Dieses Video aus der Reihe „Gott auf (m)einer Seite“ behandelt Sprüche 8:31-10:9. Sprecherin Rabea Kramp führt durch die biblischen Texte, die den Weg der Weisheit, der zum Leben führt, dem Pfad der Torheit, der zum Tod leitet, gegenüberstellen. Sie betont die tägliche Entscheidung für Gerechtigkeit und Gottes Gebote und schließt mit einem herzlichen Gebet um ein neues, gottgefälliges Herz.
Gott auf (m)einer Seite: Sprüche 8:31-10:9
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, SprüchePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:00] [Musik]
[0:19] Hmm.
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Wir lesen heute zusammen die Sprüche 8, haben das Ende von Sprüche 8, dann Kapitel 9 und Beginn Kapitel 10. Und davor beten wir zusammen. Immer, Herr Jesus, du bist die Weisheit, du bist so tief, dass wir gar nicht mit unseren beschränkten Gedanken ergründen können, wie groß und wie liebevoll und wie mächtig, allwissend und allmächtig du bist. Herr, hilf, dass wir da, wo unser Verstand endet, dir vertrauen und dass wir immer wissen, dass du gut bist, dass es nichts Besseres gibt als dich. In deinem Namen.
[1:12] Wir beginnen Vers 31 von Kapitel 8: „Ich freute mich auf seinem Erdkreis und hatte meine Wonne an den Menschenkindern.“ Sagt die Weisheit hier: „Und nun, ihr Söhne, hört auf mich! Wohl denen, die meine Wege bewahren. Hört auf Unterweisung, damit ihr weise werdet und verwirft sie nicht. Wohl dem Menschen, der auf mich hört, indem er täglich an meine Worte wartet und die Pfosten meiner Tür hütet. Denn wer mich findet, der findet das Leben.“ Und da könnte man so schön Jesus einsetzen, denn wer Jesus findet, der findet das Leben. Wenn wir täglich an Jesu Worte klopfen und dort sitzen und an der Tür sind und uns aufhalten, dann wird es uns wohl ergehen, sagt die Bibel. Wenn wir dort nicht sitzen, dann kommt Gott an unsere Tür, das wissen wir aus Offenbarung, wo es heißt: „Jesus klopft an unsere Türen, unsere Herzestür.“ „Wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an. Alle, die mich hassen, lieben den Tod.“
[2:16] Kapitel 9. Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, hat ihre sieben Säulen ausgehauen. Sie hat ihr Vieh geschlachtet, ihren Wein gemischt und ihre Tafel gedeckt. Sie hat ihre Mägde ausgesandt, sie lädt ein auf den Höhen der Stadt: „Wer unverständig ist, der komme herzu!“ Zum Uneinsichtigen spricht sie: „Kommt her, esst von meinem Brot und trinkt von dem Wein, den ich gemischt habe. Verlasst die Torheit, damit ihr lebt und wandelt auf dem Weg der Einsicht.“ „Wer einen Spötter züchtigt, holt sich Beschimpfung, und wer einen Gesetzlosen zurechtweist, der holt sich Schmach. Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht hasst. Weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben.“ Der Unterschied zwischen den Toren und den Weisen ist, dass die Zurechtweisung nur bei den Weisen angenommen wird. Gott züchtigt die, die seine Züchtigung annehmen wollen, denn sie reagieren richtigerweise darauf.
[3:24] Es heißt weiter: „Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden. Lehre den Gerechten, so wird er noch mehr lernen.“ Der seine Talente, die er von Gott bekommen hat, gut anlegt, der wird auch immer mehr daraus produzieren. „Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit“ – ist ein Satz, der sehr häufig vorkommt – „und Erkenntnis des Heiligen ist Einsicht. Denn durch mich werden deine Tage sich mehren und werden Jahre zu deinem Leben hinzugefügt. Bist du weise, so kommt es dir selbst zugute. Bist du aber ein Spötter, so hast du es allein zu tragen.“ „Frau Torheit ist unbeständig, unbändig, voll Unverstand und erkennt gar nichts. Und doch sitzt sie bei der Tür ihres Hauses auf einem Sessel auf den Höhen der Stadt, um die Vorübergehenden einzuladen, die auf dem richtigen Pfad wandeln. Wer unverständig ist, der komme herzu, und zum Uneinsichtigen spricht sie: Gestohlenes Wasser ist süß, und heimliches Brot schmeckt köstlich.“ „Er weiß aber nicht, dass die Schatten dort hausen und ihre Gäste in den Tiefen des Totenreiches.“
[4:38] Ja, dieses Ende von Kapitel 9 ist ein Kontrast zum Anfang von Kapitel 9. Die Weisheit, die ein Haus gebaut hat, wo es ja eine gedeckte Tafel gibt, wo eingeladen wird, wo alle essen dürfen, alle satt werden dürfen. Aber im Kontrast dazu steht die Torheit, die nur gestohlenes Wasser anzubieten hat, nur gestohlenes Brot, die alles nur zu bieten hat, was ihr eigentlich nicht gehört. Nun ja, die Pfade hat, die unverständig machen. Und wir haben die Wahl in unserem Leben. Wir können uns entscheiden, ob wir der Weisheit folgen wollen und wir Jesus folgen wollen oder der Torheit, der Sünde. Und vor dieser Entscheidung steht jeder Mensch, nicht nur einmal im Leben, sondern eigentlich jeden Tag haben wir die Entscheidung, ob wir uns der Sünde anschließen oder unseren Fuß auf den richtigen Pfad setzen, auf dem Pfad der Weisheit.
