In dieser Folge von „Höre Israel“ tauchen wir tief in 5. Mose Kapitel 12 ein, das sich mit dem „Ort Seines Namens“ beschäftigt. Christopher Kramp erklärt, wie wichtig es ist, die heidnischen Praktiken zu meiden und sich auf den von Gott bestimmten Ort der Anbetung zu konzentrieren. Er beleuchtet die Bedeutung des Namens Gottes und wie dieser Ort der Anbetung nicht nur ein physischer Ort war, sondern auch ein Symbol für Gottes Gegenwart in unserem Leben und in seiner Gemeinde.
Höre Israel – 13. Der Ort Seines Namens (5. Mose 12)
Christopher Kramp · Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose) ·Themen: 5. Mose, Bibel, BibelstudiumWeitere Aufnahmen
Serie: Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose)
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Transkript
[0:18] Mit dem Buch 5. Mose haben wir eine besondere Serie gestartet, die uns durch die einzelnen Kapitel führt. Heute schauen wir uns Kapitel 12 an.
[1:04] Herzlich willkommen zur Serie "Höre Israel", einer besonderen Serie über das Buch 5. Mose hier auf Joelmedia TV. Wir wollen uns ein weiteres Kapitel gemeinsam anschauen, heute Kapitel 12. Wir haben in Kapitel 11 einiges gelernt über Gott, der das Volk Israel aus Ägypten herausgeführt hat und der sie jetzt an der Grenze zum Gelobten Land daran erinnert oder ihnen deutlich machen möchte, dass sie in Palästina ihre Felder nicht so bewirtschaften werden, wie sie das aus Ägypten gewohnt gewesen sind. Nicht mit eigener Fußes-Kraft würden sie das Wasser auf die Felder pumpen, sondern sie wären abhängig vom Regen des Himmels. Das Ganze war eine besondere Illustration der Tatsache, dass ein gläubiger Mensch, und so auch die Israeliten, sowie auch wir, abhängig ist von der Gnade Gottes und von dem Wirken seines Heiligen Geistes. Oder dem Bild des Frühlings und der Spätregen erklärt Gott seinem Volk, was er durch seinen Heiligen Geist in ihnen tun möchte. Das Ganze sollten Israeliten sehr fest auf ihr Herz schreiben, sollten ihre Stirn schreiben, ihre Hand tun. Sie sollten, sowie die Zehn Gebote, diese Idee vom Wirken des Heiligen Geistes, der wie ein Regen vom Himmel herabkommt und Frucht in uns hervorbringt, mit der Frucht des Geistes, das sollten sie ganz fest bewahren, weil das die Beziehung zu Gott letztlich ausmacht.
[2:58] Und wir haben einiges darüber in der letzten Folge gesehen und studiert. Heute heißt das Thema: "Der Ort Seines Namens". Und wir wollen gemeinsam 5. Mose Kapitel 12 studieren. Und bevor wir das tun, wollen wir gemeinsam Gott bitten, unser Lehrer zu sein. Sonst gemeinsam bieten: Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir das Buch 5. Mose haben und dass sie auf jeder Seite, in jedem Kapitel, in jedem Vers ganz besondere Botschaften von dir für unser Leben finden. Herr, wir möchten dich bitten, dass durch den Heiligen Geist, der durch diese Worte zu uns spricht, unser Herz verändert wird, dass du dein Gesetz in unser Herz hineinschreiben kannst und dass wir verstehen, was der Heiligtumsdienst für uns persönlich bedeutet. Herr, sei du jetzt unser Lehrer. Lasst uns zu deinen Füßen sitzen und haben Dank, dass du uns durch dein Wort stärken möchtest. Herr, du hast versprochen, dass dein Wort nicht mehr zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und darum bitte ich dich für uns alle, die wir jetzt gemeinsam hier studieren, im Namen Jesu. Amen.
[4:15] Wie immer wollen wir erst durch dieses Kapitel hindurchgehen. Und wie immer sind weiterführende Parallelverse in der Präsentation ausgeschrieben, aber für die eigentlichen Verse aus dem Kapitel 5. Mose 12 solltet ihr eure eigene Bibel zur Hand nehmen, mitlesen, vielleicht Notizen machen, vielleicht das Video anhalten, Dinge aufschreiben und so Schritt für Schritt dieses Kapitel euch auch selbst erarbeiten. Wir wollen wir gehen ein 5. Mose Kapitel 12 und dort Vers 1. Dort lesen wir: "Dies sind die Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ihr bewahren sollt, um sie zu tun in dem Land, das der Herr, der Gott seiner Väter, euch gegeben hat, damit ihr es besitzt alle Tage, die ihr auf Erden lebt."
[5:02] In gewisser Weise beginnt mit Kapitel 12 ein neuer Abschnitt. Die ersten elf Kapitel oder zu müssen auch die Kapitel 4 bis 11, z.B. sind ein größerer Gesamt-Abschnitt, der durch große Themen gekennzeichnet ist, die alles sozusagen zusammenfassen. Mit Kapitel 12 beginnt jetzt ein Teil der 15 Mose, wo auch eine ganze Reihe von Einzelaspekten, von einzelnen Vorschriften nacheinander aufgeführt werden. Wir werden das in den nächsten Folgen sehen, wie verschiedene Lebensbereiche auch angesprochen werden und einzelne Satzungen genauer unter die Lupe genommen werden. Während die ersten elf Kapitel vor allem so das Grundsätzliche, die die Beziehung zu Gott, seine Erlösung, die Zehn Gebote, das Wirken des Geistes, die Warnung vor Widerspenstigkeit und Vergesslichkeit dessen, was Gott getan hat, gekennzeichnet hat. Und so wollen wir sozusagen auf der Grundlage dessen, was wir in den ersten elf Kapiteln gesehen haben, über das, wie Gott in unserem Leben wirken möchte, und auch die einzelnen Vorschriften genauer ansehen, bevor wir dann am Ende des Buches wieder zu ganz großen Themen kommen, die das Ganze dann noch einmal besonders aufgreifen und besonders zu einem Abschluss bringen.
[6:23] Über Satzungen und Rechtsbestimmungen haben wir schon einiges gelesen in den Kapiteln, die wir bisher studiert haben. Und wir sehen jetzt, wie gesagt, einige Einzelvorschriften und Gedanken im zwölften Kapitel. Es sind Dinge, die mit dem Namen Gottes und dem Ort zu tun haben, wo sein Name besonderes Andenken genießen sollte. Doch dazu jetzt gleich mehr. Wie gesagt, über diese Zeugnisse und Satzungen, Rechtsbestimmungen haben wir schon in anderen Kapiteln gelesen, zum Beispiel in Kapitel 4, wo es heißt: "Das sind die Zeugnisse, die Satzungen und die Rechtsbestimmungen, die Mose den Kindern Israels verkündigte, als sie aus Ägypten zogen." Oder hier in 5. Mose 6, Vers 1 und 2: "Dies ist das Gebot, die Satzungen und die Rechte Bestimmung, die der Herr, euer Gott, euch zu lehren geboten hat, dass ihr sie tun sollt in dem Land, das ihr zieht, um es in Besitz zu nehmen, dass du den Herrn, deinen Gott, fürchtest und alle seine Satzung, Gebote hältst, die dir gebiete, du und deine Kinder und deine Kindeskinder, alle Tage deines Lebens, damit du lange lebst."
