In dieser Predigt wird Offenbarung 13, Vers 7 Vers für Vers analysiert und mit anderen biblischen Texten, insbesondere aus dem Buch Daniel, verglichen. Christopher Kramp beleuchtet die historische Erfüllung der Prophezeiungen im Mittelalter und während der Französischen Revolution. Er erklärt, wie das Papsttum und spätere Mächte Krieg gegen die Heiligen führten und Macht über Nationen erlangten. Die Predigt betont die Bedeutung des Gesetzes Gottes als zentralen Punkt des Konflikts und zeigt die Parallelen und Gegensätze zwischen dem Wirken des Antichristen und dem Christi auf.
07.01.2014 – Offenbarung 13,7
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] Hallo zu unserer allerersten Folge des Offenbarungsseminars im Jahre 2014. Und damit beginnen wir jetzt das siebte Jahr, in dem wir die Offenbarung studieren. Obwohl 2008 nur ein kleiner Ausschnitt war, nämlich von Oktober bis Dezember, ist es das siebte Jahr, in dem wir das jetzt schon tun. Mal sehen, wie viele Jahre wir noch brauchen werden. Wir haben es schon über die Hälfte geschafft, nicht wahr?
[0:29] Wir sind auf Offenbarung 13, wir wollen heute Offenbarung 13, Vers 7 betrachten. Und bevor wir das tun, wollen wir, wie jeden Abend, ein Gebet sprechen. Dadurch allen, wo es möglich ist, dazu niederzuknien und dann starten wir mit dem Studium.
[0:43] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für das Buch der Offenbarung. Wir danken dir, dass wir daraus wertvolle Informationen für unsere Zeit entnehmen können und auch wertvolle Anregungen für unsere Beziehungen zu dir. Wir möchten dich bitten, dass, wenn wir jetzt dein Wort studieren, du uns Weisheit schenkst, dass du uns Freude schenkst und dass wir dich erkennen können in dem, was wir sehen und lesen. Dank dafür, Jesus, von ganzem Herzen. Amen.
[1:17] Wir sind immer noch in Offenbarung 13, jenem besonders bekannten und populären Kapitel über den Antichristen, über das Papsttum im Mittelalter. Und wir sind jetzt in Vers 7 angelangt, nachdem wir die letzten beiden Male in Vers 5 und 6 die Lästerung angeschaut haben, könnt ihr euch erinnern? Und die Lästerung gegen Gott und gegen das Zelt und gegen den Namen und die im Himmel wohnen, wollen wir heute zu Vers 7 gehen.
[1:44] Wir lesen gemeinsam in Offenbarung 13, Vers 7: „Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden. Und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jedes Volk, Stamm, jede Sprache und jede Nation.“
[2:09] Das ist, denke ich, wahrscheinlich nicht der schwerste Vers der Offenbarung, relativ eindeutig. Aber wir wollen trotzdem einige Dinge hier anschauen und vielleicht auch noch vertiefen. Zunächst einmal, woher kommt diese Formulierung, oder welcher Bibeltext sagt fast das Gleiche? „Es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden.“ Gibt es einen anderen Bibeltext, der eine fast ähnliche Formulierung verwendet, über die gleiche Zeit, mit der gleichen Macht und dem gleichen Inhalt?
[2:41] Offenbarung 11, kommen wir gleich dazu. Erstmal gehen wir zu Daniel 7. Daniel 7 ist sicherlich die allerdeutlichste Parallele. Welchen Vers habt ihr denn da im Hinterkopf gehabt? Ja, schauen wir mal Daniel 7 an. Daniel 7, Offenbarung 13, wie wir jetzt schon ganz oft gesehen haben, sind ganz, ganz, ganz eng verknüpft. Also Offenbarung 13 ist fast wie eine Weiterführung von Daniel 7.
[3:08] Schauen wir mal Vers 21 an. Da haben wir nämlich: „Ich schaute, wie dieses Horn Krieg führte mit den Heiligen und sie überwand.“ Also das ist fast, Offenbarung ist fast ein Zitat davon. Also das ist einer der Verse, die so deutlich machen, dass das kleine Horn von Daniel 7 das Tier aus Offenbarung 13 sein muss, das Papsttum. Haben wir schon tausend Mal jetzt angeschaut, nur nochmal für euch hier zur Bestätigung.
