Veröffentlicht am
1.259 Klicks

In dieser Predigt wird der Vers Offenbarung 11,13 im Detail betrachtet, der von einem großen Erdbeben und dem Tod von 7000 Menschen spricht. Der Sprecher erklärt, dass das Wort „Stunde“ in der Bibel oft einen längeren Zeitraum meint und nicht wörtlich 60 Minuten. Das Erdbeben wird symbolisch gedeutet und mit dem Erdbeben bei der Kreuzigung Jesu verglichen. Es wird analysiert, welche Stadt gemeint sein könnte und wie die Französische Revolution als ein solches Erdbeben verstanden werden kann, das die Folgen der Gottlosigkeit aufzeigt und zur Ehre Gottes führt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid. Wenn ihr mehr Fragen habt, stellt sie unter [email protected] und ihr könnt sie auch stellen unter [email protected]. Und wir gehen jetzt zu unserem Offenbarungsseminar. Wir haben heute Offenbarung Kapitel 11, Vers 13. Wir sind hier immer noch in der Peripherie der Französischen Revolution. Wir haben jetzt schon viel darüber studiert, über das Mittelalter und dann über die Geschichte der Bibel, wie sie 1062 Jahre lang in Sack und Asche geweiht hat. Wir haben studiert, wie die Bibel symbolisch getötet wurde, wie sie geschändet wurde, sozusagen und wie sie dann symbolisch auferstanden ist durch die Erfüllung der Prophezeiung in 1798, durch die tödliche Wunde am kleinen Horn. Wir haben gesehen, wie die Bibel sogar symbolisch in den Himmel aufgestiegen ist. Das haben wir letztes Mal gesehen. Könnt ihr euch erinnern? Wisst ihr noch, was die Bedeutung davon war, dass die Bibel symbolisch in den Himmel aufgefahren ist? Wer kann sich noch erinnern? Wir sprechen davon, die Bibel ist ja dann nach 1798 gemäß dieser Prophezeiung symbolisch in den Himmel aufgefahren. Was ist passiert mit der Bibel? Ganz genau, wir haben gesehen, wie dieses Buch, das vorher hier und dort ein wenig verbreitet war mit einigen Kopien, jetzt durch die Bibelgesellschaften in der ganzen Welt massenweise, tonnenweise verbreitet wurde. Und wir haben noch gesehen, dass sogar hier an diesem Ort in Stuttgart die Württembergische Bibelgesellschaft gegründet wurde, die heute noch jetzt die Deutsche Bibelgesellschaft ist. Und dass sie hier mitten in dieser Stadt Offenbarung 11, Vers 12 mit erfüllt hat. Wer hätte das gedacht? Und wir haben gesehen, wie weit davon entfernt, was die Französische Revolution geglaubt hat, dass die Bibel ein verstaubtes altmodisches Buch ist, dass zu dieser Zeit die Bibel erst recht wirklich in eine Zirkulation kam, dass sie weltweit verbreitet wurde, in viel mehr Sprachen als jemals zuvor und damit ging übrigens, das haben wir letztes Mal nicht so ausführlich behandelt, ging auch die Gründung der Missionsgesellschaften vonstatten. Es war erst ab dieser Zeit, dass Menschen wieder gesagt haben, viele Christen aus den verschiedenen christlichen Ländern, wir müssen jetzt endlich mal nach China gehen, wir müssen nach Afrika gehen. Viele der berühmten Afrikamissionare, Chinamissionare, Indienmissionare kommen aus der Zeit, die dort wirklich dann Bahnbrechendes geleistet haben, um das Evangelium in andere Weltteile zu bringen. Alles mit der Wiederverbreitung, der Wiederbelebung der Bibel und natürlich auch mit der Wiederbelebung von prophetischen Studien. Man hat dann angefangen, die Prophetie zu studieren, weil man gesehen hat, Daniel erfüllt sich, Daniel 7 hat sich erfüllt und das führte natürlich dann auch zum Studium von Daniel 8. Das haben wir aber schon behandelt. Lasst uns gemeinsam jetzt anschauen in Offenbarung 11 und dort Vers 13. Offenbarung 11 und dort Vers 13, dort heißt es: Und zur selben Stunde entstand ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt fiel, und es wurden in dem Erdbeben 7000 Menschen getötet, und die Übrigen wurden vollfurcht und gaben dem Gott des Himmels die Ehre. Gut, fassen wir kurz zusammen und dann gehen wir in die Einzelheiten. Was passiert in Offenbarung 11, Vers 13? Sagst du mir kurz, was passiert? Zu jener Stunde steht ein großes Erdbeben. Was noch? Aufgrund dieses Erdbebens fällt der zehnte Teil der Stadt. Jetzt die Frage ist natürlich, welche Stadt ist gemeint? Der zehnte Teil der Stadt stürzt zusammen, bricht zusammen und was passiert noch? 7000 Menschen Namen getötet. Was noch? Der Rest erschrickt, es gibt ein Erschrecken und man möchte Gott die Ehre geben. Ganz genau.