[7:27] Wir haben schon darüber gesprochen, ob das Folge mal, dass es auch darum geht, lange zu leben. Ja, es geht darum, ewig zu leben. Das ist der eigentliche Wunsch, den Gott hat, uns ewiges Leben geben zu können. Da wünscht er sich, dass wir unsere Kinder auch mit seinem Wort vertraut machen. Und wir sehen an diesen Beispielen, dass obwohl mit Kapitel 12 ein neuer Abschnitt beginnt mit einzelnen Themen, dass die grundlegende Idee natürlich sich durch alle Kapitel hindurchziehen und hier enge Parallelen auch sprachlich zwischen diesen diesen großen Anfangskapiteln und jetzt diesem neuen Themenabschnitt bestehen. Es geht immer darum, was Gott gebietet zu unserem Besten, was wir tun sollen, weil er uns erlöst hat, in dem Land, das er auch uns schenken möchte. Und damit ist auch deutlich, dass unser Lebensstil und das, was unser Leben betrifft, was die Gebote und Satzungen Gottes und sagen immer auch auf die Perspektive des Himmels und der neuen Erde ausgerichtet sind.
[8:36] Vers 2: Und jetzt beginnt das eigentliche Thema dieses Kapitels, hier ausgeführt zu werden. "Alle Städte, wo die heidnischen Völker, die aus ihrem Besitz vertreiben werdet, ihren Göttern gedient haben, sollt ihr vollständig zerstören. Es sei auf hohen Bergen oder auf Hügeln oder unter allerlei Bäumen." Dieses Kapitel handelt von dem Ort der Anbetung, von dem Ort des Gottesdienstes. Und von Anfang an wird deutlich gesagt: Alles, was an heidnischem Götzendienst erinnert, sollte kategorisch und kompromisslos ausgerottet und zerstört werden. Diese Höhen, das waren Orte, meistens auf Hügeln oder Bergen, aber nicht nur auf topografischen Erhöhungen, manchmal auch tatsächlich in einer Stadt oder in tiefer gelegenen Gegenden, waren Orte, die oft mit Bäumen und mit manchmal sogar Überdachungen versehen waren, an denen oft sehr fragwürdige und sexualisierte Gottesdiensthandlungen vorgenommen worden sind. Bäume galten in dem heidnischen Götzendienst selbst als heilig, weshalb man oft solche Haine mit Bäumen dort gefunden hat. Es heißt schon in 5. Mose 7, wo wir ebenfalls in Gedanken bereits finden: "Vielmehr sollt ihr so mit ihnen verfahren: Ihre Altäre sollt ihr niederreißen, ihre Gedenksteine zerbrechen, ihre Ascherabilder, Standbilder zerschlagen, dass man meistens hölzerne Standbilder..." Wir sind später bei Jeremia zum Beispiel, diese Idee, dass die Israeliten leider dann wieder abgefallen sind und mit Stein und Holz und Sucht getrieben haben und ihre göttlichen Bildnisse mit Feuer verbrennen. Das hatte Gott schon in Kapitel 7 gesagt, wo es darum ging, dass man auch unter keinen Umständen sich mit den Kanaanitern verschwägern sollte oder irgendwelche Allianzen mit ihnen eingehen sollte.
[10:33] Vers 3: "Und reißt ihre Altäre und zerbreche ihre Gedenksteine und verbrennt ihre Ascherabilder mit Feuer und zerschlagt die geschnitzten Bilder ihrer Götter und ratet ihren Namen aus von jener Städte." Die Orte, wo den Götzen Opfer dargebracht worden sind, war natürlich mit den Namen der Götter verbunden. Er hat er verbunden. Und Gott wollte, dass nicht nur die physischen Andenken an diesen Götzendienst ausgerottet werden, sondern dass man sich gar nicht mehr daran erinnern sollte, dass es dort einmal diese Götter gegeben hat.
[11:15] In Vers 4: "Ihr sollt dem Herrn, eurem Gott, nicht auf diese Weise dienen." Für Gott war es nicht nur entscheidend, dass er der wahre Gott angebetet wird, sondern auch wie er angebetet wird. Die Israeliten sollten nicht einfach die Gottesdienstformen der Heiden, der Kanaaniter übernehmen und sozusagen auf die Anwendung des Wahren und die Anbetung des wahren Gottes anwenden. Und hier steckt ein ganz wesentliches Prinzip auch für unsere Zeit. Wir können nicht einfach die Formen, die Methoden, die Musik, die die kulturellen Dinge, die die Norm sind in der Welt und oft dort für Dinge praktiziert werden, die man im übertragenen Sinne als Götzendienst bezeichnen kann, nehmen und dann in die Anbetung des wahren Gottes integrieren. Das ist unmöglich. Und hier zeigt sich sehr deutlich, dass Gott auch genau das nicht möchte. Wir lesen schon in 3. Mose 20, Vers 23: "Und wandelt nicht nach den Satzungen der Heiden, die ich vor euch her ausschließe, denn alle jene Dinge haben sie getan, und deshalb habe ich sie verabscheut." Gott hatte schon in der ersten Generation durch Mose sagen lassen, dass sie das, was die Heiden taten, nicht zum Vorbild nehmen sollten.
[12:38] Stattdessen sagte hier in 5. Mose 12, Vers 5: "Sondern an dem Ort, den der Herr, euer Gott, aus allen euren Stämmen erwählen wird, um seinen Namen dorthin zu setzen, damit er dort wohne, da sollt ihr ihn suchen und dahin sollt du kommen." Gott sagt hier durch Mose sehr deutlich, dass er einen bestimmten Ort festsetzen würde. Dort würde, wie es hier steht, sein Name sein. Dort würde der Ort sein, zu dem man hinkommen würde, um dort zu Gott zu beten. Und damit sollte der Praxis ein Ende gemacht werden, die in Kanaan bestand, dann an jedem Hügel, an jedem Baum, an jedem Berg einen anderen Altar zu haben, einen anderen Götzenkult. Alles sollte sich an einen Ort konzentrieren und fokussieren. Und das nimmt die Idee auf, die schon die Israeliten kannten, aus der Erfahrung mit der Stifter, dieses Heiligtum, das gebaut worden war nach den Plänen, die Mose gesehen hatte auf dem Berg Sinai. Diese Stiftshütte war das Zentrum des religiösen Lebens für die Israeliten, und es gab nur die eine Stiftshütte. Und dort wohnte Gott, und zwar in einem ziemlich buchstäblichen Sinne. Dort war sein Name.
[14:01] Und wenn die Israeliten jetzt in das Gelobte Land gehen würden und sie wären nicht mehr als ein gemeinsames Ziel, das Volk unterwegs, und sie würden an verschiedenen Orten wohnen, dann wäre die Frage: Wo soll man Gott anbeten? Und Gott macht hier deutlich: Die Stiftshütte des Heiligtums würde an einem bestimmten Ort sein, und dort sollte die gesamte Anbetung, der Gottesdienst Israels sich hin fokussieren. Diese Idee ist später in den biblischen Büchern immer wieder aufgegriffen worden, weil Gott natürlich genau das auch dann getan hat.
[14:40] Den Psalm 132, Vers 13 und 14 heißt es zum Beispiel dann von der Stadt Jerusalem, die zur Zeit Davids zu diesem Ort auserkoren worden ist. In den Jahrhunderten davor gab es zum Beispiel den Ort Silo, wo die Stiftshütte aufgestellt war. Was heißt hier über die Stadt Jerusalem? "Denn der Herr hat Zion erwählt, hat sie zu seiner Wohnung begehrt. Dies ist für immer meine Ruhe, hier will ich wohnen, denn ich habe sie begehrt." Die Idee von dem Heiligtum, der Stiftshütte, war ja, dass Gott inmitten seines Volkes wohnen wollte. Und so sollte auch, wenn die Israeliten das Land Kanaan betreten würden, es einen Ort geben, an dem Gott wohnt. Natürlich wissen wir, wo wohnt Gott? Im Himmel. Der Himmel, er wohnt überall. Ist er nicht auf einen bestimmten Ort beschränkt? Aber es sollte einen Ort geben, an dem die Anbetung sozusagen noch exemplarisch den Israeliten vorgeführt wurde, für würde, damit sie nicht wieder in die falschen Praktiken des Heiligtums abgleiten würden.
