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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ die Herrschaft Rehabeams in 2. Chronik 11-12. Er zeigt, wie Rehabeam nach anfänglicher Stärkung Judas und dem Zuzug treuer Gläubiger von Gott abfällt, sobald er sich sicher wähnt. Die darauf folgende Invasion Schischaks dient als göttliche Zurechtweisung, die Rehabeam und das Volk zur Demut führt. Die Episode betont die Wichtigkeit beständiger Hingabe an Gott und warnt davor, sich in Zeiten des Erfolgs von ihm abzuwenden.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Seite 487. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir dich haben und dass du in unser Leben hineinsprichst und uns auch vor Fehlern bewahren möchtest, dass du uns warnst. Und wir möchten dich bitten, dass du auch heute an diesem Tag durch dein Wort uns vor schlechten Entscheidungen behütest, dass du uns rechtzeitig warnst und dass du mit deinem Heiligen Geist unser Herz so erreichst, dass wir auch bereit sind, diese Warnung anzunehmen. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst, dass wir von dir lernen können und gestärkt werden für alles, was heute vor uns liegt. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:26] Wir sind in 2. Chronik Kapitel 11.

[1:30] Rehabeam hat seine Königsherrschaft militärisch in Juda gestärkt. Und aus dem Nordkreis Israel kommen zahlreiche Gläubige in den Süden, weil dort der König Jerobeam den Gottesdienst verändern, durch goldene Kälber und Böcke, und die Treuen aus ihren verantwortungsvollen Positionen im Werk Gottes verstoßen hat. Es heißt von diesen treuen Priestern und auch anderen Gläubigen, die im Süden jetzt ein geistliches Zuhause finden, in Vers 17: "Diese stärkten das Königreich Juda und ermutigten Rehabeam, den Sohn Salomos, drei Jahre lang, denn sie wandelten drei Jahre lang auf dem Weg Davids und Salomos." Dieser Zustrom an gläubigen Menschen hat für eine gewisse Zeit dem Süden Judas sehr gut getan und einen geistlichen Impuls gesetzt. Und Rehabeam nahm sich im Salat die Tochter Eliabs, des Sohnes Davids, zur Frau, und Abichail, die Tochter Eliabs, des Sohnes Jesses. Und die gebar ihm Jeusch, Semarja und Saham. Nach dieser nahm er die Tochter Absaloms, Maacha, die gebar ihm Abija, Attai, Sisa und Schelomit. Aber Rehabeam hatte Maacha, die Tochter Absaloms, lieber als alle seine anderen Frauen und Nebenfrauen, denn er hatte 18 Frauen genommen und 60 Nebenfrauen und zeugte 28 Söhne und 60 Töchter. Wir sehen hier noch das Erbe seines Vaters Salomo, der ja diese Sache mit den Frauen, den Frauenexzess, förmlich durchgeführt hat und 1.000 Frauen gehabt hat. Wir ahnen jetzt auch, wenn wir diese Zahlen sehen, wie viele Kinder möglicherweise der Salomo in etwa gezeugt haben könnte. Und Rehabeam setzte Abija, den Sohn der Maacha, zum Haupt und zum Fürsten ein unter seinen Brüdern, denn er wollte ihn zum König machen. Und er war verständig und verteilte alle seine Söhne in alle Gebiete von Juda und Benjamin, in alle festen Städte, und er gab ihnen einen reichlichen Unterhalt und begehrte viele Frauen für sie.

[3:53] Es geschah aber, als Rehabeams Herrschaft gefestigt, befestigt und er stark geworden war, da verließ er das Gesetz des Herrn und ganz Israel mit ihm. Wie oft geschieht es, dass immer dann, wenn wir Erfolg haben, wenn es uns gut zu gehen scheint, wenn wir uns in Sicherheit wähnen, dass wir dann uns von der strikten und treuen und liebevollen Nachfolge Gottes abwenden? In 5. Mose 6 könnt ihr also dort lesen, warnt Gott genau davor, dass wenn wir satt geworden sind, wir dann nicht Gott vergessen und uns nicht in unserem Herzen erheben. Das ist jetzt das, was Rehabeam hier getan hat und er als König großteil des Volkes offensichtlich mitgerissen hat. Im fünften Jahr der Regierung des Königs Rehabeam zog aber Schischak, der König von Ägypten, gegen Jerusalem hinauf, denn sie hatten sich am Herrn versündigt. Ob hier tatsächlich der ägyptische Pharao Schischak gemeint ist, wie man das vielfach in der Wissenschaft angenommen worden ist, ist eine eigene, sehr intensiv geführte Debatte, die wir hier nicht anschauen können. Mit rund 1.200 Streitwagen und 60.000 Reitern, und das Volk war nicht zu zählen, das mit ihm aus Ägypten kam. Er eroberte die festen Städte, die in Juda waren, und kam bis nach Jerusalem. Da kam Schemaja, der Prophet, zu Rehabeam und zu den Obersten von Juda, die sich vor Schischak nach Jerusalem zurückgezogen hatten. So der Prophet, der ja am Anfang der Regierung von Rehabeam vor dem Bürgerkrieg gegen die Israeliten im Nordkreis gewarnt hatte, und sprach zu ihnen: "So spricht der Herr: Ihr habt mich verlassen, darum habe auch ich euch verlassen und in die Hand Schischaks gegeben."

[5:43] Wenn wir Gott verlassen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn große Schwierigkeiten unser Leben heimsuchen. Gott kann uns nur segnen in besonderem Maße, wenn wir auch bei ihm bleiben.

