[0:31] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour. Ihr wundert euch vielleicht über das etwas neuartige, seltsame Format. Das ist einem logistischen Problem geschuldet. Es wird aber in Zukunft nicht so bleiben, das wird eine Ausnahme sein, dass wir hier so sitzen und gemeinsam die Bibel studieren. Ab nächster Woche wird es wieder normal im Studio, wie wir es kennen, gehalten werden.
[0:56] Nun, dieser Umstand sollte uns jetzt nicht daran hindern, dass wir gemeinsam das neue Kapitel des Hebräerbriefes studieren. Zur Vorbereitung jetzt auf den 26. Februar. Nun, bevor wir anfangen und die Texte zusammen lesen, lasst uns gemeinsam beten und Gott bitten, dass er uns darin segnet.
[1:15] Vater im Himmel, wir möchten dir dafür danken, dass wir gemeinsam dieses Wort studieren dürfen. Bitte hilf uns durch den Heiligen Geist, diesen Text richtigerweise aufzunehmen und auszulegen. Wir möchten nicht, Herr, dass du uns durch die Bibeltexte hindurchführst, du uns hilfst, diese besondere Botschaft richtig zu verstehen. Und wir danken dir schon jetzt dafür im Namen des Herrn Jesus. Amen.
[1:40] Und wir beginnen mit Hebräer 9 und dort Vers 1. Machen so ein Vers-für-Vers-Studium, wie schon in anderen Themen auch, und schauen uns den ersten Vers gemeinsam an. Dort heißt es:
[1:53] „Es hat denn nun zwar auch der erste Bund gottesdienstliche Ordnung und ein Heiligtum, das von dieser Welt war.“
[2:04] Also Paulus eröffnet und sagt, es gab ja auch einen alten, seinen ersten Bund. Und meint natürlich diesen Bund, der damals am Sinai geschlossen wurde. Und sagt auch, er hatte gottesdienstliche Ordnung und ein Heiligtum. Also es gab sowohl das Gebäude als auch den Dienst am Heiligtum. Also das sind die gottesdienstlichen Ordnungen. Dieses Heiligtum war ja dazu gemacht, den Menschen wieder mit Gott zu verbinden, um ihm den Erlösungsplan zu erklären und das Geheimnis Gottes offenzulegen.
[2:37] Das Besondere, was wir auch in Psalm 63, dort Vers 3 lesen, ist: „So schaue ich im Heiligtum nach dir um, deine Macht und deine Herrlichkeit zu sehen.“ Die Website von David, also was David das Heiligtum betrachtet hat, sah er Gottes Macht und Gottes Herrlichkeit. Und dafür war es ja auch gemacht, das Heiligtum, Gottes Macht und Herrlichkeit zu sehen und den Erlösungsplan zu verstehen.
[3:04] Hebräer 9, Vers 2 heißt dann:
[3:07] „Denn es war ein Zelt aufgerichtet, das vordere, in dem sich der Leuchter und der Tisch und die Schaubrote befanden. Dieses wird das Heilige genannt.“
[3:18] Also es gab auch damals im Alten Testament das Heiligtum, das aus zwei Abteilungen bestand: das vordere und das Allerheiligste. Das vordere, um das es hier jetzt geht. Er beschreibt darin: Hier gab es den Leuchter und den Tisch und die Schaubrote.
[3:40] Es ist interessant, dass das so beschrieben wird, denn eigentlich würden wir sagen, wenn es heißt, schon hineinkommen. Wir würden ja denken, na ja, südlich stand die Menora, westlich stand der Räucheraltar und im Norden stand der Schaubrottisch. Von diesem Räucheraltar ist ja gar nicht die Rede. Paulus lässt ihn einfach weg. Warum macht das? Dieser Räucheraltar stand doch eigentlich vor dem großen, schweren, blickdichten Vorhang, der das Allerheiligste verdeckte.
[4:13] Aber Paulus lässt ihn weg. Lesen wir Vers 3: „Hinter dem zweiten Vorhang aber befand sich das Zelt, welches das Allerheiligste genannt wird.“
[4:20] Das Allerheiligste, das ist der Thronsaal Gottes. Als wenn man in das Heiligtum hineinkam, hatte man erst die erste Abteilung, die wir gerade beschrieben haben. Dann war dieser große, schwere Vorhang – einige Quellen sagen ungefähr acht Zentimeter dick, ein riesiger Vorhang, sehr schwer – die man beiseite schob. Und wenn man dadurch ging, dann kam man im Thronsaal Gottes, also das Allerheiligste.
[4:45] Was war denn dort? Vers 4: „Zu diesem gehört der goldene Räucheraltar und die Bundeslade, überall mit Gold überzogen. Und in dieser war der goldene Krug mit dem Mann, der Stab Aarons, der gesprochen hatte, und die Tafeln des Bundes.“
[5:01] Paulus erklärt hier spannenderweise, dass der Räucheraltar und die Bundeslade beide zum Allerheiligsten gehören. Nun, ist das tatsächlich so? Nun, wir schauen mal, wie das Heiligtum damals aufgebaut war. Und dazu gehen wir in 2. Mose, Kapitel 40 und lesen dort Vers 26 und 27.
[5:20] 2. Mose, Kapitel 40 und dort Vers 26 und 27: „Und er stellte den goldenen Räucheraltar in die Stiftshütte vor den Vorhang und räucherte darauf mit wohlriechendem Räucherwerk, sowie der HERR es geboten hatte.“
[5:43] Also ich im 2. Mose 40 heißt, dass der Räucheraltar vor dem Vorhang stand, nicht hinter dem Vorhang. Warum nun zählt Paulus diesen Räucheraltar zum Allerheiligsten dazu? Gehen wir in 1. Könige, Kapitel 6, von diesen dort ab Vers 19.
[6:03] 1. Könige 6 und dort Vers 19 bis 22: „Und den sprach er und richtete ihn im Inneren des Hauses her, um die Bundeslade des HERRN dorthin zu stellen.“
[6:25] Also es wird gezeigt, wie Salomo damals aufgebaut hat in diesem Tempel. Also er baute diesen sogenannten Sprechort, weil diese Sprechort die Bundeslade stehen sollte.