[15:47] Wie gesagt, in 3. Mose 26, Vers 8 sehen wir diese Idee: "Und sie sollen mir einen heilig machen, damit ich in ihrer Mitte wohne." Und damit sollte ihr ausgeht werden, dass Gott in unserem Leben, in unserem Alltag aktiv dabei sein möchte. Er möchte auch in unserem Herzen wohnen, wie es die Bibel so deutlich sagt, nicht nur in der Höhe im Heiligtum, sondern auch bei denen, die ein zerbrochenes und zerschlagenes, gedemütigtes Herz haben.
[16:18] Jesaja 56, Vers 7 ist noch so ein Vers, der auf diesen Zusammenhang hinweist, wo es heißt: "Hin zur Wohnstätte des Namens des Herrn, zum Berg Zion." Und er, natürlich in Jerusalem zu der Zeit dann. Gewiss ist diese Wohnstätte, die Idee war, dass dort, wo der Tempel, den Salomo hat bauen lassen, wo dieser Tempel war, dort wohnte der Name Gottes. Und damit war natürlich er selbst verbunden mit dem Namen Gottes, ist sein Charakter verbunden. Und interessant ist diese Idee mit dem Namen Gottes. Ja, deswegen, weil wir in der Offenbarung auch einen Ort finden, wo der Name Gottes wohnt, in Offenbarung 14, Vers 1, nämlich an der Stirn der Gläubigen. Dort möchte er wohnen. Und deswegen sind all die Gedanken über die Stiftshütte und den Salomonischen Tempel, das Heiligtum, immer auch ein Gedanke, der uns hilft zu verstehen, wie Gott in meinem Herzen und in deinem Herzen wohnen möchte.
[17:25] In der Apostelgeschichte 2, Verse 20 bis 22 sehen wir, dass die Gemeinde Gottes im Neuen Testament auch als ein Tempel dargestellt wird, in dem Gott wohnen möchte. "Wie heißt es so: Seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selbst der Eckstein ist, in dem der ganze Bau zusammengefügt wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr mit erbaut werden zu einer Wohnung Gottes im Geist durch den Heiligen Geist." Von dem wir in Kapitel 11, bei dem Kapitel 11, ja einiges gesagt haben, dass der Heilige Geist möchte Gott in unserem persönlichen Leben. Wir sind ein Tempel des Heiligen Geistes. Er möchte auch in seiner Gemeinde leben. Und das zeigt uns, dass auch für unsere persönliche Beziehung, als auch für die Art und Weise, wie wir Gemeinde leben und strukturieren und organisieren, die uns nicht an der Welt orientieren können. Denn das Heiligtum sollte strikt getrennt sein von allem, was götzendienerisch und heidnisch ist. Es sollte eine besondere Sache sein, eine einzigartige Sache. Und damit setzt es einen Maßstab auch für die Gemeinde, das Leben und auch für unsere persönliche Beziehung mit unserem Erlöser Jesus Christus.
[18:52] Hier in Offenbarung 14, Vers 1, der gerade schon erwähnte Text: "Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion." Das ist hier ein Symbol für alle diejenigen, die den Namen Gottes anrufen, wie man auch aus Joel 3, Vers 5 entnehmen kann. "Und mit ihm 144.000." Das sind die, die in Offenbarung 7, das Siegel des lebendigen Gottes an ihre Stirn erhalten. Und hier sehen wir, was dieses Siegel, dass sie trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirn geschrieben. Über dieses Siegel haben wir einen Antragsteller schon einiges gelernt und studiert im Zusammenhang mit 5. Mose 6, kann man da vielleicht noch mal nachlesen und nachvollziehen.
[19:32] Wichtig ist hier, dass so wie die Israeliten von einem Ort wissen sollten, dass dort Gottes Name wohnt, und zwar dort und nirgendwo anders, so sollte Gottes Name auch in unserem Herzen, unserer Stirn wohnen, nicht einfach nur auf Papier oder auf Steinen, sondern tatsächlich in unserem Herzen. Dort ist der angemessene Name, der angemessene Platz für den Namen Gottes.
[20:06] Sollen wir in Vers 6: "Dann solltet ihr eure Brandopfer und eure Schlachtopfer darbringen, eure Zehnten und das Hebeopfer von eurer Hand, dargebrachte Opfer und eures freiwilligen Gaben und die Erstgeburt von euren Rindern und Schafen, was immer an Opfern gebracht werden sollte, sollte dort zum Heiligtum gebracht werden." So hatten, dass die Israeliten ja auch schon in der Wüste praktiziert. Es sind sieben Opfer, würden sie Beispiele und Arten von Opfern hier erwähnt. Das ist die erste Erwähnung von Opfern in dem Buch 5. Mose. Und Opfer spielen natürlich in den Mose-Büchern eine ganz große Rolle, vor allem in 2. Mose und 3., weil sie das Wesen der Erlösung illustrieren, das, was Jesus Christus für mich und für dich am Kreuz getan hat.
[21:02] In Vers 7 wird jetzt beschrieben, warum die Israeliten ihre Opfer nicht einfach irgendwo opfern durften, sondern zum Heiligtum bringen sollten: "Und dort sollt ihr vor dem Herrn, eurem Gott, essen und fröhlich sein, ihr und eure Familien, über allem, was eure Hand erworben hat, womit der Herr, dein Gott, dich gesegnet hat." Es sollte dort ein gemeinsames Fest stattfinden. Die ganze Familie sollte dort zum Heiligtum kommen. Es war Anbetung, sollte also auch eine Gelegenheit sein für die gesamte Familie, und zwar fröhlich zu sein, freundlich zu sein und das und dafür zu danken, was Gott alles an Segnungen dieser Familie gegeben hat.
[21:50] Und das zeigt uns, dass in Gottes Perspektive Anbetung etwas Schönes sein soll, etwas, was der ganzen Familie Freude macht. So hat Gott hier in 5. Mose Anbetung beschrieben. Wir finden, dass die Urchristen auch genau das so praktiziert haben. In der Apostelgeschichte 2, Vers 46: "Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens." Das klingt wie eine ziemlich genaue Umsetzung dessen, was in 5. Mose 12 steht. Auch allgemein wird uns von Paulus gesagt, in Philipper 4, Vers 4: "Freut euch im Herrn allezeit, abermals sage ich: Freut euch!"
[22:34] Vielleicht müssen wir uns persönlich und ich die Frage stellen, ob wir uns eigentlich genügend freuen, ob wir wirklich diese echte geistliche Freude haben, die uns auszeichnet. Es geht manchen Christen, der sehr auf die korrekte Form der Anbetung bedacht ist und dabei vollkommen die Freude im Herrn außer Acht lässt. Aber genau das ist ein wesentlicher Punkt, um den es hier geht. So auch im Buch "Der Weg zu Christus", Seite 75: "Mit Freude erfüllt im Herzen, mit Liedern des Lobes und der Danksagung, nicht mit Trauer und Betriebsamkeit sollten wir alles zur Ehre Gottes ausrichten." Es gibt Zeiten, in denen wir auch einmal traurig sind, weil es schlimme Ereignisse gegeben hat, weil vielleicht persönlich betroffen sind von Schicksalsschlägen, weil wir auch draußen, dass jemand anderen schlecht geht. Aber grundsätzlich sollte der Tenor unseres Lebens eine Grundstimmung der Freude und der Fröhlichkeit sein.
