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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Rabea Kramp führt uns durch Jesaja 16-18 und beleuchtet Gottes Gericht über Moab, Damaskus und Kusch. Sie zeigt, wie selbst in der Strafe Gottes Gnade und ein Weg zur Umkehr sichtbar werden, insbesondere für Israel, das sich vom Götzendienst abwenden soll. Die Botschaft betont Gottes souveräne Kontrolle und seine Geduld, bis sein Werk der Erlösung vollendet ist.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[Musik] Hmm. Schafft er noch mehr? Ich habe mir danach... Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 733. Wir werden das Kapitel 16 abschließen, Kapitel 17 lesen und Kapitel 18 beginnen und davor gemeinsam beten.

Lieber Herr Jesus, hab Dank, dass wir in deinem Wort sehen dürfen, dass du, selbst wenn du Gericht hältst, sehr gnädig bist, dass du ja durch das Gericht hindurch deine Übrigen bewahrst und dass du die rettest, die an dich glauben, in deinem Namen. Amen.

Wir beginnen in Kapitel 16, Vers 11: „Darum klagt mein Innerstes wie eine Laute und mein Herz in mir.“ Herr, es... Wir sind immer noch in dem Gericht über Moab, und es spricht hier von der persönlichen Klage, die Jesaja hier ja uns nahebringt. Er, sein Inneres, klagt um Moab, und wir sehen, wie der Prophet, selbst wenn ein fremdes Volk ein Gericht erleiden muss, er doch sich sehr schwer damit tut, diese Sachen aufzuschreiben, auszusprechen. Und es wird geschehen, wenn Moab erscheint, wenn es sich auf die Höhe bemüht und in seiner Haltung geht, um zu beten, so wird es nichts ausrichten.

Wir wissen, dass die Moabiter den Gott Kemosch angebetet haben. Das war ein Götze, und sie haben dem Gott Kemosch sogar Menschenopfer gebracht. Also, sie waren völlig im Götzendienst aufgegangen, obwohl sie Nachkommen Lots sind. Das ist das Wort, das der Herr ehemals über Moab gesprochen hat. Jetzt aber redet der Herr und spricht: „In drei Jahren, wie sie der Tagelöhner zählt, wird die große Menge, derer Moab sich rühmt, gering werden, und der Überrest winzig klein, ohne Ehre sein.“ Das ist eine interessante Prophezeiung über Moab. Er prophezeit hier, dass in drei Jahren etwas passieren wird, und er sagt, es wird kaum jemand übrig bleiben, eine ganz geringe Menge. Ja, ein schlimmes Gericht, was über Moab einbrechen wird.

Aber es geht weiter in Kapitel 17 mit einer weiteren Weissagung, einem weiteren Gericht, diesmal über Damaskus. Die Last über Damaskus. Damaskus war die Hauptstadt Arams, und wir erinnern uns, es gab da diese Allianz zwischen dem Bereich Aram und dem Nordreich, die gegen das Südreich gezogen sind. „Verlassen sind die Städte von den Hirten, werden sie zum Teil. Sie lagern sich dort, und niemand scheucht sie aus.“ Es ist mit den Festungen Ephraims und mit dem Königtum in Damaskus, und der Überrest von Aram wird der Herrlichkeit der Kinder Israels gleich sein, spricht der Herr der Heerscharen. Ja, sowie Aram vergehen wird, und ja, so wird auch Israel gehen, beziehungsweise sowie Israel vergangen ist, werden auch die Aramäer untergehen, alle, die sich gegen Gott gestellt haben.

Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird die Herrlichkeit Jakobs – und Jakob steht hier für Israel, das Nordreich – selig sein, und das Fett seines Fleisches hinschwinden. Es wird gehen, wie wenn der Schnitter Halme zusammenrauft und seinen Arm Ähren abmäht, ja, wenn einer Ähren liest im Tal Refaim. Und die Ernte wird hier benutzt als ein Bild für die Zerstörung, dass etwas hinweggerafft wird. Es wird nur eine Nachlese von ihm übrig bleiben, wie beim Abschlagen der Oliven: zwei oder drei reife Oliven oben am Gipfel des Baumes, vier oder fünf in den Zweigen des Fruchtbaren, spricht der Herr, der Gott Israels.

