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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Nehemia 10 und die Erneuerung des Bundes durch das Volk Israel. Er betont die Notwendigkeit, sich von der Welt abzusondern und sich dem Gesetz Gottes zuzuwenden, insbesondere im Hinblick auf die Sabbat-Reform. Kramp ruft dazu auf, den Heiligtumsdienst zu unterstützen und durch ein treues Leben auf Jesus als unseren Hohenpriester aufmerksam zu machen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Nehemia 10, Seite 539. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir möchten auch heute mit dir unseren Bund erneuern. Dann möchte ich Danke sagen, dass du trotz aller unserer Verfehlungen und unserer Sünden nicht aufgehört hast, an uns zu glauben, und jeden Tag deine Gnade neu ist und dass wir mit all unseren Sorgen und Nöten zu dir kommen können. Und wir wünschen uns so sehr, dass wir in unserem Denken, im Herzen versiegelt werden durch deine Wahrheit, durch deinen Heiligen Geist, dass wir dich als ein Siegel auf unserem Herzen tragen. Sprich du heute durch dein Wort zu uns und wir danken dafür im Namen Jesu. Amen.

[1:27] Wir sind in dem Kapitel 10. Das Volk erneuert den Bund. Es soll schriftlich diese feste Abmachung aufgeschrieben werden und durch die Fürsten, Leviten und Priester versiegelt werden. Wir lesen in Nehemia 10 ab Vers 2:

[1:48] "Zur Versiegelung aber wurden abgeordnet: Nehemia, der Statthalter, der Sohn Hachalias, und Zedekia, Seraja, Jeremia, Paschhur, Amarja, Malkija, Hattusch, Schebanja, Malluch, Harim, Meremoth, Obadja, Daniel, Ginnethon, Baruch, Meschullam, Abija, Mijamin, Maasja, Bilgai und Schemaja." Dies waren die Priester. Es sollten ja Priester, Leviten und Fürsten versiegeln.

[2:20] "Ferner die Leviten: Jeschua, der Sohn Asanjas, Binnui von den Söhnen Henadads, Kadmiel und ihre Brüder Schebanja, Hodija, Kelita, Pelaja, Hanan, Micha, Rechob, Haschabja, Sakkur, Scherebja, Schebanja, Hodija, Bani und Beninu." Dies waren die Häupter des Volkes.

[2:38] Und dann jetzt die Fürsten, die Priester, die Leviten, die Fürsten: "Parosch, Pahat-Moab, Elam, Sattu, Bani, Bunni, Asgad, Bebai, Adonija, Bigwai, Adin, Ater, Hiskija, Asur, Hodija, Haschum, Bezai, Harif, Anatot, Nebai, Magpiasch, Meschullam, Hesir, Meschesabel, Zadok, Jaddua, Pelaja, Hanan, Anaja, Hoschea, Hananja, Haschub, Hallohesch, Pilha, Schobek, Rechum, Haschabna, Maasja, Achija, Hanan, Anan, Malluch, Harim und Baana."

[3:16] Und das übrige Volk, die Priester, die Leviten, die Torhüter, die Sänger, die Tempeldiener und alle, die sich von den Völkern der Länder zum Gesetz Gottes abgesondert hatten, samt ihren Frauen und ihren Söhnen und Töchtern, alle, die es wissen und verstehen konnten, die schlossen sich ihren Brüdern, den Vornehmen unter ihnen, an. Sie kamen, um zu schwören und sich eidlich zu verpflichten, im Gesetz Gottes, das durch Mose, den Knecht Gottes, gegeben worden ist, zu wandeln und alle Gebote, Rechte und Satzungen des Herrn, unseres Herrschers, zu halten und zu tun.

[3:52] Das ganze Volk wird Teil dieses Bundes. Die Priester, die Leviten, die Obersten des Volkes gehen voran. Das ganze Volk nimmt an diesem Bund teil, der versiegelt wird. Und ich glaube, es ist ein wichtiges Bild auch für die Endzeit: Das Gottesvolk, das die Versiegelung erleben möchte, angeführt werden sollte in diesem Bestreben von denen, die besondere Verantwortung haben im Werk Gottes, den die Leitungsfunktion haben. Sie sollten die Ersten sein, die den Bund für sich persönlich erneuern, so dass andere dazu ermutigt werden und davon angesprochen werden.

