Offenbarung 2:9b
Mirjam Giebfried · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
Weitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:46] Hallo und herzlich willkommen zum Offenbarungsseminar. Heute wieder in anderer Umgebung. Wir hatten noch einmal einen technischen Fehler, aber das soll uns nicht davon abhalten, dass wir gemeinsam uns Offenbarung 2, Vers 9b anschauen. Und wir hatten das letzte Mal schon angefangen, diesen Vers zu studieren. Da haben wir gesehen, dass Jesus wohl als der beste Gemeindeleiter aller Zeiten überhaupt auch die Gemeinde in Smyrna kennt und ihr guten Ratschlag geben kann.
[1:23] Wir haben gesehen, dass als Christ sehr wohl damit zu rechnen ist, dass auch Drangsal oder Trübsal oder Probleme, Schwierigkeiten auf einen zukommen. Heute ist alles weitergehen mit Offenbarung 2, Vers 9, wo es um die Armut geht. Und bevor wir das tun, lade ich euch ein, dass wir gemeinsam beten.
[1:45] Unser Vater im Himmel, ich danke dir für dein Wort, für die Offenbarung, für die Lehren, die wir daraus ziehen können. Herr, wir haben jetzt schon in den letzten Wochen so oft deine mahnenden Worte gehört. Wir haben so oft auch erkannt, dass das mit uns selbst zu tun hat, und ich danke dir dafür, denn das ist der Heilige Geist. Das bewirkt auch jetzt. Bitte ich dich um den Heiligen Geist für jeden, der zuschaut, dass wir noch besser erkennen können, was du zu uns heute zu sagen hast. Namen Jesus.
[2:35] Was uns aufschlagen, den Vers, um den es heute geht, Offenbarung 2, und dort Vers 9. Ich lese noch mal den gesamten Vers: "Ich kenne deine Werke und deine Drangsal und deine Armut, da aber bist du reich, und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind es nicht, sondern eine Synagoge des Satans."
[3:02] Ihr heißt das, ich kenne deine Werke und deine Drangsal und deine Armut. Was hat es mit dieser Armut auf sich, von der Jesus aber sagt: "Du aber bist doch reich"? Schaut mal mit mir in die Seligpreisungen. In den Seligpreisungen lässt man auch von einer bestimmten Armut. Und zwar finden wir die sowohl in Matthäus 5 als aber auch in Lukas 6, Vers 20.
[3:32] Und das wollen wir jetzt aufschlagen und Lukas 6, dort Vers 20. Und Jesus hob seine Augen auf über seine Jünger und sprach: "Glückselig seid ihr Armen, denn das Reich Gottes ist euer." Der Matthäus fehlt auch noch hinzu: "Glückselig die geistig Armen, aber..." Festzuhalten ist, dass Jesus schon einmal sagt: Grundsätzlich die Armen sind, dürfen dafür glücklich sein, dass sie wissen können, das Reich Gottes gehört ihnen.
[4:13] Jetzt finden wir in der Bibel immer wieder Menschen, bei denen wir zum einen Armut haben, aber doch auch wieder Reichtum vorfinden. Und zwar ist bei den Mazedoniern zum Beispiel auch davon die Rede. Die finden wir im 2. Korinther 8 und dort Vers 2. Die zweite Korinther 8, Vers 2. Oder ich lass mal ab Vers 1. Da heißt es: "Wir wollen euch aber, ihr Brüder, die Gnade Gottes bekannt machen, die den Gemeinden Mazedoniens gegeben worden ist. Erst in einer großen Prüfung der Bedrängnis hat ihre überfließende Freude und ihre tiefe Armut setzte ihre Freigebigkeit zutage."
[5:01] Erfahren wir erst einmal die Mazedonier. Waren wohl sehr arm, die waren nicht gut bemittelt. Sie hatten eine tiefe Armut, wie es gesagt wird. Aber im Vers 9 lesen wir auch von ihrem Reichtum. Worin waren die Mazedonier reich? Aufgepasst, denn ihr kennt ja die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, obwohl er reich war, um eure Willen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet. Hier gibt es auch wieder eine Armut, aber auch ein Reichtum.
[5:42] Und da geht es sogar noch mehr um den Reichtum von Jesus, den er auch hatte. Die Mazedonier waren zwar an Mitteln, aber reich an Großzügigkeit oder an Freigebigkeit, wie es hier heißt. Und auch bei Paulus selbst finden wir diese Eigenschaft. Wenn wir ein bisschen zurückblättern, dann lesen wir in 2. Korinther 6 und dort 14. Als Betrübte, aber immer fröhlich, als Arme, die doch viele reich machen, als solche, die nichts haben und doch alles besitzen.
