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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Rabea Kramp auf Jeremia 10,25-11,19 ein. Sie beleuchtet die Konsequenzen des Ungehorsams gegenüber Gottes Bund und die Verführung durch falsche Götter. Dabei wird die Parallele zu den Lehren des fünften Buches Mose gezogen und die Bedeutung des Hörens auf Gottes Wort betont. Die Predigt zeigt auf, wie Gott Verschwörungen aufdeckt und wie wichtig es ist, sich auf Gottes Plan für die Zukunft zu konzentrieren, anstatt sich von weltlichen Theorien ablenken zu lassen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf einer Seite". Gelesen heute zusammen die Seite 791, beenden noch einen Vers aus Kapitel 10 und steigen dann in Kapitel 11, 1. Bevor wir das tun, lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, es gibt auch in unserem Leben Dinge, die nicht in unser Leben gehören. Wurde uns zeigen möchtest, dass wir diese Dinge loswerden müssen, dass wir uns von denen trennen müssen. Herr, gib uns in uns die Kraft, uns von dem zu trennen, was uns von dir trennt, und auch den Willen dazu. Amen.

[1:11] Wir lesen Vers 25 aus Kapitel 10. Dort heißt es: "Gieß deinen Zorn über die hinaus, die dich nicht kennen, und über die Geschlechter, die deinen Namen nicht anrufen. Denn sie haben Jakob verzehrt, ja, ganz und gar aufgezehrt und aufgerieben und seine Wohnung verwüstet." Jeremia macht deutlich, und Gott macht deutlich, dass es hier immer wieder heidnische Völker gab, die dem Volk Israel zugesetzt haben, die mit ihnen Krieg geführt haben, die sie behindert haben. Nun, Gott sagt, ich werde mich an diesen Heiden rechnen. Aber auch Gottes Volk hat sich nicht mit Ruhm bekleckert, und das werden wir es in Kapitel 11 lesen. Das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, lautete folgendermaßen: "Hört auf die Worte dieses Bundes und redet zu den Männern von Juda und den Einwohnern von Jerusalem und du sollst ihnen sprechen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Verflucht ist der Mann, der nicht hört auf die Worte dieses Bundes."

[2:13] Diese Worte mit dem Bund und mit dem Verfluchen, die erinnern uns ganz stark an das fünfte Buch Mose. Und wir werden jetzt noch in den nächsten Versen sehen, dass immer wieder Anklänge aus dem fünften Buch Mose sich hier widerspiegeln. Wir wissen ja, dass das fünfte Buch Mose zur Zeit Josias und das war auch die Zeit Jeremias im Tempel wiederentdeckt wurde durch den Hohepriester Hilkija. Und es wundert uns darum nicht, dass hier im Buch Jeremia immer wieder Anklänge von 5. Mose auftauchen. Es heißt weiter: "Und du sollst zu ihnen sprechen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Verflucht ist der Mann, der nicht hört auf die Worte dieses Bundes, die ich euren Vätern geboten habe zu der Zeit, als ich sie aus dem Land Ägypten führte, aus dem Eisen-Schmelzofen."

[3:08] Auch dieses Wort kommt in 5. Mose 4 vor. Eisen-Schmelzofen, indem ich sage: "Hört auf meine Stimme und tut diese Worte ganz, wie ich es euch gebiete. So sollt ihr mein Volk sein, und ich will euer Gott sein." Auch dies ein Wort aus den Büchern Mose, damit ich den Eid aufrecht halte, den ich euren Vätern geschworen habe, ihnen ein Land zu geben, in dem Milch und Honig fließt, wie es heute der Fall ist.

[3:40] Verantwortlich und sprach: "So sei es." Diese Formel "So sei es, Herr" heißt eigentlich nur "Amen". Und in 52, 27, da spricht Gott ja die Worte, die Fluchworte, und das Volk bestätigt immer "Amen", "So sei es". Und hier im Buch Jeremia spricht Gott, was es mit dem Volk, was er mit dem Volk vorhat, und Jeremia ist derjenige, der dies bestätigt und sagt: "So sei es, Amen."

[4:12] Darauf sprach der Herr zu mir: "Verkündige alle diese Worte in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems und sprich: Hört auf die Worte dieses Bundes und tut sie." Und das ist die Botschaft vielleicht im Buch Jeremia, dass er immer wieder aufruft und sagt: "Höre, höre, Israel, höre doch zu, höre deinem Gott zu." Auch eine Formel aus dem fünften Buch Mose, wo wir ganz oft davon lesen: "Hören, hören."

[4:40] "Denn ich habe euren Vätern eindringlich bezeugt von dem Tag an, als ich aus dem Land Ägypten herauf führte, bis zu diesem Tag, indem ich mich früh aufmachte und es immer wieder bezeugt und sprach: Hört auf meine Stimme." Also Gott wünscht sich nichts mehr, als dass wir ihm zuhören, und zwar nicht nur mit dem Ohr, mit dem Kopf, mit dem Gehirn, und auch mit dem Herzen, dass wir auch die Worte ihn und zu wirken lassen.

