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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ behandelt Rabea Kramp Jeremia Kapitel 10. Sie erklärt die Bedeutung der Götzenverehrung im alten Israel und im Heidentum und stellt sie dem wahren Gott gegenüber. Die Predigt betont die Machtlosigkeit von Götzen und die Allmacht Gottes als Schöpfer und König. Abschließend wird die Bedeutung des Vertrauens auf Gott in allen Lebenslagen hervorgehoben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Gelesen heute zusammen das Kapitel 10 von Jeremia, fast komplett. Und wir haben heute einen Abschnitt vor uns über die Götter, über die Götzen, die das Volk Gottes und auch die Heiden angebetet haben. Und bevor wir in dieses interessante und sehr spannende Kapitel einsteigen, lasst uns gemeinsam beten. Vater im Himmel, wir alle haben Götter, haben Götzen in unserem Leben. Vielleicht haben wir keine Holzfiguren, vor denen wir uns niederwerfen, aber wir haben Dinge, die wir über dich stellen, die wir an die erste Stelle stellen, die du annehmen solltest. Lasst uns diese Zeilen und Verse, die wir heute lesen, ganz persönlich werden lassen. Zeige du uns, wo wir solche Götter und solche Götzen in unserem Leben haben. Und dafür danke ich dir. Amen.

[1:33] Kapitel 10, Vers 1: Hört das Wort, das der Herr zu euch redete, Haus Israel. So spricht der Herr: Lernt nicht den Weg der Heiden und erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, auch wenn die Heiden sich vor ihnen fürchten. Jeremia deutet hier an, dass diese Zeichen deuten, die die Heiden betrieben haben und auch das Volk Gottes, das mit Angst gearbeitet hat. Die Zeichen deuten, belegt war mit Furcht, mit Angst. Und Gott sagt: Ihr habt Angst, wenn ihr Zeichen deuten lasst, aber bei mir braucht ihr diese Angst nicht haben. Denn die Bräuche der Heiden sind nichtig. Denn ein Holz ist, das man im Wald gehauen hat und das der Künstler mit dem Schnitzmesser anfertigt. Er verziert es mit Silber und Gold und befestigt es mit Hämmern und Nägeln, damit es nicht wackelt. Sie sind gedrechselten Palmbäumen gleich. Sie können nicht reden, man muss sie tragen, denn sie können nicht gehen. Fürchtet euch nicht vor ihnen, denn sie können nichts Böses tun und auch Gutes zu tun steht nicht in ihrer Macht. Gott sagt: Hört auf, euch vor diesen Dingen zu fürchten. Sie sind nur das Werk eurer Hände. Sie haben keine Kraft, sie haben keine Macht. Der Einzige, vor dem ihr euch fürchten solltet, ich bin Gott. Ist Gott, doch der Herr ist niemand gleich. Groß bist du und groß ist dein Name an Macht. Hier ist dieser Kontrast, also ihre Macht deutlich. Wirft euch doch nicht vor diesen Holzfiguren nieder und betet sie nicht an und habt doch keine Angst davor. Aber der, vor dem ihr euch fürchten solltet und den ihr anbieten sollt, das ist der Gott im Himmel. Wer sollte dich nicht fürchten, du König der Völker? Also König der Völker drückt auch aus, dass Jeremia sagt, nicht nur das Volk Gottes soll ihn fürchten, sondern natürlich alle Völker, alle Heiden, alle Stimmen, Nationen und Sprachen. Diesen aufbauenden heißt, denn er gebietet dies unter allen weisen der Völker und in allen ihren Königreichen. Ist ja keiner wie du. Sie sind allesamt dumm und töricht. Eine äußerst wichtige Lehre. Holz sind sie, gehämmertem Silber wird von Hasen gebracht und Gold von Ufern. Eine Arbeit des Künstlers und der Hände des Goldschmieds. Mit blauem und rotem Purpur sind sie bekleidet. Sie sind alle nur das Werk von Kunstfertigen. Also Jeremia sagt, diese Dinge sind vielleicht kostbar und schön hergestellt und geschmückt, aber am Ende sind sie nur das Werk von Menschen. Aber der Herr ist in Wahrheit Gott. Er ist der lebendige Gott und ein ewiger König. Der Unterschied ist, dass diese Holzfiguren tot sind, nicht antworten, nicht hören. Aber Gott im Himmel ist lebendig. Und wir haben hier wieder das Wort König, wie es schon in Vers 7 vorkam, wo stand: Wer sollte dich nicht fürchten, du König der Völker? Es wird immer wieder deutlich, dass Gottes König ist. Vor seinem Zorn bebt die Erde und die Völker können seinen Grimm nicht ertragen. So sollte er nun zu ihnen sagen: Die Götter, welche weder Himmel noch Erde erschaffen haben, sie werden von der Erde und unter dem Himmel verschwinden. Und dieser Vers, das ist sehr interessant. Dieser Vers 11 ist nur die, nur dieser Vers ist in aramäischer Sprache. Aramäisch war damals die Handelssprache und sozusagen die Sprache der ganzen Länder drumherum auch. Und diese Sprache ist natürlich eine, die auch die Heiden verstehen. Und deswegen steht dieser Vers in Aramäisch, damit die Völker drumherum diese Aussage verstehen, dass die Götter, die