In dieser Predigt über Offenbarung 1, Vers 16, taucht Christopher Kramp tief in die symbolische Bedeutung von Jesu Erscheinung ein. Er beleuchtet die Bedeutung von Jesu rechter Hand, die sieben Sterne und das zweischneidige Schwert, das aus seinem Mund kommt. Dabei werden Parallelen zu biblischen Texten wie Daniel und Matthäus gezogen, um die Rolle Jesu als Fürsprecher und Richter zu verdeutlichen. Die Predigt erklärt auch die Bedeutung der sieben Sterne als Engel der Gemeinden und betont die Wichtigkeit, dass diese Boten die Botschaft Gottes treu weitergeben.
Offenbarung 1:16
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
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Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungs-Seminar oder am Tag hier in Stuttgart. Waren ein schönes jetzt live zugeschaltet habt auf Joelmedia oder später das Video anschaut. Wir wollen weiter studieren in Offenbarung Kapitel 1 und wir haben heute einen der letzten Verse dieser Beschreibung von Jesus für uns. Wir haben schon wirklich viel gelernt über Jesus und heute ist es fast so wie ein Höhepunkt, einer der eindrucksvollsten Beschreibungen von Jesus dort in Offenbarung 1. Wie immer wollen wir Gottes Geist in unserem Herzen haben. Wir wollen Gott einladen, unser Lehrer zu sein und wie es möglich ist, hatte ich ein Bild. Niederzuknien.
[1:35] Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir von Herzen dankbar sein, persönlich danke, dass du so gut zu mir und uns allen bist, dass du uns lieb hast und für uns da bist und dass du auch heute an diesem Abend durch dein Wort zu uns persönlich sprechen möchtest. Ist für jeden von uns eine persönliche Botschaft. Ich möchte dich bitten, dass du mir hilfst, das Wort so auszuteilen, dass für jeden von uns, wir hier sind und die, die zuschauen, später das Video anschauen, etwas dabei ist, das unser Herz berührt und kräftigt und stärkt. Herr, sprich durch dein Wort und so, wie du es versprochen hast. Du hast gesagt, dass dein Wort nicht umsonst zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und gibt es, wenn wir über Jesus in der Offenbarung nachdenken, unser Herz sich noch mehr wünscht, im Internet zu werden. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[2:30] Ich lag mir auf dem Baum Kapitel 1. Wir sind immer noch, wie auch noch letzte Woche und in den Wochen zuvor, den Offenbarung 1 in der Beschreibung des verherrlichten Jesus, der sich auf Patmos dem Johannes offenbart. Und ihr erinnert euch, und wir fassen das nur kurz zusammen. Ich war erst am Sabbat auf der Insel. Eine Stimme erschallt, er ist eine Vision. Eine Stimme erschallt hinter ihm wie eine Posaune. Sagte: "Was du siehst, schreibe in ein Buch und sende es den sieben Gemeinden, die in Asien sind." Und dann wendet er sich um, um zu sehen, wer spricht. Und er sieht sieben goldene Leuchter. Er sieht diese sieben Leuchter, Symbole für die Gemeinde. Beim Mitten unter diesen Leuchtern ist der...
[3:27] ...der Menschensohn, Jesus. Ja, und wir haben gesehen, die Beschreibung von Jesus, sie verbindet die Elemente seines Managers, ein Mensch ist ja als Menschensohn, als auch der Tatsache, dass er Gott ist. Daniel 7, wo Gott der Vater und der Mensch und Jesus beschrieben werden. Von beiden werden Elemente beschrieben. Und wir haben dann gesehen, dass ausführlich studiert, dass Jesus hier dargestellt wird, genauso wie in Daniel Kapitel 11, wo Michael erscheint als Gabriel sogar zu kämpfen hat mit den Mächten der Finsternis und Daniel drei Wochen lang betet und dann derjenige kommt, der jeden Kampf gewinnt, selbst den größten Kampf, nämlich Michael. Und wir haben letztes Mal festgestellt, dass zwischen Offenbarung 1, der Beschreibung von Jesus in Offenbarung 1 und der Beschreibung von Jesus in Daniel 11, sieben Parallelen sind. Ja, also Johannes beschreibt ihn wirklich so, dass jeder gründliche Bibelleser zu dem Schluss kommen muss, das ist genau der, der in Daniel, also eigentlich Daniel 10, 10. Muss ich sagen, dass die Einladung von 11, genau, also Daniel 10, dem Daniel erschienen ist, um in dieser großen Auseinandersetzung mit den Mächten der Finsternis für das Volk Gottes einzutreten. Damals war es so gewesen, die Israeliten waren gerade aus Babylon wieder zurückgekehrt, oder ein kleiner Teil von ihnen. Die Übrigen, sie fingen gerade an, das Werk Gottes zu tun, und es gab gleich am Anfang Probleme. Die Samariter haben Intrigen gesponnen und haben versucht bei Cyrus das Werk gleich wieder aufzuhalten. Am Anfang und da waren die Mächte der Finsternis ja gegen Gottes Volk gerichtet. Und selbst Gabriel sagt: "Drei Wochen lang habe ich es nicht geschafft, den Cyrus zu überzeugen." Und dann kam Michael und dann war der Weg frei. Und das ist, glaube ich, deswegen so wichtig, weil in Offenbarung genau dasselbe ist. Ja, die Offenbarung, das Werk Gottes hat gerade begonnen. Die Christen haben gerade begonnen, die Welt zu erobern, und es gibt Druck von außen. Ja, Christenverfolgung, Schwierigkeiten. Johannes auf der Insel Patmos existiert und vielleicht genauso verzweifelt. Und dasselbe Jesus, der damals zur Zeit von Daniel am Ende von Daniel für das Volk eingestanden ist, der steht hier auch wieder ein. Und wir haben damals gesagt, in Daniel 10, das ist die Einleitung zu Daniel 11. Und das gesamte, die gesamte Endzeit-Prophezeiung, seine 11 ist über das Volk Gottes. Das steht da ganz deutlich. "Ich will jetzt zeigen, was deinem Volk am Ende der Tage geschehen wird." Und das ist, was eine Offenbarung ist. Die Offenbarung, seine Prophezeiung über das Volk Gottes bis ans Ende der Tage. Und wir haben letztes Mal den Schluss gezogen: Wir sollten wahrscheinlich, wenn wir uns wieder mal Daniel 11 widmen, die Offenbarung mehr im Hinterkopf haben, weil die Offenbarung offensichtlich ein Kommentar, sozusagen, oder eine Parallele zu Daniel 11 ist. Aber heute Stunden, wenn nicht Daniel 11, wäre auch interessant, nicht wahr? Würde mir auch Spaß machen. Ich muss auch noch Daniel studieren, aber wir machen Offenbarung 1.
[6:30] Und wir lesen jetzt Vers 16. Ja, das letzte Mal Vers 15 gelesen, dass man auch noch mal so Elemente, die uns an Jesus in Daniel 10 erinnert haben. Aber jetzt diesen Vers 16. Und wer das hat, darf gerne laut lesen.
[7:04] Dankeschön. Drei Elemente, die hier über Jesus gesagt werden. Also, wir haben ja schon viel mehr gesehen. Ich war aber drei Elemente, die hier, die heute uns genauer anschauen wollen. Ja, wir hatten schon gesehen, denn erst in den Versen davor, das weiße Gewand, der goldene Gürtel, haben die Füße wie schimmerndes Erz, seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser, die Haare weiß wie Wolle und so weiter. Aber jetzt haben wir drei wesentliche Elemente. Und was sind diese drei Elemente?
[7:28] Hätten, und wir sind sie im Stern und Rosen in seiner rechten Hand. Da wird ein besonderer Fokus auf die rechte Hand. Sie werden wir gucken, warum. Und da sind sieben Sterne. Was haben wir noch?