[6:27] Und das ist so ein bisschen am Ende des Satzes. Natürlich fragen wir uns, wo fängt denn überhaupt der Satz an? Was ist diese Gesamtaussage, die Paulus machen möchte? Wer sind denn diejenigen, die hier betrübt sind, aber doch fröhlich, die arm sind, aber doch reich, oder alles besitzen und auch anderen noch dazu reich machen? Wir finden die Antwort in Vers 3. In Vers 3 heißt es: "Wir geben niemand irgendeinen Anstoß, damit der Dienst nicht verlässt wird, sondern in allem empfehlen wir uns als Diener Gottes in standhafter Bedrängnis, in Nöten und so weiter."
[7:21] Was hier der Paulus macht, ist, dass er begründet, warum sie trotz der äußeren Umstände, die ganz anders aussehen, doch zum einen die Freude, den Frieden, ein achtziges Gewissen, Reichtum bewahren können. Paulus sagt, weil wir nicht Anstoß geben wollen und weil wir nicht wollen, dass der Dienst Jesu verlässt wird, deswegen können wir immer noch andere reich machen, immer noch teil, immer noch freiwillig sein, obwohl wir selbst nicht viel haben.
[7:58] Und auch uns kann das so gehen, dass wir wenig haben, das wenig finanzielle Mittel haben. Vielleicht haben wir auch wenig Gaben, vielleicht haben wir wenig Zeit. Aber um Jesu Willen dürfen wir immer noch anderen geben. Wir dürfen vor allem und dazu kommen jetzt dann gleich nach Gott etwas davon geben. Aber zuvor noch Jakobus 2 und dort die Verse 5 und 6.
[8:33] Wenn wir Jakobus 2 lesen, dann hat hier Jakobus etwas Besonderes zu sagen. Er sagt: "Hört, meine geliebten Brüder, hat nicht Gott die Armen dieser Welt erwählt, dass sie reich im Glauben würden und Erben des Reiches, dass er denen verheißen hat, die ihn lieben? Ihr aber habt den Armen verachtet. Sind es nicht die Reichen, die euch unterdrücken und ziehen nicht sie euch vor Gericht?"
[9:07] Da stellt er sehr viele rhetorische Fragen und er sagt: Gott hat die Armen dieser Welt, der Welt, wozu? Da sie reich im Glauben würden und Erben des Reiches. Und das sind zwei markante Punkte. Ja, sagt, die Armen, die sollen nicht Reichtum erhalten, indem Gott ihnen jetzt jemand schenkt, dir ihnen jetzt Geld gibt, sondern sie sollen einen anderen Reichtum haben, einen ewigen Reichtum. Sie sollen reich im Glauben werden und woran sollen sie nachgereicht werden? Sie sollen auch ein Erbe des Reiches sein.
[9:53] Und was ist schon aller Habe auf dieser Welt im Vergleich zu dem Reich, zum Himmelreich, das wir erben können? Die Frage, die sich dir und mir heute stellt, ist: Worin investiere ich? Worin investiere ich? Ist das in die jetzige Zeit oder in die Ewigkeit?
[10:23] Die Sache mit der Erwählung. Es vielleicht noch ganz kurz zu erwähnen. Wir erkennen auch das Gleichnis von Jesus, wo er sagt, dass viele berufen sind, aber weniger auserwählt sind. Und hier ist es erzählt, dann, dass ein König zu einer Hochzeit eingeladen hat, aber die Gäste, die waren alles so beschäftigt und konnten nicht kommen oder wollte nicht kommen, besser gesagt. Und der König hat dann daraufhin die Einladung erweitert und hat gesagt: Jetzt soll jeder kommen, der kommen möchte.
[11:04] Und das sehen wir, dass jeder erwählt war, sozusagen, der auch wirklich gekommen ist. Diejenigen, die hier den Reichtum am Glauben haben können und die auch den Reichtum, ja, Erben des Reiches sein können, das sind nicht besondere Menschen, die Gott einfach mal so random ausgesucht hat, sondern das sind diejenigen, die das auch annehmen, die es wirklich wollen.
[11:34] Wenn Wald schreibt: "Die bescheidensten und ernsten der waren Jünger Christi, die reich an guten Werken sind, sind in den Augen Gottes gesegneter und wertvoller als die Menschen, die sich ihres großen Reichtums rühmen." Da haben wir diesen Unterschied zwischen dem materiellen Reichtum und dem Reichtum bei Gott.