[5:13] Gut, jetzt beginnen wir mal mit der Frage, was bedeutet zu jener Stunde? Auf das davor beziehen? Okay, also zu welcher Stunde? Okay, das wäre also erstmal das naheliegendste, sozusagen, zu der Zeit, als die Bibel in den Himmel gestiegen ist. Frage, wenn da Stunde steht, was ist gemeint? Geht es um eine Stunde, also was ist eigentlich eine Stunde im Wortsinne? 60 Minuten ist eine Stunde, aber geht es hier notwendigerweise um zu jener Stunde, als die Bibel in den Himmel fuhr, symbolisch nach Offenbarung 11, hat es 60 Minuten gedauert? Ganz genau, wir müssen jederzeit bereit sein, das ist sehr wichtig. Schauen wir mal ganz kurz an, wie das Wort Stunde, das griechische Wort ist Hora oder Ora ausgesprochen, wie es verwendet wird in der Bibel, mal ein paar Beispiele, okay? Schaut mal mit mir zum Beispiel in 1. Thessalonicher 2, in 1. Thessalonicher 2, Vers 17. Und überall, alle Verse, die wir jetzt aufschlagen, da kommt dieses gleiche griechische Wort vor, was hier mit Stunde übersetzt ist, okay? 1. Thessalonicher 2, Vers 17, da heißt es: Wir aber, Brüder, nachdem wir für eine, was steht bei euch? Eine kurze Zeit oder eine kleine Weile. Da steht das gleiche Wort, was hier mit Stunde übersetzt ist, für eine kurze Zeit oder für eine kleine Weile von euch getrennt waren, dem Angesicht nicht dem Herzen nach, haben wir uns mit großem Verlangen umso mehr bemüht, euer Angesicht zu sehen. Waren das jetzt genau 60 Minuten, wie der Paulus von den Thessalonichern entfernt war? Das war eine längere Zeit, nicht wahr? Aber es war im großen Ganzen eine kurze Zeit, deswegen verwendet er das Wort Stunde im Original, eine kurze gewisse Zeit. Okay, noch ein Beispiel, in 2. Korinther 7, Vers 8. 2. Korinther 7, Vers 8. 2. Korinther 7, Vers 8, dort lesen wir: Denn wenn ich euch auch durch den Brief betrübt habe, durch welchen Brief meint er übrigens hier, wenn der Paulus sagt, durch einen Brief habe ich euch betrübt? Durch den ersten Korinther-Brief, nicht wahr? Deswegen schreibt er im zweiten und erklärt noch einige Dinge. Durch den ersten Brief hat er sie betrübt, weil sie auf ihr Gewissen nicht so gut geachtet haben. Denn wenn ich euch durch den ersten Brief betrübt habe, so bereue ich es nicht, wenn ich es euch auch bereut habe. Denn ich sehe, dass euch jener Brief betrübt hat, wenn auch nur für wie lange? Für kurze Zeit. Bei manchen steht eine Stunde, oder? Eine Weile steht bei euch. Also manche Übersetzungen haben ja auch wieder eine Stunde, ist das gleiche Wort. Aber die Korinther waren natürlich nicht für genau 60 Minuten betrübt, sondern es war wieder eine kürzere Zeitperiode. Noch ein Beispiel. Philemon 1, Vers 15. Das stimmt nicht. Okay, das ist ein falscher Vers. Streicht ihn. In 1. Johannes 2, Vers 18. Entschuldigung, da habe ich etwas Falsches aufgeschrieben. In 1. Johannes 2, Vers 18. 1. Johannes 2, Vers 18. Genau. Jetzt wird es sehr, sehr deutlich. 1. Johannes 2, Vers 18. Dort heißt es: Kinder, schön, wie der Johannes mal schreibt, er nennt die Gläubigen Kinder. Kinder, es ist die was? Die letzte Stunde. Und dann sagt er: Und wir haben gehört, dass der Antichrist kommt, da sind jetzt viele Antichristen aufgetreten, daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. Was meint der Johannes, wenn er sagt, es ist die letzte Stunde? Es ist nahe. Meint er, es sind noch 60 Minuten bis zum Weltende? Offensichtlich nicht, es waren deutlich mehr als 60 Minuten. Genau, wie würden wir das nennen, von welcher Zeit spricht er? Die Endzeit. Also das Wort Stunde meint eigentlich eher sozusagen im generellen Sinne das Wort, eigentlich was wir mit Zeit, ein bestimmter Zeitpunkt oder ein bestimmtes Zeitfenster, ein Zeitrahmen sozusagen. Noch ein Beispiel. In Offenbarung 3, Vers 10. Nur, dass wir so ein Gefühl dafür bekommen, wie die Bibel bestimmte Begriffe verwendet, dann können wir auch besser einordnen, was sie meint zu jener Stunde. Offenbarung 3, Vers 10. Das ist die berühmte Gemeinde Philadelphia, die sechste, die vorletzte. Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, damit die versucht werden, die auf der Erde wohnen. Wieder ganz klar, es wird nicht nur 60 Minuten Versuchung sein, richtig? Sondern es wird wieder die Endzeit sein, die letzten Ereignisse, ein Zeitrahmen, der kurz ist, der überschaubar ist, der aber sozusagen doch ein deutlich längeres als 60 Minuten, sondern ein gewisses Zeitfenster. Noch ein Beispiel? Vorletztes Beispiel? Ja, ganz genau. In Offenbarung 14, das kennt ihr, oder? Offenbarung 14, Vers 7 heißt es: Weil wir es auswendig. Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und das Untersuchungsgericht dauert 60 Minuten? Offensichtlich nicht. Offensichtlich dauert es länger, aber es ist ein bestimmter Zeitabschnitt, ein bestimmter Zeitpunkt gekommen, wo ein Zeitrahmen jetzt beginnt, die Zeit seines Gerichts, könnte man sagen. Jetzt ist der Zeitpunkt seines Gerichts gekommen. Ihr findet es noch einmal in Vers 15, gleiches Kapitel, Offenbarung 14, das war jetzt gerade Vers 7. Und jetzt kommen wir zu Vers 15, Offenbarung 14, Vers 15. Die Bibel sagt: Und ich sah und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der glich einem Sohn des Menschen ist. Vers 14, er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Wer ist hier dargestellt? Jesus bei der Wiederkunft. Vers 15: Und ein weiterer Engel kam aus dem Tempel, der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: Sende deine Sichel und ernte, denn die Stunde deines Erntens ist für dich gekommen, weil die Ernte der Erde überreif geworden ist. Also, wir sehen durch das gesamte Neue Testament, einheitliches Bild, das Wort Stunde, und wir könnten noch mehr Beispiele anführen, machen wir nicht, weil der Punkt ist deutlich geworden, oder? Stunde meint ganz oft nicht nur einfach nicht 60 Minuten, es meint auch nicht einfach nur das nächste Ereignis, sondern es meint innerhalb dieses Zeitrahmens. Das ist sozusagen ein gewisses, die Zeit, von der wir gerade gesprochen haben. Wenn jetzt also die Bibel sagt, zu jener Stunde, bedeutet es nicht notwendigerweise, es ist jetzt das chronologisch nächste Ereignis. Macht das Sinn? Es bedeutet auch nicht, dass damit einzig und allein die Zeit von Vers 12 gemeint ist, sondern die gesamte Zeitraum, den wir bisher studiert haben, der gesamte Zeitraum der Französischen Revolution, zu jener Stunde, zu der Zeit dessen, was wir studiert haben, zu der Zeit, als sozusagen die beiden Zeugen getötet werden, als sie da liegen, als sie auferstehen, zu jener Stunde. Das heißt, Vers 13 ist vielmehr ein Kommentar, nicht nur zu Vers 12, sondern zu Vers, schauen wir mal, in Offenbarung 11 nochmal zurück. Man könnte sagen, also Vers 13 ist ein Kommentar zu Vers 7 bis 12, okay? Vers 7 bis 12 ist die Geschichte, wie geht es den beiden Zeugen während der Französischen Revolution, 7, 8, 9, 10, 11, 12 und dann kommt Vers 13 als ein eigenständiger Kommentar, der sagt: Zu jener Stunde, zu jener Zeit passiert gleichzeitig noch etwas, was wir bisher nicht erklärt haben, okay? Soweit verständlich? Vers 13 ist sozusagen zeitgleich oder gehört in diesen Zeitrahmen von 7 bis 12.

[14:04] Okay, gut, jetzt wissen wir, wo wir es zeitlich einordnen können. Es sagt uns, es gab ein großes Erdbeben. Aber bevor wir vielleicht auf das große Erdbeben kommen, fangen wir erstmal an. Was könnte die Bibel mit großem Erdbeben meinen? Vielleicht ein wortwörtliches? Können wir gleich die Frage stellen: Gab es ein wortwörtlich großes Erdbeben im Zeitrahmen rund um die Französische Revolution? Okay, es gab das von Lissabon, das stimmt. Das war 1755, das war ungefähr 50 Jahre vorher. Aber dieses Erdbeben wird auch an anderer Stelle noch ganz anders dargestellt, im sechsten Siegel. Außerdem wissen wir, wenn das Lissaboner Erdbeben hier gemeint ist, dann würden wir sagen, okay, 7.000 Leute, aber es sind deutlich mehr Leute getötet worden als 7.000 und es wäre die Frage, dann wäre das Lissabon die Stadt, nicht wahr? Aber es war nicht nur der 10. Teil, der eingestürzt ist. Also das kommt so ein bisschen in Komplikationen. Das ist eine gute Idee, aber außerdem muss es ja irgendwie zu tun haben, auch dieses Erschrecken aufgrund des Erdbebens. Die, die hier erschrecken, sind diejenigen, die vorher die beiden Zeugen verachtet haben. Es müsste also noch eher irgendwie Richtung Französische Revolution sein. Habt ihr noch eine andere Idee? Also Lissabon war ein Vorschlag, aber vielleicht ein bisschen zu weit weg.

[15:45] Existenz, wie meinst du Existenz?

[15:54] Also diese verfolgenden Kirchen, wo sie Erdbeben, das kann ja diese Lehre bedeuten, dass die Menschen dann sowohl positiv wie in einer negativen Weise durchgeschüttelt werden. Positiv, dass sie eine Gotteserkenntnis gewinnen und negativ eben, weil sie Angst haben vor Gott, weil sie sich nicht zu Gott bekehren wollen oder Feinde Gottes sind oder bleiben wollen. Und das ist natürlich, wenn das Wort Gottes erstarkt und durchdringt dort, wo vorher Dunkelheit war, dann ist das schon ein Erschrecken.

[16:36] Ja, also du, ich fasse es nur für die zusammen, die am Computer sitzen. Du sagst, es hat eine geistliche Bedeutung, die auch mit der Lehre zu tun hat und mit dem Aufeinandertreffen von Licht und Finsternis sozusagen.

[16:51] Ja, interessanter Gedanke, also das Terrorregime durch die Guillotine. Also würden wir wahrscheinlich erstmal eine symbolische Deutung von diesem Erdbeben favorisieren. Bevor wir jetzt weitergehen auf dieses Erdbeben, offensichtlich können wir das Erdbeben besser verstehen, wenn wir verstehen, was der 10. Teil der Stadt ist, der erschüttert wird durch das Erdbeben. Wenn wir wissen, was der 10. Teil der Stadt ist, dann wissen wir auch, können wir gucken, okay, was ist da passiert und dann sehen wir dieses Erdbeben vielleicht deutlicher. Aber wir haben schon mal so eine Vorstellung. Ich meine, Erdbeben, wenn ihr an Erdbeben denkt, was für eine Assoziation habt ihr erstmal so?

[17:25] Erschütterung, nicht wahr, bricht alles zusammen. Was gut gegründet ist, bricht vielleicht nicht zusammen, das stimmt. Das hängt davon ab, wie gut wir unser Fundament gesetzt haben. Aber Erdbeben hat damit zu tun, dass Dinge auseinanderreißen, dass Häuser zusammenstürzen, man quasi den Boden unter den Füßen verliert, im wahrsten Sinne des Wortes. Abgründe tun sich auf, genau. Alles solche Dinge verbinden wir mit Erdbeben.

[17:59] Bevor wir da jetzt weitergehen, wollen wir uns ein bisschen damit beschäftigen, bevor wir das machen, eine Frage noch. Eine Sache habt ihr noch gar nicht gesagt in Bezug auf Erdbeben, die aber durchaus hier eine Rolle spielen könnte. Wenn ihr nochmal an die beiden Zeugen denkt. Was haben wir bisher über die beiden Zeugen gesagt? Also wer sind die beiden Zeugen? Das Alte und Neue Testament, richtig. Was haben die beiden Zeugen bisher erlebt? Fassen wir noch kurz zusammen, jetzt wo wir schon dabei sind. Fassen wir kurz zusammen die Geschichte der beiden Zeugen in den Versen 3, 4 bis 12. Sie haben zuerst einmal geweissagt, geprophezeit. Wie lange? 1260 Jahre. Also umgerechnet in prophetischer Zeit 1260 Tage, was dreieinhalb Jahre sind, richtig? Die berühmten dreieinhalb Zeiten. Okay, dreieinhalb Zeiten geweissagt, danach sind sie umgebracht worden, getötet worden und nach einer kurzen Zeitperiode sind sie wieder auferstanden und sind danach wohin gefahren? In den Himmel. Und an wen hat uns das erinnert? Jesus. Und was ist die Verbindung zwischen den beiden Zeugen und Jesus? Jesus ist das Wort Gottes.

