In dieser Predigt beleuchtet Emanuel Baek das biblische Konzept der Erwählung anhand der Geschichte von Jakob und Esau. Er erklärt, dass Gottes Erwählung nicht willkürlich ist, sondern auf eine bestimmte Aufgabe abzielt und dass diese Berufung bereits vor unserer Geburt festgelegt ist. Die Predigt ermutigt die Zuhörer, ihre eigene Berufung zu erkennen und anzunehmen, und betont, dass ein von Gott erwähltes Leben nicht unbedingt einfach ist, sondern oft Prüfungen mit sich bringt, die zur Charakterbildung dienen.
Wie die Nadel zum Pol: 2. Von Gott erwählt
Emanuel Baek · Erweckungswochenende 2011: Wie die Nadel zum Pol ·Themen: 1. Mose, Altes Testament, Bibel, Erweckung, Theologie, TypologieWeitere Aufnahmen
Serie: Erweckungswochenende 2011: Wie die Nadel zum Pol
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Transkript
[0:00] Guten Morgen euch allen und einen gesegneten Sabbat. Was für ein Vorrecht, dass wir hier zusammen sein können an diesem wunderschönen Sabbat in einem wunderschönen Land. Ich habe gestern Abend schon erwähnt, dass ich besonders dankbar bin, hier in Deutschland zu sein. Denn wenn es Deutschland nicht gäbe, dann gäbe es auch mich nicht. Denn hier haben sich meine Eltern getroffen. Und wenn sie sich nicht getroffen hätten, dann könnten wir uns heute hier nicht treffen.
[1:51] Das Thema für unser Wochenende ist »Wie die Nadel zum Pol«. Und das bezieht sich auf eines der wichtigsten und erstaunlichsten Zitate von Ellen White. Sie sagte: »Die größte Not in der Welt sind Männer, was die Welt am meisten braucht, sind Männer, deren Gewissen so treu auf die Pflicht zeigt, wie die Nadel zum Pol.« Freunde, Gottes Volk steht vor schwierigen Zeiten. Es kommt eine Prüfung, die jeden Einzelnen in der Gemeinde betrifft. Wir können auch lesen, dass in Verteidigung der Wahrheit und Gerechtigkeit zu stehen, wenn die Mehrheit uns im Stich lässt, und die Schlachten des Herrn zu schlagen, wenn es nur wenige Helden gibt, das wird unsere Prüfung sein.
[3:11] An diesem Wochenende beschäftigen wir uns mit dem Leben von Jakob. Jakob war jemand, der schwer geprüft wurde, aber in diesen Prüfungen war er am Ende der Sieger. Was waren seine Prüfungen? Und wie hat er es hindurch geschafft durch diese Zeit? Und wie können auch wir dieselbe Prüfung, nämlich die Zeit der Trübsal Jakobs, bestehen? Wenn wir uns das Leben von Jakob anschauen, dann hoffe ich, dass wir einige dieser Fragen und auch andere beantworten können.
[3:59] Ich würde gerne mit euch weitermachen, wo wir am letzten Abend geendet haben, in der Geschichte von Jakob. Und ich lade euch ein, wenn ihr die Bibel dabei habt, öffnet sie und zwar in 1. Mose, Kapitel 25, Vers 23 beginnen wir jetzt.
[4:52] 1. Mose 25, Vers 23: »Und der Herr sprach zu ihr: Zwei Nationen sind in deinem Leib, und zwei Völkerschaften werden sich scheiden aus deinem Innern, und eine Völkerschaft wird stärker sein als die andere, und der Ältere wird dem Jüngeren dienen.« In der ganzen Heiligen Schrift finden wir wahrscheinlich keine bessere Geschichte als diese hier, die uns das Prinzip der Erwählung zeigt: die Geschichte von Jakob und Esau. Und ich möchte heute Vormittag, dass wir uns jetzt einige Minuten Zeit nehmen und uns das Thema von Gottes Erwählung genauer anschauen.
[5:45] Paulus kommentiert diesen Vers in 1. Mose 25, Vers 23. Er spricht darüber in Römer 9. Schlagen wir das also auf. Römer 9, Vers 11: »Selbst als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, damit der Vorsatz Gottes nach Auswahl bleibe, nicht aus Werken, sondern aus den Berufenden.« Und Vers 12 weiter: »Da wurde zu ihr gesagt: Der Größere wird dem Kleineren dienen. Wie geschrieben steht: Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst.«
[6:57] Dieses Wort für auserwählt bedeutet, dass man sich für jemanden entscheidet. Also, es ist das gleiche Wort in Deutsch. Die Bibel erzählt uns in Römer 9, es erzählt uns, dass Gott Jakob ausgewählt hat. Wenn wir uns das anschauen, ist es wichtig zu verstehen, dass der Entwurf, den Gott machte, eine Auserwählung war. Es ist wichtig zu verstehen, dass es eine Auserwählung war.
