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In dieser Predigt von Christopher Kramp wird die Bedeutung von Geschlechtsregistern in der Bibel beleuchtet, insbesondere in 1. Mose 5. Es wird erklärt, warum Gott die Lebensalter so präzise angibt und welche Lehren daraus gezogen werden können, wie die längere Lebensdauer der Menschen vor der Sintflut und die Auswirkungen der Sünde. Weiterhin wird die symbolische Bedeutung der Namen in den Genealogien und die Reihenfolge der Aufzählung in Offenbarung 7 analysiert. Der Hauptteil der Predigt widmet sich der Französischen Revolution und ihrer tiefgreifenden Auswirkungen auf die Weltgeschichte, indem sie als Ursprung von Säkularismus, Atheismus und modernen Unterhaltungsmedien identifiziert wird. Es wird ein Kontrast zur Gründung der USA gezogen, die auf christlichen Prinzipien basierte, während die französische Revolution eine Rebellion gegen Gott darstellte.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Wir sind noch nicht alle da, aber zum Glück seid ihr da und zum Glück seid ihr da und ich bin auch da und damit können wir schon mal anfangen. Ich hoffe, ihr hattet schöne Sommerferien, ich hoffe, ihr habt einiges erlebt und ich hoffe, ihr freut euch auf das, was wir jetzt in den nächsten Wochen und Monaten weiter studieren werden. Wir werden genau dort weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wir haben auch einige interessante Fragen und bevor wir das alles tun, wollen wir wie jeden Abend bei unserem Offenbarungsseminar niederknien und Gott um Weisheit bitten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt zu dir kommen können, dass wir wieder dein Wort studieren können, dass du uns hierher gebracht hast und dass wir jetzt Zeit haben dazu. Bitte schenkt uns deinen Heiligen Geist, dass wir verstehen, was wir lesen, dass wir es auch praktisch für uns anwenden können und dass wir gestärkt von dem wiedergehen können. Bitte hilf uns, halte alle Störende fern und gib, dass wir etwas erkennen, was du uns heute sagen möchtest. Amen.

[1:10] Wir haben so viele Fragen, auch noch zum Teil aus der Sommerpause mitgenommen, dass wir gar nicht alle heute schaffen können. Wir werden einige ansprechen, das heißt, wenn ihr sehnsüchtig auf die Antwort auf eure Frage wartet und sie heute nicht dabei ist, dann liegt das daran, dass wir so einen Berg an Fragen haben, den wir jetzt in den nächsten Wochen auch abarbeiten werden. Das soll euch aber nicht hindern, auch weiterhin Fragen zu stellen unter fragen-at-joelmedia.de.

[1:44] Unsere erste Frage hat mit folgendem zu tun und zwar mit dem Geschlechtsregister in 1. Mose 5. Das ist interessant, oder? Geschlechtsregister sind meistens... Ich glaube, 1. Mose 5 trägt die Hauptschuld daran, dass viele Menschen die Bibel nicht lesen. Weil die meisten Menschen, die die Bibel lesen, fangen 1. Mose an, richtig? Und dann lesen sie 1. Mose 1, 2, 3, 4, kommen zu 1. Mose 5 und sagen, das ist ja langweilig, und dann schlagen sie die Bibel wieder zu. Das sollte natürlich nicht so sein, aber manchmal kämpfen wir schon mit den Geschlechtsregistern. Und 1. Mose 5, da hat jemand hier das sehr ausführlich studiert und hat sich Gedanken gemacht, was die ganzen einzelnen Namen bedeuten. Das werden wir jetzt nicht alles nochmal durchgehen. Die Frage war darauf bezogen auf zwei Namen, zu denen die Person, die gefragt hat, keine Namensbedeutung finden konnte. Und das sind einmal Kenan und Lamech. Und für Lamech muss sich diejenige Person enttäuschen. Nach meinem Wissen gibt es dafür keine gute Übersetzung, weil die Wortwurzel tatsächlich uns unbekannt ist. Das gibt es an manchen Stellen selbst heute noch, dass wir nicht mehr genau wissen, was der hebräische Text an der Stelle meint. Vor allem bei Namen. Aber für Kenan können wir doch zumindest eine Bedeutung noch angehen, bevor wir dann zur eigentlichen Frage kommen. Und zwar heißt Kenan wörtlich übersetzt festgemacht oder festgestellt, etwas fixiert sozusagen. Das ist die Bedeutung von Kenan.

[3:18] Die zweite Frage, die damit verbunden war, warum hat Gott die Lebensalter der einzelnen Generationen so präzise angegeben? Wenn ihr das anschaut, werdet ihr feststellen, dass es immer heißt, Adam wurde 130 Jahre alt, dann hat er die nächste Generation gezeugt, den Seth. Und dann wurde er noch 800 Jahre, hat er noch länger gelebt und insgesamt war er dann 930. Und dann hat Seth 105 Jahre gelebt, hat den nächsten gezeugt, Enoch, hat dann noch 807 Jahre gelebt und dann waren das insgesamt 912 Jahre. Und die Frage ist gestellt worden, warum macht das die Bibel so? Was meint ihr, warum gibt die Bibel uns diese ausführlichen Jahreszahleninformationen? Ist das einfach nur zur Platzausfüllung? Was meint ihr? Gibt es da einen Grund dafür, dass die Bibel sagt, er wurde so und so alt und als er so und so alt war, hat er so und so lange noch gelebt, nachdem er sein Kind bekommen hat und so weiter. Was meint ihr?

[4:17] Ja, das war eine erste gute Beobachtung. Hier ist gesagt worden, wir haben die Möglichkeit, die Jahreszahlen zu vergleichen. Wenn wir uns also die Altersangaben vor der Sintflut anschauen, dann stellen wir fest, dass die Leute immer regelmäßig 900 Jahre erreicht haben oder drüber, immer knapp fast unter 1000 geblieben sind. Wenn wir nach der Sintflut schauen, in 1. Mose 10, Verzeihung, 1. Mose 11, da lesen wir dann solche Dinge wie zum Beispiel in Vers 11, 1. Mose 11, Vers 11, nachdem Sem den Arpachschad gezeugt hatte, lebte er noch 500 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Oder dann Vers 15, nachdem Schelach den Heber gezeugt hat, lebte er noch 403 Jahre und dann noch 430. Und Vers 19, Peleg lebte noch 209 Jahre. Das heißt, die Jahreszahlen nehmen immer mehr ab. Wenn ihr dann zu Abram kommt, werdet ihr feststellen, Abram ist mit wie vielen Jahren gestorben? Wie alt ist Abram geworden? Was sind die 170er? Schaut mal in 1. Mose 25, Vers 7, 1. Mose 25, Vers 7 heißt es, dies ist die Zahl der Lebensjahre Abrams, der gelebt hat, 175 Jahre. Wie alt ist Isaak geworden? Isaak ist tatsächlich 180 geworden. Könnt ihr nachlesen in 1. Mose etwas später und zwar in 1. Mose 35, Vers 28, Isaak wurde 180 Jahre alt. Josef ist wie alt geworden? Josef ist dann nur noch 110 geworden, Mose 120 und so sehen wir, geht es dann immer weiter hinunter. Das heißt, ein Zweck der Jahreszahlen in 1. Mose 5 ist, dass wir erkennen, die Menschen haben früher deutlich länger gelebt und ratet mal, woran das lag. Also der Erntepunkt ist natürlich die Sünde. Über Zeit hat die Sünde viel von der Lebenskraft des Menschen verzehrt, denn ein Mensch gibt ja seine Gene auch dann an die nächste Generation weiter, das stimmt. Und durchaus auch ein bisschen mit der Ernährung. Eine der größten Sprünge in der Jahreszahlangabe findet ihr vor der Sintflut, nach der Sintflut. Und was war der große Unterschied vor der Sintflut, nach der Sintflut in Gottes Speiseplan? Nach der Sintflut war Fleisch erlaubt und das hat offensichtlich auch dazu beigetragen, war einer der Faktoren, die Jahreszahl deutlich zu minimieren. Also das ist ein Grund. Gott möchte, dass wir erkennen, wo wir mal herkamen. Wir waren mal deutlich größer und deutlich stärker und vor allem viel langlebiger. Stellt euch vor, ihr würdet 900 Jahre leben, was würdet ihr alles machen? Das wäre doch interessant, oder?

[7:17] Das ist eine interessante Frage. Das sagt die Bibel nicht explizit. Einer der zweiten Gründe könnte sein, und das ist ein bisschen spekulativ, die Bibel sagt das nicht explizit, dass wir aufgrund der Jahresangaben zumindest andeutungsweise uns vorstellen können, wie viele Menschen gelebt haben. Denn wenn wir davon ausgehen, dass offensichtlich die meisten Menschen erst mit 80, 90, 100 Jahren ihr erstes Kind bekommen haben. Wenn ihr das lest in 1. Mose 5, werdet ihr feststellen, die meisten haben erst nach etlichen Jahrzehnten ihre ersten Kinder bekommen. Und wenn wir einfach mal annehmen, dass sie dann die nächsten Jahrhundertjahre immer noch weiter Kinder bekommen haben, dann kann man ungefähr sich eine Vorstellung machen, wie viele Menschen nach x Generationen auf der Erde gelebt haben. Und das wächst exponentiell an. Jemand hat das mal ausgerechnet mit so einem Modell, hat festgestellt, es ist gut möglich, dass vor der Sintflut mehrere Milliarden Menschen auf der Welt gelebt haben. Denn wenn jeder auch nur zwei Kinder kriegt in 100 Jahren und er lebt dann 800 Jahre im zeugungsfähigen Alter und die kriegen dann alle genauso viele Kinder. Das geht ganz schnell in die Millionen und Milliarden, was auch so ein kleines bisschen ein Hinweis sein könnte, dass diese acht Leute, die gerettet wurden, wirklich nur ein kleines Übrigbleibsel waren. Aber wie gesagt, das ist ein bisschen Spekulation. Aber ich glaube, der eigentliche Hauptgrund ist, dass Gott einfach möchte, dass wir wissen, wie viel Zeit vergangen ist zwischen der Schöpfung und der Sintflut. Denn die Jahreszahlen in 1. Mose 5 sind so geschrieben, dass man tatsächlich ohne jede Lücke von Adam bis zur Sintflut und darüber hinaus bis ans Ende von 1. Mose deutliche Jahreszahlen sich ausrechnen kann. Man hat mal ein bisschen Probleme, wenn es dann zu den Königen und Kronigen gibt. Da gibt es ein bisschen Durcheinander, weil es ein bisschen kompliziert geschrieben ist. Aber die Bibel ist ja eben nicht nur ein theologisches Buch oder ein Buch für mein geistliches Wachstum. Die Bibel ist auch ein Geschichtsbuch und als Geschichtsbuch ist sie äußerst akkurat.

