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In dieser Predigt wird die prophetische Bedeutung von Israel und die Interpretation von Schlüsselstellen im Buch Daniel beleuchtet. Christopher Kramp erklärt die komplexe Symbolik und die verschiedenen Auslegungsmöglichkeiten, insbesondere im Hinblick auf das „Beständige“ oder „Tägliche“ in Daniel 8. Des Weiteren wird die Entwicklung Israels von einer Person zu einem Volk und die Übertragung dieser Rolle auf das geistliche Israel, die Christenheit, thematisiert. Abschließend gibt die Predigt einen tiefen Einblick in die Endzeitereignisse, wie sie in Offenbarung 11,18 beschrieben werden, und ordnet sie in den größeren Kontext der Offenbarung ein.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] So, hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Das ist das erste Offenbarungsseminar in diesem neuen Jahr, richtig? Dann ein gesegnetes neues Jahr allen Zuschauern auch von unserer Seite. Wir freuen uns, dass ihr auch uns in diesem Jahr wieder treu seid und wir weiter studieren können. Wir sind ja fast am Ende vom 11. Kapitel angelangt. Wir haben bald etwas ganz Neues vor. Ich werde am Ende noch mehr dazu sagen, eine Überraschung. Aber dazu später mehr. Wir werden jetzt noch zwei Fragen beantworten. Und vorher wollen wir wie jeden Abend gemeinsam beten. Und ich lade euch auch ein, niederzuknien, wenn ihr könnt, vor dem Computer. Und uns hier vor Ort natürlich auch.

[0:44] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort und für die Gelegenheit jetzt es zu studieren. Wir möchten dich bitten, dass du uns Weisheit schenkst und Kraft schenkst, das zu verstehen, was du uns sagen möchtest. Und bitte hilf uns, dass wir es auch praktisch anwenden können. Amen.

[1:10] Wir haben zwei Fragen bekommen und die würde ich gerne mit euch kurz besprechen. Die erste Frage ist eine sehr interessante Frage, ein bisschen kontroverse Frage. Und zwar bezieht sie sich auf Daniel 8. Schlagen wir mal Daniel 8 auf. Daniel 8 und dort Vers 11. Das ist die erste Frage, die wir behandeln wollen. Danach wird die zweite über Israel gehen. In Daniel 8 Vers 11, da heißt es: „Ja, bis zum Fürsten des Heeres erhob es sich, und es nahm ihm das beständige Opfer weg, und seine heilige Wohnung wurde verwüstet.“ Steht das in eurer Bibel auch so? Genau. Steht irgendwas in Bezug auf Opfer dann in eurer Bibel? Mit Klammern. Habt ihr das auch mit Klammern? Oder manche haben es auch kursiv, manche haben auch nichts.

[2:18] Ihr wisst ja, dass es in der Bibel immer wieder auch mal Worte gibt, die hinzugefügt sind. Jetzt werdet ihr schrecken und sagen: „Was, in der Bibel sind Worte hinzugefügt?“ Es kommt ja manchmal vor, wenn man von einer Sprache in die andere Sprache übersetzt, dass man zusätzliche Hilfswörter braucht und dass man dann sozusagen, um die Grammatik klar zu machen, um den Gedanken klar zu machen, noch Worte hinzufügen muss, damit der Sinn deutlicher wird. Das Wort „Opfer“ an dieser Stelle steht nicht da. Und das gibt jetzt eine große Debatte um dieses Wort: „Wie stand es, das Beständige oder das Tägliche?“ Das Beständige, genau. Manch Luther übersetzt das Tägliche. Und wörtlich steht einfach nur das Beständige. Oder das Tägliche. Der hebräische Begriff ist „Tamid“. Aber dass ihr es mal gehört habt, weil es gibt immer wieder Leute, die damit ein großes Aufsehen erregen. Das Wort „Tamid“ heißt eigentlich von seiner Grundbedeutung, dass es kontinuierlich ist.