[7:34] Wenn wir jetzt über diese Auserwählung nachdenken, ist es wichtig zu verstehen, dass das hier nicht eine willkürliche Entscheidung Gottes war, der eine wird gerettet und der andere wird nicht gerettet, sondern es war eine Erwählung in Bezug auf eine bestimmte Aufgabe. Es ist wichtig zu verstehen, dass Gott als Souverän entscheiden kann, welches Werk er zu welcher Person geben will. Es gibt keine Ungerechtigkeit an Gottes Teil, dies zu tun. So wie ein Vater ein Kind für eine Aufgabe und ein anderes Kind für eine andere Aufgabe fragen kann, genauso wie ein Vater, der mehrere Kinder hat, zu dem einen sagen kann: »Mach du dies«, und zu dem anderen: »Mach jenes.« Und genauso die Erwählung Jakobs sollte veranschaulichen: Gott ist souverän in seiner Entscheidung.
[8:48] Aus dem Grund sagt die Bibel, dass schon vor ihrer Geburt hatte Gott sich entschieden, Jakob eine bestimmte Aufgabe zu geben. Liebe Freunde, für uns ist wichtig zu verstehen, dass auch jeder von uns, die wir hier sitzen, von Gott auserwählt ist für eine bestimmte Aufgabe. Und schon vor unserer Geburt hat Gott eine bestimmte Aufgabe in unserem Leben für uns ausersehen.
[9:26] Ich möchte dieses Prinzip aus der Bibel mal veranschaulichen. Wenn wir Jeremia aufschlagen, Kapitel 1, Vers 5, da sagt die Bibel: Jeremia 1, Vers 5: »Bevor ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich erkannt. Und bevor du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt. Zum Propheten an die Nationen habe ich dich bestellt.« Also, liebe Freunde, wann hat jetzt nach dem Bericht der Bibel Gott die Entscheidung getroffen, dass Jeremia ein Prophet sein sollte? Wann? Bevor er noch im Mutterleib gebildet wurde. Gott kannte Jeremia schon vorher. Und da hat er ihn schon auserwählt für eine besondere Aufgabe.
[10:42] Gehen wir zurück ins Buch Jesaja, Kapitel 45, Vers 1. Und die Bibel gibt uns hier einen Namen, der noch gar nicht vergeben worden war, sondern es dauerte noch 150 Jahre nach der Prophezeiung. Ich werde das Ganze nicht lesen. Vers 5: »Ich bin der Herr, und es gibt keinen anderen. Es gibt keinen Gott neben mir. Ich habe dich geheiligt, obwohl du mich nicht kennst.« Und dann in Vers 5 geht es weiter: »Ich bin der Herr, und sonst ist keiner. Außer mir ist kein Gott. Ich gürtelte dich, und du kanntest mich nicht.« Und das, obwohl Kyrus nicht einmal ein Gläubiger war an den wahren Gott. 150 Jahre vor seiner Geburt hatte Gott schon seinen Namen bestimmt. Und Gott hatte Kyrus schon eine genaue Aufgabe zugestimmt. Und 150 Jahre vorher hatte Gott schon genau festgelegt, wie er diese Aufgabe bewältigen sollte.
[11:48] In Lukas 1, Vers 17, erzählt uns die Bibel noch von einem anderen Mann, der uns auch weiterhilft, das Prinzip der Erwählung zu verstehen. »Und er wird vor ihm hergehen, in dem Geist und der Kraft Elias, um die Herzen der Väter zu den Kindern zu bekehren und Ungehorsame zur Einsicht von Gerechten, um dem Herrn ein zugerüstetes Volk zu bereiten.« Nun, jetzt meine Frage an euch: Wie alt war er? Er war noch nicht einmal gezeugt zu dieser Zeit.
[13:30] Warum sage ich euch jetzt diese Beispiele? Liebe Freunde, die Bibel lehrt uns, dass Gott für jeden Menschen eine bestimmte Absicht hat, noch vor unserer Geburt. Und schon vor der Geburt hat Gott uns auserwählt für eine bestimmte Aufgabe. Und wenn ihr heute zuschaut, vielleicht über Internet, oder wenn ihr heute hier sitzt, dann gilt euch auch diese Wahrheit, dass Gott für jeden Menschen eine bestimmte Absicht hat, noch vor unserer Geburt. Und wenn ihr heute zuschaut, gilt euch auch diese Wahrheit, dass noch vor eurer Geburt, noch bevor ihr gezeugt worden seid, hatte Gott euch erwählt für eine bestimmte Aufgabe in diesem Leben.
[14:23] Vielleicht sitzt jemand heute hier und hat das Gefühl: Mein Leben ist ohne Sinn, es hat keine Bedeutung. Aber es ist unser Vorrecht herauszufinden, warum Gott uns ins Leben gerufen hat und welche Absicht, welches Ziel er mit uns verfolgt. Aber eins möchte ich auch deutlich sagen: Die Tatsache, dass Gott dich auserwählt hat für eine bestimmte Aufgabe, heißt nicht, dass alles, was du in deinem Leben getan hast, nach seinem Willen gewesen ist. Aber jeder kann, wie Jesus selbst sagen: »Es gibt eine Sache, es gibt einen Grund, für den ich geboren worden bin, für den ich auf diese Welt kam. Es gibt einen ganz bestimmten Grund und einen Zweck, den Gott mit deinem Leben verfolgt.«
[15:31] Und Gott in seiner Souveränität hat die Entscheidung getroffen, was er dir aufträgt und was ihm am wohlgefälligsten ist. Nun, wir haben aber die Entscheidung, ob wir diese Auserwählung Gottes für uns annehmen oder nicht.
