Veröffentlicht am
231 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 2, Vers 3 spricht Mirjam Giebfried über die Bedeutung von Geduld und Ausdauer im Glauben. Sie beleuchtet, welche Lasten die frühen Christen ertragen mussten, wie Paulus als Vorbild diente und wie wir durch das Vertrauen auf Jesus selbst in schwierigen Zeiten Kraft schöpfen können. Die Botschaft ermutigt dazu, nicht müde zu werden im Dienst für Gott und auf seine übernatürliche Kraft zu vertrauen.

In dieser Predigt über Offenbarung 2, Vers 3, beleuchtet Mirjam Giebfried die Bedeutung von Geduld und Ausdauer im Glauben. Anhand biblischer Beispiele wie Paulus und der Gemeinde in Ephesus wird verdeutlicht, welche Widerstände und Schwierigkeiten Christen ertragen mussten und wie sie dennoch standhaft blieben. Die Botschaft ermutigt dazu, sich auf Jesus zu konzentrieren, um Kraft zu schöpfen und im Dienst für Gott nicht müde zu werden.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zum Offenbarungsseminar hier in Stuttgart-Wangen. Schön, dass ihr da seid, schön, dass ihr jetzt auch live eingeschaltet habt oder euch das Video später anschaut. Wir machen heute weiter mit Offenbarung 2 Vers 3 und bevor wir das tun, lasst uns gemeinsam beten.

[1:04] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir uns heute wieder mit dem Buch Offenbarung auseinandersetzen dürfen. Herr, wir bitten dich um den Heiligen Geist dazu. Bitte schenke du uns die richtigen Gedanken, lenke unseren Blick, dass wir Jesus im Herzen haben, Jesus im Blick haben. Und Herr, wir wollen von dir persönlich lernen, aber ich danke dir auch für all die Menschen, die durch ihr Leben uns Vorbild gegeben haben, die mitunter schon schweres ertragen haben und dass wir heute ihr Zeugnis in den Händen halten dürfen. So sei du jetzt mit uns und segne diese Zeit. Amen.

[1:57] Das letzte Mal haben wir Offenbarung 2 Vers 2 zu Ende studiert und wir haben gesehen, dass es Menschen gab, die die Epheser oder auch alle anderen, die das Buch lesen, lieber meiden sollten. Welche Eigenschaften hatten diese Menschen, mit denen sie nicht so eng zusammen sein sollten? Welche Eigenschaften hatten die Menschen, von denen sich die Epheser fernhalten sollten? Wie werden die bezeichnet in Vers 2? Genau, Lügner, falsche Apostel, diejenigen, die vorgeben, diese besondere Stellung von Gott bekommen zu haben, obwohl sie sie eigentlich nicht aufgetragen bekommen hatten. Und da hieß es auch noch, du kannst die Bösen nicht ertragen. Auch von bösen Menschen haben wir gesehen, sollten wir uns fernhalten, die sollten wir nicht aushalten müssen.

[3:12] Jetzt kommen wir zu Offenbarung 2 Vers 3 und wer den hat, darf gerne mal lesen: "Und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden." Dankeschön. Gibt es da noch andere Übersetzungen? Dankeschön.

[3:39] So, das letzte Mal haben wir eben gesagt, sollten die Epheser Menschen nicht ertragen, bestimmte Menschen. Was lesen wir jetzt hier? Was haben sie ertragen und wofür wurden sie dann gelobt? Schweres. Und ihr erinnert euch vielleicht, in dem Vers 2 hatten wir schon: "Ich kenne deine Werke und deine Bemühungen und dein standhaftes Ausharren." Und da kommen jetzt in dem Vers 3 einige Begriffe vor, die wieder ganz ähnlich sind. Es ist wieder dieses Mühselige, dieses Schwere, diese Last, die sie ertragen haben.

[4:35] Lasst uns mal in die Geschichte schauen, in Apostelgeschichte 19 und dort Vers 23 bis 27. Das ist eine Geschichte, die uns noch deutlicher macht, wie es damals in Ephesus mitunter zuging und was denn auch zu ertragen war. Apostelgeschichte 19, Verse 23 bis 27: "Aber um jene Zeit entstand ein nicht unbedeutender Aufruhr um des Weges willen, denn ein gewisser Mann namens Demetrius, ein Silberschmied, verfertigte silberne Tempel der Diana und verschaffte den Künstlern beträchtlichen Gewinn. Dieser versammelte uns samt den Arbeitern desselben Faches und sprach: Ihr Männer, ihr wisst, dass von diesem Gewerbe unser Wohlstand kommt und ihr seid und hört, dass dieser Paulus nicht allein in Ephesus, sondern fast in ganz Asien eine große Menge überredete und umgestimmt hat, indem er sagte, dass er keine Götter gebe, die mit Händen gemacht werden. Aber es besteht nicht nur die Gefahr, dass dieser unser Geschäft in Verruf kommt, sondern auch, dass der Tempel der großen Göttin Diana für nichts geachtet und zuletzt auch ihre Majestät gestürzt wird, die doch ganz Asien und der Erdkreis verehrt."