[3:21] Die Frage, die gestellt worden ist, ist: Was sagt die Bibel über das Tägliche oder dieses „Tamid“? Die Grundbedeutung dieses Wortes „Tamid“ ist sozusagen etwas, was immer wieder stattfindet, kontinuierlich, immer und immer wieder. Jetzt, der Kontext von Daniel 8 spricht ja vom Heiligtum. Ich weiß, es geht in Vers 11 gleich weiter und dann in Vers 14, die Rechtfertigung des Heiligtums. Und der Übersetzer hat sich gedacht: „Okay, das Beständige, was war denn Beständig im Heiligtum?“ Das Einzige, was beständig war, war Opfer. Deswegen hat man gesagt: „Das Beständige Opfer.“ Denn es gab ja Opfer, die waren jeden Tag, und es gab Opfer, die waren nur ab und zu mal, vor allem Opfer, die waren nur jährlich. Ich weiß, es gab Opfer, die nur jährlich stattfanden. Und dann hat man gesagt: „Das Beständige Opfer, das Beständige Opfer, das Beständige Opfer, das Beständige Opfer, der Beständige Opfer, der Beständige Opfer, das Beständige Opfer, das Beständige Opfer, die nur jährlich stattfanden.“ Und es gibt so ein bisschen eine Debatte, was dieses Wort „Tamid“ oder das Tägliche oder das Kontinuierliche oder Beständige, was das jetzt in der Prophetie darstellt.

[4:25] Es könnte sein, dass man in Leute hineinrennt, die sagen: „Davon hängt eure Erlösung ab.“ Ich würde sagen, das ist Quatsch. Ich habe Menschen getroffen in England, die mir gesagt haben: „Je nachdem, was du davon glaubst, bist du entweder gerettet oder nicht.“ Deswegen möchte ich euch gleich davor warnen, dass dieses Thema bei manchen Stellen heiß gekocht wird. Vielleicht ganz kurz etwas dazu noch. Ich sage euch mal ganz kurz, was die zwei Haupttheorien sind. Die erste Theorie ist diejenige, also die, die sagt, dass man in der Prophetie, in der Prophetie...

[5:01] Die erste Theorie ist diejenige. Also schauen wir mal, was der Text sagt. Der Text sagt: Was passiert mit dem Beständigen? Was passiert mit dem Täglichen? Es wird weggenommen, okay? Also irgendwas wird weggenommen. Die Frage ist jetzt: Was wird weggenommen? Eine Theorie sagt, es wird das weggenommen, was das kleine Horn gehindert hat zu wachsen. Ihr wisst ja, Daniel 8 geht um das kleine Horn, dass es emporwächst, die Wahrheit zu Boden trifft und so weiter. Und man sagt, das, was das Tägliche ist, das ist das, was das Horn gehindert hat. Und wenn es weggenommen wird, kann es wachsen. Da gibt es einen Text in 2. Thessalonicher. Können wir mal aufschlagen. In 2. Thessalonicher. 2. Thessalonicher Vers 7. In 2. Thessalonicher 2, Vers 7, da heißt es: „Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muss der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein.“ Herr Paulus beschreibt in 2. Thessalonicher auch das Aufkommen des Papsttums. Er beschreibt das Aufkommen des Menschen der Sünde, der sich widersetzt und in den Tempel Gottes setzt. Und er sagt, das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon da, die Prinzipien sind schon da, aber sie können sich nicht voll entfalten. Es gibt jemanden, der im Weg ist. Wer war zu der Zeit noch die politische Macht von Paulus? Das Römische Reich. Und er sagt, das Römische Reich muss weggenommen werden, dann kann sich das Papsttum entfalten. Das ist jetzt mit meinen einfachen Worten die Logik. Und deswegen sagen einige, das Tägliche, das Kontinuierliche war sozusagen dieses heidnische Rom, weil es bis dahin immer kontinuierlich Heidentum regiert hat. Das Kontinuierliche wird weggenommen und dadurch kommt etwas ganz Neues, nämlich das Papsttum. Das ist die Idee dahinter. Das wäre also Variante A: Das heidnische Rom. Da gibt es noch mehr dazu, aber ich will es nicht zu sehr vertiefen, nur dass ihr beides gehört habt.

