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Manuskript zur Sendung   >>>   CSH_2021_04_Lektion_12

In dieser Lektion der Christ Study Hour wird das fünfte Buch Mose im Kontext des Neuen Testaments beleuchtet. Es wird gezeigt, wie Jesus und die Apostel auf Passagen aus dem 5. Buch Mose zurückgriffen, um Versuchungen zu widerstehen und theologische Wahrheiten zu vermitteln. Die Bedeutung des Wortes Gottes als Verteidigung gegen Angriffe und als Grundlage für ein gottgefälliges Leben wird hervorgehärtet.


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Serie: Christ Study Hour 2021 Q4: Gegenwärtige Wahrheit im 5. Buch Mose

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Transkript

[0:34] Ein herzliches Willkommen zur Christ Study Hour. Wir sind im vierten Quartal 2021 und wollen uns wieder mit dem fünften Buch Mose beschäftigen. Wir sind jetzt im zwölften Kapitel, oder indirekt in der zwölften Lektion, die da heißt: „Das fünfte Buch Mose im Neuen Testament“.

[0:50] Das haben wir letzte Woche ja bereits angekündigt, weil wir uns heute anschauen, was denn die neutestamentlichen Schreiber mit dem fünften Buch Mose so angefangen haben und wie sie daraus zitieren. Nur unser Merktext diese Woche ist der berühmte Vers aus Matthäus 4, Vers 4, der heißt: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht.“

[1:12] Das hat Jesus Christus her selbst zitiert, denn es war nicht einfach nur sein Wort, das er damals so um 27 nach Christus sagte, sondern es war ein Wort, das er damals schon dem Mose gegeben hat. Mose hat es schon im fünften Buch Mose aufgenommen.

[1:32] Wir wollen gleich hineinkommen mit unserer Bibeltexte, doch vorher wollen wir gemeinsam beten. So, lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Gedanken dafür, dass wir jetzt gemeinsam studieren dürfen und dein Wort betrachten können. Bitte, Herr, lass deinen Heiligen Geist nach deiner Verheißung unser Lehrer sein und eröffne unsere Augen, unsere Herzen für dein Wort. Und dafür danken wir dir. Amen.

[1:56] Was war passiert? Wollen gleich damit beschäftigen, nachdem Christus also oder nachdem Jesus der Christus geworden ist, also nach seiner Taufe, ging er direkt in die Wüste. Und dort in der Wüste hat der Teufel ihn versucht. Und als der große Versuch mit ihm zusammen getroffen ist, da hat Christus dann das fünfte Buch Mose gebraucht, um sich zu verteidigen.

[2:18] Und wir schauen uns das mal gemeinsam an: Matthäus 4, Verse 1 bis 4. „Darauf wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht würde. Und als 40 Tage und 40 Nächte gefastet hatte, war es zuletzt hungrig. Und der Versuchende trat zu ihm und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brot werden.“

[2:42] Er beantwortete und sprach: „Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.“

[2:53] War doch interessant, erst als der Teufel zu ihm kam und sagte: „Wenn du wirklich der Sohn Gottes bist, dann mach doch aus diesen Stein hier Brot.“ Und Christus sagt: „Vom Brot allein lebt der Mensch nicht. Ich lebe aus dem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorkommt.“

[3:08] Und er zitiert hier direkt im fünften Mose 8, Vers 3. Dort ist es aufgeschrieben.

[3:18] Das heißt, da ist es unter dem Demütige dich und ließ sich hungern und speiste dich mit dem Mann, das weder du noch deine Väter gekannt hatten, um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern dass er von all dem lebt, das aus dem Mund des Herrn hervorgeht.

[3:33] Also Christus zitierte, dass sie auf dem alten Buch aus dem fünften Buch Mose und hat damit den Angriff des Feindes abgewehrt, indem man muss nicht vollständig versuchen war groß. Er hatte gefastet, sagt die Bibel, extra 40 Tage und 40 Nächte gefastet. Jetzt kommt der Versuch an ihn heran. Sagt: „Mach auch Brot aus diesen Steinen, wenn du dann wirklich der Sohn Gottes bist.“ Oder bist du der Sohn Gottes gar nicht?

[3:59] Für Christus war nun ganz einfach aus dem Stein Brot zu machen, wenn er denn wollte. Aber er macht das nicht und er stellt gleichzeitig klar: Man verteidigt sich mit der Bibel.

[4:08] Und wer der Mensch lebt aus dem Worte Gottes, nicht nur vom täglichen Brot.

[4:20] Wir lesen weiter ab Vers 5: „Darauf nimmt ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Wenn du Gott bist, so stürze dich hinab. Denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehle geben und sie werden dich auf Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stößt.“

[4:40] Das sprach Jesus zu ihm: „Wiederum steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“

[4:48] Und wieder verteidigt sich Christus gegen den Angriff des Teufels und wieder hat er das fünfte Buch Mose in Gedanken. Also er zitiert hier ein Vers, den natürlich schon kannte. Genauso verteidigen wir uns ja auch. Kommt ein Vers, also erst kommt ein Angriff, dann haben wir einen Vers im Kopf und dann benutzen wir ihn.

[5:12] Er zitiert hier aus dem fünften Buch Mose, nämlich Kapitel 6, Vers 16. Da heißt es: „Ihr sollt den Herrn, euren Gott, nicht versuchen, wie ihr ihn bei Massa versucht habt.“

[5:23] Und auf die Art und Weise war das ein kleiner Schrift gut. Kennt man, kann sie einfach zitieren. Der Teufel wird damit abgewertet. Christus verlässt sich ganz auf das Wort Gottes. Sag: „Ich musste nicht beweisen, wer ich bin. Ich muss mich an Hunger sterben, denn es steht geschrieben.“

[5:42] Christus hat einfach die Bibel genommen und wurde frei.

