Gott auf (m)einer Seite: Jesaja 43:16-44:11
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: JesajaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Wir haben heute die Seite 757 vor uns und sind in Jesaja 43 und beginnen dieser 44. Wir haben einige interessante Gedanken vor uns, die ich mit euch teilen möchte und die uns auch neue Einblicke schenken in Gottes Werk, was er mit den Israeliten in Babylon vorhatte. Und damit wir das noch besser verstehen können, lasst uns gemeinsam beten.
[0:58] Lieber Vater im Himmel, danke für dein Wort, das so ein aufschlussreiches Buch ist, dass wir daraus so viel verstehen dürfen durch den Heiligen Geist. Und Herr, vergib uns, dass wir so wenig tiefes Studium betreiben und dass wir so wenig Schätze heben. Hilf, dass wir das noch mehr machen, dass wir dann dein Wort noch besser verstehen können und dass wir dadurch noch besser dich verstehen können. In deinen Armen, Amen.
[1:31] Wir beginnen in Jesaja 43 ab 16. So spricht der Herr, der einen Weg im Meer bahnt und einen Pfad in mächtigen Wassern, der Streitwagen und Ross ausziehen lässt, Heer und Macht, da liegen sie miteinander, stehen nicht mehr auf, sie sind erloschen wie ein Docht. Vernommen. Hier müssen wir an den Exodus denken, an die Streitwagen und Rosse der Ägypter, die durchs Schilfmeer gingen, die verschlungen wurden. Und Gott führt hier diesen Exodus, der so mächtig war und wo er sein Volk mächtig gerettet hat, an, um zu beweisen und den Israeliten zu sagen: Schaut mal, ich habe schon einmal euch rausgeholt aus der Gefangenschaft, ich werde es noch mal tun und ich werde es noch viel bedeutender und größer tun als beim letzten Mal.
[2:24] Gedenk nicht mehr an das Frühere und achtet nicht auf das Vergangene. Was will dieser Vers sagen? Gott sagt, diese Geschichte mit dem ersten Exodus, die ist ja alles beeindruckend, aber führt doch nicht eine Geschichte herbei, um euren Glauben zu stützen. Eine Geschichte, die Jahrhunderte, Jahrtausende alt ist. Nehmt doch neue, frische Erfahrungen, damit euer Glaube gestärkt wird. Und das ist auch ein Ansporn für uns, dass wir neue Erfahrungen mit Gott machen, auf die wir unseren Glauben fußen, dass wir nicht nur Erfahrungen herbeiziehen, die 20, 30, 40 Jahre alt sind und sagen, da habe ich Gott erlebt, sondern dass wir immer wieder im Leben große Dinge mit Gott erleben und die uns dann unseren Glauben stärken.
[3:13] Siehe, ich wirke Neues, jetzt bricht es hervor, solltet ihr es nicht wissen? Ich will einen Weg in der Wüste bereiten und Ströme in der Einöde. Also Gott sagt, ich möchte im Hier und Jetzt wirken und euch aus Babylon befreien. Die Tiere des Feldes werden mich preisen, die Schakale und Strauße werde ich, weil ich Wasser gegeben habe in der Wüste und Ströme der Einöde, um mein Volk zu tränken, ein auserwähltes Volk. Und gesagt, ich werde euch aus Babylon herausführen. Ihr werdet durch die Wüste gehen, um in Israel dann anzukommen und während dieser Wüstenwanderung werde ich euch wiederum versorgen mit Wasser, Nahrung, sowie es schon beim Auszug aus Ägypten getan habe. Das Volk, dass ich mir gebildet habe, damit sie meinen Ruhm verkündigen. Und das war der Auftrag, sie sollten dann diese diese Bewahrung in der Wüste wiederum verkündigen.
[4:08] Und doch hast du, Jakob, nicht mich, nicht angerufen, noch hast du dich um mich bemüht, Israel. Du hast mir deine Brandopfer nicht dargebracht und mich nicht mit deinen Schlachtopfern geehrt. Ich habe dir nicht zu schaffen gemacht mit Speisopfern, ich habe dich mit Weihrauchspenden nicht ermüdet. Du hast mir nicht Gewürze und Geld gekauft und mit dem fetten Schlachtopfer mich nicht gedrängt. Aber du hast mir zu schaffen gemacht mit deinen Sünden und mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten. Diese Verse geben ja einen interessanten Einblick in Gottes Herz, weil Gott sagt, ich bin dir keine Last gewesen, ich habe dir nicht große Dinge auferlegt, die du hättest tun müssen. Aber im Gegensatz dazu hast du mich ermüdet, du warst mir eine Last, du hast mich belastet mit deinen Sünden. Und wenn wir das auf uns selber übertragen, dann müssen wir sagen, dass wir Gott eigentlich mit jeder Sünde, die wir tun, belasten, dass wir ihm ein schweres Herz machen. Und deswegen ist Jesus am Kreuz gestorben, weil er all diese Sündenlast getragen hat.
[5:15] Das Ding ist, ein Herz gebrochen. Ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und an deinen deine Sünden will ich nie mehr gedenken. Gott sagt, ich vergebe komplett, ich vergebe dir alles und ich möchte nicht mehr diese Last tragen. Ich tue deine Sünden hinweg, erst von dir und dann aus dem Heiligtum heraus. Und es ist eine so schöne Verheißung und wir können gar nicht dankbar genug dafür sein, dass Gott sagt, eine Sünde wird völlig ausgelöscht. Ich werde nicht mal mehr daran denken. Denn wenn wir als Menschen eine Sünde tun, die vielleicht sogar von vielen erfahren, dann ist es so, dass wenn wir immer wieder unter Menschen gehen, ja, innerlich das Gefühl haben, jeder erinnert sich an meine Sünde, jeder denkt daran. Aber bei Gott ist es nicht so. Und eines Tages in der Ewigkeit wird Gott auch es so tun und so schaffen, dass niemand mehr an die Sünden des anderen gedenkt. Es wird aus unserem Gedächtnis gelöscht werden, denn es wird aus dem Himmel ausgelöscht werden die Sünden und die Erinnerung an die Sünden wird nicht mehr vorhanden sein. Was für eine schöne Verheißung.
