In dieser Lektion der Christ Study Hour 2022 Q2 wird das Leben Abrahams beleuchtet, beginnend mit seinem Aufruf aus Ur. Es wird die Bedeutung seines Glaubens und Gehorsams betont, auch wenn er nicht sofort die volle Verheißung erlebte. Die Lektion thematisiert Abrahams Reise nach Kanaan, seine Begegnung mit Gott und die damit verbundenen Verheißungen. Auch die Herausforderungen wie die Hungersnot und seine menschliche Seite, geprägt von Angst und Lügen, werden thematisiert. Abschließend wird die Trennung von Abraham und Lot sowie die Bedeutung von Gebetsorten und dem ständigen Suchen der Verbindung zu Gott besprochen.
Christ Study Hour 2022 Q2: Genesis – Das Buch vom Anfang: 6. Die Wurzeln Abrahams
Mirjam Giebfried · Christ Study Hour 2022 Q2: Genesis - Das Buch vom Anfang ·Themen: 1. Mose, Bibel, Bibelstudium, Hebräer, Jeremia, JesajaWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2022 Q2: Genesis - Das Buch vom Anfang
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Transkript
[0:31] Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Christ Study Hour hier bei Joel Media. Wir sind mit der Sabbat-Schule schon in der sechsten Woche angekommen und werden uns in den nächsten drei Wochen mit dem Leben von Abraham genau auseinandersetzen. Deswegen geht es heute auch insbesondere um diesen herausragenden Mann, der uns in vielerlei Hinsicht ein gutes Vorbild sein kann. Aber zuerst lasst uns gemeinsam beten.
[1:02] Lieber Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir jetzt Christ Study Hour haben dürfen. Danke für dein Wort, danke Herr, dass du uns den Heiligen Geist schenkst und uns dein Wort erklärt. Aber du tust nicht nur das, du zeigst uns auch, was wir für unser persönliches Leben lernen dürfen. Du gibst uns die Kraft, dass wir deinen Willen tun können. Und Herr, ich danke dir für die Überlieferungen von Abraham und all den Patriarchen und den Propheten, die damals vielleicht nicht immer ein leichtes Leben hatten, aber die dir mit ganzem Herzen nachgefolgt sind. Das auch uns zu deinen treuen Dienern werden und in dir bleiben. Das bitte ich im Namen Jesu.
[2:05] Unser Thema diese Woche steht in Hebräer 11, Vers 8 und 39. Damit haben wir uns letztes Quartal schon beschäftigt. Es ist ein ganz wunderbares Kapitel. Lasst uns diesen Vers aufschlagen in Hebräer 11 und dort Vers 8.
[2:25] "Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, nach dem Ort auszuziehen, den er als Erbteil empfangen sollte, und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er kommen werde." Das ist schon eine sehr beeindruckende Zusammenfassung von Abrahams Geschichte. Wie er aus Ur ausgezogen ist, um in ein Land zu kommen, das er überhaupt nicht kannte. Er hat es auf Gottes Gebot hin getan.
[2:57] Und wir lesen in Apostelgeschichte 7, Vers 5, wo Stephanus das ganze darlegt, dass er keinen Erbteil darin hatte, heißt es: "Und er gab ihm kein Erbteil darin, auch nicht einen Fußbreit, und verhieß es ihm zum Eigentum zu geben und seinem Samen nach ihm, obwohl er kein Kind hatte." Das dürfen wir schon einmal im Kopf behalten, wenn wir Abrahams gesamtes Leben anschauen.
[3:35] Abraham hat eine große Verheißung von Gott bekommen, aber auf ihn trifft zu, was wir dann in Hebräer 11, dort Vers 39 lesen, wo es heißt: "Und diese alle, obgleich sie durch den Glauben ein gutes Zeugnis empfingen, haben das Verheißene nicht erlangt." Das bedeutet, die Verheißung, die Gott Abraham gegeben hat, und damit werden wir uns jetzt gleich noch mehr beschäftigen, die hat Abraham gar nicht in ihrer Fülle erlebt. Gott hat nämlich noch viel mehr für ihn vorbereitet gehabt.
[4:17] Und was sagt einmal Gott? Gott hat einen Himmel voller Segnungen für uns. Also selbst wenn wir jetzt Abrahams Geschichte in den nächsten Wochen studieren, man sehen, wie Gott ihn gesegnet hat, dann dürfen wir doch wissen, es war noch nicht alles, was Gott für ihn vorbereitet hat. Aber schauen wir uns das an in 1. Mose 12 und dort ab Vers 1 lesen wir:
[4:50] "Der Herr aber hatte zu Abram gesprochen: Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus seines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde."
[5:03] "Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein." Was für ein schönes Versprechen ist das doch von Gott! Denn oft erlebt man das, dass man zu Menschen kommt oder vielleicht auch am Arbeitsplatz ist und viele Fehler macht und dann würde man sich doch wünschen, dass Gott auch einem selbst sagt: "Ich will dich zum Segen machen für andere."