[15:49] Und ich möchte hier ein Beispiel geben aus der Bibel: die Geschichte von Esther. Schlagen wir bitte das Buch Esther auf, Kapitel 4, und beachten wir Vers 14. Esther 4, und in Vers 14 sagt die Bibel: »Denn wenn du in dieser Zeit schweigst, so wird Befreiung und Errettung für die Juden von einem anderen Ort her erstehen. Du aber und deines Vaters Haus, ihr werdet umkommen. Und wer weiß, ob du nicht für eine Zeit wie diese zum Königtum gelangt bist?«
[16:59] Ihr seht, liebe Freunde, Gott hat das Leben von Esther in die Hand genommen und hat alles so zusammengefügt, dass genau in diesem Moment, in dieser Zeit sie am Königshof gelandet worden ist, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Und jetzt war es in ihrer Hand, zu handeln und dadurch ihr Volk zu befreien oder sie sich selbst zu überlassen und umzukommen. Aber Mordechai sagt ihr etwas, das auch für uns wichtig ist. Er sagte: »Wenn du nicht mit Gott zusammenarbeitest, dann wird Gott einen anderen Rettungsweg finden, aber du wirst verloren gehen und dein Haus wird umkommen.«
[17:48] Denn jede Person hier heute hat eine ganz besondere Erwählung und hat eine bestimmte Aufgabe von Gott für sein Leben. Aber jeder hat die Entscheidung. Wir können mit Gott zusammenarbeiten, um den Zweck zu erfüllen, für den wir auf die Welt gekommen sind. Wir können uns entscheiden, Gottes Erwählung, seine Berufung zu ignorieren. Aber wenn wir das tun, dann gefährden wir nicht nur unser eigenes Leben, sondern auch das von Menschen, für deren Rettung Gott uns ausersehen hat.
[18:47] Liebe Freunde, verstehen wir, dass Gottes Wille es ist, dass jede Person die Erwählung, die Berufung, die Gott für ihn hat, in ihrem Leben festmacht. Gott ist derjenige, der ruft, der auserwählt. Aber es ist an uns, diese Erwählung, diese Berufung festzumachen. Ich habe Personen getroffen, die sagten mir: »Ich wurde in den Predigtdienst berufen, aber ich habe Gottes Ruf nicht beachtet. Mir war Geld wichtig und anderes.« Und dann haben sie mir gesagt, wie tief sie ihre Entscheidung bedauern heute.
[19:35] Freunde, die ihr heute hier sitzt, oder wenn ihr zuschaut, wie habt ihr reagiert auf die Erwählung, Berufung Gottes? Habt ihr darüber nachgedacht und reflektiert, was Gott von euch erwartet? Eure Talente, eure Gaben, wie setzt ihr sie ein zur Rettung für Menschen?
[20:09] Wisst ihr, viele Menschen haben die Vorstellung, wenn wir von Gott erwählt sind, dann haben wir es im Leben leichter oder wir stehen unter der besonderen Gunst. Aber das ist ein Mythos, und der wird zerstört im Leben von Jakob. Gott hatte Jakob erwählt und nicht Esau, um ihn vor der Welt zu repräsentieren. Das war Gottes Auserwählung für Jakob. Aber wenn wir einmal das Leben von Jakob und dem von Esau vergleichen, stellen wir fest: Esau hatte wenig Sorgen in seinem Leben. Er ging sehr großzügig mit seinem Vater um. Er wurde sehr reich. Er war so reich, dass die Geschenke, die sein Bruder ihm bringen wollte, für ihn wenig Bedeutung hatten. Und auch im ehelichen Leben von Esau finden wir keinen Hinweis in der Bibel, dass es da Probleme gab. Sein Volk, die Nachkommen Esaus, ließ sich nieder in einem sehr reichen Land.
[21:31] Aber vergleichen wir damit einmal das Leben von Jakob. Schon ganz früh wurde er zu einem Flüchtling und lief um sein Leben. Schließlich kommt er an in einem fremden Land, und dort wird er ausgenutzt und ausgebeutet. Und seine Arbeit ist so schwer, dass er leidet unter diesen Anstrengungen und sich beklagt gegenüber seinem Onkel. Und sein eigenes Familienleben, der ständige Streit zwischen seinen Frauen hat ihn an seine Grenzen gebracht. Seine Kinder, die waren außer Rand und Band. Und sie haben ihm nur Schande eingebracht, und es war schwer mit ihm umzugehen. Seine Nachkommen wurden schließlich zu Sklaven in einem fremden Land.
[22:50] Ihr Lieben, wenn wir das Leben von Jakob betrachten, dann stellen wir fest: Erwählung bedeutet nicht ein leichtes Leben, es bedeutet besondere Mühe und besonders schwere Umstände. Das Leben von Jakob war viel schwieriger und härter als Esaus. Aber warum?