[6:29] Okay, was war jetzt hier los in Ephesus? Götzendienst. Okay, es gab Götzendienst, es gab eine besondere Göttin, das war die Diana und Statuen oder Bilder, was halt verehrt wurde, gemacht wurde und verehrt wurde. Genau. Und was ist jetzt gerade in der Passage, in der wir gelesen haben, so passiert? Da fällt ja der Name Paulus und wir haben schon mal besprochen, welche Bedeutung Paulus für Ephesus hatte. Was hatte der da so gemacht? Gepredigt. Genau, er hat überhaupt erst mal das Evangelium, also die frohe Botschaft von Jesus, dass Jesus gestorben und auferstanden war, nach Ephesus gebracht. Ja, er war ja dort ziemlich lange und sein langer Aufenthalt hat dazu geführt, dass offensichtlich der Götzendienst enormen Einfluss verloren hat und das war ja ein Wirtschaftsfaktor. Das ist ja der Punkt hier. Dem geht es nicht nur um die Religion, sondern um die Wirtschaft. Dem brechen die Einnahmen weg und das ist ja ein Zentrum gewesen. Die Leute kamen von überall her, um dort diese Dinge zu kaufen und da sieht man sozusagen auch den Impact, die die Verbreitung des Evangeliums schon gehabt hat. Ja, genau. Wir können also festhalten, es gab Widerstand. Das Evangelium hat sich ausgebreitet. Paulus war mit, oder eigentlich hauptverantwortlich dafür, dass die Gemeinde in Ephesus erstarkt ist, dass sich das Evangelium weit ausgebreitet hat. Eben durch die Handelswege ist es dann auch noch weiter in die ganze Provinz geströmt und das war gut. Also Gottes Werk war hier auf dem Vormarsch, aber wie wir das auch aus unserem heutigen Leben kennen, aus unserem Alltag, das hat Satan gar nicht gefallen. Und auch den Menschen hat es mitunter nicht gefallen. Also diejenigen, die nicht den Glauben geschöpft haben, die haben zum Beispiel gesehen, jetzt bricht meine Lebensexistenz weg. Hier hatten wir den Silberschmied Demetrius, der jetzt weniger zu tun hat, weil weniger Menschen der Göttin Diana nachfolgen. Es gab Widerstand. Aber auch der Tempel, alles, also praktisch das ganze, sage ich mal, der ganze Gottesdienst, was mit der Diana zu tun hatte, selbst die Göttin, in Anführungsstrichen, also ihre Göttin, selbst die wurde gestürzt oder drohte einzustürzen, weil es halt keine anderen Götter gibt.

[9:32] Ja, und wir müssen uns da mal reinversetzen. Jetzt aus unserer Perspektive, wenn wir das so lesen, dann würden wir ja sagen, naja, ist doch eigentlich was abzusehen und trotzdem Gottes Werk ist ja auf dem Vormarsch, das ist ja gut. Aber wenn man sich da mal reinversetzt und denkt, wie muss es wohl den Christen dort gegangen sein? Jetzt ist dieser Aufruhr in der Stadt wegen ihnen. Jetzt gibt es Menschen, die ihnen anlasten, dass sie ihnen das Geschäft kaputt machen und man wird beschuldigt, man wird angefochten. Wie geht es einem da? Ich meine, wir müssen ja nur in die heutige Gesellschaft schauen, wie wichtig Wirtschaft ist. Also man stelle sich vor, was los wäre, wenn unsere Botschaft, die wir heute predigen, als Gefahr für die Wirtschaft wahrgenommen werden würde. Wir sehen heute, was auch die Politik alles unternimmt, damit die Wirtschaft am Laufen bleibt. Ja, und also wenn man das so ein bisschen dagegen setzt, dann merkt man plötzlich, wie existenziell das gewesen ist. Ja, und das ist nicht nur Widerstand, sondern da baut sich so ein Druck auf und man kommt ja mit der Zeit in so eine Klemme. Man hat viel zu ertragen, dass man da standhaft bleiben kann.