[5:34] "Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen, und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde."
[5:51] Und dann kommt Abrahams Reaktion, wo es heißt: "Da ging Abraham wieder her zu ihm, gesagt hat es ist nicht ganz eindeutig, ob das heißt, Abraham ging wieder heraus, gesagt hatte, oder Abraham ging, nachdem der Herr gesagt hatte. Also seine sein Gehorsam war unbedingt und vor allem auf den Punkt genau. Er hat es gehört und er hat gefolgt."
[6:21] Und so oft geht es uns doch auch so, dass wir in der Bibel lesen und wir erkennen etwas, der Heilige Geist spricht zu unserem Herzen, aber manchmal sind wir dann wie später Lot, dass wir zögern, dass wir uns noch viele Gedanken machen und abwägen, ob das wirklich gut sein könnte. Aber Gottes Wille für uns ist das Beste, auch wenn wir es noch nicht durchschauen können.
[6:48] Und so dürfen auch wir Abraham, Gott auf sein Gebot hin folgen. Lass uns das mal ein bisschen genauer anschauen. Hier gibt Gott im Grunde ein vielfältiges Gebot. Er sagt in Vers 1: "Geh hinaus aus deinem Land und geh hinaus aus seiner Verwandtschaft und geh hinaus aus dem Haus seines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde."
[7:18] Gleichzeitig gibt Gott aber auch vier Verheißungen oder eine vierseitige Verheißung. Er sagt: "Ich will dich zu einem großen Volk machen, ich will dich segnen, deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein."
[7:37] Und damit nicht genug, denn in Vers 3 gibt es da noch weiter, wo Gott sagt: "Ich will segnen, die dich segnen." Also das geht noch ein bisschen über Abrahams Gleich weiter, eigentlich hinaus.
[7:57] Das ist sehr schön für uns und sehr ermutigend für uns zu sehen, dass Gott nicht nur ein Gebot gibt, Gott schenkt uns auch ganz viel Verheißungen mit diesem Gebot verbunden. Und so dürfen wir uns sicher sein, wenn Gott dir heute einen Auftrag gibt oder wenn Gott dir heute sagt, dass diese Sünde lassen, dann nur zu deinem Besten, nur weil er dich reich segnen möchte.
[8:34] So, jetzt wollen wir schauen, wer alles aus Ur ausgezogen ist. Erwarten, dass alles, was nur am allein... In Vers 4 lesen wir: "Da ging Abram wieder her zu ihm gesagt hatte, und ging mit ihm."
[8:53] "Abram aber war 75 Jahre alt, als er von Haran auszog, und Abrams seine Frau Sarai und Lot hinzu, und seines Bruders samt all ihrer Habe, die sie erworben hatten, und den Seelen, die sie in Haran gewonnen hatten." Und sie zogen aus, um ins Land Kanaan zu gehen, und sie kamen in das Land Kanaan.
[9:17] Das ist eine sehr interessante Stelle. Da unterschätzt man manchmal, was alles drinsteckt. Und zwar weiß ja so, dass Abraham zuerst auch noch mit seinem Vater Terach da, Terach, das lesen wir in 1. Mose 11, Vers 31, zuerst war mit ihm zusammen auch noch ausgezogen. Und dann gab es einen Halt in Haran, der lange gedauert hat, bis Terach dann starb. Es kam zu einer Verzögerung.
[9:50] Und im Kapitel 11, Vers 31, wird es zwar gibt es den Anschein, dass Terach Abram mitgenommen hatte nach Haran, aber sonst erfahren wir auch im Kapitel 12, Vers 1 zum Beispiel, oder in Apostelgeschichte 7, Vers 2 und 3, dass Gott zu Abram direkt gesprochen hatte. Erst lässt ein bisschen vermuten, dass Abram derjenige war, der gesagt hat: "Wir gehen, wir brechen aus Ur aus und wir gehen nach Haran, beziehungsweise ins Land Kanaan." Sie hatten auch schon eine lange Reise zurückgelegt, fast das gesamte Reich von Kaldea, von Babylon, der damaligen Zeit, in seiner Länge durchzogen.
[11:01] Und die Frage stellt sich, warum verweilten sie dort in Haran? Die Bibel gibt uns nicht wirklich Aufschluss darüber, aber wir dürfen festhalten, es kam zu einer Verzögerung. Und das wirft die Frage auf: Ist es vielleicht heute zutage auch so? Gibt es da Parallelen? Gibt es vielleicht heute auch ein gutes Werk, das angefangen worden ist, wo es zu einer Verzögerung gekommen ist, wo ein gutes Werk plötzlich stagniert?
