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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 2. Chronik 8:14-9:16. Er spricht über König Salomos weise Organisation des Tempeldienstes nach Gottes Wort und die beeindruckende Begegnung mit der Königin von Saba. Kramp betont, wie Salomos Weisheit ein Vorbild für Jesus Christus ist und ermutigt dazu, Gottes Wort persönlich zu studieren, um tiefe, unübertroffene Erkenntnisse zu gewinnen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“. Heute ist Seite 484. Lasst uns gemeinsam beten.
Lieber Vater im Himmel, wir möchten uns vor dir demütigen. Dein Name ist über uns ausgerufen, und wir möchten dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist unser Herz erfüllst, dass du uns erklärst, was dein Wort für uns persönlich bedeutet. Wir möchten von ganzem Herzen unser Leben in deine Hände geben und dich bitten, dass du heute auch an diesem Tag uns führst, so wie es für uns am besten ist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:13] Wir sind in 2. Chronik Kapitel 8. Es geht um den König Salomo, all die Dinge, die er unternommen hat, und um die Art und Weise, wie er den Tempeldienst strukturiert hat. Wir lesen in Vers 14: „Und er bestimmte die Abteilungen der Priester, wie sein Vater David sie geordnet hatte, zu ihrem Dienst, und die Leviten zu ihren Aufgaben, um zu loben und zu dienen vor den Priestern, wie es jeder Tag erforderte, und die Torhüter nach ihren Abteilungen zu jedem Tor. Denn so hatte es David, der Mann Gottes, geboten.“
Der Gottesdienst sollte so stattfinden, wie es inspirierte Aussagen – in dem Fall von David – vorgeschrieben hatten. Salomo wollte keine kulturell attraktiven Neuerungen hereinbringen, einfach nur, um die neueste Mode mitzumachen, denn er wollte, dass der Gottesdienst so stattfindet, wie Gottes Wort es sagt. Und auch wir sollten in unserem Leben, in unseren Gemeinden, all das, was wir an Gottesdienst feiern und planen, an dem Wort Gottes ausrichten.
„Sie wichen nicht ab vom Gebot des Königs betreffs der Priester und Leviten in keinem Wort, auch hinsichtlich der Schätze nicht.“ Was Gott sich wünscht, sind Männer und Frauen, die in der Gemeinde Gottes von den Anweisungen Gottes auch nicht in einem Wort abweichen, weder zur Rechten noch zur Linken. So kam das ganze Werk Salomos zustande, bis zu dem Tag, als das Haus des HERRN gegründet wurde und bis zu seiner Vollendung, bis das Haus des HERRN vollständig fertig war.

[3:00] Damals ging Salomo nach Ezjon-Geber, das am Ufer des Meeres liegt, im Land Edom. Und Huram sandte ihm Schiffe durch seine Knechte, die sich auf dem Meer auskannten. Die Phönizier waren ja besonders begabte Seefahrer und haben viele Kolonien auch an der Mittelmeerküste, dann in Nordafrika und auf den Inseln und zum Teil später sogar in Spanien gehabt. Die fuhren mit den Knechten Salomos nach Ofir und holten von dort 450 Talente Gold und brachten es dem König Salomo.
Und die Königin von Saba hörte von dem Ruhm Salomos. Saba liegt im Süden des heutigen Arabien, weit entfernt von Israel. Und sie kam nach Jerusalem, um Salomo mit Rätseln zu prüfen, mit einem sehr großen Gefolge und mit Kamelen, die Gewürze und viel Gold und Edelsteine trugen. Und als sie zu Salomo kam, sagte sie ihm alles, was sie auf dem Herzen hatte. Und Salomo gab die Antwort auf alle ihre Fragen. Es war Salomo nichts verborgen, dass er es ihr nicht hätte erklären können.
Als nun die Königin von Saba die Weisheit Salomos sah und das Haus des HERRN, das er gebaut hatte, und die Speise auf seinem Tisch, die Wohnung seiner Knechte, das Auftreten seiner Dienerschaft und ihre Kleidung, aus seinen Mundschenken und ihre Kleidung, und auch seinen Aufgang, auf dem er zum Haus des HERRN hinaufzugehen pflegte, da geriet sie außer sich vor Staunen. Und sie sprach zum König: „Das Wort ist wahr, dass ich in meinem Land über deine Taten und über deine Weisheit gehört habe.“

[4:47] Salomo, der Sohn Davids, der Friedenskönig, wie sein Name es andeutet. Und er ist ein Typus auf den wahren Sohn Davids, den wahren Friedensfürsten, Jesus Christus. Auch in dieser Geschichte sieht man diese Typologie sehr deutlich. Wir können tatsächlich mit jeder Frage, mit allem, was uns auf dem Herzen liegt, zu Jesus kommen. Nicht nur mit den theologischen Fragen, sondern mit allem, was wir wissen wollen, was uns wichtig erscheint. Wir können Jesus bitten, uns zu erklären, was er in unserem Leben sich wünscht und was er eigentlich denkt und was er sich vorstellt. Es gibt keine Frage, auf die Jesus keine Antwort hätte.