[5:49] Noch ein drittes Mal heißt es dann hier ab Vers 8: „Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.“

[6:08] Das spricht Jesus zu ihm, gesagt haben: „Denn es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“

[6:16] Dafür ließ ihn der Teufel und Engel traten hinzu und die nehmen. Und hier auch in dieser letzten Versuchung, hier gewaltig gewesen sein muss für Christus. Der Teufel nimmt ihn auf einen Berg, zeigt ihm alle Reiche der Welt und sagt: „Guck mal, diese Reiche sind meine Reiche. Ich bin der Fürst dieser Welt und du bist gekommen, diese ganzen Reiche zu erobern. Du willst die alle retten. Hast du was, wir brauchen nicht mehr kämpfen. Du kannst die alle haben. Alle Menschen gehören dir. Du brauchst einen Weg nicht zu Ende zu gehen, nimm einfach alles mit, aber du musst mich anbieten.“

[6:45] Welche Versuchung, weil Christus liebt seine Menschen und er möchte sie alle retten. Aber er weiß, hier stimmt was nicht. Der ganze große Konflikt, der ganze große Kampf im Himmel ging um die Frage der Anbetung. Und so zitiert Christus hier, wie das fünfte Buch Mose, nämlich Kapitel 6, Vers 13.

[7:07] „Sondern du sollst den Herrn, deinen Gott, fürchten und ihm dienen und bei seinem Namen schwören.“ Er benutzt wieder das fünfte Buch Mose und verteidigt sich gegen den Teufel.

[7:22] Und dreimal hat sich Christus mit Hilfe des Wortes Gottes verteidigt und dreimal musste der Teufel von ihnen weichen. Das Schöne ist, dann heißt es, nachdem der Teufel dreimal zurückgeschlagen wurde, indem Christus jedes Mal ein Bibelvers zitiert hat, dann kamen die Engel und dienten.

[7:38] Und Christus hat das zum Vorbild gemacht für uns. Ist ja nicht zufällig, dass er das in die Bibel hineingeschrieben können, sondern möchte uns damit Mut machen, sein Wort zu kennen, uns mit seinem Wort auch zu verteidigen.

[7:52] Umso mehr wir seine Worte in unser Herz hinein lassen, umso mehr werden wir auch vorbereitet sein, wenn die Angriffe kommen. Und so mehr von seinem Wort kennen, umso mehr wir davon gehört haben und so mehr wir selber studiert haben, umso mehr da von unserem Herzen drin ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass in der Versuchung, die auf uns zukommt, ist dem Fall anschauen.

[8:14] Und dann aber denken: Was würde denn Gott jetzt tun? Wie würde Gott reagieren? Wie steht Gott zu der Situation? Und dann nicht lange suchen müssen, sondern sofort durch den Heiligen Geist den Bibelvers haben, den wir lange vorher schon mal gehört hatten oder gelesen haben.

[8:32] Nun, das Wort wird uns dann zeigen, was ist richtig und was ist falsch. Wie ist der Weg, den wir gehen sollen? Hebräer 4, Vers 12: „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnung des Herzens.“

[8:54] Das Wort Gottes ist ein Schwert und es bringt einen Scherz, unterrichtet die Gedanken und Gesinnung. Also es zeigt, was es war und was ist falsch. Und das kann das Wort Gottes besser als alles andere in dieser Welt. Wenn wir studieren und zu Herzen nehmen, kommt es in unser Herz hinein und räumt auf unserem Herzen.

[9:16] Und genau das möchten wir, dass das Wort Gottes dort verankert ist. Und wenn die Angriffe des Teufels kommen, also mit ihr unter dem Wort Gottes verteidigen können.

[9:23] Und verteidigen meint nicht nur ich rufe Bibelverse, sondern meine ich glaube an diesen Bibelvers, den ich da am Herzen habe. Ich stehe vor einer großen Entscheidung in meinem Leben, vielleicht oder einer kleinen Entscheidung. Die Frage ist: Wie werde ich handeln? Gehe ich den richtigen Weg oder gehe ich den falschen Weg?

[9:38] Und dann das Wort Gottes im Gedanken zu haben, im Herzen zu tragen, sagen: „Gott hat gesagt, und ich halte mich daran fest, egal was es kostet.“ Denkt an die drei Freunde von Daniel und wenn wir in den Feuerofen geworfen werden, aber ich halte mich an das Wort.

[9:57] Und dort liegt ein Segen drauf. Und es ist faszinierend, wenn wir uns dieses Thema hier angucken, dass wir gerade studierende im Neuen Testament, wie wir das fünfte Buch Mose im Neuen Testament verwendet, dann könnte was erkennen. Ja, was Petrus damals passiert ist. Und wir stellen, wir lesen mal vorab den Text aus dem fünften Buch Mose selbst, Kapitel 10, Verse 17 bis 19.

[10:23] „Denn der Herr, euer Gott, er ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, mächtige und furchtgebietende Gott, der die Person nicht ansieht und kein Bestechungsgeschenk annimmt, der Weise und der wird für Recht schafft und den Fremdling lieb hat, so dass er ihm Speise und Kleidung gibt. Und auch ihr sollt den Fremdling lieben, denn ihr seid ebenfalls Fremdlinge gewesen im Land Ägypten.“

[10:49] Das ist eine alte Lehre hier aus dem fünften Buch Mose, die Israel endlich patient sollte. Eigentlich sollte es in den Herzen der Israeliten drinstehen. Und wenn sie also eine Entscheidung kommt, wenn sie in so eine Situation hineinkommen, sollten eigentlich diese Bibelverse, die die Schriftgelehrten ja immer wieder im Volk unterrichtet haben, eigentlich die dazu bewegen, den richtigen Weg zu wählen.

[11:10] Aber dieses fünfte Buch Mose ist ziemlich in Vergessenheit geraten zur Zeit des Neuen Testaments und es wurde nicht mehr so angewandt, dass es wirklich in den Herzen wirken konnte. Es war nicht nur im Glauben verbunden. Und selbst Petrus war erstaunt, als er diese Verse sich wieder vor Augen führte.