[23:34] Verdacht, ihr dürft nicht so handeln, wie wir es heute hier tun, dass jeder nur das tut, was recht ist in seinen Augen. Interessant ist also das.
[23:43] In seinen Augen interessant ist also, das muss ich hier auch am Ende der 40-jährigen Wüstenwanderung noch konstatieren, dass noch längst nicht alles so gut strukturiert ist, wie das eigentlich sich Gott wünscht. Es gab noch Reformationsbedarf. Diese Leute konnten also nicht ins gelobte Land gehen und sagen: "Na ja, während der 40-jährigen Wüstenwanderung haben wir das auch so und so gehandhabt, deswegen macht es einfach so weiter." Mose schiebt dieser antizipierten, vorauseilenden Argumentationen einen direkten Riegel davor und sagt: "So geht es nicht!" Leider müssen wir feststellen in der Bibel, dass später noch dieses Prinzip, "jeder macht, was er denkt", immer wieder Anwendung gefunden hat.
[24:23] In dem Buch der Richter finden wir das mehrmals, fast wie eine Art Refrän, immer wieder auftauchen diese Idee. Hier zum Beispiel, gegen Ende des Buches: "Zu jener Zeit gab es keinen König in Israel. Jeder tat, was recht war in seinen Augen." Das hatte Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft, auf die Politik, auf die auf die auf das Miteinander der israelitischen Stämme. Das ist ja hier auch im Kontext des großen Bürgerkrieges der Stämme Israel gegen den Stamm Benjamin geschrieben worden. Und wer den Bericht der Zeit studiert, das Buch der Richter sich anschaut, der merkt, in welchem Chaos die Israeliten versunken sind, als jeder tat, was er wollte. Und damit wird deutlich, dass die Anbetung, vor allem die Anbetung der gesamten Gemeinde, nicht eine Sache ist, wo man machen kann, was man will.
[25:08] Vers 9: "Denn ihr seid bisher noch nicht zur Ruhe gekommen, noch zu dem Erbe, das der Herr, dein Gott, dir geben will." Es gab also bestimmte Vorschriften, müssen Besatzung der Anbetung, die erst so richtig in die Praxis umgesetzt werden konnten, wenn man das gelobte Land erreicht hatte. Und das zeigt als also auch eine Rolle hier gespielt haben. Die Renten waren immer noch außerhalb, sie waren noch westlich des Jordan. Sie waren sie schon in Sichtweise des gelobten Landes, aber noch nicht da.
[25:42] Vers 10: "Ihr werdet aber über den Jordan ziehen und in dem Land wohnen, das euch der Herr, Gott, zum Erbe geben wird, und er wird euch Ruhe verschaffen von allen euren Feinden ringsum, und ihr sollt es sicher wohnen." Gott verheißt hier Ruhe, und er definiert auch, was diese Ruhe ist. Es ist die Ruhe vor allen Feinden. Wenn Jesus dir und mir Ruhe geben möchte, dann möchte er uns auch innere Ruhe geben vor den Feinden. Wir können jetzt schon in unserem Herzen innere Ruhe haben vor den Feinden der Sünde, der Versuchung, dem Satan, die uns angreifen.
[26:30] Wenn wir Jesus persönlich, du dich, in unser Herz aufnehmen, in Hebräer 4, Vers 18 wird deutlich, dass diese Ruhe eine Metapher war, im diese geistliche, von der ich gerade gesprochen habe. Das heißt hier in Hebräer 4: "Denn wenn Josua sie zur Ruhe gebracht hätte, so würde nicht danach von einem anderen Tag gesprochen." Also bleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe vorbereitet. Da wird auch im Kontext von Hebräer 4 auf den biblischen Ruhetag, den Sabbat, zugenommen, der ebenfalls ein Typus ist für diese geistliche Ruhe, auch die wir in Christus haben können. Und jeden neuen Sabbat, jeden weiteren typischen Ruhetag, den wir persönlich feiern und erleben, jeden Samstag erneut, können wir mit Gottes Hilfe in besonderer Weise diese geistliche Ruhe auch erleben.
[27:24] Denn während seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken, gleich wie Gott von den seinen. Mose verheißt hier, und der Inspiration des Heiligen Geistes, ihr werdet die Riefen besiegen. Wir werden ins Land hineingehen und ihr werdet Ruhe finden. Und diese diese politische, diese tierische Ruhe vor den Feinden ist eine Metapher für die geistliche Ruhe, die uns auch vorbehalten bleibt, die wir haben dürfen, die Gott uns schenken möchte. Er verspricht, dass wenn wir ihm vertrauen, er in uns, in unserem Leben, die Feinde, die Sünde, die Versuchung, all das besiegen kann, so dass wir in Frieden und in Ruhe haben können und irgendwann einmal auch bei ihm sein können, wo es auch keine äußeren Bedrängnisse und keine mehr geben wird.
[28:13] Psalm 4, Vers 9 beschreibt das auf ganz schöne, anschauliche Weise. Das heißt hier: "Ich werde mich in Frieden niederlegen und schlafen, denn du allein, Herr, lässt mich sicher wohnen." Kannst du gut schlafen? Bist du dir sicher, dass deine Zukunft in guten Händen ist? Das kannst du erleben, wenn du alles, was du hast und bist, in die Hände des liebenden Gottes, des Gottes der Bibel, legst. Wenn du alles, was du bist und hast, denn in Jesu Verantwortung übergibst, dass er für sich sorgen kann. Und er lässt dich und mich sicher wohnen.
[28:52] Vers 11: "Und so soll es sein an dem Ort, den der Herr, euer Gott, erwählt, um seinen Namen dort wohnen zu lassen. Dorthin solltet alles bringen, was ich euch gebiete: eure Brandopfer und eure Schlachtopfer, eure Zehnten oder das Hauptopfer von eurer Hand und alle eure auserlesen Glück, außer lesenden Gelübdeopfer, die ihr dem Herrn geloben werdet." Gott würde sich diesen Ort aussuchen, und wir haben schon gesehen, er hat sich zunächst dann den Ort Silo ausgesucht, später zum Beispiel später den Ort Jerusalem. Und das Bild in der biblischen Geschichte oder in vielen üblichen Geschichten eine ganz besondere Rolle.
[29:33] In Johannes 4 hat Jesus auf eine Diskussion Bezug genommen, die damals zu seiner Zeit gab es schon den Juden und den Samaritern, die eine andere Idee hatten, wo Gottes Namen wohnt. Sie hatten die Teams und die Theorie, dass Gott in Wirklichkeit seinen Tempel auf dem Berg Garizim haben wollte. Es gab die Berg Garizim und Kari sieme werden und Studium von 5. Mose noch mehr darüber sprechen, wo dann Segen und Fluch nach der Überquerung des Jordan ausgesprochen worden sind vom gesamten Volk. Und die Samariter sogar diese Verschwörungstheorien, Anführungsstrichen, dass die Juden das ganze geändert hätten und davon weit abgekommen seien und dann dieser ganze Tempel oder Heiligtumsdienst in Silo eine Fälschung sei und entsprechend die ganzen Propheten eine Fälschung seien. Und die Frau, die mit Jesus am Jakobsbrunnen spricht, hat genau das auf dem Herzen.