[11:34] Und wir sehen uns schon so kurz vor den Grenzen Kanaans, doch dass wir können nicht hinein. Ich glaube, auch in der Weltgeschichte sehen wir oder auch überhaupt in der gesamten Kirchengeschichte, dass so viel erreicht worden ist und das Evangelium ist verbreitet worden, teilweise in Windeseile. Und doch, wir sind zwar Kanaan gekommen, aber doch sind wir noch nicht da, wo wir sein sollten. Die Frage stellt sich, warum ist das so?
[12:17] Aber zuerst wollen wir einmal festhalten: Abram ist Abram, damals noch. Später wurde er zu Abraham. Er ist nicht alleine nach Kanaan gereist. Er hat noch andere mitgenommen.
[12:36] Und wenn Sie jetzt Josua 24, Vers 2 lesen, das unterstützt auch so ein bisschen die Vermutung, dass Terach jetzt nicht mit vollem Herzen dabei war und vor allem Eifer nach Kanaan zu gehen.
[12:49] Denn in Josua 24, Vers 2 lesen wir: "Der sprach: So spricht der Herr, der Gott Israels: Eure Väter wohnten vorzeiten jenseits des Stromes, und sie dienten anderen Göttern, auch Terach, der Vater Abrahams und Nach..."
[13:36] Also Terach war auch einer derjenigen, die nur mit halbem Herzen dabei waren. Und allen, die...
[13:42] Und allen, die... Habe das noch konkreter, dass viele von denjenigen, die Abraham damals begleiteten, die Anbetung Gottes mit ihrem Götzendienst vermischten. Das ist an der Stelle eigentlich sogar eine gute Botschaft, denn die meisten dort in Ur hatten sich völlig dem Götzendienst hingegeben, und durch Abrahams Einfluss konnten zumindest einige sich auch Gott nähern.
[14:36] Ja, gibt es hier auch Hinweise, dass Abraham eine Familie mitbrachte, die schon sehr gewachsen war im Charakter? Und das finden wir, wenn wir wieder 1. Mose 12 zurückgehen.
[14:50] Dann lesen wir: "Und Abram nahm seine Frau Sarai und Lot, den Sohn seines Bruders, samt all ihrer Habe, die sie erworben hatten, und den Seelen, die sie in Haran gewonnen hatten."
[15:10] Das heißt, Sarai und Lot haben wahrscheinlich mitgeholfen, andere noch zu dem Haushalt hinzuzufügen. Sie hatten viele Diener, sie hatten ja auch sehr viel Habe, was alles... worum sich alles gekümmert werden musste. Also hat Abraham auch dafür gesorgt, dass er sein Haus gut...
[15:33] ...vorstellen konnte.
[15:43] Wenn wir uns jetzt noch einmal Vers 2 und 3 anschauen, dann merken wir, dass dieser Segen sich teilweise schon in Haran erfüllt hat. Das heißt, "Ich will dich zu einem großen Volk machen, ich will dich segnen, deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein." Abraham hat an Wohlstand und auch an einem guten Ruf bereits in Haran zugenommen. Doch wie wir wissen, war Gottes Verheißung nicht für Haran angegeben, es war für das Land Kanaan.
[16:15] Wir können auch auf Abrahams Verhalten lernen, dass wir ebenso unsere Zeit, die uns hier auf Erden bleibt, nutzen sollten, um Menschen zu Gott zu führen.
[16:34] Das war nicht an der Zeit, auf andere zu warten. Von Nach erfahren wir zum Beispiel, dass er im Land Babylon, in Ur geblieben ist. Er hatte sich zu sehr mit den weltlichen Dingen verbunden.
[16:53] Wenn wir ein bisschen nachrechnen, dann können wir auch erfahren, dass Abram höchstwahrscheinlich, oder mit großer Sicherheit muss ich eigentlich sagen, nicht der älteste Sohn von Terach war, auch wenn er in der Aufzählung zweimal zuerst steht. Denn Abram war 75, als er aus Haran auszog. Sein Vater war 205, als er starb. Das heißt, Terach war 130 gewesen, sein Abram auf die Welt kam. Und somit waren Nach, Ur und Haran sehr wahrscheinlich ältere Brüder von Abraham.
[17:34] Und trotzdem, trotzdem als der jüngere Bruder hat man die Initiative ergriffen, Gottes Ruf zu folgen, aus diesem Land des Abfalls auszuziehen.
[17:50] Lesen wir ab Vers 6: "Und Abraham durchzog das Land bis zur Ortschaft Sichem, bis zur Eiche von More. Damals aber waren die Kanaaniter im Land. Da erschien der Herr dem Abraham und sprach: Deinem Samen will ich dieses Land geben." Und er baute dort dem Herrn, der ihm erschienen war, einen Altar.
[18:15] Das ist ein Wesenszug Abrahams, für den er immer bekannt war. Er war der Mann des Gebets. Er baute Altäre, dort wo er hinkam. Und das erinnert ein bisschen auch daran, wie David das später tat. Abram opferte immer auf den Altären. Und David, als die Bundeslade zu Jerusalem eingeführt worden ist, vorher gab es noch den Vorfall mit Uscha und Nun.
