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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 1, Vers 11, taucht Christopher Kramp tief in die Bedeutung der Worte Jesu ein. Er beleuchtet, wie die gewaltige Stimme, die Johannes hörte, als Kriegstrompete beschrieben wird und was dies für den geistlichen Kampf bedeutet. Kramp erklärt die Identität Michaels als Erzengel und seine Rolle im himmlischen Konflikt, um die Bedeutung von Jesus als dem „Der so ist wie Gott“ hervorzuheben. Die Botschaft unterstreicht die Realität des geistlichen Krieges und die Notwendigkeit, sich mit der Waffenrüstung Gottes zu wappnen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr heute Abend da seid und schön, dass ihr live eingeschaltet habt oder später das Video anschaut auf www.joelmedia.de. Wir wollen heute weiter studieren Offenbarung. Wir sind in Offenbarung 1 und wollen uns heute Vers 11 anschauen und ein bisschen genauer hinschauen und sehen, wie dieser Vers 1 ein Schlüssel auch ist für das gesamte Buch der Offenbarung. Bevor wir das tun, und guter Gewohnheit, Gott bitten, uns zu führen. Und wem es möglich ist, den hatte ich gebeten, mit mir niederzuknien.

[1:25] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir dein Wort haben, dass wir in der Offenbarung lesen und studieren können und dass wir durch die Worte, die du dort hast, hineinschreiben lassen, die du dem Johannes gegeben hast, unser Herz heute erreichen möchtest. Hätten wir dich nicht bitten von ganzem Herzen, dass du alles Störende vernetzt, dass du unser Lehrer bist und dass wir durch die Worte dein Wesen, deinen Charakter und deine Botschaft an uns und an die Welt besser verstehen können. Wir danken dir für die Gelegenheit und wollen sie nutzen und wollen lernen, was du uns zu sagen hast und möchten in unserer Beziehung zu dir wachsen. Wir danken dir, dass du versprochen hast, uns mit dem Heiligen Geist zu erfüllen. Und darum bitten wir dich jetzt, dass du uns dein Wort erklärst im Namen Jesu. Amen.

[2:26] Schlagt mir auf Offenbarung Kapitel 1. Und wir haben das letzte Mal uns mit Vers 10 beschäftigt und wollen heute zu Vers 11 übergehen. Offenbarung 1 und wir haben das jetzt mal Vers 10 gelesen, wo der Johannes sagt: „Ich war im Geist am Tag des Herrn und ich hörte hinter mir eine gewaltige Stimme wie von einer Posaune.“ Wollen uns anschauen, was diese gewaltige Stimme hinter ihm spricht. Wer von euch möchte mal laut und deutlich Vers 11 vorlesen?

[3:38] Genau, lautet ihr ganz genau. Also fangen wir mal an, fällt noch mal am Ende von Vers 10. Da ist eine gewaltige Stimme. Johannes ist im Geist, nicht gesehen, er wird vom Heiligen Geist inspiriert, er hat Visionen und die Visionen werden jetzt dann beschrieben in den nächsten Kapiteln durch die gesamte Offenbarung hindurch. Und ist am Tag des Herrn. Wir haben gesagt, der Tag des Herrn ist in der Bibel immer der Sabbat. War das der Tag bisher und er hört hinter sich eine gewaltige Stimme.

[4:09] Wie wird sich wohl der Johannes gefühlt haben, als er diese Stimme hinter sich hörte? Warum sagt der Text in Vers 10: „Ich hörte hinter mir eine gewaltige Stimme wie von einer Posaune.“ Er hätte einfach schreiben können: „Ich hörte eine gewaltige Stimme.“ Er sagt: „Ich hörte hinter mir eine gewaltige Stimme.“ Was will damit ausdrücken? Was soll uns das sagen?

[4:54] Es überrascht nicht. Immerhin, also, wenn man, wenn jemand hinter einem spricht, hat man nicht kommen sehen, oder habt ihr alles schon erlebt? Oder wenn mich jemand anspricht, den ich schon 100 Meter habe kommen sehen, bin ich nicht überrascht. Aber wenn mich jemand von hinten anspricht, dann bin ich, worauf er ist es ein Überraschungsmoment. Und Jesus hätte ja auch ohne weiteres von der anderen Seite erscheinen können, oder? Es war ja für Jesus jetzt nicht zwingend in seinem Rücken zu erscheinen. Er hätte auch einfach vom Himmel sichtbar herabkommen können. Johannes hat ihn gesehen, hat er sich gefragt, wer ist das? Er hat ihn gesehen, als Jesus und mit Jesus zu ihm erscheint ihm hinterher. Das ist interessant, oder?

[5:31] Fällt auch ein Ausdruck dieser Freundschaft, die sie haben, ja. Ich weiß, also, das macht man nicht mit fremden Personen, oder? Also, wenn man jetzt irgendwie an eine Gärtner, ganz fremden oder eine sehr an der Person, zu dem man jetzt viel Respekt hat, oder, also mehr Distanz hat, da spricht man von hinten an, oder? Da versucht man irgendwie sich erstmal kenntlich zu machen. Aber einem Freund, mit dem man viel Erfahrung hat, nicht wahr? Hier kann man von hinten ansprechen als Zeichen auch von Nähe, von Vertrautheit, von Überraschung auch. Ja, so ein bisschen. Weiß nicht, ob wir das kennt, man jemanden, den man gern hat, auch überraschen möchte. Und wenn man seine, wenn ich meine eigene Frau oder sie mich überraschen möchte.

[6:09] Man, Jesus kommt nicht einfach nur formal als der, der die Wahrheit gibt. Er kommt hier und das sieht man so ein bisschen zwischen den Zeilen. Er kommt als der Freund von Johannes, die auf der Erde viel miteinander erlebt haben. Und jetzt Johannes ist jetzt seit Jahrzehnten sein treuer Apostel gewesen. Er sitzt jetzt hier ganz alleine und Jesus besuchte, er besucht ihn am Sabbat. Er will ihm einen besonders schönen Sabbat geben und er kommt sozusagen von hinten und spricht zu ihm. Und das ist natürlich erstmal überraschend, weil Johannes perfekt im allerersten Moment nicht mal genau gewusst hat, wer es ist.

[6:42] Obwohl das ziemlich bald er dann gesehen hat, weil er sagt er dann in Vers 12: „Ich wandte mich um.“ Das sehen wir dann danach, besprechen, wenn wir dazu kommen. Interessant ist es, eine gewaltige Stimme.

[6:55] Wie wird diese gewaltige Stimme am Ende von Vers 10 beschrieben? Wie eine, eine Posaune. Hier habt ihr auch alle Posaunenübersetzungen, Posaune, genau. Das griechische Wort dafür ist die sogenannte „Salpinx“ und das ist ein tatsächliches Instrument, das es gab. Also, wenn wir an Posaune denken, denken wir so an die moderne Posaune, ja, so mit dem Zug, so. Aber das hat natürlich nicht gegeben, sondern an darüber setzen auch andere Sprachen übersetzt ein Fach Trompete, auch nicht die hier, sondern einfach ein langes Rohr.

