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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:40] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute lesen wir zusammen Psalm 119 weiter, studieren das Gesetz Gottes besser und verstehen es. Und bevor wir das tun, lasst uns gemeinsam beten.

[1:01] Lieber Herr Jesus, dein Gesetz ist so gut, und es ist so vollkommen, weil du vollkommen bist. Wenn wir dein Gesetz betrachten, dann betrachten wir dich, und wir können dich dadurch besser verstehen. Herr, lass uns heute, wenn wir dein Wort lesen und hören, dir näherkommen, dass dein Heiliger Geist uns führt in alle Wahrheit. Amen.

[1:24] Wir sind in Vers 111: „Deine Zeugnisse sind mein ewiges Erbe, denn sie sind die Wonne meines Herzens. Ich habe mein Herz geneigt, deine Anweisungen zu erfüllen auf ewig.“ Dein ist die Wonne meines Herzens, sind deine Gebote. Was für eine schöne Aussage!

[1:43] Wir kommen zum nächsten Buchstaben: Samech. „Ich hasse die geteilten Herzen, aber dein Gesetz habe ich lieb.“ Wir haben hier wieder den Kontrast, der uns so oft begegnet in diesem Schreiben und auch in anderen Psalmen, aber vor allem in diesem Psalm 119, dass da zwei Gruppen gegenübergestellt werden: die, die Gott folgen und seinen Geboten gehorchen, und dem Psalmisten, der für die Gruppe der Gläubigen steht, die Gottes Gebote lieben.

[2:16] „Du bist mein Schirm und mein Schild; ich hoffe auf dein Wort. Weicht von mir, Übeltäter, ich will die Gebote meines Gottes befolgen! Unterstütze mich nach deinem Wort, damit ich lebe und nicht zuschanden werde mit meiner Hoffnung. Stärke du mich, so ist mir geholfen, und ich werde deine Anweisungen stets beachten.“ Wir brauchen Gottes Kraft, brauchen Gottes Stärke, damit wir das Gesetz überhaupt halten können. Wir selber können das nicht bewerkstelligen. Alles, was wir in diese Richtung unternehmen würden oder uns anstrengen würden, wäre ja nichts, was zum Ziel führen würde. Wir brauchen Gottes Beistand, wir brauchen Gottes Kraft, damit wir das Gebot halten können.

[2:59] „Du wirst alle verwerfen, die von deinen Anweisungen abweichen, denn ihre Täuschung ist vergeblich. Wie Schlacken räumst du alle Gottlosen von der Erde hinweg; darum liebe ich deine Zeugnisse. Mein Fleisch schaudert aus Furcht vor dir, und ich habe Ehrfurcht vor deinen Bestimmungen.“ Sind die Gebote Gottes etwas, wo du Ehrfurcht hast und sagst: „Ich fürchte Gott wirklich dafür“? Und ich habe Ehrfurcht vor Gott, weil die Gebote sind ja der Ausdruck von Gottes Wesen, Gottes Charakter, und sie zeigen uns auf so wunderbare Weise, wie Gott ist: dass Gott nicht lügt, dass Gott nicht betrügt, sondern die Treue hält; dass Gott nicht stiehlt, sondern er schenkt; dass Gott ja wirklich nicht tötet, sondern dass er Leben gibt. Gott ist so ein guter Gott. Es ist die Güte und die Herrlichkeit, so wie wir es schon in vergangenen Tagen gelesen und gehört haben. Gottes Gesetz ist ein Ausdruck seines Seins.

[4:06] Wir kommen zum nächsten Buchstaben: Ajin. „Ich habe Recht und Gerechtigkeit geübt; überlass mich nicht meinen Bedrückern. Tritt als Bürge ein zum Besten für deinen Knecht, dass mich die Frechen nicht unterdrücken.“ Dieses Wort „Bürge“ kann auch Bürgschaft bedeuten. Also, mach eine Bürgschaft für mich. Und wir kennen diesen Gedanken, dass Jesus für uns bürgt, dass Jesus für uns eintritt, dass er unser Mittler ist. Den kennen wir aus dem Heiligtum, womit wir schon wieder die Heiligtumssprache hier in Psalm 119 finden können. Jesus tritt für uns ein vor dem Vater, und er verbürgt sich für uns, und er möchte uns reinwaschen von unserer Schuld und möchte, dass wir das Gebot halten.