[10:49] Wir gucken mal ein Kapitel weiter in der Apostelgeschichte 20 und dort die Verse 18 und 19. Da spricht hier Paulus. Wir waren schon mal in diesen Versen unterwegs. Apostelgeschichte 20, 18 und 19: "Und als sie zu ihm gekommen waren, sprach er zu ihnen: Ihr wisst, wie ich mich vom ersten Tag an, als ich Asien betrat, die ganze Zeit unter euch verhalten habe, dass ich dem Herrn diente mit aller Demut unter vielen Tränen und Anfechtungen, die mir widerfuhren durch die Nachstellungen der Juden." Dankeschön. Ja, du kannst noch den Vers 20 mit dazu nehmen: "Und wie ich nichts verschwiegen habe von dem, was nützlich ist, sondern es euch verkündigt und euch gelehrt habe, öffentlich und in den Häusern." Dankeschön.

[11:55] Also hier fasst Paulus sozusagen kurz zusammen, was er erlebt hat. Und er gibt zu, es waren viele Anfechtungen, es waren Nachstellungen sogar aus den eigenen Kreisen von den Juden. Und er hat vieles zu ertragen gehabt. Wenn wir uns diesen Paulus anschauen, dann merken wir doch, er hat viel ausgehalten und ist damit selbst zum Vorbild geworden für diejenigen, denen er gepredigt hat.

[12:31] Ich wollte das eigentlich ein bisschen später bringen, aber schaut mal mit mir in Philipper 2. Philipper 2, das ist zwar ein anderer Brief, aber doch wird diese missionarische Haltung dort sehr klar von Paulus. Im Brief an die Philipper schreibt in Kapitel 2, Vers 17: "Wenn ich aber auch wie ein Trankopfer ausgegossen werden sollte über dem Opfer und dem priesterlichen Dienst eures Glaubens, so bin ich doch froh und freue mich mit euch allen." Also dieses Trankopfer, das können wir jetzt erstmal, ist gerade nicht so wichtig, was es mit dem priesterlichen Dienst auf sich hat, aber es geht darum, um ein Opfer. Und er sagt, wenn ich auch selbst wie ein Opfer mich darbringen müsste, um euretwillen, ich wäre doch froh, es wäre es mir wert. So ein Missionar mit Herzblut war Paulus. Und das hat sich ja scheinbar dann auch übertragen, wenn wir von der Gemeinde Ephesus lesen, dass auch sie viel ertragen haben, viel ausgehalten haben, um Jesu Willen.

[14:08] Wir wollen noch mal, ja. Das ist ganz interessant, man beobachtet das auch in der Mission, dass sozusagen das Beispiel des ersten Missionars ganz prägend ist für eine Gemeinde oder auch, also man merkt das zum Beispiel, wenn man in gewissen Gebieten in Afrika ist oder den Gottesdienst geht, dann machen den Gottesdienst noch hundert Jahre später genau so, wie der erste Missionar, der dort gewesen ist, mit der Abfolge der Lieder und so weiter. Das heißt, dieser erste Eindruck, den man hinterlässt, der ist enorm prägend, auch über Generationen später. Und das sieht man hier sozusagen auch, seine Art und Weise, mit Problemen umzugehen, hat offensichtlich viele Eindruck hinterlassen und hat auch die Gläubigen geprägt. Das zeigt wiederum, wenn man Menschen zu Jesus führt, sind schon die ersten Eindrücke, als erster Kontakt, das ist enorm prägend. Es gibt immer die Idee, naja, wir lassen mal viele Dinge weg oder so, hauptsache, wir lernen Jesus kennen und später können sie andere Dinge kennenlernen, aber das bleibt dann, was wir am Anfang gesehen haben. Genau und wie du auch jetzt schon gesagt hast, dieses Beispiel, vielleicht wissen sie noch nicht von Anfang an alles wie der Missionar selbst, aber sie sehen das schon und das bleibt wirklich in der Erinnerung. Das ist für uns wichtig, auch zu wissen, wie verhalte ich mich, wenn andere zum Beispiel zum ersten Mal einen Adventisten, einen Christen sehen. Welches Bild bekommen sie da von Gott?

[15:37] Ah ja, genau, vielleicht noch im Psalm 56. Das ist jetzt ein Kontext eher außerhalb der Mission, aber da bekommen wir, der Psalm 56 hat mich in letzter Zeit sehr bewegt, da bekommen wir schon so einen Eindruck auch, wie das Leben mit Gott sein kann. In Vers 9 lesen wir: "Oder wer von euch möchte mal Psalm 56 Vers 9? Du zählst, wie oft ich fliehen muss. Sammle meine Tränen in deinen Schlauch. Stehen sie nicht in deinem Buch?" Dankeschön. Das heißt, es mag trotzdem ein Leben voller Tränen sein. Es mag trotzdem anstrengend sein und da kann man auch alles richtig machen. Es gibt immer noch jemanden, der es uns nicht gönnt, dass wir nur ein glückliches Leben mit Gott führen können. Da kann es auch Tränen geben, ja. Meistens ist es ja so, wenn wir richtig mit Gott Leben führen, dann gibt es die Anfechtungen, weil wenn wir es nicht machen, sind wir auch nicht gefährlich, dann haben wir Frieden um uns herum. Ganz genau, ganz genau. Aber was passiert denn, wenn man etwas aushalten muss? Das lesen wir da in dem Vers 9.