[18:50] Und nun kam David in Ehrfurcht vor Gott, so dass er alle sieben Schritte, die wir...
[19:02] Von allen, die... wieder erfahren, Gott ein Opfer brachte.
[19:06] Was bedeutet dieses Opfer? Es bedeutet, dass er ständig die Verbindung zu Gott gesucht hat. Er war sich trotz des Segens, den er ganz schon sehr bald erlebte, seiner Abhängigkeit von Gott gegenüber bewusst.
[19:22] Und wie oft passiert es uns, dass wir Gott um etwas bitten, dass wir seinen Segen empfangen, und dann nehmen wir diesen Segen und gehen damit weg und erfreuen uns nur noch an Gottes Segen, ohne dass wir zu ihm zurückkommen, um Danke zu sagen?
[20:03] "Hier will ich Dankopfer darbringen und den Namen des Herrn anrufen. Meine Gelübde will ich dem Herrn erfüllen, ja, vor seinem ganzen Volk, in den Vorhöfen des Hauses des Herrn, in deiner Mitte, Jerusalem. Halleluja!"
[20:15] Da wird deutlich, dass Gott wirklich die Ehre und der Dank gebühren, und Abraham hat uns damals schon ein Beispiel gegeben.
[20:29] Jetzt kam es aber zu Stande, dass dieses Land Kanaan, obwohl es so wunderbar war und obwohl Abraham eigentlich schon von Beginn an einfach dort hätte bleiben können, wo er hineingekommen ist, denn es war ein so furchtbar fruchtbares Land und so wundervoll anzuschauen, trotzdem sei weitergezogen. Obwohl das Land so herausragend war, gab es eine große Hungersnot.
[21:06] Und an dieser Stelle muss ich leider sagen, wird es in dem Lektionsheft nicht so ganz deutlich, dass das eine Prüfung für Abraham war. Er ist dann später nach Ägypten gegangen, als es wirklich nichts mehr zu essen gab, und zwar nicht aus dem Grund, dass er Kanaan verworfen hätte, sondern er wollte so schnell wie möglich wieder dorthin zurückkommen.
[21:30] Also können wir es sagen, es war trotzdem eine Tat des Glaubens, die Abraham hier vollzogen hat. Er ist dann nach Ägypten gegangen, aber dort hat ihn dann doch der Unglaube eingefangen. Und Abraham hat oder damals noch Abraham hat eine sehr menschliche Seite von sich gezeigt. Er hat nämlich Angst bekommen.
[21:59] Und Angst ist etwas, was unserem Glauben im Weg steht. Abraham hätte keine Angst haben müssen, denn wenn wir 1. Mose 12 zurückkommen, dann lesen wir da ja in 1. Mose 12 und 13:
[22:25] "Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich sehr fluchen." Und Abraham dachte, na ja, die Ägypter, wenn die meine Frau ist, in Sarai muss sehr schön gewesen sein, wenn sie jetzt einen Blick auf meine Frau werfen, dann werden sie mich bestimmt umbringen.
[22:49] Und so hat er diese Angst, dass er um sein Leben fürchten musste. Aber wie wir jetzt gelesen haben in 1. Mose 12, Vers 3: Gott, wenn dich jemand verflucht, das heißt, wenn irgendjemand etwas anhaben möchte, dann werde ich diese Person verfluchen. Und es soll ein bisschen dieses "größer Brüder"-Denken...
[23:15] "Ich pass auf dich auf", heißt es. "Ich stehe hinter dir. Es kann hier keiner etwas anhaben, weil ich bin viel größer als all diese Menschen." Abraham hätte keine Angst haben können.
[23:28] Doch hat er sie, und das führt ihn dazu, zu lügen, dessen nicht gesagt hat, dass Sarah nicht nur indirekt seine Schwester, sondern auch seine Frau war.
[23:43] Was passierte dann? Wir lesen den Bericht ab Vers 10, wo es dann vorkommt, dass Gott eingreift. Gott schreitet ein und Gott lässt es nicht zu, dass die Sarah zur Frau nimmt, denn er hatte sie bereits an seinen Hof geholt. Aber wir lesen in Vers 17: "Aber der Herr schlug den Pharao und sein Haus mit großen Plagen um Sarai, der Frau Abrahams willen."
[24:19] Da sprach der Pharao den Abraham und sprach: "Was hast du mir da angetan? Warum hast du mir nicht mitgeteilt, dass sie deine Frau ist? Warum hast du gesagt, sie ist meine Schwester, so dass ich sie mir zur Frau nehmen wollte? Und nun, siehe, da ist deine Frau, nimm sie und geh!"
[24:38] Also der Pharao muss sehr empört gewesen sein. Und Gott hat eingegriffen. Gott hat Plagen geschenkt, sodass der Pharao merkt, da stimmt etwas nicht. Und er hat herausgefunden, dass es um Sarai...
