeschirr nichts anderes machen, als es fürs Abendmahl zu verwenden. Wir würden davon nicht ganz normal ein Brot essen oder etwas anderes trinken, sondern diese Dinge, die sind für das Abendmahl bestimmt. Und so können wir uns ungefähr das vorstellen, wie es im Heiligtum gewesen ist, dass man diese kostbaren Gegenstände wirklich dem Gottesdienst geweiht hat.

[8:53] „Von den Jizharitern waren Kenanja und seine Söhne als Vorsteher und Richter über Israel bestimmt für die äußeren Geschäfte.“ Also, hier lesen wir von einem weiteren Bereich, nämlich die Leviten. Es gab Leviten, die für die äußeren Geschäfte eingeteilt waren. Sie haben sich um das Verwaltungstechnische sozusagen gekümmert. Vers 30: „Von den Hebronitern aber standen Hasabja und seine Brüder, 1700 tüchtige Leute. Schon wieder diese „tüchtige Leute“ der Verwaltung Israels diesseits des Jordan, vor gegen Westen, für alle Angelegenheiten des Herrn und für den Dienst des Königs. Von den Hebronitern war Jerija das Oberhaupt der Hebroniter, nach ihren Geschlechtern und Familien. Und im vierzigsten Jahr des Königs David wurde nach ihnen gesucht, und man fand unter ihnen tüchtige Männer in Jaser in Gilead.“

[9:54] Also, „tüchtig“ war eine wichtige Tugend und Charaktereigenschaft, die hier gesucht wurde für den Dienst am Heiligtum. Und man fand solche tüchtigen Männer in Jaser in Gilead, Leviten natürlich. Und es zeigt uns, dass David hier nach Menschen und Männern der Leviten gesucht hat, die bestimmte Gaben hatten. Und so machen wir es heute auch noch, wenn wir in der Gemeinde Personen für bestimmte Ämter wählen, dann schauen wir, welche Gaben haben die Männer oder die Frauen, die wir wählen möchten, und für welchen Bereich eignen sie sich. Im Bereich der Saal-Diakonie würden wir vielleicht das würden wir vielleicht gleichsetzen mit den Torhütern am Heiligtum. Oder die Schatzmeisterei, das sind hier die, die sich um die Verwaltung des Tempels-Schatzes gekümmert haben. Die Musiker, das liegt auf der Hand, das sind die Instrumentalisten und Sänger. Und die Richter und Vorsteher, das sind die, die verwalten, vielleicht ein Gemeindeleiter, ein Organisator, jemand, der sich vielleicht um die Gemeindeschreiberei kümmert. Das sind so die verschiedenen Abteilungen. Wir entdecken sie in etwas abgeänderter Form heute immer noch in unseren Gemeindeaktivitäten und Ämtern. Und wir haben gelesen, dass David im vierzigsten Jahr seiner Regierung – und das ist ja das letzte Jahr seiner Regierung vor seinem Tod – immer noch sehr damit beschäftigt war, den Heiligtumsdienst zu organisieren und in die richtigen Wege und Bahnen zu leiten. Das heißt, er war unermüdlich. Er war bis zum Lebensende wirklich damit beschäftigt, hat es als seine Lebensaufgabe gesehen, seinem Sohn Salomon alles so zu übergeben, dass es nach seinem Tod auch wirklich gut läuft und er in Ruhe einschlafen darf.

[11:46] Gott schenkt Gaben. Und vielleicht ist heute mal ein Tag, wo du darüber nachdenken kannst, welche Gaben hat Gott dir geschenkt oder welche Gaben möchte Gott dir noch schenken, die du dann für sein Werk und für seine Gemeinde einbringen kannst. Vielleicht ist es ein wertvoller Gedanke heute für den Tag. Lasst uns gemeinsam beten.

[12:08] Herr, wir danken dir, dass du uns Gaben schenkst, dass du uns befähigst, bestimmte Dinge in deinem Werk zu tun. Und dass du auch immer wieder neue Gaben gibst und die wir auch von dir erbitten können. Ja, beschenke uns und hilf uns, dass wir ausgerüstet sind für den Dienst und dass wir genauso tüchtig sein dürfen wie die Männer, die hier am Heiligtum gedient haben. Und dafür danken wir dir. Amen.
[Musik]


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