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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp Sprüche 5:20-6:26. Sie warnt eindringlich vor den Fesseln der Sünde und betont die befreiende Kraft Jesu. Das Video behandelt biblische Ermahnungen gegen Bürgschaft, Faulheit, Falschheit und Ehebruch und ermutigt zu einem weisen, fleißigen und treuen Leben nach Gottes Geboten.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

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[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Wir nehmen uns heute die Seite 675 vor, von Sprüche 5 beenden und Sprüche 6 zusammen lesen. Und bevor wir das tun, beten wir wie immer.

[0:43] Lieber Vater im Himmel, wir bitten dich, dass dein Wort uns heute ein Lehrmeister ist, dass wir den Rat deines Wortes uns zu Herzen nehmen und annehmen und danach leben. Und dafür danken wir dir. Amen.

[0:59] Es geht immer noch um die Verführerin, um die Frau, die uns verführt, im reellen Sinne, aber auch im geistlichen. Und so lesen wir ab Vers 20 in Sprüche 5: „Warum aber, mein Sohn, solltest du von einer Verführerin entzückt sein und den Busen einer Fremden umarmen? Denn die Wege eines jeden liegen klar vor den Augen des Herrn, und er achtet auf alle seine Pfade. Den Gottlosen nehmen seine eigenen Missetaten gefangen, und von den Stricken seiner Sünde wird er festgehalten. Er stirbt an Zuchtlosigkeit, und infolge seiner großen Torheit taumelt er dahin.“

[1:42] Wir kennen die Sünde alle, keiner von uns ist ohne Sünde. Und ihr kennt dieses Gefühl, dass die Sünde einen wie in Stricken gefangen hält. Man möchte aus ihr raus, aber man hat das Gefühl, man wird immer wieder zu Boden gezogen. Und genau das Bild zeichnet die Bibel, dass die Sünde uns ja mit Stricken eingefangen hat und uns gefangen hält und uns immer wieder zu Boden zieht. Und der Einzige, der uns daraus helfen kann, ist Jesus. Er kann die Stricke in einem Moment sich in Luft auflösen lassen. Und das ist so eine schöne, frohe Botschaft, dass wir nicht, so wie es die Bibel sagt, an der Zuchtlosigkeit und an der Sünde sterben müssen, sondern dass wir frei werden können von ihr. Denn die Bibel sagt: „Wen Jesus frei macht, den macht er wirklich frei.“ Und da bleibt kein einziges Seil und kein einziger Strick übrig, der noch an unserem Fuß hängt.

[2:47] Wir beginnen Kapitel 6. Und Kapitel 6 ist unterteilt in mehrere kleine Abschnitte, wo es um verschiedene Warnungen geht. Und wir beginnen mit der Warnung vor einer Bürgschaft, das heißt, wo wir uns ja in Abhängigkeit begeben, finanzielle Abhängigkeit. „Mein Sohn, hast du dich für deinen Nächsten verbürgt, für einen Fremden dich durch Handschlag verpflichtet? Bist du durch ein mündliches Versprechen gebunden, gefangen durch die Worte deines Mundes? Tu doch das, mein Sohn, rette dich! Denn du bist in die Hand deines Nächsten geraten. Darum gehe hin, wirf dich vor ihm nieder und bestürme deinen Nächsten. Gönne deinen Augen keinen Schlaf und deinen Lidern keinen Schlummer! Rette dich aus seiner Hand wie eine Gazelle und wie ein Vogel aus der Hand des Vogelstellers.“