[25:04] Das ist auch für uns eine Begebenheit, die uns Trost schenken darf. Denn obwohl Abraham hier etwas Falsches gemacht hatte, er hatte Angst gehabt, er hatte im Unglauben gehandelt, trotzdem hat Gott ihn nicht ganz fallen lassen.
[25:23] Und dazu gibt es eine sehr schöne Stelle. Ich muss kurz auf meine Notizen schauen, wo das steht.
[25:35] Das steht in Psalm 37, Vers 24. Im Psalm 37, Vers 24 wird ganz klar ausgedrückt, was Gottes Handeln hier bedeutet.
[26:04] Ich lese ab Vers 23: "Vom Herrn werden die Schritte des Mannes bestätigt, wenn ihm sein Weg gefällt. Fällt er, so wird er nicht gestreckt liegen bleiben, denn der Herr stützt seine Hand." Das ist schön. Dort hat es nicht zugelassen, dass Sarai noch in größere Gefahr kommt, sondern Gott hat seine Hilfe gleich angeboten. Er hat diese Plagen geschenkt, nur als Hinweis, nicht um irgendwie dem Pharao jetzt groß Schaden zu tun.
[26:39] Und so konnte die Sache gelöst und auch bereinigt werden.
[26:49] In 1. Mose 12, Vers 16 gibt es eine Stelle, die etwas irritiert in meiner in meinen Augen. Ich habe das so gelesen.
[26:59] Und dachte mir, ja, wie geht es jetzt weiter mit Sarai? Wie entwickelt sich die ganze Geschichte? Und dann heißt es: "So plötzlich, und es ging Abram um ihre Willen, und er bekam Schafe, Rinder und Esel, Knechte und Mägde, Eselinnen und Kamele." Klar, gehört es auch zu dem Bericht, aber hier wird jetzt plötzlich wieder auf Abrahams Hab und Gut, Hab und Gut eingegangen. Und wir fragen uns, warum?
[27:32] Nun, es steht da und scheinbar ist es auch wichtig, sonst würde es hier nicht dastehen. Das bedeutet für uns, dass Abraham auch in Ägypten mit Wohlstand gesichert worden ist. Und auch wenn diese Hungersnot eine Prüfung für ihn war, so hat Gott doch nicht lange aushalten können, dem Leiden Abrahams zuzusehen, und er wollte ihn gleich wieder segnen.
[28:05] Gott übertreibt es mit Prüfungen nämlich keinesfalls, wie wir auch in 1. Korinther 10, Vers 13 versichert werden.
[28:18] Was sonst? 1. Mose 13 etwas genauer anschauen.
[28:29] 1. Mose 13 muss man sich im Klaren darüber werden, was passiert. In 1. Mose 13 geht es jetzt um die Trennung von Abraham und Lot.
[28:39] Und es ist ein sehr interessanter Bericht, wie es hier heißt: "Und er zog weiter von einem Lagerplatz zum anderen, schließt ab Vers 3 vom Mädel her bis nach Bethel, bis zu dem Ort, wo sein Zelt zuerst gestanden hatte, zwischen Bethel und..."
[28:57] Und da merken wir wieder, Abraham wollte wieder nach Kanaan zurückkommen. Auch wenn es ja, der Zug nach Süden, dann bedeutet es nicht, dass er südwärts zurück, denn eigentlich ist er wieder nach Norden in den Süden vom Land Kanaan angezogen, nach Bethel, an die Stätte des Altars, den er dort zuerst errichtet hatte.
[29:23] Und Abraham rief dort die Namen des Herrn an. Gibt es auch in deinem Leben eine Stelle, worauf du zurückkommen kannst, wo du Gott begegnet bist, du Gott anbeten kannst?
[29:43] Vielleicht ist das irgendwie deine Bettkante, vielleicht ist das ein bestimmter Zeitpunkt jeden Morgen, wo du mit Gott Zeit verbringen kannst und selbst wenn du auch dann einmal, vielleicht unmerklich von Gott getrennt fast, kannst du wieder dahin zurückkehren.
[30:12] Aber auch Lot, der mit Abraham ging, hatte Schafe, Rinder und Zelte und das Land. Er trug es nicht, dass sie beieinander wohnten, denn ihre Habe war groß und sie konnten nicht beieinander bleiben. Und es entstand Streit zwischen den Hirten über Abrahams und den Hirten über Lots.
[30:28] Abram und den Hirten über Los, wie auch wohnten zu der Zeit die Kanaaniter.
[30:31] Auch wohnten zu der Zeit die Kanaaniter und die Perisiter dem Land. Wohlgemerkt, es war nicht Streit zwischen Abram und Lot, sondern es war Streit zwischen ihren Hirten.
[30:42] Dann Abram sagt später: "Es soll doch nicht Streit sein zwischen mir und dir, zwischen meinen Hirten und deinen Hirten." Also Abram war sehr versöhnlich, laut gegenüber.