[11:56] Bei Gott sind in den himmlischen Höfen ehrenvoller als der haben Könige und Edelleute, die nicht reich vor Gott sind. Wenn wir jetzt auch uns Offenbarung 2, Vers 9 anschauen, sind können wir das eigentlich auch mit Offenbarung 3, 17 vergleichen. Die bekannte Laodizäer-Botschaft, bei der gesagt wird, dass sie nicht reich sind, sondern dass sie arm sind, dass es ihnen etwas fehlt.
[12:30] Den Vers 17: "Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist und auch blind und entblößt." Jetzt, wenn wir die beiden zusammen nehmen, worin bestand die Armut von Laodizäa? Was wird ihnen geraten, daraufhin zu kaufen?
[12:57] Es wird ihnen geraten, Gold zu kaufen. Um wofür steht das Geld? Für gute Bibelkenner ist das ganz offensichtlich. Wir wissen, dass Gold ist das Gold des Glaubens. Das heißt also, die Bewohner von oder die Gemeindemitglieder von Smyrna, die hier als reich bezeichnet werden, waren wohl auch reich im Glauben, so wie wir es vorhin bei Jakobus gelesen haben.
[13:28] Haben. So, jetzt kommen wir aber noch zu einem Gleichnis, das wir in Lukas 12 finden. Und in Lukas 12, da wird von einem reichen Mann berichtet, der nicht so freigiebig war. In Vers 21 lesen wir: "So geht es dem, der Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott."
[13:59] Gott. Was wollte ich das Gleichnis, das vorher geht von Jesus erzählt wird? Es war das Gleichnis vom reichen Korn. Und dieser Kombi, der hat eine große Ernte eingefahren. Hat sich dann gefragt: Was soll ich damit machen? Wenn man die Verse anschaut, dann sieht man da ganz oft: Ich, ich, ich, mein, mir. Hat er dann gedacht. War nicht freigiebig.
[14:27] Und dann daraufhin hat Gott zu ihm gesagt: "Du Narr, in dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern, dann wird dein Reichtum nichts mehr wert sein." Und dann sagt Jesus eben als Bilanz: "So, so geht es dem, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott." Das ist interessant, dass wir hier sagt: Reich sein für Gott.
[14:55] Denn manchmal haben wir so diese Vorstellung: Na ja, wenn ich hier etwas aufgebe, dann werde ich es doch im Himmel wieder erhalten, dann ist das im Himmel mein. Aber Jesus weist darauf hin, wir sollen nicht für uns reich sein, nein, wir sollen für Gott reich sein, Schätze sammeln.
[15:26] Jetzt, wie ist es aber? Müssen wir davon ausgehen, dass Reichtum prinzipiell schlecht ist? Was ist, wenn wir vielleicht nicht zu dem Mittellosen gehören, sondern sehr viel Habe haben? Da gibt es einen Ratschlag in 1. Timotheus, 1. Timotheus 6 und dort die Verse 17 bis 19.
[15:54] Das schreibt der Paulus auch wieder an Timotheus und er gibt ein ganz konkrete Ratschläge, was er denn reich muss sagen soll, dass Timotheus 6, Vers 17 bis 19: "Den Reichen in der jetzigen Weltzeit gebiete nicht hochmütig zu sein, auch nicht ihre Hoffnung auf die Unbeständigkeit des Reichtums zu setzen, sondern auf den lebendigen Gott, der uns alles reichlich zum Genuss darreicht. Sie sollen Gutes tun, reich werden an guten Werken, freigiebig sein, also großzügig, bereit, mit anderen zu teilen, damit sie das ewige Leben ergreifen und so für sich selbst eine gute Grundlage für die Zukunft zu sammeln."
[16:40] Es geht es auch wieder um die Ewigkeit, um das, was uns erwartet. In Vers 19: Aber was sind die praktischen Ratschläge? Zuvor nicht hochmütig sein, nicht die Hoffnung auf die Unbeständigkeit des Reichtums setzen. Das ist eine ganz große Gefahr, in dem man gerät, wenn man reich ist, dass man sich von seinem Reichtum abhängig macht, sich mehr darauf verlässt als auf Gott.
[17:09] Dann drittens. Ja, also auf Gott verlassen, heißt es hier. Noch und sie sollen Gutes tun, sie sollen erreicht werden an guten Werken, freigiebig sein, teil heißt es, bereit mit anderen zu teilen. Das ist noch einmal konkretisiert.