Himmel und die Erde nicht erschaffen haben, sondern nur Gott. Und dass diese Götzen verschwinden werden, wenn Gott das Gericht schicken wird. Er ist der, der die Erde erschaffen hat und durch seine Kraft, der in seiner Weisheit den Erdkreis abgegrenzt und mit seinem Verstand den Himmel ausgespannt hat. Gott als Schöpfer wird hier als ein weiser Gott beschrieben. Nur ein weiser Gott kann Dinge ausdenken, kann sie erschaffen. Sobald er den Donner Schall gibt, sammelt sich eine Wassermenge am Himmel und Wolken ziehen herauf vom Ende der Erde. Blitze macht er zum Regen und den Wind führt er aus seinen Kammern hervor. Also, es gibt eigentlich nur einen Gott, der all dies tut. Die beiden Völker haben ja Götter für alle möglichen Dinge gehabt, für Regen, für Sonne, für Fruchtbarkeit und für viele andere Dinge. Und Gott macht deutlich, wenn ihr egal welche Probleme gehabt, ihr müsst nur einen Gott anrufen, und das bin ich. Dumm steht jeder Mensch da, ohne es zu begreifen. Und jeder Goldschmied wird an seinem Götzenbild zuschanden werden, denn sein gegossenes Bild ist Betrug und kein Geist ist darin. Schwindel ist ein lächerliches Machwerk. Zur Zeit ihrer Heimsuchung gehen sie zugrunde. Hier haben wir so einen interessanten Kontrast, dass das Götzenbild ist vom Künstler gebildet, aber Gott ist selbst der Bild nach der ganzen Erde und sogar des ganzen Universums. Ihn kann man anbeten, aber den Künstler des Götzenbildes, den betet man nicht an. Ganz im Gegenteil, man bildet sogar das Götzenbild an, was der Künstler gemacht hat. Aber Jakob ist nicht wie diese, sondern der Schöpfer des Alls ist er. Und Israel ist der Stamm seines Erbteils. Herr, Heerscharen ist sein Name. Rache dein Bündel auf von der Erde, die du in Belagerung sitzt. Und hier wird deutlich, dass die Götzen zuschanden werden und zerstört werden, sobald die Belagerung geschieht. Dann werden die Götzen wegkommen, weil dann wird man sie wegwerfen, weil man merkt, sie helfen nicht. Sie können die Belagerung und die Babylonier nicht abwenden. Denn so hat er gesprochen: Siehe, diesmal will ich die Bewohner des Landes hinaus schleudern und sie ängstigen, damit sie es herausfinden. Gott hätte bis zur letzten Minute die Babylonier zurückgeschickt. Er hätte das Unheil abgewendet, wenn das Volk Gottes Reue gezeigt hätte, wenn sie zu Gott gebetet hätten. Dass sie es nicht getan haben, sehen wir daran, dass das Gericht nicht abgewendet worden ist. Und nun kommt die Klage und das Buch Gebet mitten im Gericht. Ein sehr emotionaler und sensibler Text, wie er mir wegen meines Schadens, wie tut mir meine Wunde. So, doch ich dachte, sicherlich ist das mein Leiden, ich will es auch tragen. Mein Zelt ist verwüstet und alle meine Zeltstrecke sind abgerissen. Meine Kinder haben mich verlassen, sie sind nirgends mehr. Niemand schlägt mir mehr mein Zelt auf oder bringt meine Zeltbahnen an, denn die Hirten sind töricht geworden und haben den Hirten, den Herrn nicht gesucht. Darum hat sie kein Gelingen und ihre ganze Herde ist sehr verödet. Sogar die Hirten, die Leiter des Volkes, sind ab geehrt, sind zerstreut, sind zunichte geworden. Sind ja vielleicht umgekommen. Euch ein Gerücht, es kommt und zwar ein großes Team aus dem Land des Nordens, um die Städte Judas zu Trümmern zu machen und zu einer großen Wohnung für die Schakale. Die das, was aus dem Norden kommt, das Toben, das sind die Babylonier. Und das Volk zittert schon vor dieser Invasion. Ich weiß ja, dass der Weg des Menschen nicht in seiner Macht steht, dass der Mann, wenn er geht, seine Schritte nicht lenken kann. Ist ein sehr bewegender Vers für den Tod von uns Menschen. Wir können unsere Schritte nicht lenken. Wir wissen nicht, an Gott entscheidet, dass unsere Zeit gekommen ist. Allein in Gottes Macht steht es. Wichtig ist, du mich, Herr, doch mit rechter Maß und nicht in deinem Zorn, damit du mich nicht zunichte machst. Das können wir jeden Tag aufs Neue beten, dass wir Gott fragen, dass er uns in gerechtem und rechtem Maß beurteilt. Und Gott tut das, da brauchen wir keine Angst haben, dass wir in Gottes Hände gut fallen und aufgehoben sind. Ich möchte in keiner anderen Hände fallen als in Gottes Hände. Wir können nicht tiefer fallen als in Gottes mächtige Hände und Arme. Und dafür können wir ihm jeden Tag danken, dass uns beten. Lieber Vater, bewahre uns vor Irrtum, dafür, dass wir wichtigen Götzen nachlaufen, dafür, dass wir dich nicht anrufen, wenn wir Not sind. Herr, hilf uns, dass wir nicht nur in Notlagen zu dir kommen, sondern vor allem auch, wenn es uns gut geht, dass wir jeden Tag mit dir leben. Ja, darum bedächtig. [Musik]


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