[31:02] Und das war auch eine Eigenschaft von ihm, die sehr vorbildlich ist. Denn gerade, wenn Menschen reich werden und sehr viel haben, es ihnen gut geht, dann denken sie oft nur noch an sich.
[31:15] Dann fällt es ihnen schwerer, großzügig zu sein und auch mit anderen zu teilen, an andere zu denken. In Jakobus 1 erfahren wir, dass zum Beispiel, dass der Reiche schon fast mit einem gleichzusetzen ist, der nicht mehr an Gott denkt.
[31:38] Aber hier gibt es einen schönen Vers und zwar 18.
[31:46] Da sprach Abram zu Lot: "Es soll doch nicht Streit sein zwischen mir und dir, zwischen meinen Hirten und deinen Hirten, denn wir sind Brüder."
[32:01] Das ist so schön, dass Abram Lot einen Bruder nennt. Und das tut er hier nicht nur einmal aus Versehen, sondern auch in Kapitel 14, für die Verse 14 und 16, da heißt es, dass Abraham Lot einen Bruder sei.
[32:20] Er hat ihn mit sich auf eine Ebene gestellt und das sehen wir, die Demut, die Abram doch gezeigt hat.
[32:26] Abram ihn auch nicht an seinem Reichtum. Gott hatte ihn ja verheißen, das Land zu schenken. Und doch sagte hier, wenn wir genau lesen, steht nicht das ganze Land steht dir nicht das ganze Land offen.
[32:50] In Vers 9, das bedeutet, Abram bietet jetzt Lot an, ein Teil des Landes für sich zu wählen. Er sagt, wenn du dort hingehst, dann gehe ich dahin. Wenn du dahin gehst, dann gehe ich dort hin, dass wir uns nicht mehr in die Quere kommen und auch nicht uns regieren.
[33:11] Aber er bietet Lot zuerst das Land an und es sagt, weil du dir dein Teil, obwohl er der ältere war, obwohl er sozusagen der der Kopf, sage ich jetzt mal, von dieser ganzen Kompanie war, die daraus gezogen war, sagt er, du dir aus, du kannst nehmen, was du möchtest.
[33:33] Das war für Lot. Er verteilt, wie wir gleich merken werden, Lot nimmt das, was er zuerst, was er sieht, was seinen Augen gefällt. Und das ist eine Sünde, die ganz oft vorkommt. Schon im Garten Eden war das so.
[33:52] Ja, so war es. Aber Abram ist sehr großzügig.
[34:03] Nun, in Vers 10 lesen wir, da hob Lot seine Augen auf und sah die ganze Jordan, denn sie war überall bewässert. Ein Lot, der gerade erst vor der Hungersnot geflohen war, es sieht jetzt diese Jordan und zog gegen Osten. So trennte sich ein Bruder von dem anderen.
[34:23] Auch wieder interessant, sie waren scheinbar Brüder als Brüder im Glauben. Abram wohnte im Land Kanaan und Lot wohnt in den Städten der Aue und der schlug sein Zelt auf bis nach Sodom hin.
[34:41] Aber die Leute von Sodom fand sehr böse und sündigten schlimm gegen den Herrn. Die Sodomiter waren damals schon anscheinend sichtbar böse. Und wir wissen es nicht so ganz, ob Lot das einfach ignoriert hat oder ob es in Kauf genommen hat.
[35:04] In Salz hat es sich mit später verheerenden Folgen dieses Stück Land ausgesucht.
[35:15] Ganz anders im Kontrast wäre es, wenn man eine Haltung wie David hat, der im Psalm 85, Vers 10 sagt: "Gewiss ist seine Rettung die ihn nahe, die ihn fürchten, damit die Herrlichkeit in unserem Land wohne."
[35:47] Gnade und Wahrheit sind einander begegnet, Gerechtigkeit und Friede haben sich geküsst. Hier geht es ihm aber eher darum, dass die Herrlichkeit, dass Gott uns in dem Land wohnt.
[36:02] Abram hat lieber einen Ort ausgesucht, wo er mit Gott verbunden sein könnte und nicht so sehr geschaut, was da noch sonst an Fruchtbarkeit im Land da ist.
[36:19] Wenn wir jetzt weiterlesen in 1. Mose 13, dann heißt es: "Interessant, sind der Herr aber sprach zu Abram, nachdem sich Lot von ihm getrennt hatte: Hebe deine Augen auf und schau von dem Ort, wo du wohnst, nach Norden, Süden, Osten und Westen."
[36:57] Gott hat Abrams Großzügigkeit in dem Fall belohnt. Jetzt ist Gott derjenige, der sagt: "Schau mal, was ich für dich bereit gehalten habe." Lot hat seinen Teil schnell ausgewählt, aber ich habe auch einen Teil für dich.