[17:25] Ja, die Tränen stehen in einem Buch, oder? Das heißt, Gott achtet auf uns und Gott hat auch Mitleid. Da kommen wir jetzt gleich noch dazu. Gott entgeht es nicht. Leider habe ich es euch jetzt nicht mitgebracht, aber mir hat mal jemand einen Brief geschrieben und hat da ein Zitat von Ellen White mit reingebracht, wo es heißt: "Du musst dir keine Sorgen machen, denn deine Probleme und deine Sorgen, also ich sage es mit eigenen Worten, die sind doch schon aufgeschrieben in Gottes Büchern und es reicht, wenn sie sich darum kümmern, wenn sich die Engel darum kümmern und Gott, das reicht, du musst dir nicht noch extra machen, diese Sorgen."

[18:19] War hier noch eine Meldung? Ja, ich finde es interessant, dass sie in deinem Buch geschrieben sind. Wenn wir an die Bücher denken, denken wir zuerst einmal an die Werke, die guten Werke, die schlechten Werke, die guten Worte, schlechten Worte und das ist ja auch alles wahr und biblisch. Aber interessant ist, dass Gott eben nicht nur auf Werke und Worte und Ereignisse schaut, in der Frage des Gerichtes am Ende spielen auch unsere Emotionen eine Rolle. Also Gott ist sozusagen nicht einfach emotionslos und sammelt nur Fakten, sondern sieht den ganzen Menschen an, mit all seinen Emotionen, Höhen und Tiefen, den er gehabt hat. Ja, und auch wenn wir Erfahrungen und Gesichter, da die ersten Kapitel lesen, da merken wir, es spielt eine ganz große Rolle, wie wir uns fühlen, denn das verändert sogar was oben im Himmel. Die Engel, die geben da sehr viel Acht, wie es uns geht.

[19:13] Jetzt haben wir ja zu Beginn, als wir überhaupt mit diesen sieben Gemeinden angefangen haben, auch gesagt, es gibt so eine geschichtliche zeitliche Einordnung für jede Gemeinde. Und fällt euch da ein Zeitabschnitt ein, in dem die Gemeinde Gottes sehr viel ertragen musste? Ganz am Anfang, wo die Christenheit noch ganz Gott treu, Jesus treu war und die Nachfolger und das Christentum sich erst ausgebreitet hat, da war es, wo die reine Wahrheit, sage ich mal, gefertigt wurde. Genau, als es gerade so losging und die Gemeinde in ihren frühen Anfängen war, oder? Wenn wir das nachlesen wollen, wo müssen wir lesen? Wenn wir wissen wollen, wie es den Christen in den frühen Anfängen ging, wo können wir das finden? Ja, genau, in der Apostelgeschichte, da haben wir jetzt schon gelesen, aber für zu Hause möchte ich euch noch mitgeben, es gibt ein Buch, das so ein bisschen die Geschichte über die Seiten der Bibel hinaus erzählt, und zwar vom Schatten zum Licht. Dort, gerade in dem Kapitel 2, da finden wir sehr viel, also klar, auch in den Kapiteln danach, aber in dem Kapitel 2 finden wir sehr viel so komprimiert, wie es den frühen Christen ging.

[21:00] Ja, ich glaube, das ist auch ganz wichtig, sich vor Augen zu halten, es waren ja letztendlich Pioniere und Pioniere haben immer mehr zu tragen, als die Generation danach, die dann das bereitete Feld sind, die dann die Institutionen gründen, die dann organisieren. Das sehen wir in unserer Adventgeschichte auch. Wenn man sich anschaut, was unsere Pioniere am Anfang geleistet haben, da ist man ganz schön baff manchmal. Und also, wenn man das mit uns vergleicht heutzutage, weil als Pionier hast du halt, da ist noch nichts. Die sind halt nach Spanien, nach Italien, nach Nordafrika und da war noch nichts. Und damit überhaupt was entstehen konnte, lag die ganze Verantwortung auf ihnen und auf wenigen. Ich glaube, das ist auch so ein bisschen das Schwere. Das ist nicht nur sozusagen der Widerstand und die unglücklichen Umstände, das ist einfach auch die Tatsache, wenn du erster bist, hast du manchmal mehr zu tragen, als die, die dann hinterher nachbauen. Ja, das stimmt. So wie wenn man einen Acker erstmal bearbeiten muss, um ihn später dann bebauen zu können.