[7:36] Und dieses ist vor allem auch als Kriegstrompete verwendet worden, so ein Signal. Habt ihr also so früh in einem früheren Leben, so, so, so Historienfilm gesehen? Habt ihr so die römischen, ja, das ist die Idee. Ja, und dass ich alles kann, das natürlich. Und es hat die Stille. Es war jetzt nicht so, dass leise Säuseln, wie das der Elia gehört hat, als am Berg Sinai war, sondern es war eher laut und kräftig. Ja, also, wir lesen die Worte meistens jetzt mehr so normaler Stimme und wir sollen auch nicht schreiben, aber es lohnt sich mal darüber nachzudenken, wie das wohl vielleicht ein bisschen geklungen haben kann, als Jesus spricht mit kräftiger Stimme, mit lauter Stimme, wie eine Posaune, wie eine Kriegstrompete.

[8:28] Was ist denn so die Assoziation, wenn man so eine Kriegstrompete hört? Was, der Johannes schreibt, ist ja nicht ohne Grund. Das schreibt das ja, um sozusagen, was beim Leser auch auszulösen an Gedanken. Woran denkt man dann, wenn man sowas hört?

[8:51] Da geht es um Aufmerksamkeit. Ja, also, da geht es darum: Höre mir zu! Hört, das ist wichtig. Ja, wir, dass diese laute Stimme, griechisch ist, „megas Phone“ und ihr ahnt wahrscheinlich, welches Wort davon abgeleitet ist, nämlich das Wort Megafon. Ja, laute Stimme.

[9:11] Was ist noch eine Assoziation? Also, einmal Aufmerksamkeit, ja, Aufmerksamkeit. Was, das könnte noch eine Assoziation sein, wenn man eine Kriegstrompete hört?

[9:27] Schauen wir mal ein Beispiel, dass wir den Finger hier begeben, weil in den ersten Korinther und schauen uns mal erste Korinther Kapitel 14 an, Vers 8. Erste Korinther 14 und dort Vers 8.

[9:56] „Ebenso auch, wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten?“ Also die im, also Paulus sagt, also wenn die Posaune noch unter dieser, dann geht niemand in den Kampf. Was ist, was ist die Umkehrschluss? Wenn die Posaunen einen deutlichen Ton geben, was macht man? Man rüstet sich zum Kampf. Eine Kriegsflotte in die Kriegsgebiete sagt: Achtung, der Feind kommt! Achtung, schließt die Reihen! Achtung, nehmt euren Schild, euer Schwert und Helm, macht euch bereit. Es ist Krieg. Wer die Trompete hört und wenn die Posaune einen lauten, einen klaren, deutlichen Ton von sich gibt, dann wird jeder, der es hört, sich zum Krieg vorbereiten.

[10:41] Achtung, Jesus erscheint dem Johannes, um ihm die Offenbarung zu geben. Ja, was jetzt kommt, ist die Gesamt-Offenbarung her, die sieben Siegel, Posaunen, 12, 13, 14, alles. Und das allererste, was Johannes wahrnimmt, noch bevor er Jesus sieht, das erste, was er wahrnimmt, ist eine Stimme wie eine Kriegstrompete.

[11:08] Und ist die Stimme, die Jesus gibt, ein deutlicher Ton oder ein undeutlicher? Ein deutlicher Ton. Das heißt, was möchte Jesus damit sagen?

[11:22] „Rüstet euch zum Kampf.“ Die Offenbarung, die Jesus dem Johannes gibt, ist ein Aufruf: Macht euch bereit! Nehmt Schild und Schwert und den Helm. Der Feind kommt. Es gibt eine Auseinandersetzung. Gibt es in der Offenbarung, Beschreibung von einer geistlichen Auseinandersetzung am laufenden Meter. Die Offenbarung hüllt den Vorhang beiseite und man sieht das Wirken des Feindes und das Wirken Gottes. Oder wie nennt man diese Auseinandersetzung? Was ist das für ein Krieg, um den es hier geht? Es ist in erster Linie nicht der Golfkrieg, nicht der Kalte Krieg, Hass. Das war ein Krieg gegen den Terror. Es ist die Bibel spricht auch, oder sie sprechen von dem großen Kampf und dem geistlichen Krieg.

[12:09] Der große Kampf wird eine Offenbarung irgendwo geschrieben. Dieser Kampf, der gekämpft wird. In Kapitel 12, Vers 7 lesen wir das, nicht ganz kurz. Oder Offenbarung 12 und dort Vers 7. Das ist so das Herzstück der Offenbarung. Auf morgen 12, Vers 7, dort steht: „Und es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften.“

[12:37] Könnten wir sagen, wenn der Drache ist, der Drache ist Satan. Der Satan kämpft, 100 Engel, aber gegen wen kämpft er? Er kämpft gegen Michael. Michael ist der stärkste Engel, ganz sicher. Aber Michael ist noch mehr. Wer ist Michael? Die Bibel macht deutlich und das kann man ganz schön zeigen. Wir können euch 23 Bibelstellen ganz kurz zu lesen, um das schön deutlich zu machen. Schaut man wird mir in Judas, Judas, das direkt vor der Offenbarung, in Judas und dort Vers 9. Da wird der Michael genannt.

[13:15] Michael genannt. In Judas Vers 9, hatte noch ein Kapitel, da wird über den Michael gesagt, wird er genannt der Erzengel. Er hat englisch dagegen, als er mit dem Teufel Streit hatte und über den Leichnam Moses verhandelte, wagte keinen lästernes Urteil zu fällen, sondern sprach: „Daher strafe dich!“ Michael ist der Erzengel. Und Erzengel ist der Weg über den Engel ist. Gibt es in der katholischen Kirche gibt es Erzbischof, das wäre über den Bischöfen. Ist der das nicht auf, sondern ist darüber, wer der der Serie A kann gelöst. Hätte über den Engel ist, der die Engel befehligt, der Herr der Heerscharen, sozusagen. Und über diesen Erzengel lesen wir jetzt in erste Thessalonicher.

[14:00] Wir jetzt in erste Thessalonicher Kapitel 4, Vers 16. Erste Thessalonicher, ein bisschen weiter vor im Neuen Testament, erst 4, Vers 16. Da geht es, wie im ganzen Brief an die Thessalonicher, um die Wiederkunft. Paulus spricht über die Wiederkunft und er sagt: „1. Thessalonicher 4, Vers 16: Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl da geht, und die Stimme des Erzengels, die Posaune Gottes, erschallt, vom Himmel herabkommen.“ Und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Was passiert, wenn der Erzengel seine Stimme erschallen lässt, oder wie eine Posaune bei der Wiederkunft? Was passiert dann?

[14:40] Toten auferstehen, ja, durch die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes werden die Toten auferstehen in Christus. Und jetzt fehlt uns noch ein Fest in Johannes Kapitel 5. Johannes Kapitel 5. Johannes Kapitel 5. Johannes Kapitel 5 und dort Vers 25. Hier spricht Jesus über die Auferstehung. Johannes 5 und dort Vers 25. Jesus sagt: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie hören werden, werden leben.“

[15:15] Wir sehen also, Michael ist der Erzengel. Der Erzengel ruft mit seiner Stimme bei der Wiederkunft Jesu die Toten hervor. Und die Toten werden hervorgerufen durch die Stimme des Sohnes Gottes. Dahinter steckt die Idee, ihr werdet auch sehen in Daniel 12 wird Michael genannt, der Fürst deines Volkes, der für dein Volk eintritt. Und Jesus ist der, der für uns eintritt vor dem Thron Gottes.

