In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ führt Rabea Kramp durch die Psalmen 124 bis 128. Sie beleuchtet Gottes Schutz für sein Volk, die Bedeutung von Familie und Nachkommen in biblischer Zeit sowie den Segen für diejenigen, die dem Herrn vertrauen. Die Sprecherin ermutigt dazu, in Jesus Freiheit von geistlichen Bindungen zu finden und auf Gottes Fähigkeit zu vertrauen, selbst aus schwierigen Situationen Gutes hervorzubringen.
Gott auf (m)einer Seite: Psalm 124:4-128:6
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, PsalmenPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:00] Hmm, hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir sind wieder versammelt im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Du bist gütig, du hast uns so viel Gutes gemacht. Heute lesen wir. Das hat er schon Adam und Eva versprochen, dass sie fruchtbar sein sollen und die Erde bevölkern sollen. Lasst uns die Augen geöffnet sein. Wir werden mehrere Psalmen heute beenden oder anfangen. Und dafür wollen wir gemeinsam beten. Wir alle sind auf einer Reise. Wir möchten ja diese Reise mit einem guten Ziel beenden und möchten bei dir im Himmel ankommen. Ja, ich möchte dich bitten für uns, dass wir ein festes Herz bewahren, dass du uns fest machst auf den Tag deiner Wiederkunft, dass wir wissen dürfen, dass du uns auf jedem, bei jedem Schritt auf dieser Reise begleitest. Amen.
[0:47] Wir beginnen in Psalm 124, Vers 4. Dann hätten die Wasser uns überflutet, ein Strom wäre über unsere Seele gegangen, dann hätten die wild wogenden Wasser unsere Seele überflutet. Gepriesen sei der Herr, der uns ihren Zähnen nicht zur Beute gab. Unsere Seele ist entflohen wie ein Vogel aus der Schlinge des Vogelfängers. Die Schlinge ist zerrissen und wir sind entkommen.
[0:06] Die, welche auf den Herrn vertrauen, sind wie der Berg Zion, der nicht wankt, sondern ewiglich bleibt. Zion, die Stadt Jerusalem, auf einem Berg errichtet wurde und der schwer einsehbar ist. Und da ist es natürlich ein Typus, ein Bild für den geistlichen Krieg. Die Berge Jerusalems ringsherum umgeben, so ist der Herr um sein Volk. Er ist auch ein schönes Bild. Von nun an bis in Ewigkeit Gottes unter Schutz. Denn das Zepter der Gesetzlosigkeit wird nicht bleiben auf dem Erbteil der Gerechten, damit die Gerechten ihre Hände nicht nach Unrecht ausstrecken. Ja, Gott wird der Gesetzlosigkeit ein Ende machen. Herr, tu Gutes den Guten und denen, die aufrichtigen Herzens sind. Die aber abweichen auf ihre krummen Wege, die lasse der Herr dahinfahren mit den Übeltätern. Friede sei über Israel.
[0:43] Eine Familie zu haben, einen Nachkommen zu haben, das war in damaligen Zeiten noch viel, viel wichtiger. Und damit verknüpft, dass die eigene Familie fortbestand hatte. Die Kinder waren auch eine Altersvorsorge, eine Versicherung fürs Alter. Und es war natürlich wichtig, dass Kinder da waren, damit sie das Land erben konnten, weil das Land war nicht einfach übertragbar. Gott hat jedem Stamm, jeder Sippe, jeder Familie ihr Land zugeteilt. Und es war wichtig, dass es da jemandem gab, das erwerben konnte.
[0:56] Psalm 127, ein Wallfahrtslied von Salomo. Wenn der Herr nicht das Haus baut, dann arbeiten umsonst die daran bauen. Wenn der Herr nicht die Stadt behütet, dann wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und spät aufbleibt und sauer erworbenes Brot esst. Solches gibt seinem Geliebten im Schlaf. Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn, die Leibesfrucht ist eine Belohnung. Sie sind wie Pfeile in der Hand eines Helden, so sind die Söhne der Jugend. Wohl dem Mann, der seinen Köcher mit ihnen gefüllt hat. Sie werden nicht zuschanden werden, wenn sie den Widersachern mit den Widersachern reden im Tor.
[0:17] Der nächste Psalm, Psalm 128, der ganz beschreibt: Wohl jedem, der den Herrn fürchtet, der in seinen Wegen wandelt. Du wirst dich nähren von der Arbeit deiner Hände. Wohl dir, du hast es gut. Deine Frau ist wie ein fruchtbarer Weinstock im Inneren deines Hauses. Deine Kinder wie junge Ölbäume rings um deinen Tisch. Ja, so wird der Mann gesegnet, der den Herrn fürchtet. Der Herr segne dich aus Zion, dass du das Glück Jerusalems siehst alle Tage deines Lebens und siehst die Kinder deiner Kinder. Friede sei über Israel.
[0:19] Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Wer weinend hingeht und den Samen zur Aussaat trägt, der kommt gewiss mit Freuden zurück. Psalm 126. Als der Herr die Gefangenen zu uns zurückbrachte, da waren wir wie Träumende. Da war unser Mund vor Lachen und unsere Zunge von Jubel. Da sagte man unter den Heiden: Der Herr hat Großes an ihnen getan. Der Herr hat Großes an uns getan, wir sind fröhlich geworden. Herr, bring unsere Gefangenen zurück wie die Bäche im Negev. Dieser Psalm beschreibt die Rückkehr der Gefangenen aus Babylon, die zurückgebracht wurden ins Land Kanaan. Die wieder angekommen sind, die großen.
[1:16] Wir stecken auch in Schlingen, in Schlingen der Sünde, in Bindungen mit den dunklen Mächten dieser Welt. Der Einzige, der diese Fesseln und diese Schlingen lösen kann, das ist Jesus. Und indem wir das Wort Gottes lesen und uns an Jesus klammern, können wir diese Fesseln gelöst bekommen. Wir können Mächte brechen, indem wir beten, indem wir uns wirklich Jesus anvertrauen. Und die Bibel sagt, wie Jesus frei macht, den macht er wirklich frei.
[0:41] Ja, Gott wendet die Dinge zum Guten. Selbst aus schlechten Dingen kann Gott etwas Gutes machen. Und nach guten, nach schlechten Zeiten kommen immer auch gute Zeiten. Gott segnet seine Kinder nicht nur damit, dass sie sich vermehren, sondern auch mit einem langen Leben. Und wir können das bei vielen Männern und Frauen Gottes sehen, dass er sie mit einem langen Leben belohnt hat. Das Ausbleiben eines solchen ist nicht Ausdruck des Ausbleibens des Segens. Das möchte ich ganz klar sagen. Wenn wir daran glauben, dass Gott uns frei machen kann, wenn wir an die Macht glauben, die Jesus hat, dann können wir von allem frei werden. Unsere Hilfe steht. Gott schenkt Segen und dass Gott wirklich es gut mit uns meint, mit dir und mit mir. Gott verheißt uns wiederum Segen, indem alle Dinge, die wir mit Gott tun, die werden ein Segen und werden etwas Gutes hervorbringen. Dafür wollen wir ihm danken. Herr, du bist.
[9:35] [Musik]
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