[23:15] Ihr lieben Freunde, Gott hat Jakob auserwählt und er hat Jakob geliebt. Aber ich muss da etwas klarstellen, denn wenn es heißt: »Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst.« Das wird in Römer 9 zitiert, und das Wort für »hassen« im Griechischen heißt *miseo*. Und das ist dasselbe Wort, das in seinem Ausspruch steht: »Wenn jemand nicht seinen Vater hasst und seine Mutter und seinen Bruder.« Aber was will er eigentlich in diesem Vers sagen? Er möchte nicht sagen, dass wir unseren Vater und Mutter hassen, sondern dass wir sie weniger lieben sollen als ihn selbst. Wir können also Römer 9,13 auch so verstehen: »Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich weniger geliebt.«
[24:25] Aber wenn Gott Jakob geliebt hat, ja, warum hatte er dann so ein schweres Leben? Schlagen wir Hebräer 12 auf. Hebräer 12, dort sagt die Bibel in Vers 6: »Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er, er geißelt aber jeden Sohn, den er aufnimmt.« Ihr Freunde, die wir hier sitzen heute, einige von euch sagen: »Ja, ich habe geantwortet, ich habe ihm mein Leben gegeben, und trotzdem, wenn ich in mein Leben schaue und vergleiche das mit einigen meiner Familienangehörigen, die nichts mit Jesus am Hut haben, einige meiner Verwandten sind keine Adventisten, und trotzdem habe ich in meinem Leben mehr Schwierigkeiten und Probleme. Ich habe den Eindruck, sie haben ein leichtes Leben, und ich muss hier Schweres durchmachen.« Warum? Jakob hätte dieselbe Frage stellen können: »Gott, du hast doch mich auserwählt. Warum habe ich denn so ein schweres Leben und Esau geht es gut?«
[26:06] Freunde, es ist, weil Gott diejenigen geißelt und züchtigt, die er liebt. Vielleicht sitzt du hier und hast finanzielle Probleme. Du hast Gott treu, und jetzt hast du diese brennende Frage: »Warum, Gott, lässt du das zu in meinem Leben?« Aber: »Wen der Herr liebt, den züchtigt er wie einen Sohn.« Und weißt du, Freunde, diese Disziplin, diese Schwierigkeiten, durch die Gott Jakob geschickt hat, das war die Voraussetzung dafür, dass er seine Erwählung überhaupt erfüllen konnte.
[26:52] Freunde, Gottes Liebe beweist sich in unserem Leben nicht durch Bequemlichkeit und ein schönes Leben und all das. Aber seien wir dadurch nicht entmutigt. Vergeben wir die Hoffnung nicht auf. Diese Schwierigkeiten sind von Gott so gewollt, und er beabsichtigt damit etwas Höheres, Ewiges. Vielleicht werden wir auch abgelehnt von Familienangehörigen. Vielleicht haben wir eine unheilbare Krankheit. Vielleicht haben wir in unserem Eheleben immer nur Probleme. Verachten wir nicht die Züchtigung des Herrn. Und werden wir nicht müde, wenn er uns korrigiert. Sondern in all unseren Wegen denken wir an ihn. Und er wird unsere Pfade lenken.
[27:53] Freunde, vertrauen wir Gott heute? Möchten wir nicht antworten auf seine Erwählung, auf den Sinn, den er unserem Leben gibt?
[28:05] Ich möchte eine kurze Geschichte erzählen. Bei Amazing Facts, einer unserer neuesten Sprecher, war früher ein Anwalt. Und seine Aufgabe bestand darin, dass er Gewalt unter Gangs verfolgt hat. Und er sagte mir: »Einige dieser Gang-Mitglieder waren so gewalttätig, dass ich versucht habe, sie in Sicherungshaft zu bekommen und ihnen die Maximalstrafe zu geben.« Und er war sehr gut in seinem Job. Aber er sagte: »Als ich Gang-Mitglied nach Gang-Mitglied verfolgt habe, hat er sie 25, 30, 40 Jahre lang im Gefängnis verurteilt.«
[29:06] Eine Stimme sagte ihm: »David, du schickst sie weg für ihr Leben. Aber du hast ihnen über das ewige Leben nicht gesprochen.« Und als die Jahre vergingen, fühlte er sich immer schuldiger. Und er sagte: »Es wurde ihm immer deutlicher, dass seine berufliche Arbeit ihn nicht erfüllen konnte.« Eines Tages besuchte er eine Veranstaltung. Und in diesen Veranstaltungen machte der Prediger einen Aufruf. Und der Aufruf war: »Wenn Sie Ihr Leben in Gottes Hand geben wollen, und wenn Sie sich entscheiden wollen, vollzeitig Gott zu dienen als Prediger, dann kommen Sie nach vorne.« Aber er kam nicht nach vorne.
[30:16] Aber es gab dann noch ein weiteres Treffen später, und der Prediger machte wieder einen ähnlichen Aufruf: »Wenn Gott dich aufruft, deinen Beruf aufzugeben und vollzeitig für ihn zu arbeiten, möchtest du dann nicht nach vorne kommen?« Und David kam. Und es dauerte nicht lange, er gab seinen Beruf auf, und er ging in eine Ausbildungsschule für Evangelisation. Und er sagte: »Es war nicht einfach, den Job zu kündigen.« Und er sagte: »Gott hat einen Sinn für Humor.« Er sagte: »Bevor er aufgegeben hat, hat er jedes Jahr 144.000 Dollar im Jahr verdient.« Aber er sagte: »Ich war mir sicher, es war Gottes Ruf. Es war seine Lebenserwählung.«
[31:22] Als also die Einladung kam, da stand er auf, kam nach vorne. Und nachdem er diese Ausbildungsschule für Evangelisation abgeschlossen hatte, hat er sich unserem Amazing-Facts-Team angeschlossen. Heute bereist er die ganze Welt und er führt Menschen zu Jesus.