[11:27] Denn wir 19, die Geschichte, als Petrus damals nach Christi Himmelfahrt schon gerufen wurde von den Dienern des Cornelius, aus einem römischen Hauptmann, und er kommt dorthin. Und er wundert sich, er soll zu den Heiden gehen, zu den Unreinen. Aber als er dann bei Cornelius ankommt und mit diesen Menschen dort spricht, bekennt Petrus in Apostelgeschichte 10, 34, 35:

[11:56] „Da tat Petrus den Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht, sondern es in jedem Volk, derjenige ihm angenehm ist, den fürchtet und Gerechtigkeit übt.“

[12:10] Paulus hat begriffen, dass Gott wirklich jeden Menschen gleich ansieht. Es spielt da keine Rolle, ob ein Israelit ist oder was wir in Heiden gehört. Gott liebt jeden Menschen, der möchte jeden Menschen in seinen Nachfolger rufen. Es war ja die Idee, dass er auch den Cornelius und seine ganze sein ganzes Haus rettet.

[12:31] Die Nachfolge Christi ruft. Und Petrus hat es dann erst verstanden.

[12:35] Egal welcher Mensch auf der Welt Gott anruft und sich an seine Verheißung klammert, dem wird Gott auch den Segen geben, der versprochen ist. Und ich bin dabei auch keine Rolle, ob du ein Jude bist oder ein Grieche, ein Heide. Wenn du zu Gott kommst, dann wird Gott dich natürlich in seinem Werk auch gebrauchen.

[12:59] Und er wird ja eine Aufgabe geben in seinem Werk und du wirst dort mitarbeiten. Und da spielt es gar keine Rolle, welche Aufgabe das ist, die du hast, sondern es ist nur wichtig, dass Gott sie gegeben hat. Denn er weiß genau, wo sich einsetzt.

[13:12] Und wir machen manchmal so Vergleiche und sagen: Ist das Werk vielleicht wichtiger als das ist die Person? Vielleicht wichtiger als die Person im Werke Gottes. Wenn Gott berufen hat, dann bist du die wichtigste Person, genau für diesen Bereich.

[13:25] Ich zieh dir das mal von allen weit aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band 3, Seite 71. Bei Gott gibt es keine Ansehen der Person. Er gebraucht demütige, ergebene Christen, wenn sie auch nicht so gründlich ausgebildet sind wie manch andere. Sie können für ihn von Haus zu Haus gehen. Sind sie demütig, verständig und gottesfürchtig, dann können sie am häuslichen Kamin den Bedürfnissen der Familien besser gerecht werden als ein gesegneter Prediger.

[14:01] Gewaltig, oder? Wenn Gott beruft in seine Nachfolge zu treten und du demütig, verständig und gottesfürchtig handelst, du kannst du das, indem du Gott vor Augen hast, du an Gott denkst, nämlich mit ihm redest, egal wo du bist, gerade in deinem Leben, egal wie alt du bist, egal wo du herkommst, egal wo du gerade stehst, du deine Gedanken bei Gott sind. Er würde dir eine Aufgabe anvertrauen und diese Aufgabe kann größer sein als die Aufgabe, die er vielleicht sogar den einen gesegneten Predigern gegeben hat.

[14:33] Und wir können auch mehr zum Segen werden, wenn wir demütig, ich eher demütig, verständig und gottesfürchtig handeln.

[14:42] Und Petrus, der das dann ja begriffen hatte, also dass bei Cornelius sah, wie sehr Gott die Heiden liebt, jetzt die Menschen, die eigentlich Götzendiener sind, dann schreibt er später in seinem ersten Brief, erster Petrus 1, Verse 14 bis 17 bis 19.

[14:57] „Und wenn ihr ihn als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach dem Werk jedes einzelnen, so führt euren Wandel in Furcht, solange ihr euch jetzt als Fremdlinge aufhaltet. Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus, als eines makellosen und unbefleckten Lammes.“

[15:21] Und Petrus ermahnt die Christen und sagt: „Denkt bitte daran, wer ihr seid. Für euren Wandel in Furcht.“ Was ist Furcht? Das ist die Furcht vor Gott. Die Furcht vor Gott meint, das Böse zu hassen, das Böse zu meiden.

[15:39] Für euren Wandel gottesfürchtig, also haltet euch fern von den bösen Mächten, nicht die bösen Sachen, die die Welt macht, sondern seid gottesfürchtig. Denn sagt er: „Ihr wisst ja, dass ihr losgekauft worden seid, Christus ist gestorben, damit ihr leben könnt. Gebt das nicht aus. Ihr seid jetzt ein besonderes Volk. Ihr seid Gottesvolk. Also passt euch nicht dieser Welt an, sondern für euren Wandel in Furcht, solange ihr euch hier als Fremdlinge aufhaltet.“

[16:07] Sagte: „Solange in dieser Welt hier lebt, dieser Welt seid ihr Fremdlinge, denn euer Bürgerrecht ist im Himmel.“

[16:15] Denn das ist ja das, was Christus für uns errungen hat. Dazu gehen wir in unseren Dienstagsabschnitt, der heißt: „Am Holz verflucht.“

[16:30] Da war ein großer Text aus Galater. Wir wollen den mal in zwei Teile teilen, weil wir uns mit beiden Teilen intensiv beschäftigen möchten. Galater 3 ist ja ein hochinteressanter Text, also dass so viel Inhalt drin und für uns heute ganz, ganz wichtig.

[16:47] Ganz wichtig. Warum? Schauen wir in Galater 3. Liest man die ersten 10 Verse, also ein ganzes Stück.