[6:42] Und jetzt lesen wir Vers 20 bis 22: „Und das Innere des Sprechortes: 20 Ellen lang und 20 Ellen breit und 20 Ellen hoch. Er überzog ihn mit feinem Gold. Auch den Altar aus Zedernholz überzog er damit.“
[6:58] Und Salomo überzog das Haus inwendig mit feinem Gold, auch zur goldenen Ketten von dem Sprechort her, den er mit Gold überzogen hatte. Und das ganze Haus überzog er mit Gold, das ganze Haus vollständig. Auch den ganzen Altar, der zum Sprechort gehörte, überzog er mit Gold.
[7:14] Gold. In dieser Altar, der zum Sprechort gehörte, ist der Räucheraltar, der vor dem Vorhang stand. Tatsächlich, als Salomo damals das alles gebaut hat, hat er den Räucheraltar vor den Vorhang gestellt, obwohl er zum Allerheiligsten gehört. Das hat natürlich auch einen besonderen Grund, dass er da steht, denn der ganze Raum war so gestaltet, dass der Sprechort, also der Räucheraltar, seit den Rauch, der als Symbol für die Gebete stand, nach oben abgeben konnte.
[7:51] Und dann über den Vorhang ins Allerheiligste hinein gab. Also der Vorhang war nicht bis oben geschlossen, sondern Räucheraltar war der Platz, wo die Priester mit Gott sprechen konnten. Und der Rauch versinnbildlicht das Gebet, das dann über den Vorhang geht und tatsächlich am Thron Gottes auch ankommt. Also es war bewusst so eingerichtet, dass die Priester ihren Dienst im Heiligen machen konnten und trotzdem mit Gott sprechen konnten.
[8:19] Dieser trennende Vorhang, der musste da sein, denn die Priester konnten unmöglich vor dem Thron Gottes kommen, ohne zu sterben. Also gab es einen Trennvorhang, aber gleichzeitig so eine Lücke gemacht, damit die Gebete im Heiligen, im Allerheiligsten ankommen.
[8:34] Also dieser Vorhang war zum Schutz der Priester gemacht. Wenn du jetzt liest, denn in dem Buch „Die Engel“ von E.G. White, auf Seite 89, heißt es dort:
[8:47] „Der Deckel dieser heiligen Truhe war der Gnaden-Thron, der aus purem Gold bestand. Auf jeder Seite des Gnaden-Thrones befand sich ein Cherub aus Gold. Sie waren einander zugewandt und blickten ehrfürchtig nach unten auf den Gnaden-Thron. Das war ein Sinnbild dafür, dass alle himmlischen Engel mit großem Interesse und Ehrerbietung auf das Gesetz blicken, das Gott in die himmlische Bundeslade gelegt hat.“
[9:11] Diese Cherubim hatten Flügel, davon, wie es einer nach oben in den Himmel, der andere bedeckte sie die Bundeslade auf der Erde. War das Abbild der Bundeslade im Himmel. Dort stehen lebendige Engel auf den Seiten der Lade, mit dem einen Flügel, der nach oben weist. Wir denken, sie den Gnadenstoß, mit dem anderen bedecken sie sich selbst, als Zeichen ihrer Ehrfurcht und Demut.
[9:39] Die Bundeslade, die dort im Allerheiligsten stand, die war ja so kastenförmig, mit dem Gnaden-Thron oben drauf. Also der Deckel, der heißt Gnaden-Thron, aus vollkommen purem Gold gefertigt. Diese beiden Cherubim jetzt in diesen Kasten. Also Lade heißt ja Kasten, wieder so von Schublade kennen, also einen Schubkasten.
[10:00] In diesem Kasten drin lagen verschiedene Gegenstände, die Paulus hier aufgezählt hat, nämlich zum einen dieser Krug mit dem Manna, zum anderen der Stab Aarons und dann noch diese Gesetzestafeln.
[10:15] Dieser Krug mit dem Manna, was symbolisiert er nun? Das Manna war ja die Speise, die die Israeliten in der Wüste bekamen, also das Brot, von dem sie lebten. Sei ein Symbol für Jesus Christus. Christus selbst sagt: „Ich bin das Brot des Lebens.“ Wenn Johannes 6, Vers 32 bis 35 lesen wir, dass sprach Jesus zu ihm: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot aus dem Himmel. Denn das Brot Gottes ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.“ Da sprachen sie zu ihm: „Herr, gib uns allezeit dieses Brot.“ Hier ist aber sprach zu ihnen: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, der wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, er wird niemals dürsten.“
[11:06] Also der Krug mit dem Manna war ein Symbol für das echte Brot des Lebens, für Jesus Christus.
[11:11] In dieser Bundeslade noch, da fand sich dieser Stab Aarons, der gesprochen hatte. Es war ja damals so, dass als ausgewählt wurde, wer denn nun Priester sein soll im irdischen Heiligtum, dass die verschiedenen Stämme so Holzstäbe vor das Heiligtum gelegt hatten. Und am nächsten Tag wurde geschaut, welcher Stab gesprochen hatte. Und tatsächlich, das trockene Holz von dem Stab von Aaron hatte gesprochen, hat Mandelblüten hervorgetrieben und sogar deutlich, dass Aarons Familie zur Priesterschaft bestimmt war.
[11:44] Interessant war, dass dieser Stab Mandelblüten trägt. Und diese Mandelblüten, die kennen wir natürlich noch von einem Objekt im Heiligtum, nämlich von der Menora, von dem siebenarmigen Leuchter. Auch er wurde mit Mandelblüten verziert und war ein Symbol für den Heiligen Geist.
[12:08] In Lukas 3, Vers 16, da lesen wir, dass Johannes der Täufer sagt: „Ich taufe euch mit Wasser, es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin nicht würdig, ihm seine Schuhe zu lösen. Der wird euch mit heiligem Geist und Feuer taufen.“ Apostelgeschichte 2, Vers 2 bis 4: Da lesen wir die Geschichte, dass sie dort beteten die Jünger, und dass der Heilige Geist auf sie fiel, sowie Feuerflammen. Und in Römer 5, 5 sagte Paulus: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.“
[12:41] Also alles um dieses Feuer ging, das in ihre Herzen fiel, war das eigentlich ein Symbol für den Geist Gottes, der kam.