[31:46] Freunde, ich glaube, dass auch hier unter uns heute jemand wie David ist. Du hast deine Aufgabe, deinen Beruf, und vielleicht machst du den super. Und dennoch ist das nicht die Aufgabe, für die du geboren worden bist, für die du gemacht bist. Und einige von euch kann Gott vielleicht rufen und berufen und sagen: »Ich habe etwas anderes für dich.« Und ihr sollt antworten, wie David: »Ja, Herr, ich gehe nach vorne, ich vertraue dir an und tue, was immer du willst.«
[32:29] Freunde, wenn wir antworten und reagieren auf Gottes Auserwählung, dann tun wir nicht nur Gottes Wille für uns, sondern es ist auch das Mittel zu unserer eigenen Errettung. Esther hatte die Entscheidung. Aber wenn sie sich falsch entscheiden sollte, dann wäre das eine Gefahr für ihre eigene Erlösung.
[32:59] Ihr Freunde, was ist Gottes Erwählung für euer Leben? Was ist deine Berufung? Selbst bevor du geboren wurdest, hat Gott dich zu einem bestimmten Zweck mit all deinen Talenten und Gaben geformt. Und es ist das Vorrecht jedes Christen, das zu studieren und herauszufinden, was meine Berufung ist.
[33:32] Wir müssen jetzt genau diese zwei jungen Männer betrachten. Gehen wir zurück in 1. Mose 25 und wir wollen uns anschauen, diese Beschreibung der Bibel, was war typisch für die beiden Zwillinge. Zuerst mal ist wichtig, nicht zu vergessen, es waren Zwillinge. Ich habe natürlich noch nie ein Kind bekommen, aber ich weiß, wenn eine Frau Zwillinge hat, also soweit ich weiß, auch wenn es Zwillinge sind, es passiert ganz selten, dass sie nacheinander rauskommen, also direkt nacheinander, sondern normalerweise ist es so, dass sie nach der Geburt des Ersten, bevor der Zweite kommt. Aber was ungewöhnlich war bei der Geburt von Jakob und Esau, war, dass der Erste geboren war und da war schon die Hand des Zweiten draußen, nämlich Jakobs, und hat den Fuß festgehalten von Esau. Also die Frage, wer von den beiden der Ältere war, sie sind fast gleichzeitig geboren worden.
[35:15] Aber was ihren Charakter anging, da hätten sie nicht unterschiedlicher sein können. Wir wissen, der Name Esau bedeutet »haarig«. Der medizinische Ausdruck dafür ist Hypertrichose. Und wir wissen, dass Esau nicht nur normal haarig war, er war ungewöhnlich haarig. Weil, als Jakob versucht hat, zu verachten, dass er Esau war, hat er eigentlich Tierkörper angezogen, um zu verachten, dass er sein Bruder war. Aber Jakob war genau das Gegenteil. Die Bibel sagt, er war ein geschmeidiger Mann.
[36:14] Also wir sehen da schon, wie unterschiedlich die zwei Kinder waren. Aber der klarste Unterschied zwischen Jakob und Esau kommt vielleicht in Vers 27 zum Ausdruck. In 1. Mose 25, Vers 27, sagt die Bibel: »Und Esau wurde ein jagdkundiger Mann, ein Mann des Feldes. Jakob aber war ein sanfter Mann, der in den Zelten blieb.«
[37:06] Es ist wichtig zu verstehen, dass in diesem einen Vers die Bibel eigentlich eine große Fülle von Informationen konzentriert. Und wenn wir das wissen und die Details auch beachten, dann können wir aus diesem Vers viel herausholen über die zwei Männer und ihren Charakter.
[37:37] In der Bibel gibt es nur zwei Personen, die je Jäger bezeichnet werden. Und einer von ihnen ist Esau. Weiß irgendjemand, wer die zweite Person ist, die auch Jäger genannt wird? Ich hab's gehört: Nimrod. Gehen wir in Kapitel 10, Vers 9. Es gibt da so ein Gesetz, das ich erklären muss, und das ist das Gesetz des ersten Auftretens. Wenn man die Bibel studiert und wenn man verstehen möchte, dann muss man die erste Stelle in der Bibel finden, wo es zum ersten Mal vorkommt. Also das erste Vorkommen enthält nämlich die Definition dieses Begriffs für den Rest der Bibel.
[38:41] In 1. Mose 10, Vers 9 heißt es: »Er war ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn, darum sagt man: Wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn.« Wenn man Vers 9 sich genau durchliest, dann wirkt es fast komisch. Denn vor Gott ist ja nichts verborgen. Gott sieht alles. Oder anders gesagt, alles ist vor dem Herrn. Aber die Bibel sagt, Nimrod war ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn. Warum?