[15:40] Michael heißt wörtlich übersetzt: „Der so ist wie Gott.“ Und Gott ist die Liebe, Jesus die Liebe. Er ist nicht geringer als Gott. Er ist so wie Gott. Er wird zwar manchmal als Engel bezeichnet, weil er sozusagen der Engel des Bundes ist, weil er eine Botschaft bringt. „Single“ heißt erstmal nur Botschafter, aber er ist mehr als ein Engel. Ja, er ist der Michael, der so ist wie Gott.

[16:10] Jetzt hat viele Namen: Immanuel genannt, wird Michael genannt, er wird Herr der Heerscharen genannt, das Büro, das Licht. Also es gibt sehr viele Namen und Titel. Und hier haben wir also in Offenbarung 12 Michael, so haben Jesus, der für Gott kämpft. Und wir haben Satan, der gegen Gott kämpft. Und das ein ungleicher Kampf war, Jesus selbst auch Gott ist. Und trotzdem gibt es diesen diesen Kampf, weil Gott die Liebe ist, der Freiheit lässt und weil er den den Satan diesen großen Kampf zulässt, damit das ganze Universum sieht, was gut und was böse ist und dass wirklich Gottes Vergebung die beste ist, die es gibt. Aber dieser Kampf ist sehr real. Dieser Kampf tobt um die Gemeinde Gottes. Warum? Weil der Drache kämpft gegen wen? Er kämpft gegen Michael, kämpft gegen Jesus und kämpft gegen alle, die mit Jesus sind.

[17:06] Wenn also ein Mensch Jesus in sein Herz aufnimmt, was macht der Satan, der gegen Jesus kämpft? Er kämpft gegen den, der Jesus im Herzen hat. Jetzt sieht man ganz deutlich an der Geschichte von Paulus, der auf dem Weg nach Damaskus dieses Licht sieht, ja, und sich bekehrt. Und Jesus sagt dort eben: „Warum verfolgst du mich?“ Wen hatte Paulus verfolgt? Er hatte Christen verfolgt, er wollte Christen ins Gefängnis werfen. Aber der Satan, der ihn dazu angestiftet hatte, kämpfte gegen Jesus. Und weil er gegen dieses kämpft, kämpft er auch gegen die, mit Jesus sind.

[17:41] Und Jesus zeigt hier in der Offenbarung Jesu Christi, ich wähle dem Johannes, der auch in Bedrängnis ist, er in Patmos auf der Insel sitzt, weil er dorthin verbannt worden ist. Er will deutlich machen, was die Gemeinde in Zukunft zu erwarten hat, in den kommenden Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten, den kommenden Zeitaltern. Die Offenbarung ist eine Beschreibung des großen Kampfes. Oder das sieht man an dieser Stimme, wie eine Salpinx-Trompete, eine laute Stimme. Und ihr habt ihr gerade gelesen, diese laute Stimme wird einmal die Toten hervorrufen. Jetzt spricht sie hier Johannes.

[18:20] Und ich glaube, das ist ganz wichtig, dass wir das Thema vom großen Kampf zwischen Licht und Finsternis, zwischen Wahrheit und Irrtum, zwischen Gerechtigkeit und Sünde nicht nur in Offenbarung 12 sehen, sondern eigentlich durch die gesamte Bibel hindurch. Mit anderen Worten, bevor Jesus sich selbst zu erkennen gibt und sagt: „Ich bin Jesus“, hören wir so Stimmen wie eine Sphinx, die deutlich macht, wir es ist Krieg. Wir müssen unseren Schild nehmen. Was ist Schild? Und Schwert. Schild und Schwert und Helm. Was ist das Schild? In Epheser 6, der Schild des Glaubens, ja, das Schild des Glaubens, zu dem man die brennenden Pfeile des Satans auslöschen kann. Du hast das Schwert, das Wort Gottes, ja, mit dem wir offensiv gegen den Satan kämpfen könnten. Jesus gesagt hat: „Es steht geschrieben.“ Ja.

[19:20] Und der Helm, der Helm des Heils, ja, das Evangelium und der Brustpanzer der Gerechtigkeit und der Lenden-Gurt der Wahrheit und die Stiefel der Bereitschaft, ich vergebe. Wir können ja die ganze Waffenrüstung. Die Offenbarung ist ein Weckruf für die Gemeinde Gottes zu allen Zeiten, um deutlich zu machen, es herrscht Krieg. Krieg gegen Jesus und gegen seine Gemeinde. Wir sehen da später auf morgen 12, wo es heißt, dass der Drache die Übrigen von ihrem Samen verfolgt, ja, die das Zeugnis Jesu haben und den Geist und die Gebote Gottes. Die werden verfolgt, die werden angegriffen. Der Satan kämpft gegen sie.

[19:59] Und wir sehen, wie immer wieder auch in Offenbarung beschrieben, politische Mächte, wie religiöse Mächte im Dienste Satans, wissentlich oder unwissentlich, das sei dahingestellt, aber immer wieder auch das tun, was sagt, dann tun möchte. Die sprechen wie ein Drache, die handeln werden, da die sie verfolgen. Gottesvolk. Und hier wird das deutlich. Also, das ist, dass Johannes jetzt auf Patmos an einem Sabbat und er wird vom Geist inspiriert und er hörte, dass ich diese Stimme und jetzt ruft diese Stimme wie eine Posaune. Und wir lesen, wir haben ja schon gelesen, was sie sagt.

[20:38] Nämlich in Vers 11 steht: „Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte.“ Und was du siehst, das schreibe in ein Buch und ist den Gemeinden, den Asia sind nach Ephesus und Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea. Und auch für den 14. Jetzt werdet ihr, wenn ihr das mal nachlest, also, Johannes hatte ja nicht gleich sofort gemerkt, wer das ist. Nicht wahr? Gelesen, Vers 12: „Er dreht sich um und zieht dann.“ Sieht er den Menschensohn, dann fällt er nieder. Aber er muss gemerkt haben, es ist eine wichtige Sache. Hier geht es um Krieg, geht es um Auseinandersetzungen. Hier geht es um Konflikt.

[21:16] Und das erste, was hier steht in Vers 11 ist: „Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte.“ Interessanterweise werdet ihr vielleicht merken, und das jetzt wirklich zum Hauptthema machen, aber kurz mal ansprechen, dass es manche Bibelübersetzungen gibt, wo dieser erste Satz: „Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte“ nicht drin steht. Also eine Elberfelder lässt zum Beispiel, dass viele Anträge, Setzungen, da fehlt dieser Vers. Und das ist kein Versehen und auch keine böse Absicht, sondern es hat damit zu tun, dass es hier im Bereich der Offenbarung in windigen Stellen manchmal abweichende Manuskripte gibt. Ja, die Manuskripte sind nicht immer genau identisch. Und das hat in dem Fall auch nichts, ich habe gleich mal gehört von dieser ganzen Sache, Texte, Rezepte und die alten Coaches.

[22:02] Die meisten wollen den Text Rezepte haben. Das hat damit noch nicht mal was zu tun, war für alle, die sich damit auskennen. Ansonsten ist auch jetzt nicht so wichtig, aber der Text des Rezepts ist selbst gespalten. Es gibt also eine ganze Reihe von Text-Rezept-Manuskripten, die den Vers, diesen Anfang nicht haben. Und einige haben und das. Aber letztendlich ist die Frage für uns eigentlich relativ irrelevant, weil unabhängig davon, ob dieser Satz: „Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte“ hier gestanden oder nicht, wissen wir, dass er auf Jesus Christus zutrifft.

