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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp Sprüche 21:12-22:11. Sie erklärt die Bedeutung von Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Demut im Alltag und im Glauben. Anhand biblischer Beispiele wird aufgezeigt, wie Gottes Prinzipien zu einem erfüllten Leben führen und warum es vergeblich ist, sich gegen seinen Willen zu stellen. Die Predigt schließt mit einem Gebet um Herzensreinheit und die Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Wir schlagen mal zusammen die Seite 690 auf und wollen am Anfang gemeinsam beten.

[0:43] Lieber Herr Jesus, du möchtest uns erziehen, du möchtest, dass wir in deinen Fußstapfen wandeln, Herr. Du sagst, du hast die Werke schon vorbereitet, in denen wir wandeln sollen. Wir müssen sie nur noch erkennen und wir brauchen den Willen, darin zu gehen. Und du hast auch gesagt, du schenkst das Wollen und das Vollbringen, Herr. Und das bitte ich dich heute für uns, dass wir uns dir ganz ausliefern und dass wir unser Leben heute ganz in deine Hand legen.

[1:11] Wir beginnen in Sprüche 21 ab Vers 12. Der Gerechte achtet auf das Haus des Gottlosen, er stürzt die Gottlosen ins Unglück. Wer sein Ohr verstopft vor dem Schrei des Armen, der wird auch keine Antwort erhalten, wenn er ruft.

[1:32] Dieser Vers ist eine Anspielung auf das Thema aus Matthäus 25, wo wir das Gleichnis haben mit den Schafen und den Böcken. Und die Böcke, die nicht den Armen und den im Gefängnis sitzenden geholfen haben, die werden auch keine Antwort von Jesus erhalten, wenn er wiederkommt, wenn sie sagen werden: "Herr, haben wir nicht das und das in deinem Namen getan?" wird Jesus sagen: "Nein, habt ihr nicht in meinem Namen getan." Und dieser Vers drückt das quasi in Miniatur auf kleinstem Raum aus, dass wenn man sein Ohr vor dem Schrei der Armen zuhält, dann kann man auch nicht beanspruchen, dass Gott auf einen hört, wenn man selber Hilfe braucht.

[2:17] Eine heimliche Gabe besänftigt den Zorn und ein Geschenk im Gewand den heftigsten Grimm.

[2:26] Diesen Ratschlag hat sich Jakob zu eigen gemacht, der ja nach langer, langer Zeit, in der er seinen Bruder Esau nicht gesehen hat und Angst hatte, ihm zu begegnen, weil er ihn ja um das Erstgeburtsrecht betrogen hatte, ist Jakob ihm begegnet mit ganz vielen Geschenken, um ihn milde zu stimmen. Und tatsächlich ist das ein guter Zug, den man machen kann, wenn man mit jemandem vielleicht ein Problem hatte oder im Clinch ist, dass man ihm eine Gabe gibt, dass man ihn ein bisschen milde stimmt.

[3:02] Es ist eine Freude für die Gerechten, wenn Recht geschaffen wird, aber für die Übeltäter ist es ein Schrecken. Ein Mensch, der vom Weg der Einsicht abirrt, ruht in der Versammlung der Schatten.

[3:18] Dieser Gedanke ist anders ausgedrückt der Vers aus dem Römerbrief: "Der Sünde Sold ist der Tod." Denn wer nach den Wegen Gottes wandelt, der hat das ewige Leben. Aber wer nach den Wegen Gottes nicht wandelt, der hat den Tod, den ewigen Tod. Und hier heißt es, er wird ruhen in der Versammlung der Schatten.

[3:43] Wer das Vergnügen liebt, muss Mangel leiden. Wer Wein und Öl liebt, wird nicht reich.

[3:49] Also, wer im Luxus lebt und teure Güter konsumiert, der wird auch ja nicht wirklich reich werden, sondern wird Mangel leiden, sowohl im echten als auch übertragenden Sinne.

[4:02] Der Gottlose wird den Gerechten ablösen und der Betrüger kommt an die Stelle des Redlichen.

[4:07] Besser ist es, in der Wüste zu wohnen, als bei einer zänkischen und zornigen Frau.

[4:13] Diesen Vers haben wir eins zu eins öfter in den Sprüchen. Und ich kann mir vorstellen, dass Salomo, der ja tausend Frauen hatte, durchaus auch die eine oder andere zänkische Frau dabei hatte und er ja wirklich auch das erlebt hat, was er hier aufgeschrieben hat: dass eine zänkische Frau einem Mann wirklich auch den letzten Nerv rauben kann.

[4:39] Ein wertvoller Schatz und Öl ist in der Wohnung des Weisen, aber ein törichter Mensch vergeudet es.

[4:45] Wer eifrig danach trachtet, gerecht und gütig zu sein, der findet Leben, Gerechtigkeit und Ehre.

[4:55] Diesen Gedanken finden wir so ähnlich ausgedrückt in Matthäus 6, Vers 33, wo es heißt: "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, so wird es euch alles hinzugefügt werden." So ist auch hier Vers 21 zu verstehen.

[5:08] Ein Weiser erobert die Stadt der Starken und stürzt das Bollwerk, auf das sie sich verließ.

[5:14] Wer seinen Mund und seine Zunge behütet, der behütet seine Seele vor mancher Not.

[5:20] Ein übermütiger und vermessener Mensch, "Spötter" wird er genannt, handelt in zweifelhaftem Übermut.