[5:57] Da demütigten sich die Obersten Israels mit dem König und sprachen: "Der Herr ist gerecht."

[6:03] Als aber der Herr sah, dass sie sich demütigten, da ging das Wort des Herrn an Schemaja folgendermaßen. Zweimal ist Rehabeam, der an vielen Stellen durchaus ein schlechter König gewesen ist, aber zweimal ist Rehabeam mit dem Wort Gottes, dem Propheten Schemaja, konfrontiert worden und zweimal hat er gehört. Und das ist so, das ist eine Sache, die wir hier von Rehabeam durchaus lernen können. Da ging das Wort des Herrn an Schemaja folgendermaßen: "Sie haben sich gedemütigt, darum will ich sie nicht verderben, sondern ich will ihnen ein wenig Rettung verschaffen, sodass mein Zorn durch die Hand Schischaks nicht auf Jerusalem ausgegossen wird. Das Gericht sollte begrenzt werden. Doch sollen sie ihm untertan sein, damit sie erfahren, was es bedeutet, mir zu dienen oder den Königreichen der Länder zu dienen." Die Judäer haben oft geglaubt, dass Gott zu dienen irgendwie anstrengend sei, und sie wollten lieber sein wie die Völker um sie herum. Aber Gott möchte ihnen zeigen, dass es nichts Besseres gibt, als wenn Gott ihr Herr ist. Die Völker um sie herum würden sie viel schlechter behandeln, als Gott sie behandeln würde.

[7:10] Liebe Freunde, Freundinnen, oft wollen wir sein wie die Menschen in der Welt. Oft wollen wir uns der Kultur anpassen und wir halten Gottes Vorschriften und Gottes Gebote für einengend und unterdrückend. Dabei in Wirklichkeit gibt es nichts Besseres als Gottes Gebote. Niemand kümmert sich so sehr um uns wie Gott. Und ich denke, jeder, der schon einmal mit der Welt geflirtet hat, der schon einmal Gott verlassen hat und die Welt kennengelernt hat, der weiß: Niemand in der Welt kümmert sich so um uns wie Gott im Himmel sich um uns sorgt.

[7:45] So zog Schischak, der König von Ägypten, nach Jerusalem hinauf und nahm die Schätze im Haus des Herrn weg und die Schätze im Haus des Königs und nahm alles weg, auch die goldenen Kleinschilde, die Salomo hatte machen lassen. An deren Stelle ließ der König Rehabeam eherne Schilde machen und übergab sie den Obersten der Leibwächter, welche die Tür am Haus des Königs bewachten. Der Standard des Reichtums, den Salomo gehabt hatte, ließ sich jetzt von seinem Sohn Rehabeam nicht mehr aufrechterhalten. Und es geschah so oft der König in das Haus des Herrn ging, kamen die Leibwächter und trugen sie und brachten sie wieder in die Kammer der Leibwächter.

[8:25] Weil er sich nun demütigte, wandte sich der Zorn des Herrn von ihm, sodass nicht alles verdeckt wurde, denn es war in Juda noch etwas Gutes. So entschlief der König Rehabeam in Jerusalem und er regierte, denn 41 Jahre alt war Rehabeam, als er König wurde, und er regierte 17 Jahre lang in Jerusalem, in der Stadt, die der Herr aus allen Stämmen Israels erwählt hatte, um seinen Namen dort wohnen zu lassen. Und der Name seiner Mutter war Naama, eine Ammoniterin. Und wenn wir die Chronologie hier beachten, wird deutlich, dass Salomo diese Ammoniterin schon vor seiner Königserhebung geheiratet haben muss. Er tat aber, was böse war, denn er hatte sein Herz nicht darauf gerichtet, den Herrn zu suchen.

[9:12] Wir haben also zwei Geschichten hier in den Chronik-Kapiteln, die deutlich machen, dass er auf den Propheten Schemaja gehört hat. Aber in der Gesamtschau war er doch ein schlechter, ein böser König, der nicht Gottes Willen getan hat. Und so sehen wir, dass gelegentlicher Gehorsam dem Wort Gottes gegenüber von Gott honoriert wird. Aber was Gott letztendlich bei uns sucht, ist ein Leben ständigen Dienstes, ein Leben der beständigen Hingabe und der beständigen Liebe zu ihm.

[9:43] Die Geschichte Rehabeams, die frühere und die spätere, ist sie nicht niedergeschrieben in der Geschichte Schemajas, des Propheten, und Iddos, des Sängers, wo die Geschlechter aufgezeichnet sind? Es war bald Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam. Hier sehen wir, dass der Rat, den Schemaja dem Rehabeam gegeben hatte, den er auch am Anfang seiner Regierung befolgt hat, dass dieser Rat später verworfen worden ist. Doch Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam.

[10:12] Es nützt nichts, wenn wir auf die Propheten hören in einem bestimmten Moment und dann später doch das tun, was Gott nicht gutheißen kann.

[10:23] Und Rehabeam legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben in der Stadt Davids. Und Abija, sein Sohn, wurde König an seiner Stelle. Lasst uns gemeinsam beten.

[10:32] Lieber Vater im Himmel, bitte bewahre mich und jeden einzelnen von uns davor, dass wir dich vergessen, dass wir dein Wort verlassen, nur weil es scheinbar gut geht, nur weil wir uns sicher fühlen. Herr, gib, dass wir uns immer bewusst machen, wie sehr wir von dir abhängig sind und dass wir aus deiner Kraft leben. Das bitten wir auch für diesen heutigen Tag im Namen Jesu. Amen.


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