[22:34] Also entweder, und woher wissen wir das? Woher wissen wir das, unabhängig von diesem Vers, dieser Satz: „Ich bin das Alpha und das Omega“ auf Jesus Christus zutrifft? Auf 618, Vers 18 wird Jesus beschrieben. Und er sagt dann: „88, das ist nicht Jesus, in Verdacht, das ist der Vater.“ Ist genau der Punkt. In Verdacht, das ist ganz deutlich der Vater. Das kann man, wenn man 54, 8 ist der Vater. Aber deswegen könnte jemand sagen, denken: „Okay, hier in Vers 11 musste er auch dann der Vater.“ Aber die Frage ist, woher wissen wir, dass diese Aussage: „Ich bin das Alpha und das Omega“ in der Bibel, in Offenbarung auch auf Jesus angewandt wird?

[23:19] Geben ein paar Bibelstellen. In Vers 18 jedem Kapitel heißt es von Jesus: „Ich bin der Letzte.“ Und entschuldige, und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot. Und er legte seine rechte.

[23:28] nieder wie tot und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte, der Lebende. Ich war tot und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das kann man nicht von Gott dem Vater sagen. Gott der Vater war nie tot. Also, hier wird ganz deutlich: Jesus sagt von sich: "Ich bin der Erste und der Letzte." Noch ein paar Beispiele: Offenbarung. Wenn ihr später in die Offenbarung schaut, Offenbarung 21, ziemlich am Ende, Offenbarung 21 und dort Vers 6. Dort sagt Jesus: "Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des Wassers des Lebens umsonst." Wenn ihr später im Seminar "Der Zehnte" noch mehr davon hören, aber wer spricht hier? Wer sagt: "Ich will das Wasser des Lebens geben"? Jesus. Oder er sagt so der Samariterin: "Wenn du wüsstest, wer ich bin, würdest du mich bitten, und ich würde dir von diesem Wasser des Lebens geben." Johannes 4: "Wenn jemand dürstet, der komme zu mir her und trinke! Aus seinem Inneren werden Ströme lebendigen Wassers fließen." Offenbarung 22, Vers 13. Vers 12 und 13: "Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte."

[24:51] Also, wir sehen ganz deutlich, unabhängig von Vers 11, Jesus ist Alpha und Omega. Ganz unabhängig davon. Wir brauchen also Vers 11 nicht. Das ist so schön. Die Bibel ist einfach so ein tolles Buch. Selbst wenn mal ein Schreiber irgendwo vielleicht einen kleinen Fehler gemacht hat, ändert das nichts an dem, was die Bücher, die Bibel, hat. Eine ganz einheitliche Botschaft. Übrigens, was heißt das, wenn Jesus sagt: "Ich bin das Alpha und Omega"? So was zu lassen, damit deutlich machen, was, welchen Schluss können wir ziehen? Wenn Jesus sagt: "Nicht mehr das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende."

[25:28] Genau. Vor ihm kam nichts, nach ihm kommt er erst. Alles, ja, alles, was auch die Schrift betrifft, es ist ja, es gibt halt Christen, die sagen, Jesus ist die Mitte der Schrift. Aber ich glaube nicht, dass er die Mitte ist. Ich glaube, er ist das Alpha und Omega, das von Anfang bis Ende alles in der Bibel spricht letztlich von ihm und und weist auf ihn hin.

[25:44] Wer hat noch von sich gesagt: "Ich bin das Alpha und Omega"? Wer hat noch gesagt: "Ich bin das Alpha und Omega"? Gerade hier in Kapitel 1, Gott der Vater. Und wenn Gott der Vater sagt: "Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende", und wenn Jesus sagt: "Ich bin das Alpha und das Omega", dann können wir schlussfolgern: Jesus ist nicht weniger Gott als Gott der Vater. Ja, also wenn davon gesagt haben, er wird auch als Engelsfürst Michael dargestellt, als Erzengel. Soll das niemals bedeuten, dass er nicht auch gleichzeitig Gott ist? Er sogar später Mensch geworden. Ja, was noch, was noch geringer ist als ein Engel, aber ist trotzdem auch Gott.

[26:24] Gebetet, lieber Gott, und Mensch. Und das wird also hier ganz, heute, das wird ja gleich in Kapitel 1, dann später sichtbar. Ja, er kommt als Menschensohn, der war offensichtlich göttlich, wie die Beschreibung dann ab Vers 12 und 13 eigentlich sagt. Also, haben wir diese Frage kurz besprochen. Also, unabhängig davon, ob der ursprünglich der Verstand und läuteten dann vergessen haben, weiter zu kopieren, oder jemand im Übereifer das noch mal hingeschrieben hat, weil es so gut gepasst hat, sei dahingestellt. Aber in Vers, diesmal weiter, was ist auf jeden Fall definitiv hier zum Text gehört.

[27:01] Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es den Gemeinden, die in Asien sind, nach Ephesus, nach Pergamon, nach Thyatira, nach Sardes, nach Philadelphia und nach Laodizea. Also, was soll aufschreiben?

[27:22] Ja, genau. Also, das, was er sieht. Und da sieht man schon, dass er Visionen haben. Wir, warum heißen Visionen Visionen? Die ja was mit dem Sehen zu tun. Ja, im Englischen hat man "vision", eine "vision". Ja, "visualisieren". Deswegen, ihr wisst, wie die Israeliten die Propheten in alter Zeit genannt haben? Propheten. Ja, Leute, die etwas gesehen haben, was man mit normalen Augen nicht sehen konnte. Er, die in die Zukunft sehen konnten oder die sehen konnten, was was nur Gott den offenbart hat. Es geht also um Visionen, die der Johannes hat. Und das zeigt natürlich oder macht deutlich, dass die Offenbarung nicht immer nur buchstäblich zu verstehen ist, weil es einfach Visionen sind.

[28:06] Was du siehst, das schreibe in ein...

[28:15] Jetzt habe ich eine Frage: An wen wird oder was? Was soll an die sieben Gemeinden geschickt werden?

[28:25] Nachdem Vers. Was soll an die sieben Gemeinden geschickt werden?

[28:35] Und das kommt noch. Genau. Absolut. Vollkommen richtig. Aber jetzt erstmal nur den Vers anschauen: Was sollen die sieben Gemeinden erhalten?

[28:41] Das Buch Offenbarung. Oder er ist ein wichtiger Punkt, der manchmal übersehen wird, und so hat ziemlich oft übersehen wird, das gesamte Buch Offenbarung, wie für Kapitel des Buches, das gesamte Buch, das wir heute mit 22 Kapiteln haben, das von A bis Z. Soll an denen gehen, an die sieben Gemeinden. Meistens glauben die Bibelfreunde, dass die sieben Sendschreiben an die sieben Gemeinden gehen. Wer also denkt, dass sieben Sendschreiben, sieben Siegel, sieben Posaunen, was er verschiedene Visionen und die Vision von den sieben Sendschreiben geht an die sieben Gemeinden, und das führt dann dazu, dass es manchmal Christen gibt, die sagen: "Na ja, die sieben Sendschreiben und die sieben Gemeinden, ist es rein lokal? Das ist nur zur Zeit von Johannes." Wären dann der Rest Offenbarung ist dann vielleicht zu später oder so. Aber diese, es gibt keine Unterteilung. Es gibt nur das eine Buch, das Buch Offenbarung. Und dieses Buch Offenbarung geht an die sieben Gemeinden. Das heißt, auch das Wasser...