[3:32] Und in Vers 25 haben wir eine ähnliche Formulierung: „Und er wird freche Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben.“ Das ist auch ein ähnlicher Gedanke, dass sie vernichtet werden. Und er wird danach trachten, Zeit und Gesetz zu ändern. Und dann haben wir auch die Idee, dass etwas um seine Gewalt gegeben wird. Haben wir die Idee in Offenbarung auch? Offenbarung 13, da hieß es, wie war das ausgedrückt, dass etwas um seine Gewalt gegeben wird? „Ihm wurde Vollmacht gegeben über die Nationen und Stämme und so weiter.“ Und hier heißt es: „Sie werden in seine Gewalt gegeben für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.“ Das heißt, dieser Vers in Offenbarung 13, Vers 7 spielt zu welcher Zeit? Genau im Mittelalter, von genau bis 1798. Also durch diese Verbindung zu Daniel 7, Vers 25 können wir wissen, ihm wurde Vollmacht gegeben über die Völker ist eine genaue Entsprechung der 1260 Jahre.
[4:42] Aber es gibt noch andere Verse im Buch Daniel, die auch von der selben Zeit sprechen, auch den selben Gedanken ausdrücken und noch zusätzliche Informationen geben. Schaut mal mit mir in Daniel 8. Wo in Daniel 8 wird etwas gesagt darüber, dass die Heiligen vernichtet werden durch das kleine Horn? Ja, danke schön, sehr gut. In Vers 24 und Vers 25. Da haben wir genau solche Verse auch.
[5:13] Vers 24 heißt es: „Und seine Macht wird stark sein, aber nicht in eigener Kraft.“ Warum war die Macht des Papsttums stark, aber nicht in eigener Kraft? Überlegt mal kurz. Ja, warum waren sie stark, aber nicht in eigener Kraft? Genau. Weil das Papsttum war nie ein großes Weltreich. Selbst in der größten Ausdehnung war das nur so ein kleiner mittelitalienischer Staat. Es war deswegen so stark, weil, wenn der Papst „Hü“ geschrien hat, haben die französischen Armeen „Hü“ gemacht. Und wenn der Papst „Ho“ geschrien hat, haben die spanischen Armeen „Ho“ gemacht. Ja, also die Idee ist, das Papsttum hat die ganzen europäischen Armeen auf sich gehabt. Ja, es war stark, aber nicht in eigener Kraft, sondern durch die Könige, die mit der Hurerei getrieben haben.
[6:10] Es heißt weiter: „Er wird ein was anrichten? Was für ein Verderben? Ein erstaunliches Verderben anrichten, und sein Unternehmen wird ihm gelingen, und er wird starke Verderben und das Volk geheiligt.“ Also hier haben wir auch nochmal diesen Gedanken, dass das Papsttum eine ganze Zeit lang erfolgreich sein wird. Und zwar, was wir hier lernen, nicht durch eigene Kraft, sondern durch andere Kraft. Übrigens, wisst ihr, wenn man über die Inquisition spricht, das ist eines der Hauptargumente der katholischen Kirche: „Wir haben es ja gar nicht gemacht, das war die zivile Macht, das waren die Kaiser.“ Denn die Urteile sind immer vollstreckt worden von der zivilen Macht. Also Beispiel, wenn Jan Hus in Konstanz verbrannt worden ist, dann ist er von einem Kirchentribunal verhört worden, von einem Konzil. Und als das Konzil gesagt hat: „Du bist Ketzer“, dann hat das Konzil den Ketzer Jan Hus genommen und hat ihn in die staatliche Gewalt übergeben. Und dann war es die staatliche Gewalt des Deutschen Römischen Reiches, das ihn umgebracht hat. Und das ist in der Bibel vorhergesagt.
[7:14] Ja, Vers 25: „Und wegen seiner Klugheit, und weil ihm der…“ Übrigens, bevor wir weiterlesen, das bedeutet, wenn sich das am Ende wiederholt, dass wir davon ausgehen sollten, dass das Papsttum wiederum andere Nationen benutzen wird, um seine Ziele durchzusetzen. Es war noch niemals eine eigene militärische Macht, es hat immer andere benutzt.
[7:35] Vers 25: „Und wegen seiner Klugheit, und weil ihm der Betrug in seiner Hand gelingt, wird er sich in seinem Herzen erheben, und viele in ihrer Sorglosigkeit verderben. Und er wird gegen den Fürsten der Fürsten auftreten, aber ohne Zutun von Menschenhand zerschmettert werden.“ Also er wird viele verderben. Hat jemand ein anderes Wort? Bei mir steht „und viele in ihrer Sorglosigkeit verderben“. Hat jemand eine andere Übersetzung? Was habt ihr? „In Frieden“ oder „unversehens“. Genau. Also „unversehens“ ist auch dieses so plötzlich. Aber „in Frieden“ ist das Elberfelder. Ach so, genau. Also manche Übersetzung, auch die englische King James, oder auch in der Schlacht, in der… unten in der Anmeldung heißt auch „im Frieden“. Das heißt, die Idee ist also, wenn ich Krieg erkläre und sage, hey, ich erkläre, also wenn, wenn Deutschland Polen den Krieg erklärt, ja, oder umgekehrt, dann können sich beide darauf einrichten. Aber wenn Deutschland Polen angreift, ohne Krieg zu erklären, dann vernichtet man sie im Frieden, sozusagen. Ja, sie sind sorglos, unversehens, ohne dass sie das geahnt haben, unerwartet. Genau. Das passt das gut zusammen. Unerwartet. Das heißt, das Papsttum schlägt unerwartet zu, ja, und es vernichtet dort, wo man es eigentlich nicht erwartet hätte, gläubige Christen.