An jenem Tag wird der Mensch auf den schauen, den er gemacht hat, und seine Augen werden auf den Heiligen Israels blicken. Das heißt, einige werden sich tatsächlich bekehren. Sie werden ihren Blick auf den wenden, der sie erschaffen hat, und er wird nicht auf die Altäre schauen, das Werk seiner Hände, also nicht auf die Götzen, und wird nicht mehr nach dem blicken, was seine Finger gemacht haben, nach den Aschera-Standbildern und den Sonnensäulen. Es wird hier eine Abkehr vom Götzendienst beschrieben, nämlich die Übrigen, die sich abkehren von der Anbetung, der falschen Anbetung. An jenem Tag werden ihre Festungsstädte wie die verlassenen Waldeshöhlen zu Höhlen und Berggipfel sein, die man einst vor den Kindern Israels verließ, und es wird eine Wüste sein, denn du hast den Gott deines Heils vergessen und nicht gedacht an den Felsen deiner Stärke. „Darum pflanzte liebliche Pflanzungen und besät sie mit fremden Weinranken.“ Ja, Israel hat schlimmen Götzendienst betrieben, und es wird vorausgesagt, dass alle Götzendiener den Götzendienst verlassen oder umkommen werden. An Götzendienst wird nicht mehr gedacht werden, und tatsächlich hat Jesaja recht gehabt mit seiner Prophezeiung, denn das Volk Gottes hat nie wieder auf diesen Höhen nach der Rückkehr aus Babylon geopfert und geräuchert. Es ist insofern ein für allemal ausgerottet.

„An dem Tag, da du sie pflanzt, siehst du sie groß, und am Morgen, wenn du gesät hast, bringst du sie zum Blühen. Die Ernte aber wird dahin sein am Tag der Krankheit und des unheilbaren Schmerzes.“ Während oben viele Völker, die toben wie das Meer, und dann Rauschen von Völkern, die wie mächtige Wasser rauschen. Die Völker gleichen Rauschen gleich den großen Wassern. Wenn er sie aber schilt, so fliehen sie weit davon und werden dahin gejagt wie Spreu auf den Bergen vor dem Wind und wie Wirbeln des Staubs vor dem Sturm. Ja, diese Verwirrung der Spreu. Dieses Bild kennen wir aus anderen Stellen aus der Bibel, und es ist ein Zeichen für die Sichtungen, Symbol dafür. „Wie zur Abendzeit ist Schrecken da, es aber Morgen wird, sind sie nicht mehr vorhanden.“ Das ist das Teil derer, die uns berauben, und das Los derer, die uns plündern. Die Assyrer werden schnell angreifen in Aram, in Damaskus, und die Invasion passiert tatsächlich über Nacht. Das können wir auch zum Beispiel in 2. Könige 19,35 sehen. Die Assyrer kommen über Nacht, raffen alles hinweg und sind auch schon wieder abgezogen.

Eine weitere Botschaft und Prophezeiung finden wir in Kapitel 18 ab Vers 1 über das Land Kusch. Und wir erinnern uns, Kusch haben wir schon mal in der Bibel gehört, er war der Vater Nimrods. Und hier sind aber die Kuschiten, das Land Äthiopien, gemeint. „Wehe dir, du Land des schwirrenden Flügelschirrs, das jenseits der Ströme von Kusch liegt, das seine Boten aufs Meer entsendet und in Rohrschiffen über die Wasserfläche.“ Ganz interessant, auf dem Nil, der ja auch durch Äthiopien fließt, gab es tatsächlich Rohrschiffe, Schiffe, die aus Schilfrohr hergestellt wurden. „Geht hin in Schnellbooten zu der Nation, die verschleppt und gerupft ist, zu dem Volk, vor dem man sich scheut, seit es besteht, zu der Nation, die immer wieder mit dem Maßband gemessen und von Zertretung heimgesucht wurde, deren Land die Ströme überschwemmt haben.“ Die Bewohner des Erdkreises alle und die auf der Erde wohnen, „wenn das Kriegsbanner auf den Bergen aufgerichtet wird, so schaut hin, und wenn man ins Horn stößt, so wacht auf!“ Also ein Aufruf dafür, dass man auf das Kriegsbanner, das wir ja immer wieder schon gesehen haben im Buch Jesaja, dahinschauen soll.

„Denn so hat der Herr gesprochen: Ich werde ruhig warten und von meiner Wohnstätte aus zuschauen, wie heitere Wärme bei Sonnenschein, wie Taugebilde in der Ernteglut.“ Gott wird warten, Gott hat alles unter Kontrolle. Gott hat keine Eile, bis dass sein Werk zum Abschluss kommen wird. Und genauso ruhig dürfen wir mit Frieden im Herzen darauf warten, dass Gott sein Werk zu Ende führen wird, dass er sein Evangelium auf der ganzen Welt bekannt machen wird. Wir haben die Ehre dabei zu helfen. Wir sind Instrumente in seiner Hand, und darauf dürfen wir hoffen und ihm danken.

Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir immer wieder in der Bibel lesen dürfen, dass du dein Werk zum Schluss und zum Ende bringen wirst, dass du deine Erlösten nach Hause bringen wirst und dass am Ende jeder das Evangelium gehört haben wird und sich entscheiden darf. Dafür danken wir in deinem Namen. Amen. [Musik]


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