[9:25] Hat jemand von euch jemals sich den Spaß gemacht auszurechnen, wie viele Jahre zwischen Adam und der Sintflut gewesen sind? 3000 ist ein bisschen viel. Könnte sein. Ja, 4000 vor Christus ungefähr war die Schöpfung. Plus Minus. Wollen uns nicht über die Jahre streiten. Und dann kommt aber noch das gesamte Alte Testament. Ich war mit den vielen Jahrhunderten Geschichte. Also ja, aber Nebukadnezzar und Babel sind noch relativ weit auseinander voneinander entfernt. Also hier ist es, was man ausrechnen kann, wenn man 1. Mose 5 durchrechnet, stellt man fest, dass die Sintflut im Jahre 1656 von Beginn der Schöpfung an war. Es waren genau 1656 Jahre von Adam bis zur Sintflut. Das finde ich ganz interessant. Die Bibel lässt das nicht einfach so im grauen Dunstkreis, sondern sie sagt, genau so lange ist es gewesen. Sie ist ein Geschichtsbuch und will auch als solches verstanden werden, auch wenn sie an manchen Punkten sehr sporadisch ist mit ihren Informationen. Es gibt nicht viele Aufzeichnungen über die Welt, wie sie damals gewesen ist. Aber wir können doch ungefähr sagen, okay, wenn man sich das vorstellen möchte, also wenn ihr ganz grob euch das Alte Testament einteilt in 4000 und hier wäre dann 0, dann kann man schon sagen, okay, wenn hier 2000 ist, dann nehmen die ersten elf Kapitel von 1. Mose einen gewaltigen Zeitraum an im Vergleich zum ganzen restlichen Alten Testament. Könnt ihr das sehen? Das ist das ganze Alte Testament und das ist 1. Mose 1. Also jetzt habe ich falsch rum gerechnet. So vielleicht. Und das nach 4000 dann, als Jesus geboren wird. Dann haben wir genau im Jahre 1656. Diese wenigen Kapitel, die am Anfang stehen, gehen über eine Zeitspanne, die genauso lange ist wie vom frühmittelalter nach heute. Also nur mal, dass ihr eine Vorstellung habt, wenn wir zum Beispiel von Henoch reden. Henoch war fast 1000 Jahre vor der Sintflut. Ist euch das bewusst? Das heißt, die Botschaft, die Henoch gepredigt hat, wäre so, als wenn wir heute noch eine Botschaft verkündigen, die im Hochmittelalter gepredigt worden ist. Das sind die gewaltigen Zeiträume, die damals eine Rolle gespielt haben. Das heißt, das war nicht einfach nur etwas, was von wenigen Jahren stattgefunden hat, sondern über Jahrhunderte, wirklich buchstäblich Jahrhunderte. Das ist mal interessant, einfach mal so den Kopf sich mal da drum zu legen, wie das eigentlich gewesen ist.

[12:20] Jetzt haben wir nicht die Zeit, die restliche Chronologie des Alten Testaments zu machen. Ist auch nicht das Allerwichtigste auf der Welt, aber es ist mal interessant zu sehen, dass tatsächlich hier viel Zeit vergangen ist und Gott offensichtlich sehr lange gewartet hat. Denn die Bosheit der Menschen hat ja schon hier angefangen, relativ früh. Aber Gott hat nicht einfach innerhalb von zehn Jahren alles kaputt gemacht, sondern hat fast einen Zeitraum gewartet, der fast so lange ist, wie von der Zeit Jesus bis heute. Und man sieht also, dass Gott nach ähnlichen Prinzipien handelt, wie er auch heute noch handelt. Viele sagen, wieso braucht Jesus so lange? Warum braucht es so lange, diese 2000 Jahre von seiner Zeit, bis er wiederkommt? Aber wir sehen, dass auch Gott damals in langen Zeiträumen gedacht hat, die irgendwann aber zu Ende ging, auf das Jahr genau hin. Genau, wenn ihr einfach in, das ist, pass auf, wenn ihr, schaut mit mir 1. Mose 5, das könnt ihr aber selbst zu Hause machen, ihr könnt es auch weitermachen durch 1. Mose, das ist ganz spannend. Einfach nur, dass ihr mal seht, wie man draufkommt. Okay, wenn ihr in 1. Mose 5, wir machen einfach ein Beispiel, okay, dann können wir uns das besser verdeutlichen. Adam war 130, richtig? Und dann hat er noch 800 Jahre gelebt. Das heißt, insgesamt sind wir bei 930, richtig? Jetzt aber, als er 130 war, hat Seth sein nächstes Kind bekommen. Als er 105 Jahre war, hat er Enoch bekommen. Das heißt, wir rechnen jetzt 130 plus 105. Das war dann sozusagen im Jahre 235. Macht das Sinn? Das heißt, man könnte sagen, Enoch ist, also Seth ist geboren im Jahre 130, Enoch ist geboren im Jahre 105. Könnt ihr das sehen? Und Enoch hat dann noch 807 Jahre gelebt und lebte so und so lange. Aber die nächste Frage, wann wurde Kenan geboren? Kenan wurde geboren, als Enoch 90 war. Das heißt, von 235, 90 dazu. Das heißt, er wurde im Jahre 325 geboren. Also im Jahre 325, das ist jetzt erst die vierte Generation, wurde Kenan geboren und dann geht es weiter. Kenan hat dann nach 70 Jahren Mahalalel gezeugt, also im Jahre 395. Und so kommt er immer weiter. Wir machen es noch ein bisschen weiter, dann werdet ihr gleich spannende Sachen sehen. Mahalalel hat dann nach 65 Jahren Jared gezeugt. Das heißt, 65 dazu, da kommen wir ins Jahre 460. Im Jahre 460 kommt dann Jared auf die Szene und Jared gebiert nach 162 Jahren Henoch. Das heißt, 162 Jahre später sind wir im Jahre 622. Das war das Geburtsjahr von Henoch. Interessanterweise, Adam hat immer noch gelebt. Ihr könnt nicht nur die Geburtsjahre ausrechnen, ihr könnt auch dann sozusagen die ganzen Sterbedaten ausrechnen und könnt dann sozusagen sehen, wer wann gestorben ist und wer wann. Interessanterweise, jetzt passt mal was, das ist ja spannend, das kriegt man sonst beim Lesen des Textes nicht raus. Die Bibel sagt, und da kommt gleich noch der zweite Teil der Frage, Henoch wurde im Jahre 622 geboren. Wie lange hat Henoch gelebt? Schaut, Vers 23, seine ganze Lebenszeit betrug 365 Tage, richtig? Könnt ihr das sehen, Vers 23? Das heißt, er war einer von den wenigen, die viel jünger geworden sind. Wir wissen, er ist ja gar nicht gestorben, das werden wir gleich sehen. Wenn wir dazu 365 addieren, kommen wir woraus? Im Jahre 987. Das heißt, Henoch wurde hinweggenommen im Jahre 987 und von 987 bis 1656 war diese Botschaft, er war der Erste, der davon gepredigt hat, also einer der Wichtigsten. Jetzt, wenn er im Jahre 987 hinweggenommen wurde, dann war das ganz kurz nachdem Adam gestorben ist. Könnt ihr das sehen? Also Adam ist gestorben und innerhalb von nicht 50 Jahren oder ein bisschen mehr als 50 Jahren ist dann auch Henoch hinweggenommen worden. Das waren so die ersten Verluste. Das heißt, lange Zeit als Henoch gelebt hat, hat Adam noch gelebt. Adam und Henoch waren Zeitgenossen, ist uns das bewusst. Henoch hat noch von Adam gehört und als Adam muss dann einer der Ersten gewesen sein, der gestorben ist. Offensichtlich ist Abel vorgestorben, aber von denen, die natürlich gestorben sind, ist Adam der Erste gewesen. Das war nur kurz bevor Henoch gestorben ist. Und wenn ihr jetzt nur ein bisschen weiter geht, dann kommen wir gleich zu den nächsten Generationen. Henoch hat dann nach 65 Jahren Methuschel gezeugt, also 65 plus 622 sind 687. Da wurde Methuschel gezeugt. Und Methuschel hat dann mit 187 Jahren Lamech gezeugt. Plus 187, ich hoffe ihr seht noch durch, ich sehe es schon bald nicht mehr durch. Das ist dann 860, 874. Da wurde Lamech gezeugt und dann wurde nach 182 Jahren Noah gezeugt. Wenn ich jetzt keinen Fehler gemacht habe, genau komme ich richtig raus, nämlich im Jahre 182, genau 900, 1056. Das ist das Geburtsdatum von Noah, 1056. Die Sintflut war aber erst 1656. Das ist der Grund, weil er war ja 600 Jahre alt, als die Sintflut begann, richtig? Das heißt hier ungefähr wurde Noah geboren. Okay, das war vielleicht ein bisschen mathematisch für euch, aber was ich damit nur zeigen wollte ist, diese Geschlechtsregister haben durchaus auch eine Funktion, dass wir bestimmte geistliche lernen können, wenn wir wollen. Wenn wir einfach uns mal vorstellen, wann ist wer geboren, wann ist wer gestorben und dann sehen wir interessante Dinge. Wir sehen also zum Beispiel, dass Henoch zeitgleich mit Adam gelebt hat. Wir sehen unter anderem auch, dass Noah kurz gestorben ist, nachdem er geboren worden ist, nachdem Henoch hinweggenommen worden ist und so weiter. Und man bekommt ein bisschen so ein Gefühl dafür, wie es damals gewesen sein muss, so ein kleines Gefühl. Das könnt ihr zu Hause bis in alle Ewigkeit weitermachen, ganz spannend. Könnt ihr euch mal, wenn ihr mal wirklich nicht wisst, was ihr zu studieren sollt in der Bibel, mal die Jahreszahlen studieren. Aber es gibt Leute, die interessiert das, manch interessiert es nicht, ist auch nicht so wichtig. Aber das ist eine gute Frage.