[37:16] Und Abram wurde weiterhin noch sehr wohlhabend in dieser Gegend, in der dann war. Hat sich auch verbündet mit den Menschen, die um ihn herum waren, ausgekommen war es, glaube ich, und Marie und diese anderen ansässigen dort im Land.
[37:39] Die haben ihm später geholfen. Dann in dem Kapitel 14 geht es um eine Schlacht, da geht es um einen Kampf. In diesem Kampf wird nicht nur kurz, an diesem Kampf hätte verheerende Folgen für diejenigen, die im Land wohnten und auch unter anderem für Lot.
[38:01] Wie lesen ab Vers 1, Kapitel 14: "Und es geschah zur Zeit Amrafels, des Königs von Sinear, Arjox, des Königs von Elasar, des Königs von Elam und Tidal, des Königs von Gojim, dass sie Krieg führten mit Bera, dem König von Sodom, und mit Birsa, dem König von Gomorra, und mit Schinab, dem König von Adma, und mit Semeleber, dem König von Zeboim, und mit dem König von Bela, das ist Zoar."
[38:34] Also es war ein ganz, ganz viele Völker oder Stämme aus dem Land Kanaan darin verwickelt. Und es war ein heißer Kampf, denn erst hatte Kedorlaomer die anderen unterdrückt, dann gab es eine Revolte, dann wurde sie niedergeschlagen und so haben sich viele damit hinein gemischt.
[39:02] Der Krieg fand in dem Tal statt, wo jetzt das Salzmeer ist, heißt es in Vers 3.
[39:13] Und dann kommt es zustande, dass in dem Krieg auch Lot gefangen und verschleppt wird, Lot und seine Habe. Und man könnte sich fragen, wo ist jetzt sein schönes Jordantal da hingekommen? Was hat er jetzt damit, dass er sich den menschlichen Augen besseren Teil der Welt hat, hatte es auf eigene Faust getan?
[39:40] Aber trotzdem schreitet oder trotzdem greift Abram ein. Und auch das sehen wir wieder, wie Abram diese Liebe, diese Bruderliebe Lot gegenüber gehabt hat.
[40:09] Schlag mal mit mir auf Römer 12. Dort in Römer 12, Vers 10 heißt es: "In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander, in der Ehrerbietung, komme einer dem anderen zuvor."
[40:26] Auch das hat Abram dann schnellstmöglich praktiziert. Er hat seine Verbündeten zusammengerufen und sie haben gemeinsam Krieg geführt gegen die Feinde, die Lot verschleppt hatten.
[40:41] Und das sehen wir, Abram war scheinbar vorbereitet. Er hatte seinen seinen Haushalt, also die kampffähigen Männer dort gut ausgerüstet. Sie waren scheinbar gute Krieger und mit Gottes Hilfe, durch Gottes Kraft, konnte Lot wieder zurückerhalten werden. Er konnte befreit werden.
[41:04] In Römer 12 und dort auch noch Vers 18, da heißt es: "Ist es möglich, so viel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden."
[41:22] Und das ist auch eine interessante Stelle, denn später erfahren wir, wenn wir auch das Kapitel im Patriarchen und Propheten ließen, dass eigentlich keinen Unfrieden wollte. Das liegt auch nahe, denn er ist ja erst wach geworden und hat erst seine Truppen zusammen gerufen, als es um das Wohl eines anderen ging, nicht um sein eigenes.
[41:54] Was eigentlich war er nie kein kriegerischer Mann, aber er wollte im anderen helfen.
[42:03] Und auch wenn Lot undankbar gewesen war, so hatte doch praktisch hat Abram doch praktiziert, was hier in Vers 21 steht: "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute."
[42:26] Nach dem Sieg, diesen verheerenden Sieg über die Feinde, hat Abram eigentlich eine große Beute gemacht. Und er hätte sich ja denken können, Gott möchte mich doch segnen, als so behalte ich alles für mich. Doch als ihm gedankt wird und es heißt: "Gib mir die Menschen, also du hast die Menschen befreit, lass diese Menschen auch wieder leben."
[43:03] Und du bekommst die ganze Habe, die Beute. Das sagt Abram: "Nein, ich will nichts, ich will nichts haben." Es könnte doch sein, dass du sagst, ich habe mich durch dich bereichert. Er wollte nichts annehmen.
[43:19] Er wollte auch gar nicht so sehr diesen Erbteil von einem Land mit eigener Kraft an sich reißen. Das wollte er nicht. Er hat sich lieber den Wohlstand von Gott schenken lassen.
[43:40] Aber dann lesen wir in 1. Mose 14 und dort ab Vers 17: "Als aber Abram von der Schlacht gegen die Könige, die mit ihm waren, zurückkehrte, da ging ihm Melchisedek, der König von Salem, entgegen, der Brot und Wein herbei brachte. Er war ein Priester Gottes des Allerhöchsten. Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet sei Abram von Gott, dem Allerhöchsten, dem Besitzer des Himmels und der Erde. Und gelobt sei Gott, der Allerhöchste, der deine Feinde in deiner Hand gegeben hat."