[12:51] Also der Stab, der Mandelblüten hervorgetrieben hat, symbolisiert den Geist Gottes.
[12:56] Und dann als drittes Element in der Bundeslade steht nur noch die beiden Gesetzestafeln, die Mose auf dem Sinai erhalten hatte.
[13:02] Und auf diesen Tafeln waren die zehn Gebote niedergeschrieben. Und dieses Gesetz beschreibt den Charakter Gottes des Vaters.
[13:16] Und als Jesus gefragt wurde: „Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz?“ Da sagte Christus in Matthäus 22, ab Vers 37: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das erste und größte Gebot. Das zweite ist vergleichbar: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ Und in 1. Johannes 4, 8 lesen wir: „Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.“
[13:53] Zum ersten Tag sehen wir, das Gesetz ist Liebe. Im zweiten Text wird gesagt, Gott ist Liebe. Also beschreibt das Gesetz den Charakter Gottes des Vaters. Und so erkennen wir, dass tatsächlich in der Bundeslade, im Allerheiligsten, also auf dem Thron, drei Personen sitzen: Vater, Sohn und Heiliger Geist.
[14:16] Schließt und zitiere von E.G. White aus dem Buch „Special Testimony“, W07, Seite 63, das von 1905. Und da sagt sie: „Es gibt drei lebende Personen des himmlischen Trios. Im Namen dieser drei großen Mächte – des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes – werden diejenigen getauft, die Christus durch lebendigen Glauben annehmen.“
[14:39] Also E.G. White macht hier deutlich und sagt, da sind diese drei Personen des göttlichen Trios. Und wenn wir ins Allerheiligste hineinschauen, dann sehen wir doch auch in der Bundeslade die drei Gegenstände, die diese drei Symbolpersonen symbolisieren.
[14:55] Gehen wir weiter im Hebräerbrief, denn wir wollen noch rauskriegen, was Paulus uns sagen möchte. Hebräer 9, Vers 6:
[15:01] „Nun dies so eingerichtet ist, betreten zwei die Priester allezeit das vordere Zelt zur Verrichtung des Gottesdienstes.“
[15:15] Und ergänzend Vers 7: „In das zweite Zelt aber geht einmal im Jahr nur der Hohepriester, und zwar nicht ohne Blut, das für sich selbst und für die Verirrungen des Volkes da bringt.“
[15:25] Also Paulus beschreibt jetzt hier die das den Dienst, dass er so eingerichtet wurde, also was wir im Alten Testament dort sehen, das hat Gott bewusst so eingerichtet.
[15:38] Also wir wissen, der Hohepriester durfte nur einmal im Jahr in das Allerheiligste hinein. Ansonsten immer dieser Vorhang, immer da. Und keiner der anderen Priester durfte dort hindurch. Der Vorhang trennte immer vom Allerheiligsten, also immer von Gottes Thron.
[15:58] Und es wurde nun bewusst so eingerichtet. Und dann heißt es hier in Vers 8:
[16:02] „Damit zeigt der Heilige Geist deutlich, dass der Weg zum Heiligtum – der meint das Allerheiligste – noch nicht offenbart ist, solange das vordere Zelt Bestand hat.“
[16:15] Also der Heilige Geist zeigt eindeutig mit anderen Worten, also Gott zeigt dadurch, dass es noch keinen Weg gibt zu Gott, so lange hier immer noch die Gottesdienste und die gottesdienstlichen Formen und Ordnung gehalten werden. Es wurde ja so Rituale gemacht, Opfer wurden gebracht und diese ganzen Dinge. Und die waren ja auch auf göttliche Anordnung. Aber Gott zeigt deutlich, dass dadurch nicht der Weg ins himmlische Heiligtum oder zu Gottes Thron aufgemacht wird. Das war zu einer Anordnung, und die Gottesdienste hat noch ihre Berechtigung, aber sie öffnen nicht den Weg zu Gottes Thron. Das sagt Paulus hier. Das wurde der Geist deutlich machen.
[17:01] Also der Weg zu Gottes Thron ist dadurch durch die ganzen Zeremonien und die ganzen Opfer und Rituale noch nicht geöffnet.
[17:08] Interessant, dass Paulus das hier im Neuen Testament den Juden schreibt. Und dann sagt er hier in Vers 9 und 10:
[17:16] „Dies ist ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit, in welcher Gaben und Opfer dargebracht werden, die das Gewissen anbelangt, den nicht vollkommen machen können, der den Gottesdienst verrichtet. Denn nur aus Speisen und Getränken und verschiedene Waschungen besteht und aus Verordnungen für das Fleisch, die bis zu der Zeit auferlegt sind, da eine bessere Ordnung eingeführt wird.“
[17:47] Also dieses vielen Opfer, diese Waschung, die Rituale des Darbringens von Speisen, von Getränken, als Waschung da gemacht wurde, schaffte es also nicht, den Vorhang wegzunehmen. Der Vorhang war allezeit da. Und sollte jemand dahinter gegangen sein, wäre er sofort gestorben. Also obwohl das alles nicht verkehrt war, was sie da gemacht haben, hat es den Weg zu Gott nicht geöffnet. Es konnte denjenigen nicht vollkommen machen.
[18:12] Also all diese Taten und die Dinge, die sie gemacht haben, diese Werke, haben denjenigen, der das gemacht hat, nicht vollkommen machen können. Sonst hätte er hinter dem Vorhang gehen können.
[18:25] Also hier fehlt noch was für Vers 11 und 12. Also vielleicht noch Vers 10, wo es hier heißt, ganz am Ende:
[18:32] „Diese Dinge sind bis zu der Zeit auferlegt, bis eine bessere Ordnung eingeführt wird.“
[18:39] Sie wird schon gesagt, es gibt eine neue Ordnung. Diese Dinge mussten so lange gemacht werden, bis eine andere Ordnung kam, also eine Ordnung, die es tatsächlich schaffen würde, den Menschen mit Gott zu versöhnen.