[4:54] „Meine Augen verlangen nach deiner Rettung und nach dem Wort deiner Gerechtigkeit. Handle mit deinem Knecht nach deiner Gnade und lehre mich deine Bestimmungen! Ich bin dein Knecht, gib mir Einsicht, damit ich deine Zeugnisse verstehe. Es ist Zeit für den Herrn zu handeln; sie haben dein Gesetz gebrochen.“ Ja, ohne die Einsicht können wir Gottes Gebot weder halten noch verstehen. Wir brauchen den Heiligen Geist, denn Geistliches muss geistlich beurteilt werden. „Darum liebe ich deine Gebote mehr als Gold und feines Gold. Darum halte ich alle deine Befehle in allem für recht und hasse jeden Pfad der Lüge.“

[5:34] Der nächste Buchstabe heißt Pe. „Wunderbar sind deine Zeugnisse; darum bewahrt sie meine Seele. Die Eröffnung deiner Worte erleuchtet und gibt den Unverständigen Einsicht. Ich tue meinen Mund weit auf und lechze, denn mich verlangt nach deinen Geboten. Wende dich zu mir und sei mir gnädig, nach deinem Rechtsspruch für die, welche deinen Namen lieben. Mache meine Schritte fest durch dein Wort, und lass nichts Böses über mich herrschen.“ So ein schönes Gebet hier in diesem Vers: „Mache meine Schritte fest durch dein Wort, und lass nichts Böses über mich herrschen.“ Wir wollen in den Werken wandeln, die Gott für uns bereitet hat, noch bevor wir sie tun. Und das können wir uns wünschen im Gebet, das können wir vor Gott vorbringen jeden Tag, dass er unsere Schritte fest macht. Wir müssen nur in den Fußstapfen Gottes wandeln, die er schon vor uns gelaufen sind. Das ist, das sind die Werke, in denen wir wandeln sollen: Gottes Fußstapfen. Und wir können jeden Tag zu Gott bitten, dass das Böse nicht über uns herrscht. Ich glaube, wir machen uns sowieso zu wenig Gedanken darüber, dass der große Kampf um uns herum tobt, und dass wir vieles, das wir gar nicht sehen können, dass das uns auch bedroht. Wenn wir einmal im Himmel sind und dann mit Gott reden können von Angesicht zu Angesicht, dann können wir erst wirklich verstehen, wie oft Gott uns vor dem Bösen bewahrt hat.

[7:11] „Erlöse mich von der Bedrückung durch Menschen, und ich will deine Befehle befolgen. Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht und lehre mich deine Anweisungen.“ So ein kleiner Anklang aus dem Segen aus 4. Mose. „Tränenströme fließen aus meinen Augen, weil man dein Gesetz nicht befolgt.“ Ja, bist du manchmal traurig über die Sünde von anderen? Bist du traurig darüber, wenn Gottes Gesetz mit Füßen getreten wird? Im Neuen Testament heißt es, dass ja die Weinenden, die Trauernden selig sein werden, die, die darüber traurig waren, dass Gottes Gebote nicht befolgt wurden.

[7:55] Der nächste Buchstabe: Zade. „Gerecht bist du, Herr, und deine Bestimmungen sind richtig. Du hast deine Zeugnisse in Gerechtigkeit verordnet und in großer Treue. Mein Eifer verzehrt mich, weil meine Widersacher deine Worte vergessen.“ Wir haben wieder diesen Gedanken, für das Wort Gottes zu eifern und gleichzeitig darüber traurig zu sein, wenn Menschen das Wort Gottes nicht annehmen. „Dein Wort ist wohl geläutert, man kann auch sagen veredelt, und dein Knecht hat es lieb. Ich bin gering und verachtet, doch deine Befehle habe ich nicht vergessen. Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit.“

[8:38] Mit diesem Gedanken lasst uns in den Tag gehen, dass Gottes Gesetz die Wahrheit ist. Es gibt Wahrheit, und man kann nach ihr suchen, und die Wahrheit macht uns frei. Lasst uns dafür beten: „Lieber Herr Jesus, dein Gesetz ist die Wahrheit, deine Bestimmungen sind richtig, haben wir heute gelesen, und das ist das, woran wir uns klammern können, wenn wir vielleicht Fragen haben in unserem Leben, wo wir vor der Wahl stehen, was wir tun sollen, und wenn wir an einer Wegmarke stehen, dann dürfen wir dein Wort aufschlagen und dürfen eine Richtschnur finden. Dein Gesetz ist die Wahrheit, und alles, was uns plagt im Leben, auch worüber wir Fragen haben, ja, das können wir an deinem Gesetz, an deinem Maßstab anlegen, und dann wird es uns klar, wohin der Weg führt. Darum wollen wir dir dafür danken und ja, darum bitten, dass wir diese Klarheit erkennen, immer wenn es nötig ist. Amen.“

[9:42] [Musik]


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