[30:23] Und sie sagt dann: "Unsere Väter auf diesem Berg angebetet, und ihr sagt, in Jerusalem seine Ort, wo man anbieten soll." Das ist also hinter dieser Frage steckt also diese Diskussion, wo ist der Name Gottes wirklich, wo ist seine Wohnstätte? Und Jesus führt sie natürlich zur eigentlichen Erkenntnis, dass Gott in Geist und Wahrheit angebetet werden soll. Aber er sagt sie auch: "Ihr betet an, was ihr nicht kennt, und wir beten an, was wir kennen." Mit anderen Worten, die Juden hatten in dieser Frage die Wahrheit, denn das Heil kommt aus den Juden. Juden hatten recht, Gott hatte sich Jerusalem auserwählt, nicht den Berg Garizim.
[31:06] Festsaß, und ihr sollt fröhlich sein vor dem Herrn, eurem Gott, ihr und eure Söhne und eure Töchter, eure Knechte und Mägde, auch der Levit, der in euren Toren ist, denn er hat keinen Teil noch Erbe mit euch. Wieder wird die Fröhlichkeit betont, mit der man sich beim Heiligtum einfinden sollte. Das zeigt uns auch, dass wenn wir über das Heiligtum sprechen, sollten, wenn wir das Heiligtum lehren, sollten, dann sollte das nicht eine trockene Sache sein, wo man einfach nur technische theologische Details diskutiert. Die Lehre des Heiligtums, die Verkündigung des Heiligtums sollte eigentlich eine fröhliche Sache sein, eine Sache für die ganze Familie.
[31:48] Über die Leviten haben wir bereits in 5. Mose, Vers 9 gelesen: "Darum hat Levi weder Anteil noch Erbe mit seinen Brüdern, denn der Herr ist ihr Erbteil, wie der Herr, dein Gott, ist ihm verheißen hat." Und so waren die Leviten besonderer Weise ab gehe ich auch von den von von den Zehnten und den Gaben der anderen Stämme. Das sollte auch zum Ausdruck kommen, wenn man es zum Tempel ging, zwar zum Heiligtum zu Schritte, um dort seine Gaben zu bringen.
[32:21] Die Leviten sollten mit bedacht werden. Vers 13: "Hüte dich, dass du deine Brandopfer nicht an irgendeinem Ort opferst, den du dir erwählt." Hier sieht man, wie sehr es Gott darauf ankommt, dass Anbetung tatsächlich nach seinen Vorschriften geschieht. Bei Anbetung geht es nicht einfach darum, dass ich sage: "Ich habe ja eine gute Intention und ich mache jetzt einfach, wie ich will." Gott sagt: "Hüte dich davor, das Brandopfer macht das richtige Brandopfer gewesen sein." Der Gott, zu dem der Mann betet, mag der tatsächlich wahre Gott sein. Die Intention mag gut sein, aber Gott sagt trotzdem: "Hüte dich davor, es irgendwo zu opfern, sondern opfere das Opfer am Heiligtum."
[33:02] Und das zeigt uns, liebe Freunde, wie wichtig es Gott ist, dass die Idee der Erlösung im Kontext des Heiligtums studiert und verstanden wird. Wir können es uns nicht leisten zu sagen: "Na ja, ich glaube einfach an das Kreuz Jesu und das Heiligtum, die Heiligtumslehre sind mir weitestgehend egal." Genauso wenig, wie es sich Israel leisten konnte, einfach sein Opfer, sein Brandopfer dazu zu müssen, dass ihr ein Typus war für das Kreuz von Jesus und das nicht am Heiligtum. Tat Gott wünscht sich, dass die Brandopfer in direkter Verbindung mit dem gesamten Heiligtumsdienst geschehen. Gott wünscht sich, dass wir das Kreuz Jesu im Kontext der Heiligtumslehre verstehen, annehmen, unserem eigenen Leben erleben und auch so weitergeben und predigen.
[34:01] 114: "Sondern an dem Ort, den der Herr in einem deiner Stämme erwählt, da solltest du deine Brandopfer opfern und dort solltest du alles tun, was ich dir gebiete." Gott würde den Ort erwählen. Gott hat uns die Heiligtumslehre gegeben und in diesem Text sollen wir alles, was in unserem Leben passiert, alles, was wir an Bankopfern wollen, was wir an Anbetung geben möchten, all das sollen wir in diesem Licht interpretieren und dann auch durchführen.
[34:41] Interessant ist, was wir hier in 3. Mose 17, Verse 3 bis 5 lesen aus der Zeit der Wüstenwanderung: "Jedermann aus dem Haus Israel, der einen Stier, ein Lamm oder eine Ziege schlachtet oder außerhalb des Lagers schlachtet und es nicht zum Eingang der Stiftshütte bringt, damit es dem Herrn zum Opfer gebracht werde vor der Wohnung des Herrn, dem soll es als Blutschuld angerechnet werden. Er hat Blut vergossen, und dieser Mensch soll ausgerottet werden aus der Mitte seines Volkes. Darum sollen die Kinder Israels von nun an ihre Schlachtopfer, die sie jetzt noch auf freiem Feld opfern, vor dem Herrn bringen an den einigen gestifteten zu den Priestern, um sie dort dem Herrn als Friedensopfer darzubringen." Das ist im Kontext der Einweihung und Aufrichtung, Aufrichtungen, Einweihung der Stifter des Heiligtums.
[35:29] Dort in 2. und 3. Mose, Israeliten sollten also nicht einfach Blut vergießen, sondern Blutvergießen sollte in ihrem Kopf immer auch mit dem Opfer am Heiligtum verbunden sein, um diese Idee deutlich zu machen, dass Blut kostbar ist. Die Idee, die Verbindung von dem Blut Jesu und dem himmlischen Heiligtum sehen wir sehr deutlich dann im Hebräerbrief ausgedrückt.
[35:54] Und Hebräer 13, Verse 19 und 20: "Da wir nun ihre Brüder Kraft des Blutes Jesu freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns eingeweiht hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt durch sein Fleisch, so lasst uns, und da wir einen großen Priester über das Haus Gottes haben, so lasst uns hintreten mit wahrhaftigem Herzen." Wir sollen also zum Heiligtum kommen in völliger Gewissheit des Glaubens, durch Besprengen der Herzen, los vom bösen Gewissen und am Leib gewaschen mit reinem Wasser. Wenn ich also von der Heiligtumslehre weiß, dann soll ich auch mit meinen Gebeten gedanklich, das ist Gottes Wunsch und vielleicht sollten wir uns, ich mich und du dich, lieber Freund, liebe Freundin, gedanklich hinterfragen, ob er das wirklich tut. Ob wir wirklich in unseren Gebeten und dem Hohenpriester Jesus im himmlischen Heiligtum Namen, oder ob wir einfach so beten und dann das Heiligtum keinen Gedanken verschwenden. Gott möchte, dass wir so, wie die Israeliten damals buchstäblich zum Heiligtum kamen, um dort anzubieten, wir auch in unseren Gedanken, unserem Herzen uns auf das himmlische Heiligtum konzentrieren, auf das, was wir für das himmlische Heiligtum in der Bibel lesen und dorthin unsere Anbetung richten.
[37:13] Ich glaube, das ist für die gegenwärtige Zeit eine enorm wichtige Botschaft, denn der Gedanke vom himmlischen Heiligtum, von der Reinigung des englischen Heftes ist eine Botschaft, die die gegenwärtige Wahrheit für diese Zeit kurz vor der Wiederkunft ausmacht.