[7:46] Genau, das schnelle Geschäft und wollte kommt das.
[7:51] Genau, der Fokus ist jetzt also auf dem Mund. Und aus dem Mund kommt ein zweischneidiges...
[8:04] ...Schwert. Genau. Und dann das ist das dritte.
[8:06] Dritte.
[8:08] Sein Gesicht.
[8:11] Sein gesamtes Gesicht leuchtet wie die Sonne. Und das haben wir gesagt.
[8:15] Gesagt.
[8:18] Ist auch übrigens eine Parallele zu Daniel 10. Das war eines der Elemente von den sieben, die wir identifiziert haben.
[8:25] Wir sonst also der Reihe nach diese drei Elemente an, weil die jetzt sehr interessant sind. Da können wir einiges zu lernen, was uns auch für unseren persönlichen Glauben im Alltag hilft.
[8:34] Also zunächst einmal die rechte Hand und darin sieben Sterne. Was ist denn eigentlich, warum ist es wichtig, dass es die rechte Hand ist? Es ist einfach nur, dass Jesus Rechtshänder ist? Nein. Was ist die Bedeutung in der Bibel? In der Regel...
[8:54] Ja, ganz genau. Ist ein ganz wichtiger Gedanke. Es gibt mehrere Bibelstellen, die wir anführen können. Schon mal in Hebräer 1:4. Jesus ist zur Rechten Gottes. Ja, er hat sich nach seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes gesetzt. Wenn ich nicht...
[9:11] ...nicht Vers für Vers 3, entschuldigung. Das ist Vers 3, Hebräer 1:3. Über Jesus. Diese ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft. Er hat sich, nachdem er sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, dann hat er das gemacht am Kreuz von Golgatha, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt. Und was macht er dort? Er vertritt uns als Hohepriester. Ist das für unsere Gegner, für uns erst der Fürsprecher?
[9:46] Der, der Paulus sagte, der Prophet, das, weil Jesus unser Hohepriester ist. Er hat Mitleid mit uns und wir zu ihm kommen können mit Freimut hinzu treten können zum Thron der Gnade. Und dann sagt er in Hebräer 5, dass sie an jeder Priester für Menschen eingesetzt und er wird für uns eingesetzt, nicht gegen uns. Das heißt, die rechte Seite ist etwas, was positiv für uns ist. Die rechte Seite...
[10:11] ...etwas mit Kunst zu tun.
[10:21] Genau. Da wird auch dann als Schafe und Böcke getrennt werden. Wo wird man das getan? Wo kommt das vor, die Trennung von Schafen und Böcken? Am Ende. Genau. Und wer spricht davon?
[10:31] Spricht davon. Wer sagt, dass das Schafe und Böcke getrennt werden?
[10:36] Getrennt werden. Jesus sagt es. Und wo sagt Jesus was über das Ende? Da kann man ja schon ein bisschen eingrenzen, wo das stehen müsste.
[10:46] Es in den Evangelien. Genau. Feld ich dann eine besondere den Abschnitten in Evangelien ein, wo es besonders um das Ende geht.
[11:00] Matthäus 24 und 25. Das steht jetzt in dem Fall dann Matthäus 25. Genau. Da haben wir die berühmteste Bild von den Schafen und Böcken. Es ist natürlich eine Metapher, nicht was ein Symbol, weil es geht ja um wen eigentlich?
[11:11] Wen eigentlich? Bei Schafen und Böcken, wir stellen die Schafe und Böcke da. Das sind Menschen. Nicht. Und die Schafe sind was für Menschen?
[11:20] Dass die gläubigen Menschen. Und die Böcke sind die Ungläubigen, die Gottlosen. Und dann lesen wir in Matthäus 25 und dort Vers 31: "Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen. Nun vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet. Oder wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken." Frage: Wer macht das in Vers 33?
[12:00] Der Sohn des Menschen. Und das ist natürlich wäre Jesus, der Sohn des Menschen wird, wenn er wiederkommt, Schafe und Böcke trennen. Und die Schafe, die Gläubigen sind zu seiner Rechten.
[12:24] Um Jesus genannt, dennoch morgen 1. Also ein paar Verse vorher wird er genannt, wie kommt es, dass 13. Was einen Menschen so, er ist der Menschensohn. Und ist, wie wird er als Menschensohn beschrieben? Als Menschensohn. Und so wie er damals war, vor seiner Kreuzigung, oder als Menschensohn in seiner Herrlichkeit.
[12:45] Seine Herrlichkeit. Oder also Jesus hat gesagt, wenn der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, dann wird er die Schafe von den Böcken trennen. Und die Schafe, die Gläubigen, werden wo sein? Zu seiner Rechten.
[12:59] Und jetzt in Johannes in Offenbarung 1 sieht Johannes in der Vision Jesus als Menschensohn in seiner Herrlichkeit. Und er hat etwas in seiner rechten Hand, nämlich die Sterne. Mit anderen Worten, die sind jetzt schon in seiner rechten Hand, obwohl sie jetzt noch auf der Erde leben und er noch im Himmel ist. Oder mit anderen Worten, wenn Jesus wiederkommt und Menschen...
[13:23] ...nach rechts und links sortiert, in Anführungsstrichen, dann sortiert ihr die Gläubigen nur dorthin, wo sie ohnehin schon gewesen sind. Sie waren im Glauben schon immer an seiner rechten Seite. Und das Gericht am Ende macht das nur offenbar. Das also nicht so, dass er Leute so in der Mitte waren und man wusste nicht genau, die Sachsen, ich schieb dich nach rechts, sondern im Endgericht sortiert Jesus die Leute nur dorthin, wo sie ohnehin schon gewesen sind. Die Schafe werden am Ende zur Rechten Jesu sein, weil sie jetzt schon zur Zeit von Johannes, unserer Zeit, von uns in seiner rechten Hand gewesen sind.
[14:04] Also die rechte Hand ist eine Seite der Kunst und der Gnade. Schauen wir noch in Lukas Kapitel 1.
[14:09] Wir könnten viele Stellen anführen, aber wir beschränken uns auf drei hier an dieser Stelle. Lukas Kapitel 1 und dort Vers 11. Weiß jemand von euch, in welche Geschichte sie geht?
[14:24] Genau. Pharisäer geht in den Tempel und hat eine Erscheinung. Ein Engel erscheint ihm. Der will nämlich ankündigen, dass er einen Sohn gebären wird, obwohl er schon alt ist und seine Frau unfruchtbar ist. Ich kenne die Geschichte. Und ist Johannes der Täufer sein. Und das ist alleine eine negative, eine positive Botschaft.
[14:44] Botschaft. Eine frohe Botschaft an eine tolle Botschaft, eine Evangelium, sozusagen eine gute Nachricht. Schaut mal, wie der Engel das ausdrücken möchte. In Vers 11: "Da erschien ihm ein Engel des Herrn, der stand wo..."
[15:02] "...zur Rechten des Altars." Wenn der Pfarrer nicht so gebannt gewesen wäre und ein bisschen mehr hingeschaut hätte, hätte er verstanden, hätte er stets zur Rechten. Das ist positiv. Es gibt eine gute Nachricht. Ja, das hat er dann erst mal noch nicht so richtig verstanden. Aber damit soll deutlich werden, es geht hier also bei der rechten Hand um die Gunst, um die Gnade, um das, was Jesus, also Gott ist für uns. Er möchte uns etwas Gutes.
[15:28] Die sieben Sterne sind in Jesu rechte Hand. Er ist für sie. Daher ergibt ihnen Gnade. Er hat die haben seine Kunst.