[9:08] Und jetzt gehen wir noch zu einem Kapitel in Daniel, wo wir noch mehr darüber lernen können, und zwar in Daniel Kapitel 11. Also das ist ein bisschen stiefmütterlich behandelt, meistens, aber wir wollen heute ein bisschen mehr hineinschauen. In Daniel 11, Vers 31, da geht es jetzt um diese kleine Hornmacht, die jetzt hier in Daniel 11 nicht mal kleines Horn ist, sondern der König des Nordens. Ihr wisst, es gibt in Daniel 11 den König des Nordens und den König des Südens, und das zieht sich durch ganz Daniel 11 durch. Das geht los bei den Diadochen, da gibt es den König des Nordens, den König des Südens, und dann kommt das Römische Reich, und dann ab Vers 31 kommt die Zeit des Mittelalters, wo der König des Nordens das Papsttum ist.
[9:50] Schauen wir mal, Vers 31: „Es werden auch von seinen Truppen zurückbleiben und das Heiligtum, die Zuflucht, entweihen und das Beständige abschaffen und den Gräuel der Verwüstung aufstellen.“ Das ist identisch mit dem, was in Daniel 8 beschrieben wird über das kleine Horn. Dann kommt Vers 32: „Und er wird die, welche gegen den Bund freveln, durch Schmeicheleien zum Abfall verleiten.“ Also wodurch kommt der Abfall? Durch Schmeicheleien, ja, durch politische Mittel.
[10:19] Die Leute aber, das ist ein ganz, ganz toller Vers, der hier steht. Die Leute aber, die ihren Gott kennen, werden festbleiben und handeln. Zu Beginn des Mittelalters, oder zu Beginn dieses päpstlichen Abfalls, gibt es zwei Gruppen. Die einen, die sich durch Schmeichelei verleiten lassen: „Du kriegst das und jenes, und ich gebe dir das, wenn du mitmachst, und weltliche Ehre und Geld.“ Und dann gibt es aber Leute, die bleiben fest. Und warum bleiben die Leute fest, die festbleiben? Weil sie ihren Gott kennen. Das ist das Geheimnis auch für die Endzeit. Die Leute, die ihren Gott kennen, nicht nur wissen, dass es einen Gott gibt, sondern die ihren Gott kennen, die bleiben fest. So ist es damals auch gewesen.
[10:56] Und dann schaut man, wie es weitergeht, Vers 33: „Und die Verständigen im Volk werden die vielen unterweisen.“ Das heißt, es gibt einige wenige, die verständig sind, die die Prophezeiung kennen, die wissen, dass das vorhergesagt ist, die wissen, was die Wahrheit ist. Und wie hat sich das historisch erfüllt, dass die vielen, dass die Weisen, die Verständigen, die vielen unterweisen werden? Wie hat sich das erfüllt? Wenn Waldenser und Albigenser und andere kilometerweise gewandert sind, um in fernen Ländern die Wahrheit so unter dem Ladentisch quasi weiterzugeben.
[11:38] „Sie werden aber eine Zeit lang dem Schwert, dem Feuer, der Gefangenschaft und der Plünderung unterliegen.“ Da muss man nicht lange drüber reden, was da passiert ist. Diese treuen Verkündiger der Wahrheit sind ermordet worden, verbrannt worden, in Gefangenschaft gebracht worden und sind geplündert worden. Buchstäblich, hat sich alles buchstäblich erfüllt.
[11:51] Vers 34: „Und im Unterliegen werden sie ein wenig Hilfe erlangen.“ Und das gefällt mir, und das ist besonders interessant, und das werden sich viele heuchlerisch an sich hängen. Auch das ist passiert, nicht wahr? Dass viele vorgegeben haben, an die Wahrheit zu glauben, und dass auch unter den Waldensern und später den Reformatoren nicht jeder ein wahrer Waldenser und ein wahrer Reformator war.