[5:04] "Denn ich habe euren Vätern eindringlich bezeugt von dem Tag an, als ich sie Herr aufführte aus dem Land Ägypten, bis zu diesem Tag, indem ich mich früh aufmachte und es immer wieder bezeugt und sprach: Hört auf meine Stimme." Als sie aber, sie haben nicht darauf gehört, sie haben mir kein Gehör geschenkt, sondern jeder von ihnen wandelte in dem Starrsinn seines bösen Herzens. Darum brachte ich alle Worte des Bundes über sie, die zu halten ich ihnen befohlen habe, die sie aber nicht gehalten haben.

[5:39] Und die Worte des Bundes, die Gott über das Volk gebracht hat, waren natürlich auch die Fluchworte. Auch die Fluchworte gehörten zum Bund. Und der Herr sprach: "Sie, jetzt besteht eine Verschwörung unter den Männern von Juda und unter den Einwohnern von Jerusalem." Also das Volk hat sich verschworen gegen Gottes. Hat eine Verschwörung gemacht. Sie sind zu den Sündern ihrer Vorväter, zu den Sünden ihrer Vorväter zurückgekehrt, die sich geweigert haben, meinen Worten zu gehorchen. Sie selbst in der Fremde auch fremden Göttern nachgefolgt und haben ihnen gedient. Das Haus Israel und das Haus Juda haben einen Bund gebrochen, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe.

[6:22] Also diese Verschwörung bestand darin, dass sie gesagt haben: "Wir wollen weiter sündigen, wir wollen Gott nicht gehorchen, wir wollen nicht die zehn Gebote halten, wir wollen sündigen." Das war die Verschwörung, die Gott hier anspricht und aufdeckt.

[6:37] Darum, so spricht der Herr: "Siehe, ich will ein Unheil über sie bringen, dem sie nicht werden entziehen können. Und wenn sie dann zu mir schreien, werde ich sie nicht erhören." Erst nach Josias Tod, das können wir in den Büchern Könige lesen, erst nach Josias Tod wird das Unheil über das Volk kommen. Denn Josia war so treu und so voller Tatendrang. Er hat so viele Reformen umgesetzt, den Götzendienst beseitigt, die Altäre, die Maschera-Standbilder, alles abgeschafft, dass Gott gesagt hat: "Ich halte das Gericht auf, ich drücke quasi auf den Pausenknopf. Und solange du lebst, wird das alles nicht geschehen, was ich angekündigt habe."

[7:20] Es war nur leider ein kurzes Leben, was Josia hatte. Ich glaube, er wurde um die 36 Jahre alt. Und dann brach das Unheil über das Volk Gottes herein. Dann werden die Städte Judas und die Einwohner Jerusalems hingehen und die Götter anrufen, denen sie geräuchert haben. Aber sie werden sie zur Zeit ihres Unheils keineswegs retten können.

[7:43] Also die Götter und die Götzen können nicht antworten und sie können nicht, ja, nicht nichts ausrichten. Und deswegen ruft das Volk Gottes dann Gott an, aber Gott sagt: "Ich werde euch auch nicht retten, weil ihr in Sünde und Rebellion verharrt." Gott sagt, wenn ihr Hilfe folgt, wenn ihr wirklich von Herzen, aufrichtig Hilfe wollt, dann müsst ihr eure Sünden bereuen. Ansonsten werde ich euch nicht helfen.

[8:11] Denn so viele steht du hast, du da, so viele Götter hast du auch. Also hier ein Gradmesser dafür, wie viele Götter sei nicht gab und so viele Strafen ist in Jerusalem gibt. So viele Altäre habt ihr in der Schande errichtet. Altäre, um den Ball zu räuchern. Du aber sonst für dieses Volk nicht beten, das ab Gott zu Jeremia verbietet ihm Fürbitte einzulegen und für sie wieder stehen, noch für ihn beten. Erheben, denn ich werde keineswegs erhören zu der Zeit, wenn sie wegen ihres Unfalls zu rufen werden.

[8:40] Dieser Aufruf kommt leider immer wieder im Buch Jeremia, dass Gott sagt: "Jeremia, bete nicht für das Volk, es wird das Unheil kommen. Es nützt nichts, wenn du bist." Und was geschieht meinem Geliebten in meinem Haus? Es werden von den Großen gegen ihn böse Anschläge geschmiedet. Und das meint Jeremia. Gott sagt hier, die Leiter des Volkes, die Großen, es heute ist, die werden gegen den Geliebten in meinem Haus, dass sie mir Anschläge planen.