[15:38] Ja, jetzt die Frage ist natürlich, wer oder was sind diese sieben Sterne? Das ist eine interessante Idee und sie ist gar nicht so weit weg von dem, was dann tatsächlich in Offenbarung auch steht. Schaut mal in Offenbarung 1. In dem Fall haben wir sogar die Erklärung des Symbols in dem Kapitel. Das machen wir ganz toll in der Offenbarung, dass im Kapitel schon das ein oder andere Symbol erklärt wird. Manchmal ist das auch nicht der Fall, aber hier ist es der Fall. Und das schauen wir in Vers 20. Was sagt Vers 20? "Das Geheimnis der sieben Sterne, die du in meiner rechten gesehen hast, das sind genau die von den Gesprächen oder und der sieben goldenen Leuchter. Die sieben Sterne sind was? Engel der sieben Gemeinden. Und die sieben Leuchter, die du gesehen hast, sind die Gemeinden." Das heißt, Jesus geht durch die Leuchter und er hat sieben, also geht es die sieben Leuchter mit sieben Sternen in seiner Hand. Und die Leuchter repräsentieren die Gemeinden und die Sterne repräsentieren insbesondere oder so repräsentieren hier wen?
[16:42] Engel.
[16:45] Jetzt.
[16:48] Ein bisschen genauer uns anschauen, warum sind da Engel in Jesu Hand? Wer sind diese Engel? Hat jede Gemeinde einen Engel, der vom Himmel ihnen sozusagen verordnet ist und die Tricks aus einer Hand kommen? Diese Engel noch mal vor eine Offenbarung.
[17:15] Und da gibt es auch dort auch sieben Engel. Das stimmt, aber es sind nicht die Engel. Diese Engel haben gleich noch also gleich irgendwann ein paar Wochen dann, wenn wir dazu kommen, eine ganz besondere Aufgabe. Wo kommen diese sieben Engel jetzt gleich noch vor? Kapitel zwar.
[17:30] Zwar.
[17:32] Genau. Die werden bei den Gemeinden einzeln aufgezählt. Bei jeder Gemeinde. Und warum werden sie darauf gezählt? Wenn ihr also die Gemeinden überfliegt, könnte man den ersten Vers von der Gemeinde lesen, ersten Kapitel 2, Vers 1, Vers 8, Vers 12.
[17:52] Ja, vielleicht eigentlich noch genau, was es die Schreiben und der Engel haben, welches Verhältnis sondern.
[17:56] Sondern. Schaut, es steht direkt im Text. Genau, die Schreiben sind an die Engel gerichtet. Was dort an Ephesus und an Smyrna und an Pergamon und an Thyatira gerichtet ist, ist primär an die Engel gerichtet. Die Schreiben sind natürlich an alle Gemeinden. Das heißt ja auch, "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt." Aber sie sind insbesondere auch an die Engel gesandt.
[18:25] Warum?
[18:40] Ja, ganz genau, ganz genau. Also müssen jetzt erstmal, also wir haben uns erstmal klären, wer sind diese das Volk am rechten kommen jetzt genau dazu. Können das dann echte himmlische Engel sein, wenn sie die Adressaten der sieben sein Schreiben sind? Nein, weil da werden Dinge gesagt, wie: "Ich kenne deine Werke und deine erste Liebe verlassen." Durch den Dingen, wie: "Du bist arm, elend, blind." Bloß dort stehen Dinge wie: "Ja, ich weiß, dass du tun Buße." Also es kann keine himmlischen Engel sein, weil die müssten keine Buße tun. Und es können keine gefallenen Engel sein, weil deren Zeit ist zur Buße schon längst abgelaufen. Ja, das heißt, es kann sich auf Deutsch um Menschen.
[19:28] Menschen. Ja, und warum sind es Menschen? Was heißt Engel wörtlich übersetzt? Boten. Im Boten. Es sind also insbesondere diejenigen, die die Botschaft Gottes in den Gemeinden verkündigen. Nehmt euch daran, sie werden die Gemeinden dargestellt. Sie werden dargestellt als Leuchter. Und was ist der Sinn von Leuchtern?
[19:49] Licht geben. Die Gemeinden in der Offenbarung sollen Licht in der Welt verbreiten. Und dazu braucht es eine Botschaft. Und das sind vor allem die, die tragen die Hauptverantwortung, dass auch die richtige Botschaft in die Welt getragen wird. Und deswegen spricht Jesus insbesondere die sieben Engel an, also die Botschaft an den Gemeinden, warum? Weil es auch diejenigen sind, die dann die Botschaft an die Gemeinden tragen. Also von hatte schon recht, es sind also diese spricht die Botschafter der Gemeinde an.
[20:15] Spricht die Botschafter der Gemeinde an, weil die dann diese Botschaft auch in die Gemeinde tragen sollen. Denn ich meine, wer hat insbesondere die Aufgabe, zum Beispiel heutzutage, wie lautet ihre Botschaft zu predigen? Es sind diejenigen, die predigen. Also jeder hat die Aufgabe, lautet die Botschaft für sich in Anspruch zu nehmen, auch weiterzugeben. Aber insbesondere die, die predigen müssen auch die Botschaft dieser Zeit predigen. Und das ist die Idee. Und das heißt, Jesus geht nicht nur durch die sieben Gemeinden, um deutlich zu machen: Ich bin mit meiner Gemeinde verbunden, sondern er trägt auch die Verantwortlichen, die die predigen sollen, in seiner rechten Hand ist.
[20:55] Ist. Doch schön, oder? Letztendlich sehr ermutigend, weil wenn man jetzt die Gemeinden anschaut und auch sieht, was er ihnen sagen muss, ist das nicht immer nur rosig. Oder es ist zum Teil auch ernster Tag.
[21:11] Tag sind ernster Aufrufe. Und trotzdem sind sie in seiner rechten Hand. Das heißt, wann immer wir eine Offenbarung jetzt lesen, in Kapitel 2 und 3, dass Jesus mit seiner Gemeinde, insbesondere mit den Boten seiner Gemeinde ins Gericht geht, wenn er sozusagen sie sieht, adelt sie, korrigiert sie zur Buße ruft, dann nicht, weil er sowieso sie eigentlich vernichten möchte, sondern weil er möchte, dass sie in seiner rechten Hand bleiben. Und das glaube ich, ganz wichtig. Auch wenn man das nächste Mal wieder mit jemandem, mit über jemanden unzufrieden ist, der vielleicht die Botschaft nicht so predigt, wie man möchte, und nicht nach...
[21:49] ...predigt, wie man möchte, und nicht nach dann darf man wissen, aber auch er ist in der rechten Hand von Jesus. Und das ist, glaube ich, auch nicht unwichtig. Vielleicht noch ein paar interessante Ideen dazu.
[22:02] In Offenbarung 12 da finden wir noch einmal eine Frau, wo auch Sterne eine Rolle spielen, nur so am Rande. Offenbarung 12, Vers 1. "Das heißt es: Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen." Wer ist die Frau?
[22:32] Kann man dieser Gemeinde einen Namen geben?
[22:34] Geben. Kann man dieser Gemeinde nach dem Vers 1 hier einen Namen geben?
[22:44] Die beiden Übrigen kommt dann einfach 17. Ja, das ist dann Teil dieser Gemeinde. Aber diese Frau steht für eine größere Gemeinde von den Übrigen dann, ja, die Übrigen sind sozusagen die letzten, die noch übrig bleiben, sozusagen.
[22:57] Wie wird sie dann geschrieben, diese Frau? Was fällt euch eine Beschreibung auf? Was hat sie jetzt Sonne und Mond und zwölf Sterne? Nicht sieben, nicht 15, 12 Sterne. Sonne, Mond und zwölf Sterne. Kennt ihr noch irgendeine Geschichte in der Bibel, wo eine Sonne, ein Mond und Sterne eine Rolle spielt? Der fast genau drei. Josef gibt es bei Josef im Traum auch einen soll, eine Sonne gibt auch ein...
[23:23] auch einen soll eine Sonne gibt, auch ein Mond und gibt auch zwölf Sterne.