[18:54] Und jetzt das, also seine sein Statement, sozusagen, die ersten zehn Verse: Es gab damals im Heiligtum das Heilige und das Allerheiligste, aber der Vorhang war immer da. Und trotz all der Dienste und trotz all dem, was sie damals gemacht haben, kamen sie nicht durch den Vorhang hindurch.
[19:10] Und jetzt lesen wir ab Vers 11: Erklärt Paulus so ein bisschen, was dann kam und wie es dann doch ging.
[19:21] „Aber der Christus kam als ein Hohepriester der der zukünftigen Güter, ist dadurch, dass größere und vollkommen andere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist, das heißt nicht von dieser Schöpfung. Ist auch nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt.“
[19:41] Also nachdem er jetzt erzählt hat, dass der Vorhang immer noch da ist, sagte er: Aber jetzt kam Christus und diese neue Ordnung wurde jetzt eingeführt. Denn er hat etwas anderes gemacht. Er ist durch das größere und vollkommene Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist, wo er ist, ist dort eingegangen. Also er ging in den Himmel selbst.
[20:07] Das heißt, es gibt dieses dieses Heiligtum auf Erden, auf das sich Paulus auch bezieht, aber sagt: Christus kam und ging dann in das wahre, in das echte, in das himmlische Heiligtum hinein.
[20:22] Durch Christus, also durch sein Blut, was er hier beschreibt, also nicht mit dem Blut von Böcken, sondern seinem eigenen Blut, konnte es die Bresche für die Menschen starten. Also jetzt konnten die Menschen zu Gott kommen.
[20:33] Erst 13 und 14: „Denn wenn das Blut von Stieren und Birken und die Besprengung mit der Asche der jungen Kuh, die Verunreinigung, heiligt zur Reinigung des Fleisches, wie viel mehr wird das Blut des Christus, der dich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dienen könnt?“
[21:03] Es spricht hier von dem Blut von Stieren und Böcken und von der Asche von dieser jungen, sehr jungen roten Kuh. 4. Mose Vers 19. Ich schreibe diese Dinge, die konnten nur sozusagen das Fleisch reinigen, aber nicht das Gewissen. Also, wenn ich jetzt zum Beispiel gesündigt habe und ich brauchte sie um Vergebung und konnte mir das Blut von Stier und Böcken diesen Effekt geben, sozusagen, sie können das nicht. Aber symbolisch. Und wenn ich jetzt zum Beispiel einen Toten berührt habe, dann konnte ich mich in der Asche dieser jungen roten Kuh waschen, also ist oder mit dieser Asche oder eine Reinigungs-Wasser angesetzt, um diesen Reinigungs-Wasser konnte ich mich dann waschen. Und das musste ich zweimal machen, am dritten, am siebten Tag, und dann war ich wieder hergestellt, aber eben nur das Fleisch.
[21:54] Das waren ja alles nur Symbole, sowohl diese junge rote Kuh als auch die Stiere und Böcke und Lämmer und was da alles geopfert wurde, waren ja alles nur Symbole, die auf das eine Opfer hindeuten.
[22:05] Paulus sagt, damit konnte man jetzt zwar den Körper reinigen, aber das Gewissen nicht. Und das hat das war auch nie sozusagen das, was dieses Opfer machen sollte, denn es konnte es gar nicht.
[22:18] Das Besondere war ja dann, das war diese Neuordnung, der neue Bund, als Christus selbst dann kam, auf den all diese Opfer hingedeutet haben. Und als Christus selbst dann am Kreuz starb und die Menschen gesehen haben, wer Gott eigentlich wirklich ist, diese vollkommene Gnade, vollkommene Liebe, vollkommene Barmherzigkeit. Als sie das gesehen haben, haben sich ihre Herzen zu Gott gewendet, zu Gott bekehrt. Und in dem Moment waren sie plötzlich losgekauft von dem Herrn, von dem Fleisch. Und waren jetzt plötzlich, dienten sie Gott im Herzen. Also durch die Liebe zu ihm konnten sie jetzt das Gute tun, weil sie es aus Liebe taten. Vorher wussten sie zwar auch, was gut und was böse ist, aber sie waren nicht in der Lage, tatsächlich das Gute zu tun, weil ihr Gewissen nie wirklich gereinigt wurde.
[23:07] Das wiederum hat die Liebe zu Christus. Und dass wir jetzt das Besondere, was ist, ganz nah, dass man alles so Andeutungen zeigte, so ein bisschen was.
[23:14] Andeutungen zeigte so ein bisschen was, aber es hat im Kern nie wirklich erfasst. Als Christus starb und die Menschen wirklich wussten, wer Gott ist, verliebten sie sich sozusagen in Gott. Und 40 wollten sie die guten Dinge tun, außer Liebe zu Gott. Es waren keine toten Werke mehr.
[23:31] Den Liebesdienst konnte Gott annehmen, was ganz, ganz Besonderes und ganz wichtig ist. Denn hier der neue Bund plötzlich beschrieben. Und dann lesen wir in Vers 15: Darum ist er, also Christus, auch der Mittler eines neuen Bundes, damit, da sein Tod geschehen ist zur Erlösung von den unter dem ersten Bund begangenen Übertretungen, die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen.
[23:59] Das war ja die Ankündigung. Also das Erbe wurde ja schon verheißen, aber sie konnten es eben bis dahin nicht empfangen. Nur bei Christus, für die Menschen eingetreten ist und tatsächlich ein Ort verbrachte, das auch angenehm war vor Gott, wurde die Trennung aufgehoben. Der Mensch war plötzlich mit Gott versöhnt.
[24:22] Das wird sehr, sehr deutlich, wenn wir uns den Tag des Todes von Jesus Christus angucken. Denn erinnert euch, in Markus 15, 37 und 38, dort lesen wir: Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus und verschied. Und der Vorhang im Tempel ist von oben bis unten, wenn zwei.