[7:09] Die zweite Variante ist die, dass man, schaut noch mal zu Hebräer 8, Vers 11. Entschuldigung, Daniel 8, Vers 11. Daniel 8, Vers 11. Das Problem an der Sache ist, dass Daniel 8, Vers 11 der wahrscheinlich schwerst zu übersetzende Vers der gesamten Bibel ist. Es gibt keine Stelle in der Bibel, wo das Hebräische so schwierig ist wie in Daniel 8, Vers 11. Und deswegen sind natürlich Spekulationen Tür und Tor geöffnet. Man weiß nicht mal genau, heißt es eigentlich „erhob er“ oder „erhob es“ oder wie auch immer. Es gibt jemanden, der vor kurzem seine Doktorarbeit über dieses Kapitel geschrieben hat, diesen Vers, und er hat 800 Seiten darüber geschrieben. Also wie ihr annehmen könnt, gibt es mehr zu diesem Thema als das, was wir jetzt kurz anreißen können. Aber wir haben nachher gleich noch eine gute Nachricht.

[7:59] Die zweite Option ist die, dass es hier nicht um das heidnische Rom geht, das weggenommen wird, sondern dass hier schon das Papsttum beschrieben wird, das selbst etwas wegnimmt. Könnt ihr das sehen? Das ist so, wie es auch den Deutschen sich eher anliest. Ja, „bis zum Fürsten des Heeres erhob es sich, das Horn, und es nahm ihm, dem Fürsten des Heeres, das Beständige weg.“ Dann würde man sagen, dass das kleine Horn, also das Papsttum, Jesus etwas weggenommen hat. Das Ding ist nur, das Wort „Opfer“ steht im Text nicht drin. Das heißt, ein Opfer kann nicht weggenommen worden sein. Aber das Tägliche könnte sich genauso gut, und das ist das, was die Mehrheit eigentlich denkt, es könnte der hohe priesterliche Dienst von Jesus sein. Und zwar der tägliche Dienst, das, was sozusagen im Heiligen stattfand. Ihr wisst ja, es gab den Dienst im Heiligen und im Allerheiligsten. Vom Kontext her würde es auch gut passen, denn hier würde es um das Tägliche gehen, um das Regelmäßige, und dann in Vers 14, um das Jährliche, und dann in 8 Vers 14. Der hohe priesterliche Dienst Jesu. Und wie kann man den wegnehmen? Naja, das Papsttum kann natürlich nicht in den Himmel gehen und das wegtun, aber indem man die Menschen umlenkt auf menschliche Priester, kann man den Dienst tatsächlich wegnehmen. Denn der Dienst besteht darin, dass ein Sünder zu Jesus kommt. Man kann Jesus nicht wegnehmen, aber man kann den Dienst wegnehmen, wenn man den Menschen erklärt, sie brauchen gar nichts zum Gehen. Von daher, beide Sichtweisen haben etwas für sich. Beide Sichtweisen kann man mit anderen Bibelstellen belegen. Beide Sichtweisen kann man auch aus dem Hebräischen ableiten.