[23:26] Mond und gibt auch zwölf Sterne. Wie viele Sterne, Josef, genau? Er sieht,
[23:31] wie viele Sterne, Josef, genau er sieht. Sonne, Mond und elf Sterne. Warum sie da
[23:32] nur elf Sterne? Weil er der Zwölfte ist, ja. Und wer sind die elf Sterne plus Josef?
[23:38] Wir sind das, das sind die Söhne Israels, die Söhne Jakobs. Das werden die zwölf
[23:44] Stämme Israels, ja. Da haben wir also diese Idee mit Sternen, Volk Gottes, noch
[23:49] mal so eine eine Parallele. Und ganz besonders interessant und schön ist
[23:55] Daniel 12, Vers 3. Den kennt ihr vielleicht auch ganz gut. Auch wieder
[24:01] interessant, weil es im Kontext und Daniel 11 ist, ja. Also Jesus, der dort in
[24:05] Daniel 10 erscheinen und jetzt in Daniel
[24:07] 12 haben wir hier auch Sterne. Damit 12, Vers 3, dort steht die beste Parallele
[24:14] hierzu, diese sind sieben Sterne.
[24:28] Genau, die Sterne sind also ein Symbol
[24:30] für wen?
[24:41] Das stimmt, aber wenn man ganz genau lesen
[24:42] lesen
[24:42] für die Verständigen. Und was, was genau machen diejenigen, die als Sterne genannt
[24:47] werden?
[24:49] Genau, die Sterne sind ein Symbol für
[24:51] diejenigen, die andere auf die
[24:55] Gerechtigkeit hinweisen. Und das genau
[24:57] die Aufgabe eines eines Boten oder das
[25:00] ist ein
[25:02] Engel, ein Bote. Er weist andere zur
[25:07] Gerechtigkeit. Und warum weist der Antrieb
[25:10] zur Gerechtigkeit? Weil er weiß, wo die
[25:12] Gerechtigkeit ist. Ansonsten kann man ja
[25:13] nicht hinweisen, nicht wahr? Also, was ihr
[25:16] das mal erlebt habt, dass ihr irgendwo
[25:17] gewesen seid und jemand fragt:
[25:19] "Wo ist die Straße so und so?" Und dann
[25:23] wisst ihr das entweder, weil er dort
[25:25] wohnt, oder habt keine Ahnung. Sagt: "Ich
[25:27] bin nicht von hier." Ja, erst mal passiert
[25:29] mir das in Altbach, den Teck-Vorderen.
[25:32] Es gibt dort
[25:35] Hügel, nicht wahr? Und
[25:37] da gibt es so eine Straße, da hat man so
[25:39] einen wunderschönen Panoramablick. Und ich
[25:41] gehe einmal spazieren, ganz oft.
[25:43] Und wir nennen die Straße halt "Panoramastraße". Und eines Tages, mehr
[25:47] passiert, ist noch gar nicht lange her, da
[25:49] bin ich unterwegs, gerade in Altbach, und
[25:51] da kommt ein Auto an, sich heran und
[25:53] fragte: "Wo geht's denn hier zur
[25:54] Panoramastraße?" Ja, da und daran darunter.
[25:57] Aber er kann es irgendwie nicht so. Hatte
[25:59] keinen Plan dabei. Da hab ich nicht, okay,
[26:00] steigt kurz hinein. Das war noch vor
[26:01] Corona, glaube ich. Weiß nicht, aber
[26:02] jedenfalls bin ich dann eingestiegen und
[26:05] dann habe ich ihn zu der Straße geführt,
[26:07] von der ich dachte, dass die
[26:08] Panoramastraße ist. Die ist es aber gar nicht.
[26:15] Das war sehr peinlich. Und dann habe ich
[26:16] doch mein Handy geschaut. Das war eine
[26:17] Allzweckstraße, die von der Hammerstraße
[26:20] heißt. Aber genau, was ich damit sagen will: Man
[26:23] kann nur jemanden zur Panoramastraße
[26:25] führen, wenn man weiß, wo die
[26:27] Panoramastraße ist. Und man kann nur
[26:30] jemand zur Gerechtigkeit führen,
[26:33] wenn man weiß, wo die Gerechtigkeit ist,
[26:35] um die Gerechtigkeit kennt, wenn man
[26:37] selbst mit der Gerechtigkeit, wenn man
[26:39] Jesus kennengelernt hat. Ja, deswegen ist
[26:42] Johannes ein Bote, erst ein Engel. Er
[26:44] kennt Jesus, er hat eine Offenbarung von
[26:46] Jesus empfangen und deswegen gibt er
[26:49] diese Offenbarung an andere weiter. Und
[26:51] übrigens, wie geht das ewige Evangelium
[26:57] Genau, und wie heißt es in Offenbarung 14?
[27:01] Durch jene die Welt. Drei Engel, hatte ich, drei Boten, die
[27:05] zur Gerechtigkeit weisen, die das
[27:07] was sie da sagen: Fürchtet Gott, gebt ihm
[27:11] die Ehre. Die Stunde seines gekommen.
[27:13] Betet den, der gemacht hat Himmel, Erde und
[27:14] Wasser, Wasserquellen. Die das selbst
[27:17] erlebt haben und wissen, wo das ist und
[27:19] wissen, was das ist und deswegen anderen
[27:21] auch erzählen können.
[27:22] Das sind also die Boten. Und die sprechen
[27:26] zur Gemeinde und dadurch wird die
[27:30] Gemeinde leuchten. Ja, das ist die Idee. Und
[27:34] Johannes spricht durch den Geist zu den
[27:39] zu den Boten. Und ihr wisst ja, Johannes
[27:42] bekommt es vom Engel und der von Jesus
[27:45] und der von Gott dem Vater. Das haben wir
[27:48] in Johannes 1, Offenbarung 1, Vers 11
[27:50] gesehen. Ich weiß, diese diese Kette vom
[27:52] Vater zu Jesus, zum Engel, zu Johannes, zu
[27:55] den Boten der Gemeinde. Können wir uns
[27:57] noch hinzufügen und ansorge meine zu uns
[27:59] und wir zu anderen. Und durch all das
[28:01] wirkt der Heilige Geist. Der Geist strickt
[28:03] zu den Gemeinden in allen Ebenen gut.
[28:10] Also, die
[28:13] Sterne sind die Botschafter der Gemeinde.
[28:15] Und
[28:18] bevor also jetzt diese Botschaft an sie
[28:20] geht, sollen sie wissen, was immer die
[28:23] Botschaft jetzt an mich oder an dich als
[28:25] Botschafter der Gemeinde ist. Wir sind in
[28:29] Gottes und Jesu rechter Hand. Jetzt gibt's
[28:30] aber noch mehr. Wir haben nicht nur
[28:33] dieses, die sieben Sterne in der rechten
[28:35] Hand. Wir haben auch ein zweischneidiges
[28:39] Schwert aus dem Mund. Jetzt mal muss gar
[28:41] nicht theologisch sehr versiert sein
[28:43] oder Theologie studiert haben, um zu
[28:46] ahnen, was das Symbol des zweischneidigen
[28:48] Schwertes wohl sein soll, wenn es aus
[28:51] dem Mund kommt. Was ist wohl damit
[28:52] ausgeschaltet? Was wir damals wohl
[28:54] repräsentiert?
[29:01] Wir schauen uns mal ein paar
[29:04] Bibelstellen an.
[29:07] Zunächst einmal ist interessant, dass
[29:11] Jesu Wort, das in auf dem Baum
[29:13] mehrmals gesagt wird, dass Jesus mit
[29:15] seinem Schwert aus dem Mund kämpfen wird.