[4:33] Wir sehen hier, dass dieser Bund darin besteht, sich abzusondern von den Völkern der Länder hin zum Gesetz Gottes. Wenn wir einen Bund mit Gott machen, bedeutet das, von der Welt sich abzusondern. Und jeder von uns weiß vielleicht, in welchem besonderen Gebiet, welchem Aspekt des Lebens wir zu sehr mit der Welt kooperieren, zu sehr weltlich geworden sind. Das können die verschiedenen Bereiche des Lebens sein, das kann das Denken und Handeln, das können die Worte sein.

[5:02] Aber wenn wir den Bund erneuern wollen, wollen wir versiegelt werden, müssen wir uns von den Dingen trennen, die nicht gut für uns sind, und uns hinwenden zum Gesetz Gottes. Ohne das Gesetz Gottes wird es niemals eine Versiegelung geben. Weg von der Welt, hin zu Gottes Wort. Und alle, die es wissen und verstehen können, können Teil dieses Bundes sein. Das zeigt uns, dass Gott auch unsere persönlichen Umstände mit berücksichtigt, was wir verstehen konnten und was wir dann davon umgesetzt haben zu seiner Ehre.

[5:37] Auch, dass wir unsere Töchter nicht den Völkern des Landes zur Frau geben, noch ihre Töchter für unsere Söhne zur Frau nehmen wollten. Wir haben gesehen, dass dies ein Thema war, was zur Zeit von Esra auch schon wieder für große Spannungen gesorgt hat. Es sollte keine Vermischung des Volkes Gottes mit der Welt geben, und die soll es auch heute nicht geben. Und dass, wenn die Völker des Landes am Sabbat Waren und allerlei Getreide zum Verkauf brächten, wir es ihnen am Sabbat und an heiligen Tagen nicht abnehmen oder dass wir im siebten Jahr die Felder ruhen lassen oder auf alle Schuldforderungen verzichten wollten.

[6:16] Wir haben gesehen, dass das Buch Nehemia in gewisser Weise auch eine Erfüllung der Prophezeiung aus Jesaja 58 gewesen ist. Und von denen gesprochen wird, die die Mauern wieder aufbauen, die die Brüche verbauen und die Trümmer wieder aufrichten. Und im Zuge dessen wird auch davon gesprochen, den Sabbat wieder zu ehren und keine Gänge zu machen, keine Arbeit an diesem Tag zu verrichten. Und hier sehen wir, wie der Aufbau der buchstäblichen Mauer auch mit diesem Aufbau der geistlichen Mauer, dem Gesetz Gottes, und damit auch zu einer besonderen Betonung des Sabbats führt.

[6:47] Wir haben gesehen, wie im Gebet interessanterweise, nicht wahr, die Leviten den Sabbat besonders betont haben, wohl auch, weil das hier Teil der Reformen war. Man wollte den guten Sabbat, den Gott gegeben hatte, am Sinai wieder richtig ehren, so wie es eigentlich sein sollte. Auch wir sind aufgerufen heute in dieser Welt, die Sabbat-Reformen voranzubringen, den Menschen zu zeigen, dass der Sabbat der von Gott gegebene Tag für alle Menschen ist und dass wir am Sabbat nicht arbeiten und am Sabbat keine Geschäfte verrichten sollten, auch nicht Dinge einkaufen sollten, die man genauso gut am Freitag schon hätte einkaufen können, sondern dass wir wirklich von Herzen diesen Tag ehren, ihn zu einer Lust, wie es Jesaja 58 sagt. Ihr könnt die Verse dort selbst finden und dann den Segen erleben, den Gott auf diesem Tag gelegt hat.

[7:38] Wir glauben, dass diese Frage des Sabbats eine entscheidende Frage am Ende sein wird und dass Treue zu dieser Frage uns zeigen wird, wie wir wirklich zu Gott und seinem Wort stehen. Und deswegen ist es wichtig, dass wir die Sabbat-Reform zu einer ganz wesentlichen Sache unseres Lebens machen und auch in unseren Gemeinden und auch in die Welt hineintragen.

