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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 2. Chronik 6:36-7:12, Salomos Gebet bei der Tempelweihe. Er betont die biblische Verheißung der Vergebung und Wiederherstellung für alle, die sich von ganzem Herzen Gott zuwenden, selbst nach tiefem Fall. Die göttliche Reaktion mit Feuer vom Himmel und der Herrlichkeit Gottes im Tempel symbolisiert Gottes Annahme und seine ewige Gnade. Eine ermutigende Botschaft über Gottes Bereitschaft, Gebete zu erhören und sein Volk zu segnen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 482. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:40] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir jeden Tag im Gebet zu dir kommen können und dass wir jeden Tag unser Denken neu ausrichten können auf das himmlische Heiligtum, wo Jesus jetzt für mich und für jeden, der zuhört und zuschaut, eintritt. Und wir möchten das in Anspruch nehmen für uns persönlich, dass Jesus für uns eintritt und dass, wo wir gesündigt haben, wo wir abgewichen sind, wo wir in Schwierigkeiten auch gekommen sind durch äußere Umstände, dass du uns Sünde vergibst, dass du uns heilst, dass du uns hilfst in den Schwierigkeiten, die heute vor uns liegen. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst und danke dir dafür, dass dein Wort seine Kraft entfalten wird. Im Namen Jesu. Amen.

[1:35] Wir sind in Zweiter Chronik Kapitel 6, in dem Gebet, das Salomo anlässlich der Einweihung des salomonischen Tempels zu Gott betet. Wir sind in Vers 36.

[1:52] "Wenn sie gegen dich sündigen – denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt, übrigens eine Aussage, wie Paulus später auch macht im Römerbrief, dass alle gesündigt haben und die Herrlichkeit Gottes verfehlen, die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, verfehlen könnten, Römer 3, den entsprechenden Versen – und du über sie zornig bist und sie vor dem Feind dahingibst, sodass ihre Bezwinger sie gefangen wegführen in ein fernes oder nahes Land, und sie nehmen es sich zu Herzen in dem Land, das sie gefangen weggeführt wurden, und sie kehren um und flehen zu dir in dem Land ihrer Gefangenschaft und sprechen: 'Wir haben gesündigt und unrecht getan und sind gottlos gewesen.'"

[2:38] Wir haben schon gesehen, dass Salomo die verschiedenen Folgen der Sünde, des Ungehorsams, die verschiedenen Flüche, die in 3. Mose 26 und 28 angesprochen werden, hier teilweise wieder anführt und in beiden Beispiele nennt. 3. Mose, wiederum 5. Mose, ist die höchste Stufe dieses Fluches, das Exil, das Weggeführtwerden in ein fremdes Land, was sich leider dann Jahrhunderte später auch tatsächlich erfüllte, als die Israeliten in das babylonische Exil gefangen genommen worden sind. Aber schon in 5. Mose gibt es mehrfach die Verheißung, dass selbst dann im Exil, wenn sie dann umkehren und von ganzem Herzen sich zu Gott zurückwenden, dass Gott sie erhören wird, dass er sie retten wird, dass er sie zurückführen wird, dass er sie wiederherstellen wird, wenn sie von ganzem Herzen ihn suchen. Mit anderen Worten: Selbst wenn wir sehr weit abgefallen sind von Gott, wenn wir sehr tief gefallen sind, wenn wir uns weit von dem entfernt haben und wir uns bekehren, wenn er die Hand ausgestreckt hat, wenn wir lassen den Heiligen Geist doch in unseren Herzen wohnen, dann kann er uns wiederherstellen. Genau das ist jetzt...

[3:44] ...der Inhalt auch dieser Passage: "Wenn sie so zu dir umkehren mit ihrem ganzen Herzen und ihrer ganzen Seele im Land ihrer Gefangenschaft, wohin man sie weggeführt hat, und sie beten zu ihrem Land hingewandt – das ist genau das, was ja dann Daniel gemacht hat in Daniel 9 – und sie beten zu ihrem Land hingewandt, das du ihren Vätern gegeben hast, und zu der Stadt, die du erwählt hast, und zu dem Haus, das ich deinem Namen gebaut habe, so höre du vom Himmel her, seiner Wohnstätte, ihr Gebet und ihr Flehen und verschaffe ihnen Recht und vergib deinem Volk, was sie gegen dich gesündigt haben."

[4:22] Liebe Freunde, egal wie tief du gefallen bist, egal wie weit du dich von Gott entfernt hast, wenn du heute von ganzem Herzen wünschst, dass er dir vergibt, dass er dich reinigt, dass du wiederhergestellt bist, dann dreh dich zu ihm! Nicht morgen, nicht übermorgen, noch heute, noch jetzt, jetzt gleich! Gib ihm dein Herz! Bitte ihn, dass er dich reinigt, dass er dir vergibt, weil Jesus für dich am Kreuz gestorben ist, weil das Opfer schon bezahlt ist, kann auch eine schwere Sünde vergeben werden.

[5:04] "So lasst doch nun, mein Gott, deine Augen offen sein und deine Ohren achten auf das Gebet an diesem Ort." Das Heiligtum sollte der Ort besonderer Gebetserhörung sein. Oder in diesem Sinne ist es wichtig, dass wir, wenn wir beten, uns bewusst machen, dass es ein himmlisches Heiligtum gibt, wo Gott auf unsere ernsten, aufrichtigen, von Herzen kommenden Gebete wartet.