[29:46] Offenbarung 13 steht und was in Offenbarung 14 steht, fast 8 x 19 mit der Wiederkunft geht an die sieben Gemeinden. Jetzt die lokalen Ortsgemeinden in Ephesus, in Pergamon, im ersten Jahrhundert, um 100 nach Christus. Die können mit Offenbarung 13 noch nicht so viel anfangen. Sie können mit Offenbarung 19 auch noch nicht so viel anfangen, weil es halt einfach noch Jahrhunderte dauern, bis es sich erfüllt. Ja, sie können mit bestimmten Dingen in den Sandstein was anfangen. Sie können mit dem ersten Siegel was anfangen. Sie können vielleicht irgendwann auch mal was man ersten Posaune anfangen oder so. Mitbestimmen können wir auch mal im zwölften Menge anfangen, weil für jede Zeit der Zeitepochen in der Christenheit bestimmte Dinge Offenbarung gelten. Und wenn es so ist, wie wir glauben und festgestellt haben und auch feststellen werden, dass die Offenbarung von der Zeit von Johannes bis in die Ewigkeit jetzt geht, nicht ob es so Wiederkunft, sondern über die Wiederkunft, Millennium, 1000 Jahre und dann danach noch nach der Ausrottung der Sünde bis in die Ewigkeit handelt. Und das alles an den sieben Gemeinden geht, dann können die sieben Gemeinden allein schon deswegen nicht auf die sieben Ortsgemeinden in Asien da beschränkt sein. Es muss also die sieben Gemeinden müssen auch eine geistliche Bedeutung haben. Versteht ihr mich? Meine, ansonsten würde das ganze nicht viel Sinn machen.

[31:09] Übrigens, man sieht normalen Offenbarung 22 mal zurückschauen, den Offenbarung 22, dass auch tatsächlich die ganze Offenbarung als dieses Buch bezeichnet wird. Schaut man auf Offenbarung 22, auf Rang 22 und dort Vers 7, dort sagt Jesus: "Siehe, ich komme bald. Glückselig, wer die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt." Und woran erinnert euch dieses: "Glückselig, die Worte bewahrt"? In Offenbarung 1, Vers 3: "Glückselig, die das lesen und hören und das waren die Worte der Weissagung, denn die Zeit ist nah." Darauf spielt es eigentlich anders heißt es ist tatsächlich voll Kapitel 1 bis auf Offenbarung 22 ein Buch. Dieses Buch, die Offenbarung, und die geht an alle sieben Gemeinden. Also, damit will ich nur deutlich machen, dass die Offenbarung ein ganzes ist. Und es ist euch vielleicht sogar sowieso klar, dass schauen ja auch viele Leute dann später an. Und dass man nicht einfach sagen kann: "Ach, die sieben Gemeinden sind irgendwie so lokal und nur zur Zeit von Johannes und später wird dann prophetisch." Nein, das gesamte Buch ist an die sieben Gemeinden geschrieben.

[32:27] Schauen wir noch mal zehn Vers 40 mal, ganz kurz, dem Johannes wieder gesagt: "Was du siehst, schreibe auf." Was du siehst, schreibe auf. Schreib auf. Jetzt findet man im Laufen Offenbarung, aber einzelne Fälle, wo er folgendes passiert. Schon mal in Vers 10, Vers 48, Vers 10, 4. "Und als die sieben Donner ihre Stimmen hatten vernehmen lassen, wollte ich schreiben. Dann hörte ich eine Stimme aus dem Himmel, die dies entsprach: Versiegele, was die sieben Donner gerettet haben, und schreibe diese Dinge nicht auf." Jetzt mal unabhängig, was die sieben Donner sind und unabhängig von Offenbarung 10, ist ein anderes Thema, das heute unser Thema, aber was passiert hier mal ganz simpel gesprochen? Was lernt aus dem Vers über Johannes als Schreiber der Offenbarung? Was lernen wir aus diesem Vers?

[33:23] Genau. Wenn es heißt: "Was du schreibst, was du siehst, schreibe auf", heißt das nicht, dass er alles aufgeschrieben hat, was er gesehen hat. Sondern es gab Dinge, die er gesehen hat, aber Gott hat gesagt: "Das ist, schreibe es lieber nicht auf." Hat Gott Geheimnisse, will, dass wir Dinge nicht wissen? Also, warum sagt Gott, diese Dinge, schreibe auf und diese Dinge, schreibe nicht auf? Weil sie für uns nicht so wichtig sind, wie wir vielleicht denken würden. Oder so. Gott hat übrigens, sieht man in der Bibel an vielen Stellen, Gott weiß sehr viel mehr, als in der Bibel steht. Gott kennt sehr viel mehr Geschichte, als in der Bibel offenbar ist. Hätte allein schon fünf Bücher füllen können, nur mit dem Leben von Johannes. Was werden wir darum geben? Ich war das Leben von Johannes ein bisschen genauer kennenzulernen. Johannes sagt über das Leben von Jesus: "Könnte, wenn man alle Dinge aufschreiben würde, dieses gesagt und getan hat, die Welt könnte die Bücher nicht fassen." Stattdessen sind nur wenige Dinge aufgeschrieben, die sich zum Teil sogar wiederholen. Warum? Weil Gott pragmatisch ist. Gottes nicht nur liebevoll ist, nicht nur groß und heilig ist, auch pragmatisch ist, praktisch. Und er weiß sowieso, dass die Menschen dazu neigen, Dinge zu vergessen und sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Also gibt er uns nur das, was wichtig ist. Dann wird mir nicht vor lauter Studium von Nebensächlichkeiten dann das Wesentliche verpassen. Weil er weiß ja, wann können wir die Nebensächlichkeiten studieren?

[34:49] Wir werden noch eine Ewigkeit haben. Wir können auch Millionen Jahre auf der neuen Erde jedes geschichtliche Detail zu deren und jede Begebenheit im Leben von hoch und wir können alles fragen. Ja, aber dafür ist jetzt nicht die Zeit. Und die Zeit ist jetzt wofür da? Für die wesentlichen Dinge, für die gegenwärtige Welt, für das, was ich wissen muss, um gerettet zu werden. Und was ich wissen muss, um anderen Menschen zum Segen zu werden, um andere Menschen mit zum Heil zu bringen, zu Jesus. Und deswegen ist die Offenbarung nicht ein Kompendium der gesamten Kirchengeschichte. Sieht doch nicht alle Verbrechen an oder alle schrecklichen Dinge, die in der Welt geschehen. Sondern sie gibt nur wie eine Skizze die wesentlichen Punkte. Und jeder Punkt ist enorm wichtig. Wieder hier steht, der uns, die uns helfen sollen zu verstehen: Okay, das sind die wesentlichen Dinge. Das hilft uns also auch wert zu schätzen, was alles, was genau versteht, wichtig ist. Also, wenn jemand sagt, manche Dinge in der Bibel oder Offenbarung sind unwichtig, dann wisst ihr, nee, das kann nicht sein, weil es steht ja geschrieben. Die unwichtigen Dinge sind nicht geschrieben worden. Das, was geschrieben ist, da wollte Gott, dass es geschrieben wird. Ansonsten wäre es nicht geschrieben worden.