[19:23] Okay, meine Frage nochmal. Zu jener Stunde. Großes Erdbeben. Bei Jesu Tod gab es was? Ein großes Erdbeben, richtig? Und bei der Auferstehung auch. Wodurch wurde das Erdbeben bei der Auferstehung ausgelöst? Da kam ein Engel. Und als der erste Engel seinen Fuß, normalerweise, wenn Engel kommen, sind sie ja sehr vorsichtig, aber diesmal haben sie wahrscheinlich einfach mal gezeigt, wie viel Herrlichkeit sie haben. Und als der erste kleine Zeh den Boden berührt, sind die ganzen römischen Soldaten umgekippt. Und stellt euch mal vor, wenn Jesus kommt mit allen Millionen und Abermillionen Engeln in seiner Herrlichkeit, was das für ein Erdbeben gibt. Okay, anderes Thema.

[20:15] Schauen wir uns das ganz kurz an, das Erdbeben bei der Kreuzigung Jesu. Schaut mal mit mir in Matthäus. Welches Kapitel ist die Kreuzigung Jesu? Matthäus, Kapitel? 27, ganz genau. Matthäus, 27.

[20:50] Frage, von wem wurde Jesus getötet? Von den Römern, nicht wahr? Aber warum wurde er von den Römern getötet? Hätten die ihn alleine getötet? Niemals. Warum wurde er getötet eigentlich? Was hat dazu geführt, dass die Römer ihn umgebracht haben?

[21:17] Warum haben sie ihn dem Pilatus übergeliefert? Okay, sie durften ihn nicht, aber es gab einen Grund dafür, warum sie es gemacht haben. Weil er gesagt hat, er ist Gottes Sohn, ja. Die Pharisäer waren die geistigen Führer des Volkes Israel. Und ganz praktischerweise, Jesus ist doch auch Gott. Und da war keine andere Möglichkeit, als sich ganz für Gott und ganz gegen Gott zu entscheiden. Ja. Es gab keine andere Möglichkeit, die irgendwo Sinn gemacht hätte. Und das haben sie ganz klar und deutlich gesehen. Das hat auch nie jemand bestritten. Ja, du bist nur auf der heißen Fährte. Der eigentliche Grund war, dass er vor Kaiphas gesagt hat: Ich bin Gottes Sohn. Und das war die Gotteslästerung. Und darauf steht auf dem jüdischen Ding Todesstrafe. Ganz genau, sie haben ihm das quasi übel genommen, dass Jesus gesagt hat: Ich bin Gottes Sohn. Sie wollten nicht anerkennen, dass er Gott ist.

[22:23] Frage. Ja, aber jetzt denken wir ein Stück weiter. Es gab ja Menschen, die auch gehört haben, dass Jesus gesagt hat, ich bin Gottes Sohn. Und die ihn nicht steinigen wollten. Richtig? Es gab Menschen, Juden, wie zum Beispiel die Jünger, die haben auch sagen hören, dass Jesus gesagt hat, ich bin Gottes Sohn. Sie haben ihn nicht gesteinigt. Und dann gab es andere, die das haben sagen hören und gesagt haben: Den müssen wir umbringen. Das heißt, das war offensichtlich nur der Anlass. Das war der Anlass, den sie gesucht haben. Etwas anderes in ihrem Herzen war der eigentliche Grund. Ihre Sünde.

[23:02] Was ist Sünde? Kindliche Betreuung des Gesetzes. Und gegen wen sündigen sie eigentlich dann? Sie sündigen nicht mehr gegen Jesus. Obwohl, klar, gegen Jesus auch. Aber sie sündigen gegen Gott. Es ist Rebellion gegen Gott. Jetzt, welche Funktion hatte Gott eigentlich im israelitischen System? Was wollte er für sie sein? Er war ihr Gesetzgeber und nicht nur das. Er war ihr Führer oder noch deutlicher, er war ihr König. Und wie nennt man eine Rebellion, wo man den König nicht mehr haben möchte? Revolution. Haben sie irgendwann mal gesagt, wir möchten Gott nicht mehr als unseren König haben? Ja, da haben sie über Jesus gesprochen. Aber sie haben ja gesagt, das ist klar. Aber haben sie irgendwann mal gesagt, dass sie nicht mehr Gott als ihren König haben möchten? Doch, was haben sie? Schaut mit mir. Sie haben gesagt: Wir haben keinen König, denn den römischen Kaiser. Damit haben sie eigentlich gesagt, ob sie es ihnen bewusst oder nicht, Gott im Himmel, der nach den Fünf Büchern Mose ihr König ist und auch nach dem Buch Samuel ihr König ist, soll nicht mehr ihr König sein. Sie haben quasi das nur ausgesprochen, was ihnen im Herzen schon lange war. Sie haben gegen Gott eine Revolution durchgeführt. Und das ist das Wesen der Sünde. Schaut, natürlich haben sie immer noch äußerlich an Gott geglaubt. Und diesen pharisäischen, heuchlerischen Geist an den Tag gelegt. Aber Jesus kannte ihr Herz. Er wusste, dass sie innen drin schon lange gegen Gott rebelliert haben. Und was sie jetzt mit dem satanischen Regime Roms zusammen getan haben, war der äußere Ausbruch einer Revolution. Und aufgrund dieser Revolution gegen Gott haben sie Jesus umgebracht.

[25:21] Ich finde nichts dagegen. Das war nur ein Schauspiel. Schaut, das Interessante ist, dass das der Zeitpunkt ist, nicht wahr? Das können wir ein andermal ausführlicher studieren. Aber das sagt man nicht einfach so. Sie waren bereit, denn selbst wenn sie es nicht so gemeint haben, wenn ich vor Gott etwas sage und sage: Du bist nicht mehr mein König, um mein Ziel zu erreichen, dann sieht es Gott genauso an, als ob es meine tiefste Herzüberzeugung ist. Und das ist eine Revolution. Und aufgrund dieser Revolution wurde Jesus gekreuzigt.

[26:03] Jetzt schauen wir auf Matthäus 27. Wie haben sie mit ihm verfahren? Wie haben sie ihn behandelt, als er kurz vor seinem Tod war? Wie haben sie ihn behandelt?

[26:17] Verspottet, geschändet, genau das, was mit den Zeugen auch geschah. Sie wurden getötet und wurden dann der öffentlichen Lächerlichkeit preisgegeben. So wie mit Jesus. Ganz genau. Sie haben ihn verspottet.

[26:41] Jetzt lesen wir weiter. Wir sehen also Matthäus 27. Jesus hängt am Kreuz, er wird verspottet. Und dann geschieht dieses Erdbeben. Schauen wir mal in Vers 50. Jesus aber schrie nochmals mit lauter Stimme und gab den Geist auf. Und siehe, der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten in zwei, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich. Das ist doch Wahnsinn. Habt ihr mal gesehen, wie Felsen sich spalten? Ich habe schon mal einen gespaltenen Felsen gesehen, aber nicht, wie das passiert ist. Ich habe nur, als ich in England war damals, in Schottland, da waren wir auf so einer großen Insel, da gab es so riesige Felsen, die in der Mitte durchgespalten waren. Da haben wir gesagt: Wie ist das in der Welt passiert? Wie auch immer.

[27:26] Da haben sich die Felsen gespalten, die Erde erbebt, und was passiert in Vers 59? Es gibt eine Auferstehung, nicht wahr? Die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt, gingen aus den Gräbern hervor nach seiner Auferstehung, und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen. Das war natürlich etwas, was den Pharisäern wahrscheinlich gar nicht gepasst hat. Und schaut man Vers 54 und achtet darauf jetzt. Als aber der Hauptmann und die, welche mit ihm Jesus bewachten, was haben die vorher gemacht? Der Hauptmann, die römischen Soldaten, was haben die vorher gemacht? Mitverspottet, nicht wahr? Verspottet und mitgemacht quasi in der Revolution gegen Gott. Und als sie das sehen, das Erdbeben, was passiert? Der was? Sie? Irgendwelche einer Assoziation zur Offenbarung 11. Hier bei dem großen Erdbeben kommen die, die übrig bleiben, fangen an sich zu erschrecken, und sie geben Gott die Ehre. Was macht der Hauptmann? Er sagt: Wahrlich, dieser war Gottes Sohn. Das heißt, das Erdbeben ist ein Mittel Gottes gewesen, bei der Kreuzigung Jesu, um in der Zeit der tiefsten Erniedrigung Jesu, die Leute wieder zurückzuschrecken und zu sagen: Moment mal, halt. Und viele von ihnen haben gesagt: Moment mal, wir sind zu weit gegangen. Das war wirklich Gottes Sohn. Das Erdbeben hat sozusagen einen Riegel vorgeschoben, diesem wirklich wahnsinnigen, irrwitzigen Gotteslästerung.