[24:44] Also diese ewige Trennung, die da war, durch die kein Mensch hindurchkam, die wurde genau am Todestag von Jesus, als er sein Opfer brachte, zerrissen. Das hat Jesus natürlich in dem Moment nicht gesehen, aber im Glauben hat er das gehofft, dass genau das passiert.
[25:02] Und das wurde auch deutlich gezeigt. Also ein Engel zerriss diesen Vorhang von oben nach unten. Und jetzt war das Heiligtum plötzlich offen. Also der Weg zu Gott war jetzt offen.
[25:15] Und damit verloren all diese Rituale, all diese Opfer im Tempel plötzlich ihre ihren Wert. Oder ja, kann man so sagen, also das, was sie eigentlich ausmacht.
[25:29] Denn jetzt war das wahre geopfert worden. Wir lesen im großen Kampf, Seite 419, weit sagt er: Die Frage, was ist das Heiligtum? Ist in der Heiligen Schrift klar beantwortet. Der Ausdruck Heiligtum, wie in der Bibel gebraucht wird, bezieht sich zunächst auf die von Mose als Abbild der himmlischen Dinge errichteten Stiftete und zweitens auf die wahrhaftige Hütte im Himmel, auf die das irdische Heiligtum hinwies.
[25:58] Mit dem Tod Christi endete der bildliche Dienst. Die wahre Hütte im Himmel ist das Heiligtum des neuen Bundes.
[26:09] Also diese ganze, das ganze Heiligtum, dass sie auf der Erde aufgerichtet war, bezog sich immerhin oder hatte immer nur zu tun mit dem alten Bund. Das Heiligtum des neuen Bundes, das gibt's ja auch, aber das ist eben im Himmel.
[26:22] Um zu verstehen, wie das funktioniert, ist natürlich für uns von größter Bedeutung, dass wir auch das Heiligtum im Alten Testament studieren und verstehen, um zu sehen, was Christus heute für uns tut im neuen Bund.
[26:39] Also Christus starb, damit dieser Vorhang zerrissen werden konnte. Wir lesen jetzt Vers 16 und 17: Denn wo ein Testament ist, da muss notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat. Denn ein Testament tritt auf den Todesfall hin in Kraft, da es keine Gültigkeit hat, solange derjenige lebt, der das Testament gemacht hat.
[27:02] Im Paulus spricht ja so ein bisschen von dem Erbrecht. Also es ging mir darum, dass die Berufenen das verheißene Erbe auch empfangen. Jetzt sagt er, aber das Erbe können sie nur dann empfangen, wenn derjenige, der das Testament geschrieben hat, nun auch stirbt. Denn solange er lebt, ist ja das Testament nicht in Kraft.
[27:19] Also ist ein interessanter Vergleich, den er hier zieht. Also er spricht hier von dem Erbrecht und sagt, genau so muss es da auch sein. Ihr seid Erben der Verheißung, aber um das Verheißene zu erben, muss er, ist derjenige sterben, der das Testament gemacht hat.
[27:34] Das ist halt so ein bisschen interessant, weil in Vers 15 dieses Wort, das dort mit Bund beschrieben ist, auch als Testament übersetzt werden kann. Und das macht in dem Zusammenhang sehr viel Sinn, weil ich ja auch von Erben spricht und dann natürlich auch das Testament benutzt.
[27:57] Wäre Christus jetzt nicht gestorben, dann wäre natürlich auch die ganzen Opfer des alten Bundes hinfällig. Die haben immer nur auf ihn hingewiesen, was ein Ausblick auf das große Opfer, das er einmal kommen dort.
[28:11] Aber als Christus nun starb, wurde sozusagen alles, was da im alten Testament ist, symbolisch gemacht wurde, dann im neuen Testament, neuen Bund auch gültig.
[28:27] Also das Testament war sozusagen der neue Bund, den Gott mit Abraham geschlossen hatte.
[28:36] Abraham hatte diesen Bund mit Gott gemacht, dass diese Verheißung auf seine Nachkommenschaft sich auswirken und er zum Segen wird für die ganze Welt. Und um diesen Vertrag und diesem Bund zu besiegeln, damit er wirklich der Erbe sein konnte und seine ganze Nachkommenschaft das himmlische Erbe antreten kann, musste derjenige, das Testament gemacht hat, aussterben.
[29:00] Das Testament hatte Christus selbst gemacht und er starb nun lange, lange Jahre nach Abraham auf Golgatha am Kreuz und plötzlich war es gültig. Ich möchte mal aus Galater Kapitel 3 zitieren, Verse 15 bis 18. Paulus sagt: Brüder, ich rede nach Menschenweise. Sogar das Testament eines Menschen hebt niemand auf oder verordnete etwas dazu, wenn es bestätigt ist.
[29:25] Nun aber sind die Verheißung dem Abraham und seinem Samen zugesprochen worden. Es heißt nicht und dem Samen als von vielen, sondern als von einem und deinem Namen. Und dieser ist Christus.
[29:43] Das aber sage ich, ein von Gott auf Christus hin zuvor besteht dieses Testament. Würde ich das 430 Jahre danach entstandene Gesetze nicht ungültig gemacht, so dass die Verheißung aufgehoben würde? Denn wenn das Erbe durch Gesetz käme, zudem ist nicht mehr durch Verheißung.
[29:58] Dem Abraham aber hat es Gott durch Verheißungen geschenkt. Also Paulus vergleicht ja auch die beiden Bünde miteinander und sagt, der neue Bund, der wurde damals schon dem Abraham verheißen.
[30:12] Aber der Testator ist noch nicht gestorben. Also Christus und der vor 30 Jahre später eingesetzte Bund, also der am Sinai, der alte und der hebt dem ersten Bund nicht auf. Das Testament wurde geschrieben, der Bund wurde gemacht. Es musste nur noch derjenige sterben, der das Testament geschrieben hat.