[36:00] Besser und besser. Nicht Gottes Wort. Übrigens, das Wort "schreiben", das nur ein Nebenbeibegriff, wollen keinen schnellen. Aber das Wort "schreibe" hier an dieser Stelle ist eine bestimmten grammatischen Form, die deutlich macht: Schreibe jetzt sofort. Ja, also dringend. Ja, nicht irgendwann, nicht so nach dem Motto: "Ich zeige jetzt mal was, und wenn du Zeit hast und Lust, das kann es irgendwann mal aufschreiben." Sondern: "Schreibe jetzt." Schreibe auf. Es ist dringend. Ja, also ihr wisst, das ist, kann sich auch vorstellen.

[36:28] Ja, wenn da jemand kommt und sagt: "Ich schreibe dir jetzt sofort etwas auf." Werde man ist es wichtig, darf nicht vergessen. Das muss sie jetzt aufgestellt. Schreibe jetzt. Übrigens, weiß jemand von euch, wie oft in Offenbarung der Befehl "Schreibe das auf" vorkommt? Also, haben die gesagt, aber vielleicht könnte man schätzen, wie oft wird Johannes aufgefordert zu sagen: "Schreibe"? Wie oft sagt Gott in Offenbarung: "Schreibe"?

[36:55] Stand sind genau 12 Mal. 12 Mal wird ihnen gesagt: "Schreibe, schreibe." Sie mal davon ist an den in diesen Schreiben, da muss man heißt: "Und dem Engel der Gemeinde XY schreibe." Insgesamt 12 Mal wird dem Johannes befohlen: "Schreibe." Ist schon noch zwei, drei Beispiele. An den Offenbarungen 14 und dort Vers 13.

[37:15] Offenbarung 14 und dort Vers 13. Das ist am Ende der berühmten Botschaft, die drei Engelbotschaft. Wer die drei Engel als Offenbarung 14, 6 bis 13, das ist so die zentrale Stelle der Bibel, eigentlich für unsere Zeit, der das Evangelium in der Zeit des Gerichtes. Vers 13: "Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die zu mir sprach: Schreibe! Schreibe: Glückselig die Toten, die im Herrn sterben." Von 100 Jahren spricht der Geist: "Sie sollen ruhen von ihren Mühen, ihre Werke aber folgen ihnen nach." Hier wird dem Johannes nochmal ganz besonders gesagt: "Schreibt das auf." Wichtig. Ja, noch ein Beispiel. Eine Offenbarung. Wir müssen weitergehen. Auf Rang 19 und dort Vers 9. Offenbarung 19 und dort Vers 9.

[38:15] Offenbarung 19 und dort Vers 9. "Oder sprach zu mir: Schreibe!" Und was soll das schreiben? "Glückselig, glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind." Oder sprach zu mir: "Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes." Ja, schreibe das auf. Ist eine Botschaft an alle, die eine Einladung, eine Einladung zur Hochzeit, eine Einladung zur Hochzeit des Lammes. Schreibe das auf. Das ist Gott wichtig. Ja, auf Offenbarung 21 und dort Vers 5.

[38:46] Da sieht man, warum Gott diese Dinge aufschreiben lassen möchte, weil es sind Dinge, die durch die ganze Bibel eigentlich die wesentlichen Elemente der Botschaft sind, die Gott uns anvertraut hat. Offenbarung 21, 5: "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er sprach zu mir: Schreibe! Denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss."

[39:15] Worte sind die stehen fest, die sind wahrhaftig, die sind gewiss. Da kann man sich drauf verlassen. Deswegen sind sie aufgeschrieben, weil diese Worte kann man sich verlassen. Wir leben in einer Zeit, in der man sich auf nicht vieles mehr verlassen kann, und schon gar nicht auf sich selbst. Nicht, und das Herz ist die größte Katastrophe, die es gibt, wenn es um nicht vom Heiligen Geist erfüllt ist. Wir können uns weder von uns selbst verlassen, noch auf andere verlassen. Ja, nicht, weil die anderen alle böse sind, sondern weil sie Menschen sind. Ja, Gott sagt uns nicht, dass wir uns auch menschlich verlassen sollen, weil sie alle unser zur Vernichtung wollen, sondern weil sie Menschen sind. Sie sind schwach, sie irren sich. Sie wollen wir euch das Beste. Können nicht der einzige, auf dem uns verlassen können, dessen Wort immer gilt, weil er immer genügend Kraft hat und nie müde wird, sein Wort auszuführen. Ist Gott auf ihnen können wir uns verlassen. Erst das Fundament. Und deswegen sagt Johannes, oder sagt Jesus zu Johannes: "Schreibe das auf, damit es bleibt, damit auch zukünftige Generationen in der Kirchengeschichte wissen, in welchem Kampf sie stehen und wie sie bestehen kann." Ja, was Schild und Helm und Schwert für sie bedeuten sind.

[40:24] Schon andere Propheten vor Johannes zum Aufschreiben ihrer Botschaft aufgefordert worden. Gab es schon andere Propheten, wo Gott gesagt hat: "Schreibe auf"? Sonst aber, Beispiel an und zwar in 5. Mose, fünfte Mose 31.

[40:44] 5. Mose 31. 5. Mose 31 und dort Vers 19. 5. Mose ist natürlich das Buch, das muss am Ende seines Lebens schreibt Herr kurz vor seinem Tod. Und 5. Mose 31 wird jetzt der Nachfolger von Mose, der Josua, eingesetzt. Und es wird ein noch die Gesetzlesung festgelegt, alle sieben Jahre. Und Gott sagt jetzt etwas sehr Trauriges voraus. Er sagt, dass das Volk, das er jetzt bis an die Grenze des gelobten Landes geführt hat, in der Zukunft abfallen wird von ihm. Und jetzt schauen wir, was es dort steht in Vers 19. Das heißt es in Vers 19: "Schreibt euch nun dieses Lied auf, und du sollst es die Kinder Israels lehren, es ihnen in den Mund legen, damit mir dieses Lied ein Zeuge sei gegen die Kinder Israels." Und dann das Lied des Mose kommt. Dann wo, welches Kapitel beschreibt dieses Lied des Mose? Kapitel 32. Das Lied des Mose. Und dieses Lied des Mose ist offensichtlich prophetisch, weil es beschreibt den Abfall, der in der Zukunft passieren wird. Und dass es an der Mose ist fast tot, es am Ende seines Lebens. Und Gott sagt: "Schreibe dieses Lied auf, damit, wenn das Volk Gottes abfällt in späteren Zeiten, des späteren Jahrhunderts, sie dieses Buch lesen, in dem Fall jetzt 5. Mose lesen können und in diesem Lied sehen können, dass Gott all die Dinge vorhergesagt hat."

[41:57] Frage: Geht es im Buch der Offenbarung auch um den Abfall des Volkes Gottes? Wird in der Offenbarung auch geschrieben, wie die Christenheit im Laufe der Jahrhunderte vom rechten Glauben abfallen würde und wie es Erweckung, Reformation brauchen würde? Und ist nicht Johannes, wie Mose auch am Ende seines Lebens? Man könnte also hier eine interessante Parallele ziehen. So wie Gott dem Mose sagt: "Schreibe dieses Lied auf", damit spätere Generationen merken, auch wir sind abgefallen, genau wie Gottes Wort gesagt hat. So sollte die Offenbarung auch späteren Generationen, in späteren Jahrhunderten, denen, dass sie merken beim Lesen der Offenbarung, die Bibel ist vorhergesagt. Johannes hat vorhergesagt, dass es einen Abfall geben würde in der Christenheit. Und Christen, die wirklich von Herzen Jesus folgen, die Offenbarung verstehen wollen, die können dann sehen, diesen Abfall, den das gegeben hat über die Jahrhunderte, das vorher gesagt. Ja.

