Dieses Video behandelt 2. Chronik 34:21-35:5 und beleuchtet König Josias Reformen nach der Entdeckung des Gesetzesbuches. Es betont Josias Demut und die Erneuerung des Bundes mit Gott durch das Volk, wobei die Bedeutung des Bibelstudiums und der prophetischen Führung hervorgehoben wird. Der Sprecher zieht Parallelen zur heutigen Zeit und ermutigt dazu, Gottes Wort das Herz zu erweichen und sich ihm ganz hinzugeben.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Chronik 34:21-35:5
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. ChronikPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute jetzt Seite 512.
[0:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir dein Wort haben. Danke, dass so unglaublich tolle Schätze darin entdeckt werden können und dass du heute durch dein Wort zu uns sprichst. Herr, bitte triff uns durch dein Wort, sprich durch den Heiligen Geist und gib, dass wir verstehen, was du über uns denkst, welche Pläne du für uns hast und was sich in unserem Leben ändern muss, damit du noch mehr durch uns wirken kannst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:18] Wir sind in Zweite Chronik Kapitel 34. Josia hat schon in jungen Jahren als König damit begonnen, Gottes Werk wieder zu fördern, den Tempel auszubessern. Und bei diesen Arbeiten ist das Buch des Gesetzes, das Mose geschrieben hat, das Gesetz des Herrn – wahrscheinlich, so denken die allermeisten, eine Abschrift des Buches Fünfte Mose oder wenigstens eines wesentlichen Teils aus Fünfte Mose – entdeckt worden. Und als es gelesen wird vor dem König, zerreißt er vor Trauer seine Kleider. Und er sammelt einige seiner wichtigsten Beamten zusammen und gibt ihnen einen Auftrag, den wir jetzt ab Vers 21 lesen können.
[2:01] "Geht hin, befragt den Herrn für mich und für die Übriggebliebenen in Israel und Juda wegen der Worte des Buches, das gefunden worden ist. Denn groß ist der Zorn des Herrn, der über uns ausgegossen ist, weil unsere Väter des Wortes Herrn nicht befolgt haben, dass sie alles getan hätten, was in diesem Buch geschrieben steht." Josia versteht, wie sie abgewichen sind. Er sieht das, was das Volk getan hat. Er sieht, was das Wort Gottes gesagt hat. Und er sieht die große Diskrepanz. Sehen wir auch in unserem persönlichen Leben, unseren Familien, unseren Gemeinden, wie diskrepant zwischen dem, was geschehen ist und dem, was Gott sich eigentlich gewünscht hat?
[2:43] Hilkia aber ging mit den anderen, die vom König gesandt waren, zu der Prophetin Hulda, der Frau Harhas', des Sohnes Tokhats', des Sohnes Hasras', des Hüters der Kleider, die in Jerusalem im zweiten Stadtteil wohnte. Und sie redeten demgemäß mit ihr.
[3:01] Das Studium des Buches Fünfte Mose, das Studium der Heiligen Schrift, führt dazu, dass man sich an den Geist der Weissagung wendet, an die Propheten, die zu der Zeit leben. Und ich glaube, dass wenn wir von ganzem Herzen das Wort Gottes studieren, echte Entdeckungen machen, dann werden wir uns dankbar auch an das wenden, was der Geist der Weissagung in moderner Zeit uns gegeben hat an Büchern.
[3:34] Sie aber sprach zu ihnen: "So spricht der Herr, der Gott Israels: Sagt dem Mann, der zu mir gesandt hat: So spricht der Herr: Siehe, ich will Unheil bringen über diesen Ort und über seine Einwohner, nämlich alle die Flüche, die geschrieben stehen in dem Buch, das man vor dem König von Juda gelesen hat, weil sie mich verlassen und anderen Göttern geräuchert haben, um mich herauszufordern mit allen Werken ihrer Hände. Deshalb wird mein Zorn sich über diesen Ort ergießen und nicht ausgelöscht werden."
[4:07] "Zudem König von Juda aber, der gesandt hat, um den Herrn zu befragen, solltet ihr so reden: So spricht der Herr, der Gott Israels: Was die Worte betrifft, die du gehört hast, weil dein Herz weich geworden ist und du dich vor Gott gedemütigt hast, als du seine Worte gegenüber diesem Ort und gegen seine Einwohner hörtest – ja, weil du dich vor mir gedemütigt und deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe auch ich darauf gehört, spricht der Herr."
[4:37] Mein Herz ist dein Herz weich geworden. Haben wir, als wir Gottes Wort gehört haben, uns vor Gott gedemütigt? Unsere Meinungen, Gedanken, Emotionen und Einstellungen vor ihm in den Staub gelegt? Gott wünscht sich, dass unsere harten Herzen weich werden durch die Kraft seines Wortes, dass wir wirklich unser Denken hineinlassen.