[19:27] Jetzt war die Frage, gibt es noch andere Beispiele in der Bibel, wo ein Geschlechtsregister sozusagen mit dem Namen eine Bedeutung hat? Was würdet ihr sagen? Kennt ihr noch Geschlechtsregister in der Bibel, wo es darauf ankommt, die Namen zu kennen? Ja, okay, das Geschlechtsregister von Jesus. Es gibt eine Aufzählung von Namen, wo ich glaube, dass es wirklich gut ist, die Namen zu kennen. Schaut mal mit mir in Offenbarung. Offenbarung 7 und dort Vers 4. Wer wird dort Offenbarung 7 beschrieben? Die Versiegelten, man nennt sie auch die 144.000. Und schaut mal, wie sie beschrieben werden. Dort heißt es, ich hörte die Zahl der Versiegelten, 144.000 Versiegelte aus allen Stämmen der Kinder Israels, aus dem Stamm Juda 12.000 Versiegelte, aus dem Stamm Ruben, aus dem Stamm Gad, Asser, Naphtali, Manasse, Simeon, Levi, Issaschar, Sebulon, Josef und Benjamin. Jetzt woher kommen diese Namen? Das waren die Kinder Jakobs, die Kinder Israels. Jetzt in welcher Reihenfolge sind die hier aufgeschrieben? Was ist das Besondere an der Reihenfolge? Also Juda ist nicht der Erstgeborene, oder? Nach welcher Reihenfolge sind die aufgeschrieben? Welches System könnt ihr erkennen? Könnt ihr ein System erkennen, das irgendwie logisch ist? Werden die rückwärts aufgezählt, oder vorwärts aufgezählt, oder immer der erste, dritte, fünfte, siebte, oder der zweite, vierte, sechste? Oder sind sie alphabetisch geordnet? Oder sind sie der Länge ihres Namens nachgeordnet? Wonach sind sie geordnet? Sind sie ihrer Geburtsreihenfolge nachgeordnet? Nein. Gibt es irgendein anderes erkennbares System, wonach sie geordnet sind? Juda wäre der vierte gewesen, es kommt der vierte, dann kommt Ruben ist der erste, Gott kommt viel später und es ist alles durcheinander, oder? Könnt ihr das sehen? Und dann fehlt noch jemand, ist dir das aufgefallen? Wer fehlt? Es gibt einen von den zwölf, der fehlt. Wer fehlt? Einer von den zwölf fehlt. Welcher von den zwölf fehlt? Wer fehlt? Habt ihr es? Er hat nur drei Buchstaben, ich gebe euch einen Moment. Nur drei Buchstaben. Fängt mit dem vierten Buchstaben des Alphabets an. Dan, genau. Dan fehlt. Dafür ist jemand eingefügt, nämlich Manasse. Wir haben Josef und seinen Sohn, der eigentlich nicht von der Generation ist, aber wir wissen, Josefs Söhne wurden auch von Jakob adoptiert, deswegen ist Manasse dabei, anstelle von Dan, damit es wieder zwölf sind. Und das einzige System, was überhaupt System macht, ist, wenn man sich hier die Bedeutung der einzelnen Namen anschaut. Das Schöne ist, das ist nicht etwas, was wir uns ausdenken, sondern die Bibel gibt für jeden einzelnen Namen im Text selbst der Bibel, also nicht in irgendeinem hebräischen Konkordanz, sondern im Text selbst immer die Bedeutung. Das heißt, wenn ihr in 1. Mose nachlest, als Jakob seine Kinder bekommt von Lea und von Rahel und von Bilha und von seinen ganzen Frauen, dann werdet ihr feststellen, dass jedes Mal es heißt, sie nannte ihren Sohn so und so, weil der Herr hat mein Leid erhört oder der Herr hat mein Schicksal gesehen oder der Herr hat mir Recht verschafft und so weiter. Ihr könnt also immer die Bedeutung des Namens im Text selbst sehen und wenn ihr zu jedem Namen die Bedeutung hinzuschreibt und in der Reihenfolge, das ist eine Hausaufgabe für euch, könnt ihr machen, in der Reihenfolge, wie die Namen hier in Offenbarung 7 stehen, die Bedeutung lest, dann werdet ihr etwas Interessantes feststellen. Also Hausaufgabe, schaut euch die zwölf Namen an in 1. Mose, wann sie geboren werden und schaut euch an, welche eine Bedeutung ihnen gegeben ist im Text selbst und was der Name bedeutet, warum er so genannt worden ist und dann schreibt ihr sie in der Reihenfolge auf, wie sie hier in Offenbarung 7 vorkommen und ihr werdet interessante Dinge feststellen. Können wir nächste Woche vergleichen, wenn ihr wollt.

[24:41] Gut ihr Lieben, wir haben noch mehr Fragen, aber die werden wir verschieben aufs nächste Mal und wenn ihr weitere Fragen habt, könnt ihr sie stellen unter www.na quatsch, Fragen, at joelmedia.de. Die Bedeutung einfach hintereinander schreiben.

[25:03] Nun, schon ein bisschen her, dass wir uns mit Offenbarung 11 beschäftigt haben, nicht wahr? Einige Wochen her. Wollen wir uns nochmal vergewissern, dass wir alle auf derselben Seite sozusagen sind. Schlagen wir gemeinsam Offenbarung 11 auf. Was war so das Letzte, was wir beschrieben haben? Wer weiß noch, welchen Vers wir jetzt jetzt gemacht haben? Wir hatten Offenbarung 11, Vers 8 gemacht, okay? Wir hatten gesprochen lange Zeit über die zwei Zeugen in Offenbarung 11. Könnt ihr euch erinnern? Wer waren die zwei Zeugen? Das Alte und das Neue Testament, die Bibel. Und wir hatten gesehen, wie sie über 1260 Tage, das heißt 1260 Jahre lang, in Sack und Asche geweissagt haben. Und das war ein Hinweis auf das Mittelalter, nicht wahr? Ein Hinweis auf das Mittelalter. Und dann hatten wir gesehen, in Vers 7, das war eines der letzten Dinge, die wir studiert hatten, dass wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, das heißt am Ende des Mittelalters, würde ein Tier aus dem Abgrund heraufsteigen, das mit ihnen Krieg führen würde und sie überwinden würde und sie töten würde. Könnt ihr euch noch erinnern? Wir haben das ausführlich studiert. Welches Tier war hier gemeint? Welches Tier hat offenen Krieg angefangen gegen die Bibel? Das war die Französische Revolution. Das war Frankreich. Könnt ihr euch erinnern? Okay und dann haben wir uns viel Zeit genommen für Vers 8. Wir haben davon gesprochen, dass diese große Stadt im geistlichen Sinne, wie heißt? Sodom und Ägypten und was steht auch in Vers 8? Wo auch ihr her gekreuzigt ist. Wo war Jesus nochmal gekreuzigt? Auf Golgatha. Könnt ihr euch daran noch ein bisschen erinnern, dass wir über Sodom gesprochen haben und über Golgatha gesprochen haben und über Ägypten gesprochen haben und wie all diese Dinge, die auf Sodom zu trafen und auf Golgatha zu trafen und auf Ägypten zu trafen, sich auch wieder im Prinzip während der Französischen Revolution ereignet haben. Wir haben auch gesehen, dass während dieser Zeit die beiden Zeugen als Leichen auf dem Marktplatz liegen. Wir werden uns heute noch vertiefen. Wir wollen jetzt Vers 9. Nur, dass wir alle nochmal wissen, wo wir sind, in welchen geschichtlichen Zeitpunkt wir jetzt hineintauchen. Wir sind am Ende des Mittelalters, mitten in der Französischen Revolution, wo zum ersten Mal seit Jahrhunderten der Religion und der Bibel der offene Krieg erklärt wird und wir lesen in Vers 9. Das ist der Vers, mit dem wir uns heute beschäftigen wollen. Es heißt hier, und viele aus den Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen werden ihre Leichname sehen, wie lange? Drei Tage? Nein. Wie lange? Genau. Dreieinhalb Tage, also drei Tage in einem halben Tag und sie werden nicht zulassen, dass ihre Leichname in Gräber gelegt werden. Also, wir sind immer noch bei den zwei Zeugen, immer noch bei der Bibel. Hier wird uns gesagt, dass die Völker und Stämmen und die Sprachen und Nationen die Leichname sehen werden. Das heißt, wir sind jetzt, was sagt euch das, wenn es hier von Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen redet? Was für ein Bild bekommt ihr? Von allen, nicht mal die ganze Welt. Vorher hatten wir gesprochen, mit welchen Nationen? In Vers 7 und 8? Mit der Französischen Revolution, über Frankreich. Aber hier wird jetzt sozusagen der Blick geweitet, von Frankreich weg auf die ganze Welt. Warum? Was meint ihr? Warum beschreibt die Bibel, dass hier alle Nationen, alle Völker und alle Stämme auf diesen toten Leichnamen, dieses geistliche Bild für die Bibel hinunterschauen? Dass es offensichtlich ausgebreitet hat. Das heißt, die Idee ist, dass obwohl etwas in Frankreich beginnt, ein Kampf gegen die Bibel, ein Kampf gegen den Glauben, ein Kampf gegen die Religion, ist es etwas, was nicht dort geblieben ist. Das ist ein wichtiger Gedanke. Lass uns den mal ein bisschen vertiefen. Wie nennt man das, was in Frankreich ausgebrochen ist? Okay, das ist die Französische Revolution, aber was ist da eigentlich ausgebrochen? Also was ist da wieder zum Vorschein gekommen, was es über Jahrhunderte nicht wirklich gegeben hat in Europa? Heidentum oder auch Atheismus. Es gibt keinen Gott. Die einzige Gottheit, die es gibt, ist eine Tänzerin aus dem Theater. Habt ihr die Geschichten gehört? Ich muss euch noch vorlesen. Ich habe mir heute vorgenommen, euch ein paar Zitate vorzulesen aus der Französischen Revolution. Das wird sehr spannend werden. Das heißt, Heidentum verbreitet sich. Oder auch Atheismus.

[30:42] Was hat es vorher gegeben in Europa? Was hat es vorher gegeben? Vorher gab es die Christenheit. War die Christenheit frei von Heidentum? Nein. War sie im Mittelalter frei von Heidentum? Nein, sie war voll von Heidentum. Viele heidnische Symbole, viele heidnische Praktiken, heidnische Bräuche, die sich dort eingenistet haben, die alle sozusagen unter dem christlichen Deckmantel verhüllt waren. Und was hier in der Französischen Revolution passiert, ist das Heidentum sozusagen, das vorher bekehrt wurde, quasi getaufte, getauftes Heidentum, jetzt ist plötzlich alles christlich, hat sich sozusagen wieder enttauft, entkleidet und jetzt war es wieder das, was es eigentlich immer schon gewesen ist. Aber jetzt öffentlich, offensichtlich und für jedermann zugänglich. Was würdet ihr sagen, wie hat sich das verbreitet? Was sind die Folgen gewesen? Was wisst ihr so aus den fruchtbaren Geschichtsunterrichtsstunden, die ihr genossen habt? Also hat dieses Heidentum, dieser Atheismus der Französischen Revolution irgendwas mit uns zu tun? Oder sind das zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben? Okay, ja, die Bibel wurde verbreitet. Aber wir reden jetzt mal gerade nicht von der Bibel, sondern wir reden tatsächlich von dem, was die Französische Revolution als, was waren die Schlagwörter der Französischen Revolution? Fangen wir mal so an. Also genau, das heißt übersetzt Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit. Jetzt gab es davon Nachahmer, die auch gesagt haben, wir wollen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ohne Gott. Oder war das ein Experiment, das in Frankreich mal probiert worden ist und alle haben gesagt, nee, hat nicht funktioniert, lasst uns das wieder in die Schublade zurücklegen, lohnt sich nicht. Oder hat es davon Nachahmer gegeben? Amerika wurde zur gleichen Zeit gegründet, das stimmt. Okay, gehen wir mal diesen Gedanken nach. Halten wir den Gedanken kurz. Zur gleichen Zeit, das ist Frankreich, okay. Dieser Zeitraum um 1770, 1780, 1790, 1800 ist super interessant in der Weltgeschichte. Nicht nur kommt das Papsttum zu einem gegenwärtigen, zwischenzeitlichen, zu einer tödlichen Wunde, gleichzeitig entstehen zwei wichtige Systeme. Frankreich, Französische Revolution, Atheismus, Heidentum, gleichzeitig entsteht, was wir heute nennen die USA. Was waren die Prinzipien in der USA? Auf welchen waren die USA gebaut? Auf Heidentum und auf Atheismus? Nein, worauf war sie gebaut? Glaubensfreiheit, ja. Sie waren Kirche und Staat getrennt, aber waren, obwohl Kirche und Staat getrennt waren, waren die Gründer der USA, waren das Christen oder waren das sozusagen Atheisten? Christen. Es waren geflohene Christen, die die Glaubensfreiheit und die Trennung von Kirche und Staat nicht deswegen gemacht haben, um die Kirche zu verbannen, wie in Frankreich, sondern um jedem seine Glaubensfreiheit zu lassen. Es war also ein christlicher Ansatz, vielmehr noch ein protestantischer Ansatz. Und in beiden Fällen, also auf eine Weise sind sie relativ ähnlich und trotzdem sind sie fundamental anders. Wir werden noch mehr sehen, warum.