[43:06] Also, sehen wir eine ganz interessante Parallele hier. Schauen wir noch ein paar Beispiele an. Jesaja 30. Und dort, das an. Ihr seht, was für ein, was für ein Schatz die Bibel ist. Oder ganz großartig: Jesaja 30 und dort verdacht. Da gibt es übrigens auch um das abtrünnige Volk. Jesaja 30, 8: "Geht nun hin und schreibe ihnen das auf eine Tafel und verzeichne in ein Buch, und es soll bleiben für einen zukünftigen Tag, für immer bis in Ewigkeit."

[43:46] Also, hier ist jetzt gesagt, ja, ja, das ist Jahrhunderte nach Mose. Und hatte Mose ungefähr ist am Ende des 15. Jahrhunderts vor Christus. Das ist jetzt hier um 700, also gut 800 Jahre später. Und wieder ist das Volk in einer Situation, wo es abfällt. Und die Jesaja bekommt viele Weissagungen. Oder wie würdet ihr die Hauptbotschaft von Jesaja charakterisieren? Was man so die, die Kerngedanken von Jesaja? Was man so die Hauptthemen?

[44:13] Das heißt, das größte Buch, also meisten Kapitel, außerdem im Psalm, aber was man so die Kernideen von Jesaja?

[44:26] Also, ich würde sagen, Jesaja ist ein Prophet mit vielen Gerichts-Botschaften und noch mehr Evangelium. Jesaja präsentiert, wie kaum ein anderer Prophet, Christus, nicht wahr, den Messias, seinen Tod am Kreuz und die Hoffnung, die Wiederherstellung.

[44:42] und die Hoffnung, die Wiederherstellung. Eine Botschaft aus Gericht in der Krise.

[44:45] Eine Botschaft aus Gericht in der Krise und Evangelium. Und das passt auch ganz gut zur Offenbarung.

[44:50] Morgen hat auch einen ganz ähnlichen Ansatz, übrigens. Wusstet ihr, dass das Buch Jesaja auch Offenbarung heißt? Ganz am Anfang an.

[44:58] Offen in dieser 1 ist es nicht so wichtig, aber auch in Jesaja 1 heißt es: "Dies ist die Offenbarung, die Jesaja, der Sohn des Am, geschaut hat." Weil es das gleiche Prinzip ist. Offenbarung ist nicht auf das Buch Offenbarung beschränkt.

[45:11] Das ist auch eine Vision, die oder viele Visionen, die Jesaja gesehen hat. Und Gott sagt: "Diese Visionen sind so wichtig. Sie betreffen nicht nur deine Zeit, nicht nur die Zeit von Hiskia, nicht nur die Zeit des Volkes Juda und Jerusalem zu deiner Zeit, sondern von dem, was du schreibst, können Menschen in Jahrhunderten noch lernen. Schreibe es auf. Es soll bleiben bis in Ewigkeit."

[45:31] Und viele Visionen von Jesaja haben sich gar nicht in der Zeit von Jesaja erfüllt. Oder wenn ihr an Jesaja 53 denkt, das hat sich zur Zeit von Jesaja für das, hat sich Jahrhunderte später im Leben von Jesus erfüllt. Und deswegen sollte er das aufschreiben, weil wenn es nur von Mund zu Mund weitergegeben worden wäre, das nicht so gut gewesen als wenn es aufgeschrieben, so dass Menschen das sehen konnten. Es sollte bleiben.

[45:50] Und deswegen soll auch die Offenbarung aufgeschrieben werden. Die soll bleiben. Ist ein 1:1 Besitz für immer, sozusagen, wie man ein griechischer Geschichtsschreiber über sein eigenes Werk gesagt hat. Aber hier stimmt wirklich noch ein Beispiel: Jeremia 30.

[46:03] Jeremia 30, und dort Vers 2. Und wieder können wir das gleiche Spiel durchspielen. Jeremia ist auch einer der großen Propheten. Jeremia gibt große Warnungen vor Babylon, beschreibt den Angriff Babels und auch das Volk Gottes, beschreibt auch den Fall Israels und er beschreibt das Evangelium, den neuen Bund und all das, was damit zusammenhängt. Ganz großartiger Prophet.

[46:28] Und hier in Jesaja 30, übrigens, ist jetzt genau dann Jesaja 30, 31, 32 sind so das Herzstück von Jesaja. Und einige der Gruppe, weißt du, überhaupt drin üben. Jetzt auch Jeremia 29, habe ich gesagt.

[46:40] Jeremia mache ich natürlich gern. Zeigt Jeremia 29, 30, 31, 32. Da ist so, ach, da müssen wir eine eigene Kredite oder machen es so großartig. Müssen wir mal lesen. Ist einfach jeder Vers wie einen Schatz.

[46:52] Aber in Jeremia 30, und dort Vers 1 und 2 heißt es: "Dies ist das Wort, das von Jeremia vom Herrn an Jeremia erging. So spricht der Herr, der Gott Israels: Schreibe dir alle Worte, die ich zu dir geredet habe, in ein Buch."

[47:06] Das gleiche Prinzip. Schreibe es auf. Übrigens, ist dieses Buch angegriffen worden. Das Buch von Jeremia ist das. Gab es eine Attacke auf das Buch? Gibt an die Stelle, als er hatte einen Schreiber sogar Kraft, der dem Buch der alles riskiert hat, aufgeschrieben. Und das Nähere.

[47:19] Und dann ist das Buch vorgelesen worden, vor dem Volk, vor den Eliten, vor den Fürsten. Und man hat es dem König vorgelesen. Was der König dann machen lassen? Er hat das Buch in Einzelteilen, dass man wahrscheinlich auch eine Schriftrolle in Einzelteile zu reißen lassen und verbrennen lassen, das gesamte Buch.

[47:37] Und was war der Auftrag dann Gottes an Jeremia? "Schreibe es nochmal und füge noch mehr hinzu." Wer das ist, deswegen ist Jeremia noch größer geworden, das vielleicht am Anfang gewesen ist.

[47:47] Noch ein letztes Beispiel: Habakuk 2, Vers 2. Und das ist ganz, ganz wichtig jetzt hier in Habakuk 2, Vers 2. Übrigens, hier bitte von Buchrollen gesprochen, hier wird von den Tafeln gesprochen. Dass die Offenbarung ist natürlich von Johannes, wahrscheinlich auch so eine Papierrolle, sondern eine Rolle geschrieben worden.

[48:08] Rolle geschrieben worden. In Habakuk Kapitel 2 und dort Vers 2.

[48:21] Habakuk 2, Vers 2. Da antwortete mir der Herr und sprach: Übrigens, nur ganz kurz, die beim Propheten Habakuk, da geht es darum, dass die Babylonier kaum mehr das Volk Gottes ist im Streit. Das Volk Gottes ist denn im Abfall des Volkes Gottes, da gibt es keine Gerechtigkeit. Und jetzt kommen die Babylonier, große Krise und schreit und und ringt mit Gott, was jetzt eigentlich die Botschaft ist, was die, dass die Lösung ist, was die Hoffnung ist.