[12:24] Vers 35: „Und auch von den Verständigen werden etliche unterliegen, damit unter ihnen eine Läuterung geschehe, eine Sichtung und Reinigung bis zur Zeit des Endes. Denn es wird bis zur bestimmten Zeit.“ Wann ist die Zeit des Endes? 1798. 1844 ist in der Zeit des Endes, ja. Aber 1798 ist der Beginn, wo die Zeit des Endes beginnt, nicht wahr? Bis dahin sollen sie also verfolgt werden und unterliegen. Das heißt, für über 1000 Jahre war das Volk Gottes eigentlich immer am Verlieren. Immer am Verlieren, Verlieren, Verlieren. Denn die Prophetie hat ja gesagt, das kleine Horn würde die Heiligen überwinden, richtig?
[13:04] Jetzt kommt der interessante Gedanke: Das sollte nur bis 1798 so sein. Nur bis 1798. Gottes Volk soll nicht immer verlieren, Gottes Volk soll auch mal gewinnen. Und in der Endzeit soll Gottes Volk gewinnen, nicht wahr? Obwohl sie natürlich auch verfolgt werden. Das natürlich.
[13:31] Genau, wir gehen noch ein bisschen weiter und schauen uns mal folgendes an. Jemand hat von euch Offenbarung 11 angesprochen, wer war das? Wo kommt Offenbarung 11 hier ins Spiel? Welchen Vers hattest du denn im Hinterkopf?
[13:45] Genau, so ein bisschen haben wir das in Vers 2 auch, ja? Offenbarung 11, Vers 2. „Aber den Vorhof, der außerhalb des Tempels ist, lass aus, wir wissen nicht, denn er ist den Heidenvölkern übergeben worden und sie werden die heilige Stadt zertreten.“ Ja, das auch hier. Besiegen, überwinden, ja? Kaputt machen, 42 Monate lang. Immer wieder haben wir diese Zeit, wo wir sagen, dass für diesen Zeitraum der 1260 Jahre Gottes Volk im Unterliegen waren. Sie waren immer in der Minderzahl, sie waren immer, ja, verfolgt und besiegt.
[14:40] In Vers 7 und 8 haben wir einen ganz interessanten Parallel. Schauen wir mal Vers 7 und 8 an. In Offenbarung 11, Vers 7 und 8 heißt es: „Wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, mit ihnen Krieg führen und sie überwinden und sie töten. Und ihre Leichname werden auf der Straße der großen Stadt liegen, die im geistlichen Sinn Sodom und Ägypten heißt, wo auch unser Herr gekreuzigt worden ist.“ Spricht das von der Zeit des Mittelalters? Das war die französische Revolution. Könnt ihr euch erinnern, wer wird hier umgebracht? Die zwei Zeugen. Und die zwei Zeugen sind? Altes und Neues Testament. Von wem? Von dem Tier, das herauskommt, nicht wahr? Das ist der Atheismus der französischen Revolution. Und trotzdem wird die selbe Formulierung verwendet: „Krieg machen.“
[15:30] Denkt mal drüber nach. Im Mittelalter macht das Papsttum Krieg gegen die Heiligen, gegen die Waldenser, die Albigenser, die Reformatoren. Später macht das atheistische Frankreich Krieg gegen die Bibel. Übrigens, wie hat man Krieg gegen die Bibel gemacht? Man hat sie versucht, wie hat man sie versucht zu vernichten? Erstmal hat man sie verboten, dann hat man sie verbrannt. Was hat man mit den Waldensern vorgemacht im Mittelalter? Erstmal hat man sie verboten, dann hat man sie verbrannt. Das heißt, dieselbe Methode wird immer wieder angewandt. Es ist immer die gleiche Methode: Verbieten, zerstören, besiegen, umbringen, ausrotten.
[16:15] Ich meine, geistlicher Kampf ist ja, wie meinst du geistlicher Kampf? Ja, die Erleichterung des französischen Stabils, die geistlich besprochenen Sodom und Ägypten. Also auch geistlich vernichten.
[16:33] Ganz genau. Das ist ja sowohl in beiden Fällen immer ein geistlicher Kampf, letztendlich. Denn wenn man gegen die Bibel kämpft, ist das ein geistlicher Kampf, selbst wenn man sie buchstäblich vernichtet. Hier ist damit ja auch gemeint, dass Sodom und Ägypten nicht buchstäblich Sodom und Ägypten sind, sondern geistlich, also im übertragenen Sinne. Dass es um den geistlichen Gehalt von Sodom geht und den geistlichen Gehalt von Ägypten. Und damit ist natürlich die Bibel auch geistlich kaputt gemacht worden, ganz klar, durch den Atheismus.
