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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ befasst sich Rabea Kramp mit Sprüche Kapitel 1 und 2. Sie warnt eindringlich vor den Verführungen böser Gesellschaft und betont die unüberhörbare Stimme der Weisheit, die für Jesus steht. Die Sprecherin ermutigt dazu, Gottes Weisheit wie einen verborgenen Schatz zu suchen, um Erkenntnis zu erlangen und ein sicheres, sorgenfreies Leben zu führen. Das Video schließt mit einem Gebet um göttliche Einsicht und Führung.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“. Heute lesen wir zusammen die Seite 671 und möchten Sprüche 1 und 2 gemeinsam lesen und möchten beten.
[0:42] Lieber Herr Jesus, du hast uns viele weise Sprüche mitgegeben in der Bibel, viele gute Ratschläge, dass wir sie für unser Leben anwenden, dass wir ja uns darin wiederfinden und dass die Sprüche Salomos, die du ihm eingegeben und aufgetragen hast, auch unser Leben verändern. Amen.

[1:04] Wir haben gestern begonnen mit dem Abschnitt der Warnungen, die einem Sohn mitgegeben werden, und wir lesen weiter in Kapitel 1, Vers 13: „Wir wollen allerlei kostbares Gut gewinnen und unsere Häuser mit Raub füllen.“ Hier sprechen die, die den Sohn verführen wollen: „Schließ dich uns auf gut Glück an! Lasst uns gemeinsame Kasse führen!“ Mein Sohn, geh nicht mit ihnen auf dem Weg! Halte deinen Fuß zurück von ihrem Pfad! Denn ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, um Blut zu vergießen. Denn vergeblich wird das Netz ausgespannt vor den Augen aller Vögel. Sie aber lauern auf ihr eigenes Blut und stellen ihrem eigenen Leben nach. So geht es allen, die nach ungerechtem Gewinn trachten: Es kostet seinen Besitzern das Leben. Salomo warnt hier vor denen, die Mord begehen, die stehlen und die ja einen mit hineinreißen in die Sünde und ein sündhaftes Leben. Und er sagt: Am Ende werden sie das ernten, was sie gesät haben. Es wird ihnen so ergehen wie denjenigen, denen sie nachgestellt haben. Sie werden ihr Leben verlieren. Es kostet die Besitzer das Leben. Das ist die Lehre aus diesem kurzen Abschnitt, die Salomo uns mitgeben möchte.

[2:36] Vers 20: Die Weisheit ruft draußen laut, öffentlich lässt sie ihre Stimme hören. Auf den Plätzen, im Lärm der Straßen schreit sie, an den Pforten der Stadt hält sie ihre Reden. Die Weisheit kommt hier als Person und wir wissen, dass die Weisheit für Jesus steht in diesen Kapiteln. Salomo war der weiseste Mann auf der Erde und er hat diese Weisheit von keinem Geringeren bekommen als von Gott, von Jesus. Und die Weisheit ruft hier laut. Wir wissen, dass der Heilige Geist eine feine, leise Stimme hat, die zu unserem Herzen spricht. Aber die Weisheit, die ruft hier laut, und wir können daraus sehen, dass Jesus in unserem Leben so deutlich spricht, durch jeden Straßenlärm und durch den Lärm des Lebens hindurch, dass wir eigentlich am Ende keine Entschuldigung haben können, dass wir Gott nicht erfahren haben, dass wir Gott nicht erkannt haben, dass wir keine Möglichkeit hatten, Gott kennenzulernen, weil die Weisheit so laut spricht. Wir können Gott in vielen Dingen im Leben erkennen: durch das Wirken von anderen Menschen in unserem Leben, die gütig zu uns sind, durch die Natur, durch so viele Dinge. Gott hat tausend Wege, sich uns zu offenbaren.

[3:59] „Wie lange wollt ihr Unverständigen den Unverstand lieben und ihr Spötter Lust am Spotten haben und ihr Toren Erkenntnis hassen? Kehrt um zu meiner Zurechtweisung! Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen.“ Gott sagt: „Kommt her zu mir! Kommt zu meiner Zurechtweisung und dann bekommt ihr meinen Heiligen Geist. Ich will euch meine Worte verkündigen.“ „Darum, weil ich rufe und ihr mich abweist, weil ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, weil ihr vielmehr allen meinen Rat verwerft und meine Zurechtweisung nicht begehrt, so werde auch ich über euer Unglück lachen und über euch spotten, wenn das kommt, was ihr fürchtet, wenn das, was ihr fürchtet, als Verwüstung über euch kommt und euer Unheil überraschen wird wie ein Sturm, wenn euch Angst und Not überfällt.“ Gott sagt nicht nur: „Kehrt zu mir um und hört euch meine Zurechtweisung an!“, er sagt auch: „Ich strecke doch meine Hand aus zu dir! Achte doch darauf! Ich will dir helfen! Ich will ja nicht Rat geben, weil ich dich maßregeln will, sondern ich möchte dir Gutes tun.“ Und erinnert euch, wir haben Vers 10, Kapitel 1 gelesen, dass es hier eine Anrede an den Sohn ist von seinem Vater, von seiner Mutter. Und Eltern wollen für ihre Kinder nichts Schlechtes; sie wollen ihren Kindern Gutes. Nur der Adressat versteht es manchmal ein bisschen anders. Und so verhalten wir uns auch manchmal Gott gegenüber, dass wir ihm unterstellen, er wolle uns nicht unser Bestes. Aber genau das Gegenteil ist der Fall.

