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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ warnt Rabea Kramp eindringlich vor den verheerenden Folgen des Ehebruchs, basierend auf Sprüche 6:27-7:25. Sie erklärt, wie Sünde nicht nur den Täter, sondern auch Unschuldige in Mitleidenschaft zieht und wie Gottes Eifersucht auf Untreue reagiert. Das Video ermutigt dazu, wachsam zu sein, das Herz zu behüten und Gottes Gebote als wertvollen Schatz zu bewahren, um Versuchungen zu widerstehen und Gott treu zu bleiben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Wir lesen zusammen die Seiten – äh, wir beenden Sprüche 6 und beginnen Sprüche 7. Und wie immer möchte ich mit euch gemeinsam beten.

[0:45] Lieber Herr Jesus, du hast in deiner Bibel so viele Warnungen geschrieben, damit wir auf deinen Rat hören und damit wir nicht die Fehler tun, von denen du uns bewahren möchtest. Herr, gib, dass wir diesen Rat annehmen, damit wir klug werden und dass wir deine Weisheit hochhalten und schätzen, damit wir unsere Seele nicht in Gefahr bringen. Das bitte ich in deinem Namen. Amen.

[1:12] Wir sind immer noch in Kapitel 6, wo es um den Ehebruch ging, und beginnen mit Vers 27: "Kann jemand Feuer in seinem Gewand tragen, ohne dass seine Kleider in Brand geraten? Oder kann einer auf glühenden Kohlen schreiten, ohne sich die Füße zu verbrennen? So ergeht es dem, der zu der Frau seines Nächsten geht. Keiner wird ungestraft bleiben, der sie anrührt."

[1:38] Wir kennen das alle, dass wir Sünde im Dunkeln tun, im Verborgenen, dass wir versuchen, dass niemand davon mitkriegt. Und so ist es auch mit dem Ehebruch, eine Sünde, die wir versuchen zu verdecken, zu vertuschen. Aber die Bibel stellt hier rhetorische Fragen und sagt: Wenn ein Feuer in dem Gewand ist, kann es nicht verborgen bleiben, es wird ein ganzes Gewand in Flammen aufgehen lassen. Oder wenn du auf glühenden Kohlen gehst, kann man danach sehen, dass deine Füße kaputt sind, dass du verbrannt bist? Und so ist es auch mit dem Ehebruch. Ehebruch wird nicht ungestraft bleiben, sagt die Bibel.

[2:22] Und wir werden von dieser Sünde wirklich nicht loskommen, es sei denn, wir bitten um Vergebung und wir räumen in unserem Leben damit auf. Sie wird uns anhängen, wenn wir nicht einen klaren Schlussstrich ziehen.

[2:37] "Man verachtet den Dieb nicht, wenn er stiehlt, um sein Leben zu fristen, weil er Hunger hat. Wird er ertappt, so muss er siebenfach bezahlen und alles hergeben, was er im Haus hat. Wer aber mit einer Frau Ehebruch begeht, ist ein herzloser Mensch. Er richtet seine eigene Seele zugrunde, wenn er so was tut."

[22:59] Wenn ein Mensch Ehebruch begeht, dann zieht er nicht nur seine eigene Seele in den Abgrund, sondern auch die seines Ehepartners. Die Sünde, die wir tun, die hat auch immer einen Einfluss auf andere, nicht nur auf uns selber. Das ist mit jeder Sünde so. Und wir zerstören nicht nur unser eigenes Leben durch Sünde, sondern auch das Leben derer, die mit uns sind. Das kann der Ehepartner sein, es können die Kinder sein, es kann die Familie, es können Freunde sein. Sünde ist so ausgelegt, dass sie sich verbreitet und dass sie auch immer die, die unschuldig sind, mit in Mitleidenschaft zieht.

[3:37] "Schläge und Schmach werden ihn treffen, und seine Schande ist nicht auszutilgen. Denn die Eifersucht versetzt einen Mann in glühenden Zorn, und am Tag der Rache wird er nicht schonen. Er wird nicht bereit sein, Sühnegeld anzunehmen und lässt sich auch durch das größte Geschenk nicht besänftigen."

[3:59] Ein Ehemann, der betrogen wurde, der ist voller Eifersucht, sagt die Bibel. Und genauso ist Gott voller Eifersucht. Das heißt sogar in den Zehn Geboten, am Anfang von Kapitel 20 in 2. Mose, dass Gott ein eifersüchtiger Gott ist. Denn der Satan, der Luzifer, hat seine Kinder verführt. Wir sind die Braut von Jesus, und wir begehen Ehebruch, geistlichen Ehebruch, wenn wir die Sünde tun. Und Gott ist am Tag der Rache und am Tag des Zorns böse auf den Satan, der uns verführt hat zur Sünde, und wird ihn vernichten.

[4:40] Deswegen wird der Ehebruch und die Untreue so oft verwendet als Bild zwischen Gott und seinen Kindern.

[4:50] Kapitel 7: "Mein Sohn, bewahre meine Worte und birg meine Gebote bei dir. Bewahre meine Gebote, so wirst du leben, und bewahre meine Lehre wie deinen Augapfel."

[5:03] Ein schöner Vergleich. Auch wir, wird in der Bibel gesagt, sind wie Gottes Augapfel. Aber umgekehrt sagt die Bibel, wir sollen die Gebote wie unseren Augapfel bewahren, dass wir sie wirklich achten und dass wir sie hochhalten, dass wir nichts auf die Gebote kommen lassen, dass wir sie als einen Schatz bewahren. "Binde sie um deinen Finger, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens." Es erinnert uns wieder an Hesekiel.