[30:33] Christus und das passierte dann natürlich fast 2000 Jahre später. Wir lesen dann die Verse 18 bis 20: Daher wurde auch der erste Bund nicht ohne Blut eingeweiht. Denn nachdem jedes einzelne Gebot nach dem Gesetz von Mose dem ganzen Volk gekündigt worden war, nahm er das Blut der Kälber und Böcke, Wasser und Purpurwolle und Isop und besprengte so das Buch selbst als auch das ganze Volk, wobei er sprach: Dies ist das Blut des Bundes, den Gott mit euch geschlossen hat.
[31:12] Mit euch geschlossen hat. Also Paulus zeigt es, dass gleichen ist und zeigt mal, der alte Bund, bei dem war das auch so. Auch dort und damit der Bund in Kraft tritt, musste ein Opfer gebracht werden.
[31:28] Der neue Bund war ja verheißen zu Abrahams Zeiten, trat aber erst in Kraft, als Christus auch starb. Jetzt sagt er, wissen, beim eigenen Bund war das genau so.
[31:36] So, die Verheißung kam und sofort wurden Opfer dargebracht, um sozusagen dieses Blut zu vergießen, damit dieser Bund in Kraft tritt. Wie war das damals? Wir lesen dazu im zweiten Mose, Kapitel 24, die Verse 1 bis 8 und sehen, dass dieser erste Bund auch mit Blut bestätigt und eingesetzt wurde.
[32:03] Zwei Mose 24, ab Vers 1: Und er sprach zu Mose: Steige herauf zum Herrn, du und Aaron, Nadab, Abihu, 70 von den Ältesten Israels, und bange ferner, aber Mose allein soll sich zu dem Herrn nahen. Jene sollen sich nicht nehmen und das Volk soll nicht mit ihnen herr aufkommen.
[32:24] Und Mose kam und verkündigte dem Volk alle Worte des Herrn und alle Verordnungen. Antwortete das Volk einstimmig und sprach: Alle Worte, daher geredet hat, wollen wir tun.
[32:37] Der schrieb Mose alle Worte des Herrn nieder und der stand früh am Morgen auf und errichtete ein Altar unten am Berg und 12 Gedenksteine für die 12 Stämme Israels. Und Mose sandte junge israelitische Männer, damit sie Brandopfer darbrachten und Jungtiere opfern als Friedensopfer für den Herrn.
[32:54] Und Mose nahm die Hälfte des Blutes und Gottes in Schalen, aber die andere Hälfte des Blutes sprengte er auf den Altar. Darauf nahm er das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes. Und sie sprachen: Alles, was der Herr gesagt hat, das wollen wir tun und darauf hören.
[33:12] Darauf hören, der Namenlose, das Blut und sprengt es auf das Volk und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen hat, aufgrund aller dieser Worte.
[33:25] Also es wird sehr deutlich, dass auch beim Einsetzen dieses ersten Bundes Blut vergossen werden musste, denn wir wissen, ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.
[33:37] Das finden wir hier gleich im nächsten Vers, Vers 21 und 22: Auch das Zelt und alle Geräte des Gottesdienstes sprengt er ein ähnlicher Gespräch sei. Auch das Zelt und alle Geräte des Gottesdienstes besprengte er in gleicher Weise mit Blut. Und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt. Und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.
[34:06] Also abgesehen von wenigen Ausnahmen, wurde eigentlich alles damals gereinigt durch das Blut der Reinigung, abgesehen vielleicht von der Asche der jungen Kuh, die Körper gereinigt hat, wenn sie beispielsweise, wie gesagt, einen Toten berührt hatten.
[34:21] Wurde eigentlich alles mit Blut gereinigt und so können wir jetzt auch sehen, wie wichtig dieser Opfertod Jesu war für den echten, wahrhaftigen Heiligtumsdienst im Himmel.
[34:34] Denn nur durch das Blut konnte überhaupt Bereinigung dort bewirkt werden. Lesen wir Vers 23 noch dazu: So ist es also notwendig, dass die Abbilder der im Himmel befindlichen Dinge hierdurch gereinigt werden. Die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Ort war als diese.
[34:56] Also schon damals im irdischen Heiligtum wurden die ganzen Gerätschaften durch das Blut gereinigt, war symbolisch. Also Blut wurden eingebracht am großen Versöhnungstag und dann wurden die ganzen Gerätschaften dort gereinigt.
[35:10] Das ist ein Abbild für das, was tatsächlich im himmlischen Heiligtum passiert, denn auch dort muss was gereinigt werden. Was muss denn da im himmlischen Heiligtum eigentlich gereinigt werden, wofür das Blut Christi so elementar wichtig ist?
[35:26] Wir lesen in Jeremia 17, Vers 1: Die Sünde Judas ist aufgeschrieben mit eisernem Griff und eingegraben mit Diamantenspitze auf die Tafel ihres Herzens und auf die Hörner ihrer Altäre. Sie wird von der Sünde Judas gesprochen. Sie ist geschrieben mit eisernem Griff in die Herzen hinein.
[35:50] Aber eben auch die Hörner der Altäre, was natürlich hochinteressant für uns, denn wir wissen, da im Heiligtum, da sind diese Hörner an den Altären, also Bräuche, Alltag gibt es diese Hörner und die müssen ja auch immer wieder Blut gereinigt werden.
[36:10] Wofür stehen die? Diese Hörner, wo die die Sünde aufgeschrieben ist in dem Buch. Christus kommt bei der Seite 30 lesen wir von allen Leid, wenn die Aufzeichnungen in den himmlischen Büchern voll sind von der Anhäufung der Schuld, wird Gottes Zorn hereinbrechen.
[36:27] Also hier gibt es Bücher, in die aufgeschrieben sind die bösen Taten der Menschen. Nun, so ein Buch gibt es auch in daheim und in meinem Leben und symbolisch sind diese Bücher in den Hörnern des reichen Altars im Himmel.
[36:44] Also diese Hörner müssen gereinigt werden. Also unser Schuld muss gereinigt werden. Wie wird diese Schuld gereinigt? Nur durch das Blut des Lagers.
[36:54] Denn auch damals war ja großen Jom Kippur, es wurden zwei Blöcke hingestellt. Der eine war der Asasel, aber der andere war der Bock des Herrn und auf ihm wurde keine Schuld bekannt. Er war vollkommen rein und vollkommen makelloses Opfer.