[39:35] Jagen, was bedeutet es eigentlich? Es heißt doch, dass man aktiv Gottes Schöpfung zerstört. Es ist eine aktive Grausamkeit. Und das bedeutet, die Bibel kennzeichnet Nimrod als jemanden, der aktiv Gottes Schöpfung zerstört hat, und zwar Gott zum Trotz, vor seinen Augen. Nimrod war also ein Mann, der hat Gott getrotzt, der hat ihn verachtet und der hat seine Schöpfung vernichtet. Und sogar der Name Nimrod hat die Bedeutung: »Wir werden rebellieren.«
[40:31] Wenn wir diese Dinge jetzt zusammenbringen: das erste Mal, wo ein Jäger in der Bibel vorkommt, da wird ein rebellischer Mann beschrieben, der Gott trotzt und der ihm nicht gehorchen will. Und diesen Begriff »Jäger« wendet die Bibel nur noch auf einen anderen Mann an, und das ist Esau. Und auch Esau war deswegen ein rebellischer Mann, er hat sich aufgelehnt gegen Gott.
[41:09] Lesen wir weiter in 1. Mose 25. Da heißt es nämlich auch, dass Esau ein Mann des Feldes war. Es ist wichtig, wenn wir das symbolisch betrachten: Jesus sagte, dass das Feld ein Symbol für die Welt ist. Wenn wir das zusammen anschauen, dann kann man sagen: Esau war ein Mann der Welt. Wir bekommen jetzt ein Bild von diesem Mann Esau. Denn wenn man jagen will, dann bedeutet das ja, dass man Fallen stellt und jemanden betrügt. Es ist auch irgendwie eine aufregende Tätigkeit, wo man sehr geübt sein muss, wo man listig sein muss. Er war ein Mann der Welt. Das war der Charakter für den ersten Jäger Esau.
[42:23] Jakob war in starkem Kontrast zu dem Leben von Esau. Vers 27: Die Bibel sagt hier: »Jakob war ein sanfter Mann, der in den Zelten blieb.« Ihr könnt euch erinnern, was war eigentlich Jakobs Beschäftigung? Sein Beruf? Er war ein ... ein Hirte, Schafhirte. Man kann ja nicht weitere Extreme bekommen als ein Hirte oder ein Jäger. Ein Jäger befriedigt sich selbst auf Kosten seines Opfers. Aber ein Hirte opfert sich selbst um seiner Herde willen. Jakob war das genaue Gegenteil von Esau.
[43:33] Die Bibel gibt uns auch den Hinweis, dass er in Zelten wohnte. Schlagen wir Hebräer 11 auf und schauen wir, was die Bibel dort sagt. Hebräer 11, Verse 9, 10 und 11. Die Bibel sagt, dass er in dem Land der Verheißung als in einem fremden Land wohnte, in Tabernakeln oder Zelten, mit Isaak und Jakob, den Erben mit ihm der selben Verheißung. Denn er suchte nach einer Stadt, die Grundlagen hat, deren Bauer und Macher ist Gott. Er erwartete die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.
[45:59] Wenn wir genau hinschauen, sagt die Bibel in Vers 9 nicht, dass Abraham, Isaak und Jakob gemeinsam in Zelten wohnten, sondern das war jeweils in ihrer eigenen Zeit, aber sie haben alle dieselbe Wohnweise gehabt, nämlich in Zelten zu wohnen. Warum ist das wichtig für uns? Wir sollten jetzt nicht die Vorstellung haben, das Missverständnis, dass das allgemein üblich war. Es gab auch Leute dort, die in Häusern wohnten. Und deswegen müssen wir uns fragen: Warum haben sie sich für ein Zeltleben entschieden? Die Antwort finden wir in Vers 10. Die Bibel sagt: »Sie erwarteten eine Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.«
[46:07] Freunde, ich versuche das mal zusammenzufassen, was hier gesagt wird. Gott sagte zu Abraham: »Ich werde dir und deinem Nachkommen dieses Land geben. Und du wirst es für ewig besitzen.« Aber Abraham wusste, eines Tages werde ich sterben. Und also wusste er, wenn Gott sagte »für ewig«, dass die Erfüllung in Erfüllung gehen konnte. Also bis zu dieser Zeit, wo Gott ihn auferwecken sollte und das neue Jerusalem kommen sollte, da wusste Abraham, dass er nur ein Pilger sein würde, ein Fremder, dass er nur auf der Durchreise war. Also sein Zeltleben war eine Demonstration für sein Vertrauen, dass er hier keine Wurzeln schlagen wollte, sondern dass er wartete auf die Erfüllung der Verheißung durch Gott.
[47:15] Wenn die Bibel sagt, dass Jakob in Zelten lebte, dann hat er damit seinen Glauben zum Ausdruck gebracht, genauso wie bei Abraham und Isaak, dass er auf den Tag wartete, dass Gott eine dauerhafte Wohnstätte für sie bereiten würde. Aber bis dahin hat es ihm gereicht zu sagen: »Ich bin hier nur ein Pilger, ein Fremder, ich bin hier nicht zu Hause.«
[47:48] Liebe Freunde, von diesen zweien, wohin gehört ihr? Bist du eine Esau? Lebst du ein Leben der Selbstbefriedigung? Ein Leben voller Spannung? Ein Leben, das sich nicht darum kümmert, was der Schöpfer sagt? Oder bist du wie Jakob? Sagst du im Glauben her: »Diese Welt ist nicht meine Heimat? Ich bin hier nur zeitweise.« Und in dieser Zeit, wo ich hier bin, will ich nicht einen Haufen Reichtümer ansammeln, sondern ich warte auf den Tag, wo Gott eine Stadt gründen wird, die nie wieder vernichtet wird.