[5:37] Vers 28: „Dann werden sie mich anrufen, aber ich werde nicht antworten. Sie werden mich eifrig suchen, mich nicht finden.“ Ja, so geht es denen, die den Rat Gottes immer wieder abgelehnt haben. Und es ist genau das Gegenteil von Jeremia 29, wo es heißt: „Wer mich von ganzem Herzen sucht, der wird mich finden.“ Diese Menschen hier, die haben Gott nicht gesucht, sie haben Gott abgelehnt und folglich werden sie nicht finden, weil sie die Erkenntnis gehasst und die Furcht des Herrn nicht erwählt haben. Das ist die Begründung: „Weil sie meinen Rat nicht begehrt und all meine Zurechtweisung verschmäht haben, darum sollen sie von der Frucht ihres eigenen Weges essen und von ihren eigenen Ratschlägen genug bekommen.“ Man könnte es auch anders formulieren und sagen: Was sie gesät haben, das werden sie auch ernten. „Denn die Abtrünnigkeit der Unverständigen bringt sie um und die Sorglosigkeit der Toren stürzt sie ins Verderben. Wer aber auf mich hört, der wird sicher wohnen, er kann ohne Sorge sein und muss kein Unheil fürchten.“ Gott sagt: Wenn ihr unverständig seid, wenn ihr nicht auf mich hört, wenn ihr mich ablehnt, dann wird es euch nicht gut gehen. Aber wenn ihr auf mich hört, dann werdet ihr alles bekommen, wonach euer Herz sich sehnt. Ihr werdet keine Sorgen haben, kein Unheil.

[6:56] Kapitel 2: „Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote bei dir bewahrst, so dass du der Weisheit dein Ohr leihst und dein Herz der Einsicht zuneigst, wenn du um Verständnis betest und um Einsicht flehst, wenn du suchst wie Silber und nachforschst wie nach Schätzen, dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen und die Erkenntnis Gottes erlangen.“ Was für ein schöner Satz! Die Weisheit hat hier ein paar Synonyme. Die Einsicht steht für die Weisheit, das Verständnis steht für die Weisheit. Also es werden ein paar andere Synonyme verwendet. Und wir können nach der Weisheit suchen wie nach Silber und nachforschen wie nach Schätzen. Und das können wir mit der Bibel tun. Wenn wir in der Bibel lesen und nicht nur einfach oberflächlich lesen und nicht ja nicht tiefer gehen, dann werden wir nicht so viel abschöpfen und nicht davon mitnehmen, wie als wenn wir in der Bibel wirklich graben, wenn wir nach den Schätzen, nach den verborgenen Schätzen suchen, indem wir Schriftstelle mit Schriftstelle vergleichen, indem wir Bezüge herstellen zwischen den Büchern, zwischen den Kapiteln, den Autoren, dann werden wir viel Reichtum und Schätze aus der Bibel herausziehen und weise werden. Und die Bibel sagt: „Dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen.“ Und die Furcht des Herrn ist ja der Anfang der Weisheit. „Denn der Herr gibt Weisheit aus seinem Mund kommt Erkenntnis und Einsicht. Er hält für die Aufrichtigen Gelingen bereit und beschirmt die, die in Lauterkeit wandeln. Er bewahrt die Pfade des Rechts und er behütet den Weg seiner Getreuen. Dann wirst du Gerechtigkeit und Recht verstehen, Aufrichtigkeit und jeden guten Weg.“ Ich wünsche euch, dass ihr heute Gottes Wort besser versteht, dass ihr Weisheit bekommt, Einsicht und Verständnis und Erkenntnis und dass Gott euch segnen kann, indem ihr diese Dinge bekommt.

[8:59] Lasst uns dafür beten.
[9:01] Lieber Jesus, ich danke dir, dass deine Weisheit für jeden Menschen zugänglich ist. Im Jakobusbrief heißt es: „Wem es an Weisheit mangelt, der bitte sie von Gott, der gern und reichlich gibt.“ Und genau das wollen wir tun. Wir wollen diese Weisheit von dir bitten, damit wir die Furcht erlangen, die der Anfang der Erkenntnis ist. Lehre uns, deinen Rat zu befolgen und lehre uns, jeden Tag Schritte an deiner Hand zu gehen, damit wir nicht in die Irre laufen. Amen.


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