[37:30] Vers 15: "Doch kannst du nach Herzenslust schlachten und Fleisch essen nach dem Segen des Herrn, deines Gottes, den er dir gegeben hat, in allen Sektoren der unreine oder der reine darf davon essen, die von der Gazelle oder von dem Hirsch." Es gab ja auch noch den Fall, dass man einfach so Fleisch essen wollte, was sicherlich gesundheitstechnisch nicht das allerbeste gewesen ist, aber natürlich hier erlaubt gewesen ist, solange es sich um reines Fleisch handelt. Wir werden ja noch in einem späteren Kapitel den 5. Mose über dieses reine Fleisch dann sprechen.
[38:03] Und es gab z.B. Antilopen, die man essen wollte, Wildtiere. Und die musste natürlich nicht erst nach Jerusalem oder vorher nach Silo bringen, um dort dann am Heiligtum zu schlachten. Die konnte man natürlich auch direkt zu Hause schlachten, wenn es also keinen kultischen, keinen religiösen, keinen Anbetungscharakter haben sollte.
[38:27] 46: "Es gab eine wichtige Einschränkung: Nur das Blut sollst du nicht essen, sondern es auf die Erde gießen wie Wasser." Blut war besonders schon in 1. Mose 9, Vers 4, kurz nach der Sintflut lesen wir, als das Fleisch essen jetzt von Gottes Seite auch gewesen ist, nachdem die Sintflut sehr viel da alle Vegetation vernichtet hatte. "Nur dürft ihr das Fleisch nicht essen, während sein Leben, sein Blut noch in ihm ist." Das Blut war also ein Symbol, eine Metapher für das Leben selbst. Und dieses Verbot, Blut zu essen oder zu trinken, ist auch nicht im Neuen Testament aufgehoben worden, sondern das Apostelkonzil hat er insbesondere sich mit der Frage auseinandergesetzt, welche Vorschriften des Alten Testaments im konkreten, einen konkreten, einzelnen Bereichen sollen auf jeden Fall weiter gelten und welche, wie z.B. die Beschneidungen, sind nicht mehr bindend.
[39:28] Hat auch zu dieser Frage Darstellung hat auch das Apostelkonzil zu dieser Frage Stellung bezogen in Kapitel 15 lesen wir, dass ihr euch enthalten von Götzenopfern und von Blut und dann erstickt man von uns oft. Wenn ihr euch dafür bewahrt, so handelt ihr recht. Auch heute darf ein gläubiger Christ, der die Bibel ernst nimmt, nach dem Zeugnis auch des Neuen Testaments, kein Blut essen oder trinken. Das heißt also, wenn man Fleisch essen möchte, sollte man darauf achten, dass es ohne Blut ist. Das gilt für jeden Christen auch im Neuen Testament.
[40:09] Wir lesen in dem Buch "Science and Daughters of God": Den Israeliten war es verboten, das Fett oder Blut zu essen. Dieses Gesetz bezog sich nicht nur auf Opfertiere, sondern auch alle Tiere, die gegessen wurden. Dieses Gesetz sollte ihnen die wichtige Tatsache verdeutlichen, dass es kein Blutvergießen gegeben hätte, hätte es keine Sünde gegeben. Mit anderen Worten, die Tatsache, überhaupt Fleisch gegessen werden konnte, hat eigentlich nur mit dem Sündenfall zu tun. Und vielleicht steckt hier noch ein weiterer Gedanke, der uns neben den offensichtlichen gesundheitstechnischen Vorteilen, die eine grundsätzliche vegetarische oder vegane Ernährung bieten, uns veranlassen sollten, wir nachzudenken, ob wir uns nicht Richtung fleischloser Post bewegen wollen, falls wir diese Entscheidung in unserem Leben ist er noch nicht getroffen haben.
[41:01] Gut, verteidigt insofern, es allein durch das Vergießen des Blutes des Sohnes Gottes eine Sendung für Sünde geben konnte. Blut wurde zudem gebraucht, um das Heiligtum von den Sünden des Volkes zu reinigen und stellte so das Blut Christi dar, das allein von Sünden reinigen kann. Und deswegen sollte Blut niemals auf den übertritt gegessen oder getrunken werden, sondern dieses Blut sollte insbesondere immer die Israeliten an das erinnern, was dem es für sie tun würde. In unserem Fall, was Jesus für uns getan hat, als er am Kreuz von Golgatha sein kostbares Blut für dich und für mich vergossen hat.
[41:43] Für 17: "Du darfst aber in deinen Toren nicht essen von den Zehnten deines Konzils und eines Öls, noch von der Erstgeborenen Rinder und Schafe, noch von irgendeinem deiner Gelübde, die du geloben wirst, noch deine freiwilligen Gaben, noch das Hauptopfer deiner Hand." Während man also gewöhnliches Fleisch, das rein war, zu Hause essen konnte, konnte man nicht die Dinge essen, die als Zehnten oder als Gelübde oder als Opfer in besonderer Weise Gott geweiht waren. Die musste man zum Heiligtum bringen.
[42:15] Vers 18 heißt es weiter: "Sondern vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du essen an dem Ort, den der Herr, dein Gott, erwählen wird, du und dein Sohn und deine Tochter und ein Knecht und seine Magd, der Levit, der in deinen Toren ist, und sonst fröhlich sein vor dem Herrn, deinem Gott, über alles, was du dir mit deiner Hand erworben hast." Hier sehen wir wieder die Idee, dass die ganze Familie zusammen kommen sollte und fröhlich sein sollte. Von Anfang an sollten also die Kinder lernen, dass es etwas Schönes ist, bei Gott zu sein, dass die Gegenwart Gottes ein Gang zum Heiligtum Grund zur Freude ist. Die Kinder sollten sich darauf freuen, nach Jerusalem zu gehen. Und so sollten eigentlich auch unsere Kinder sich freuen, den Gottesdienst zu gehen, sollten sich freuen auf die Morgen- und Abendandachten, sollten sich freuen auf die besondere Zeit mit Gott.
[43:09] Vers 19: "Und hüte dich, den Leviten im Stich zu lassen, solange du in deinem Land lebst." Dazu lesen wir in dem Buch Erziehung, Seite 156, über die Leviten: "Sie erfreuten sich großer Wertschätzung und wurden als Diener Gottes zu allen Festen eingeladen." Gott verwirkt hat sich unmissverständlich für die Leviten. Der Herr selbst ist ihr Anteil und Erbe, er sorgt für sie, wie es ihnen versprochen hat. Deshalb wurde dem Volk geboten: "Achtet darauf, dass ihr die Leviten mitversorgt, solange ihr in eurem Lande lebt." Die Leviten sollten teilhaben an diesen Festen, auch wenn sie vielleicht selbst nicht erwirtschaften konnten, um es dort im Heiligtum selbst zu verzehren.
[43:53] Diese Idee, dass besondere Diener Gottes, die Leviten hatten ja die Aufgabe, sich besonders um das Heiligtum auch zu kümmern und auch die Unterweisung der Israeliten in ihren Städten und Dörfern dann fortzuführen. Diese Idee findet sich genauso im Neuen Testament. In 1. Korinther 9, Verse 11 und 12 lesen wir und dann weitere Verse: "Wenn wir euch die geistlichen Güter gesät haben, ist es etwas Großes, wenn wir von euch diejenigen für den Leib ernten." Mit anderen Worten, Paulus sagt: "Wir haben gepredigt, es ist nicht, es ist selbstverständlich eigentlich, dass wir entsprechend auch eine gewisse Unterstützung von euch in materiellen Dingen erhalten. Wenn andere an diesem Recht über euch Anteil haben sollten, wir es nicht viele haben, aber wir haben uns dieses Rechtes nicht bedient, sondern wir tragen alles damit, mit dem Evangelium von Christus kein Hindernis breiten." Ganz toller Vers, du deutlich zeigt Paulus.