[16:56] Paulus sagt: „Wo ihr unverständlichen Galater, wer hat euch verzaubert, dass ihr der Wahrheit nicht gehorcht? Dem Christus als unter euch gekreuzigt vor Augen gemalt worden ist. Das allein will ich von euch erfahren: Habt ihr den Geist durch Werke des Gesetzes empfangen oder durch die Verkündigung vom Glauben?“

[17:19] „Seid ihr so unverständig im Geist? Hat sie angefangen und wollte ist nun im Fleisch vollenden? So viel habt ihr umsonst erlitten, wenn es wirklich umsonst ist.“

[17:31] „Der euch nun den Geist da erreicht und Kräfte in euch wirken lässt, tut er es durch Werke des Gesetzes oder durch die Verkündigung vom Glauben?“

[17:38] „Gleich wie Abraham Gott geglaubt hat und es ihm zur Gerechtigkeit angerechnet wurde, so erkennt auch die aus Glauben sind, diesen Abrahams Kinder.“

[17:49] „Die Schrift voraussah, dass Gott die Heiden aus Glauben rechtfertigen würde, hat sie dem Abraham um voraus das Evangelium verkündigt: ‚In dir sollen alle Völker gesegnet werden.‘ So werden nun die, welche aus Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.“

[18:04] „Denn alle, die auf Werten des Gesetzes sind, diesen unterliegen dem Fluch. Denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben steht, um es zu tun.“

[18:19] Und was für ein großer Text! Paulus ermahnt hier die Galater und sagt: „Was habt ihr denn getan? Wer hat euch verzaubert? Was glaubt ihr denn?“ Ihr habt damals, als ihr von Christus gehört habt, hat es eure Herzen bewegt? Euer Leben ist verändert worden? Ich habe die Liebe in Jesus gesehen und hat diese Liebe euer Herz aufgenommen?

[18:37] Und jetzt sollte eigentlich ein Leben in Liebe führen. Aber stattdessen habt ihr euch von Christus abgewandt und kommt jetzt auf die Werke des Gesetzes, um sie genau einzuhalten.

[18:52] Was tut ihr denn da? Denken, denn ihr könnt die Gesetze halten, wenn ihr euren Blick von Christus wegnehmt? Denkt, ihr könnt im Geist das Werk, das im Geist begonnen, im Fleisch vollenden? Das funktioniert nicht. Guckt auf Christus, damit er sein Volk sei. Folgt Christus.

[19:10] Was die Juden damals gemacht haben, das Gesetz zu folgen, funktioniert nicht. Ihr könnt nicht auf das Gesetz gucken und sagen: „Ich muss das machen und damit werde ich erlöst.“ Eure Erlösung liegt alleine in Jesus Christus.

[19:25] Derjenige, der euch den Geist gibt, der kann in euch diese Dinge bewirken, dass wir im Gesetz handeln, aber es muss aus Christus kommen. Ohne ihn können wir nichts tun. Wenn Christus und den Geist nicht gibt, dann können wir das Gesetz auswendig kennen und wir werden trotzdem nicht drin wandeln.

[19:44] Und Paulus zitierte hier um 5. Mose 27, 26: „Verflucht sei, wer die Worte dieses Gesetzes nicht aufrecht erhält, indem er sie tut.“ Das ganze Volk soll sagen: „Amen.“

[20:00] Mit dem fünften Buch Mose wurde schon gesagt, sehr, dass Gesetzen nicht hält, soll verflucht sein. Und das ist der Fluch des Gesetzes. Nun, wer ist, wer unter dem Gesetz ist, befindet sich auch unter dem Fluch des Gesetzes. Denn wenn ich unter dem Gesetz bin und sage: „Ich gucke auf das Gesetz und ich versuche mich daran zu halten“, dann liege unter dem Fluch des Gesetzes.

[20:26] Und der Fluch des Gesetzes ist ja, dass jeder, der sich nicht dran hält, stirbt.

[20:35] Wie kann ich denn davon loskommen? Der natürliche Mensch vermag es ja gar nicht, das Gesetz der Liebe einzuhalten. Denn diese Liebe zählt. Er muss also erst Liebe irgendwie ins Herz bekommen, damit er das über diesen Weg überhaupt gehen kann. Woher kommt das? Das ist eben das, was Christus uns geben möchte.

[20:53] Die Galater selber haben diese Erfahrung mehr gemacht, als ihre Bekehrung kam, als sie Christus von Christus gehört haben, als Paulus von Christus gepredigt hat, da haben sich ihre Herzen geöffnet. Die Liebe Gottes kam hinein. Der Geist Gottes, Römer 5, 5: „Denn die Liebe Gottes wurde ausgegossen in unsere Herzen.“ Als von Christus gehört haben, kam diese Liebe in ihr Herz und sie wollten Christus folgen.

[21:16] Und plötzlich merken sie, das funktioniert.

[21:18] plötzlich merken sie das funktioniert. Wir können plötzlich dem Segen Gottes leben, wir können plötzlich das Gesetz halten.

[21:23] Bis zu dem Zeitpunkt, als irgendwann mehr hatten. Aber da muss ich noch das halten und das muss ich noch machen und das und das und das und das. Und sie wandten sich von Christus weg und achteten plötzlich auf den Buchstaben. Mit dem Buchstaben sollten sie ja nur ihr Leben vergleichen.

[21:39] Begann jetzt aber ich alles rauszusuchen, sagen, dass ich noch machen und dass ich noch mal einen Blick von Christus abwenden. Und jetzt wollten sie das, was sie im Geist begonnen hatten, im Fleisch vollenden. Und das funktioniert einfach nicht.

[21:50] Und Paulus ermahnt sich um ganze drei weiter in den Versen 11 bis 14 heißt es dann: "Das aber durch das Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn der Gerechte wird auf Glauben leben. Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern der Mensch, der diese Dinge tut, wird durch sie leben."

[22:17] Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde. Um unsere Bühne steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holz hängt." Damit der Segen Abrahams zu den Heiden komme in Christus Jesus, damit wir durch den Glauben den Geist empfangen, der verheißen worden war.