[3:42] Die Bibel sagt: „Sieh, wenn wir in Abhängigkeit geraten sind von einer anderen Person, sei es finanzieller Art oder weil wir etwas versprochen haben, dann sagt sie, was wir tun sollen.“ Es gibt einen richtig praktischen Ratschlag hier in diesem Kapitel: Wir sollen hingehen, wir sollen uns vor der Person niederwerfen, das heißt, wir sollen uns demütigen und sollen ja nicht auf unser Recht pochen oder groß auftreten, sondern wir sollten uns ja klein machen und sollen darum bitten, dass wir entlassen werden aus dieser Abhängigkeit. Und dann wird Gott das segnen und wird uns helfen da raus. Ich verstehe Vers 4 so, dass wir unseren Augen keinen Schlaf gönnen sollen, dass wir beten sollen darum, dass, wenn wir in so einer Abhängigkeit geraten sind, dass wir wirklich Gott um Beistand bitten, dass er uns hilft da raus zu entkommen. Gott möchte, dass wir von niemandem in einer negativen Weise abhängig sind, von keinem Menschen, sondern dass wir allein von Jesus abhängig sind. Das ist die einzige Abhängigkeit im Leben, die uns gut tut.

[4:49] Vers 6: Warnung vor der Faulheit. „Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise! Obwohl sie keinen Anführer hat, weder Vorsteher noch Herrscher, bereitet sie dennoch im Sommer ihr Brot und sammelt in der Erntezeit ihre Speise. Wie lange willst du liegen bleiben, du Fauler? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf? Ein wenig schlafen, ein wenig schlummern, ein wenig die Hände in den Schoß legen, um zu ruhen – so holt dich die Armut ein wie ein Läufer und der Mangel wie ein bewaffneter Mann.“

[5:23] Die Bibel hätte kein treffenderes Tier finden können für den Fleiß als die Ameise. Wir alle haben wahrscheinlich schon mal einen Ameisenhügel gesehen und gesehen, wie emsig die Ameise arbeiten kann. Sie ist fleißig, sie ist unermüdlich, sie ist auch stark und sie ist auch klug, sagt die Bibel, denn sie sammelt in guten Zeiten für schlechte Zeiten. Und diesen Vergleich zieht die Bibel heran für uns Menschen und sagt: „Du sollst sein wie die Ameise, du sollst dich genauso fleißig und emsig betätigen und selbst vorsorgen, sollst weitsichtig handeln.“ Und sie stellt hier ganz viele rhetorische Fragen, ob wir denn nun liegen bleiben wollen oder ob wir denn nicht endlich mal aufstehen möchten. Das heißt, die Bibel sagt: Als Gläubige sollen wir Fleiß an den Tag legen, wir sollen nicht faul rumliegen, wir sollen nicht nutzlos sein. Denn am Ende hilft uns so eine fleißige Lebenseinstellung auch dazu, dass wir selber mehr Achtung vor uns selber haben oder andere Leute uns schätzen, weil wir uns für etwas einsetzen. Ein fauler Mensch wird von niemandem geschätzt und geachtet. Und so ja, empfiehlt uns die Bibel, dass wir uns an der Ameise ein Beispiel nehmen. Vers 12:

[6:47] Wir lesen von der Warnung vor Falschheit. „Ein Taugenichts, ein nichtswürdiger Mensch ist, wer umhergeht mit trügerischen Reden und dabei mit seinen Augen blinzelt und mit seinen Füßen Zeichen gibt und mit seinen Fingern deutet. Verkehrtheit ist in seinem Herzen, er schmiedet Böses allezeit, streut er Zwietracht aus. Darum wird sein Verderben plötzlich über ihn kommen, augenblicklich wird er zerschmettert werden, unrettbar.“