[44:52] evangelium kein Hindernis bereiten. Ich verzichte auf mein Recht, ein ganz tolles Prinzip, das wir hier sehen. Wisst ihr, nicht, dass die, welche den heiligen Dienst zu tun, auch vom Heiligtum essen, und dass die, welche am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil haben. Und jetzt sieht Paulus die Schlussfolgerung, die auch heute noch genauso gültig ist. So hat auch der Herr angeordnet, dass die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollen. Es ist Gottes Wille, dass diejenigen, die in besonderer Weise Gottes Evangelium predigen, auch finanziell von denen unterstützt werden, die durch diese Predigt gesegnet werden und davon profitieren.
[45:29] Vers 20: Wenn aber der Herr, dein Gott, deine Grenzen erweitern wird, wäre es dir verheißen hat, und du sprichst: „Ich will lieber Fleisch essen“, weil ich Lust habe, Fleisch zu essen, so darfst du Fleisch essen nach aller Herzenslust. Gott hat ja verheißen, dass die Israeliten in ihrem Territorium immer mehr wachsen würden.
[45:48] „Sagt: Denn ich werde gewisslich die Heidenvölker von hier aus ihrem Besitz vertreiben und deine Grenzen erweitern, und niemand soll dein Land begehren, wäre durch hinaus. Und dreimal im Jahr vor dem Herrn um dreimal im Jahr vor dem Herrn, deinem Gott, zu erscheinen.“
[46:04] Lesen wir Vers 21: „Ist aber der Ort, den der Herr, dein Gott, erwählt hat, um seinen Namen dorthin zu setzen, zu fern von dir, so darfst du von deinen Rindern oder von deinen Schafen schlachten, die der Herr dir gegeben hat, wie ich dir geboten habe, und es in deinen Toren essen, nach aller Herzenslust.“
[46:24] Hier sehen wir auch ein sehr wichtiges und schönes Prinzip, dass Gott durchaus auch Umstände, die bestimmte Dinge unmöglich machen, mit berücksichtigt und entsprechend auch ein faires und gerechtes Urteil fällt und die Sache ja auch sehr praktisch bewertet. Da können wir einiges für uns auch persönlich lernen.
[46:47] Vers 22: „Gerade sowie die Gazelle oder der Hirsch gegessen wird, kannst du es essen. Der Reine darf es in gleicher Weise wie der Unreine essen.“ Hier noch einmal diese Idee, dass bestimmte Tiere ja damals auch gerne gegessen worden sind.
[47:04] Vers 23: „Nur daran halte fest, dass du nicht das Blut isst, denn das Blut ist das Leben, und du sollst das Leben nicht mit dem Fleisch essen.“ Auch heute können wir dieses Bild noch sehr gut nachvollziehen, dass das Blut das Leben darstellt. Wir wissen heute, dass das Blut, insbesondere die roten Blutkörperchen, dafür verantwortlich sind, dass der lebensnotwendige Sauerstoff, den wir über die Lungen in unserem Körper hineinlassen, in alle verschiedenen Gegenden des Körpers transportiert werden. Ohne das Blut würden wir sofort tot sein.
[47:38] Das Blut sorgt dafür, dass überall in unserem Körper Leben möglich ist.
[47:45] Vers 24: „So sollst du es nun nicht essen, sondern auf die Erde schütten wie Wasser.“
[47:53] Vers 25: „Sollte es nicht essen, damit es dir und deinen Kindern nachher gut geht, weil du tust, was in den Augen des Herrn, deines Gottes, recht ist.“ Gehorsam auch in diesen scheinbaren Details, die aber, wie wir gesehen haben, eine große Bedeutung haben, auch im Hinblick auf das Evangelium.
[48:06] Würde dafür sorgen, dass es den Familien, auf den nachfolgenden Generationen gut gehen würde. Wenn wir uns wünschen, dass Gott unsere Familie, unsere Kinder segnet, zur Verwandtschaft regnet, dann sollten wir alles in unserer Macht Stehende tun, erfüllt mit dem Heiligen Geist und mit Blick auf Jesus, das auch tatsächlich umzusetzen, was Gott in seinem Wort auch in den Details uns zeigt.
[48:36] Vers 26: „Nur deine heiligen Gaben und eine Gelehrte, die du hast, solltest du nehmen und an den Ort bringen, den der Herr wählen wird.“ Also das, was wirklich Gott geweiht gewesen ist, die besonderen Gaben, die besonderen Glücks-Tops, all das sollte tatsächlich unter allen Umständen, selbst dann, wenn der Weg weit sein sollte, nach Jerusalem oder nach Silo, zunächst einmal gebracht werden, dort, wo Gott seinen Namen niederlassen würde.
[49:03] Es gab bestimmte Dinge, für die gab es keine Ausnahme. Dinge, die Gott geweiht waren, sollten auch zu Gott gebracht werden. Wenn wir Gott Dinge versprechen und Dinge weihen, dann sollten wir das auch tatsächlich tun.
[49:17] Vierte Mose 18, Vers 19: „Allem Opfer von den heiligen Gaben, welche die Kinder Israels für den Herrn erheben, habe ich dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir gegeben als eine ewige Ordnung.“ Warum sollten sie diese Gaben nach zum Heiligtum bringen? Weil die Priester diese Gaben von Gott erhalten sollten. Das soll ein ewiger Salzbund sein vor dem Herrn für dich und deinen Samen mit dir.
[49:50] Die Opfer, die Gott geweiht waren, von denen sollten auch die Priester und ihres Familienleben. Und deswegen mussten sie dorthin gebracht werden, wo die Priester sind. Und deswegen gab es hier in diesem Fall auch keine Ausnahme. Ein ewiger Salzbund. Das Wort Salzbund drückt aus, dass es bestehen bleiben würde, sowie Salz damals benutzt worden ist, um etwas zu konservieren, um etwas haltbar zu machen.
[50:15] Vers 27: „Und du sollst deine Brandopfer, das Fleisch und das Blut, auf dem Altar des Herrn, deines Gottes, da bringen. Das Blut einer Schlachtopfer soll an den Altar des Herrn, deines Gottes, gegossen werden. Das Fleisch aber darfst du essen von den meisten Opfern, abgesehen von den Brandopfern, die ganz Opfer waren, die also ganz verbrannt worden sind.“
[50:35] Von den meisten Opfern konnte auch derjenige, der das Opfer brachte, etwas essen, weil nur bestimmte Teile geopfert wurden und andere Teile essbar waren. Dann der Anteil des Priesters. Und entsprechend galt auch hier die Vorschrift, dass das Blut auf jeden Fall ganz ausgegossen werden musste, woraus sich ja die Praxis des Schächtens dann auch im Judentum entwickelt hat.
[51:01] Vers 28: „Bewahren und befolge alle diese Worte, die ich dir gebiete, damit es dir und deinen Kindern nachher gut geht, lediglich, weil du tust, was in den Augen des Herrn, deines Gottes, recht und wohlgefällig ist.“ Noch einmal betont, wo sie diesen Punkt. Die Israeliten wollten ja genauso wie heute das Beste für ihre Kinder, das Beste für die Zukunft. Sie wollten, dass es der Nation weiterhin auch in Zukunft gut gehen würde.