[22:36] Gewaltig. Christus ist ans Kreuz gegangen, erst verflucht worden, sozusagen der Fluch des Gesetzes auf ihn gekommen, damit wir leben können. "Verflucht ist jeder, der nicht alles hält, was im Gesetz war."

[22:53] Christus hat alles gehalten, was im Gesetz war. Er ist nicht gekommen, um das Gesetz abzuschaffen, sondern um es zu erfüllen. Sein Leben hat gezeigt, dass er das Gesetz erfüllt hat. Er war unser Vorbild. Er konnte und dann gingen ans Kreuz und dann hat er dem dem Fluch der ganzen Welt auf sich genommen.

[23:13] Wie furchtbar muss das für ihn gewesen sein, als die Sünde der ganzen Welt auf ihm lag und er plötzlich von seinem Vater getrennt war. Das muss der schlimmste Augenblick während seines Lebens gewesen sein, den Christus je erlebt hatte. Denn bis zu diesem Zeitpunkt war er mit Gott verbunden. Er konnte durch jedes Leid einfach durchgehen. Das können wir auch, wenn wir mit Gott eng verbunden sind.

[23:35] Wenn der Vater sich aber trennt von uns und die plötzlich auf uns alleine gestellt sind, können wir uns nur noch in unserem Glauben festhalten. Denn wir wissen ja nicht, wie geht es weiter, wenn man keine Hoffnung und Christus war genau in diesem Punkt gekommen.

[23:51] Ihr Vater sagte, trennte sich von ihm. Und als er die Sünde der ganzen Welt auf sich nahm, was für ein furchtbarer Moment für ihn. Er konnte nicht, er konnte nicht ins Grab gucken. Er wusste nur, er wird sterben.

[24:05] Und er hat geglaubt, die Verheißung wird wahr gemacht. Ich werde auferstehen. Aber diese Liebe in seinem Herzen war in dem Moment hier. Die Verbindung zum Vater, die fehlt ihm in dem Moment.

[24:15] Was hat Paulus eigentlich erklärt in Galater? Er hat aus dem 5. Buch Mose wieder zitiert und dort aus Kapitel 21, 22 und 23. "Wenn auf einem Mann eine Sünde ist, die ein Todesurteil nach sich zieht und er wird getötet und du hängst ihn an ein Holz, so soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Holz bleiben, sondern du sollst ihn unbedingt an jenem Tag begraben. Denn von Gott verflucht ist derjenige, der als Holz gehängt wurde, und du sollst sein Land nicht verunreinigen, dass der Herr, dein Gott, dir es als Erbe gibt."

[24:55] Ich will mal weiter zitieren aus dem Buch "Wie alles begann" auf Seite 43: "Nur Christus konnte den schuldig gewordenen Menschen vom Fluch des Gesetzes erlösen und ihn wieder mit dem Himmel in Einklang bringen. Christus wollte die Schuld und Schande der Sünde auf sich nehmen. Da diese jedoch für den heiligen Gott so anstößig ist, würde sie den Vater vom Sohn trennen."

[25:22] Was für ein Opfer. "Verflucht ist irgendwie am Holz hängt", fünftes Buch Mose vorausgesagt. Christus wurde später an das Holz gehangen und der Fluch ist auf ihn gekommen. Als diese Trennung von Gott, der Fluch kam auf ihn und es würde es einen sicheren Tod bedeuten, so wie bei uns, wenn wir von Gott getrennt sind.

[25:39] Wenn das Sterben. Christus konnte nur im Glauben daran festhalten, dass Gott ihn auferwecken wird, dass seine Sünden vergeben sind, dass ein Opfer angenommen ist. Aber alles sozusagen im fünften Buch Mose vorhergesagt. Das konnte ja keiner wirklich fassen, was Gott da tun wird, um die Menschen zu erlösen.

[25:59] Aber es war Christus, der kommen sollte. Und das Kommen Jesu war ja auch schon vorausgesagt. Er wird derjenige sein, der dich wieder mit Gott verbindet. Wir lesen einmal unsere Mittwochsthematik davon, das war überschrieben mit "Ein Prophet wie du bist". Wir erinnern uns an die Begebenheit, als Mose damals auf dem Sinai war und die Gesetzestafeln empfing.

[26:29] Kurze Zeit davor hat das Volk gebeten, dass sie die Stimme Gottes nicht hören müssen, sondern dass Mose als Mittler zwischen Gott und zwischen ihnen fungiert. Denn sie hatten Angst, sie würden sterben und sie wollten leben.

[26:46] Und was da passiert ist in dieser Begebenheit, das bezog Mose dann später im fünften Buch Mose darauf, als er von Christus sprach, als er den kommenden Erlöser vorstellen wollte. Ich zitiere Deuteronomium 18, 15 bis 19: "Wo sie schreibt hier: Einen Propheten wie mich wird der Herr, dein Gott, erwecken aus seiner Mitte, aus deinen Brüdern. Auf ihn sollst du hören, ganz so, wie du es von dem Herrn, deinem Gott, am Horeb erbeten hast, an dem Tag der Versammlung, in dem du sprachst: Ich will von nun an die Stimme des Herrn, meines Gottes, nicht mehr hören und das große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe."

[27:29] Und da sprach zu mir: "Sie haben recht geredet. Ich will ihnen einen Propheten wie du es bist, aus der Mitte ihrer Brüder erwecken und meine Worte in ihren Mund legen. Meine Worte in seinen Mund legen. Der soll alles zu ihm reden, was ich ihm gebieten werde. Und es wird geschehen. Wer auf meine Worte nicht hören will, die er in meinem Namen reden wird, von dem will ich es fordern."