[29:05] Ganz genau. Rotte Korach. Kennt ihr die Geschichte? 4. Mose 16, alle rotten sich zusammen, und dann tut sich die Erde auf. Und die fahren lebendig ins Erdreich, und die anderen erschrecken sich und sagen, nur die haben leider nicht Gott die Ehre gegeben. Am nächsten Tag haben sie weiter rebelliert. Das ist wirklich auch eine Geschichte, die wir in der Zeit der tiefsten Erniedrigung Jesu haben.

[29:54] Negatives kann Gutes bewirken. Ganz genau. Du hast einen wichtigen Punkt gesagt. Negatives kann Positives bewirken. Das werden wir gleich noch deutlicher sehen. Das war wie so ein Elektroschock für das tote Volk. So eine Schocktherapie, dass sie wieder zu ihren Sinnen kommen. Und zumindest bei einigen hat das gewirkt. Und wenn ich sauge, dann auch mein Gesicht. Wenn ich sage, ich werde sehen, mein Kind ist hier. In der Trübsal werden sich einige? Ja, einige bekehren. Sie sehen, dass die, die leiden, dass sie wirklich in die Zukunft kommen. Da werden sie Schätze haben. Die, dass sie in andere Gegenden sind. Das werden wir gleich noch deutlicher sehen. Also können wir sehen, dass durch dieses Erdbeben bei der Kreuzigung, wir haben ja gesehen, Offenbarung 11 beschreibt das Leben von Jesus quasi in der Gestalt der beiden Zeugen nochmal wieder oder hat solche starken Anspielungen, dass durch das Erdbeben Gott seine niedergetrampelte Wahrheit bestätigt, wieder ins Recht bringt. Und das wird hier offensichtlich auch der Fall sein. Was das Erdbeben auch immer ist, werden die Menschen sehen: Moment mal, was wir vorhin gesagt haben über die Bibel, wie wir vorhin die Bibel behandelt haben, wie wir sie verlacht haben, wie wir Gott aus unserem Leben verbannt haben, das hat schlimme Konsequenzen gehabt. Und sie kommen sozusagen ein wenig wieder zu ihren Sinnen. Ganz genau.

[31:31] Übrigens. Ihr habt es schon angesprochen. Die Endzeit. Schlagt mal mit mir auf in Offenbarung 16, Vers 18. Was finden wir in Offenbarung 16? Was befindet sich in Offenbarung 16? Die sieben Zornesschalen. Da sind was drin? Die sieben Plagen. Die sieben letzten Plagen. Schaltet mal mit mir in Offenbarung 16, Vers 18. Offenbarung 16, Vers 18. Oder ab Vers 17. Und der siebte Engel goss seine Schale aus in die Luft. Und es ging eine laute Stimme aus vom Tempel des Himmels, vom Thron her, die sprach: Es ist geschehen! Und es geschahen Stimmen und Donner und Blitze und ein was? Ein großes Erdbeben geschah, wie dergleichen noch nie gegeben hat. Wie es dergleichen noch nie gegeben hat, seit es Menschen gab auf Erden, ein solch gewaltiges und großes Erdbeben. In San Francisco warten sie auf "the big one", das große Erdbeben, das noch kommt. Logisch feststellen. Es gibt immer so kleine Erdbeben und so, wie die Platten liegen, wird es irgendwann ein Riesen-Erdbeben geben. In San Francisco warten sie schon seit Jahrzehnten drauf. Los Angeles. Es gibt ja so Gebiete, wo zwei Kontinentalplatten aufeinander prallen. Aber das hier. Die Bibel sagt, es wird ein Erdbeben geben, so groß, wie es noch keins gegeben hat. Und wir hatten schon viele große Erdbeben auf der Welt. Und warum kommt dieses letzte große Erdbeben? Das Erdbeben steht für die universelle Rebellion der Endzeit. Wenn die Leute an dem Malzeichen festhalten und sich gegen Gott, gegen den Schöpfergott stellen und den Tag seiner Anbetung ablehnen, dann wird das sozusagen der letzte Punkt sein. Dann kommt Jesus wieder. Aber dazu vielleicht später mehr.

[33:25] Wir haben gesehen, das Erdbeben stellt sozusagen die Wahrheit Gottes wieder her. Es gibt Menschen daran, dass Gott seine Wahrheit bestätigt. Und wir haben gesehen, es ist der zehnte Teil der Stadt, der durch dieses große Erdbeben vernichtet wird. Das ist eine interessante Formulierung, oder? Der zehnte Teil der Stadt. Und jetzt bin ich mal gespannt, was ist damit gemeint mit dem zehnten Teil der Stadt? Was müssen wir zuerst rausfinden? Welche Stadt? Kann ich überlegen, was der zehnte Teil davon ist? Kann ich mit dem zehnten Teil anfangen? Welche Stadt ist hier wohl der zehnte Teil gemeint? Was meint ihr? Gebt mal eine Vermutung ab. Jerusalem, sagst du, okay. Noch jemand für Jerusalem? Vielleicht Paris? Könnte sein. Das geistige Israel? Babylon? Okay.

[34:29] Es ist nicht einfach eine Stadt, sondern es ist die Stadt. Es ist nicht der zehnte Teil einer Stadt, sondern es ist der zehnte Teil der Stadt. Wenn es die Stadt ist, was kann ich daraus schlussfolgern? Eine bestimmte Stadt, das stimmt. Jetzt, wenn ich in einem Buch schreibe und die Stadt mit der Stadt wird folgendes passieren, so und so und so und so. Was habe ich dann vorausgesetzt? Dass ich schon irgendwo vorher oder hinterher von dieser Stadt gesprochen habe. Es ist nicht einfach eine Stadt, oder wenn er geschrieben hätte, der zehnte Teil einer Stadt, könnte jede mögliche Stadt sein, aber es ist der zehnte Teil der Stadt. Die heilige Stadt?

[35:25] Die heilige Stadt war was? Ist die heilige Stadt geteilt? Gibt es in der Bibel eine Stadt, die geteilt wird in bestimmte Abteilungen? Teile? Eine Stadt, die in Teile geteilt wird. Schaut mal mit mir in Offenbarung 16, Vers 19. Da haben wir gerade aufgehört, in Vers 18 zu lesen. Nämlich als das große Erdbeben kommt, das letzte große, buchstäbliche Erdbeben, in Offenbarung 16, Vers 18, da heißt es: Und die große Stadt wurde in wie viel Teile geteilt? In wie viele Teile? In wie viele Teile geteilt? In drei Teile. Und die Städte der Heidenvölker fielen, und Babylon die Große wurde vor Gott gedacht, damit ihr den Becher des Glutweines seines Zornes gebt. Wenn ihr mir nicht glaubt, dass Babylon die große Stadt ist, schaut mit mir in Vers 18 von Kapitel 17. Ihr wisst, Offenbarung 17 spricht von der großen Hure Babylon, richtig? Die Frau auf dem Tier. Geheimnis. Was ist der Name? Babylon. Die große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde. Und jetzt schaut zu Vers 18, Offenbarung 17, Vers 18: Und die Frau, welche Frau? Wie heißt sie? Babylon. Die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft ausübt über die Könige der Erde. Das heißt, Punkt Nummer 1: Die Stadt ist Babylon.

[37:09] Okay. Jetzt Offenbarung 16, haben wir gesagt, spricht wovon? Offenbarung 16 spricht von den Zornschalen, den Plagen. Wann werden die Plagen ausgegossen? Erst. Nach dem Ende der Gnadenzeit, also ganz am Ende der Zeit. Das heißt, das Babylon, das hier gemeint ist, Entschuldigung, ich habe einen Schritt zu weit gemacht. Wenn wir in der Bibel Babylon lesen, meint Babylon immer genau das gleiche oder gibt es verschiedene Formen von Babylon? Also, wenn ich Daniel aufschlage und ich lese Babylon, meint das das gleiche Babylon wie das Babylon hier in Offenbarung 16? Nein. Es gibt also, Babylon macht eine Entwicklung durch. Es gibt ein buchstäbliches Babylon im Alten Testament, richtig? Dann gibt es ein neutestamentliches Babylon. Und auch dieses neutestamentliche Babylon macht Entwicklung durch. Ganz genau. Hier an dieser Stelle in Offenbarung 16 ist es das endzeitliche Babylon, das Babylon zur Endzeit, richtig? Und in wie viele Teile wird es gespalten? In drei Teile gespalten. Kann jemand von euch mir sagen, was diese drei Teile sind, das endzeitliche Babylon? Zeigt mir den Text, wo es steht. Was sind die drei Teile von Babylon?

