In dieser letzten Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ zum Buch Esra schließt Christopher Kramp die Betrachtung mit der Auflistung der Männer, die sich von ihren fremden Frauen trennen mussten. Er fasst die zentralen Lehren des Buches zusammen: Gottes souveränes Eingreifen in die Weltgeschichte, die Herausforderungen des Glaubens und die Notwendigkeit, wachsam gegenüber alten Fehlern zu bleiben. Die Botschaft ermutigt dazu, Gott zu vertrauen, Seinem Wort zu folgen und Seine Mission mit Liebe und Entschlossenheit zu erfüllen.
Gott auf (m)einer Seite: Esra 10:29-10:44
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: EsraPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Esra Kapitel 10, Verse 29-44. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:38] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du durch dein Wort uns zeigst, wo unser Leben in die falsche Richtung geht, dass du uns zeigst, wo wir Veränderung vornehmen müssen und uns auch die Hoffnung und die Kraft schenkst, diese Veränderung vorzunehmen und dass du uns hilfst, Stück für Stück unser Leben zu verändern durch deine Kraft, so wie es dein Wort sich wünscht. Und Herr, wir möchten das mit ganzem Herzen angehen und wirklich die Dinge ändern, die dich hindern, uns so zu segnen, wie du es tun möchtest. Ich möchte dich wirklich bitten, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst und danken wir für die wunderbare Lektion, die wir dem Buch Esra schon lernen durften. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:28] Wir sind in Esra Kapitel 10. Das Volk hat beschlossen, dass alle, die fremde Frauen heimgeführt hatten, diese wieder entlassen sollen. Sie sind bereit, das zu tun, um sich von dieser falschen Vermischung zu distanzieren. Und nach und nach werden diese Männer dann nach Jerusalem gerufen, um das auch offiziell zu machen. Und wir sind gerade bei der Auflistung all derer, die fremde Frauen sich genommen hatten.
[2:02] In Vers 29: Von den Söhnen Banis: Meschullam, Malluch, Adaja, Jaschub, Scheal und Jeremoth. Von den Söhnen Pahat-Moabs: Adna, Kelal, Benaja, Maaseja, Mattanja, Bezalel, Binnui und Manasse.
[2:20] Von den Söhnen Harims: Elieser, Jischija, Malkija, Schemaja, Simeon, Benjamin, Malluch, Schemarja. Von den Söhnen Haschums: Mattenai, Mattatta, Sabad, Elifelet, Jeremai, Manasse, Schimei.
[2:37] Von den Söhnen Banis: Maadai, Amram, Uël, Benaja, Bedeja, Keluhi, Wanaja, Meremoth, Eljaschib, Mattanja, Mattenai und Jaasai. Von den Söhnen Binnuis: Schimei, Schelemja, Nathan, Adaja, Machnadbai, Schaschai, Scharai, Asarel, Schelemja, Schemarja, Schallum, Amarja, Josef.
[3:04] Von den Söhnen Nebos: Jeiel, Mattitja, Sabad, Sebina, Jaddai, Joel, Benaja.
[3:09] Diese alle hatten fremde Frauen genommen, und unter diesen Frauen waren etliche, die Kinder geboren hatten. Der Text sagt uns nicht genau, was mit diesen Frauen passiert ist. Ich vermute aber, dass zwar die Ehen aufgelöst worden sind, aber dass selbstverständlich man darauf geachtet hat, dass diese Frauen auch entsprechend versorgt worden sind und jetzt nicht den Hungertod sterben mussten. Das ist eine ganz, ganz wichtige Sache. Die Sünde selbst musste zwar beendet werden an dieser Stelle, aber es sollte natürlich nicht dazu führen, dass Menschen schweres Leid erleiden, das man durch wirkliche Hilfe und Unterstützung auch hätte mindern können.
[4:01] Hiermit endet das Buch Esra. Ganz interessant, dass es mit dieser Liste endet. Was haben wir nicht alles in den vergangenen Tagen in diesem Buch entdecken können? Wir haben gesehen, wie unser Gott, der Gott des Himmels, nicht nur einmal, sondern zum wiederholten Male in die Weltpolitik eingegriffen hat, die mächtigsten Männer der damaligen Zeit des persischen Großreiches beeindruckt hat durch das Wort Gottes, durch Prophezeiungen und durch Menschen, die wirklich den Charakter Jesu repräsentiert haben, um das Werk Gottes in schwierigen Zeiten zu fördern. Wir haben gesehen, dass es nicht immer einfach war. Wir haben gesehen, dass es nicht immer nur geradeaus ging, dass es Schwierigkeiten gab, dass es Probleme von außen und von innen gab im Volk Gottes. Wir haben gesehen, dass viele nicht mitgemacht haben oder dass manche sich beschwert haben, dass alles früher besser war, dass es Druck von außen gab, Leute, die gegen das Werk Gottes gearbeitet haben. Und wir wissen aus anderen Büchern, wie Nehemia, dass ja darum gebetet hat, dass Gott eingreift. Und wir haben gesehen, dass immer und immer wieder Gott Großes getan hat, das Volk beschützt hat auf langen Reisen und sie gesegnet hat, zum Teil Türen aufgestoßen hat, die größer waren, als sie jemals von Israeliten erträumt waren und manchmal auch gar nicht benutzt worden sind, wenn wir uns an die Maße des Tempels erinnern, den Kyrus vorgeschlagen hat. Und auch sehen wir, dass bestimmte falsche Gewohnheiten immer und immer wieder aufgekommen sind. Und das zeigt uns, dass auch wir trotz großer Erfahrung in der Vergangenheit wachsam sein müssen, dass wir nicht wieder in die alten Fehler unseres eigenen Lebens zurückfallen, dass wir als Gemeinde nicht dieselben Fehler machen, die unsere Vorväter schon gemacht haben. Das Buch Esra zeigt uns also, welche Kraft da ist, wenn wir Gott vertrauen und was die Übrigen erreichen können, wenn sie ihr ganzes Vertrauen in Gott setzen und in sein Wort.
[6:05] Lasst uns das doch heute tun. Lasst uns gemeinsam beten.
[6:09] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für die wunderbaren Lektionen dieses herrlichen Buches Esra, das uns zeigt, wie du in der Geschichte gewirkt hast für dein Volk. Klein und unbedeutend, wie es schien, hast du den mächtigsten Männern immer wieder gezeigt, dass sie dein Werk unterstützen sollen. Und darin sehen wir, dass du Tausende hast, von denen wir nichts wissen. Ich möchte dich bitten, dass wir als die Übrigen in dieser Zeit uns fest vornehmen, deinen Weg zu gehen, dir jetzt zu glauben und im Glauben voranzugehen, ermutigt durch das prophetische Wort, das zu tun, was du gesagt hast, ganz egal, ob Menschen es uns erlauben oder verbieten, dass wir die Mission, die du uns gegeben hast, bis an die Enden der Welt tragen. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns davor bewahrst, wieder alte Gewohnheiten und Sünden aufzuwärmen, so wie es die Israeliten hier getan haben. Und dass, wenn wir es getan haben und erkennen durch dein Wort, dass wir bereit sind, so wie hier die Israeliten am Ende von Esra bereit sind, sich von dem zu trennen, was du nicht gutheißen kannst. Ja, darum bitten wir dich heute an diesem Tag. Lass uns das immer so tun, dass deutlich wird, dass wir nicht gegen Menschen sind und dass wir immer alles tun, dass wir das Wohl der Menschen im Blick haben, aber niemals Sünde entschuldigen, sondern deinem Wort folgen, so wie du es gesagt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[7:47] [Musik]
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