[29:29] Dort heißt es:
[29:32] "Zur Buße,
[29:35] sonst komme ich rasch über dich
[29:37] und werde gegen sie Krieg führen mit dem
[29:40] Schwert meines Mundes." Könnte sehen, das
[29:42] Schwert, das aus Jesu Mund hervor kommt,
[29:46] das ist dazu da, um Krieg zu führen. Noch
[29:48] ein Beispiel, Offenbarung
[29:53] 19 und dort Vers 15. Offenbarung 19:15.
[30:13] Ganz genau, aus seinem Mund geht ein
[30:15] scharfes Schwert, damit er die
[30:16] Heidenvölker mit ihm schlage. Also, wir
[30:18] sehen,
[30:21] Jesus kämpft während der Zeit der
[30:25] Gemeinden, aber auch am Ende kämpft mit
[30:27] seinem Schwert aus dem Mund. Das heißt,
[30:29] wenn Jesus Krieg führt, womit führt er
[30:32] Krieg? Mit dem Wort Gottes. Können Sie ein
[30:34] Beispiel aus der Bibel, wo Jesus
[30:36] buchstäblich mit dem Wort Gottes Krieg
[30:38] geführt hat?
[30:40] Genau, und wo war das? War das gesagt? Es
[30:42] wird geschrieben bei
[30:44] der Versuchung, als der Satan ihn
[30:46] versucht, als der Satan ihn angriff.
[30:48] Wisst ihr, Michael und der Drache, der
[30:49] große Kampf, wimmelt es, entstand ein
[30:51] Krieg. Dieser wird auf der Erde
[30:54] fortgeführt. Satan kommt zu Jesus und
[30:57] bekämpft ihn, und Jesus kämpft zurück mit:
[30:59] "Mir steht geschrieben."
[31:02] "Und er steht geschrieben."
[31:06] Jesus führt den großen Kampf seit Beginn
[31:11] bis zum Ende mit dem Wort Gottes. Und
[31:14] er hat doch keine Schlacht verloren.
[31:16] Und vielleicht müssen wir uns fragen,
[31:18] warum wir so viele Schlachten verlieren
[31:21] in unserem Leben, wenn der, der auf dieser
[31:23] Erde gelebt hat und nie eine Schlacht
[31:25] verloren hat, immer mit dem Wort Gottes
[31:27] gekämpft hat. Das ist vielleicht eine
[31:28] interessante Überlegung. Wir sollten
[31:29] vielleicht mehr uns wieder mit dem Wort
[31:32] Gottes beschäftigen. Interessanterweise
[31:35] gibt es ein ähnliches Bild, gehen Jesaja
[31:39] 11. Es geht also nicht, also nicht. Es gibt
[31:40] nicht nur die Idee, dass Jesus mit dem
[31:43] mit dem Schwert kämpft, sondern auch in
[31:47] Jesaja 11 und dort Vers 4.
[31:49] Gibt es noch ein anderes Bild. Also da
[31:51] sieht man manchmal, dass diese Ideen mit
[31:52] verschiedenen Bildern ausgedrückt werden.
[31:56] Kann in Jesaja 11 und dort Vers 4.
[31:59] Geht es um den Messias, ja? Da gibt es das
[32:01] ist der Zweig aus dem Stamm, ist ja auch
[32:02] ihm wird der Geist des Herrn wohnen und
[32:04] der Geist der Weisheit und so weiter. Und
[32:05] in Vers 4 heißt es: "Sondern er wird die
[32:07] Armen mit Gerechtigkeit richten und in
[32:10] Elenden im Land ein unparteiisches
[32:12] Urteil sprechen." Das heißt, er wird
[32:14] Richter sein. Oder und dann: "Er wird die
[32:17] Erde mit dem Stab seines Mundes schlagen
[32:20] und den Gesetzlosen mit dem Hauch seiner
[32:22] Lippen töten." Das ist übrigens das,
[32:24] erinnert euch vielleicht an 2. Thessalonicher
[32:25] 2, wenn er den den Gesetzlosen, den
[32:28] Mann der Sünde, mit dem Hauch seiner
[32:30] seines Mundes töten wird. Das haben wir
[32:33] auch, wenn diese Idee aus dem Mund kommt,
[32:35] etwas hervorgeht, mit dem Fall nicht ein
[32:37] Schwert, sondern ein Stab, ja, wie man ihn
[32:40] zum Beispiel als Hirte hat oder so. Aber
[32:42] womit auch errichtet. Also, wir sehen,
[32:45] Jesus führt mit seinem Wort Krieg,
[32:47] errichtet, er bestraft auch. Das heißt, das
[32:50] Wort Gottes hat nicht nur die Aufgabe,
[32:53] aufzubauen, zu trösten und
[32:56] Motivation zu geben. Die Bibel ist nicht
[32:59] einfach nur ein anderes Motivationsbuch
[33:01] heraus, wie man heute so
[33:03] viele kaufen kann. Ja, du bist toll und
[33:05] jetzt glaub an dich oder so. Ganz und gar
[33:07] nicht. Das Wort Gottes ist scharf und
[33:11] schneidet und kämpft. Wogegen kämpft es?
[33:15] Gegen die Sünde. Das Wort Gottes kämpft
[33:18] gegen die Sünde, nicht gegen den Sünder,
[33:21] der dann Gott liebt. Den Sünder hasst
[33:23] die Sünde. Und deswegen kämpft das Wort
[33:25] Gottes gegen die Sünde. Das Problem ist
[33:28] nur, wenn man das Wort Gottes so wie es
[33:30] ist, wirklich annimmt, dann stellt man
[33:32] fest, dass es mich trennt. Es trennt mich
[33:36] von den Dingen, die ich vielleicht sogar
[33:37] gerne mag. Und deswegen empfindet
[33:40] empfinden viele Menschen, dass die Bibel
[33:42] sie angreift. Und
[33:44] das stimmt auch. Die Bibel, drei oder
[33:48] besser gesagt, Liebe greift einen Teil
[33:50] von ihnen an, oder er greift Dinge an, die
[33:52] eigentlich nicht zu ihnen gehören, aber
[33:54] von dem sie denken, dass sie zu ihnen
[33:56] gehören. Und das ist das Problem bei
[33:58] Menschen manchmal den Eindruck haben, das
[34:01] Evangelium, das greift mich so an. Es ist
[34:03] Jesus, der durch sein Wort Krieg führt
[34:05] gegen die Sünde. Und das wird ganz
[34:09] deutlich in Jesaja.
[34:11] Will diesmal hier, sage ja 49 und dann
[34:14] die Hebräer 4. Erst dieser 49, da haben
[34:16] wir
[34:18] auch den Messias, eine andere mechanische
[34:19] Prophezeiung. Das wird ganz deutlich, wenn
[34:21] man dann die weiteren Verse liest.
[34:25] Jesaja 49, da offenbart sich der Messias
[34:27] auch als derjenige, der nicht nur Israel
[34:30] retten wird, sondern das Heil Gottes bis
[34:33] an die Enden der Erde sein wird. Und in
[34:36] Jesaja 49, Vers 2 heißt es über ihn, das sagt
[34:39] er selbst, der Messias, über Gott: "Er hat
[34:43] meinen Mund gemacht wie ein was? Wie ein
[34:45] scharfes Schwert." Das heißt, die Worte von
[34:47] Jesus
[34:50] sind ein scharfes Schwert. Das heißt dann
[34:52] hat mich im Schatten seiner Hand geborgen
[34:54] und nicht zu einem geschärften
[34:56] Feuer gemacht. Er hat mich in seinem
[34:58] Körper versteckt." Das heißt, der Messias
[35:01] sagt dir prophetisch: "Ich bin wie ein
[35:03] Pfeil,
[35:07] den Gott abschießen kann." Ja, und was
[35:10] macht so ein Pfeil? Der 12 und so ist
[35:13] Jesus als Mensch und so sind seine Worte
[35:16] so, dass sie einen Menschen treffen, dass
[35:19] sie schneiden. Und das wird jetzt sehr
[35:22] deutlich in Hebräer 4, Vers 12.