[38:47] Genau, Kapitel 16 Vers Vers Vers 13. Schaut mal in Offenbarung 16 Vers 13. Dort heißt es: Und ich sah aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des Tieres und aus dem Maul des falschen Propheten drei unreine Geister rauskommen, gleich Fröschen. Es sind nämlich dämonische Geister, die Zeichen tun und ausgehen zu den Königen der Erde. Die große Stadt hatte die Herrschaft über die Könige der Erde, richtig? Und des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf zu versammeln an jenem großen Tag des Allmächtigen. Also, was sind die drei Teile Babylons in der Endzeit, in der Plagenzeit? Was sind die drei Elemente? Der Drache, das Tier, der falsche Prophet. Können wir uns sagen, wer ist der Drache? Satan, das stimmt. Und das Tier? Papsttum, richtig. Und der falsche Prophet? Genau. Welches Tier ist das in der Offenbarung? Das zweite Tier aus Offenbarung 13, nicht wahr? Einfach mal Protestantismus, der abgefallene Protestantismus. Ja, genau.

[40:18] Wir gehen jetzt nicht so weit hier rein, weil das nur jetzt als Beispiel dafür dient, für das, was wir jetzt machen werden. Nur, dass ihr seht, Offenbarung 16 spricht von der Stadt. Die Stadt heißt Babylon. Die Stadt hat die Königsherrschaft über alle Könige. Genauso wie die Hure Babylon. Und sie wird in drei Teile gespalten. Das heißt, die Einheit geht kaputt. Die Einheit geht kaputt.

[40:44] Jetzt Offenbarung 11. Spricht Offenbarung 11 auch von der gleichen Zeit wie die Plagenzeit? Spricht Offenbarung 11 von der gleichen Zeit wie die Plagenzeit? Nein, natürlich nicht. Ihr Lieben, wenn ihr jetzt noch überlegt, dann müssen wir Offenbarung 11 mal von vorne studieren. Offenbarung 11 spricht natürlich von der Zeit des Mittelalters und dann von der Französischen Revolution, nicht wahr, von der Plagenzeit. Das heißt, wir müssen uns jetzt fragen, was hat Babylon ausgemacht zur Zeit des Mittelalters und der Französischen Revolution. Woraus bestand Babylon damals? Denn damals gab es noch keinen abgefallenen Protestantismus. Die Protestanten waren noch nicht abgefallen. Das war zum Beispiel kein Teil von Babylon. Wir schauen jetzt, was die Bibel zu sagen hat. Und dann werdet ihr staunen.

[41:42] In Offenbarung 17 nochmal. In Offenbarung 17 und dort Vers 3.

[42:04] Vers 3: Und er brachte mich im Geist in eine Wüste, und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voll Namen der Lästerung war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Jetzt, kommt dieses Tier schon mal vor? Sieben Köpfe, zehn Hörner. Wo? Wo kommt das noch mal vor? Ihr lieben Bibelstudenten. Nicht raten, erst überlegen. In Offenbarung 13, ganz genau. Offenbarung 13 kommt dieses Tier so ähnlich noch mal vor. Schaut mit mir in Offenbarung 13, Vers 1. Offenbarung 13, Vers 1. Dort heißt es: Und ich sah aus dem Meer. Wofür steht das Meer in der Prophetie? Völker, Nationen, Stämme und Sprachen steht in Offenbarung 17 Vers 15. Offenbarung 17 Vers 15. In Offenbarung 17 Vers 15 steht, dass das Meer für Völker, Nationen, Stämme und Sprachen steht. Offenbarung 17 Vers 15. Genau, ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte und auf seinen Hörnern wie viel Kronen? Zehn Kronen und auf seinen Köpfen wie viel Namen der Lästerung? Einen Namen der Lästerung.

[43:24] Frage, was sind die Parallelen zwischen Offenbarung 13 und Offenbarung 17? Nennen wir mal die Parallelen. Beide haben sieben Köpfe und beide haben zehn Hörner. Und was sind die Unterschiede? Beim einen gibt es einen Namen der Lästerung und zwar wo? Auf den Köpfen, richtig. Und was ist in Offenbarung 17? Es ist voller Lästerung. Voller Lästerung. Jetzt, wenn ihr noch weiter geht, also, ihr schreibt das, das merken wir uns, oder? Offenbarung 13 und 17 haben das gleiche Tier, beide haben sieben Köpfe, zehn Hörner, aber Offenbarung 13 hat noch Kronen, habt ihr es gesehen? Und Offenbarung 17 hat keine Kronen mehr. Dafür ist Offenbarung 17 voller Lästernamen und Offenbarung 13 hat nur einen Namen der Lästerung.

[44:30] Ein Kapitel zurück in Offenbarung 12. In Offenbarung 12 und dort Vers 3. Offenbarung 12, Vers 3. Heute haben wir ein richtiges, intensives Prophetie-Studium. Offenbarung 12, Vers 3 sagt: Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, siehe, ein großer, feuerroter Drache, der hatte was? Sieben Köpfe und zehn Hörner. Und auf seinen Köpfen was? Sieben Kronen. Das heißt, wir haben in Offenbarung 12, 13 und 17 ein Tier, das in allen drei Kapiteln sieben Köpfe und zehn Hörner hat, richtig? Also wir haben die Idee, es ist das gleiche Tier, die gleiche Macht, die aber offensichtlich eine kleine Metamorphose durchmacht. Wie viele Lästerungen gibt es in Offenbarung 12 am Tier? Keine Lästerung. Und die Kronen sind wo? Die Kronen sind auf den? Auf den Köpfen. In Offenbarung 13 sind die Kronen jetzt noch auf den Köpfen? Auf den Hörnern. Das heißt, sie sind ein bisschen weiter gewachsen. Ja, jetzt sind die auf die Hörner. Und zehn Kronen. Und dafür kommt schon eine Lästerung dazu, nicht wahr? Und in Offenbarung 17 gibt es wie viel Kronen? Offenbarung 17 hat er wie viel Kronen? Keine Kronen. Dafür der ganze, der ganze Leib voller Lästerung. Was wir gerade gesehen haben, sind drei Stadien. Von welcher Macht? Und welches? In Offenbarung 12. Spricht Offenbarung 12 vom Papsttum so sehr? Offenbarung 12, der Drache ist natürlich erstmal wer? Erst denken. Es ist Satan. Aber dieser Drache will das Tier, äh, das Kind verschlingen. Das Kind, das geboren wird. Wer ist das Kind? Jesus. Und welche Macht hat versucht, Jesus zu töten? Rom. Das heißt, was wir sehen, sind in Offenbarung 12, 13 und 17 die drei Stadien Roms. Offenbarung 12 ist das kaiserliche Rom. Offenbarung 13 das päpstliche Rom. Und zwar päpstlich im Mittelalter. Das heißt, hier haben wir das kaiserliche Rom. Wisst ihr, wofür die sieben Köpfe stehen? Offenbarung 17 sagt, die sieben Köpfe sind die sieben Hügel, die sieben Berge, an denen die Frau sitzt. Und die sieben Berge, die Stadt an den sieben Bergen ist Rom. Und in Offenbarung 12 sind die Kronen, das heißt, die Herrschermacht, die politische Herrschermacht, ist auf den Köpfen, das heißt, auf den Bergen. Das heißt, der Kaiser ist in Rom. Die politische Macht ist in Rom. Richtig? In Offenbarung 13 ist die politische Macht, die Kronen, sind nicht mehr auf den Köpfen, das heißt, nicht mehr in Rom, sondern auf den zehn Hörnern. Wofür stehen die zehn Hörner? Die zehn Hörner? Für die zehn Stämme aus Daniel 7. Das kleine Horn, da kommen ja zehn Hörner aus dem Tier raus. Moment, zehn Hörner. Das heißt, jetzt geht es darum, dass die politische Macht auf die europäischen Stämme verteilt ist. Dafür gibt es ein Element der Lästerung. Der Gotteslästerung. Durch die Verbindung von Kirche und Staat. Das ist das päpstliche Mittelalter, das bis 1798 ging, richtig? Das ist die zweite Phase. Und Offenbarung 17 präsentiert uns jetzt das endzeitliche Rom. Das heißt, das Rom, das nach der tödlichen Wunde wieder Macht erlangt. Das sind die drei Phasen, die ihr in Offenbarung sehen könnt. Es ist die gleiche Macht, die sozusagen Schritt für Schritt eine Metamorphose durchgeht, denn das heutige endzeitliche Rom ist auch nicht mehr exakt genau das gleiche wie das päpstliche mittelalterliche. Unter anderem auch deswegen, weil damals gab es noch Könige und Kronen. Hier gibt es keine Könige und Kronen. Die politische Situation hat sich total gewandelt. Es gibt keine Könige mehr, die die Herrschaft haben, sondern es sind jetzt diese drei, die jetzt hier zusammenkommen. Aber trotzdem sind es die gleichen Prinzipien, es sind die gleichen Theorien, die dann die ganze Zeit durchgehen. Und in allen drei Fällen ist es sozusagen Satan, der versucht, das Ganze zu lenken. Und hier ist natürlich die Lästerung am weitesten getrieben, weil hier sozusagen sogar der Protestantismus dazukommt. Es ist der absolute Super-GAU sozusagen. Das religiöse Element wird immer stärker und das politische ein bisschen abwehrend.