[37:08] Genauso Jesus Christus, für das ja auch ein Symbol war. Das Blut dieses Bocks wurde genommen und mit diesem Blutigen wir Hohepriester ins Heiligtum und reinigte mit diesem Blut einige Räte, aber symbolisch oder alles, damit gut gereinigt.
[37:24] Und genau das macht Christus eben auch mit seinem Blut im himmlischen Heiligtum für uns. Dort sind unsere Taten aufgeschrieben in den Büchern, aber wenn es zum Gericht kommt, werden die Dinge durch sein Blut daraus genommen.
[37:36] Heute steht hinter unseren bösen Taten, wenn wir sie dann bekannt haben und um Vergebung gebeten haben, hinter jeder bösen Tat vergehen, aber die Tat ist noch dort, bis denn im Gericht Christus mit seinem eigenen Blut diese Dinge dort reinigt.
[37:57] Denn nicht in ein und Händen gemacht, das Heiligtum und eine Nachbildung des wahrhaftigen ist der Christus eingegangen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen.
[38:09] Also Christus ging nicht in irgendeine ein Heiligtum, nicht in das irdische, dass die Hebräer ja damals gut kannten, sondern Paulus offenbart in mir und sagt, da gibt es wirklich ein Heiligtum. Denkt doch daran, dass Mose ein Abbild damals gebaut hat, von dem Wahrhaftigen.
[38:24] Und genau da muss der Dienst vorgebracht werden. Genau dort tritt hier ist Christus für uns heute ein. Dort dient dafür uns das schreibt der hier an die Hebräer, die in Heiligtumsdienst sehr gut kannten.
[38:41] Und für uns, wie sich weitaus mehr, Script 92 von 1899: Die priesterliche Fürbitte Christi findet jetzt im Heiligtum toben für uns statt. Aber wie wenige haben ein wirkliches Verständnis dafür, dass unser großer Hohepriester sein eigenes Blut dem Vater da bietet und für den Sünder, der ihn als seinen persönlichen Erlöser annimmt, alle Gnaden beansprucht, sein Bund als Belohnung für sein Opfer umfasst.
[39:10] Dieses Opfer macht ihn reichlich fähig, bis zum Äußersten alle zu retten, die durch ihn zu Gott kommen, da erlebt, um für sie einzutreten.
[39:19] Nun durch das Opfer Jesu macht es uns möglich, dass wir die für alle Verheißung dieses Bundes an Abraham wahrnehmen können, dass wir sie erhalten dürfen, dass wir als Erben eingesetzt werden durch das Blut, das er selber dort hoch gebracht hat ins himmlische Heiligtum, sein eigenes Blut.
[39:40] Oder das gemacht hat, dürfen wir heute all die Dinge in Anspruch nehmen, die den Verheißungen finden in der Bibel.
[39:50] Nun, das Wunderbare an diesem neuen Bund ist ja, dass Christus nicht nur unsere Herzen von Sünde reinigt, also wir sind aus unserem Leben ausreicht, sondern dass er im neuen Bund eben auch unsere Herzen verändert durch die Liebe wird zu ihm haben. Wenn wir anfangen, Christus zu leben, werden wir viele Dinge aus der Liebe heraus tun.
[40:09] Und egal, wie unser altes Herz war und wie sehr es uns in Sünde gefesselt hat, wenn wir anfangen, Christus zu leben, gehen wir einen neuen Weg. Und plötzlich, während wir bereit für den Himmel, und dann können wir natürlich mit Paulus behaupten, wie wir das lesen in Philipper 3, Vers 20: Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter.
[40:37] Nur als Christus damals auf Golgatha starb und einige Zeit später in den Himmel auffuhr, der hat Gott ein Opfer angenommen.
[40:49] Gelesen in Erlebnisse und Gesichte, Seite 177: Jesus aber fuhr unmittelbar in den Himmel hinauf, um von seines Vaters Lippen die Worte zu hören, dass sein Opfer angenommen sei und um alle Gewalt im Himmel und auf Erden zu empfangen.
[41:08] Also das Opfer Jesu war vollkommen, es war perfekt und es machte genau das, wofür das vergossen wurde. Das ist Blut, das Blut reinigt im himmlischen Heiligtum unsere Herzen.
[41:17] Das ist das, was Christus für dich und für mich machen möchte, eben auch heute. Umso enger mit Christus verbunden sind und so mehr mit ihm reden, wenn wir unsere Sünden bekennen, wenn wir ihn loben und preisen, denn über seine Größe und seine Herrlichkeit nachdenken, denn verbindet und das immer enger mit ihm.
[41:34] Unsere Sünden vergeben, unsere Herzen werden verändert. Der die Vollkommenheit des neuen Bundes wird in uns kräftig.
[41:41] Neuen Bundes wird in uns kräftig. Lesen wir Vers 25 und 26: Auch nicht um sich selbst oftmals als Opfer darzubringen, sowie der Hohepriester jedes Jahr ins Heiligtum hineingehen mit fremden Blut. Denn sonst hätte er ja oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an.
[42:00] Nun aber ist er einmal offenbar geworden in der Vollendung der Welt, zeigen zur Aufhebung der Sünde durch das Opfer seiner selbst.
[42:11] Also Christus muss nicht öfter als Opfer bringen. Das kennt man ja vielleicht so ein bisschen aus dem katholischen Gottesdienst oder aus der aus dem Abendmahlsverständnis, dass Christus jedes Mal sozusagen gekreuzigt wird, haben wir das Abendmahl ausgeteilt wird.
[42:24] Das ist natürlich nach Hebräer 9 völliger Quatsch. Christus ist einmal gestorben und dieses Opfer war angenehm vor Gott. Mit diesem Opfer ist er im Himmel gegangen. Gott hat das Opfer angenommen und fortan dürfen wir uns alle auf dieses Opfer berufen und sagen: Mensch, ich bin voller Sünde, aber ich möchte nach Hause kommen und ich möchte das Opfer Jesu auch für mein Leben annehmen.