[5:31] "Sprich zur Weisheit: Du bist meine Schwester, und sage zur Einsicht: Du bist meine Vertraute." Das heißt, wir sollen mit Jesus, mit der Weisheit, Gemeinschaft haben, damit du bewahrt bleibst vor der Verführerin, vor der Fremden, die glatte Worte gibt.

[5:46] "Denn als ich am Fenster meines Hauses durch das Gitter schaute und die Unerfahrenen beobachtete, bemerkte ich unter den Söhnen einen jungen Mann ohne Einsicht, der strich auf der Gasse herum, nicht weit von ihrem Winkel, und betrat den Weg zu ihrem Haus."

[6:04] Also, wir haben hier einen Beobachter, der einen jungen Mann auf der Straße sieht, der ohne Einsicht umherwandelt und sich langsam auf den Weg zu der Verführerin begibt. Wir hatten in Sprüche 5, Vers 8, den Ratschlag gelesen, dass wir den Weg, der zu der Verführerin führt, meiden sollen, nicht mal einen Fuß darauf setzen sollen, nicht mal dahin gucken sollen. Und hier wird ein Mann beobachtet, ein junger Mann ohne Einsicht, der aber dies tut – in der Dämmerung, am Abend des Tages, beim Einbruch der Nacht, als es dunkelt. Wieder ein Indiz dafür, dass die Sünde im Dunkeln passiert.

[6:42] "Siehe, da lief ihm eine Frau entgegen in Hurenkleidung und mit listigem Herzen. Sie ist unstet und wendig und zügellos, ihre Füße können nicht zu Hause bleiben. Bald ist sie auf der Straße, bald auf den Plätzen, an allen Ecken lauert sie." Und das ist natürlich die Sünde, die auf jeden Menschen lauert, um ihn zu Fall zu bringen.

[7:06] "Daher griff sie ihn und küsste ihn, und mit unverschämter Miene sprach sie zu ihm: 'Ich war Friedensopfer schuldig, heute habe ich meine Gelübde bezahlt. Darum bin ich ausgegangen, dir entgegen, um eifrig dein Angesicht zu suchen, und ich fand dich auch.'"

[7:20] Wir kennen das, dass wir, wenn wir arglos leben, wenn wir uns nicht wappnen gegen die Versuchungen und Angriffe, dass wir getroffen werden von ihnen, dass wir in Sünde geraten, dass, wenn wir nicht wachsam waren, uns der Satan, der wie ein Löwe umherläuft, ergreift und uns packt und uns hinabzieht in die Sünde.

[7:48] "Ich habe mein Lager mit Teppichen bedeckt", sagt sie, "mit bunten Decken aus ägyptischem Garn." Ägyptisches Garn steht natürlich für die Sünde in der Bibel. "Ich habe mein Bett besprengt mit Myrrhe, mit Aloe und Zimt. Komm, wir wollen uns an Liebe berauschen bis zum Morgen, uns an Liebkosungen erfreuen. Denn der Mann ist nicht zu Hause, er ist auf eine weite Reise gegangen. Er hat den Geldbeutel mitgenommen und kommt erst am Tag des Vollmondes wieder heim."

[8:19] Diese Frau ist nicht nur eine Hure und eine Verführerin, sie ist sogar verheiratet. Und sie zieht hier diesen jungen Mann, der arglos und ohne Einsicht unterwegs war, mit hinein in die Sünde.

[8:31] Es gibt diese Geschichte sozusagen als Real-Life-Geschichte auch in der Bibel, nämlich bei Josef und Potifars Frau. Da haben wir diese Geschichte wirklich übertragen ins echte Leben. Potifars Frau verführt Josef, zieht ihn und entkleidet ihn beinahe. Aber Josef bleibt standhaft. Er war nicht so ein junger Mann ohne Einsicht, der arglos umherlief, sondern er hat aufgepasst, er war wachsam, und er wollte auf keinen Fall mit Potifars Frau Ehebruch begehen und war und ist uns darin ein Vorbild.

[9:13] Weiter heißt es: "Durch eifriges Zureden verleitete sie ihn und riss ihn fort mit ihren glatten Worten, sodass er ihr plötzlich nachlief." Also, sie hat ihn eingewickelt, sie hat ihn umgarnt. "Wie ein Ochse zur Schlachtbank geht und wie ein Gefesselter zur Bestrafung der Toren, bis ihm der Pfeil die Leber spaltet, wie ein Vogel, der sich ins Netz hineinfliegt und nicht weiß, dass es ihn sein Leben kostet."

[9:37] "So hört nun auf mich, ihr Söhne, und achtet auf die Worte meines Mundes! Dein Herz neige sich nicht ihren Wegen zu und verirre dich nicht auf ihre Pfade."

[9:48] Die Bibel rät uns, dass wir wachsam sind, dass wir aufpassen, dass wir der Sünde wirklich mit Obacht begegnen. Das wünsche ich uns heute, dass wir das schaffen und dass wir auf unser Herz aufpassen, es behüten, damit der Satan uns nicht gefangen nehmen kann. Lasst uns dafür beten.

[10:11] Unser Vater im Himmel, wir möchten dich bitten, dass du uns vor Versuchung bewahrst, dass du uns hilfst, unser Herz zu behüten, dass wir deine Gebote beachten wie einen Augapfel. Denn wenn wir das tun und auf deine Gebote und auf Jesus schauen, dann werden wir nicht irregehen und dann werden wir bei dir bleiben und dir treu bleiben. Hilf uns dabei, wir sind so schwach, wir brauchen deine Kraft dazu. In deinem Namen. Amen.


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