[48:39] Zwei Kinder, die fast gleichzeitig geboren werden, und die doch nicht unterschiedlicher hätten sein können. Liebe Freunde, ich möchte euch heute fragen: Habt ihr den Glauben Jakobs? Jakob hat geglaubt, und er hat es mit seinem Leben bewiesen, dass dieses Leben nur eine Übergangsstation war. Das Haus, in dem ihr lebt, das Auto, das ihr fahrt, das, was ihr mit eurem Geld tut, zeigt euer Leben, dass ihr wisst: »Ich bin ja nur zeitweise hier, ich bin nur ein Durchreisender.«
[49:34] Freunde, die Wahrheit ist, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Gott diese Stadt errichten wird, deren Baumeister ihr seid. Aber nur diejenigen werden Bewohner sein in dieser ewigen Stadt, die hier ein Leben der Pilgerschaft führen. Viele unter Gottes Volk haben es sich heute zu gemütlich gemacht. Wir machen diese Welt zu unserer Heimat, und wir haben den Lebensstil von Esau übernommen. Wir suchen nach Spannung, nach Unterhaltung und Aufregung, weil in uns eine Leere ist und der Geist Gottes fehlt.
[50:19] Unser Chor wird noch singen, und während sie das Lied singen, haben wir eine Gelegenheit, darüber nachzudenken, über Gottes Verheißung an Jakob und auch über unser eigenes Glaubensleben. Wenn sie jetzt singen werden, dann stellen wir euch die Frage, ob wir uns heute sicher machen. Dann stellen wir jeder uns die Frage: »Herr, habe ich meine Erwählung festgemacht? Habe ich den Glauben Jakobs? Oder lebe ich das Leben wie Esau?« Wenn sie singen, hören wir auf die Worte, und danach werden wir zusammen beten. Bitte achtet auf die Worte des Liedes.
[51:18] Prater lautet: Gott ist der Glauben und der Verbindungsfels, was im Glauben nun dazuern geht, doch er wurde erst dann, ertrinkt und überwacht. Aber statt der Leerheit sandingen in sein gemietes Leben und im abenden zwarten Lebensfloor ist er jetzt der Glauben und der Verbindungsfels. Und er ist nicht der Glauben, er ist die Leerheit. Und er ist nicht der Glauben, er ist die Leerheit. Er ist der Glauben, er ist die Leerheit. Er ist der Glauben, er ist die Leerheit. Er ist die Leerheit. Er ist der Glauben, er ist der Glauben, er ist die Leerheit. Er ist der Glauben, er ist die Leerheit. Er ist die Leerheit. Er ist die Gnade.
[53:54] Bevor wir beten, liebe Freunde, möchte ich eine kurze Einladung aussprechen. Ihr seht, Freunde, Gott bittet uns heute, dass wir den Glauben Jakobs haben. Einige von uns haben es sich zu bequem gemacht in dieser Welt. Wir leben nicht mehr in Zelten, sondern wir haben die Häuser hier gebaut. Das meine ich jetzt nicht wörtlich, sondern übertragen. Wir möchten bleiben. Aber Gott ruft uns heute, jetzt. Er möchte, dass wir wie Jakob daran denken, dass dieses Leben nur eine Übergangsstation ist. Es gibt eine bessere Stadt, einen besseren Ort. Und Gott bittet uns heute, dass wir eine Entscheidung treffen, nämlich hier als Pilger zu leben und dort dauerhaft zu wohnen.
[55:04] Liebe Freunde, bitte hört genau zu. Denn hier geht es nicht um eine allgemeine Einladung, sondern vielleicht ist hier jemand heute, der erkannt hat, dass er das Ewige aus dem Auge verloren hat, dass er nur noch diese Welt gesehen hat, und Gott hat vielleicht heute zu ihm gesagt: »Du darfst dich vergessen, dass dieses Leben nur zeitweise ist.« Es wird vielleicht Veränderungen in deinem Leben geben. Vielleicht musst du Dinge aufgeben. Vielleicht musst du beginnen, anderes zu tun. Aber Gottes Geist spricht dich heute an, und er bittet dich, denselben Glauben zu haben wie Jakob, und zu sagen: »Diese Welt wird vergehen, aber bald wird Gott sein ewiges Reich aufrichten.«
[56:04] Und Freunde, wenn ihr heute sagen wollt: »Herr, ich möchte diesen Glauben. Gib mir ein neues Herz, damit ich nicht mehr in dieser Welt sein möchte. Ich möchte, dass der Himmel die erste und größte Rolle in meinem Leben spielt und das Irdische hinten drankommt.« Wenn ihr heute diese Entscheidung für Jesus treffen wollt, an diesem Sabbat, und Freunde, das ist nicht für jeden gedacht, aber vielleicht ist es nur einer, der heute sich Jesus auf diese Weise hingeben möchte.
