In dieser Andacht führt Rabea Kramp durch Psalm 104 und den Beginn von Psalm 105, um Gottes unermessliche Weisheit und Macht als Schöpfer zu beleuchten. Sie zeigt, wie Gott die Erde und all ihre Lebewesen mit präziser Ordnung und Fürsorge geschaffen hat, von den Grenzen der Meere bis zur Nahrung für Mensch und Tier. Das Video lädt dazu ein, die Wunder der Schöpfung zu bestaunen und Gott für seine Wohltaten zu preisen, während es auch die Diskrepanz zwischen der gehorsamen Natur und der oft ungehorsamen Menschheit aufzeigt.
Gott auf (m)einer Seite: Psalm 104:9-105:3
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, PsalmenPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Wir lesen jetzt zusammen Seite 644 und wollen dort weiter den Psalm 104 studieren und beginnen am Ende ein bisschen mit Psalm 105. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:45] Lieber Herr Jesus, du bist der Schöpfer. Du hast so viel Macht, dass du alles gemacht hast. Unsere Erde so wunderbar geschaffen hast und sie so wunderbar gemacht hast. Herr, dir gebührt Ehre und Lob dafür. Und dafür wollen wir dir danken. Amen.
[1:05] Ja, dieser Psalm 104 ist ein Schöpfungspsalm, der uns ganz viel darüber erzählt, wie Gott alles gemacht und geplant hat. Wir wollen starten in Vers 9: "Du hast den Wassern eine Grenze gesetzt, die sie nicht überschreiten sollen. Sie dürfen die Erde nicht wiederum bedecken. Du lässt Quellen entspringen in den Tälern, sie fließen zwischen den Bergen hin. Sie tränken alle Tiere des Feldes, die Wildesel löschen ihren Durst. Über ihnen wohnen die Vögel des Himmels, die lassen aus den Zweigen ihre Stimme erschallen. Du tränkst die Berge aus deinen oberen Gemächern. Von der Frucht deiner Werke wird die Erde satt."
[1:47] Man bekommt so richtig den Eindruck, wie Gott alles arrangiert hat. Das Land vom Meer getrennt. Und er hat es auch so angelegt, dass es sich auch nicht wieder... ja, dass es keine Überschwemmung gibt. Gott hat jedem Tier seine Sphäre zugeteilt: den Vögeln die Luft und den Landtieren das Land. Und wir werden nachher noch ein bisschen was über die Wassertiere lesen. Und man hat so den Eindruck, wie Gott es alles so schön angelegt hat.
[2:20] Wir lesen weiter Vers 14: "Du lässt Gras wachsen für das Vieh und Pflanzen, dass sie den Menschen dienen, damit er Nahrung hervorbringe aus der Erde. Auch das hat Gott geplant, dass wir mit dem Erdboden arbeiten und mit den Pflanzen und uns davon ernähren können. Und damit der Wein das Herz des Menschen erfreue und das Angesicht glänzend werde vom Öl. Und damit Brot das Herz des Menschen stärke." Ja, auch die hergestellten Lebensmittel hat Gott schon in der Planung gehabt, wenn er den Weizen und den Dinkel und den Roggen und so viele Körner sprießen lässt, dass wir daraus Brot machen.
[3:00] "Die Bäume des Herrn trinken sich satt, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat." Gott bewacht sogar jeden Baum, der wächst. Er bewacht jedes kleine Pflänzchen, das aus dem Boden kommt, wo die Vögel ihre Nester bauen und der Storch, der die Zypressen bewohnt. "Die hohen Berge sind für die Steinböcke, die Felsen sind eine Zuflucht für die Klippdachse." Ist ja vielleicht habt ihr auch schon mal diese tolle Erfahrung gemacht, in freier Wildbahn einen Steinbock zu sehen, hoch auf den Alpen. Ich durfte das einmal erleben und diese Tiere sind wirklich für diese Gegend gemacht. Sie sind dafür von Gott geschaffen, um dort zu überleben.
[3:43] "Er hat den Mond gemacht zur Bestimmung der Zeiten. Die Sonne weiß ihren Untergang." Ja, sogar die Planeten, die Himmelskörper gehorchen Gottes Wort. "Schaffst du Finsternis und wird es Nacht, so regen sich alle Tiere des Waldes. Die jungen Löwen brüllen nach Raub und suchen ihre Nahrung vor Gott. Geht die Sonne auf, so ziehen sie sich zurück und legen sich in ihre Verstecke." Gott hat den Tieren ihre Tageszeiten zugeteilt. Der Mensch aber geht hinaus an sein Tagewerk, in seine Arbeit bis zum Abend.