[17:35] Wir wollen jetzt aber noch weiter schauen in Offenbarung 2, Vers 9, denn sie hat nicht nur die Armut, wie man und den Reichtum, wie man damit umgehen sein, sondern auch die Lästerung. Und das ist jetzt noch ganz spannend. Was ist mit dieser Lästerung auf sich? Ich hatte vielleicht wisst ihr schon, was das griechische Konto zu Lästerung ist. Da heißt es im Urtext: Blasphemia.
[18:08] Und Blasphemia kommt uns doch ganz bekannt vor, denn auch im Deutschen haben wir das Fremdwort Blasphemie, was nichts anderes als Gotteslästerung bedeutet. Was ist denn so die Definition in der Bibel für Gotteslästerung? Es ist auch recht bekannt, eigentlich. Wir müssen uns jetzt nicht unbedingt aufschlagen, aber in Matthäus 26, 65 oder auch in Lukas 5, Vers 21 wird Jesus der Gotteslästerung beschuldigt.
[18:42] Zum einen war das, weil er Sünden vergeben hat und sie haben gesagt: "Der lästert Gott, es kann noch keine Sünden vergeben, außer Gott." Das war in Lukas 5, Vers 21. Und zum anderen wird hier ist es der Gotteslästerung beschuldigt, weil er von sich sagt, dass er der Messias ist. Das finden wir in Matthäus 26, 65.
[19:14] Was jetzt aber in Offenbarung 2, 19 passiert ist, dass dies die Zügel strafft. Jesus sagt: "Bisher haben so ungefähr, bisher hab gedacht, Gotteslästerung ist dann, wenn man vielleicht öffentlich über Gott spottet, oder auch wenn man vorgibt, etwas tun zu können, dass nur Gott tun kann."
[19:40] Aber ich sage euch, Gotteslästerung ist auch dann, wenn ihr diese Eigenschaft von den Menschen, die in der Gemeinde in Smyrna habt. Ihr lest, dass noch einmal in Offenbarung 2, Vers 9: "Und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind es nicht, sondern eine Synagoge des Satans."
[20:12] Also, was Jesus hier klar macht, ist eigentlich, diese Blasphemie, diese Gotteslästerung findet auch dann statt, wenn man vorgibt, jemand zu sein, der man nicht ist. Wenn man vorgibt, ein Jude zu sein, obwohl man kein Jude ist. Wenn man vorgibt, ein Christ zu sein, obwohl man kein Christ ist.
[20:39] Kommentiert dazu. Ja, zu dieser Lästerung. Sie sieht eine Vision. Ich sah eine sehr große Gruppe, die sich zum Namen Christi bekannte, aber Gott erkannte sie nicht als die seinen an. Er hatte keinen Gefallen an ihnen. Hatten schien einen religiösen Charakter anzunehmen. Und was er will, ich, dass die Leute denken sollten, sie seien Christen. Er war sogar darauf bedacht, dass sie an Jesus, seine Kreuzigung und seine Auferstehung glauben sollten. Satan und seine Engel tun das glauben, dass alles selbst und zittern.
[21:21] Wenn aber dieser Glaube nicht zu guten Werken anspornt und diejenigen, die sich zu ihm bekennen, dazu bringt, dass selbst verleugnete Leben Christi nachzuahmen, wird sei nicht gestört, denn sie nehmen nur den christlichen Namen an, während ihre Herzen noch fleischlich sind. Und er kann sie in seinem Dienst besser gebrauchen, als wenn sie kein Bekenntnis ablegten.
[21:52] Was also ein weit hier sagt, ist, dass die Menschen, die nur vorgeben, Christen zu sein, aber es ist wirklich ausleben dieses Christen, Christ sein, dass die eigentlich Instrumente in der Hand des Feindes sind und das tut sie noch besser gebrauchen kann, als wenn sie sagen würden: "Ich glaube nicht an Gott, ich bin vielleicht Atheist oder verfolge eine ganz andere Glaubensrichtung."
[22:28] Jetzt, woher kommt diese Lästerung? Was zu ihrem Ursprung? Da lesen wir erst einmal Matthäus 15 und dort Vers 19. In Matthäus 15, Vers 19, werden mehrere Dinge, aber unter anderem auch diese Lästerung aufgezählt. Dort Vers 19 heißt es: "Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch und Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse und Lästerung." Aus dem Herzen, aus dem bösen Herzen, könnte man sagen.
[23:03] Jetzt ermahnt Paulus in Epheser 4, 31, dass man diese Lästerung weg tun soll. Und doch muss man doch irgendwie wissen, ja, was ist die Wurzel von dem Übel? Wie kann ich dieses Übel, der das Schein-Christen sein, an der Wurzel packen und ausreißen?
