Dieses Video behandelt 2. Chronik 23:12-24:11 und schildert den Sturz der gottlosen Königin Athalja sowie die Krönung des jungen Königs Joas. Sprecher Christopher Kramp beleuchtet die geistliche Erweckung unter Priester Jojada, die die Zerstörung des Baalskultes und die Erneuerung des Bundes mit Gott umfasst. Der Abschnitt thematisiert auch Joas‘ Initiative zur Reparatur des vernachlässigten Tempels und betont die zeitlose Bedeutung der Unterstützung von Gottes Werk.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Chronik 23:12-24:11
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Chronik, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 498. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen, dass du nicht nur König des gesamten Universums bist, sondern dass du auch der König in unserem Leben sein möchtest und dass wir dir dienen dürfen. Wir möchten dich bitten, dass du heute durch dein heiliges Wort zu uns sprichst und dass dein Heiliger Geist unsere Herzen erfüllt, wie du es zu Beginn versprochen hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:14] Wir sind in 2. Chronik 23. Die gottlose Athalja aus dem Hause Ahab herrscht über das Südreich Juda. Aber der Priester Jojada hat einen letzten Überlebenden aus der Linie Davids, aus dem königlichen Samen, einen kleinen Jungen, versteckt, der jetzt im Alter von sieben Jahren der Bevölkerung gezeigt werden soll und als König eingesetzt werden soll.
[1:43] Wir lesen in Vers 12: "Als aber Athalja das Geschrei des Volkes hörte, das herbeilief und den König lobte, kam sie zu dem Volk in das Haus des Herrn. Und sie schaute, und siehe, der König stand auf seinem Podium beim Eingang, und die Obersten und die Trompeter bei dem König. Und das ganze Volk des Landes war fröhlich und stieß die Trompeten, und die Sänger waren da mit den Musikinstrumenten und leiteten den Lobgesang." Da zerriss Athalja ihre Kleider und schrie: "Verrat! Verrat!"
[2:19] Wenn Gottes Sache triumphiert, ist das das Zeichen der Niederlage für alle, die gegen Gott rebellieren und ihm nicht gehorchen.
[2:33] Aber Jojada, der Priester, ließ die Obersten über die Hundertschaften, die über das Heer gesetzt waren, hinausgehen und sprach zu ihnen: "Führt sie hinaus zwischen den Reihen hindurch, und wer ihr nachfolgt, den soll man mit dem Schwert töten." Der Priester hatte gesagt: "Ihr sollt sie nicht im Haus des Herrn töten." Und sie legten Hand an sie, und als sie zum Eingang des Rosstores am Haus des Königs kam, tötete man sie dort.
[3:02] Und Jojada machte einen Bund mit dem ganzen Volk und mit dem König, dass sie das Volk des Herrn sein sollten. Nach den Jahren des Abfalls Athaljas sollte der Bund mit Gott erneuert werden. Der Priester möchte nicht nur, dass der König, sondern das ganze Volk sich neu darauf besinnt, dass sie Gottes Volk sind und dass Gott mit ihnen leben möchte.
[3:30] Da ging das ganze Volk zum Baaltempel und zerstörte ihn, und auch seine Altäre und seine Bilder zertrümmerten sie und töteten Mattan, den Baalpriester, vor den Altären.
[3:42] Wann immer es eine Erweckung im Volk Gottes gegeben hat, hat das auch zur Reformation geführt, zum Wegtun der Dinge, die von Gott wegführen, zum Zerstören der Dinge, die uns verführen und in die Sünde bringen. Wenn Gottes Wort uns neu begeistert, wenn sein Heiliger Geist uns neu erfüllt, dann wird man das daran erkennen, dass wir ehrlich und aufrichtig den Bund mit Gott machen, daran, dass wir uns von Dingen trennen, die Gott nicht gefallen, dass wir positive Veränderungen in unserem Leben vornehmen, die Götzen unseres Lebens entfernen.
[4:26] Und Jojada legte die Ämter im Haus des Herrn in die Hand der Priester und Leviten, die David über das Haus des Herrn eingeteilt hatte, um dem Herrn Brandopfer darzubringen, wie es im Gesetz Moses geschrieben steht, mit Freuden und Gesang nach der Verordnung Davids.
[4:43] Es sind schon viele Generationen vergangen seit der Zeit Davids, aber noch immer gilt das, was David in Bezug auf Gottesdienstordnung und Gottesdienstmusik festgesetzt hat, als Maßstab hierfür den Priester und all die Arbeiter und Diener des Heiligtums. Gottes Prinzipien, auch in der Frage der Gottesdienstgestaltung, veralten nicht. Sie müssen nicht mit Blick auf die weltliche Kultur "upgedatet" werden.
[5:14] Und er stellte Torhüter an die Tore des Hauses des Herrn, damit niemand hineinkäme, der irgendwie unrein wäre.