[9:33] Und ihr könnt euch natürlich vorstellen, wie die Köpfe aneinanderknallen. Und zwar heftig. Zum Glück haben wir Ellen White. Wisst ihr, was Ellen White zu dem Thema sagt? Sie ist so ausgewogen. Sie sagt, es ist nicht wichtig. Sie sagt, es ist kein Thema von großer Wichtigkeit, dass man sich darüber streiten sollte. Zu ihrer Zeit hat man sich auch schon darüber gestritten und sich die Köpfe eingeschlagen. Die frühen Adventisten haben fast alle das hier geglaubt. Um die Jahrhundertwende sind immer mehr Leute dazu gegangen, das hier zu favorisieren. Und dann gab es Leute von der Seite, die gesagt haben: „Hey, das kann nicht sein. Wir haben das immer so geglaubt. In allen Büchern steht es drin, ihr könnt das nicht ändern.“ Und dann hat man alte Zitate von Ellen White ausgegraben und hat dann alte Publikationen ausgegraben und es durch Lande gezogen und hat gesagt: „Wir müssen uns bekehren. Wir müssen wieder zu dieser Sichtweise.“ Und dann sagt Ellen White etwas Interessantes. Sie sagt: „Ich habe kein Licht über dieses Thema.“ Sie hat nie eine Vision darüber bekommen. Und sie sagt, es ist völlig unwichtig. Hört auf, euch darüber zu streiten. Und vor allem benutze ich meine Aussagen, die ich gemacht habe, irgendwann mal, um dieses Thema zu klären, ohne dass ich da deutlich was dazu gesagt habe. Von daher, Antwort Nummer 1: Es ist nicht wirklich wichtig. Unsere Erlösung hängt nicht davon ab. Antwort Nummer 2: Der Text ist schwer zu übersetzen. Es gibt manche solche Stellen, die sind ein bisschen unklar. Antwort Nummer 3: Ich persönlich würde wahrscheinlich, wenn ich persönlich gefragt werde, meinen Kreuz eher hier machen. Aus verschiedenen Gründen. Weil in dem Vers offensichtlich nicht nur das Beständige weggenommen wird, sondern auch die heilige Wohnung. Und das ist ein Angriff auf das Heiligtum, so wie ich das sehen kann. Es gibt Leute, die sagen, das ist nicht der Fall. Aber obwohl ich weiß, dass es auch Argumente für diese Ansicht gibt, würde ich persönlich das eher sehen. Aber wie gesagt, ich habe mit niemandem ein Problem, der das so sieht.

[11:27] Das war noch mein guter Freund, mein guter Bruder und gute Schwester. Es gibt diese beiden Sichtweisen, die wird heutzutage mehr vertreten. Und es spielt aber für uns zur Auswirkung von Daniel 8 an der Stelle auch nicht wirklich eine Rolle. Wir wissen, dass es dann im Laufe ansonsten immer um das kleine Horn geht. Wir wissen, was Daniel 8, Vers 14 bedeutet. Und deswegen, weiß man was dazu sagen? Ist es nicht denkbar, dass beides von der Reihenfolge, erst das Heilige Jerome weg und dann das nächste auch weg? Also, beides sind ja auch wahr. Das ist wahr, das Heilige Jerome wurde weggenommen und das wurde auch weggenommen. Die Frage ist nur, bezieht sich das auf den Vers? In der Regel sollte man sich aber davor hüten, in einem Vers immer zweifache und dreifache Anwendungen zu sehen, weil dann kann man immer alles reinreportieren. Die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Vers eines der beiden Sachen meint.

[12:17] Es gibt übrigens sogar Leute, nur ganz wenige, die sagen, es ist noch eine dritte Sache. Könnt ihr euch vorstellen, was es noch sein könnte? Nur, dass ihr es noch gehört habt. Noch eine dritte Option. Es gibt einige Leute, die sagen, es ist der Sabbat, weil der Sabbat ist kontinuierlich und der Sabbat wurde weggenommen. Das hat auch was für sich, denn die Wahrheit wurde jetzt weggenommen. Ich will es nicht ganz beiseite schieben, könnte auch sein. Das Wort selbst, „Tamid“, kommt eigentlich in aller Regel fast immer nur im Heiligtumsdienst vor. Und auch wenn das Wort nicht „Opfer“ heißt, und Ellen White sagt doch ganz deutlich, Opfer kommt da nicht vor. Es ist doch interessant, dass das Wort „Tamid“ sich immer auf den priesterlichen Dienst im Allentestament meistens bezieht. Es gab den „Tamid“, also es gab sozusagen den täglichen Dienst, wo die Leuchte angezündet wurden oder aufrechterhalten wurden. Es gab den täglichen Dienst mit dem Räucheraltar und so weiter. Das war alles Teil des täglichen Dienstes. Das hat nicht nur was mit dem Opfer zu tun. Von daher kann „Tamid“ auch auf das Heiligtum beziehen, wenn es nicht anders steht. Das ist einfach nur der Punkt an der Sache. Deswegen ist es nicht an uns zu sagen, es ist genau so und wir dürfen es nicht anders sehen. Das sind ungefähr die Fakten, die wir bisher kennen. Und wenn jemand von euch zufällig Licht von Gott bekommt und diese Frage aufklären kann, er möge mit mir reden und auch mit dem Rest der Gemeinschaft. Da besteht Interesse dran. Aber wie gesagt, ich kann euch sagen, es gibt diese Doktorarbeit, von der ich erzählt habe, 800 Seiten, hat zutage gefördert, dass das Wort im Aramäischen, es gibt ja einige Kapitel im Aramäischen, immer das Wort ist, das von Daniel verwendet wird, wenn er sagt: „Ich habe dreimal gebetet, immer gebetet.“ Dieses ständige Beten sozusagen. Im Aramäischen wird das immer für Daniels Beten für seinen Gottesdienst verwendet. Das würde auch noch dafür sprechen, dass es sich wahrscheinlich eher in die Richtung tendiert, als zu der. Helmholtz sagt: „Ich habe kein Licht darüber und hört auf euch zu streiten.“ Aber es ist interessant, man kann dieses Thema gerne studieren, solange man keine militante Position einnimmt und sagt: „Davon hängt die Erlösung ab.“ Das ist immer das Problem. Ich hoffe, dass die Frage ein bisschen beantwortet werden konnte dadurch und wir ein bisschen mehr Licht in diesem Punkt bekommen können.