[42:46] Er muss nicht wieder und wieder und wieder geopfert werden, sowie dass die Priester damals in der Symbolik immer wieder getan haben. Sobald doch Christus ist vollkommen Opfer, es war nicht mehr nötig auf etwas hinzu deuten, denn ist vollkommen neue Opfer war gebracht.
[43:00] Alles andere war immer nur ein Schatten, aber jetzt ist das eine Opfer da, das ein für allemal gebracht werden sollte, das ein für allemal auch die Sünde von Gottes Volk wegnimmt.
[43:12] Lesen wir noch unsere letzten beiden Verse 27 und 28: Und so gewiss ist den Menschen bestimmt ist einmal zu sterben, danach aber das Gericht. So wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um diesen Fehler auf sich zu nehmen, zum zweiten Mal dem erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil.
[43:37] Und Paulus sagte: Und so gewiss ist den Menschen, ist einmal zu sterben. Tatsächlich, das ist wirklich felsenfest, das ist absolut sicher. Und er sagte: So sicher wie es für den Menschen ist, einmal zu sterben, zur Sicherheit auch Christus für uns ein Opfer im Himmel da gebracht und so sicher würde auch wiederkommen, um alle zu retten und zu erlösen, die sein Opfer angenommen haben.
[44:00] Also ist unsere große Hoffnung, unser großes Heim, wenn wir unser Herz für Christus öffnen und sagen: Bitte hilf uns, bitte komm du in unser Leben, vergib uns unsere Sünde, dann sind wir angenommen. Wir haben also Bürgerrecht im Himmel. Und wenn wir Bürgerrecht im Himmel haben, dann erwarten wir nur noch, dass Christus wieder kommt, dass er uns befreit von dieser misslichen Situation auf dieser Erde und dass er uns nach Hause holt.
[44:26] Was die große Hoffnung, die wir als Christen haben. Und in diesem ganzen Abschnitt nun, den wir gelesen haben, Hebräer Kapitel 9, erklärt Paulus nun also den Hebräern, kurzen Worten, ist ihr dort ist ein irdisches Heiligtum, ein irdisches Heiligtum ist ein Abbild des himmlischen Heiligtums.
[44:46] Dort gab es eine erste Abteilung und eine zweite und die zweite konnte man nicht hineingehen. Und deshalb sieht man, dass dieser erste Bund nicht vollkommen war. Es fehlte was.
[44:59] Dann sagt er, im neuen Bund ist aber anders. Im neuen Bund ist das eine Opfer, das gebracht wurde, kraftvoll und wirksam und hat den Vorhang zerrissen, der das Heilige vom Allerheiligsten trennt.
[45:15] Die Priester des neuen Bundes, und das bist du und ich. Wir sind jetzt Priester, eingesetzt zu einer königlichen Priesterschaft von Gott eingesetzt. Wir dürfen nun direkt vor Gottes Thron kommen.
[45:25] Also jeder von uns darf im Gebet direkt zu Gottes Thron.
[45:29] darf im Gebet direkt zu Gottes Thron kommen. Da ist nicht mehr dieser Vorhang zwischen uns. Wir haben also bereits bürgerliche Rechte im Himmel und das ist was Wunderbares. Der neue Bund, der ist so kräftig und er ist so wirksam für uns in unserem Leben und zwar dadurch, dass er uns die Schuld vergibt, aber eben auch dadurch, dass er unser Gewissen reinigt von toten Werken. Dass wir nicht sagen müssen, ich muss jetzt das und das mal da haben, dann muss ich drei Gebete sprechen, denn das Ave Maria, da muss ich jetzt schwere Holzkreuze durch die Gegend tragen, damit mir irgendwie Schuld vergeben wird. Das alles nicht wahr.
[46:02] Sondern ich kann zu Gott kommen, wie ich bin. Ich darf mein Herz vor ihm öffnen. Ich kann ihm eine Sünde bekennen und ich darf wissen, dass wenn ich nah zu ihm komme, wenn ich mich ihm nahe, dass sein Geist in meinem Herzen bewirkt, dass ich anfangen ihn zu lieben und plötzlich diese ganzen toten Werke nicht brauche, sondern einen lebendigen, echten, herzensdienst in meinem Leben zeige. Also in dem ich Gott liebe und meine Nächsten.
[46:29] Mit anderen Worten, durch diese Liebe im Herzen stehe ich plötzlich im Gesetz des Herrn und plötzlich bin ich Bürger des Himmels, denn die Verfassung erkenne ich an und ich lebe danach. Und das Wunderbare im neuen Bund, was der alte nie konnte.
[46:48] Ich wunderbare Nachricht, dass du und ich teilhaben dürfen an diesem neuen Bund. Wir müssen Gott unsere Herzen öffnen, müssen die Bitte in unser Leben zu kommen. Das wollen wir jetzt tun. Beten wir gemeinsam.
[46:59] Unser lieber Vater im Himmel, wir möchten dir dafür danken, dass du es möglich gemacht hast, dass die Trennung zwischen dir und uns beseitigt wurde. Lasst uns an die EMS so wie wir sind und jetzt zu bekommen dürfen. Wir dürfen dich bitten, dass du uns die Schuld vergibst und das möchten wir tun.
[47:20] Bitte Herr, einige unsere Herzen von einer Ungerechtigkeit im all das Böse weg, als ich da über die Jahre angehäuft hat. Reinige uns von der Sünde, Herr. Und wir möchten nicht, dass deine Liebe in unser Herz einkehrt, damit wir diese guten Dinge nicht tun, weil sie tun müssen, sondern sie tun, weil wir es lieben, sie zu tun.
[47:40] Wir möchten nicht bilden, hättest du dieses Wunder in unserem Herzen vollbringst und dafür danken wir schon heute. Amen.
[47:51] Vielen Dank, dass wir heute in dieser etwas besonderen Atmosphäre gemeinsam dieses Kapitel 9 des Hebräerbriefs studieren konnten. Und ich möchte euch ganz herzlich einladen, auch nächste Woche wieder dabei zu sein, wenn wir das Kapitel 10 angehen. Gottes Segen heute.