[5:21] Und es nahmen die Obersten über die Hundertschaften und die Vornehmen und Herrscher über das Volk, auch das ganze Volk des Landes, und führten den König aus dem Haus des Herrn hinab, und sie kamen durch das obere Tor in das Haus des Königs und setzten den König auf den Thron des Königreiches. Das ganze Volk des Landes freute sich, und die Stadt hatte Ruhe. Athalja aber hatten sie mit dem Schwert getötet.
[5:51] Joas war sieben Jahre alt, als er König wurde, und er regierte 40 Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Zibja von Beerscheba. Und Joas tat, was recht war in den Augen des Herrn, solange der Priester Jojada lebte.
[6:06] In diesem Satz steckt eine positive und eine negative Nachricht. König Joas tat, was Gott wollte, er gehorchte ihm und folgte ihm, aber nur solange sein Mentor – "überwachte" wäre vielleicht das falsche Wort – aber ihm zur Seite stand und auch ein entsprechendes Korrektiv bildete. Wie viele Menschen tun, was richtig ist und was Gottes Wille ist, solange jemand auf sie aufpasst und sie geistlich führt? Wenn sie dann alleine sind, halten sie das nicht weiter durch.
[6:44] Und Jojada gab ihm zwei Frauen, und er zeugte Söhne und Töchter. Hier sehen wir, dass selbst der Priester zu diesem Zeitpunkt nicht ganz klar im Kopf verstand, was Gottes Ideal für die Ehe ist. Man sieht dort, wie Jahrhunderte des falschen Tuns tatsächlich selbst einen Hohepriester entsprechend benebelt hatten, sodass sie nicht genau verstanden, was Gott eigentlich wirklich wollte.
[7:12] Und es geschah danach, da nahm sich Joas vor, das Haus des Herrn zu erneuern. Was für ein wunderbarer Wunsch, den Tempel wieder herzustellen, zu renovieren, wieder neu zu machen! Der war ja schon jetzt etliche Jahre alt, der Tempel, den Salomo gebaut hatte. Er versammelte die Priester und Leviten und sprach zu ihnen: "Zieht aus in die Städte Judas und sammelt Geld ein aus ganz Israel, um das Haus eures Gottes jährlich auszubessern, und beeilt euch damit!" Aber die Leviten beeilten sich nicht. Wie oft kommt es vor, dass im Werk Gottes etwas getan werden soll, aber die damit beauftragt werden, sind zu langsam, verschlafen die Gelegenheiten, und das Ganze verzögert sich immer weiter.
[7:57] Da rief der König den Jojada, den Oberpriester, und sprach zu ihm: "Warum verlangst du nicht von den Leviten, dass sie von Judäa und Jerusalem die Steuer einbringen, die Mose, der Knecht des Herrn, auferlegte und die die Gemeinde Israels für das Zelt des Zeugnisses brachte? Denn die gottlose Athalja und ihre Söhne haben das Haus des Herrn aufgebrochen und alle geheiligten Dinge, die zum Haus des Herrn gehören, den Baalen gegeben." Unter der Herrschaft der gottlosen Athalja hatte das Haus Gottes sehr viel erleiden müssen, und nun sollte all das wieder gut gemacht und hergestellt werden.
[8:35] Da befahl der König, dass man eine Lade machen und sie außerhalb des Tores im Haus des Herrn aufstellen sollte. Und man ließ in Judäa und Jerusalem ausrufen, dass man dem Herrn die Abgabe bringen solle, die Mose, der Knecht Gottes, Israel in der Wüste auferlegt hatte. Da freuten sich alle Obersten und das ganze Volk und brachten sie und warfen sie in die Lade, bis sie alles getan hatten. Und wenn es Zeit war, die Lade durch die Leviten zu der königlichen Behörde zu bringen, und wenn man sah, dass viel Geld darin war, so kamen der Schreiber des Königs und der Beauftragte des Oberpriesters und leerten die Lade und trugen sie wieder an ihren Ort. So machten sie es von Zeit zu Zeit, sodass sie viel Geld zusammenbrachten.
[9:20] Auch heute braucht Gottes Werk unsere Unterstützung auf der ganzen Welt. Lasst uns die Entscheidung fällen, Gottes Werk dort, wo Gottes Wort wiederhergestellt oder wo die Botschaft, die wahre Botschaft, das wahre Evangelium wiederhergestellt wird, dass wir von Herzen ein solches Werk auch unterstützen.
[9:40] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen für die Gelegenheit, teilzuhaben an deinem Werk, an der Erneuerung dessen, was in den Zeiten des Abfalls verloren gegangen ist, dass wir uns einsetzen dürfen, dass die Wahrheit der Bibel wieder in ein neues Licht und ein klares Licht gerückt wird. Und Herr, ich möchte dich bitten, dass du uns hilfst, dass wir nicht die Gelegenheiten verschlafen, dass wir uns tatsächlich beeilen und alle unsere Zeit und Energie, die wir dafür aufbringen können, einbringen, damit dein Werk vorangeht. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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