[51:23] Und Mose gibt hier ihnen, inspiriert vom Heiligen Geist, das Geheimrezept an die Hand: „Bis befolgt das, was Gott sagt, und es wird euch gut gehen.“
[51:32] Vers 29: „Wenn der Herr, dein Gott, die Heidenvölker vor dir herausrottet, da, wo du hinkommst, um sie aus ihrem Besitz zu vertreiben, und wenn du sie aus ihrem Besitz vertrieben hast und in ihrem Land wohnst.“
[51:44] Vers 30: „So hüte dich, dass du dich nicht verführen lässt, sie nachzuahmen, nachdem sie doch vorher vertilgt worden sind, und dass du nicht nach ihren Göttern fragst und sagst: ‚Wie dienten diese Heiden ihren Göttern? Ich würde es eben so tun.‘“ Hier sehen wir, wie jetzt am Ende des Kapitels noch einmal der Bogen gespannt wird zu dem, was wir am Anfang gesehen haben.
[52:03] Die Israeliten sollten unter keinen Umständen die Art und Weise der Heiden imitieren, wenn es um Gottesdienst geht. Sie sollten nicht einmal sich dafür interessieren, auf welche Art und Weise die Heiden gebetet haben.
[52:18] Wir haben jetzt 10, Vers 2, macht das noch Jahrhunderte später deutlich: „So spricht der Herr: Lernt nicht den Weg der Heiden und erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, auch wenn die Heiden sich vor ihnen fürchten.“ Manche Dinge, die die Heiden zu besonders wichtig hielten und besonders ehrfurcht-einflößend, sollten den Israeliten keine Angst einjagen.
[52:40] Sollte nicht auch nicht schrecken, weil Gott damit ihnen nichts sagen wollte und diese sogenannten Himmelszeichen keine Bedeutung hatten. Sie sollten sich nicht für die religiösen Ideen der Heiden interessieren, um dann nicht in Gefahr zu stehen, diese zu imitieren.
[52:57] Römer 12, Vers 1 und 2, finden wir dieselbe Idee heute für unsere Zeit, auch im Neuen Testament, genauso relevant präsentiert: „Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer. Das war ein vernünftiger Gottesdienst. Und passt euch nicht diesem Weltlauf an.“
[53:19] Wenn du Gott wirklich dienen willst, dann müssen wir uns erleben, unsere Gedanken und Gefühle, unsere Taten, Worte, Absichten, Emotionen, alles sind und haben ihn als Opfer geben. Und uns nicht fragen: „Wie machen das andere Religionen? Wie machen das andere Konfessionen? Wie machen das andere Weltanschauungen? Was ist gerade populär in der Welt?“ Das soll keine Rolle spielen in der Art und Weise, wie wir Gott anbieten.
[53:44] Sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.
[53:54] Ähnlich drückt sich auch Epheser 4, Vers 17 aus. Paulus sagt ja: „Das sage und bezeuge ich nun im Herrn, dass ihr nicht mehr so wandeln solltet für die übrigen Heiden, wandeln in der Nichtigkeit ihres Sinnes.“
[54:06] Eine Frage der Anbetung zeigt sich, ob wir wirklich mit der Welt gebrochen haben, ob wir ein neues Herz erhalten haben, oder ob wir immer noch versuchen, die Welt zu imitieren. Gott wünscht sich, dass wir das unter keinen Umständen tun. Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament ist er doch sehr, sehr deutlich.
[54:25] 431: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf diese Weise dienen, denn alles, was ein Gräuel ist für den Herrn, was er hasst, haben sie für ihre Götter getan. Ja, sogar ihre Söhne und ihre Töchter haben sie für ihre Götter im Feuer verbrannt.“
[54:40] Wir wissen heute aus der Bibel und auch aus manchen zumindest vermuteten archäologischen Erkenntnissen, dass Menschenopfer tatsächlich eine Rolle gespielt haben bei den Kanaanitern. Liebe macht das sehr deutlich, dass Menschen dort verbrannt worden sind, um Gott sagt: „Das hasse ich.“ Gott warnte die Israeliten also vor diesen falschen Gottesdienstpraktiken, nicht, weil er exklusiv ist, sondern weil er die Israeliten vor dieser tragischen Sache bewahren möchte, weil er ihnen das ersparen möchte.
[55:10] Und leider, leider, leider haben die Israeliten auf diesen Ratschlag, diese Weisung, nicht gehört. Und wir sehen in der Geschichte Israels wieder tatsächlich auch so, Israeliten ihre Kinder den heidnischen Götzen geopfert haben, weil sie genau auf das nicht gehört haben, was Gott in seinem Wort sagt.
[55:26] Wenn wir Gottes Wort nicht ernst nehmen und ablehnen, dann werden wir Dinge tun, die zum großen Schaden für unsere Kinder sind, selbst wenn wir sie vielleicht nicht buchstäblich ins Feuer werfen. Wir werden unseren Kindern Schaden zufügen.
[55:37] Wie gesagt, Gott sagt: „Wenn du möchtest, dass deinen Kindern gut geht, hör mir zu, mach das, was ich sage, denn dann wird so etwas nicht passieren, was Gott hasst, dass Kinder geschädigt werden durch falsche Anbetung.“
[55:52] Und deswegen endet eigentlich dieser Abschnitt, dieses Kapitel, mit dem ersten Vers von Kapitel 13. Kapitelentfernung ist nicht ganz ganz glücklich hier in diesem Punkt, oder nicht ganz scharf. Man könnte diesen 13, den 1, durchaus noch dazu zählen. „Das ganze Wort, das ihr euch heute gebiete, das sollt ihr wahren, um es zu tun. Du sollst nichts hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen.“
[56:15] Dieses Prinzip wollen wir uns zu Herzen nehmen. Wir werden dann auch in der nächsten Folge dort an dieser Stelle weitermachen. Für heute wollen wir uns vornehmen, dass wir Gott tatsächlich suchen, dort, wo er ist, nicht in unseren eigenen Gefühlen und Gedanken, nicht in unseren eigenen Theorien oder nach den Maximen dieser Welt, sondern dort, wo Gottes Wort sagt, dass er ist, in seinem Heiligtum.
[56:37] Wir wollen die gesamte Erlösung verstehen im Hinblick auf das Heiligtum und wollen dorthin bieten, wo Gott versprochen hat, dass er jedes aufrichtige Gebet erhört wird, nämlich am Gnadenthron im himmlischen Heiligtum.
[56:53] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du durch dein Wort zu mir und zu jedem einzelnen von uns, dieses Video sehen und hören, gesprochen hast. Und Herr, wir möchten uns vornehmen, uns noch mehr mit dem Heiligtum zu beschäftigen, um noch besser zu verstehen, wie wir im Alltag tatsächlich unsere Gebete zum Heiligtum richten können.
[57:19] Lieber Vater, danke, dass du uns zeigst, was gut ist für uns und unsere Kinder. Vergib uns, wenn wir in unserem Leben mit unseren Familien, unseren Gemeinden uns an der Welt orientiert haben, was die Anbetung betrifft. Und gib, dass wir lernen, uns ganz mit allen unseren Gedanken, Plänen, Wünschen, Motiven, mit allem, was wir haben, dir zur Verfügung zu stellen. Dass das der wahre Gottesdienst ist, den du dir wünschst.
[57:44] Herr, danke, dass du uns lieb hast und dass du uns den Weg zeigst, den wir beginnen sollen, der sicher für uns ist, der beste für uns ist. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
[57:57] In der nächsten Folge werden wir uns dann, wie gerade angedeutet, mit Kapitel 13 beschäftigen. Der Titel wird das sein: „Seid die falschen Propheten.“ Es wird sehr interessant und spannend werden. Bis dahin wünschen wir euch Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes, insbesondere von 5. Mose. Amen.
[58:16] [Musik]
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