[35:30] Hebräer 4 und dort versucht ihn. Kennt
[35:33] ihr bestimmt ganz gut. Der ist einer der
[35:36] bekanntesten Texte zu dem Thema.
[35:40] Denn das Wort Gottes ist
[35:43] lebendig, nicht tot. Dass Mose sein
[35:46] fünfter Mose 32, glaube ich, ist es, war, sagt:
[35:49] "Denn dieses Wort ist euer Leben." Das Wort
[35:52] Gottes ist lebendig und wirksam. Paulus
[35:54] sagt der 2. Thessalonicherbrief, Kapitel
[35:56] 1, Vers 13, dass sie das
[35:59] angenommen das Wort Gottes ist, dass das,
[36:01] was sie gehört haben von Paulus, als das,
[36:03] was es in Wirklichkeit ist, als Gottes
[36:05] Wort angenommen haben, das auch in ihnen
[36:08] wirkt. Und jetzt sagt er hier:
[36:11] "Denn das Wort Gottes ist lebendig und
[36:13] wirksam und schärfer als jedes
[36:15] zweischneidige Schwert." Geht es mir bei
[36:16] der Vorbereitung aufgefallen, wie lesen
[36:18] immer: "Ja, es ist scharf wie ein
[36:20] zweischneidiges Schwert." Dort steht es,
[36:25] ist schärfer als jedes zweischneidige
[36:26] Schwert. Das heißt, ein zweischneidiges
[36:29] Schwert ist eigentlich noch ein
[36:31] schwacher Vergleich zum Wort Gottes. Das
[36:33] was er sagt:
[36:36] "Jedes zweischneidige Schwert ist stumpf
[36:39] als das Wort Gottes." Oder es geht
[36:41] wirklich scharf. Ich werde also manche,
[36:43] ich bin jetzt kein Experte, ich kenne ich
[36:46] aus damit, Schwerter so scharf zu machen.
[36:48] Aber manche, die das so
[36:51] hobbymäßig machen, die können wirklich
[36:54] dick gegenstände mit einem scharfen
[36:57] Schwert in zwei Teile. Er sagt, es ist
[36:59] schärfer als jedes zweischneidige
[37:00] Schwert. Und was macht das? Es dringt
[37:01] durch, bis es scheidet, sowohl Seele als
[37:03] auch Geist. Also Dinge, die ganz tief im
[37:05] Inneren sind. Er, also unsere Psyche, unser
[37:08] unsere Emotionen, sowohl Mark als auch bei
[37:11] uns ein Richter der Gedanken und
[37:13] Gesinnung des Herzens. Das Wort Gottes
[37:15] dringt so tief ein, dass es unsere aller
[37:18] verborgensten Motive aufdeckt. Es geht
[37:22] also darum, dass wir, wenn ihr Hebräer 4
[37:25] kennt und Kapitel 3 und 4, wisst ihr, es
[37:27] geht eigentlich darum, dass Paulus sagt:
[37:29] "Seid nicht so wie die Israeliten, die
[37:31] erlöst worden sind und am Ende doch in
[37:33] der Wüste gestorben sind." Die sind aus
[37:34] Ägypten freigemacht worden und haben
[37:36] dann doch nicht geglaubt. Seid nicht so,
[37:38] seid nicht so unglaublich. Denkt gar
[37:40] nicht, dass ihr damit durchkommt, wenn ihr
[37:42] einfach eure geheimen Sünden so habt, die
[37:43] kein Pastor sieht, man kann
[37:44] Gemeindeleiter und ihre Ehepartner nicht.
[37:50] Das Wort Gottes schneidet durch.
[37:52] Und dann sagt er: "Und kein Geschäft ist
[37:53] voll im Verborgenen, sondern alles ist
[37:54] enthüllt und aufgedeckt vor den Augen
[37:57] dessen, dem wir Rechenschaft zu geben
[37:59] haben." Deswegen ist es auch das Wort
[38:02] Gottes, weil durch die Bibel all das
[38:04] aufgedeckt wird mit meinem Leben, was da nicht
[38:05] hingehört. Und das ist manchmal
[38:08] schmerzhaft. Es ist heilsam. Gott
[38:11] schneidet nicht, um zu verderben. Gott
[38:14] schneidet, um das Schädliche, was sonst
[38:17] wie ein Krebs alles weggefressen würde,
[38:20] um das weg zu tun.
[38:22] Übrigens, warum heißt es zweischneidiges
[38:23] Schwert?
[38:25] Warum ist das Schwert ein
[38:28] zweischneidiges Schwert? Was, was von
[38:32] Ganz genau, ganz genau. Die Römer hatten
[38:34] ein einschneidiges Schwert. Es war in
[38:36] einer Seite scharf, an anderen stumpf, ja.
[38:38] Weil das dann packt, also schneller
[38:40] gemacht. Und eine römische Soldaten
[38:43] mussten immer wissen, welche Seite habe
[38:44] ich gerade. Die Seite, genau mit der kann
[38:46] ich kämpfen. Und konnten auf einer Seite
[38:47] kämpfen. Aber wenn jetzt auch im Kampf
[38:48] irgendwie das ich mit der anderen Seite,
[38:50] dann musste erst wieder zum Schwert
[38:51] drehen, dass er die richtige Seite hat.
[38:54] Aber es gab ein paar andere Stämme, wie
[38:56] zum Beispiel die Thraker, die hatten
[38:59] diese Romphaja, dieses dieses große,
[39:01] langes Schwert, das auf beiden Seiten
[39:03] geschliffen scharf war. Und das heißt,
[39:05] egal, wie man damit kämpfte, hat egal, wo
[39:07] man hingestochen hat, es hat immer
[39:11] geschnitten. Und das Wort Gottes, egal
[39:12] welche Seite man auch schlägt, egal
[39:14] welches Buch man nimmt, welches Kapitel,
[39:17] welcher Vers, welche Geschichte Gottes
[39:19] Wort ist immer in der Lage, mich zu
[39:21] treffen. Egal, ob ich 1. Mose studiere
[39:23] oder Daniel oder den Römerbrief oder
[39:25] Offenbarung. Wenn ich wirklich von Herzen
[39:28] mein Herz öffne, dann kann das Wort
[39:30] Gottes immer treffen. Ich musste ich erst
[39:31] die richtige Fährte finden. Ich muss
[39:33] nicht erst die richtige, die richtige
[39:34] Reihenfolge finden oder so. Das Wort
[39:43] Gottes trifft immer. Es ist zweischneidig.
[39:46] 46 und dort Vers 17. Ja, gesehen, was
[39:48] macht die Jesus mit dem Schwert?
[39:51] Und da haben wir schon gesehen, was macht
[39:52] er? Eine Offenbarung immer mit dem
[39:54] Schwert.
[39:56] Der Stein ist genau. Also er kämpft dann,
[39:59] wie gesagt, ja, er kämpft gegen die Sünde
[40:02] und am Ende auch im letzten Licht dann
[40:03] gegen die Sünder, die sich nicht bekehren
[40:07] wollen. Die Epheser 6. Weiß man von euch,
[40:08] warum es in Epheser 6 geht's da gegen
[40:11] Ende, was ist da hat so das Thema?
[40:14] Gibt's auch mein Kampf.