[5:06] "Siehe, ich will dich zu deinen Vätern versammeln, dass du in Frieden in dein Grab gebracht wirst und deine Augen all das Unheil nicht sehen müssen, das ich über diesen Ort und seine Einwohner bringen will." Sie brachten dem König diese Antwort. Das war Gottes Plan: Josia sollte in Frieden sterben.
[5:25] Er sandte, der König hin, und ließ alle Ältesten von Juda und Jerusalem zusammenkommen. Und der König ging hinauf in das Haus des Herrn und mit ihm alle Männer von Juda und die Einwohner von Jerusalem, die Priester, die Leviten und das ganze Volk, groß und klein. Und man las vor ihren Ohren alle Worte des Buches des Bundes, das im Haus des Herrn gefunden worden war.
[5:46] Das Bibelstudium hat dazu geführt, dass Josia jetzt den Geist der Weissagung konsultiert hat. Und das hat dazu geführt, dass er, gestärkt vom Geist der Weissagung, jetzt das ganze Volk wieder zur Bibel führt. Und ich glaube auch in der heutigen Zeit, wenn wir das Wort Gottes, die Bibel, studieren, dann werden wir sehen, dass der Geist der Weissagung, wie er sich in der Gabe von Ellen White gezeigt hat, in ihren Büchern uns wieder in noch größerem Maße zur Bibel zurückführt, sodass wir sie noch besser verstehen können.
[6:24] Der König aber trat auf das Podium und machte einen Bund vor dem Herrn, dass sie dem Herrn nachwandeln und seine Gebote, seine Zeugnisse und seine Satzungen befolgen sollten von ganzem Herzen und von ganzer Seele, um die Worte des Bundes zu tun, die in diesem Buch geschrieben. Und man hört die Formulierung aus Fünfte Mose hier hindurch, dass wir Gott lieben sollen von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt, heißt es nicht dort in Fünfte Mose 6,4: "Höre, Israel, du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben."
[7:06] Gott nachzuwandeln bedeutet, ihn zu imitieren, sein Wesen nachzuahmen, seine Gebote zu befolgen. Und er ließ alle, die in Jerusalem und in Benjamin anwesend waren, in den Bund eintreten. Und die Einwohner von Jerusalem handelten nach dem Bund Gottes, des Gottes ihrer Väter. Und Josia schaffte alle Gräuel weg aus allen Ländern der Kinder Israels und verpflichtete alle, die sich in Israel befanden, dem Herrn, ihrem Gott, zu dienen. Solange er lebte, wichen sie nicht von dem Herrn, dem Gott ihrer Väter.
[7:37] Eine wunderbare Geschichte, allerdings mit einer kleinen, traurigen Fußnote, denn hier sehen wir, dass die Treue der Israeliten an dem Leben von Josia hing. So oft haben wir gesehen, dass einzelne Leute, die in ihrer Treue Großes bewirken konnten, aber wenn sie nicht mehr da waren, das Volk wieder zurückfiel.
[7:57] Und Josia hielt dem Herrn ein Passah in Jerusalem, und sie schlachteten das Passah am 14. Tag des ersten Monats. An dem Tag des Passah. Und er stellte die Priester auf ihre Posten und ermutigte sie zu ihrem Dienst im Haus des Herrn. Er sprach auch zu den Leviten, die ganz Israel lehrten und die dem Herrn geheiligt waren: "Bringt die heilige Lade in das Haus, das Salomo, der Sohn Davids, der König Israels, gebaut hat. Ihr habt sie nicht mehr auf den Schultern zu tragen." Das war ja ihre Aufgabe damals in der Wüstenwanderung. "So dient nun dem Herrn, eurem Gott, und seinem Volk Israel."
[8:33] Auch wenn diese physische Aufgabe obsolet geworden war, weil die Bundeslade jetzt nicht mehr von A nach B getragen werden musste, haben sie doch ihre Aufgabe: "Bereitet euch nach euren Vaterhäusern mit euren Abteilungen nach der Vorschrift Davids, des Königs von Israel, und der Vorschrift seines Sohnes Salomo. Und stellt euch im Heiligtum auf, entsprechend den Abteilungen der Vaterhäuser eurer Brüder, der Söhne des Volkes, auch nach der Einteilung der Väter der Leviten."
[9:04] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass dein Wort wirkt und dass wir heute sehen konnten, dass dein Wort uns auch zu dem führt, was der Geist der Weissagung uns zeigen möchte. Und Gedanken, die auch von ganzem Herzen für den Dienst und die Schriften von Ellen White, die uns wieder zurück zur Bibel führen. Die Bibel führt uns zu ihr und sie führt uns wieder zurück zur Bibel, um sie noch besser verstehen zu können. Wir danken dir, dass wir durch dein inspiriertes Wort den Bund, den du uns anbietest, besser verstehen und heute diesen Bund erneuern, bekräftigen und uns von ganzem Herzen dir weihen möchten, dir nachfolgen, wohin du uns führst und deine Gebote und Satzungen befolgen und dich lieben von ganzem Herzen. Im Namen Jesu. Amen.
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