[17:03] Wo kommt noch das Wort Kampf vor oder Krieg in der Bibel, in der Offenbarung? Wo gibt es noch einen Krieg? Also wir haben gesehen den Krieg des kleinen Horns im Mittelalter, in Offenbarung 12, Vers 7. Übrigens, wer hat, ist da auch derselbe Kampf? Also im Mittelalter hatten wir Papsttum gegen die Heiligen. In Offenbarung 11 haben wir Französische Revolution gegen die Bibel. Haben wir so einen ähnlichen Kampf in Offenbarung 12, Vers 7 auch? Michael und seine Engel. Da haben wir den Urkampf. Michael kämpft gegen den Drachen. Übrigens, wer gewinnt dort? Michael gewinnt. Das ist interessant. Worum geht es in diesem Kampf dort zwischen Michael und dem Drachen? Warum? Wegen dem Gesetz. Es ging um das Gesetz.
[17:55] Und wir können das noch nachvollziehen, wenn wir Vers 17 anschauen. In Vers 17 haben wir: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übrigen von ihrem Samen, die die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu Christi haben.“ Von welchem Kampf ist hier die Rede? Gegen die letzte Gemeinde. Also wir haben jetzt vier Kriegsphasen. Wir haben den Krieg zwischen Satan und Christus im Himmel. Wir haben den Krieg zwischen Gottes Gemeinde und dem Papsttum im Mittelalter. Wir haben den Krieg zwischen der Französischen Revolution und der Bibel Ende des 18. Jahrhunderts. Und dann haben wir den Kampf Satans gegen die Endzeitgemeinde.
[18:31] Was haben alle vier Kriege gemeinsam? Es geht immer um das Gesetz Gottes. Im Himmel ging es um das Gesetz Gottes. Im Mittelalter ging es darum, dass das Papsttum Zeit und Gesetz ändern wollte. In der Französischen Revolution hat man was eingeführt? Die Menschenrechte, anstatt der zehn Gebote. Und was wird in der Endzeit sein? Sonntagsgesetz. Es sind immer kleine Unterschiede in der konkreten Ausformung. Es ist immer dasselbe Prinzip. Es geht immer um das Gesetz Gottes. Die ganze Bibel kann beschrieben werden als der Krieg über das Gesetz Gottes. Und je nachdem, wie man sich zum Gesetz Gottes stellt, stellt man sich auf eine der beiden Kampfesseiten.
[19:23] In Offenbarung 13, Vers 7 heißt es ja: „Es wurde ihm Vollmacht gegeben über jedes Volk, Stamm, jede Sprache und jede Nation.“ Diese Formulierung ist ja nicht ganz ungewöhnlich, oder? Wo kennen wir die noch her? Matthäus 24, Vers 14, da heißt es zumindest: „Und dieses Evangelium vom Reich wird in aller Welt gepredigt werden, zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“ Da geht es darum, dass wir alle Völker, genau. Sowohl Gott als auch der Satan haben das Ziel, die ganze Welt zu erreichen.
[20:08] Wir kommen jetzt zu Offenbarung 14, Vers 6. Vorher schaut man mit mir noch in Offenbarung 11, Vers 9. „Und viele aus den Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen werden ihre Leichname sehen, dreieinhalb Tage lang. Und sie werden nicht zulassen, dass ihre Leichname in Gräber gelegt werden.“ Um wen geht es um die Leichname? Die Leichname von? Von der Bibel. Weiß jemand noch, wann das gewesen ist, was diese dreieinhalb Tage bedeuten? Schon ein bisschen her, dass wir das behandelt haben. Das war glaube ich im Jahre 2011. Genau, das waren dreieinhalb Jahre am Ende des 18. Jahrhunderts, während der Französischen Revolution. Dreieinhalb Jahre, wo die Bibel verboten war und im ganzen Land die ganze Religion ausgelöscht war.
[21:19] Und die Bibel sagt, dass alle Nationen und Stämme und Völker sich darüber freuen werden. Vers 10 auch: „Und die auf der Erde wohnen, werden sich über sie freuen und frohlocken und werden ein Geschenk schicken, weil diese zwei Propheten jene gequält hatten, die auf der Erde wohnen.“ Warum haben sich wohl die Völker und die Menschen so sehr gefreut, als die Bibel so in den Dreck gezogen worden ist, während der Französischen Revolution? Denkt mal scharf nach. Das stimmt, aber jetzt auch mit dem Bewusstsein, was wir gerade in Offenbarung 13 gelesen haben. Warum haben die Menschen während der Französischen Revolution, die Völker, Nationen und Stämme sich so sehr gefreut, als sie gesehen haben, was mit der Bibel passiert? Was hat dazu geführt?
