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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf meiner Seite“ werden die Psalmen 145, 146 und 147 behandelt. Sprecherin Rabea Kramp beleuchtet Gottes Nähe zu denen, die ihn in Wahrheit anrufen, und betont seine unerschütterliche Treue im Gegensatz zur menschlichen Unzuverlässigkeit. Das Video ermutigt dazu, Gott als Schöpfer und Versorger zu vertrauen, der sich besonders um die Benachteiligten kümmert und wahren Frieden schenkt. Es ist eine Einladung, Gottes Führung im eigenen Leben zu suchen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Wir lesen heute zusammen die Seite 668. Wir möchten Psalm 145 zu Ende lesen, Psalm 146 und 147 komplett lesen. Und bevor wir das tun, möchte ich mit euch beten.

[0:46] Vater im Himmel, du bist der Schöpfer des Universums und du hast auch uns ins Leben gerufen. Dafür danken wir dir von Herzen. Danke, dass du uns erlöst, wenn wir es möchten, wenn wir das Geschenk der Erlösung in Anspruch nehmen wollen. Danke, dass du deine große Liebe in unsere Herzen strahlst wie eine große Sonne, die uns erfüllt. Ja, dein Name ist immer und ewiglich und dein Reich hat Bestand, so können wir es in dem Psalm lesen. Und wir wollen eines Tages Teilhaber und Bewohner dieses ewigen Reiches sein. Amen.

[1:23] Wir beginnen in Psalm 145, Vers 18: „Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in Wahrheit anrufen.“ Ein wichtiger Vers, auch ein recht bekannter Vers, dass wir, die wir ihn in Wahrheit anrufen, die wir in Wahrheit und Aufrichtigkeit Gott suchen, ja, dass wir erfüllt sind von Gott und dass wir ihn finden werden. „Er erfüllt das Begehren derer, die ihn fürchten. Er hört ihr Schreien und rettet sie.“ Wir dürfen sicher sein, wenn wir Gott fürchten, dann wird er auch unsere Gebete erhören. „Der Herr behütet alle, die ihn lieben, und er wird alle Gottlosen vertilgen.“ Dieser Kontrast macht deutlich, dass es diese zwei Gruppen gibt. „Mein Mund soll den Ruhm des Herrn verkünden und alles Fleisch lobe seinen heiligen Namen immer und ewiglich.“

[2:20] Psalm 146: „Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele! Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, und meinem Gott Lob singen, solange ich bin. Verlasst euch nicht auf Fürsten, auf ein Menschenkind, bei dem keine Rettung ist. Fährt sein Geist aus, wird er wieder zur Erde. An dem Tag ist es aus mit allen seinen Plänen.“

[2:43] Der Psalmist möchte uns verdeutlichen und uns raten, uns nicht auf Menschen zu verlassen. Und vielleicht hat der ein oder andere von euch schon mal diese Erfahrung gemacht, sich auf Menschen verlassen zu haben und dann verlassen gewesen zu sein. Im Kontrast dazu steht Gott, auf den wir uns immer verlassen können, der uns nie im Stich lässt. Er hat seinen treuen Bund versprochen und er hält diesen Bund. Und das ist unsere Konstante im Leben als Christen, dass wir darauf wirklich uns stellen und fußen können, dass Gott nicht wankt und nicht sein Wort zurückzieht.

[3:17] „Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, dessen Hoffnung ruht auf dem Herrn, deinem Gott. Er hat Himmel und Erde gemacht, das Meer und alles, was darin ist. Er bewahrt seine Treue auf ewig.“ Das ist genau diese Aussage: Auf Gott ist immer Verlass. „Er verschafft den Unterdrückten Recht und gibt den Hungrigen Brot. Der Herr löst die Gebundenen. Der Herr macht die Blinden sehend. Der Herr richtet die Elenden auf. Der Herr liebt die Gerechten. Der Herr behütet den Fremdling. Er erhält Waisen und Witwen, aber die Gottlosen lässt er verkehrte Wege gehen. Der Herr wird herrschen in Ewigkeit, dein Gott, Zion, von Geschlecht zu Geschlecht. Halleluja!“

[4:04] Wir haben so eine kleine Aufzählung hier, eine fünffache ab Vers 8, was er alles tut. Und es sind alles Dinge, die Gott denen tut, die benachteiligt sind: den Blinden, den Fremdling, den Witwen und Waisen. Gott kümmert sich vor allem um diejenigen, die seine Hilfe brauchen. Die Bibel sagt an anderer Stelle: Gott ist nicht gekommen zu den Gesunden, sondern zu denen, die den Arzt brauchen, zu den Kranken. Und damit meint er die Sünder. Wenn wir erkennen, dass wir Gott wirklich brauchen, weil wir selbst aus uns nichts Gutes vollbringen können, dann ist Gott uns nahe und dann möchte Gott uns auf jeden Fall helfen.