[44:29] Und Abram, das ist ein kurzer, kleiner Satz, der wichtig ist, und Abram gab ihm den Zehnten von allem. Hier ist uns Abram ein Vorbild wieder mal.
[44:46] Er hat den Zehnten gegeben. Nach dem beweist, dass er nicht an diesen irdischen Gütern hängt.
[44:51] Wisst ihr, manchmal höre ich, dass wenn es um den Zehnten geht, dann sagen Menschen: "Naja, ich kann den Zehnten nicht mit gutem Gewissen geben, denn ich weiß nicht, was damit angestellt wird, was damit passiert."
[45:11] Ist es ist ja mein Geld, oder? Ihr Lieben, der Zehnte ist nicht unser Geld. Der Zehnte ist Gottes Geld. Egal, ob es jetzt sich eben um Geld oder wie hier um das Hab und Gut handelt, der Zehnte gehört Gott, denn er hat uns damit beauftragt, ihm zu geben.
[45:36] Und das erinnert mich immer wieder an 1. Chronik, was glaube ich, die zweite Chronik 29, wo es dann heißt, wo David sagt: "Wir geben nichts aus, es ist uns selbst, alles Gute, was wir dir bringen, her, dass es aus deiner eigenen Hand ist."
[45:57] Das ist eine Einstellung, sollten wir auch den Zehnten gegenüber haben und dann darf es uns nicht schmerzen, ihn zu geben.
[46:11] Da ist uns Abram wieder zum Vorbild geworden.
[46:18] Und trotzdem weiß auch ein Typus für dafür, wie später es mit Jesus sein würde. Wir haben in der Lektion ja den Hebräer 7 Vers angegeben. Ich werde jetzt nicht so genau darauf eingehen, weil wir letztes Quartal uns schon ausgiebig damit beschäftigt haben.
[46:38] Aber lasst uns noch kurz bis Vers 11, 44 angehen.
[46:51] Der Herr hat gesprochen und es wird ihn nicht bereut. Anders als es vor der sind später war. "Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks."
[47:08] Das ist interessant, denn Jesus, unser Hoherpriester, war nicht aus der Linie Aarons von Levi, sondern von Juda.
[47:19] Er war aber auch, wie das dann im Hebräer 7 alles genauer erörtert wird, eben ein Priester nach der Weise Melchisedeks, von dem man nicht genau sagen kann, was seine, was ein Ursprung ist, weil Jesus selbst Gott ist.
[47:44] Hebräer 5 Vers 6 spricht das auch noch mal an, was auf Hebräisch 5 Vers 6, wo hier zitiert wird: "Wie er auch an anderer Stelle spricht: Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks."
[48:08] Also Jesus war so, oder Jesus ist so ein Priester.
[48:11] Und wir dürfen wissen, wir dürfen immer diese Geschichte im Kopf haben, wenn es um den Zehnten geht. Wir bringen unser Geld zu Gott. Es gehört ihm schon. Er fordert eigentlich nur was, worauf ich sowieso schon ein Recht hätte.
[48:29] Wir dürfen, sowie Abraham, in guten und in schlechten Zeiten an Gott festhalten. Wir sollen nicht an diesen irdischen festhalten. Und da kommen wir zur Hebräer 11 zurück, wo ich noch einmal verdacht lesen möchte.
[48:50] "Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, nach dem Ort auszuziehen, den er als Erbteil empfangen sollte, und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er kommen werde. Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf, wie in einem fremden Land, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung. Denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist."
[49:29] Und damit möchte ich auch schließen, was wir diese Woche von Abraham mitnehmen dürfen, ist, er hat sich ganz auf Gott verlassen, hat immer wieder die Nähe Gottes gesucht, hat sich nicht an den Segen geklammert, sondern an den Siegesgeber.
[49:49] Und das hat ihn in seinem Leben so erfolgreich gemacht. Ich wünsche auch dir und mir, dass auch wir uns an Gott klar, nicht an irdische setzen. Lasst uns gemeinsam beten.
[50:03] Über Vater im Himmel, ich danke dir für die Geschichte von Abraham, die wir jetzt genauer anschauen konnten. Und ich bitte dich, dass du jeden von uns dazu ermutigen kannst, auch dass wir selbst für uns die Geschichte Abrahams noch genauer studieren, nicht um zu sagen, wie toll Abraham gewesen ist, sondern um zu sehen, was du Großes gemacht hast.
[50:32] So wie du zum Beispiel auch im Fall von Sarah eingegriffen hast, als sie in Ägypten war. Danke, Herr, dass auf mich Verlass ist.
[50:47] Danke, Herr, dass du noch so viel größeren Segen für uns bereithält. Und danke, Vater, dass selbst die Prüfungen, durch die wir gehen, für uns zum Segen werden dürfen. Im Namen Jesu. Amen.
[51:01] [Musik]
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