[5:28] Dem Faulen bringt seine Begierde den Tod, denn seine Hände weigern sich zu arbeiten.

[5:32] Der Faule begehrt den ganzen Tag, aber der Gerechte gibt und hält nicht zurück.

[5:39] Das ist ein Prinzip Gottes, dass wenn wir geben von dem, was wir haben, wenn wir davon abgeben, dann werden wir die Erfahrung machen, dass wir nicht weniger haben danach, sondern dass wir mehr bekommen, als wir vorher hatten. Das ist ein ganz zutiefst göttliches Prinzip. Und wer das schon mal ausprobiert hat, der weiß, dass es funktioniert.

[6:03] Das Opfer der Gottlosen ist ein Gräuel, zumal wenn man es mit Bosheit darbringt.

[6:09] Das erinnert uns an Kain, der sein Opfer, das ein falsches Opfer war, auch noch mit Bosheit gebracht hat und das wurde Gott zum Gräuel.

[6:21] Ein Lügenzeuge geht zugrunde, aber ein Ohrenzeuge redet immer wieder.

[6:27] Der Gottlose macht ein trotziges Gesicht, aber der Gerechte richtet seine Wege aus.

[6:32] Es hilft keine Weisheit, kein Verstand und kein Rat gegen den Herrn.

[6:37] Bei diesem Vers musste ich denken an einige Männer aus der Bibel, die genau das versucht haben, das Gegenteil davon zu beweisen, nämlich, dass der Rat des Herrn doch hintergangen werden kann oder dass sie weiser sind als Gott. Denken wir zum Beispiel an Nabal oder auch an den Toren, der einen großen Vorrat angehäuft hat, der als weisester Mann seiner Zeit galt und der damit kläglich gescheitert ist, dass er sich überhoben hat. Aber ganz besonders ist ja auch Luzifer zu nennen, der Gott angeklagt hat und gedacht hat, er ist klüger und weiser und kann ja so viele Engel auf seine Seite ziehen, dass er Gottes Regierung stürzen kann.

[7:29] Das Ross ist gerüstet auf den Tag der Schlacht, aber der Sieg kommt von dem Herrn.

[7:37] Kapitel 22.

[7:41] Ein guter Name ist wertvoller als großer Reichtum, und Freundlichkeit ist besser als Silber und Gold.

[7:46] Der Ruf, den wir haben, unsere Reputation, unser Name, das ist wichtiger als aller materieller Reichtum, den wir erreichen können.

[7:56] Reiche und Arme begegnen einander, der Herr hat sie alle gemacht.

[8:03] Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich, aber die Unverständigen tappen hinein und müssen es büßen.

[8:11] Der Lohn der Demut und der Furcht des Herrn ist Reichtum, Ehre und Leben.

[8:14] Das ist ein ganz ähnlicher Vers zu Kapitel 21, Vers 21, wo wir auch davon gelesen haben, dass es Leben, Gerechtigkeit und Ehre gibt. Und hier haben wir Reichtum, Ehre und Leben. Und das wird bezeichnet als der Lohn, den wir bekommen für Demut und dafür, dass wir Gott fürchten.

[8:35] Dornen und Schlingen sind auf dem Weg des Verkehrten. Wer seine Seele bewahren will, bleibe fern davon.

[8:42] Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll, so wird er nicht davon weichen, wenn er alt wird.

[8:48] Die Bibel rät uns, dass wir die Erziehung der Kinder von Anfang an auf ein gutes Fundament legen, dass wir das auf eine gute Bahn bringen. Denn was wir am Anfang an Gutem investieren in der Kindererziehung, das wird später auch seine Früchte tragen.

[9:10] Der Reiche herrscht über die Armen, und wer borgt, ist der Knecht des Gläubigers.

[9:14] Wer Unrecht sät, wird Unheil ernten, und die Rute seines Übermutes wird ein Ende nehmen.

[9:19] Wer freigiebig ist, der wird gesegnet, denn er gibt dem Armen von seinem Brot.

[9:26] Wieder dieser Gedanke, dass wenn ich gebe, bekomme ich.

[9:30] Vertreibe den Spötter, so nimmt der Streit ein Ende, und das Zanken und Schmähen hört auf.

[9:38] Die Bibel sagt: "Gib dich nicht mit Spöttern ab und solchen, die nur tratschen und klatschen." Mach einen Schlussstrich.

[9:46] Wer Herzensreinheit liebt und Gnade auf seinen Lippen hat, dessen Freund ist der König.

[9:56] Und der König ist niemand Geringeres als Jesus selber. Das heißt, wenn wir reine Herzen haben, wenn wir gnädig sind, barmherzig mit unseren Mitmenschen, dann ist Jesus unser Freund, weil Jesus ist genauso herzensrein und barmherzig und gnädig.

[10:11] Lasst uns dafür beten, dass auch wir diesen Charakter von Jesus bekommen.

[10:17] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du liebst und dass du uns hilfst, so einen Charakter zu bekommen. Jesus, hilf uns, dass wir unsere Herzen durchforschen durch den Heiligen Geist und dass wir erkennen, wo wir stehen und wo du noch mit uns arbeiten willst, an welchen Charakterzügen. Und wir danken dir dafür, dass du uns vorbereitest auf den Tag der Wiederkunft, damit wir dann für das Himmelreich bereit sind und bereit sind für die Gegenwart der heiligen Engel und für die Gegenwart mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wir danken dir, dass du das Werk, das du beginnst, auch vollendest und dass du die Verheißung wahr machst. Amen.


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