[49:32] Wie ist es mit den drei Kronen? Ne, hier sind sieben Kronen, die auf den sieben Hügeln sind. Das ist hier und das sind hier zehn. Das Ausreißen kommt ja nicht vor, das wird hier nicht erwähnt. Das wissen wir aus Daniel Sieben noch.

[49:58] Das endzeitliche Rom ist erstmal hier. Das ist das, was wir gesagt haben. Der Drache, das Tier und der falsche Frieden. Diese Einheit und die Leitung des Passungs. Da spielt die EU auch ihre Rolle. Aber das können wir ein andermal studieren. Mir ging es jetzt gar nicht so sehr um den Punkt, nur dass wir diese Entwicklung sehen, weil uns geht es ja um den Punkt jetzt, um das Mittelalter, richtig? Aber dass ihr hier sozusagen seht, wie diese drei Tiere miteinander zusammenhängen. Man wundert sich, dass sie so ähnlich sind und auch ein bisschen unterschiedlich. Das zeigt diese Entwicklung durch die Zeit hindurch. Also wir haben gesehen: kaiserliches Rom, päpstliches Rom, endzeitliches Rom. Und übrigens, es ist deswegen ein bisschen verwirrend, wenn ihr das lest, werdet ihr feststellen, dass schon Offenbarung 12 wird schon angedeutet zu Offenbarung 13 hin. Und Offenbarung 17 gibt es dann noch Rückleihen auf das, was vorher war. Deswegen, das verschwimmt zueinander. Deswegen kann man ein bisschen verwirrt werden. Aber das ist sozusagen erstmal die Säulen, die man verstehen muss und dann sieht man sozusagen, wie das ineinander übergreift.

[50:56] Gut, jetzt kommen wir zu dem eigentlichen Punkt. Wir wollen nämlich, Babylon in Offenbarung 13 ist das hier, das päpstliche Mittelalter. Und da sind die, wie viele Kronen hat es? Wie viele Kronen? Zehn. Der zehnte Teil der Stadt. Zehn Kronen. Und wenn wir wissen wollen, wir haben es schon angedeutet, wenn wir wissen wollen, wer sind die zehn Kronen, zunächst einmal, dann müssen wir zu welchem Kapitel gehen? Zu welchem Buch erstmal? Daniel. Zehn Kronen. Und Daniel sieben Vers. Wer weiß es? Daniel sieben Vers. Ja, ein bisschen konkreter. Nicht drei bis sieben. Drei bis sieben ist mir zu unkonkret. Daniel sieben Vers. Vers sieben, genau. Da spricht es von dem schrecklichen Tier, das zehn Hörner hatte, richtig? Und diese zehn Hörner stellen was dar? Die europäischen Stämme, als da wären. Keine Wiederholung. Die Langobarden, wer noch? Die Vandalen? Die Ostgoten? Die Heruler? Burgunder? Hatten wir schon? Westgoten? Angelsachsen? Sueben? Die Alemannen? Und haben wir vergessen? Habt ihr die Franken schon? Die Franken! Und wer sind die Franken? Die Franken sind die Franzosen. Und die Lombarden sind die Italiener. Und die Angelsachsen sind die Engländer. Die Westgoten sind die Spanier, ganz genau. Die Sueben sind die Portugiesen. Die Burgunder sind die Schweizer, ganz genau. Und die Alemannen sind die Deutschen. Ganz genau. Und die Heruler und Vandalen und Ostgoten, wissen wir, sind dann in dem Prozess dann auch ausgerissen worden. Das ist jetzt nicht unser Punkt. Das heißt, diese Zehn, und wir wissen ja, die Zehn, also es gibt einige, also es gibt durchaus die Wahrscheinlichkeit, dass die zehn Zehen von Daniel 2 auch durchaus was damit zu tun haben. Ich sag das deswegen mit Vorsicht, weil der Text selbst nicht davon spricht, von den Zehen. Aber es ist naheliegend, aber es muss nicht unbedingt so sein, nur als Hinweis, dass das auch vielleicht damit zu tun haben könnte. Könnte aber auch mit Offenbarung 17 zu tun haben. Und von all diesen Zehen, zehn Nationen, die wir gerade aufgezählt haben, welche Nation kommt wohl als der zehnte Teil in Betracht?

[53:54] Wir haben gerade zehn Nationen aufgezählt. Die Franzosen. Denn wir sprechen auch die ganze Zeit von der Französischen Revolution. Jetzt haben wir sie alle aufgezählt. Natürlich, die Franken, die Franzosen sind der zehnte Teil der Stadt. Es gibt zehn Teile der Stadt, zehn Kronen, und ein Teil wird erschüttert. Und welches Land ist durch die Französische Revolution erschüttert worden? Natürlich nicht die Portugiesen oder die Italiener, sondern zunächst einmal die Franzosen. Der zehnte Teil der Stadt. Eigentlich gar nicht so schwer, oder? Prophetie macht doch Spaß zu studieren, oder? Der zehnte Teil der Stadt sind die Franzosen.

[54:43] Übrigens könnt ihr euch erinnern, ich weiß nicht, das fassen wir jetzt nicht auf, aber die von euch, die letztes Jahr im Frühjahr hier schon waren und sich daran erinnern, weiß jemand noch von euch, dass wir da die Posaunen studiert haben? Könnt ihr euch erinnern an das Posaunen-Studium, an die ersten vier Posaunen, an Alarich und Konsorten und Alarich und die Vandalen und an, ja, wir haben spannende Sachen gemacht. Wirklich spannende Sachen. Und Attila und die Hunnen. Und da ging es immer darum, dass der dritte Teil angegriffen wird, der dritte Teil. Und da hatten wir damals gesagt, es ging ja darum, wie das Römische Reich kleingehäckselt wurde von den Barbaren, von den Germanen. Der dritte Teil war immer das Weströmische Reich, weil Rom wurde in drei Teile gespalten. Und der dritte Teil bezog sich immer auf das Weströmische Reich, weil das Weströmische Reich von den ganzen germanischen Stämmen eingenommen wurde. Und deswegen diese Teilung bedeutet also, das Gesamte wird jetzt in politische Teile geteilt, so wie damals bei den Posaunen Rom in drei Teile geteilt war und der dritte Teil angegriffen wurde. Hier wird der zehnte Teil angegriffen, weil das päpstlich-mittelalterliche Rom in zehn Teile sozusagen geteilt ist. Und das ist sozusagen der Hintergrund davon. Der dritte Teil der Stadt, ein großes Erdbeben. Und jetzt, wo wir wissen, dass es um Frankreich geht, fällt es uns auch nicht mehr schwer zu überlegen, was das Erdbeben war. Das Erdbeben, das Frankreich erschüttert hat, war natürlich was? Was meint ihr? Jetzt war es die Revolution an sich.

[56:21] Denkt mal nach. Denn wir haben ja gesehen bei Jesus, dass das Erdbeben das ist, was die Menschen wieder so. Ja?

[56:31] Vielleicht die Industrie des Königs? Ja?

[56:59] Das heißt, sie sind völlig verarmt. Und das war eigentlich alles Folge der Gottlosigkeit. Weil ohne die Gebote Gottes praktisch angewendet, kann kein Staat, sagen wir, auf Dauer gesund bestehen. Du kannst das heute durchgängig auf alle Staaten der Welt beziehungsweise sehen. Wir brauchen gar nicht die Namen nennen. Da, wo die zehn Gebote Gottes mit Füßen getreten werden, da geht wirtschaftlicher Niedergang. Egal, wie das Land heißt. Wirtschaftlicher Niedergang und moralischer und Gewalt. Alles nimmt da immer mehr zu. Absolut. Ganz genau. Keine Ausnahme gibt es. Das heißt, es geht nicht so sehr um die Revolution erst mal an sich, sondern um die Schreckensfolgen, die sich aus der Schreckensherrschaft ergeben haben, dass plötzlich man geglaubt hat, man kommt jetzt in ein Zeitalter der Aufklärung und der Vernunft und tatsächlich war es der reinste Schrecken. Du hast einen schönen Satz gesagt, den man da geprägt hat. Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder. Der da geprägt wurde, den du jetzt genannt hast. Den hast du nicht geprägt, das weiß ich.