[28:00] Nun, etwas, was Mose hier spricht, und Mose spricht davon und sagt: "Einen Propheten wie mich wird der Herr erwähnt", das seinem fünften Mose vorausgesagt. Und hier wird an den Gedanken erinnert, damals am Sinai, also zweites Mose. Was ist denn dort passiert? Das Volk sagt: "Wir können nicht vor Gott treten, wir wollen ihn nicht hören und wir können ihn nicht sehen, wir würden ja sterben. Wir brauchen einen Mittler."

[28:23] Und Mose sagt, also Mose war ja denn Mittler, dann für Ermittler geworden. Er ging in Gottes Gegenwart und er setzte sich für das Volk ein. Und später sagt Mose im fünften Buch Mose: "Einen Propheten wie mich wird euch der Herr sehen, auf dem müsst ihr hören." Also es wird einen echten, wahrhaftigen Mittler geben, der zwischen Gott und euch steht, und dem müsst ihr folgen.

[28:49] Diese alte Prophezeiung wurde dann ja erfüllt, ja, als Christus dann endlich kam. Er war denn der Mittler für jeden, der ihn an. Und die Apostel, die verkündeten verfasst 2000 Jahren dem Volk genau diese Wahrheit. Da ist dieser besondere Mittler gekommen, der Prophet wie Mose war.

[29:15] Gelesen Apostelgeschichte 3, Vers 22. "In Mose hat zu den Federn gesagt: Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird."

[29:28] Es ist hier links Predigt von Petrus, später im siebten Kapitel der Apostelgeschichte, 437 heißt es: "Das ist der Mose, der zu den Söhnen Israels gesagt hat: Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erretten aus euren Brüdern. Auf ihn sollt ihr hören."

[29:48] Nun, Christus kam ja, damit Gott den Menschen offenbar wird. Also er war der wahre Mittler, da war der echte Mittler, den die Leute brauchen. Der liebende Vater wollte sich seinen Kindern nähern. Er wollte sein seinem Volk zeigen, wer er denn wirklich ist.

[30:06] Und es war tatsächlich so. Wer Christus damals gesehen hatte, er staunte übrigen. Er war erstaunt über den Charakter, über die Herrlichkeit Gottes. Es war ja der krasse Gegensatz zu dem, was der Teufel damals den Menschen eingeredet hatte, dass Gott irgendwie böse wäre oder rachsüchtig oder wie auch immer. Und sie vergessen hatte.

[30:25] Und als Christus da war, sah man Gott, Liebe. Er ist barmherzig, er ist gnädig, er möchte sie er möchte zu den Menschen kommen, verstößt die Sünder nicht, so ruft sie zu sich und sagt: "Kommt und kehrt um."

[30:39] Christus kam, um eine Neuschöpfung sozusagen den Herzen der Menschen zu berühren. Ich möchte mal zitieren aus dem Buch "Christus ist Sieger" auf Seite 215: "Ein weiterer Mann, Eva waren zum Bild Gottes geschaffen worden, doch Satan war pausenlos am Wirken, um die Ähnlichkeit mit Gott zu zerstören. Das sindlose Paar gab der Versuchung nach, dadurch wurde Gottesbild so verzerrt, dass es nicht mehr zu erkennen war."

[31:12] Doch Christus legte zum zweiten Mal Hand an sein Werk. Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn. "Höret Himmel und staunet, werde der von Gott bestimmte Lehrer erscheint, und er ist kein Geringerer als der Sohn Gottes. Seine Göttlichkeit, wenn das Gewand des Menschseins gekleidet. Christus kam und Vollkommenheit in einer unvollkommenen Welt zu offenbaren, die durch Ungehorsam und Sünde entartet war. Das ewige Wort erschien in menschlicher Gestalt und brachte alle Gnade, alle Heilkraft und alle Tüchtigkeit mit. Jesus brachte das Brot des Lebens, das bei uns genauso wirkt wie der Baum des Lebens, wenn wir es aufnehmen."

[31:57] Das inspirierte Wort Gottes sagt über diesen Lehrer: "Mose hat gesagt: Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern. Den soll gehören in allem, was er zurück sein wird, und es wird geschehen. Wer diesen Propheten nicht hören wird, der soll verteilt werden aus dem Volk."

[32:21] Hier die einmalige Gnade gezeigt. Also der einzige Weg, wie der Mensch zur Rettung hat, ist Christus, und Christus kam. Nun, um das Bild in Adam und Eva und dir und mir wiederherzustellen. Er möchte unser sündiges Herz verändern, denn er möchte mit uns zusammenleben. Er möchte man uns Gemeinschaft haben im Himmel.

[32:39] Und deswegen kam er auf diese Welt, um den Preis für unsere Sünde zu zahlen und um unser Herz zu verändern. Und es heißt: "Wer das nicht annimmt, dieses Opfer, wer diesen einen Weg – es gibt nur diesen einen Weg – diesen einen Weg nicht geht, da wird aus dem Volk ausgerottet werden. Er wird nicht mehr zum Volk Gottes dazugehören. Der Mensch wird sterben."

[33:01] Ich zitiere aus 5. Mose 17, Vers 6: "Wer des Todes schuldig ist, sollte auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin getötet werden, aber auf die Aussage eines einzigen Zeugen hin, sondern nicht getötet werden."

[33:19] Hier wird sozusagen beschrieben, wie das damals das Todesurteil ablief. Wenn es da zwei Zeugen gab oder drei und die haben einen Menschen angeklagt und haben alle bezeugt, er ist schuldig, dann wurde der Mensch getötet.

[33:35] Jetzt Paulus zitiert das Magazin Verse 28 bis 31, benutzt haben dieses Jahr aus dem fünften Buch Mose und ich zitiere Hebräer 10, 28: "Wenn jemand das Gesetz Moses verwirft, was er ohne Erbarmen sterben, auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin. Wie viel schlimmere Strafe meint ihr, wird derjenige schuldig erachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmeckt hat? Denn wir kennen ja den, der sagt: 'Die Rache ist mein, ich will vergelten', spricht der Herr."