[48:43] Und Gott gibt ihm eine Vision, ergibt oder Offenbarungen, gibt dem prophetische Weissagung über das Volk und vor allem mit dem Fall Babylons. Ganz ähnlich wie die Offenbarung.

[48:51] Und schaut mal, was hier in Habakuk 2 steht, Vers 2: "Da antwortete mir der Herr und sprach: Schreibe die Offenbarung nieder und grabe sie in Tafeln ein, damit man sie geläufig lesen kann."

[49:10] Was heißt das? Damit man sie geläufig lesen kann. Das hebräische Wort "geläufig", das kann man so geläufig, aber das kann man eigentlich noch was wir setzen, laufend im Laufen. Die Idee sozusagen, das soll so geschrieben sein, dass wenn jemand dran vorbeiläuft, er es noch lesen kann.

[49:34] Das heißt, wie muss es geschrieben sein? Große Buchstaben, deutlich. Ja, wie Werbung, her so etwas. Sollte also groß und deutlich sein. Das heißt, Gott wünscht sich, dass die prophetische Botschaft, ja, egal ob sie von Mose kommt oder von Jesaja oder von Jeremia oder von Habakuk oder von Johannes, deutlich ist, klar, so dass jemand, der vielleicht nicht mal viel Zeit hat, sich damit zu beschäftigen, das Wesentliche bekommt.

[49:59] Das ist dann übrigens auch unsere Aufgabe, wenn wir die Offenbarung verkünden sollen, als Engel sozusagen, Anführungsstrichen, die durch den Himmel fliegen. Wir sollen die Offenbarung klar und deutlich machen, nicht uns nur im letzten Detail verästelt und so tief eingraben, dass man selbst nicht mehr ausbügeln kann, sondern so, dass selbst Menschen, die bisher nicht viel Zeit haben, sich mit der Bibel zu beschäftigen, das Wesentliche verstehen, um dann, wenn sie angesprochen sind, sich weiter damit beschäftigen.

[50:25] Also, Gott möchte nicht, dass die Offenbarung ein Buch für Spezialisten ist. Leider ist es in der Christenheit immer und immer wieder so. Die Leute sagen, es ist ein versiegeltes Buch, nur für die Experten. Wenn überhaupt, der vielleicht kann man es gar nicht verstehen. Aber Gott hat nie Prophetie so konzipiert, dass es nur für Experten ist. Gott hat Prophetie immer dazu gedacht, dass es für jeden ist, der sich für die Zukunft interessiert.

[50:48] Prophetie war sogar für Nebukadnezar verständlich, wenn er dann sich die Zeit genommen hat, sich von Daniel das erklären zu lassen. Und so gilt es auch mit der Offenbarung. Als Jesus zu Johannes sagt: "Schreibe die Dinge auf."

[51:04] Dann ist in diese Dinge im Hinterkopf, wie bei Mose, ja, es wird ein Zeuge sein für spätere Generationen. Es soll für immer bleiben, wie bei Jeremia.

[51:10] Und selbst wenn es attackiert wird, die Jeremia wird es bleiben. Ja, das Buch Offenbarung ist attackiert worden und es soll so deutlich den Menschen gebracht werden, dass es verstanden wird.

[51:23] Letzter Punkt, bevor wir schließen heute in Offenbarung 1, werden die sieben Gemeinden genannt. Wir haben ja schon an anderer Stelle, als wir über viel gesprochen haben, gesagt, diese Asien ist eine Provinz, eine römische Provinz im Westen von Kleinasien, also im Westen der heutigen Türkei gewesen.

[51:43] Interessant ist, diese Orte sind nicht einfach willkürlich aufgezählt, sondern sie folgen einer bestimmten Logik. Und zwar, dass die Logik in der Reihenfolge, wie sie hier stehen, würde sie ein Postbote besuchen, der von Patmos kommt. Also, wenn es dein Postbote gibt, ja, ein Postschiff und Johannes eine Post abgibt und sagt, das soll dann die Union, die Gemeinden.

[52:11] Würde der Postbote zu alle, also die nächstliegende Gemeinde, Ephesus, auf dem Festland. Und von Ephesus ist dann auf dem Postweg die nächste. Und von Smyrna wird man dann nach Pergamon kommen. Das heißt, das ist nicht einfach nur, falls ein schöner Kreis da ist, sondern weil es tatsächlich der Weg ist, den ein Postbote von A nach B nimmt.

[52:31] Und wahrscheinlich tatsächlich auch der Weg, wie die Offenbarung sich verbreitet hat.

[52:39] Zuerst nach Ephesus gekommen und dann nach Smyrna und danach Pergamon und so weiter. Und dann natürlich von dort in alle Gegenden. Ihr wisst, es gab noch andere Gemeinden in der Zeit auch in Asien, die nicht erwähnt sind, ja, so zum Beispiel Kolosse oder auch Laodizea.

[52:57] Und wir werden uns dann demnächst damit beschäftigen, jetzt zu sehen, was hier diese Gemeinden bedeuten. Aber fest steht, Jesus hat eine Botschaft, eine Botschaft an diese sieben Gemeinden, die offensichtlich mehr sind als nur die sieben Ortsgemeinden. Die Zahl 7 kommt auch vorher. Es gibt sieben Siegel, sieben Posaunen, sieben Gemeinden, es gibt sieben Leuchter, sieben Sterne, sieben Köpfe, sieben Hörner. Und in vielen Fällen sind einfach symbolische Bedeutung her.

[53:23] Und deswegen können wir auch hier ausgehen, dass die sieben Gemeinden, wir müssen anschauen, was in den Ortsgemeinden gewesen, wir müssen sehen, was die historischen Begebenheiten nur dort waren, Umstände. Und von dort können wir dann sehen, was die große Bedeutung für die Kirchengeschichte ist. Aber das sehen wir dann zugegeben, das stelle tun wollen.

[53:39] Wir danken, dass Jesus zu Johannes gekommen ist und ihm die Offenbarung gezeigt hat und dass sie aufgeschrieben worden ist, dass wir sie heute nach etwa 2000 Jahren immer noch lesen können und sie immer noch da ist. Und selbst dann, wenn mal ein Schreiber, man einen versehentlichen Fehler gemacht hat, dass sie immer noch genauso vollkommen ist, weil die Verse sich gegenseitig ergänzen. Ist einfach wunderbar, oder? Die Bibel ist einfach ein tolles Buch und Gottes großartig. Und wir wollen ihm danke sagen, dass wir, oder lasst uns doch gemeinsam dazu.

[54:13] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du durch dein Wort zu uns sprichst, dass die Offenbarung in vielen Punkten Klarheit und Sicherheit schenkt, die wir niemals in der Welt bekommen können. Danke, dass sie uns deutlich macht, dass es einen großen Kampf gibt, einen Kampf zwischen Licht und Finsternis, Wahrheit und Lüge, zwischen Gerechtigkeit und Sünde, und dass dieser Kampf um unser eigenes Herz tobt, und dass wir durch das Lesen der Offenbarung dazu aufgefordert werden und ermutigt werden, die Waffenrüstung des Glaubens ergreifen.

[54:51] Möchte danke sagen, dass die Offenbarung geschrieben worden ist und dass wir darin wichtige Botschaften für uns persönlich entdecken können. Und Herr, wir wollen dich bitten, dass du jeden einzelnen Tag durch dein Wort persönlich zu uns sprichst. Und dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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