[6:27] Erinnere mich. Wir wollen miteinander rechten. Zähl doch auf, um dich zu rechtfertigen. Dein erster Vater hat gesündigt und deine Lehrer haben mir die Treue gebrochen. Der erste Vater war natürlich Adam, der gesündigt hat und die Lehrer waren die Priester und Propheten, die Gott nicht treu waren. Darum habe ich die Vorsteher des Heiligtums entweiht und Jakob dem Bandpreis gegeben und Israel den Schmähungen. Ja, Gott hatte keine Möglichkeit mehr an sein Programm zu kommen. Die Priester und Propheten haben sich ja reihenweise von Gott abgewendet. Es gab nur wenige, wie Jesaja und andere, die noch Gottes Auftrag ausgeführt haben, auch Daniel und seine Freunde.
[7:09] Kapitel 44. So hören nun, mein Knecht Jakob, und du, Israel, die ich erwählt habe. So spricht der Herr, der dich gemacht und von Mutterleib an gebildet hat, der dir hilft. Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und du, Jeschurun, den ich erwählt habe. Wir stolpern vielleicht über das Wort Jeschurun, und der Gegner dieser Namen, 5. Mose und dort, das ist ein Ehrenname für Israel. So gut sagt, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, wieder diese Anrede des Knechtes und du Jeschurun. Er sagt, du bist ein ehrenhaftes Volk, mein Volk, denn ich werde Wasser auf das Durstige gießen und Ströme auf das Dürre. Ich werde meinen Geist auf deinen Samen ausgießen und meinen Segen auf deine Sprösslinge. Das ist natürlich geistlich gemeint und nicht nur physisch, aber auch. Und der Exodus, der hier angesprochen ist, der ja, der infiziert auch so eine Lösung. Gott möchte uns nicht nur ausführen, er möchte uns auch erlösen von der Sünde und uns frei machen davon.
[8:12] Und sie sollen hervor sprossen zwischen dem Gras wie Weiden an den Wasserbecken. Gott möchte, dass wir nach der Erlösung im geistlichen, geistlichen wachsen, dass wir blühen, dass wir immer mehr zunehmen an geistlichem Wachstum. Dieser wird sagen, ich gehöre dem Herrn, und jener wird sich nach dem Namen Jakob nennen. Ein anderer wird sich mit seiner Hand dem Herrn verschreiben und sich den Ehrennamen Israel geben. Das meint, dass nicht nur Israel, das ethnische Israel erlöst sein wird, sondern auch viele Fremdlinge werden sich den Namen Israel geben. Sie werden durch die Bekehrung Israeliten. Und das ist ja das, was Gott wollte, ein geistliches Israel, das am Ende alle Erlösten einschließt, egal welcher Ethnie.
[8:55] So spricht der Herr, der König Israels und seiner Erlöser, der Herr der Heerscharen: Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott. Wieder so ein Statement an die Heiden. Und wer ruft wie ich und verkündigt und tut es mir gleich seit der Zeit, da ich ein ewiges Volk eingesetzt habe? Ja, was bevorsteht und was kommen wird, das sollen sie doch ankündigen. Also Gott sagt zu seinem Volk, sie sollten es ankündigen, ihr solltet meine Prophezeiungen an die in die Menschheit bringen, unter die Menschen bringen.
[9:30] Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht. Habe ich es dir nicht schon längst verkündigt und hier angekündigt? Ihr seid meine Zeugen. Gibt es einen Gott außer mir? Nein, es gibt sonst keinen Fels, ich weiß keinen. Alle Götzenmacher sind nichtig und ihre Lieblinge nützen nichts. Ihre eigenen Zeugen sehen nichts und erkennen nicht, so dass sie zuschanden werden. Wer hat hier einen Gott gemacht und ein Götzenbild gegossen, ohne einen Nutzen davon zu erwarten? Ja, Gott sagt, diese ganzen Götzen, diese ganzen Götzenstatuen aus Holz, aus Gold, was auch immer, die sind eigentlich den nützen doch gar nicht, sie helfen euch nicht. Und man macht ein Götzenbild, weil man sich irgendwas erhofft, man möchte irgendeinen Wunsch erfüllt haben und deswegen macht man ein Götzenbild.
[10:18] Siehe, alle, die mit ihm Gemeinschaft haben, werden zuschanden und seine Werkmeister sind auch nur Menschen. Mögen sie alle sich vereinigen, um zusammenzustehen, sie müssen doch erschrecken und miteinander zuschanden werden. Und das ist der Kontrast, den die Bibel hier zeigt, zwischen den Götzen dienern, die erschrecken und dem Volk Gottes, das sich nicht fürchten muss. Und gesagt, wenn du dessen nachfolgst, dann bist du schreckhaft, dann fürchtest du dich. Aber wer mir nachfolgt, der muss sich nicht fürchten, der muss sich nicht erschrecken lassen.
[10:48] Steht lieber Herr Jesus, wenn wir dir vertrauen, wir dir folgen, dann brauchen wir keine Angst haben, keine Furcht. Wir können geborgen sein und wissen, dass du die ganze Zukunft, die Gegenwart in deiner Hand hältst und dass du uns führst, egal was auch kommen mag. Und dafür wollen wir danken.
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