[56:47] Freunde, bevor wir beten, möchtest du es Jesus zeigen? Möchtest du ihm sagen, dass du heute dein Herz ihm geben willst, dass du ihm dein Herz geben möchtest und dass du glauben möchtest wie Jakob? Wenn das deine Entscheidung jetzt ist, dann möchte ich dich, bevor wir beten, jetzt bitten aufzustehen, dort wo du bist, um diese Entscheidung zu offenbaren. Und erneut, ich bitte jetzt nicht die ganze Versammlung. Vielleicht ist es nur einer unter uns, der heute sagt: »Herr, hilf mir, ich möchte wie Jakob, ich möchte in Zelten leben.« Gott segne sie.
[57:53] Vielleicht gibt es noch jemanden hier, der heute sagt: »Herr, durch deine Gnade, ich möchte den Glauben Jakobs selber haben.« Gibt es andere, die auch die Entscheidung treffen möchten, dass ihr durch die Hilfe Gottes, mit seiner Hilfe ein besseres Leben führen wollt, weil ihr wisst, es gibt eine bessere Zukunft. Kümmert euch nicht darum, denkt nicht daran, was andere tun. Wenn Gott zu deinem Herzen spricht, und wenn er an die Tür klopft, dass du heute dich für ihn entscheidest, bevor wir beten, möchtest du nicht dann einfach aufstehen, um ihm zu zeigen: »Herr, heute möchte ich wie Jakob ein Leben als Pilger führen.« Gibt es noch jemanden, bevor wir zum Abschluss kommen?
[58:53] Liebe Freunde, wir haben kaum noch Zeit. Jesus kommt wieder. Liebe Freunde, wenn wir uns zu bequem gemacht haben hier, dann wird es kein anderes Leben für uns mehr geben. Liebe Freunde, möchte jemand Jesus jetzt sagen: »Herr, ich möchte größeren Glauben. Ein Glauben wie Jakob. Ich möchte in einem Zelt wohnen. Ich schaue aus nach dieser Stadt, deren Baumeister Gott ist.« Gibt es noch jemanden, bevor wir jetzt schließen?
[59:34] Freunde, Gott segne dich. Gott segne dich, Gott segne dich.
[59:46] Liebe Freunde, ich möchte, dass ihr wisst, ich bitte euch nicht das zu tun, das hat nichts mit mir zu tun, sondern ich habe gelernt mit den Jahren, wenn eine Person eine Entscheidung trifft und das auch öffentlich zeigt, dann wird diese Entscheidung sehr viel fester. Und vielleicht gibt es noch den einen oder anderen, der auch diese Entscheidung gerne treffen möchte, bevor wir beten. Denn ich werde jetzt gleich schließen. Gott segne dich.
[1:00:22] Liebe Freunde, Gott jubelt über die Entscheidung, die ihr heute getroffen habt. Freunde, wir werden jetzt beten. Jetzt möchte ich alle unter uns einladen, zum Gebet aufzuschließen.
[1:00:36] Unser Vater im Himmel. Herr, wir verstehen heute, was die Erwählung, die Berufung Gottes für uns bedeutet. Aber wir haben auch verstanden, dass es an uns liegt, diese Berufung in unserem Leben festzumachen. Herr, mein Gebet ist, dass niemand von uns die Berufung, die du für unser Leben hast, zur Seite schiebt. Herr, hier sind heute Menschen aufgestanden. Mutig haben sie dich bezeugt. Sie haben gesagt: »Herr, heute treffe ich eine Entscheidung, mehr Glauben zu haben wie Jakob.« Sie haben sich entschlossen, auch ein Leben als Pilger zu führen in Zukunft, um sich vorzubereiten auf die Ewigkeit mit Jesus. Herr, versiegle diese Entscheidungen. Segne ihre Hingabe. Gib ihnen Siege in ihrem Leben. Gib ihnen die Kraft, für dich zu leben. Herr, an diesem Sabbat, rede zu uns. Möge jeder von uns deine Stimme hören, wie sie zu uns spricht. Denn wir bitten diese Dinge, in Jesu Namen. Amen.
[1:02:19] Herr, nimm meine Hand und lege mich dort. Alle meine erdenklichen Schätze gebe ich glücklich. Erzähle mir, wie man liebt und wie man teilt. Freude und Lust und Schwierigkeit waren meine, Herr. Bis ich deine Liebe gefunden habe. Jetzt bin ich auf meinen Füßen. Ich bete, dass ich deinen Weg finden kann. Lass mich mit dir durch das Paradies gehen.
[1:02:56] Ja-Ho-We-He-He-Ha-We-Ha-We-Li-Lo-Wi-Go-Mau-Wai-Wai-Bu-Li-A-Ha-Ha-Ma-I-A-O. I-Lo-Wa-E-Ke-Ho-La-Mau-I-A-Ho-We-He-He-Ha-We-Ha-We-Li-Lo-Wi-Go-Mau-Wai-Wai-Bu-Li-A-Ha-Ha-Ma-I-A-O. I-Lo-Wa-E-Ke-Ho-La-Mau. Lass mich mit dir durch das Paradies gehen.
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