[34:19] Und weiter: "Der Herr wird seine Volkeskinder richten." Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

[34:28] Und hier heißt es, nachdem Mose diese Stelle aus dem 5. Buch Mose erwähnt, sagte dann hier, dass ihr durch das Blut des Bundes geheiligt werdet und der Geist euch zur Vollkommenheit bringen sollte. Wenn ihr das Blut des Bundes nicht und den Geist nicht an euch ran lasst, dann ist da keine Rettung mehr für euch.

[34:55] Wie schrecklich ist es, wenn Gott sich von euch zurückzieht. Was wollt ihr denn noch tun? Dann ist da keine Rettung mehr für euch.

[35:08] Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Und es war ja so, dass Christus diesen Weg geöffnet hat. Er hat, er war die einzige Tür, der einzige Weg.

[35:20] Durch sein Blut soll unsere unser Leben geheiligt werden, unsere Sünden sollen vergeben werden, und Gott möchte durch seinen Geist unserem Herzen würden.

[35:29] Und wie traurig ist es denn, wenn ein Mensch das bereits in Händen hält, das Blut ist für ihn vergossen worden, der Geist wirkt an seinem Herzen, aber die Menschen, dass wir nichts machen. Die Menschen sagen: "Ich will nicht wieder das Blut noch richtigen Geist." Und sie lassen diesen Geist nicht an sich würden.

[35:51] Und Juden in der Zeit von Paulus hatten dieses große Gnadenangebot. Die sahen es ja vor Augen. Da war das Lamm Gottes, es war vollkommen, ist auf vollkommene, liebevoll kommende Gnade. Und dort war es.

[36:02] Und jetzt musste man es nur annehmen, musste sich bekennen zu Christus, und Christus würde einen frei machen. Aber viele haben dieses Opfer nicht geachtet, dass da am Kreuz liegt vor ihm. Und sie haben nicht geglaubt.

[36:15] Sie konnten nicht erkennen, sie hatten keine echte Beziehung mit Christus. Sie waren nicht mit Gott verbunden. Sie kannten seine Schrift nicht. Und wenn sie sich nicht dafür interessiert haben, wohl der Geist zu überzeugen wollte, der Geist im Herzen gesagt hat: "Ich schaue noch mal hin, das ist dein Erlöser." Sie gesagt haben: "Ich glaube ich nicht, ich bleibe lieber in meinen alten Tradition. Ich möchte mich nun wieder Mehrheit anschließen oder denen, die was zu sagen haben, und Volk, ich möchte mich nicht so eine kleine Randgruppe hier anschließen. Ich glaube nicht, dass das der König ist. Ich will das nicht glauben, dass das der Erlöser ist." Dann gab es für sie keine Rettung mehr.

[36:47] Wie schrecklich, denn am Ende ist es Gott, der jeden Menschen richten wird, und von diesem Gericht gibt es kein Zurück mehr. Wir von einem Menschen gerichtet wird, er kann immer noch gerettet werden, aber wer am Ende von Gott gerichtet wird, hat keine Umkehr mehr.

[37:08] Ich zitiere in "Wald Patriarchen Propheten" auf Seite 303: "Es ist etwas Schreckliches für den Übertritt in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Aber Mose stand allein in der Gegenwart des Ewigen und fürchtete sich nicht, denn seine Seele fand sich in Übereinstimmung mit dem wegen seines Schöpfers."

[37:29] Der Psalmist sagt: "Wenn ich Unrecht hätte vorgehabt in meinem Herzen, so hätte der Herr nicht gehört. Aber der Herr ist denen Freund, die ihn fürchten, und seinen Bund lässt er sie wissen."

[37:42] Gott rief aus: "Herr, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und große Gnade und Treue, der tausend Gnade bewahrt und vergeht Missetat, Übertretung und Sünde, aber ungestraft lässt er niemand."

[37:58] Ist doch interessant, wie das hier in Zusammenhang gebracht wird. Von allen weiter. Jetzt ist es schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Aber für Mose war es kein Problem in der Gegenwart Gottes, denn er war kein Übertreter. Er war zwar auch ein Sünder, aber seine Motive standen in Übereinstimmung mit Gott. Also er wollte das Gute.

[38:20] Nun, das ging vielen Menschen so. Sie wollten das Gut und sie taten oft das Böse. Paulus zeigt, er war genauso. Sein Problem war das.

[38:29] Aber gesagt, dass wir hier aus denen ja hast du das in Psalm: "Wenn mein Herz in Übereinstimmung mit ihr ist, wenn ich das Gute vorhabe, dann bin ich auch mit ihr verbunden, bin ich ein Freund Gottes. Wenn ich aber Unrecht hätte vorgehabt in meinem Herzen, so hätte der Herr nicht gehört."

[38:45] Aber die Frage ist, wo ist unser Herz? Sind wir von Gott angenommen oder sind wir nicht angenommen? Werden wir in der Gegenwart Gottes bestehen oder werden wir in seiner Gegenwart nicht bestehen? Die Frage ist nicht, was du deiner Vergangenheit getan hast. Du wieder in dem Heute aussiehst. Die Frage ist, was du in deinem Herzen hast. Hast du meinst du es ehrlich mit Christus? Willst du wirklich sein Kind sein? Es hat mir mehr Wert als alles auf dieser Welt, oder ist das nicht?

[39:10] Und davon hängt am Ende ab, wie sie gerichtet werden. Wird er uns freisprechen oder unschuldig erklären?

[39:21] Wie lesen fünfter Mose 32, 35 und 36: "Mein ist die Rache und die Vergeltung zu der Zeit, der Fußfall wird, denn die Zeit ihres Lebens ist nah und ihr Verhängnis alt dabei, denn der Herr wird seine Volkeskinder richten. Und er wird sich über seine Knechte erbarmen, wenn er sieht, dass jeder Halt entschwunden ist und der Sklave samt dem Freien dahin."