[58:11] Der Terror. Was passiert ist letztendlich ist das folgende: Wenn wir gegen Gott rebellieren, was macht er dann? Er bestraft uns. Aber seine Bestrafung ist eigentlich folgendes: Er zieht seinen Geist zurück. Und wenn er seinen Geist zurückzieht, wem sind wir dann ausgeliefert? Er übergibt nicht nur die Person, sondern eine ganze Nation dem Satan. Hier wurde quasi mehr oder weniger Frankreich dem Satan übergeben. Überlassen. Und er konnte jetzt mehr oder weniger tun und lassen, was sie wollten, denn sie hatten ja per Dekret erklärt, es gibt keinen Gott, es gibt keine Bibel, es ist verboten und so weiter. Und dann hat Satan gesagt: Na, pass auf, dann zeige ich euch mal, wie es geht. Und die Menschen haben geglaubt, jetzt kommen sie in eine besonders aufgeklärte Welt hinein, in besonders viel Reichtum und Wissenschaft und ich weiß nicht was. Stattdessen haben sich alle gegenseitig umgebracht, bis es kaum noch jemanden gab, der überhaupt noch gelebt hat. Man sagt, es gab Zeiten, da hat man sich nicht getraut, auf die Straße zu gehen, weil wenn irgendjemand gesagt hat, du bist ein Feind der Revolution, da gab es kein Gericht, da gab es keinen Anwalt, da gab es ein Gefängnis, da gab es gleich die Guillotine. Die Leute wurden mit Wagenladungen zur Guillotine gebracht. Und das Blut floss in Strömen. Die Leute sind völlig abgestumpft. Bis irgendwann, wie du richtig gesagt hast, die ganze Wirtschaft zusammengebrochen ist, die Provinzen verwüstet waren, die Leute gehungert haben und man irgendwann gesehen hat: Das war wie so ein Erdbeben. Was haben wir nur gemacht? Die Folgen haben offenbart. Wir haben am Anfang etwas gesagt, was mir gut gefallen hat. Ihr habt gesagt: Auch Negatives kann Positives bewirken. Gott lässt uns manchmal erleben, was wir selbst wählen, damit wir dann hoffentlich sehen, dass es ein Fehler war. Und so hat er dem ganzen Universum gezeigt, was passiert, wenn eine Nation sich unter die Regierung Satans stellt, weil das ist auch für das Universum wichtig. Warum ist das wichtig für das Universum, um Frankreich zu sehen? Die Französische Revolution hat mehr Bedeutung für den großen Kampf, als wir glauben. Wir denken, das ist ein Geschichtsereignis, das die Bibel auch erwähnt. Für das ganze Universum war die Französische Revolution ein sehr wichtiges Ereignis. Warum? Aus Sicht des Universums, aus Sicht der Engel.

[1:00:45] Ja, in die Richtung denken, weiterdenken, in die Richtung.

[1:00:51] Genau, und warum ist das für die Engel wichtig, zu sehen? Sie standen ja auch mal unter der Frage: Sollen wir dem Satan glauben? Vielleicht sollte er wirklich die Herrschaft übernehmen. Und damals sah das nicht nach Guillotine aus. Damals sah das nur so aus, ein Engel des Lichts, der höchstwahrscheinlich mehr...

[1:01:27] das bewusst.

[1:01:29] Erste Johannes herrscht. Ja, das sagt sie auch, aber wie gesagt, hier in Erste Johannes 3. Nein, das stimmt nicht. Entschuldigung, in Johannes 8, ich habe das verwechselt. Es gibt zwei Aussagen, aber die meine ich, in Johannes 8 Vers 44.

[1:01:52] Johannes 8 Vers 44. Kennt ihr die Aussage, oder? Jesus sagt zu den Pharisäern: Ihr habt den Teufel zum Vater und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun. Der war ein was? Ein Menschenmörder von Anfang an. Das heißt, Gott wusste von Anfang an, als Satan angefangen hat, weg vom Gesetz zu schauen, er wusste, dieses Herz, das sich gegen ihn wendet, das das Gewissen wegstößt. Dieses Herz wird in der Lage sein, Menschen umzubringen wie Schlachtvieh. Er wusste das, aber glaubt ihr, wenn Gott das jetzt einfach gesagt hätte zu den Engeln: Wisst ihr, der Satan wird irgendwann meine ganzen Geschöpfe umbringen. Dann hätte Satan wahrscheinlich gesagt: Wie kommst du darauf? Zeig mir irgendwelche Beweise, das kannst du doch nicht behaupten. Ihr habt das doch gar nicht gemacht. Gott weiß, Gott wusste, was in seinem Herzen ist, aber indem er hier, indem Gott seinen Geist zurückgezogen hat und die Menschen sich gegen Gott so gestellt haben, konnte Gott zeigen, was passiert, wenn Satan die Herrschaft hat. Und ich glaube, dass die Engel, die im Himmel geblieben sind, die haben spätestens hier wahrscheinlich so gemacht: Zum Glück haben wir damals den Fehler nicht gemacht, ihm zu glauben. Ich meine, sie haben natürlich schon bei der Kreuzigung gesehen, dass er ein Menschenmörder ist, denn dort hat er jemanden umbringen lassen und ich war das ganz klar. Aber hier wird es nochmal deutlich, was seine Regierungsform ist sozusagen. Und dass seine Regierung letztendlich suizidal ist. Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder. Das heißt, wo Satan regiert, bringt man sich quasi selbst um. Es stürzt in sich selbst zusammen. Es ist also gar nicht so sehr das Gericht Gottes, sondern Gott zeigt, wenn er seinen Geist wegbringt, dann ist der Tod die Folge, dann ist das, was die Bibel sagt: Der Sünde Sold ist der Tod. Denn Gott allein gibt Leben und wenn Gott sich wegzieht, dann, Satan kann das Leben halt nicht. Das Einzige, was er noch kann, das Trachten des Fleisches, sagt die Bibel, ist Tod. Das Trachten des Geistes aber ist Frieden und Leben. Das heißt, selbst wenn ich glaube, dass ich leben möchte und leben kann, was ich gar nicht merke, das ist mein eigenes, dass ich mich selbst quasi schädige und selbst umbringe und selbst meinen eigenen Ruin wirke.

[1:04:07] Also wir sehen, was Gott ist, wir sehen, es ist Liebe, es ist Unliebe und Gerechtigkeit. Gott ist ein Gottesdienstler, Gott hat eine Gerechtigkeit, sein Gesetz ist Gerechtigkeit und Liebe. Es ist gar nicht mal Gott, der dann irgendwelche Gerichte sendet, was am Ende die Katastrophe ist, sondern die Katastrophe ist, dass die Sünde, die wir tun, uns selbst zerstört. Und dann fragen sich Leute: Warum Gott, warum ist das jetzt so in meinem Leben?

[1:04:49] Ganz genau. Und das ist das Schöne. Egal, wie verwüstet unser Leben ist, Gott kann in Sekundenschnelle unser Leben auf den Kopf stellen, indem wir uns zu ihm gehen. Das Evangelium, die Gnade Gottes, werde ewig, sagt die Bibel. Das Einzige, was man machen kann, ist, wenn man sich gegen die Gnade entscheidet, weil dann hat man keine Möglichkeit, aus diesem Chaos zu fliehen. Aber halten wir das fest: Die Sünde ist suizidal, also es ist Selbstmord sozusagen, eigentlich Sünde zu begehen, auf Dauer gesehen.

[1:05:22] Es ist auf Dauer gesehen, es ist eigener Selbstmord.

[1:05:26] Genau. Wir wollen noch einige wenige Verse lesen, bevor wir dann zum Schluss kommen. Schauen wir in Sprüche 11, Vers 5.

[1:05:38] Sprüche 11, Vers 5. Und da haben wir genau diesen Gedanken. Die Sprüche sind toll. Sprüche 11, Vers 5. Bei den Sprüchen merkt man, dass jemand geschrieben hat, der weise war. Wer hat die meisten Sprüche geschrieben? Salomo, ganz genau. Sprüche 11, Vers 5.

[1:06:10] Seine eigene Gottlosigkeit. Der Gottlose fällt durch seine eigene Gottlosigkeit. Und dann haben wir in Prediger 8, Vers 12 und 13.

[1:06:27] Prediger 8, Vers 12 und 13. Auch ein schöner Vers, wenn man mal verzweifelt ist. In Prediger 8, Vers 12 heißt es: Wenn auch ein Sünder hundertmal Böses tut und lange lebt, so weiß ich doch, dass es denen gut gehen wird, die Gott fürchten, die sich scheuen vor seinem Angesicht. Aber dem Gottlosen wird es nicht gut ergehen, und er wird dem Schatten gleich seine Tage nicht verlängern, weil er Gott nicht fürchtet. Und es mag an manchen Stellen so aussehen, wie hier, als die Revolution begann, dass plötzlich der Atheismus siegt und dass die Religion abgeschafft wird und dass es alles von vorgestern ist. Es scheint manchmal sozusagen auch in unserem Leben, dass Gott nicht mehr da zu sein scheint und dass die Gottlosen Erfolg haben und dass es ihnen gut geht und dass sie Geld haben und dass sie fröhlich sind. Und man fragt sich: Warum gehe ich an Gott und habe so viele Probleme? Aber die Bibel sagt uns, Salomo sagt es und andere Psalmschreiber, Asaph sagt es an einer Stelle. Er sagt: Ich habe das nicht verstanden, ich wusste nicht, warum geht es den Gottlosen so gut und mir so schlecht. Dann sagt er: Bis ich in das Heiligtum Gottes ging und auf ihr Ende sah. Bis ich verstanden habe, was mein Ende sein wird, das ewige Leben und was ihr Ende sein wird. Und wie sie sich selbst zu Fall bringen. Was nützen mir die paar Jahre hier auf der Erde in Saus und Braus, wo ich vielleicht tief im Herzen sogar leer mich fühle, auch wenn ich nach außen hin ganz glücklich scheine, verglichen mit dem Frieden, den ich jetzt schon haben kann im Herzen, auch wenn ich vielleicht mit äußeren Dingen zu kämpfen habe und dann eine Ewigkeit bei Gott nicht war. Im Heiligtum sehen wir die Antwort auf diese Frage.