[5:44] Sprüche 10. Hier geht es um den Segen der Gerechtigkeit und um den Fluch der Gottlosigkeit. Sprüche Salomos: „Ein weiser Sohn macht seinem Vater Freude, aber ein törichter Sohn ist der Kummer seiner Mutter. Durch Gottlosigkeit erworbene Schätze nützen nichts, aber Gerechtigkeit errettet vom Tod. Das Verlangen der Gerechten lässt der Herr nicht ungestillt, aber die Gier der Gottlosen weist er ab.“ Gott sagt, wenn sie von der Weisheit gekostet haben und wenn wir noch mehr davon haben wollen, wenn wir Gerechtigkeit lieben und noch mehr davon haben wollen, dann kriegen wir das auch. Das ist eine gute Sehnsucht und ein guter Hunger, den Gott unbedingt stillen will. Aber im Kontrast dazu sagt er: „Die Gier der Gottlosen, die weist er ab.“ Wenn wir nicht in aufrichtigem Geist um etwas bitten von Gott, wenn wir einfach nur aus Gier etwas haben möchten, dann sagt Gott: „Nein, du würdest es nicht richtig verwenden, deswegen kann ich es dir nicht geben.“ „Eine nachlässige Hand macht arm, aber eine fleißige Hand macht reich. Wer im Sommer sammelt, ist ein kluger Sohn. Wer aber in der Ernte schläft, ist ein Sohn, der Schande macht.“ Schon einmal haben die Sprüche dieses Thema besprochen, nämlich bei der Ameise, die auch gesammelt hat, als es Sommer war, für den Winter, wo es nichts gab und die fleißig war. „Segnungen sind auf dem Haupt des Gerechten, aber der Mund der Gottlosen birgt Gewalttat. Das Andenken des Gerechten bleibt im Segen, aber der Name der Gottlosen wird verwesen.“ Und genau das können wir in der Bibel sehen, zum Beispiel beim Turmbau zu Babel. Wir kennen die Namen der Bauer heute nicht mehr, obwohl genau das ihr Ansinnen war mit dem Turmbau zu Babel, dass ihre Namen bekannt bleiben, dass sie sich einen Namen machen. Und stattdessen haben wir kurz nach dem Turmbau zu Babel einen Mann, der unscheinbar war, der aus Ur ausgezogen ist. Sein Name war Abraham. Und Abraham kennt heute fast jeder Mensch und jedes Kind. „Wer ein weises Herz hat, nimmt Gebote an, aber ein Narrenmund kommt zu Fall. Wer in Lauterkeit wandelt, der wandelt sicher. Wer aber krumme Wege geht, der wird ertappt werden.“
[8:10] Lasst uns das heute vornehmen, dass wir unseren Fuß auf den Weg der Lauterkeit setzen und dass wir klug und fleißig sind wie die Ameise und dass wir uns an Gerechtigkeit und Weisheit freuen und nicht an Sünde und Gottlosigkeit. Lasst uns darum bitten.
[8:28] Lieber Herr Jesus, so oft sehnt sich unser Herz nach dem Bösen, nach der Sünde, weil unser Herz ja, darin nichts Gutes wohnt, sagt die Bibel schon. Ja, ich bitte dich, dass du uns ein neues Herz gibst und einen neuen, gewissen Geist und ein fleischernes Herz im Innersten bereitest und unser steinernes hinausnimmst, damit wir dich lieb haben, damit wir deine Gebote lieb haben und dass wir auf deinen Wegen wandeln. Ja, du kannst das in uns machen. Wir selbst können uns nicht für gerecht erklären, du allein kannst es tun. Darum bitten wir dich heute. Amen.
[9:09] [Musik]
Lizenz
Copyright ©2025 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.