[22:07] Sie haben sich gegen die Kirche gewehrt? Ja. Was haben wir gerade in Offenbarung 13? Okay, vielleicht ist meine Frage etwas seltsam. Ich verstehe schon. Schaut mal in Offenbarung 13, Vers 7. Lass mal deine Finger in Offenbarung 11 und dann gehen wir zu Offenbarung 13, Vers 7. „Es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden. Und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jedes Volk, Stamm, jede Sprache und jede Nation.“
[22:25] Jetzt ist es nochmal Offenbarung 11, Vers 9: „Und viele aus den Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen werden ihre Leichname sehen, dreieinhalb Tage lang. Sie werden nicht zulassen, dass ihre Leichname in Gräbern gelegt werden.“ Welches dieser beiden Verse hat sich zuerst erfüllt? Offenbarung 13, Vers 9. Das heißt, zuerst hatte das Papsttum volle Macht über Völker, Nationen und Stämme. Und dann, als die Macht vorbei war, haben die Völker und Stämme sich gefreut, als die Bibel in den Dreck gezogen worden ist.
[23:10] Welche Schlussfolgerung können wir daraus ziehen? Dass es zum Ende auch so sein wird, ja?
[23:21] Ja, die Menschen haben sich ja in der Franzosen-Revolution auch gegen den Papst gewandt, nicht wahr? Aber trotzdem können wir eine Sache lernen. Im Mittelalter, ja? Im Mittelalter. Nicht bei der Franzosen-Revolution, da waren sie Atheisten.
[23:54] Also was muss passieren, damit ein Mensch, der einigermaßen klar denken kann, ein Buch, egal ob er es glaubt oder nicht, ein antikes Buch verbrennt? Mir ist das ein bisschen merkwürdig, oder? Schaut, was ich damit versuche, euch, oder worauf ich hinaus wollte, ist, wie lange hat das Papsttum Kontrolle über die Menschen gehabt? 1260 Jahre. Und 1260 Jahre Kontrolle über die Menschen hat dazu geführt, dass die Menschen dann sogar bereit waren, die Bibel zu kreuzigen oder zu verbrennen. 1260 Jahre lang hat man sie zwar gelehrt, die Bibel ist ein heiliges Buch, aber die Kontrolle, die das Papsttum ausgeübt hat, hat so ihr Denken geformt, dass sie dann von nichts mehr zurückgeschreckt sind. Es waren jene Völker und jene Menschen, die vom Papsttum kontrolliert waren, die dann diese ganzen Gräuel begangen haben.
[25:01] Was will ich damit sagen? Ein langer Zeitraum päpstlicher Vorherrschaft bereitet die Menschen vor, die größten Gräuel zu begehen, auch wenn sie sich am Ende selbst gegen das Papsttum wenden.
[25:15] Genau. Das heißt, die Idee ist, diese Vollmacht, die das Papsttum ausübt, hat die Menschen in ihrem Denken, in ihren Werten, in ihrer Kultur geformt. Und zwar negativ, sehr, sehr negativ. Und als dann irgendwann das explodiert ist, war da nichts Gutes mehr in ihnen, sozusagen.
[25:41] Okay, was sind praktische Lektionen dafür? Dass viele Dinge, die, schau, die Französische Revolution war sehr kurz, oder? Aber sehr viel ist in kurzer Zeit passiert. Aber die Vorbereitung dafür, sozusagen die geistliche, ging über Jahrhunderte. Wir fragen uns, wie kann das sein? Man könnte sie anders fragen, muss man Gedanken ordnen. Wie können Völker wie die Franzosen, die Jahrhunderte christlich gewesen sind, plötzlich die Bibel verbrennen? Wir fragen uns vielleicht auch, wie werden Menschen, die jetzt seit Jahrzehnten hier in Deutschland in Frieden leben, in Demokratie, plötzlich andere verfolgen? Aber ein langer Zeitraum einer bestimmten Propaganda, einer bestimmten Denkweise, die aufoktroyiert wird, transformiert im Geheimen. Und plötzlich tun dann die Menschen Dinge, von denen man niemals geglaubt hat, dass es möglich ist, weil der Sauerteig gewirkt hat. Das ist die Idee.
[26:35] Ganz genau. Sie kannten die Bibel nicht. Ja, die haben ja, und da konnte man ganz verstehen. Und darum müssen wir aufpassen, dass wir die Bibel wissen und Gottes Wort. Dann können sie uns nicht verstehen, weil wir Gott sind. Aber die meisten waren ja, so wie auch bei Papst und Leute, die wollten nur leben, gut und schön und anderen herrschen. Ja, und die anderen wollen ja auch herrschen. Und da haben sie zusammen geherrscht.