[21:54] Lest auch mal mit mir in Hebräer 11. Hebräer 11, das finden wir schon so ein bisschen, diese Beschreibung auch wieder. Hebräer 11 und dort ab Vers 32: "Und was soll ich noch sagen? Die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon und Barak und Simson und Jephta und David und Samuel und den Propheten." Ja, weiter bis Vers 34 erstmal: "Die durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, die Rachen der Löwen verstopften. Sie haben die Gestalt des Feuers ausgelöscht, sie haben die Gewalt des Feuers ausgelöscht, sind der Schärfe des Schwertes entkommen, sie sind aus Schwachheit zur Kraft gekommen, sind stark geworden im Kampf, haben die Heere der Fremden in die Flucht gejagt." Ja, genau und es geht dann auch noch weiter: "Frauen erhielten ihre Toten durch die Auferstehung wieder. Andere aber ließen sich martern und nahmen die Befreiung nicht an, um eine bessere Auferstehung zu erlangen. Andere erlitten Spott und Geißelung, dazu Ketten und Gefängnis, wurden gesteinigt, zersägt."

[23:42] Wenn man das liest, dann wird es einem schon ganz anders und das möchte man sich am liebsten gar nicht bildlich vor Augen führen. Aber so ging es Menschen und es gab Menschen, die tatsächlich für Gott solche Dinge ertragen haben. Da frage ich mich immer, wie kann ich seinen Glauben erlangen, dass egal was kommt, ich auch zu Gott stehen werde.

[24:16] Jetzt haben wir aber gelesen und wir gehen da noch mal zur Offenbarung 2, Vers 3 zurück. Und du hast schweres Ertragen und hast standhaftes Ausharren und um meines Namens willen hast du gearbeitet und bist nicht müde geworden. Jetzt haben wir schon gesagt, was mussten sie ertragen. Es heißt hier aber auch, du bist nicht müde geworden und die Frage stellt sich doch dann auch, bei was sind sie nicht müde geworden, oder? Bei dem Ausharren, ja. Ja, sehr gut, bei der Mission, oder? Ja, sie sind Missionare gewesen und sind es nicht müde geworden.

[25:16] Es gibt noch ein Vers, ja genau, in Galater 6, Vers 9, wo es genau so heißt: "Lasst uns aber im Gutes tun nicht müde werden, denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten."

[25:55] Welcher Gedanke kommt hier jetzt noch zusätzlich dazu? Dass man nicht aufgeben soll und nicht müde werden soll und dass wir wissen, dass wir Ernte halt am Schluss haben. Ja, genau, es wird gute Folgen haben. Der Vers ist interessant, man könnte ja denken, dass man einfach sozusagen gute Werke tun soll, ja, und nicht aufhören soll, immer schon gute Werke tun soll, aber wenn man den Vers davor noch liest, ist es interessant, weil er sagt davor: "Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten, wer aber auf den Geist sät, der wird vom Geist ewiges Leben ernten." Und dann sagt er: "Lasst uns aber im Gutes tun nicht müde werden, denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten." Das heißt, das Gute tun ist nicht einfach irgendwelche guten Werke abhaken, sondern auf den Geist sehen. Das Gute tun bedeutet, das tun, was der Heilige Geist mir zeigt, mit dem Geist zusammenarbeiten, und das gibt auch die Kraft, weil einfach nur im Sinne eines Pfadfinders in Anführungsstrichen, jeden Tag eine gute Tat, ja, irgendwann ist man platt, man kann nicht mehr, ja, und dann ist die Botschaft, die Jünger nicht, mach noch ein bisschen weiter. Die Botschaft ist, lebe jeden Tag mit dem Heiligen Geist, tue die Werke, die Gott bereitet hat, und dann wirst du auch ernten. Genau, das schauen wir uns jetzt auch noch genauer an, aber es gibt noch Gedanken dazu.

[27:19] Es heißt ja auch, und um meines Namens willen hast du gearbeitet, nicht einfach nur Gutes tun, ja, nach dem eigenen Gutdenken, dass man sagt, ah ja, also ich habe da jemandem geholfen und ich habe, da kann man sich auch, wie du gesagt hast, sich selbst zu viel aufladen. Nein, es geht darum, sie haben um Jesu, das habe ich schon vorausgenommen, wer spricht hier nämlich, Jesus, um Jesu Namen willen gearbeitet. Und in dem Matthäus 19 Vers 29 geht es eben darum.