[40:16] Ich bin heute geht es um einen Kampfhund,
[40:20] zwar nicht mit Römern und nicht mit
[40:23] Griechen und auch nicht mit heutigen
[40:26] Regierungen, sondern ein Kampf gegen
[40:28] Fleisch und nicht den falschen Blut,
[40:34] sondern den Satan und seine Dämonen,
[40:37] gegen die Weltbeherrscher, ein
[40:40] geistlicher Kampf. Und was brauchen wir,
[40:44] um da bestehen zu können? Die Waffen-
[40:45] rüstung Gottes. Und die wird beschrieben
[40:49] nicht. Und ein Teil dieser Waffen-
[40:52] rüstung, da haben wir die die Wahrheit, nicht mal
[40:55] und als als Gürtel. Und wir haben den
[40:57] Brustpanzer der Gerechtigkeit und
[40:59] wir haben die Bereitschaft des
[41:02] Evangeliums verkündigen als Stiefel und
[41:03] den Schild des Glaubens, mit dem wir die
[41:06] feurigen Pfeile des Bösen auslöschen können.
[41:07] Und dann haben wir den Helm des Heils.
[41:11] Aber die einzige offensiv war das als
[41:13] defensiv, ja, wenn man angegriffen wird, wo
[41:15] immer den Glauben sozusagen abwehren
[41:18] kann, sozusagen an den, also in den
[41:19] Glauben verteidigen kann, in der
[41:21] Abwehrhaltung. Aber die offensichtliche,
[41:23] die wir haben, ist das Vers
[41:27] 17. Ganz genau. "Nimmt auch den Helm des
[41:30] Halse und das Schwert des Geistes, welches
[41:33] das Wort Gottes ist." Es ist das Schwert
[41:35] des Geistes. Und
[41:38] Jesus spricht wir hier zu den Gemeinden.
[41:41] Und er sagt: "Das, was ich jetzt sage, in
[41:44] den Sand schreiben und in der gesamten
[41:46] Offenbarung ist ein zweischneidiges
[41:51] Schwert."
[41:51] Jetzt mal drüber nachdenken. Wir denken
[41:53] immer, die Offenbarung, das ist einfach
[41:55] Jesus sagt die Zukunft voraus und wir
[41:57] gucken, ob es ob es eingetroffen,
[41:58] eingetroffen, eingetroffen. Das ist noch nicht
[41:59] eingetroffen. Okay, wir waren noch ein
[42:01] bisschen so, als ob die Offenbarung so
[42:04] quasi für so als Kuriositäten,
[42:07] kam mir alles, was irgendwie noch nicht
[42:09] noch was nicht passiert ist oder so, wo
[42:11] wir Interesse daran haben oder so. Aber
[42:13] das ist nicht, wofür die Offenbarung
[42:15] gegeben ist. Offenbarung, das, was aus dem
[42:18] Mund Jesu hervorgeht,
[42:22] ist ein zweischneidiges Schwert.
[42:25] Das heißt, die Offenbarung ist Gottes
[42:27] Wort, weil es von Jesus
[42:29] und die Offenbarung, die Sense schreiben,
[42:33] zum Beispiel ein Anlage C, ans Männer,
[42:36] ist dazu gegeben, dass es unser Herz so
[42:40] trifft, dass es Seele und Geist trennt,
[42:43] Mark und Bein. Jesus möchte, dass die
[42:45] Offenbarung seiner Gemeinde in Mark und
[42:48] Bein geht. Er möchte, dass seine Gemeinde
[42:50] von der Offenbarung nicht einfach nur an
[42:51] einer Offenbarung interessiert ist oder
[42:53] aber offenbar hausgemacht. Da geht er hin,
[42:54] wer also das wäre schon mal schön. Ich, ja,
[42:56] manche sind gar nicht interessiert. Aber
[42:58] er möchte, dass die Offenbarung und
[43:00] Schrift und zwar persönlich trifft.
[43:02] Unserem Herzen trifft, Veränderung
[43:04] hervorbringt.
[43:08] Erklärung. Wenn wir die Offenbarung nur lesen und
[43:10] merken, aber das stimmt, das stimmt, das
[43:13] erfüllt sich, aber wir werden nicht
[43:14] getroffen, dann haben wir nicht
[43:16] verstanden, was da aus dem Mund von Jesus
[43:19] wirklich hervorgegangen ist. Die
[43:21] Offenbarung ist ein zweischneidiges
[43:23] Schwert. Mit der Offenbarung kämpft Jesus.
[43:26] Das heißt, wir dürfen, wir kämpfen, wir
[43:29] dürfen mit der Offenbarung kämpfen. Hatte
[43:32] mal drüber nachgedacht. Ist es mir vorher
[43:33] nie gekommen, was die Offenbarung
[43:35] eigentlich ein Schwert ist. Meine ganze
[43:36] Liebe ist entscheidend, aber ist auch die
[43:38] Offenbarung ein Schwert, ist mit dem wir
[43:40] kämpfen können, auch in dieser Zeit, wenn
[43:43] die ganze Welt verrückt spielt und in
[43:45] allen möglichen Ideologien sich verrennt,
[43:48] links, rechts, oben, unten, alle sich in
[43:50] politischen Parteien und Gruppierungen
[43:52] und Strömungen versammeln. Wenn wir
[43:54] angegriffen werden von allen Seiten in
[43:56] unseren Gedanken und den anzuschließen
[43:59] oder den anzuschließen oder damit zu
[44:00] machen oder dagegen zu sein, dann haben
[44:02] wir die Offenbarung, das prophetische
[44:04] Worte. Es uns sagt, was wirklich am Ende
[44:06] passiert, mit dem wir kämpfen können, mit
[44:09] dem wir dem Satan und seinen Versuchungen
[44:11] widerstehen können. Dazu brauchen wir
[44:13] offenbar.
[44:15] Offenbar. So, jetzt müssen wir noch ganz kurz.
[44:17] Wir sind fast am Ende angelangt. Ein bisschen
[44:19] noch reden über das Gesicht. Es leuchtete
[44:32] In Offenbarung 1 heißt es:
[44:36] "Man einst und dort Vers 16, es leuchtete
[44:39] für die Sonne in ihrer Kraft." Das heißt,
[44:41] die Sonne in ihrer Kraft. Wann hat die
[44:45] Sonne am meisten Kraft?
[44:48] Also, das war nicht so ein Schimmer, wie
[44:49] beim Sonnenaufgang oder so, so ein
[44:51] bisschen romantisch wie beim Sonnenuntergang,
[44:53] sondern volle Sonneneinstrahlung, sozusagen.
[44:56] Wahrnimmt Zenit, so strahlte das
[44:59] Angesicht Jesu. Kennt ihr noch eine
[45:02] Geschichte, bei der das Angesicht von
[45:04] Jesus
[45:11] Matthäus 17, beim Verklärungsberg, als
[45:13] Jesus verklärt wurde. Es war mir das ganz
[45:20] Matthäus 17. Das haben wir damals auch
[45:20] Matthäus 17, das haben wir damals auch mal im Seminar "Der Ersehnte" ausführlich studiert. Schon ein bisschen länger her. Matthäus 17 und dort Vers 12 heißt es: "Und nach sechs Tagen nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie beiseite auf einen hohen Berg." Wer von den dreien war also dabei? Also, wer von den dreien, Frage: Wer von den dreien ist jetzt noch am Leben? Johannes. Ja, hier sieht also jetzt etwas auf Patmos, was er schon mal gesehen hat. Der hat sich wahrscheinlich hier in Matthäus 17 nicht träumen lassen, dass er mal Jahrzehnte später als alter Mann, alleine auf Patmos gefangen ist, für eine weltweit sich ausbreitende Glaubensgemeinschaft. Ja, das war ihm hier noch nicht so klar. Daher hat er gedacht, er wird Kriegsminister, vielleicht die Rückkehr oder so. So kann sich das Leben ändern. Also, die Lebenspläne.
[46:09] Johannes mit sich und führte sie beiseite auf einen hohen Berg und er wurde vor ihnen verklärt. Vielleicht könnt ihr euch noch erinnern, das Wort ist eigentlich eher "wurde verwandelt". Eine Metamorphose. Was ist eigentlich genau passiert? Jesus hat nicht einfach ein bisschen Anstrich bekommen. Ja, so hieß der Menschen kommt ein bisschen Licht von oben, sondern eigentlich passiert ist noch was passiert ist.