[23:32] Dazu lesen wir 1. Timotheus 6, 3. Ob 1. Timotheus 6, 3. Wenn jemand fremden Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht entspricht, so ist er aufgeblasen und versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgefechten, woraus Neid, Zwietracht, Lästerung, böse Verdächtigungen entstehen, unnütze Streitgespräche von Menschen, die eine verdorbene Gesinnung haben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung. Von solchen halte dich fern.
[24:22] Also, ich lade euch ein, dass ihr den Text selbst auch noch einmal mit List und vielleicht so ein Schaubild strukturiert, wie ihr sehen könnt, was worauf folgt. Denn wenn wir in diesem Text genau inspizieren, dann sehen wir, die fremden Lehren sind die Wurzel von Lästerung, unter anderem. Die haben die führten dann dazu, dass Arroganz, also bis aufgeblasen, hat könnte man mit Arroganz auch übersetzen, Unverständnis, aber auch Streitigkeiten aufkommen. Und das führt wiederum dazu, dass Neid, Zwietracht, Lästerung, Gotteslästerung, Verdächtigung und Streitgespräche so als die Frucht des Übels hervorkommen.
[25:30] Jetzt gibt es einen, der selbst von sich sagen muss, dass er ein Lästerer war, und das ist Paulus. Paulus sagt ihn auch in 1. Timotheus 1 von sich selbst: "Er war ein Lästerer, ein Verfolger." Das lesen wir in den Versen 12 bis 14. Aber er sagt in Vers 13: "Ich ließ ab, der Mitte von fest sind, aber mir ist Erfahrung wiederfahren, weil ich es unwissend im Unglauben getan habe." Und die Gnade unseres Herrn wurde über alle Maßen groß, samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus ist.
[26:13] Und wenn wir diese drei haben: Glaube, Liebe und die Gnade von Jesus, dann können auch wir, wenn wir vielleicht zurückschauen und sehen, manchmal wie ein Heuchler, der nur so getan hat, als ob er wirklich Christ ist. Wenn wir dann zurückschauen, können wir sehen, Jesus möchte uns durch seine Gnade, durch seine Liebe und durch den Glauben den Ernst schenken.
[26:50] Soweit dazu, was es noch mit der Synagoge des Satans auf sich hat, das könnt ihr auch bei allen weit nachlesen. Ich hoffe, dass ihr die Ressourcen auch dazu habt. Weiß ich, schreibt sehr gravierende Dinge darüber. Sie formuliert das sonst kommt nicht sogar Gottesdienst nicht unbedingt mehr in der Bibel vor, aber legt ein Augenmerk darauf. Das sind Menschen, die eine Sünde verharren und das ist nichts anderes als diese Blasphemie, von der wir gerade eben gesprochen haben.
[27:28] Vielleicht noch zum Schluss, Offenbarung 3, 9. Dort finden wir tatsächlich noch einmal die Synagoge des Satans, wo es heißt: "Ich gebe, dass solche aus der Synagoge des Satans, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern seine Lügner sind, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen und vor deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe."
[27:51] Das heißt, hier die Menschen, die als Synagoge des Satans bezeichnet werden, das sind diejenigen, die lügen, indem sie sich Juden nennen, aber nicht danach leben.
[28:08] Gott möge uns davor bewahren, zu dieser Gruppe von Menschen zu gehören. Gott möge es in uns bewirken, dass wir wahren Glauben haben. Lasst uns darum beten.
[28:29] Unser Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir von deiner Liebe, von deiner Gnade und von dem Glauben, den du schenkst, haben dürfen. Wir müssen nicht arm sein, sondern vor dir können wir reich sein, wenn wir das für dich einsetzen und das auch mit anderen teilen, was von dir bekommen haben, sei es Gaben, sei es an finanziellen Mitteln. Ich bitte dich, dass du das auch in uns bewirkst, so wie du es mit den Mazedoniern getan hast, so wie du es mit Paulus getan hast.
[29:08] Bitte bewahre uns davor, dass wir vielleicht selbst denken würden, dir nachfolgen und tun es nicht wirklich, sondern lasst uns wahre Nachfolger von dir sein, so dass auch die Menschen um uns herum erkennen, dass sie einen lebendigen Gott haben. Ich danke dir, dass du in uns das Wollen und das Vollbringen dazu schickst. Im Namen Jesus. Amen.
Lizenz
Copyright ©2022 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.