[28:02] Ja, genau, ich wiederhole es noch kurz, weil du jetzt leider kein Mikro hast. Wenn man aus eigener Kraft etwas tut, dann kommt auch der Stolz dazu. Und ich würde behaupten, dass es die eine und häufige Möglichkeit, die andere und häufige oder weniger häufige Möglichkeit ist auch, dass man einfach aufhört, das zu tun. Weil man, wenn man nicht irgendwie Erfolg sieht, wenn es einem selbst nichts bringt, dann hört man auch schnell wieder auf. Außer man tut es um Jesu Namenswillen. Also Matthäus 19 Vers 29.

[29:26] Okay, wovon spricht Jesus hier? Alles, was man, wenn man, wenn man zu Jesus findet und alles, was man in Anführungsstrichen verliert, was, was dagegen ist, wenn man sich entscheiden muss, Familie oder Jesus, Haus oder Jesus, dass das, sagt Jesus, ist eine Verheißung, dass du es auf wundervolle Weise wieder zurückbekommst. Er lässt dich nicht im Stich. Ja, genau. Und da sehe ich gerade den Hiob.

[29:58] Okay, erläutere kurz. Ja, weil er alles verloren hat und aber der an dem Herrn geblieben ist. Ja, bis zum Schluss und egal, wer mit ihm geredet hat, die Frau oder Freunde oder egal, wer ist trotzdem beim Herrn geblieben. Egal, wie verzweifelt er war. Und am Schluss hat er das mehrfache bekommen. Ja, ja, genau. Aber sein Jesus hat er nicht losgelassen. Genau. Interessant ist es beim Hiob, dass die Kinder und alles hat er verloren. Aber die, die ihn kritisiert oder die ihn ja zur Rede gestellt haben, wo ihn auch entmutigt haben oder so, gedemütigt oder wie auch immer, die sind am Leben geblieben. Das ist voll interessant. All das, sage ich mal, ja, wo Satan benutzend ist, am Leben geblieben. Alles andere war weg. Interessant.

[31:05] Also ich finde jetzt gerade ständig, hätte das auch anders minutieren müssen. Jesus sagt was ganz Ähnliches auch, bevor er die Jünger zum Missionsreise sozusagen wegsendet. Und das ist doch interessant, dass er sagt, dass er es in diesem Kontext der Mission sagt. Denn gerade wie du schon gesagt hast, gerade dann, wenn wir uns entscheiden, Gott zu dienen, dann wird das auch schwere Folgen mitunter haben. Und wir müssen auch etwas aufgeben. Wir müssen auch manchmal alte Freunde verlassen. Wir müssen auch manchmal uns gegen unsere Familie stellen, wenn sie sagen, ich will nichts von deinem Glauben wissen, von deiner Überzeugung. Und das kostet manchmal viel. Aber wenn wir jetzt noch in Lukas 18 Vers 29 lesen, merken wir, wie Maria schon gesagt hat, es wird auch gute Folgen haben. Aber in Lukas 18 Vers 29 gibt es da nochmal eine Unterscheidung von dem Attack, sage ich jetzt mal. Lukas 18 Vers 29 und 30.

[32:46] Da sprach Petrus: "Siehe, wir haben, was wir hatten, verlassen und sind dir nachgefolgt." Er aber sprach zu ihnen: "Wahrlich, ich sage euch, es ist niemand, der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlässt, um des Reiches Gottes willen, der es nicht vielfach wieder empfange in dieser Zeit und in der zukünftigen Welt das ewige Leben."

[33:25] Okay, also welche zwei Komponenten gibt es hier von dem, was man bekommt? Welche zwei Teile gibt es hier von dem, was man bekommt? Also Jesus sagt, ihr habt etwas gegeben, aber ihr werdet auch etwas erhalten und zwar in zwei Teilen. Das eine ist das Vielfältige, was sie geben, vielmehr zurück und das ewige Leben. Ja, sie bekommen schon in diesem Leben etwas und im ewigen. Ja, das ist ganz interessant, weil es ist nicht so, dass man im christlichen Leben nur auf die Ewigkeit vertröstet, sondern Gott sagt, schon in diesem Leben erhältst du vielfach zurück plus dann die Ewigkeit.

[34:09] Ganz genau und ich glaube, jeder von uns, also ich hoffe es zumindest, kann sagen, Gott lässt sich nichts schenken. Gott ist so gut und auch wenn es etwas kosten mag, für ihn etwas zu tun oder auch wenn das Leben manchmal hart ist, Gott ist so gut und Gott schenkt uns seinen Segen. Es gibt diesen einen Vers, der übersetzt werden kann mit: "Gott überschüttet uns mit Segen" und so ist es tatsächlich. Ja, wir Menschen merken manchmal nicht, dass in schwierigen Zeiten Gott uns trägt, uns hilft und uns alles eigentlich gibt, wo wir eigentlich ohne ihn schon fallen würden. Also ich kann es aus einem Leben sagen und er trägt einen. Ja, nur später wird man das erst bewusst. Ja, in der Zeit halt nicht. Ja, leider, leider ist es manchmal so.