[4:16] Auch wir sind Teil dieses schön arrangierten Schöpfungs-Plans. Wir sind die, die am Tag arbeiten, sechs Tage die Woche, um am siebten Tag diese wunderschöne Schöpfung zu bewundern.
[4:32] "Herr, wie sind deine Werke so viele! Du hast sie alle in Weisheit gemacht, und die Erde ist erfüllt von seinem Besitz." Wer von euch sich für die Schöpfung und vielleicht Naturdokumentationen und Ähnliches interessiert, der darf immer wieder staunen darüber, wie viele Tierarten Gott eigentlich gemacht hat und wie wunderbar alles aufeinander abgestimmt ist, dass selbst die Sünde, die ja eigentlich schon so viel davon kaputt gemacht hat, so vieles noch nicht zerstören konnte. Wie so viele Pflanzen sich auf Tiere abgestimmt haben und umgekehrt, wie alles so wunderbar zueinander passt.
[5:07] "Da ist das Meer so groß und weit ausgedehnt. Darin wimmelt es ohne Zahl von Tieren, klein und groß. Da fahren die Schiffe. Der Leviathan, den du gemacht hast, dass er sich darin tummelt." Das ist ein Meeressaurier, der ja das Meer beherrscht hat und darin gelebt hat. "Sie alle warten auf dich, dass du ihnen ihre Speise gibst zu seiner Zeit. Die Tiere selbst vertrauen Gott und sind darauf angewiesen, dass er sich um sie sorgt."
[5:37] "Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie. Wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt. Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie. Nimmst du ihren Odem weg, so vergehen sie und werden wieder zu Staub. Sendest du deinen Odem aus, so werden sie erschaffen und erneuert die Gestalt der Erde."
[5:59] "Die Herrlichkeit des Herrn wird ewig währen. Der Herr wird sich an seinen Werken erfreuen." Gott hat genau das gemacht. In der ersten Woche dieser Erde hat Gott nach sechs Tagen den Sabbat genommen, um zu ruhen und sich daran zu erfreuen, was er geschaffen hat. "Blickt er die Erde an, so zittert sie. Rührt er die Berge an, so rauchen sie. Ich will dem Herrn singen mein Leben lang, meinem Gott Lob singen, solange ich bin. Möge mein Nachsinnen ihm wohlgefallen. Ich freue mich an dem Herrn."
[6:39] "Die Sünder sollen von der Erde vertilgt werden und die Gottlosen nicht mehr sein. Lobe den Herrn, meine Seele! Halleluja!" Nach diesen vielen wunderbaren Versen der Schöpfung kommen wir am Ende dieses Psalms zu dem Eindruck: Ja, da passt die Sünde nicht hinein in diese vollkommene Welt. Passt die Sünde und der Sünder nicht hinein. Die Gottlosen, sie können sich nicht wohlfühlen in so einer wunderbaren Welt, die Gott gemacht hat. Deswegen werden sie vergehen.
[7:10] Die Natur gehorcht Gott, die Tiere gehorchen Gott und oft gehorchen sie Gott mehr als die Menschen. Das prominenteste Beispiel dafür ist die Arche, die Noah gebaut hat. Die Menschen wollten nicht auf die Arche. Sie wollten sich nicht von Gott retten lassen. Und so kamen die Tiere. Sie haben Gottes Engel und Gottes Stimme gehorcht und sind gerettet worden. Eigentlich eine traurige Sache, dass die Arche viel mehr Tiere beinhaltete als Menschen.
[7:49] Psalm 105: "Dankt dem Herrn, ruft seinen Namen an, macht unter den Völkern seine Taten bekannt. Singt ihm Lob, singt ihm, redet von allen seinen Wundern. Und rühmt euch seines heiligen Namens. Es freue sich das Herz derer, die den Herrn suchen." Wir können Gott danken jeden Tag aufs Neue für die vielen Dinge, die er in deinem und meinem Leben tut. Lasst uns Gott auch heute dafür dankbar sein.
[8:14] Lieber Herr Jesus, so viel Gutes lässt du uns angedeihen, so viel Wunderbares dürfen wir jeden Tag durch dich erleben. Und viel zu häufig sind unsere Augen nicht offen genug dafür, um deine Wohltaten und deine Wunder anzusehen und zu erkennen. Wir öffnen uns heute die Augen, damit wir deine Wunder in unserem Leben sehen können. Amen.
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