[8:02] Und wir legten uns die Verpflichtung auf, jährlich das Drittel eines Schekels für den Dienst im Haus unseres Gottes zu geben, für die Schaubrote, für das tägliche Opfer, das tägliche Brandopfer, für die Opfer an den Sabbaten, Neumonden und Festtagen und für das Geheiligte und für die Sündopfer, um für Israels Sünden zu sühnen und für den ganzen Dienst im Haus unseres Gottes. Sie alle wollten den Heiligtumsdienst unterstützen, die Gottesdienste fördern, damit das Evangelium erklärt und durch Symbole verständlich gemacht wird.

[8:34] Wir warfen auch das Los – um Verzeihung, wir warfen auch das Los, wir, die Priester, Leviten und das Volk, wegen der Spenden an Holz, dass wir dieses Jahr für Jahr, dass sie dieses Jahr für Jahr zu bestimmten Zeiten nach unseren Vaterhäusern zum Haus unseres Gottes bringen wollten, damit es auf dem Altar des Herrn, unseres Gottes, verbrannt werde, wie es im Gesetz geschrieben steht. Aber dass wir jährlich die Erstlinge unseres Landes und die Erstlinge aller Früchte von allen Bäumen Jahr für Jahr zum Haus des Herrn bringen wollten, ebenso die Erstgeburt unserer Söhne und unseres Viehs, wie es im Gesetz geschrieben steht, und die Erstlinge unserer Rinder und unserer Schafe, dass wir das alles zum Haus unseres Gottes bringen wollten, zu den Priestern, die im Haus unseres Gottes dienen.

[9:17] Auch, dass wir den Priestern die Erstlinge unseres Mehls und unserer Hebopfer und die Früchte von allen Bäumen, von Most und Öl in die Kammern am Haus unseres Gottes bringen wollten, ebenso den Leviten den Zehnten unseres Bodens, dass die Leviten den Zehnten erheben sollten in allen Städten, wo wir Ackerbau treiben. Und der Priester, der Sohn Aarons, soll bei den Leviten sein, wenn sie den Zehnten erheben. Und die Leviten sollen den Zehnten von ihrem Zehnten zum Haus unseres Gottes in die Kammern des Hauses bringen. Ja, sehen wir, dass auch in unserer Zeit diejenigen, die Zehnten empfangen, wie zum Beispiel Pastoren, ebenfalls wieder einen Zehnten geben sollten. Denn in die Kammern sollen die Kinder Israels und die Kinder Levis das Hauptopfer vom Korn, Most und Öl hineinbringen, weil dort die Geräte des Heiligtums sind und die Priester, welche dienen, und die Torhüter und Sänger. Und so wollen wir das Haus unseres Gottes nicht im Stich lassen.

[10:10] Mögen auch wir diese Einstellung haben, das Haus Gottes nicht im Stich zu lassen. Das meint unsere Gemeinde, das meint vielleicht sogar in bestimmten Fällen auch tatsächlich das Gebäude, das unterstützt werden muss durch Gaben, durch handwerkliche Fähigkeiten. Vor allem bedeutet aber auch, dass wir den Heiligtumsdienst, der jetzt als Antitypus im himmlischen Heiligtum für uns vorgeht, wo Jesus als Mensch und Gott im himmlischen Heiligtum für uns als wahrer Hohepriester eintritt, dass wir nach unseren Kräften diesen Heiligtumsdienst unterstützen, indem wir durch unser Leben darauf aufmerksam machen, indem wir davon erzählen, damit Menschen ebenfalls diesen Dienst für sich in Anspruch nehmen und ihn vornehmen.

[10:54] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten von ganzem Herzen uns von der Welt absondern, hin zu deinem Wort, hin zu dem Gesetz. Und du allein weißt genau, was in unserem Leben noch anders werden muss. Und du möchtest uns bitte zeigen, dass es zum Beispiel in der Frage des Sabbats ist, wo wir noch treuer sein sollten, oder in anderen Fragen, die du uns offenbarst, dass wir mit größerer Hingabe dein Wort und dein Werk fördern in dieser Welt, deine Gemeinde und ihren Missionsauftrag unterstützen und allen Menschen durch unser Leben, unseren Worten deutlich machen, dass wir einen Hohenpriester im Himmel haben, der für uns steht. Erfülle uns mit deinem Heiligen Geist dazu. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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