[9:10] "Wird das heilige Opfer vielleicht etwa eine Bosheit von dir wegnehmen? Dann kannst du ja frohlocken." Das ist hier eine Anspielung auf den Gedanken, dass das Blut von Lämmern und Böcken, so wie wir es in Hebräer 10 lesen, nicht erlösen kann. Es war ein Forscher hatten auf den echten Lösungsplan, dass Jesus als Lamm stirbt.

[9:36] Und wir haben ja im Buch Jeremia schon gelesen und auch im Buch Jesaja, dass sie das Volk Gottes so einen äußerlichen Gottesdienst gefeiert hat, seine äußerliche Religion zur Schau getragen hat und immer nur gesagt wurde: "Der Tempel des Herrn und dort sind wir sicher." Der Tempel des Herrn ist und nur die bloße Anwesenheit des Tempels hat ihnen suggeriert, dass sie in Sicherheit sind, dass sie kein Urteil, kein Gericht, kein Unheil zu fürchten haben. Aber Gott wird ihnen das Gegenteil beweisen.

[10:11] "Einen grünen Ölbaum mit schöner, wohl gestalteter Frucht hatte ich daher genannt." Und damit meint er das Volk. "Mit mächtigem Brausen legt er nun Feuer an ihn und seine erste krachen, denn der Herr der Heerscharen, der die Pflanze hatte, Unheil angedroht wegen der Bosheit des Hauses Israel und des Hauses Juda, diese verübt haben, um mich zu erzürnen, indem sie den Ball räucherten." Also Gott sagt, ich habe euch gepflanzt, ich habe euch wunderbar gemacht, aber ihr habt einfach nicht gewollt. Und deswegen habe ich euch Unheil angedroht.

[10:44] Und in den letzten zwei Versen der heutigen Seite lesen wir von furchtbaren Plänen, die gegen Jeremia gemacht wurden, um ihn umzubringen, weil Jeremia natürlich eine Botschaft gebracht hat, die alles andere als beliebt war. Und er hat mich mit Jeremia dies wissen lassen, so dass ich es erkannte. "Damals hast du mir ihr Treiben offenbart." Also Gott deckt die Verschwörung gegen Jeremia auf.

[11:13] "Ich aber war wie ein zahmes Lamm", sagt er von sich selber, "das zur Schlachtbank geführt wird. Und wusste er nicht, dass sie solche Anschläge gegen mich schmiedeten? Lasst uns den Baum samt seiner Frucht verderben und ihn aus dem Land der Lebendigen ausrotten, dass nicht mehr an seinem Namen gedacht werde."

[11:36] Ja, Gott sagt, du warst ein Ölbaum, ich habe dich gepflanzt, aber nun werde ich Unheil bringen, weil du ungehorsam warst. Aber das Volk dreht es um und sagt: "Nein, Jeremia ist der Baum und Gott wird Jeremia richten." Also sie gucken überhaupt nicht in ihr eigenes Herz und gar nicht bereit, über ihre Sünde nachzudenken und projizieren das auf andere. Und in diesem Fall auf Jeremia.

[12:01] Und uns erinnert das 19 ganz stark an Jesaja 53, als er schreibt: "Ich war wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird." Und ihre mir wird immer wieder deutlich hier, dass es, dass er auch ein Typus auf Jesus ist, dass er in vielen Dingen einfach auf Jesus hinweist.

[12:20] Ganz praktisch können wir daraus lernen, dass Gott Verschwörungen aufdeckt, wenn sie für uns relevant sind, aufgedeckt zu werden. Es ist ja heutzutage ganz innen und usus, immer über Verschwörungen und Verschwörungstheorien nachzudenken, sich auf YouTube alle möglichen Vorträge dazu anzuschauen. Und man kann seine Zeit auch wirklich damit in den Sand setzen, sich ständig nur solche Videos anzuschauen.

[12:48] Ist es viel aufbauender, dem Wort Gottes zu lesen, und wir können darauf vertrauen, dass Gott die Verschwörungen aufdecken wird, die uns wirklich zum Schaden sein können, sowie als Barriere mehr gemacht hat. Wir müssen uns nicht so viel damit abgeben und könnte es Gottes Sache sein lassen.

[13:04] Denn wir sollten uns damit beschäftigen, was Gott in Zukunft mit uns vorhat und was er jetzt mit uns vorhat, nämlich unsere Herzen zu verändern und zu Reue und zur Buße zu führen, damit wir ganz eng mit ihm verbunden sind und im Himmel sein werden. Lasst uns dafür beten.

[13:18] Lieber Vater im Himmel, lass uns erkennen, was wirklich im Leben zählt, dass uns unsere Zeit gut nutzen und auskaufen, damit wir uns nicht mit Schrott füllen, sondern damit wir gefüllt werden mit deinem Wort und es an andere weitergeben. Und das bitte ich in deinem Namen. Amen.


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