[27:10] Ganz genau. Ganz kurz noch ein, sehr wichtig, was du sagst. Schau mal in Offenbarung 17, Vers 15, wo wir diesen Gedanken noch weiter ausführen können. Offenbarung 17, Vers 15, dass nämlich das ganze Prinzip Babylon daran hängt, dass Leute ihn unterstützen. Schau mal in Offenbarung 17, Vers 15: „Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen.“ Babylon kann nur deswegen existieren, weil es Massen gibt, die sie unterstützen. Das war im Mittelalter so. Das Papsttum konnte nur existieren, seine Vorherrschaft ausüben, weil es dort Nationen gab, die sie unterstützt haben.
[27:53] Und deswegen hat Gott eine Botschaft an diese Menschen, diese Völker, diese Massen, diese Nationen, die eigentlich Babylon unterstützen, aber genauso gut auch Gott unterstützen könnten. Und deswegen sagt die Liebe, schau mal in Offenbarung 10, Vers 11. „Und er sprach zu mir: Du sollst nochmals Weissagen über viele Völker und Nationen und Sprachen und Könige.“ Das ist der Johannes, der gerade die Enttäuschung erlebt hat, nicht wahr? Das Buch war süß im Mund und bitter im Magen. Beispiel für die Adventbewegung, die ihre Enttäuschung erlebt hat und dann einen Auftrag bekommt. Und wo soll der Auftrag gehen an? Alle Nationen, Völker, Stämme und Sprachen. Das ist die Dreivölkerbotschaft.
[28:38] Offenbarung 14, jetzt kannst du kommen, Maria. Offenbarung 14, Vers 6: „Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, den auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk.“
[28:53] Jetzt Achtung. Oftmals ist es ja so, dass die Dreivölkerbotschaft mal beschränkt wird auf die erste Engelsbotschaft, nicht wahr? Weil da geht es ja um fürchte Gott, gib ihm Ehre und so weiter. Warum ist die zweite Engelsbotschaft von Babylon so wichtig? Ja, sie sollen erkennen, was da los ist. Warum? Denkt mal scharf nach, die Verse, die wir nacheinander gelesen haben. Warum muss man den Völkern und Nationen und Stämmen und Sprachen sagen, dass Babylon gefallen ist?
[29:21] Ja, falls der Titel steht. Weil die Völker, Nationen und Stämme und Sprachen wo sind? In Babylon. Denn die Völker sind ja die Wasser, die die Hure unterstützen. Das heißt, wenn ich also, also mein Ziel, mein Ziel sozusagen, mein Missionsziel sind die Völker, richtig? Aber die Völker sind in Babylon. Wenn ich also die Menschen wirklich erreichen will und ihnen helfen will, muss ich sie auch über das aufklären, wo sie sich gerade befinden.
[29:58] Ganz genau. Und weil das Papsttum Kontrolle ausüben möchte über die Völker, muss man sie davor warnen und sagen: „Hey, wollt ihr euch wirklich kontrollieren lassen? Wollt ihr wirklich eine Macht über euch haben, oder wollt ihr Jesus dienen?“ Deswegen muss man über Babylon sprechen. Wenn man nicht über Babylon spricht, sondern einfach nur sagt: „Naja, hab Jesus lieb, dort in Babylon“, dann täuscht man sie und verführt sie.
[30:24] Ja, bevor wir zum Ende kommen, ganz kurz noch, schaut mal in Offenbarung 7, Vers 9. Da wird uns nämlich gezeigt, dass dieses Bemühen zumindest teilweise Erfolg hat. Teilweise, weil natürlich nicht alle Menschen sich bekehren werden, aber doch so, dass sich Folgendes sagen lässt.
[30:46] In Offenbarung 7, Vers 9: „Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die, wer zählen konnte? Niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen.“ Ist nicht toll, dass es im Himmel nicht nur Deutsche und Italiener geben wird, sondern auch Brasilianer und Japaner und Koreaner und Chinesen und ich weiß nicht, alle, aus allen Völkern wird es Leute geben, aus allen Nationen. Das ist doch toll, oder? Also ist besonders toll für die, die in einem ganz kleinen Land leben, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist. Nein, aber das ist der Gedanke, dass der Auftrag, der in Offenbarung 14 gegeben wird, hier seine Erfüllung findet. Es hat alle erreicht.
[31:37] Letzter Gedanke, bevor wir schließen für heute, gehen wir zu Offenbarung 13 nochmal zurück. Offenbarung 13, Vers 7: „Es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden. Und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jedes Volk, Stamm, jede Sprache und jede Nation.“ Frage: Wo in diesem Vers ist Jesus? Damit wollen wir schließen. Seht ihr Offenbarung Jesu nicht, oder?