[34:41] Was meint ihr? Obwohl wir wissen, dass offensichtlich, das wissen wir aus Offenbarung 13, dass die USA sich stark verändert haben, richtig? Welches von beiden ist mehr nach der Ordnung Gottes? Zu der Zeit? Die USA. Ich würde behaupten sogar, dass es keine andere Nation auf dieser Welt gibt, die, abgesehen von dem antiken Israel, altes Testament, in der Neuzeit, die in ihren Grundsatzverfassungsprinzipien so nah an den göttlichen Prinzipien kommt, wie die USA in ihrer Anfangsphase. Gleichzeitig entsteht mit Frankreich eigentlich das genaue Gegenteil, obwohl auch hier von Freiheit kein... Beide haben sich ja gegen das Papsttum gewendet, nicht wahr? Beide wenden sich gegen das Papsttum, beide wenden sich gegen Königtum, Tyrannei, Monarchie, gegen all diese Dinge. Beide Systeme kämpfen gegen den gleichen Feind, aber beide Systeme kommen aus unterschiedlichen Quellen. Warum ist das so?

[35:56] Abgelehnt hat. Ja.

[36:07] Ja. Ja. Denkt mal nochmal ein bisschen in so... Ich glaube, Geschichte passiert nicht einfach zufällig. Geschichte passiert aus bestimmten Gründen. Warum haben wir zur gleichen Zeit diese beiden Dinge? Es gab schon Verbindungen, nicht wahr? Es gab schon so kleine Tröpfchen, die so eingegangen sind, nicht wahr? Aber davon hat der normale Amerikaner ja nichts gewusst, nicht wahr? Aber hier, das war ja eine Sache, die dem ganzen Volk vor sich ging, nicht wahr? Aber die USA, wenn ihr die Verfassung anschaut, ich meine, die USA kann bis heute ihre Offenbarung Rolle nur einnehmen, wenn sie irgendwann ihre Verfassung aufgibt. Die Verfassung ist so super, da gibt es eigentlich gar nichts mehr zu deuten. Das Problem ist, sie werden ihre Verfassung aufgeben, nicht wahr? Aber nochmal, versuchen wir uns mal in die Lage zu versetzen von einem allgemeinen Weltbürger, kurz bevor die USA gegründet ist, kurz bevor die französische Revolution ist. Was waren so aus Sicht eines normalen Menschen auf der Welt, was waren die Hauptprobleme der Menschheit? Es gab Hungersnöte, ja? Es gab Unterdrückung, von wem? Es gab einmal die Unterdrückung vom Staat, und zwar im Sinne einer Monarchie oder eines Kaisertums. In jedem Staat war es anders. In Deutschland gab es Monarchie, es gab in England Monarchie, es gab in Frankreich Monarchie, es gab in Italien Monarchie, überall gab es Monarchie. Mal war es ein Kaiser, mal war es ein König, mal war es ein Graf. Es ging immer von oben nach unten. Wenige in der Elite bestimmen, was der Rest zu tun hat. Das war überall so. Das war auf dem sozialen, auf dem politischen Gebiet so, wie war das auf dem geistlichen Gebiet? Genau das Gleiche. Kirche von oben nach unten. Der Papst mit seinen wenigen Bischöfen und Kardinälen regiert dann den ganzen Kirchenstaat und die ganze Kirchenorganisation nach unten, und die Gläubigen haben wieder nichts. Das heißt, ein Mensch, der jetzt in den Kategorien von Freiheit, von Liebe oder von ich möchte das tun, was ich glaube, was richtig ist, denkt, gibt es zwei Probleme, die er hat. Einmal die Tyrannei des Staates und einmal die Diktatur der Kirche. Das waren die beiden dringendsten Probleme. Da gab es natürlich davon ausgehend viele andere. Die Hungersnöte, die sozialen Missstände und so weiter. Die beginnende Industrialisierung und so weiter. Aber das waren die beiden Hauptprobleme, dass der Staat uns unterdrückt und dass die Kirche uns vorschreibt, was wir zu glauben haben und was nicht. Jetzt, Satan wusste, wir denken, wisst ihr, das lernt ihr nicht im Geschichtsunterricht. Im Geschichtsunterricht lernen wir nur, dass Frankreich wurde, gab es eine Revolution und die USA wurden gegründet. Punkt, aus, fertig. Aber wenn ihr die Bibel kennt, lernt ihr nicht nur, was passiert ist, sondern ihr lernt auch, warum es passiert ist. Satan wusste, dass die Menschen ein Problem damit haben, dass ihnen ständig alles vordiktiert wird. Und er wusste auch aus der Prophetie, dass Gott ein Land haben würde, zunächst einmal, dass diese Glaubensgrundsätze praktizieren würde und die beiden Probleme abschaffen würde. Deswegen sind die USA so beliebt gewesen, weil es gab keinen König und es gab keinen Papst. Was es gab, waren frei gewählte demokratische Versammlungen, Senat und Kongress und so weiter. Und es gab viele protestantische Kirchen, wo jeder das glauben konnte, was er wollte. Könnt ihr sehen, dass die USA in dem, wie sie gebaut sind und wie sie gegründet wurden, die Antwort sind auf die Nöte des Menschen um 1800 herum. Es ist die Antwort. Es wäre das Modell gewesen, das Gesellschaftsmodell.

[40:15] Warum gab es dann eine Revolution in Frankreich? Erinnert euch, woher kommt das Tier nochmal? Woher kommt es? Aus dem Abgrund. Frage, gab es in Frankreich nach der Revolution noch einen König? Hat die französische Revolution den König abgeschafft? Ja, sie haben die Monarchie abgeschafft. Haben sie die katholische Kirche abgeschafft? Definitiv. Haben sie also das gleiche gemacht, was die USA auch gemacht haben? Könnt ihr sehen, dass sie genau das gleiche gemacht haben? Also was ist der Unterschied? Nochmal, das Problem ist, vorher hatten wir einen König und einen Papst. In den USA gibt es keinen König und keinen Papst. In Frankreich gibt es keinen König und keinen Papst. Was ist also der Unterschied zwischen diesen beiden? Hier gibt es eine Glaubensfreiheit nach Gottes Prinzipien und hier gibt es eine Glaubensfreiheit gegen Gott, wo Gott explizit verboten wird. Diese Nation entsteht durch Gründung, richtig? Diese Nation entsteht durch Revolution, durch Blutvergießen. Ich will nicht sagen, dass hier nicht alles richtig gemacht worden ist, später mit den Indianern hat man auch nicht alles richtig gemacht, aber der Staat selbst wurde gegründet durch friedliebende Menschen, die einfach zusammengekommen sind und gesagt haben, wir sind jetzt dieser Staat. Die Engländer haben versucht, das zu unterdrücken, es gab ein bisschen Krieg. Aber hier gab es eine Revolution und wo hat Revolution begonnen? Im Himmel. Revolution kommt vom Himmel. Was ist das Gegenteil von Revolution oder die gute Alternative zur Revolution? Reformation, Reformation. Die USA haben das Gesellschaftssystem reformiert. Frankreich hat das Ganze revolutioniert. Reformation basiert darauf, dass ich dir sage, was besser ist, richtig? Das ist Reformation, das ist Martin Luther, der sagt, ich glaube, die Bibel sagt, wir sollten es besser machen. Das ist die Wahrheit, so sollte es eigentlich sein. Revolution bedeutet, ich weiß, was besser ist und wenn du nicht glaubst, bringe ich dich um. Das eine ist nach der Ordnung Gottes, das andere ist ein Beispiel dafür, wie Satan regiert. Er gibt den Menschen das, was sie wollen, aber nicht auf die Art und Weise, wie es ihnen hilft, sondern wie es schadet.

[43:13] Wie lange hat die französische Revolution angehalten? Wie lange hat sie ihren Erfolg feiern können? Nicht lange. Sie ist in sich zusammengebrochen, nicht wahr? Vielleicht wisst ihr das noch. Es war nachher so weit, dass man nicht mehr aus der Straße gehen konnte, ohne Angst haben zu müssen, dass irgendjemand sagt, du bist auch ein Feind der Revolution und ohne Gericht, ohne Anklage, ohne Richter, wurde man einfach auf die Guillotine gebracht und Kopf ab. So, dass nach wenigen Jahren man wieder zurückgerudert ist und wieder plötzlich einen Kaiser hatte. Das heißt, die französische Revolution, die einen ausdrückt, wie Satan regiert, ist in sich zusammengebrochen nach wenigen Jahren. Die USA, seitdem sie gegründet worden sind, geht es mit ihnen bergauf. Nun, wir wissen aus der Prophetie, das sage ich immer noch dazu, wir wissen, dass weil es mit ihnen bergauf geht, der Satan sie entführt, sozusagen. Er schleicht sich ein und verändert ihre Identität. Wir wissen das, ja? Also ich will jetzt die USA nicht über die Maßen loben, wir wissen auf Mauerung 13, ihnen ist eine schlimme Rolle zugedacht. Aber wir können sehen, dass dieses Prinzip tragfähig ist und dieses Prinzip selbstzerstörend. Und ich glaube Gott hat erlaubt, dass zum gleichen Zeitpunkt in zwei wesentlichen Punkten der Weltpolitik zwei ähnliche und doch so unterschiedliche Systeme entstanden sind. Nicht damit wir einfach nur Zahlen im Geschichtsunterricht auswendig lernen, sondern dass wir sehen, wenn man nach Gottes Prinzipien handelt, gibt es Frieden, Wohlstand, Entwicklung. Wenn man nach Satans Prinzipien vorgeht, der einfach nur Revolution, kein Gott, wir machen einfach unser eigenes Ding, bricht alles in sich zusammen. Es ist nicht tragfähig. Das heißt, die französische Revolution ist in gewisser Art und Weise so in einer Nussschale ein Experimentierfeld Satans gewesen, wo das Universum mal wieder gesehen hat, das würde passieren, wenn man dem Satan volle Kontrolle lässt. Das passiert, wenn Gott aus dem Bild verschwindet. Die USA haben Freiheit, jeder kann machen, was er will, aber es gibt immer den Bezug auf Gott. Gott ist gegenwärtig. Das ist sozusagen die Regierung Gottes. Gott gibt jedem die Freiheit. Du kannst tun und lassen, was du willst in der Regierung Gottes, das stimmt nicht. Er gibt jedem die Freiheit zu entscheiden, richtig? Aber trotzdem ist Gott da. In dieser Regierungsform gibt es keinen Gott und jeder kann entscheiden, was er will und das macht den großen Unterschied aus.