[1:08:05] Noch ein Vers in Sprüche 1. Sprüche 1.

[1:08:25] Vers 29 bis 31. Sprüche 1, Vers 29 bis 31. Weil sie die Erkenntnis gehasst und die Furcht des Herrn nicht erwählt haben. Das sind auch diejenigen, die sich dann gegen die drei Engelsbotschafter entscheiden, die die Furcht des Herrn nicht erwählen. Weil sie meinen Rat nicht begehrt und alle meine Zurechtweisung verschmiert haben. Zurechtweisung kommt ja durch die Bibel, sagt uns die Bibel weist uns zurecht. Darum sollen sie von der Frucht ihres eigenen Weges essen und von ihren eigenen Ratschlägen genug bekommen. Gott sagt: Ich gebe euch Ratschläge, ich gebe euch Zurechtweisung. Ich möchte euch zur Furcht des Herrn bringen, zum ewigen Evangelium, durch die Bibel. Aber wenn ihr es verschmäht dauerhaft und keine dieser Ratschläge annimmt, dann werdet ihr irgendwann das ernten, was ihr selbst gesehen habt. Und das wird in der Französischen Revolution ganz deutlich. Es war eine absolute Katastrophe. Satan versucht das heute ein bisschen zu überspielen und lehrt uns in den Schulen, dass die Französische Revolution ganz toll war, dass dadurch die Menschenrechte geboren wurden und dass seitdem alles besser ist. Aber seitdem ist gar nichts besser, es ist nur viel schlimmer geworden. Das Einzige, was besser ist, dass die Bibel jetzt viel mehr verteilt wird.

[1:09:38] Ich frage mich, ob sowas passieren kann, weil das Phänomen passiert auf der ganzen Welt. Große Diktatoren liegen ins Schild raus in den Läden und werden von dem Volk verehrt, dem sie Millionen hingeschlachtet haben. Da frage ich mich, wo die menschliche Intelligenz ist.

[1:09:55] Lass dich belehren, mein lieber Bruder. Die menschliche Intelligenz in der Bibel kommt nicht gut weg. Da ist nicht viel vorhanden.

[1:10:03] Ja, du hast vollkommen Recht. Ja, natürlich.

[1:10:08] Das ist eine gute Frage. Die letzte Minute, die ich gar nicht mehr habe, die ich mir aber noch nehme, wollte ich genau jetzt dafür verwenden, um zu sagen, was sind die 7000 Menschennamen? Ehrlich gesagt, es ist ein bisschen rätselhaft. Es gibt keine gute Erklärung, die ich bisher gefunden habe dazu. Hier ist das, was ich bisher studiert habe: Das griechische Wort heißt nicht nur Menschen, sondern Namen von Menschen. Das heißt, was getötet werden, sind gar nicht so sehr Menschen, sondern Menschennamen werden getötet. Denn in der französischen Revolution sind weitaus mehr als 7.000 Leute umgekommen. Aber es geht nicht darum, dass Menschen getötet werden, sondern dass Namen getötet werden. Und mit Namen töten, das ist jetzt meine Interpretation. Die wird von einigen auch geteilt, aber ich habe nicht so viele Bibeltexte gefunden, die das wirklich stützen. In der französischen Revolution wurden vor allem Menschen umgebracht, die Rang und Namen hatten. Titel, Position. Und in dem Sinne könnte 7000 eine symbolische Zahl sein. 7 als ein Symbol für vollständig und 1000 für viele. Das heißt, die komplette Oberschicht, die getötet wird. Aber ob das stimmt, wie gesagt, mit einem Fragezeichen versehen. Deswegen sage ich das ganz kurz nur und ohne Details. Es gibt noch Dinge, die wir weiter studieren müssen. Aber ich denke, das hat damit zu tun, weil es um Menschennamen geht, die getötet werden. Ihr könnt das auch gerne weiter studieren. Es könnte sein, dass es eine Parallele gibt oder einen Kontrast zu den 7000 zur Zeit von Elia. Denn ihr wisst ja, Offenbarung 11 hat eine enge Parallele zur Elia-Geschichte. Aber es ist quasi ein Kontrast. Bei beiden gibt es auch ein großes Erdbeben. Und im Zuge des Erdbebens hört Elia: 7.000 sind übrig geblieben, richtig? Die ihre Knie nicht gebeugt haben. Und hier sind es genau 7.000, die umkommen. Da könnte man wahrscheinlich auch weiter studieren, um noch mehr Kontraste zu finden.

[1:11:56] Ein letzter Punkt noch ganz kurz. Aufgrund dieses Erdbebens und aufgrund dieses Tötens all dieser Oberschichten und so weiter, dieser gigantischen, massiven Schwierigkeiten, sind diejenigen, die übrig bleiben, erschreckt. Und sie machen was? Sie geben Gott die Ehre. Und woher kennt ihr diesen Ausdruck, Gott die Ehre geben? Genau, wo steht es? Offenbarung 14, Vers 7. Jetzt, wer hätte das gedacht? Dass dieses Erdbeben, die dies überleben sozusagen, die da noch heil davon wegkommen, innerlich wieder vorbereitet sind, die dreifache Engelsbotschaft jetzt zu nehmen. Sie haben wieder sozusagen eine Tendenz dazu, Gott die Ehre zu geben. Wenn jetzt jemand kommt: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre nach der Erfahrung. Wenn die sagen: Oh ja, das macht Sinn. Wir sollten Gott fürchten. Das heißt, das, was eine große Katastrophe ist, bereitet so ein wenig den Weg jetzt auch für die dreifache Engelsbotschaft. Und das war auch ein Erfolg, warum die Botschaft von der Wiederkunft Jesu so breiten Anklang fand in der ganzen Welt, weil man gesehen hat: Menschlicher Verstand, menschliche Philosophie, menschliche Vernunft sind Trug, Lug und Trug. Und als dann Menschen aufgrund der Bibel gesagt haben: Die Bibel hat sich erfüllt, 1798, Prophezeiungen haben sich erfüllt. Und schon nachher: Jesus kommt bald wieder, auch da gibt es eine Prophezeiung. Haben die Menschen gesehen: Auf menschliche Philosophie kann ich mich nicht verlassen. Auf den Atheismus. Aber auf die Bibel kann ich mich vielleicht doch verlassen. Und das fördert sozusagen diese Idee, Gott die Ehre zu geben. Und zu sagen: Oh, fürchte dich nicht. Vielleicht ist da mehr dran als gedacht.

[1:13:42] Nächste Woche werden wir den nächsten Vers anschauen und werden sehen, wie Offenbarung 11 jetzt zurück sich bindet an die bisherigen sechs Posaunen. Das heißt, alle von euch und auch die ihr live zuschaut, ich weiß, es gibt einige, die schon seit etlicher Zeit auch in Hauskreisen jeden Dienstag zuschauen. Wenn ihr noch Aufzeichnungen habt von vor anderthalb Jahren aus der Zeit, wo wir die Posaunen studiert haben, bringt die mit.

[1:14:11] Wir werden nächstes Mal das auch wiederholen, nochmal für alle, die da nicht dabei waren. Aber dann könnt ihr euch schon mal vorbereiten. Wir werden nächstes Mal wieder eine Rückanbindung machen an die Posaunen und Offenbarung 11 an die sechste Posaune ranbinden. Und das wird sehr, sehr spannend werden. Darauf freuen wir uns schon.

[1:14:27] Für heute wollen wir uns entscheiden, das, was wir heute gelernt haben, nicht zu vergessen. Sünde ist selbstzerstörend, ist Selbstmord. Und wir wollen durch Gotteskraft sie am besten gleich lassen.

[1:14:40] Wollen wir noch gemeinsam beten? Aufstehen dazu? Lieber Heiland, wir danken dir so sehr, dass du uns dein Wort gegeben hast. Wir danken dir für die Erkenntnisse, die wir heute im Prophetiestudium erwerben konnten, dass wir uns Dinge auffrischen konnten und wieder in Erinnerung rufen konnten, dass wir Dinge neu lernen durften. Und dass wir sehen konnten, dass es keinen Sinn macht, sich von dir zu entfernen. Es gibt einfach nichts, was wir gewinnen dadurch, aber wir verlieren so viel. Und ich bitte dich, Herr Jesus, für mich und für jeden Einzelnen hier, auch für die, die live zuschauen, dass du uns Kraft schenkst, bei dir zu bleiben und unsere Augen auf dich gerichtet zu halten und mit deinem Geist ständig in Kontakt zu bleiben, damit wir vorbereitet werden auf deine Wiederkunft. Amen.

[1:15:28] Gottes Segen euch. Und auch euch, die zugeschaut habt. Gottes Segen und bis zur nächsten Woche.


Lizenz

Copyright ©2012 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.