[46:37] Ja, es gibt, es gibt einmal, hatte ich, musste nur kurz wiederholen. Sie beschreibt es so unfassbar. Sie beschreibt, wie Jesus dort betet und zwar nicht nur fünf Minuten, sondern die beten alle vier zusammen und er betet und betet und betet. Und seine drei Jünger beten mir tapfer, sagte sie. Aber nachdem Stunde für Stunde vergehen, ja, also das war eine lange Gebetsgemeinschaft und irgendwann sind die drei erschaffen, aber Jesus betet weiter und betet weiterhin dran.
[46:59] Beschreibt das weltweit mit ihren Worten, sondern sicherlich auch ein bisschen metaphorisch, aber sie sagt, es ist, als ob die Himmelstür sich öffnet und Licht vom Thron Gottes den Weg sich band und auf Jesus trifft. Und dann sagt sie, als dieses Licht vom Thron Gottes auf Jesus trifft, die Göttlichkeit in ihm quasi darauf reagiert und quasi antwortet und sich zeigt. Ja, ist also die Göttlichkeit, die in ihm die ganze Zeit verborgen ist, als auf der Erde ist, die offenbart sich. Also die Jünger sehen, also nicht Jesus, wie er irgendwann mal sein könnte. Sie sehen, wie er eigentlich die ganze Zeit ist, nur man sieht es nicht, weil er verborgen ist, oder menschlichen Gestalt seine Göttlichkeit. Und das ist natürlich ein ganz starker Hinweis hier, dann auch auf die Göttlichkeit von Jesus.
[47:48] In der Offenbarung übrigens, als er sie dann verklärt wird, bekommt er Besuch. Oder wer, als er verwandelt wird, wer spricht mit ihnen? Mose und Elia. Was ist das Besondere an Mose und Elia? Also Mose war tot und er ist wieder auferstanden und zwar durch Jesus. Hat euch Michaela, den Engel besiegte er den Satan besiegt hat. Und Elia ist lebendig in den Himmel aufgefahren.
[48:29] Das Buch Offenbarung ist geschrieben für Menschen, die entweder auferstehen durch Jesus Christus im Glauben oder lebendig verwandelt werden, wenn er wiederkommt. Das war die Hoffnung, ja, die Hoffnung aller Christen zu allen Zeiten. Die auch verstehe dein Leben nach dem, dem, dem ewigen Leben. Und das ist genau das, was hier quasi auch mit angedeutet wird. Johannes wird sich erinnert haben an die Geschichte Elia und Mose. Habe ich gesehen, die schon jetzt, also der eine war 1050 Jahre lang nicht mehr auf der Erde gewesen, der andere, der ungefähr 800 Jahre oder so. Und Johannes, der selbst alt ist, der sich vielleicht gefragt hat, wer wird es werden? Ja, da wird daran erinnert, der tote Mose war, verdreckt worden und jetzt hat er ihn gesehen habt. Und Elia ist nie gestorben.
[49:25] Übrigens, in Offenbarung Kapitel 10 wird dann Jesus noch einmal dargestellt in Offenbarung 1 Vers 10 und dort Vers 1, wo er selbst als Engel dargestellt wird. Da ist dann offenbarende Szene dort, Vers 1: "Und ich sah einen anderen starken Engel aus dem Himmel herabsteigen, bekleidet mit einer Wolke, oder in Regenbogen war auf seinem Haupt, und sein Angesicht war wie die Sonne, und seine Füße wie Feuersäulen." Das ist dann die berühmte Geschichte. Da werden wir dann irgendwann in ein paar Jahren, wenn ich das vorher wieder gekommen ist, dazu kommen, die berühmte Geschichte, bei der Jesus jetzt die Adventbewegung führt.
[50:09] Ich war sein Volk führt, Wolken und Feuersäule. Aber derselbe Jesus, der hier in Offenbarung 1 schon das anstößt, ja, oder diese, diese Offenbarung den ganzen Gemeinden gibt. Also, was lernen wir für heute? Wenn wir die Botschaft an andere weitergeben, wenn wir Sterne sind, wenn wir andere zur Gerechtigkeit weisen, weil wir selbst die Gerechtigkeit gefunden, erlebt und angenommen haben, dann sind wir in der rechten Hand von Jesus. Und jetzt sagt: "Aus meiner Hand kann euch niemand reißen."
[50:51] Und was sehen wir noch? Die Bibel und in dem Fall konkret auch die Offenbarung. Das Buch Offenbarung ist ein zweischneidiges Schwert. Es soll unsere Gedanken offenbar, es soll uns zeigen, wie wir wirklich sind. Es soll nicht nur die bösen Regierungen der Welt und die Tiere und Hörner identifizieren. Es soll unsere Sünde in uns identifizieren, damit die nicht das gleiche Schicksal erleidet. Damit wir nicht das gleiche Schicksal erleiden, wie all die Endzeit-Möchte, die in der Offenbarung geschrieben werden. Es wäre nämlich sehr fatal, wenn wir alle Endzeit-Möchte identifizieren können und am Ende des Levels Schicksal, all unser Leid, weil wir die Offenbarung zwar als Scheinwerfer auf andere gerichtet haben, aber nicht als Schwert auf uns.
[51:40] Jesus leuchtet wie die Sonne, er ist Gott. Mit uns ist nicht einfach nur ein heiliger Mann Gottes. Mit uns ist nicht nur eine besonders starke Engel. Mit uns ist Gott. Und das ist die Hauptbotschaft der Offenbarung an die Gemeinden. Jesus sieht ja, was kommen wird. Er sieht die Verfolgung, er sieht die Jahrhunderte des Auf und Ab in der christlichen Kirche. Und er sagt: "Ich möchte, dass ihr wisst, der, der unter den sieben Leuchtern wandelt, ist nicht irgendjemand. Es ist nicht Mose, es ist nicht Elia, es ist nicht Jochanaan, nicht Gabriel. Es ist Gott selbst."
[52:18] Und wir heute hier in Stuttgart-Wangen, wo immer ihr zuschaut, wir, die wir uns Volk Gottes nennen dürfen, wissen: Jesus, der Mensch und Gott ist, steht hinter uns und will uns Schritt für Schritt führen. Wenn wir uns das bewusst so haben, dann haben wir den Sinn offenbar verstanden. Und dann werden wir sie auch so auslegen, dass sie uns persönlich hilft und auch unseren Gemeinden hilft und auch ein echtes Licht ist in dieser immer dunkler werdenden Welt. Wollen wir Jesus dafür danken, für das, was er uns offenbart hat.
[53:08] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für diese wunderschöne und klare und überwältigende Beschreibung von Jesus, die wir Offenbarung 1 finden. Die nicht einfach nur Lob, sondern die uns ganz viel über ihn offenbart. Und Herr, wir danken, dass wir wissen dürfen, dass wenn wir den Wunsch hegen, anderen Menschen die Gerechtigkeit zu zeigen, dass wir in der rechten Hand von Jesus sein dürfen. Dort jetzt schon sein können, wo wir einmal auch nach der Wiederkunft für immer sein werden, zu seiner Rechten. Dort, wo keine Gnade und seine Kunst ist.
[53:50] Danke, Herr, dass das Wort Gottes scharf, wie es ist, uns nicht vernichten will, sondern nur das vernichten will, was uns in den Ruin treiben würde. Das ist unsere Herzen durchdringt. Und danke, dass Jesus die ganze Fülle der Gottheit selbst ist und hat. Und damit, weil er Mensch geworden ist, unser Freund und Bruder geworden ist. All das für uns zur Verfügung steht. Herr, vergib uns, dass wir das zu wenig durchdenken und dass es uns im Glauben immer besser verstehen und anwenden auf unser Leben. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
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