[45:43] Frage. Jetzt kommen wir zu der Frage zurück. Dieses Heidentum, dieser Atheismus, dieses es gibt keinen Gott, Gott darf es nicht geben, das einzige, was es gibt, ist der menschliche Verstand. Hat das Nachahmer gefunden, obwohl die französische Revolution in sich zusammengebrochen ist, hat der Gedanke, vielleicht nicht in Frankreich, aber anderswo Nachahmer gefunden. Wo? Ja, Revolution gibt es immer, aber mir geht es besonders um dieses antichristlich, heidnisch, atheistisch, Sozialismus, Kommunismus. Der Kommunismus lebt davon, dass es keinen Gott gibt, oder? Also Sozialismus. Das klingt ein bisschen wie Schulunterricht heute, aber glaub nicht, dass das alles nichts mit dem Wort Gottes zu tun hat. Sozialismus und Kommunismus. Was hat Genosse Marx noch gesagt? Religion ist was? Opium für das Volk. Verblendet die Leute. Das ist genau die Idee hier. Religion ist unwichtig, hält uns nur dumm. Sozialismus und Kommunismus haben immer zu allen Seiten behauptet, dass ihre Wurzeln in der französischen Revolution liegen. Und wenn ihr euch anschaut, was Sozialismus und Kommunismus getan haben in der Welt. Ich bin aus Ostdeutschland. Ostdeutschland war mal, kirchenpolitisch gesehen, der protestantischste Teil in ganz Deutschland. Ostdeutschland war mal die Wiege des Protestantismus. Luther war da. Und Preußen. Preußen war die protestantische Region in Deutschland. Und ich glaube, es ist kein Zufall, dass ausgerechnet hier 40 Jahre Kommunismus die Religion förmlich ausgerottet haben. Förmlich ausgerottet haben aus dem Denken und dem Fühlen vieler, vieler Menschen. Die Leute sind heute so artistisch. Und wenn ihr mal nach Ostdeutschland kommt, schaut euch viele Menschen an, wie hoffnungslos sie zum Teil aussehen. Ich will jetzt nichts gegen Ostdeutsche sagen, ich bin ja auch einer. Aber diese 40 Jahre Kommunismus haben das Denken vieler Menschen verändert. Wirklich verändert. Und das ist nicht einfach nur eine Gesellschaftsform. Das hat letztendlich seine Spuren hier. Denn du kannst nicht jahrzehntelang in einem System leben und völlig unbeeindruckt bleiben. In einem System, das wirklich Gott leugnet und gegen Gott arbeitet und trotzdem verspricht Freiheit und Brüderlichkeit und Gleichheit. Denn im Sozialismus und im Kommunismus, da ging es auch um Freiheit. Wisst ihr noch, wie die Jugendorganisation hieß? In der DDR? Wie hieß die Jugendorganisation in der DDR? Das war die Freie Deutsche Jugend. Die FDJ. Freie Deutsche Jugend, bau auf. Freiheit, Brüderlichkeit, Gleichheit. Bis in die Architektur haben sie es versucht umzusetzen. Alle sollten gleich wohnen, diesen großen Wohnblocks. Ganz genau. Hitler war zwar nicht sozialistisch, Hitler war nationalsozialistisch. Die gleichen Ideen, nur sozusagen mit der Zusatzidee, wir sind nicht international, wir sind rassistisch. Trotzdem war Hitler hochgradig heidnisch. Ihr wisst, unter Hitler wurden die ganzen altdeutschen Götter wieder hervorgeholt und die ganzen Kulte wurden wieder initiiert. Viele heidnische Symbole, blanker Atheismus und auch wieder Gleichheit, Gleichschaltung. Also Nationalsozialismus springt daraus. Und wir könnten weitergehen.

[50:00] Wenn ihr heute im Schulunterricht seid, was wird uns über die Französische Revolution gelehrt? Könnt ihr euch erinnern, was wird so gesagt über die Französische Revolution? Bartholomäusnacht ist vorher. Das ist sozusagen einer der Gründe, die dahin geführt haben. Was wird die Französische Revolution als gut oder als schlecht dargestellt? Gut, vor allem wegen den Menschenrechten. Als das, was uns endlich die Menschenrechte gebracht haben. Und worauf basieren die Menschenrechte? Das führt dann in Richtung UN. Und das ist etwas, was heute ganz aktuell für uns ist. Die Menschenrechte. Wir alle sind Brüder, wir alle sind gleich, wir alle wollen Freiheit haben und so weiter. Ist das verkehrt? In und von sich selbst? Dass man Freiheit haben möchte und Gleichheit haben möchte? An sich nicht. Aber die Menschenrechte der Französischen Revolution kommen aus der direkten Rebellion gegen Gott. Wisst ihr das? Habt ihr mal das Bild von den Menschenrechten gesehen, die sie damals erklärt haben? Das Bild, das sie gemacht haben, sieht genauso aus wie die Zehn Gebote. Die Menschenrechte in der Französischen Revolution waren ganz bewusst ein Ersatz für die Zehn Gebote. Und da gibt es viele Freimaurer-Symbole drumherum und so weiter. Aber das ist nicht unser Thema. Ist auch nicht so wichtig. Der Punkt an der Sache ist der. Und das ist das, was in Vers 9 beschrieben steht. Die Völker, Nationen, Stämme und Sprachen schauen darauf und freuen sich. Sie beobachten, sie haben beobachtet, was in Frankreich passiert. Und von Frankreich, von diesem Abgrund, als dieses Tier rauskommt und nach einer kurzen Zeit wieder stirbt, gehen die Gedanken weiter. Und vieles, was uns heute betrifft, in unserer Welt oder was das letzte Jahrhundert geprägt hat, geht gedanklich zurück auf diese Revolution. Viele sagen, diese Revolution ist die Geburtsstunde der Moderne, des modernen Zeitalters. Ich gebe euch ein paar Beispiele, wo ihr vielleicht gar nicht drüber nachdenkt. Wisst ihr, was die Französische Revolution, was zu dieser Zeit in Frankreich so Mode war oder was man, wo man gerne gesprochen hat? Wenn ihr zu der Zeit in Frankreich gelebt hättet, welche Themen wären irgendwie besonders interessant gewesen? Worüber hätte man gesprochen? Musik, ja. Es gab etwas, worüber die Franzosen immer, also vor allem die viel geschrieben haben, gesprochen haben, was sozusagen dort so ein geistiger Exportartikel war, der in die Welt gesandt wurde. Humanismus, ja. Aufklärung, ja, war ein bisschen früher. Einer der wichtigsten Punkte war Philosophie. Philosophie allgemein, Humanismus und so weiter. Es gab viele große Philosophen, aber es gab noch einige Dinge. Habt ihr gewusst, dass hier in Frankreich die Romantik erfunden worden ist? Die Romantik, romantische Literatur, gefühlsbetonte romantische Literatur. Jetzt werdet ihr sagen, das hat ja nichts mit uns zu tun, oder? Es war zu der Zeit, dass man erfunden hat, mit Literatur, mit Romanen Massen zu unterhalten, indem man romantische, gefühlsbetonte, erregende Themen verarbeitet hat. Ja, was ich damit sagen will, hier ist der Ursprung für all das, was wir heute an Unterhaltungsmedien haben. Denn von hier gehen dann die Linien weiter zur ganzen großen romantischen Ära im 19. Jahrhundert, zu den Opern, zu den Kunstliedern, zu den Dramen, dann irgendwann zur Kinowelt. Habt ihr gewusst, dass in dieser Zeit Pornografie erfunden wurde, oder zumindest gesellschaftsfähig gemacht worden ist? Und es gibt viele andere Dinge. Habt ihr gewusst, dass zu jener Zeit ein Mann in der Wissenschaft gelehrt hat? Sein Name war Lamarck. Habt ihr was von Lamarck gehört? Das war jener Wissenschaftler, der behauptet hat, Giraffen bekommen einen längeren Hals, wenn das Futter da oben ist und sie nicht rankommen. Und die nächste Generation von Giraffen hat einen längeren Hals. Er ist einer der wichtigsten Vorreiter für Charles Darwin. Das heißt, die Keimideen der Evolutionstheorie sind hier. Und wir könnten jetzt viele andere Dinge ansprechen. Musik und so weiter. Frankreich war die erste Nation, die diese Massenorganisation und Massenveranstaltungen gehabt hat, wo man zigtausende große Aufmärsche gehabt hat. Massenveranstaltungen, Massenchöre, Massenorchester. Bis zu diesem Zeitpunkt war Unterhaltung. Ein Graf gibt ein kleines Konzert, fünf Musiker sitzen auf der Bühne und spielen etwas Feierliches. Das war im Barock und vorher. Mit der französischen Revolution ändert sich alles. Plötzlich muss alles laut sein. Es muss alles gewaltig sein. Man hat plötzlich Orchester mit hunderten von Trompeten und Posaunen und von allen Seiten. Es muss laut sein, es muss gewaltig sein. Die Leute müssen erschüttert werden. Sie müssen mit brachialer Gewalt. Die Masse muss beeindruckt werden. Es gab riesige Prozessionen, Aufmärsche, Fahnen und so weiter. Das sind alles Dinge, die sich weitergetragen haben in den Sozialismus, in den Nationalismus und vielleicht auch in die ein oder andere Massenveranstaltung, die wir heute haben. Das heißt, Frankreich war auch die Geburtsstätte dessen, was wir als Massenbewegung, Massen-Events bezeichnen können. Das hat es vorher nicht gegeben, dass irgendwie zigtausende zusammenkommen und irgendwie Parolen eines Philosophen schreien. Das sind alles Dinge, die für uns heute ganz normal sind. Was wir ständig im Fernsehen sehen oder selbst schon mitgemacht haben. Das ist alles etwas, was in Frankreich entstanden ist, weil in Revolutionen funktioniert nur wirklich, wenn du die Massen beeindrucken kannst. Und Massen kannst du am leichtesten beeindrucken, wenn es möglichst plump, laut und aufreizend ist. Und alles, was plump, reizend, aufreizend ist und die Massen beeindruckt, hat seinen Ursprung in Frankreich. Wisst ihr, was das bedeutet? Es war nur ein kleiner Keim. Aber ich würde behaupten, dass das Allermeiste, was uns heute als Unterhaltungsindustrie, Unterhaltungsmedien, was heute die Jugend von heute verblödet, in Anführungsstrichen, kommt über viele Ecken, wenn du es zurückverfolgst, hierher. Heute kommt es natürlich geografisch aus dem Gebiet. Aber vom Geist her, von der Idee her, kommt es hierher. Die Französische Revolution hat viel mehr mit unseren persönlichen Kämpfen in unserem Leben zu tun, als ihr glaubt. Und deswegen sagt die, das ist der Grund, warum die Bibel in Offenbarung 11 davon spricht. Nicht weil sie uns eine Geschichtsstunde geben möchte und uns noch etwas beibringen möchte über die Französische Revolution, sondern weil die Französische Revolution solch einen entscheidenden Einfluss auf das Denken und auf das Leben und auf die Kultur von zig Tausenden, von zig Millionen Menschen seitdem gehabt hat. Immer mehr, sich immer mehr verbreitet hat. Und wir könnten noch stundenlang darüber reden. Möchte ich nicht machen. Ich möchte nur jetzt, dass wir ein bisschen in der Bibel das weiter studieren. Nur, dass ihr diesen Gedanken verstanden habt. Alles, was wir heute als Säkularismus bezeichnen, als Eventkultur, als Unterhaltungsgeneration, kommt alles letztendlich aus den Praktiken der Französischen Revolution. Ich lese euch ein paar Zitate vor, okay? Dann versteht ihr vielleicht noch besser, was ich meine. Und dann gehen wir ein bisschen weiter in die Bibel. Ich habe mir interessante Zitate rausgesucht. Und die habe ich hier. Das hat noch was zu tun mit dem Atheismus. Zitat. Hörte die Welt zum ersten Mal, dass eine Versammlung von Männern, die gesittet, geboren und erzogen waren, mehr ältere Zitate, okay, und sich das Recht anmaßten, eine der schönsten Nationen Europas zu regieren, ihre vereinte Stimme erhob, um die feierlichste Wahrheit, welche die Seele des Menschen empfangen kann, zu verleugnen und einstimmig den Glauben an Gott und die Anbetung der Gottheit zu verwerfen. Nächster Zitat. Frankreich ist die einzige Nation in der Welt, von der berichtet wird, dass sie als Nation ihre Hand in offener Empörung gegen den Schöpfer des Weltalls erhoben hat. Es gab und gibt noch eine Menge von Lästerern und Ungläubigen in England, Deutschland, Spanien und anderswo. Das sind alles historische Zitate. Aber Frankreich steht in der Weltgeschichte als einziger Staat da, der durch den Erlass seiner gesetzgebenden Versammlung erklärte, dass es keinen Gott gebe, in dessen Hauptstadt sämtliche Bewohner und eine ungeheure Menge anderswo Weibermänner vor Freude sangen und tanzten, als sie die Bekanntmachung empfing. Schaut euch mal das folgende an.