[39:46] Gott wird das große Gericht halten. Jeder Mensch wird gerichtet werden durch ihn. Aber über seine Knechte wird er sich erbarmen. Gott selber hat ja unsere Schuld vergeben, wenn wir mit aufrichtigem Herzens zu ihm kommen, dann würde uns reinigen von aller Schuld, von aller Ungerechtigkeit.

[40:07] Und dann können wir die Mose in seine Gegenwart kommen. Und wir können ja, wir können unsere Bitten vortragen, kann mit ihm reden, wie Mose mit ihm geredet hat.

[40:19] Dieses Angebot sei deswegen steht er heute immer noch für dich und für mich offen. Gott sagt: "Er kommt, wir wollen miteinander rechten. Wenn deine Sünden wie Scharlach sind, sollen sie doch weiß werden wie Schnee." Also selbst heute noch sagt er zu uns: "Kommt doch zu mir und habt keine Angst davor, wenn der Schmutz auf euch ist. Ich rufe euch ja, ich bin es ja, der euch zu mir zieht. Ich bin es ja durch den Heiligen Geist in deinem Herzen wird. Ich möchte, dass du zu mir kommst, damit dieses Schuld von dir genommen ist und du meiner Gegenwart bestehen kannst."

[40:51] Denn wenn ich dir deine Sünden vergebe, dann kann ich nicht annehmen. Dann wird seine Stimme auch Gehör finden. Und ich kann mit meinem Geist und ein Herr diese arbeiten.

[41:02] Noch ist Gnadenzeit. Noch kann diese Herzensveränderungen stattfinden. Wir müssen jederzeit mit dem Herrn in Verbindung sein. Wir müssen wir unserer täglichen Arbeit an ihn denken. Wir müssen unseren Tag mit ihm beginnen.

[41:15] Wir müssen, wenn wir unterwegs sind, wir im Auto fahren, dann ist es gut, dass wir über ihn und über seine Werke nachdenken, so dass wir ihn ständig vor Augen haben.

[41:26] Wir müssen im Gottesdienst Räume zusammenkommen, sollen wir seine Worte hören. Und wenn wir miteinander reden, sollen wir uns mit Psalm und guten Worten ermutigen. Also in seinem Volk, so sein Name gehört werden und auch in deinem Herzen soll sein Name klingen.

[41:42] Solange er in deinem Herzen wohnt. Und ich meine, er wohnt in deinem Herzen, in dem du viel an ihn denkst, in dem du mit ihm redest, ja betest, in dem du dir Gedanken über ihn machst, dann wird dadurch bewahren vor dem Bösen.

[41:59] Denn steht geschrieben, dass wir unseren Merk, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern vor allem jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.

[42:08] Also, das ist ja unser Leben ist ja nicht

[42:08] Unser Leben ist ja nicht nur einfach ein Wort für uns, und unser Leben, wir müssen davon so viel es geht in unser Herz hinein kriegen.

[42:15] Ich möchte noch einmal ein letztes Mal irgendwie zitieren den Patriarchen und Propheten auf Seite 302. Ich hatte schon zitiert im größeren Zusammenhang, jetzt will ich einmal gesondert vorlesen. Das schreibt Jesus: "Das Brot des Lebens, das bei uns genauso wirkt wie der Baum des Lebens, wenn wir das aufnehmen. Der Mensch soll er vom Baum des Lebens leben, genauer genommen ewig leben."

[42:53] Weltweit sagt, zitiert hier Christus, das 5. Buch Mose genutzt. Das Wort wird in uns wie der Baum des Lebens. Wir leben dadurch, wenn wir das ins Herz hinein kriegen.

[43:07] Bekommen wir da mit Christus ins Herz hinein. Und selbst den Versuchungen an uns herantreten, können wir durch das Wort der Versuchung widerstehen. Der Heilige Geist spricht er zu uns und er benutzt sein Wort. Also wir leben davon, indem wir seine Worte unser Herz hinein packen und davon werden wir leben.

[43:28] Und dieses Wort wird uns in der Zeit der Versuchung auch verteidigen. Er ist an uns jeden Tag, wie wir unsere Zeit einteilen, dass man unseren mit der Zeit machen, die der Herr uns gegeben hat.

[43:40] Und ich wünsche mir für dich und für mich, dass wir diese kostbare Zeit mit Jesus Christus nicht verpassen. Das ist nicht verpassen, in seinem Wort zu lesen und über ihn nachzudenken.

[43:51] Lasst uns dann, unser lieber Vater im Himmel, wir danken dafür, dass du uns immer wieder rufst durch den Heiligen Geist. Hey, du möchtest, dass wir beide sind, dass liegt ganz auf unser Leben, ganz eng mit deinem Leben verbunden ist.

[44:06] Und wir möchten nicht bilden, dass dann immer wieder ein Wort aufschlagen, in übrig nachdenken, wenn wir zu dir reden, dass ein Heiliger Geist unsere Gedanken führt. Er mit deinen Lieben, unsere Herzen ausgegossen wird und damit wir wirklich aus jedem Wort leben, das du uns gibst.

[44:20] Danke, Herr, dass uns die Bibel bis heute erhalten hast und sie mehr ist als nur ein Buch, wenn sie ist unser Leben. Danke für deine ewige Gnade und dass wir zu dir kommen dürfen, Herr, so wie wir sind.

[44:32] Du möchtest unsere Schuld vergeben und möchtest uns deine Kinder annehmen. Danke, dass du das auch heute noch für jeden Menschen tun willst. Im Namen Jesu, Amen.

[44:47] Vielen Dank dafür, dass wir gemeinsam studieren konnten, diese wirklich wichtige Lektion. Ich freue mich schon auf das nächste Thema und sind auf unser 13. Lektion, die wir gemeinsam machen werden. Und die machen wir dann zusammen mit dem Olaf Schwer. Da freue ich mich schon drauf. Gottes Wege.


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