[35:03] Wir können uns wirklich fragen, haben wir unser Leben für Jesus gegeben und auch haben wir unser Leben für Jesus gegeben. Denn manchmal gibt man sehr viel und investiert sehr, sehr viel in verschiedene Dinge, in seine Karriere, in Freundschaften, in unerfüllte Träume. Aber die Frage ist, ob wir wirklich für Jesus etwas tun, ob das unser Beweggrund ist.

[35:41] Ich möchte euch eine kurze Geschichte erzählen. Geschichte ist vielleicht, Erfahrung würde es besser treffen. Ich war einmal unterwegs auch mit Büchern zum Verteilen und da gab es eine Menschenansammlung, wo ich mit vielen Menschen ins Gespräch kam. Diejenigen, die wollten, den habe ich ein Buch weitergegeben. Und da traf ich einen Mann, der sagte: "Sie sind Adventistin, oder?" Sag ich: "Ja, bin ich." "Wissen Sie, was die Adventgemeinde alles Schlechtes gemacht hat?" Und dann hat es schon angefangen aufzuzählen und ich stand erst mal so da und wusste gar nicht richtig, was ich sagen soll. Und dann sagte ich: "Also hören Sie mal, ich bin zwar Adventistin, aber ich bin hier jetzt nicht da, um irgendwie für die Adventgemeinde Werbung zu machen. Und wenn Sie meinetwegen damit ein Problem haben, ich bin eigentlich da, um Ihnen dieses Buch zu geben. Und ich würde mir von Herzen wünschen, dass Sie das lesen." Im Nachhinein, der Mann übrigens ist danach ganz ruhig geworden und hat dann gesagt: "Okay, dann zeigen Sie doch mal, welches Buch Sie da haben."

[37:05] Was ich damit sagen möchte, in dem Moment wollte ich nicht meinen Glauben leugnen oder sonst etwas, aber mir ist bewusst geworden, wofür bin ich eigentlich da? Bin ich da, um für irgendetwas zu werben? Bin ich da, weil ich selbst einen Nutzen davon bekommen würde? Nein, das war alles nicht der Fall. Ich konnte mich nicht entmutigen lassen, weil ich wusste, auch dieser Mensch braucht das Evangelium. Und wenn wir um Jesu Willen etwas tun, dann gibt Jesus auch immer wieder die Kraft, an der wir anzapfen können. Dann brauchen wir nicht müde werden.

[37:50] Es gibt noch einen Vers, der sehr schön deutlich macht, was uns auch noch dabei hilft, nicht müde zu werden. Hebräer 12, Vers 3: "Achtet doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert."

[38:44] Welcher praktische Tipp wird uns hier gegeben, dass wir nicht müde werden? Auf Jesus zu achten. Genau, wir sollen auf Jesus achten. Ich glaube, dahinter steckt auch, dass wir uns wirklich mit Jesus beschäftigen, dass wir sehen, wie es ihm gegangen ist, dass wir mehr über sein Leben nachdenken. Und dann kann es nicht sein, dass wir sagen, heute habe ich keine Lust, dass ich jemand anderem etwas weitersage. Oder aber auch manchmal, das beobachte ich leider immer wieder, manchmal gibt es sogenannte hoffnungslose Fälle. Habt ihr schon mal davon gehört, dass jemand sagt: "Ach, bei dem Menschen ist Hopfen und Malz verloren, der wird nie den Weg zu Gott finden." Habt ihr das schon gehört? Es ist traurig, dass es solche Aussagen gibt, denn für Gott ist das nicht so. Und wenn Jesus sich um meinen Nachbarn, um meine Verwandten, um meine Freunde, um meine Kollegen so bemüht hat, dass er den Weg vom Himmel auf die Erde und nicht nur irgendwo auf dem Thron auf der Erde, sondern wirklich in den tiefsten Staub auf sich genommen hat, dann kann ich nicht sagen: "Ach, ich habe heute schon versucht, mit ihm über Jesus zu reden und er hat es nicht angenommen." Also da kann ich nichts machen. Sollen wir nicht sein. Wir sollen in der Mission ausdauernd sein. Nicht locker lassen.

[40:38] Vielleicht noch ganz kurz zu Hebräer 12 Vers 3, weil da ist schon am Anfang des Kapitels ein ähnlicher Gedanke. "Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so lasst uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt." Wir wünschen uns immer, dass wir sagen können: "Jetzt ist vorbei, jetzt sind die Schwierigkeiten hinter mir, jetzt kommt die tolle Zukunft." Das ist ja das, was oft Evangelikale auch ihren Leuten versprechen, wenn sie sagen: "Jetzt hast du den Durchbruch und jetzt wird alles besser werden." Aber Paulus wusste, vor uns liegt ein Kampf und vor uns liegen Schlingen und Probleme, aber wir können Ausdauer haben und zwar nicht, indem wir auf uns schauen, sondern indem wir auf Jesus schauen und dadurch bekommen wir die Ausdauer, dass wir bis ans Ziel dann auch kommen.