[5:42] „Ich habe ihren Worten nicht geglaubt, bis ich gekommen bin und es mit eigenen Augen gesehen habe. Und siehe, es ist mir nicht die Hälfte gesagt worden von der Größe der Weisheit. Du hast das Gerücht übertroffen, das ich vernommen habe.“
Diese Erfahrung, die die Königin von Saba hier beschreibt, macht jeder, der sich persönlich selbst mit dem Wort Gottes beschäftigt. Man hört vielleicht viele aufrüttelnde und aufmunternde Predigten, begeisterte Ansprachen über das Wort Gottes und hört, dass Menschen begeistert sind von der Tiefe und Klarheit und Schönheit des Wortes Gottes. Aber man kann nicht einmal die Hälfte von dem mitnehmen, was andere selbst entdeckt haben. Mit anderen Worten: Erst wenn wir uns selbst mit dem Wort Gottes beschäftigen, dann werden Sie feststellen, dass vieles von dem, was dort zu mir persönlich spricht, hat ein anderer mir noch nie erklärt. Nicht die Hälfte von dem ist mir persönlich gesagt worden, von dem, was ich selbst in der Bibel entdeckt habe. Das allermeiste konnte ich selbst sehen. Viele Dinge, die mir niemand vorher gesagt hatte, konnte ich selbst sehen. Und das zeigt, dass Gott persönlich zu jedem Einzelnen, auch zu dir, lieber Freund, liebe Freundin, sprechen möchte.
„Glücklich sind deine Leute, ja, glücklich diese deine Knechte, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören.“ Wir können heute sagen: Glücklich ist der, der allezeit vor Jesus steht, der allezeit mit Jesus verbunden ist und von seiner Weisheit hört. Schätzen wir die Gelegenheit, die wir haben, das Wort Gottes, die inspirierte Schriften durch die Möglichkeit, das Privileg des Gebetes, die Weisheit Gottes für uns persönlich in Anspruch nehmen zu können. Ich glaube, ich muss hier noch mehr schätzen.
„Gepriesen sei der HERR, dein Gott, der Gefallen an dir gehabt hat, sodass er dich auf seinen Thron setzte als König vor dem HERRN, deinem Gott. Weil dein Gott Israel liebt und es ewiglich erhalten will, deshalb hat er dich zum König über sie eingesetzt, damit du Recht und Gerechtigkeit übst.“ Diese Frau aus Südarabien hat bei der Betrachtung des Lebens und der Gewohnheiten von Salomo den Schluss gezogen: „Gott liebt sein Volk.“ Können die Menschen, die uns sehen und uns hören, zu dem Schluss kommen, dass Gott sein Volk liebt?

[8:09] Und sie gab dem König 120 Talente Gold und sehr viel Gewürze und Edelsteine. Es gab sonst kein solches Gewürz, wie das, welches die Königin von Saba dem König Salomo sandte. Dazu brachten die Knechte Hurams und die Knechte Salomos, die Gold holten, auch Sandelholz und Edelsteine. Und der König ließ aus dem Sandelholz einen Aufgang machen für das Haus des HERRN und für das Haus des Königs, und Lauten und Harfen für die Sänger. Etwas Derartiges war zuvor im Land Juda niemals gesehen worden. Spektakulär!
Und der König Salomo gab der Königin von Saba alles, was sie wünschte und erbat, viel mehr, als das, was sie selbst dem König gegeben gebracht hatte. Dann kehrte sie in ihr Land zurück samt ihren Knechten.
Das Gewicht des Goldes aber, das bei Salomo in einem Jahr einging, betrug 666 Talente Gold, außerdem, was die Handelsleute und die Kaufleute brachten. Es brachten auch alle Könige von Arabien und die Statthalter des Landes Gold und Silber zu Salomo. Und der König Salomo ließ 200 große Schilde aus gehämmertem Gold machen. 600 Schekel gehämmertes Gold verwendete er für jeden Schild. Außerdem 300 kleine Schilder aus gehämmertem Gold, wobei er 300 Schekel gehämmertes Gold für einen kleinen Schild verwendete. Und der König brachte sie in das Haus des Libanon.

[9:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass wir dieses Vorrecht haben, dass wir allezeit von der Weisheit Jesu profitieren können. Und ich möchte bekennen, auch vor allen, die heute zuhören und zuschauen, dass mir nicht die Hälfte von dem gesagt worden ist, was ich selbst entdecken konnte in der Bibel und dem, was Jesus mir gezeigt hat. Danke, dass du deinen Heiligen Geist sendest und dass wir eine tiefe und bleibende Weisheit bei dir finden können. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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