[59:50] Ah, das ist vielleicht auch interessant. Eng verbunden mit diesen religionsfeindlichen Gesetzen war jenes, welche das Ehebündnis, Achtung, das Ehebündnis, die heiligste Verbindung, die menschliche Wesen eingehen können und deren Dauerhaftigkeit am meisten zur Festigung der Gesellschaft beiträgt, auf die Stufe eines rein bürgerlichen Übereinkommens vorübergehender Natur herabwürdigte, welches irgendwelche zwei Personen miteinander treffen und nach Willkür wieder lösen konnten. Die Franzosen waren die Ersten, die auf die Idee gekommen sind, zu sagen, okay, die Ehe ist nichts weiter, als ihr kommt zusammen, ihr macht einen Vertrag und wenn ihr nicht mehr wollt, könnt ihr euch wieder scheiden lassen. Das hat es vorher nie gegeben. Und wann immer wir das heute antreffen, ist das letztendlich eine Auswirkung der französischen Revolution. Und was der Geschichtsschreiber sagt ist, überall dort, wo man bemüht ist, die Ehe als heiliges Band vor Gott und den Menschen als dauerhafte, lebenslange Einrichtung zu haben, festigt es die Gesellschaft, richtig? Es ist eine Stütze der Gesellschaft. Und jemand, der das bezweifelt, der möge sich heute mal umschauen, wie viel Ehen kaputt gegangen sind, weil dieser Maßstab immer mehr heruntergesetzt worden ist und wie viel mehr zersplittert die Gesellschaft ist. Ja, Frankreich. Also ihr seht, das hat durchaus was mit unserem Leben zu tun. Wenn ihr euch fragt, woher kommt das alles, was wir heute erleben, wir müssen nur 200 Jahre zurückgehen.

[1:01:15] Jetzt schaut mal, was der Geschichtsschreiber sagt. Hätten böse Geister es unternommen, ein Verfahren zu entdecken, welches auf die wirksamste Weise alles zugrunde richtet, was sich an ehrwürdigem, anmutigem oder dauerhaftem im Familienleben bietet, so hätten sie gleicherzeit die Zusicherung gehabt, dass das Unheil, das sie anzurichten, beabsichtigten von einem Geschlecht auf das andere fortgepflanzt werden sollte. So hätten sie keinen wirksameren Plan ersinnen können als die Herabwürdigung der Ehe. Und eine Sängerin, eine berühmte Sängerin nannte die Hochzeit in Frankreich das Sakrament des Ehebruchs, weil die Ehe so sehr herabgewürdigt wurde, dass es kein Problem mehr war, die Ehe zu brechen und einfach jemand anders zu heiraten. Schaut mal, noch ein interessantes Zitat.

[1:02:07] Eine der Zeremonien dieser wahnsinnigen Zeit steht unübertroffen da, wegen ihrer mit Gottlosigkeit verbundenen Abgeschmacktheit. Die Tore des Konvents wurden einer Schar von Musikanten, Musik war sehr wichtig übrigens, es gab immer viel Musik und zwar nicht einfach, vorher gab es immer so Streichermusik, nicht wahr Kammermusik, ab der französischen Revolution ändert sich alles. Ich hätte Lust mehr darüber zu sprechen, wisst ihr, dass seit der französischen Revolution sich sogar die Musikinstrumente geändert haben? Sogar die Geigen wurden umgebaut, alle Geigen, die wir heute haben, sind neue Geigen seit der französischen Revolution, weil die alten waren zu leise, es musste alles lauter sein. Geigen sind nicht die lautesten Instrumente, ich weiß, aber alle Instrumente, man unterscheidet die Instrumente vor der französischen Revolution und nach der französischen Revolution, es muss alles verstärkt sein, alles lauter sein. Am liebsten hatten sie Blechbläser, Kartellen und viel Schlaginstrumente, Marschmusik, groß und gewaltig, um die Leute zu hypnotisieren und zu bewegen. Und ich weiß nicht, ob ihr das Gefühl habt, dass das nicht irgendwie doch was mit unserer Zeit zu tun hat, oder? Die wussten genau, wie sie diese Mittel einsetzen. Es heißt hier, also die Musiker kommen rein, mit einer großen Schar, in feierlichem Zuge die Mitglieder der Stadtbehörde folgten, während sie ein Loblied auf die Freiheit sangen und dem Gegenstand ihrer zukünftigen Anbetung eine verschleierte Frau, welches sie die Göttin der Vernunft nannten, geleiteten. Als man sie innerhalb der Schranken gebracht hatte, mit großer Förmlichkeit entschleiert und zu Recht ins Präsidentengesetz hatte, erkannte man sie allgemein als eine Tänzerin aus der Oper. Die größten damals, was man gemacht hat, man hat nicht mehr zu Gott gebetet, sondern man hat zu den Tänzerinnen, den berühmten Tänzerinnen aus der Oper gebetet, zu den Unterhaltungsstars. Das waren diejenigen, um die man sich gekümmert hat, die man verehrt hat, die man überall hingetragen hat, wo man den roten Teppich ausgelegt hat. Und die Tänzerinnen in der Oper, könnt ihr euch vorstellen, die haben nicht hochgeschlossen getanzt. Also die Verbindung aus Tanz und Musik, Unterhaltung, Drama, Theater und dann öffentliche Aufregung und das waren jetzt die wichtigsten, jeder wollte wissen, wie geht es denen. Das war das Kennzeichen dieser Zeit. Die Leute waren interessierter an der nackten Tänzerin aus dem Theater als an echter biblischer Prophetie oder an wenigstens vernünftiger Gesellschaftsordnung. Und wenn ihr heute mal die Leute fragt, was sie wirklich interessiert, ob sie sich für Politik und Geschichte und Religion interessieren oder für das, was in irgendeiner Castingshow läuft, dann könnt ihr sehen, dass sich am Geist, der hier in Frankreich geherrscht hat, eigentlich nicht viel geändert hat. Der hat sich ziemlich entwickelt in unsere Zeit hinein. Das heißt, wenn die Bibel davon spricht, von diesem Ding, dann möchte sie uns deswegen die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass wir erkennen, als dieses Tier aus dem Abgrund hervorgestiegen ist, brachte es etwas mit, was uns heute in der Endzeit zu schaffen macht. Und wir müssen verstehen, dass da Offenbarung 11 nicht einfach nur ein Geschichtsereignis beschreibt, sondern einen Hintergrund uns liefert für Dinge, die wir jetzt besser einordnen können. Versteht ihr? Das ist das Tolle an der Bibel. Die Bibel sagt uns, warum Geschichte passiert und was der Hintergrund ist hinter der Geschichte.

[1:05:22] Und jetzt möchte ich euch was Interessantes sagen. Wisst ihr, wie es zur Revolution kam? Ich glaube, wir haben das damals vor der Sommerpause kurz angesprochen. Ich möchte es noch einmal kurz wiederholen, weil ich noch ein interessantes Zitat dazu habe. Hätte es zur Revolution kommen müssen. Warum haben die hier keine Revolution gehabt? Weil sie, was waren? Protestanten. Und warum waren die Protestanten Protestanten? Wodurch wurden die Protestanten Protestanten? Wodurch sind sie das geworden? Durch eine Reformation. Die USA sind das Ergebnis der Reformation. Frankreich, der Atheismus ist die Folge der Revolution. Jetzt, warum kam es in Frankreich zur Revolution? Gab es in Frankreich vorher auch eine Reformation? Es gab in Frankreich zur Zeit von Luther auch eine Reformation. Aber im Gegensatz zu Deutschland, im Gegensatz zu den Niederlanden, im Gegensatz zu England oder Skandinavien ist in Frankreich die Reformation brutal, ich meine einfach war es nirgendwo nicht, aber brutal und vollständig ausgerottet worden und abgelehnt worden. Die Reformation hat sich in Frankreich niemals entfalten können. Und jetzt hört genau zu über folgendes Zitat. Ein päpstlicher Experte hatte im Mittelalter folgendes gesagt. Diese Tollwut, gemeint ist der Protestantismus, also diese Tollwut wird nicht nur die Religion verwirren und verderben, sondern außerdem auch alle Fürsten und Adelswürden, Gesetze, Orden und Rangunterschiede. Also als der Protestantismus aufkam, als die Reformation kam in Frankreich, haben die päpstlichen Führer gesagt, Fürsten passt auf, wenn ihr die Reformation zulässt, werdet ihr alle abdanken müssen. Wenn ihr der Reformation Raum gebt, dann wird die Reformation dazu führen, dass es bald keine Fürsten mehr gibt, keine Könige und so weiter. Also macht sie nieder, ist in eurem eigenen Interesse. Als nächstes wurde gesagt, sie täuschen sie sich nicht. Die Protestanten werden die bürgerliche wie die religiöse Ordnung untergraben. Der Thron ist ebenso eine Gefahr wie der Altar. Die Einführung einer neuen Religion bringt notwendigerweise eine neue Regierung mit sich. Und dann heißt es zur Erhaltung des Thrones, zur Bewahrung des Adels und zur Aufrechterhaltung des Gesetzes wurde das Schwert der Verfolgung in Frankreich zuerst gezogen. Und wir können noch viele Zitate mehr lesen. Was passiert ist, ist folgendes. Diejenigen, die die Reformation bekriegt haben, waren zwei Gruppen. Es waren die Priester, die katholische Obrigkeit, die kirchliche Obrigkeit und die politische Obrigkeit, der Adel und so weiter. Was ist mit beiden Gruppierungen passiert während der Revolution? Die Reformation hier vorher wurde bekämpft von der politischen Obrigkeit und von der kirchlichen Obrigkeit. Mit der Begründung, die Reformation ist schädlich, sie ist schädlich, sie ist schädlich, wir dürfen sie nicht zulassen, wir müssen die Protestanten alle kalt machen, sie wurden alle umgebracht. Was ist mit den beiden Gruppen passiert hier in der Revolution? Sie wurden alle umgebracht. Das heißt, das, was ihnen eigentlich geholfen hätte, haben sie abgelehnt und der eigentliche Hauptgrund für die Revolution in Frankreich ist nicht die Hungersnot und sind auch nicht alle anderen Gründe, die in den Geschichtsbüchern stehen, sondern der eigentliche Grund ist die Ablehnung der Reformation. Denn wenn die Reformation angenommen worden wäre, dann wäre in Frankreich genauso geworden wie Deutschland oder wie Skandinavien oder möglicherweise sogar wie die USA. Aber ein Volk, das über Jahrhunderte die Bibel nicht lesen darf, kommt irgendwann nur noch zu einem Schluss, es gibt keinen Gott. Denn die Reformation wollte dem Volk ja das Buch bringen, die Bibel geben und sagen, lest selbst die Bibel, entscheidet selbst, werdet gebildet. Aber das Mittelalter hat versucht, nein, das darf nicht passieren, wir wollen unsere Herrschaft nicht angetastet lassen. Und weil man dem Volk die Bibel vorenthalten hat, haben wir diese Dinge zu sehen. Mit anderen Worten, wenn wir das jetzt zu Ende denken, bedeutet das, all die großen Probleme unserer Zeit haben ihren eigentlichen Grund darin, dass die Menschen früher oder heute einfach nicht die Bibel lesen dürfen, sollen oder wollen. Letztendlich der Schlussgrund.