[41:24] Ja, und wir sollen dann, das heißt ja eben auch, dass wir uns nicht so sehr mit diesen Dingen, die uns vielleicht zermürben könnten, beschäftigen sollen. Wir sollen immer Jesus im Blick haben, immer auf Jesus schauen und dann wird kaum einer von uns noch ein Argument haben, zu sagen: "Ich habe es schwer." Denn im Vergleich zu Jesus, da schwindet alles. Ja.

[42:01] Noch ganz kurz, dieser Gedanke, vielleicht kommst du ja auch noch, aber in Jesaja 40, da wird es auch ausgedrückt. "Knaben werden müde." Hast du den noch? Ja, du kannst gleich lesen, du hast schon aufgeschlagen. Lesen wir den zum Schluss nach. Genau, Jesaja 40, Verse 30 und 31: "Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen, weil das sind eigentlich die, die am meisten Kraft haben." Ja, also der Gedanke ist, selbst die, selbst ein junger Mann wird irgendwann müde, aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. Das ist offensichtlich eine übernatürliche Kraft. Ja. Das ist nicht die Kraft, die ein Mensch hat, denn selbst ein junger Mann in der Kraft, der hat nicht, ist irgendwann müde, aber mit Gottes Hilfe ist es anders.

[42:46] Das ist wahr und wenn du jetzt noch den Vers 29 dazu nimmst, dann steht da: "Er gibt dem Müden Kraft und stärke genug dem Unvermögenden." Da ist keiner von uns, keiner, der sagen könnte: "Mir fehlt es an Kraft, ich kann nicht." Nein, Gott gibt uns die Kraft und wir dürfen, wie gesagt, bei ihm anzapfen, wir dürfen uns die Kraft von ihm holen, denn er möchte ja auch, er ist ja derjenige, der uns beauftragt, dass wir gehen, dass wir das Wort Gottes in die Welt bringen, dass wir Beispiel sind, dass wir auch aushalten, selbst wenn die Welt gegen uns ist, dass wir trotzdem an Gott festhalten, so wie der hier bis zum Lebensende getan hat. Und so, ich schreibe das noch kurz auf, so dürfen wir den Jesaja 40, 29 bis 31 uns ganz besonders zu Herzen nehmen.

[43:51] Was ist hier die Lösung? Was steht jetzt noch mal in dem Jesaja 40, Vers 31? Wie können wir an Kraft strotzen, sozusagen? Auf den Herrn harren. Ja, ganz genau. Und in dem harren, das ist ja im Deutschen schon so ähnlich wie das Ausharren. Aber nicht einfach irgendwie, sondern auf den Herrn harren. Jesus beständig im Blick haben, mit Jesus gehen. Und er wird uns immer wieder aufbauen. Es steht ja auch, ich weiß zwar nicht jetzt wo, der Gerechte fällt sieben Mal, aber er steht immer wieder auf. Und das ist halt das, wenn man auf Jesus blickt, er hilft uns auch wieder auf. Ja, ganz genau.

[44:50] Wollen wir Jesus bitten, dass er uns diese Kraft schenkt? Dann lasst uns gemeinsam beten.

[45:03] Unser Heiland, ich weiß nicht, was uns heute, was jeden von uns heute bewegt, aber du weißt es. Du weißt, in welcher Hinsicht wir vielleicht müde geworden sind, wo wir auf unsere Arbeit schauen, auf unsere Herausforderungen und nicht wissen, wie wir sie zu meistern haben. Ja, vielleicht sind wir auch in der Mission träge geworden und sind entmutigt, anderen von dir zu erzählen. Aber gerade dann ist deine Einladung an uns, dass wir zu dir kommen und von dir lernen und von dir Kraft schöpfen. Herr, ich danke dir so sehr, dass du uns immer wieder aufs Neue belebst. Ich danke dir für den Heiligen Geist, der uns auch hilft und eingibt, was wir sagen sollen. O Vater, lass dein Licht durch uns leuchten, dass die Welt erkennt, dass wir einen Gott haben. Herr, wir wollen nicht müde werden, auch wenn vielleicht die Verheißung deines Kommens noch nicht in aller Kürze erfüllt wird. Dann bitte ich dich doch, dass du bei uns bleibst und dass du uns jeden Tag bestärkst, dein Werk auszuführen. Im Namen Jesus, Amen.


Lizenz

Copyright ©2022 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.