[4:44] Psalm 147: „Lobt den Herrn, denn es ist gut, unserem Gott zu singen. Die Bibel bewertet hier den Lobgesang und sie sagt, dass es gut ist, wenn wir Gott loben. Es ist gut zu singen. Und Gott hat dem einen mehr Gabe daran gegeben als dem anderen, aber alle sollten das tun. Alle sollten Gott Loblieder singen. Es ist lieblich, es gebührt ihm Lobgesang.“

[5:08] „Der Herr baut Jerusalem, die Zerstreuten Israels wird er sammeln. Er heilt die Zerbrochenen Herzens sind und verbindet ihre Wunden.“ Das erinnert mich ganz stark an Offenbarung 21,4, wo es heißt, dass Gott alle unsere Tränen abwischen wird von unseren Augen. Gott kennt unsere verwundeten Herzen. Er kennt die Verletzungen, die auch in deiner Seele sind. Er weiß, warum du handelst und denkst und ja, Gott kennt die Motive deines Herzens und er weiß, wie es dir geht. „Er zählt die Zahl der Sterne und nennt sie alle mit Namen. Groß ist unser Herr und reich an Macht, sein Verstand ist unermesslich.“ Ja, Gottes Verstand ist hoch. Und weil er so übermächtig ist, ist er natürlich auch der Schöpfer, hat alles ins Leben gerufen, was wir sehen. „Der Herr richtet die Elenden wieder auf, er erniedrigt die Gottlosen bis zur Erde.“ Wieder dieser Kontrast.

[6:11] „Stimmt dem Herrn ein Danklied an, lobt singt unserem Gott mit der Harfe, der den Himmel mit Wolken bedeckt, der Regen bereitet für die Erde und auf den Bergen Gras wachsen lässt, der dem Vieh Futter gibt, den jungen Raben, die zu ihm schreien.“ Also, wir können sehen, Gott, der Schöpfer, kümmert sich um seine Geschöpfe, um seine Schöpfung, ob es nun ein Rabe ist oder das Vieh oder das Gras, das er wachsen lässt. Gott hat alles im Auge.

[6:40] „Er hat keine Freude an der Stärke des Rosses, noch Gefallen an der Kraft des Mannes. Der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Gnade hoffen. Rühme den Herrn, Jerusalem! Zion, lobe meinen Gott! Denn er hat die Riegel deiner Tore befestigt, deine Kinder gesegnet in deiner Mitte. Er gibt deinen Grenzen Frieden und sättigt dich mit dem besten Weizen.“ Ein Grundbedürfnis von uns Menschen ist, dass wir Frieden haben und dass es uns gut geht, dass wir Wohlstand haben und dass wir sicher sind. Und Gott gewährt diesen Frieden. Gott sagt in der Bibel, dass er uns einen Frieden gibt, den die Welt nicht geben kann. Und das ist so eine innere Zufriedenheit und eine innere Ruhe, die nur Gott gibt.

[7:28] „Er sendet sein Befehl auf die Erde, sein Wort läuft sehr schnell.“ Ein Hinweis darauf, dass Gott Gebete hört in Sekundenschnelle. Engel flitzen vom Himmel und zwischen der Erde runter und wieder rauf. Und Gott beantwortet unsere Gebete. „Er gibt Schnee wie Wolle, er streut Reif wie Asche. Er wirft sein Eis wie Brocken, wer kann bestehen vor seinem Frost? Er sendet sein Wort, da zerschmelzen sie. Er lässt seinen Wind wehen, so tauen sie auf. Er verkündet Jakob sein Wort, Israel seine Satzungen und Rechtsbestimmungen. So hat er an keinem anderen Volk gehandelt, und die Rechtsbestimmungen kennen sie nicht. Halleluja!“

[8:09] Israel war ein besonderes Volk, es war das Eigentum, was Gott sich erwählt hat, ein Volk des Eigentums, sagt die Bibel. Und es war ein besonderes Privileg, das die Israeliten hatten. Sie haben dieses Privileg nicht oder selten geschätzt und haben daraus viel zu oft nicht genug gemacht. Haben Gott zu wenig um Hilfe gebeten, um Rat und um Führung. Aber immer dann, wenn sie es getan haben, ging es ihnen so gut wie nie zuvor. Das können wir für unser Leben mitnehmen, dass wir Gott wirklich um Führung bitten, um Leitung, um seinen Rat. Und dann dürfen wir wissen, dass wir auf jeden Fall auf dem richtigen Weg sind.

[8:51] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Herr Jesus, kein Weg ist so gut wie der, den du für uns vorgesehen hast. Wir bitten dich, dass wir unseren Weg für unser ganz eigenes Leben erkennen und dass du uns Weisheit gibst, darin zu wandeln. In deinem Namen. Amen.


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