[32:08] Okay, Jesus in den Heiligen, ja, das stimmt, sehr gut. Also damit kämpft der Satan auch eigentlich gegen Jesus. Er kämpft ja nicht gegen uns, weil wir sind, wer wir sind, sondern weil Jesus in uns ist. Je mehr wir Jesus widerspiegeln, desto mehr kämpft er gegen uns. Sehr guter Gedanke. Wo noch? Wo kann man Jesus noch erkennen hier in diesem Vers?
[32:29] Okay, ja, genau. Also hier gibt es drei Dinge, nicht wahr? Hier geht es ja um den Antichristen. Was heißt Antichrist? Der Gegenchristus, aber auch der Stellvertreter, nicht wahr? Also das Gegenstück sozusagen, ja. Dieser Stellvertreter von Christus, der Gegenchristus, der falsche Christus. Er macht drei Dinge, nicht wahr? Er führt Krieg. Was macht er dann? Überwindet. Und dann? Hat er Vollmacht, ja. Also nochmal: Er führt Krieg, überwindet und er bekommt Vollmacht über alle Nationen.
[33:15] Jetzt könnte das sein, dass der Antichristus etwas tut, was auch der Christus tut. Führt Christus auch Krieg? Ja, und was ist der nächste Schritt? Er führt Krieg und überwindet und er bekommt Vollmacht. Genau in der Reihenfolge. Christus hat gekämpft im Himmel und dann auf der Erde. Hat Christus auch überwunden? Woher wissen wir das? Er sagt, genau in Offenbarung 3, Vers 21: „Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.“ Er hat überwunden in der Wüste. Als er gesagt hat: „Wird er überwunden?“, „Es steht geschrieben.“ Er hat den Satan überwunden, er hat den Tod überwunden. Und als er den Tod überwunden hat, wurde ihm was gegeben? Vollmacht. Er sagt, Matthäus 28: „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.“
[34:11] Das Papsttum hat nichts weiter getan, als Jesus Christus billig zu imitieren. Die tödliche Wunde, Imitation. Der Kampf, billige Imitation. Überwinden, billige Imitation. Das heißt, wenn wir den Antichristen betrachten, sollten wir eigentlich Christus betrachten, damit wir sehen, wie schwach eigentlich der Antichrist ist. Denn was ist der Unterschied zwischen den beiden?
[34:42] Das Papsttum überwindet wen? Die Guten. Und was überwindet Jesus? Das Böse. Das ist genau das Gegenteil. Satan, das Papsttum kämpft gegen das Gute und überwindet das Gute. Jesus kämpft gegen das Böse und überwindet das Böse. Das Papsttum benutzt andere Mächte, Jesus kämpft mit eigener Kraft, mit eigenen Prinzipien. Wer verliert? Na klar, am Ende verliert er, klar, logisch.
[35:44] Übrigens, wodurch hat Jesus gesiegt? Am Kreuz. Wie sah das aus? Für die größte Niederlage der Welt. Das heißt, die Art zu kämpfen und die Art zu überwinden ist genau entgegengesetzt. Der eine überwindet, indem er sich selbst erhöht, sich zu Gott macht. Der andere überwindet, indem er sich selbst erniedrigt. Dadurch überwindet er. Der eine überwindet, indem er die Bibel verbieten lässt. Der andere überwindet, indem er sagt: „Es steht geschrieben.“ Und ihr könnt einen Punkt nach dem anderen durchgehen. Das ist genau das Gegenteil und trotzdem so ähnlich. Das Papsttum ist eine falsche Kopie. Und wenn wir das sehen, sollten wir erst recht unsere Augen richten auf den wahren Christus, den wahren Sieger. Gott sei gedankt, dass wir den Sieg haben in Jesus Christus. Amen.
[36:37] Nächste Woche mehr dazu in Offenbarung 13, Vers 8. Da geht es um das Buch des Lebens des Lammes. Und dann werden wir das weiter vertiefen. Wollen wir noch gemeinsam zu einem Gebet aufstehen?
[36:52] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir wissen dürfen, dass du uns lieb hast und dass wir in dir geborgen sein dürfen. Wir danken dir für das Studium, dieses Vers in der Offenbarung, dass wir sehen konnten, dass auch da, wo der Antichrist beschrieben wird, deine Prinzipien noch sichtbar werden, nämlich im Kontrast. Und wir danken dir, Herr Jesus, dass du der wahre Christus bist, dass du der wahre Überwinder bist, der wahre Kämpfer und der wahre Sieger. Wir möchten uns ganz anschließen und dich bitten, dass du auch in unserem Leben uns diesen Sieg schenkst, dass wir überwinden können und uns mit dir auf deinen Thron setzen können. Sei du bei uns, in deinem Namen. Amen.
[37:35] Dann habt einen guten Nachhauseweg und wir sehen uns nächste Woche wieder zur nächsten Folge. Gottes Segen. Amen.
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