[1:11:00] Jetzt lassen wir uns mal zum Text gehen. Offenbarung 11, Vers 9. Wir haben gesehen und viele aus den Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen werden ihre Leichname sehen, dreieinhalb Tage lang. Habt ihr euch gefragt, was diese dreieinhalb Tage sind? Was bedeutet dreieinhalb Tage?

[1:11:29] Das ist eine halbe Woche, richtig. Dreieinhalb Tage.

[1:11:36] Hinter dich wäre wegen den dreieinhalb, aber da sind ja dreieinhalb Jahre, nicht wahr? Hier sind es dreieinhalb Tage. Was sollen wir damit machen mit dreieinhalb Tagen? Was sind dreieinhalb Tage in der Prophetie? Was müssen wir anwenden? Das Jahr-Tag-Prinzip steht wo? In Hesekiel 4, Vers 6. Hesekiel 4, Vers 6. Jetzt die Tage sind Jahre. Das heißt, wie viele Jahre haben wir? Dreieinhalb Jahre. Und was sollen diese dreieinhalb Jahre aussagen? Was passiert während dieser dreieinhalb Jahre? Schaut in den Text. So lange werden sie die Leichnamen anschauen. Sie werden nicht begraben werden können. Jetzt, was bedeutet es, dass jemand nicht begraben wird? Wir haben das damals, glaube ich, schon mal angedeutet. Lass uns das ganz kurz nochmal anschauen. Schaut mal mit mir in Psalm 73, Vers 11. Bevor ich da hingehe, Entschuldigung, Psalm 79 ist viel wichtiger. Psalm 79, Vers 2 und 3. 1 bis 3. Psalm 79, Vers 1 bis 3. Oh Gott, es sind Heiden in dein Erbteil eingedrungen. Sie haben deinen heiligen Tempel verunreinigt und Jerusalem zu Trümmerhaufen gemacht. Sie haben die Leichname deiner Knechte, den Vögeln des Himmels, zur Speise gegeben, das Fleisch deiner Getreuen, den wilden Tieren. Sie haben ihr Blut vergossen wie Wasser rings um Jerusalem her und niemand hat