[7:18] Falschheit ist etwas, was Gott nicht leiden kann. Wenn wir trügerische Reden reden, wenn wir hinter dem Rücken vielleicht Zeichen machen, etwas versprechen, aber es nicht so meinen, wenn wir im Herzen Verkehrtheit haben. Gott hat das in seinem Himmel sogar erlebt, denn Luzifer hat genau das getan. Er hat vorne herum Gott etwas vorgespielt und hintenherum hat er Lügen über Gott erzählt bei anderen Engeln. Gott hat das natürlich gewusst, weil Gott ist allwissend. Aber Gott kann so ein Verhalten nicht ausstehen und er mag es nicht. So heißt es weiter: „Diese sechs hasst der Herr, und sieben sind seiner Seele ein Gräuel: stolze Augen, eine falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen, ein Herz, das böse Pläne schmiedet, Füße, die schnell zum Bösen laufen, ein falscher Zeuge, der Lügen ausspricht, und einer, der Zwietracht zwischen Brüdern sät.“ Über diese Verse könnte man einige Predigten halten, aber es ist interessant, dass sie hier aufgezählt sind als ein Konglomerat an Dingen, die Gott wirklich verabscheut, von der Tiefe seines Herzens. Er möchte nicht, dass wir stolz sind, dass wir Böses sagen, dass wir unschuldiges Blut vergießen, dass wir böse Pläne im Hintergrund schmieden und zu Bösem laufen und lügen. All das möchte Gott nicht, dass wir Zwietracht und Streit säen untereinander.

[8:51] Warnung vor Ehebruch, Vers 20: „Bewahre, mein Sohn, das Gebot deines Vaters und verwirf nicht die Lehre deiner Mutter! Binde sie beständig auf dein Herz, schlinge sie um deinen Hals.“ Dieses Bild kennen wir schon als ein Andenken, das wir uns machen sollen, damit wir daran denken. „Eine Schlinge um den Hals. Wenn du gehst, sollen sie dich geleiten; wenn du dich niederlegst, sollen sie dich behüten; und wenn du aufstehst, so sollen sie zu dir reden.“ Das heißt, die Worte, die Erinnerungen, die wir uns angebunden haben, natürlich im geistigen Sinne, und die sollen wir immer wieder denken. Denn „das Gebot ist eine Leuchte und das Gesetz ist ein Licht.“

[9:35] Jesus ist auch das Licht und Jesus ist auch das Wort. Und das Wort ist natürlich das Gesetz und das Gebot. Und wir sollen uns das Gebot wirklich zu Herzen nehmen, Jesus zu Herzen nehmen. „Unterweisung und Ermahnung sind ein Weg des Lebens, um dich zu bewahren von der bösen Frau, vor der glatten Zunge der Fremden.“ Wieder der Kontrast von der Verführerin zu der Weisheit, von der Sünde zu Jesus. „Begehre nicht in deinem Herzen nach ihrer Schönheit und lass dich nicht fangen von ihren Blicken. Denn um einer hurerischen Frau willen kommt man an den Bettelstab, und die Frau eines anderen gefährdet die kostbare Seele.“ Die Bibel kennt viele Beispiele von Männern, die Ehebruch begangen haben und die ihr Leben ruiniert oder fast ruiniert haben. Ganz prominente Beispiele sind David und Salomo. Auch Jakob gehört dazu, der viele Frauen gehabt hat. Keiner von ihnen ist glücklich geworden mit vielen Frauen. Die Männer, die in der Bibel glücklich geworden sind, sind die, die eine Frau gehabt haben und ihr treu geblieben sind. Und so warnt die Bibel uns, dass wir auch der Frau, die wir haben, treu bleiben. Und ich übertrage das auch mal auf die Frauen, dass wir unseren Männern treu sind, die wir haben, um nicht anderen Männern hinterherzulaufen.

[10:56] In diesem Sinne möchte ich euch heute an diesem Tag ermutigen, euren Ehepartner zu schätzen, ihn lieb zu haben und ihm etwas Gutes zu tun. Lasst uns dafür beten.

[11:06] Lieber Herr Jesus, wir begehren deine Weisheit, wir begehren, dass wir deine Gebote halten, dass wir einander treu sind und dass wir auch dir treu sind. Herr, schenk uns das heute an diesem Tag und natürlich nicht nur heute, sondern auch für immer. Das bitten wir in deinem Namen. Amen.

[11:24] [Musik]


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