[5:34] "Und mache dich nun auf, Herr, Gott, zu deiner Ruhe und die Lade deiner Macht. Lass deine Priester, Herr, Gott, mit Heil bekleidet werden und deine Getreuen sich freuen über das Gute, was mein Unglaubliches ist." Erst die Bundeslade ist die Lade seiner Macht. Seine Kraft und seine Macht offenbaren sich in seinem Bund. Paulus sagt in Römer 1 Vers 16, dass die Kraft Gottes sein Evangelium ist. Die Bibel spricht davon, dass auch wir Kleider des Heils anziehen dürfen, aber auch wir Priester sein sollen, ein Volk von Priestern, das anderen von der Erlösung erzählt. "Herr, Gott, weise nicht ab das Angesicht deines Gesalbten", der König, der Mensch geworden ist, um sich mit uns zu identifizieren, damit wir als sein Volk von ihm vertreten werden im himmlischen Heiligtum.

[7:01] "Als nun Salomo sein Gebet vollendet hatte, da fiel Feuer vom Himmel und verzehrte das Brandopfer und die Schlachtopfer, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus, sodass die Priester nicht in das Haus des Herrn hineingehen konnten, weil die Herrlichkeit des Herrn das Haus des Herrn erfüllte." So was haben wir schon in 2. Mose 40 und auch in 3. Mose gesehen, wo Feuer vom Himmel fällt und das Heiligtum in Brand setzt und sozusagen das Opfer anerkennt, das dort gebracht worden ist. Feuer vom Himmel ist ein Symbol dafür, dass Gott das Opfer anerkennt, sowie bei Elia in 1. Könige und sowie bei Abel, der ein echtes, Gott wohlgefälliges Opfer gebracht hat.

[7:49] "Als aber alle Kinder Israels das Feuer herabfallen sahen und die Herrlichkeit des Herrn über dem Haus, da fielen sie auf ihre Knie mit dem Angesicht zur Erde auf das Pflaster und beteten an und dankten dem Herrn, dass er gütig ist und seine Gnade ewig währt." Diese Phrase hat ja schon David den Sängern aufgetragen, dass sie so den Gott des Himmels rühmen und loben sollten. Interessant, dass hier das Feuer, das vom Himmel fällt, die Herrlichkeit, diese Offenbarung, das alles erinnert an den Sinai, wie als Feuer vom Himmel kam und die Israeliten die Herrlichkeit Gottes gesehen haben.

[8:30] Der Bund Gottes bei seinem Volk. Und der König und das ganze Volk opferten Schlachtopfer vor dem Herrn. Und der König Salomo opferte als Schlachtopfer 22.000 Rinder und 120.000 Schafe, so weit in den Königen. Und das ganze Volk das Haus Gottes ein. Diese Zahl erscheint unvorstellbar groß, und man fragt sich, warum so viele. Ein Grund könnte mindestens auch sein, dass ein Teil der Opfer natürlich auch gegessen worden ist vom Volk, weil eine riesige Volksmenge gewesen ist, die auch entsprechend versorgt werden musste.

[9:00] Die Priester bestanden auf ihren Posten, die Leviten mit den Musikinstrumenten des Herrn, die der König David hatte machen lassen, um dem Herrn zu danken, dass seine Gnade ewig währt, während sie den Lobpreis Davids darbrachten. Und die Priester ihnen gegenüber die Trompeten, und ganz Israel stand dabei. Und Salomo heiligte den inneren Bereich des Vorhofs, der vor dem Haus des Herrn war, denn er brachte dort Brandopfer, die Fettstücke des Friedensopfers, denn der Altar, den Salomo hatte machen lassen, konnte die Brandopfer und Schlachtopfer und die Fettstücke nicht fassen.

[9:37] So feierte Salomo zu jener Zeit das Fest sieben Tage lang – das ist das Laubhüttenfest – sieben Tage lang und ganz Israel mit ihm, eine sehr große Gemeinde von Lebo-Hamath bis zum Bach Ägyptens, also von ganz Norden, weit im Norden, bis ganz zum Süden Israels. Am achten Tag eine feierliche Festversammlung, so wie das auch in 3. Mose 23 vorgeschrieben ist. Denn die Einweihung des Altars hatten sie sieben Tage lang gefeiert und das Fest auch sieben Tage lang. Aber am 23. Tag des Monats ließ er das Volk in ihre Zelte ziehen, fröhlich und guten Mutes wegen all des Guten, dass der Herr an David, Salomo und seinem Volk Israel getan hat.

[10:23] Lieber Freund, liebe Freundin, wir können dankbar sein, wir können froh sein, wir können fröhlich sein wegen all dem Guten, dass Gott für mich und für dich getan hat.

[10:37] "Und so vollendete Salomo das Haus des Herrn, das Haus des Königs und alles, was Salomo im Sinn gehabt hatte, im Haus des Herrn und in seinem Haus zu machen, das war ihm gelungen." Gott schenkt Segen, wenn wir ihm dienen wollen. "Da erschien der Herr dem Salomo in der Nacht und sprach zu ihm: 'Ich habe deine Gebete erhört und mir diesen Ort zur Opferstätte erwählt.'"

[11:04] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir deine Herrlichkeit sehen dürfen, zwar verhüllt, nicht so, wie wir sie einmal in der Ewigkeit sehen werden, aber doch so, dass wir sie verstehen können, ohne in unserer sündigen Natur zu vergehen. Danke, dass du uns deine Herrlichkeit so nahe wie möglich bringst, dass wir so viel wie möglich von ihr verstehen können und dass du bereit bist, durch den Heiligen Geist in unserem Herzen zu wohnen. Herr, das ist eine so große Sache, die können wir kaum richtig verstehen, aber wir können sie glauben, weil du es versprochen hast. Und Herr, das wollen wir tun. Im Namen Jesu. Amen.


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