[1:13:48] sie begraben. Könnt ihr sehen, dass es eine ähnliche Beschreibung ist wie dem, was in der Offenbarung steht? Das ist das, was Heiden machen. Ein offensichtlicher Ausdruck der Schande. Und über dreieinhalb Jahre hinweg soll die Bibel symbolisch nicht begraben sein. Das heißt, man beachtet sie gar nicht oder man tut sie öffentlich zur Schau stellen, öffentlich sozusagen an den Pranger stellen. Seht ihr, was ich meine? Denn wenn ich jemanden töte und ihn begrabe, dann habe ich ihm zumindest noch ein bisschen Ehre erwiesen. Wenn ich also sage, die Bibel war ein wunderbares Buch, leider sind wir zu dem Schluss gekommen, dass sie gefälscht ist, aber sie hat uns viel Gutes erwiesen und deswegen liegen sie jetzt im Bücherschrank und lassen den Staub drauf regnen. Das wäre sozusagen ein Begräbnis. Es wäre immer noch falsch. Aber hier wird sozusagen offen bewusst gegen die Bibel gehandelt. Sie wird lächerlich gemacht. Habt ihr mal gesehen, im Nahen Osten, wenn so Leute sich bekriegen dort, Völker, und sie dann gegenseitig die Leichen durch die Straßen schleifen, um die anderen so wütend wie möglich zu machen, um sich herauszufordern, sagen, so sehr hassen wir euch. Das ist sozusagen das Bild hier, was auch verwendet wird, was sozusagen mit der Bibel ausgedrückt werden soll. Hier gab es einen Hass auf die Bibel. Könnt ihr mir sagen, warum haben die Leute die Bibel so gehasst in Frankreich? Warum haben sie sie so gehasst? Haben sie das gewusst? Okay, lasst mich das nochmal genauer erklären. Wer hat Nein gesagt zu der Reformation? Wer hat die Menschen umgebracht, die Reformatoren? Es waren die Politiker und die Kirchenfürsten. Mit anderen Worten, während in Deutschland und Skandinavien und anderswo die Reformation zum Volk völlig durchgedrungen ist, ist sie in Frankreich nie ganz durchgedrungen. Sie ist verhindert worden. Es gab zwar Ansätze, aber die sind alle wieder ausgemerzt worden. Mit anderen Worten, dieses Volk kannte die Bibel nicht. Das Einzige, was sie kannten, war die katholische Kirche, von der sie glaubten, dass die katholische Kirche und die Bibel, so wie sie sich hier darstellen, das Gleiche sind. Und als sie, könnt ihr euch erinnern, was wir gesagt haben? Was war ihr größtes Problem? Die Politik und die Kirche. Und als sie die Kirche so sehr gehasst haben, haben sie die Bibel gleich mit gehasst, weil sie die Bibel nicht kannten und weil sie geglaubt haben, dass das, was in der Bibel steht, gleichbedeutend ist mit den Machenschaften und den Charaktereigenschaften der Kirchenfürsten. Seht ihr das? Könnt ihr verstehen, warum sie die Bibel gehasst haben? Das ist nicht zu entschuldigen, aber könnt ihr verstehen, wie das dazu kam? Und könnt ihr verstehen, warum so viele Menschen heute die Bibel für lächerlich halten? Weil sie erstens die Bibel nicht kennen und zweitens glauben, dass das, was in der Bibel steht, identisch ist mit dem, was sie in den großen Kirchen sehen. Wenn sie an die Bibel denken, denken sie an irgendwelche Priester oder irgendwelche Pfarrer und an das, was die sagen und was die machen und was man über die in den Schlagzeilen hört. Und da sie selbst die Bibel nicht kennen und das immer gleich mit der großen, mit den großen Kirchen assoziieren, gibt es auch heute noch diesen Hass gegen die Bibel. Und das war ein Extrembeispiel und es zeigt uns, wie es dazu kommt. Das beste Mittel dagegen wäre, dass die Menschen die Bibel einfach kennenlernen. Sie würden sehen, dass die Bibel ganz anders ist, als sie immer gedacht haben. Jeder, der anfängt, die Bibel zu lesen, stellt fest, die Bibel ist so ganz anders als das, was ich mir geglaubt habe, als ich zu den großen Kirchen geschaut habe. Deswegen wurde die Bibel für dreieinhalb Jahre extremst unterdrückt. Und damit ihr auch wisst, wann das gewesen ist, möchte ich euch einfach zwei Jahreszahlen hier geben. Besondere Jahreszahlen, die hier in diesem Kontext am Ende des Mittelalters eine Rolle gespielt haben. Und zwar gab es im November 1793 ein Gesetz, das die Religion verboten hat. Religion war verboten. November 1793 wurde verboten. Bibeln waren verboten, Bibeln wurden verbrannt. Das war die Zeit der Jakobinerherrschaft, wo wirklich jeder, der nicht bei drei auf den Bäumen war, seinen Kopf los war. Religion war verboten. Und das war also im Winter 1793. Könnt ihr es sehen? Winter 1793. Dreieinhalb Jahre später würde uns wohin bringen? Drei Jahre wären November oder Winter 1793. Das wäre ungefähr Mitte 1797, richtig? Und interessanterweise wurde im Juni 1797 dieses Verbot aufgehoben. Das Verbot wurde aufgehoben. Das heißt, es hat ein Höchstmaß erreicht und dann ist es wieder ein bisschen abgesunken, diese Revolution, dieser Hass. Und hat sich wieder ein bisschen geglättet und kurze Zeit später haben sich Dinge auch wieder ein bisschen normalisiert. Denn heute ist ja Frankreich nicht mehr so wie damals, richtig? Aber das, was damals ausgebrochen ist, wie so eine Explosion. Man hat dann versucht, das alles wieder zusammenzukriegen, aber sozusagen die ganzen Ideen schwirren bis heute in der Luft herum und verbreiten sich wie Krebs. Und das ist sozusagen das, was passiert ist. Dreieinhalb Jahre lang war die Bibel sozusagen offiziell von der Gesetzgebung verboten. Und alle Nationen haben das beobachtet. Schaut, als Gott zugelassen hat, dass diese Nation gegründet wird, die USA, was hat er sich gewünscht? Was hat sich Gott wohl erhofft, als die USA gegründet wurden? Die sind ja vorher gegründet worden. Das war ja 1776, richtig? 1776 sind die USA gegründet worden. Was hat er sich gehofft, als die USA gegründet wurden? Ein Land ohne Papst, ohne König und das einfach wirtschaftlich wächst und wächst und wächst und wächst, indem es gut geht, Leute kommen und Herrscher dahin. Was hat er sich gehofft für die ganze Welt? Ein Vorbild, dass alle Nationen, Völker, Stämmen und Sprachen hierhin schauen und sagen, nach diesen christlichen, protestantischen Prinzipien kann man gut leben. Aber wohin schauen, jetzt schaut ihr den Text nochmal, wohin schauen alle Völker, Nationen, Stämmen und Sprachen? Sie schauen hierhin. Sie schauen hierhin. Weil diese Revolution mehr Aufmerksamkeit erregt als die stille Reformation in den USA. Und die Menschen schauen hierhin und zu einer Zeit, wo es so dringend nötig gewesen wäre, die Reformation weiterzuführen, denn ihr wisst, ein halbes Jahrhundert später kommt das Datum 1844. Gott wollte die Welt vorbereiten, nicht wahr? Jetzt, wo es nötig gewesen wäre, den Protestantismus weiterzuentwickeln, weiterzuforschen, die Leute vorzubereiten auf die Ereignisse um 1844, schafft Satan es, dass die ganze Welt nicht auf die USA schaut, sondern auf Frankreich mit diesen verrückten Ideen, mit diesem Wahnsinn, mit diesem Exzess, der dazu führt, dass die ganzen Nationen verwirrt sind. Und damit wollen wir jetzt schließen mit einem letzten Gedanken. Woher kennen wir den Ausdruck Völker, Nationen, Stämmen und Sprachen? Wir kennen das Offenbarung 10, ganz genau, schlagen wir mal ganz kurz auf, Offenbarung 10. Offenbarung 10, und dort Vers 11. Offenbarung 10 Vers 11 sagt, und er sprach zu mir, du sollst nochmals weissagen, über viele Völker und Nationen und Sprachen und Könige. Könnt ihr euch an Offenbarung 10 noch erinnern? Was hatte Johannes gerade gegessen? Das Büchlein, das war ein Symbol für das Buch Daniel. Wann hatte er es gegessen? Wann hatte Johannes das Buch Daniel gegessen? Wann war die Enttäuschung? 1844. Und dann sagt er am Ende, du sollst nochmals weissagen. Das heißt, letzter Zeitplan für heute. 1844, die große Enttäuschung. Jesus geht ins Allerheiligste und Gott sagt in Offenbarung 10, Vers 11, nochmals weissagen, nochmals predigen. Was soll gepredigt werden? Was soll gepredigt werden? Daniel, das Buch Daniel. Prophetie, Jesus kommt bald, die Bibel, das Gesetz Gottes. Und wo wird uns die Erfüllung davon gezeigt in der Offenbarung? Wo wird gezeigt, wie gepredigt wird allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen? Offenbarung 14, Vers 6. Und was heißt es dort? Und damit werden heute alle Linien zusammenkommen. Einen anderen Engel, hoch oben im Himmel fliegen, der hatte das ewige Evangelium. Und was sagt er dann? Jeder Sprache, jedem dazu. Was sagt er? Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Richters ist gekommen. Und betet den an, der gemacht hat Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen. Und jetzt, letzte Minute, zwei Minuten noch. Dann sind wir fertig. Denkt noch einmal ganz scharf nach. Hat Satan gewusst, dass nach 1844 die dreifache Botschaft gepredigt wird? Ja oder nein? Er hat es gewusst. Er wusste, das ist die Stunde des Gerichts. Er konnte Mathematik. Er wusste, 1844 geht es los. Und er wusste, seit 1844 wird allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen gepredigt. Fürchtet Gott, das heißt, habt Abstand von Bösen. Gebt ihm die Ehre. Nehmt seinen Charakter an. Die Stunde seines Gerichts ist gekommen, 1844. Das Gesetz Gottes ist der Maßstab im Gericht. Wir müssen das ganze Gesetz Gottes halten, inklusive Sabbat. Und betet den an, der gemacht hat Himmel und Erde, das heißt Schöpfung. Richtig? Hat der Satan Angst davor gehabt? Hat er Angst davor gehabt, dass alle Nationen, Völker, Stämmen und Sprachen das ewige Evangelium im Endzeitkontext hören? Ja, er musste etwas unternehmen. Was musste er unternehmen? Er musste dafür sorgen, dass alle Nationen, Völker, Stämmen und Sprachen etwas... Was ist das Effektivste? Er kann es nicht verhindern. Er weiß, wenn es in der Bibel steht, kann er es nicht verhindern. Was kann er nur tun? Er kann etwas anderes dazulegen, was mehr Aufmerksamkeit erregt. Und wann sollte das kommen? Vorher oder hinterher? Vorher. Denn wenn es vorher kommt, das was ich zuerst gehört habe, wird mir wahrscheinlich länger bei mir bleiben. Also, wann war die Französische Revolution? 1789 bis 1798, wie auch immer. Dieser kurze Zeitraum. Ist die Französische Revolution... und könnt ihr sehen, wie die Französische Revolution mit ihrem Anliegen eigentlich die dreifache Engelsbotschaft im Vorhinein attackiert. Die Engelsbotschaft sagt, fürchtet Gott. Was sagt die Revolution? Es gibt keinen Gott und wenn es einen gibt, wollen wir ihn lästern. Wir beten Tänzerinnen an. Gebt ihm die Ehre. Nein, wir geben unserem Verstand die Ehre. Wir beten die Göttin der Vernunft an. Wir fallen vor nackten Frauen nieder. Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Das heißt, Gottes Gesetz richtet jeden Menschen. Nein, wir haben unsere Menschenrechte. Sie ersetzen die zehn Gebote. Die Stunde umbetet den, der gemacht hat, Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen. Nein, Lamarck sagt, wenn die Giraffe sich nur anstrengt, wird sie mit jeder Generation ein bisschen größer und sie verändert sich Stück für Stück. Das war der Same für Darwin, zu der Zeit zu sagen, Gott hat gar nicht geschaffen. Ihr könnt sehen, wie all die Dinge, die hier entstanden sind, nicht einfach zufällig jemand etwas entdeckt hat, auf eine komische Idee kam, sondern wie Satan versucht hat, das Denken der Welt so sehr zu benebeln, dass wenn diese Botschaft kommt, alle sagen, Moment mal, das ist ja mittelalterlich, das ist schon überholt durch die neuesten Entwicklungen der Philosophie und durch die neuesten Entwicklungen der modernen Geschichtsschreibung. Das ist nicht mehr absurd, Gott zu fürchten. Wir sind schon darüber hinaus. Wir haben schon den Säkularismus, wir haben jetzt schon den Atheismus, wir haben jetzt schon was auch immer. Was Schöpfung, haben wir mittlerweile schon abgelegt. Wir wissen jetzt, es gab eine Evolution. Was die Gebote Gottes, brauchen wir nicht. Wir haben jetzt mittlerweile die Menschenrechte. Hätte es die Französische Revolution nicht gegeben, diese Botschaft hätte viel mehr Kraft gehabt, weil viele Menschen mit all den Dingen, die hier standen, bis dazu kein Problem hatten. Sie hatten geglaubt, die zehn Gebote sind richtig, sie hatten geglaubt, Gott hat die Welt geschaffen, sie haben geglaubt, man muss Gott fürchten. Diese Botschaft hätte viel mehr Menschen sofort erreicht, wenn nicht durch dieses Ereignis viele Menschen plötzlich eine neue Richtung gedacht haben. Und Satan hat versucht, dieses Ereignis so groß zu machen, mit so viel Aufwand, Revolution, Blut und Sensation, damit alle, was steht im Text, alle Nationen, Völker, Stämmen und Sprachen schauen dorthin. Damit selbst diejenigen, die nicht direkt von der Revolution betroffen sind, doch durch das Anschauen, was sagt die Liebe? Durch Anschauen werden wir verwandelt. Je mehr sich die Nationen der Welt damit beschäftigt haben, ihr wisst vielleicht, dass die Musik, die dort gespielt worden ist, in alle Welt importiert worden ist. Alle Leute wollten jetzt plötzlich französische Musik hören, französische Literatur hören, französische Philosophen waren in. Alle Freidenker, die ganzen Führer der Gesellschaft haben hiermit sympathisiert und haben das Stück für Stück ideenmäßig in alle anderen Länder übertragen, sodass als diese Botschaft kam, sie als altmodisch galt und bis heute noch als hinterweltlerisch. Dabei ist sie nicht hinterweltlerisch, sie ist eigentlich genau in dem, was schon immer da gewesen ist, genau der Zielpunkt, aber Satan hat es geschafft, einen Gegeneinfluss auszuüben. Und weil dieser Gegeneinfluss zu tun hat mit Gewalt, mit Masse, mit Unterhaltung, mit nackter Haut, ist er ziemlich erfolgreich. Das ist der Grund. Und weil die Französische Revolution etwas verbindet, was fast alle angreift. Es verbindet die Masse, nackte Haut und Gewalt, was viele niedrige Gesellschaftsschichten anspricht, mit hohen intellektuellen Menschenrechten, Freiheit, Gleichheit, Philosophie, was dann die Elite anspricht. Das war ein Cocktail für alle Gesellschaftsschichten. Und sie haben ihn alle geschluckt. Und deswegen ist die dreifache Engelsbotschaft so wichtig, weil es gibt nichts auf der Welt, was das aufhalten kann, als das hier. Seht ihr in Offenbarung 10 und 11 geht es nicht einfach nur um Geschichtsereignisse und der Kampf gegen die Bibel und ein bisschen Französische Revolution. In diesen beiden Kapiteln geht es um einen Kampf. Um das, was Gott vorhat, wer die Welt vorbereiten will auf die Wiederkunft und wie Satan versucht hat durch Geschichtsereignisse und durch neue Philosophien die Welt zu täuschen. Und wir könnten weitergehen und weitergehen und weitergehen. Aber wir lassen es hierbei bleiben. Könnt ihr das sehen, wie Französische Revolution und dreifache Engelsbotschaft zusammenhängen? Könnt ihr sehen, wie der Satan das gemacht hat? Und warum die Bibel das aufgeschrieben hat? Es gibt so viele Revolutionen, die in der Bibel nicht stehen. Es steht nichts über die Revolution in Kuba oder nichts über die Revolution in Sparta. Aber es steht etwas über die Revolution in Frankreich aus diesem Grund. Weil es nicht einfach nur eine Revolution war, sondern weil Satan hier ein Experiment gemacht hat, wie er in kurzer Zeit so viele wie möglich neue Ideen, die irgendwie das Minimieren in die Welt posaunt hat. Und die Bibel sagt in Vers 9, das ist unser heutiger Hauptpunkt, die Nationen, die Stämme und Völker haben alle hierauf geschaut und haben mehr oder weniger das angenommen. Und wir haben ja gesehen, bis heute sind diese Dinge, die hier passiert sind, immer noch Ballast unserer Gesellschaft. Okay, das war heute viel Geschichte, oder? Aber ich hoffe, ihr konntet ein bisschen was sehen und ihr habt ein bisschen was verstanden von dem, was uns die Bibel sagen möchte. Nächste Woche werden wir weitermachen. Nächste Woche werden wir wieder mehr in der Bibel Vers zu Vers studieren. Dann werden wir uns in Vers 10 aufhalten und dann wieder spannende Dinge sehen über das, was passiert. Und freut euch auf die Verse danach. Das wird wirklich sehr, sehr spannend. Wollen wir uns also vornehmen, wenn wir die drei Engelsbotschaft verkündigen, dass wir wissen, warum viele Menschen sie ablehnen. Und wir sie nicht verurteilen, sondern verstehen, sie sind bisher immer nur falschen Einflüssen ausgesetzt, die Satan bewusst gesetzt hat. Wir müssen verstehen, warum sie es erstmal ablehnen und einen Weg finden, um sie wieder zu erreichen. Wollen wir noch zusammen beten? Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir heute sehen können, dass du der Herr der Geschichte bist. Dass wir sehen konnten, dass was aufgeschrieben ist in der Bibel nicht einfach nur so dasteht, sondern dass es einen bestimmten Zweck erfüllt. Und uns zeigen möchte, wie verschiedene Dinge in der Geschichte gegeneinander kämpfen und bis heute ihre Auswirkungen haben. Wir sehen heute noch den Kampf zwischen der dreifachen Engelsbotschaft und dem, was in Frankreich um 1800 herum erfunden, zusammengefasst und in die weite Welt hinaus gespült worden ist. Wir sehen viele dieser Dinge immer heute noch und sie tangieren uns ganz persönlich. Und wir kämpfen vielleicht mit einigen dieser Dinge, die dort erfunden worden sind und verbreitet worden sind. Und wir möchten dich bitten, dass wir sehen, dass die dreifache Engelsbotschaft dazu da ist, um all diese Dinge wieder kaputt zu machen und deine Wiederkunft vorzubereiten. Dass du in unserem Leben regierst. Wir möchten dich bitten, dass du uns zeigst, wo wir noch Dinge haben, die wir überwinden müssen und dass du uns die Kraft schenkst, das zu tun. Amen. Dann sehen wir uns nächste Woche wieder auf der Internetseite.


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