[14:39] Zweite Frage war gewesen: Was sagt die Bibel über Israel und was ist der prophetische Stand zu Israel? Dazu wollen wir ganz kurz etwas wiederholen. Wer oder was ist Israel? Wer kann mir helfen? Gottes Volk, ja. Jakob. Das erste Mal, dass das Wort Israel vorkommt, war Jakob, richtig? Jakob ist ein Volk? Ist Jakob ein Volk? Jakob ist eine? Eine Person. Frage. Was heißt Jakob übersetzt? Ja, wörtlich heißt es Fersenhalter. Und dadurch kommt die Bedeutung Betrüger. Denn wenn ich jemanden an den Fersen festhalte, dann fällt er um oder wackelt. Genau, dass er seinen Zwillingsbruder festgehalten hat. Er ist also Fersenhalter, im übertragenen Sinne ein Betrüger. Und sein Name ändert sich zu Israel. Warum? Weiß jemand noch warum? Er hat gesiegt, genau. Er hat gekämpft. Mit wem hat er gekämpft? Mit Gott selbst. Eigentlich war es ein Kampf gegen sich selbst. Dieses Ringen, endlich alles aufzugeben. Er hatte zweimal sich selbst den Segen erschlichen. Gott hat ihm gesagt: „Du wirst gesegnet werden.“ Er hat zweimal ihn durch sündige Handlungen erschlichen und hat bis dahin Segen erlebt? Gar nicht. Er war einfach nur Sklave geworden. Er hat Leid erlebt mit seiner Familie. Die haben sich ständig gestritten. Er hat keinen Segen erlebt. Und dann sagt er in diesem berühmten Kampf: „Ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich.“ Das heißt, der Wechsel zu Israel war an dem Punkt, wo Jesus ihn segnen konnte. Wo er den Segen empfing, den Gott verheißen hat, da wurde er zu Israel, durch den Segen.

[16:37] Jetzt, was ist die Bedingung für Segen? Erfüllung des Gesetzes. Schauen wir ganz kurz auf in 3. Mose 26. 3. Mose 26. In 3. Mose 26 und dort Vers 3, da heißt es: „Wenn ihr nun in meinen Satzungen wandelt und meine Gebote befolgt und sie tut.“ Und dann kommt: „So will ich euch Regen geben.“ Vers 4, Vers 5 und Vers 6. Dann will ich Frieden geben im Land. Vers 7, ihr werdet eure Feinde jagen. Vers 8, ich will mich euch zuwenden und euch Frucht bauen. Vers 9. Das heißt, der ganze Segen hängt einfach an Gehorsam. Er wurde zu Israel in dem Moment, wo er sich selbst übergeben hat. Wo er selbst gesagt hat: „Ich bin so schwach, ich lasse dich nicht los, es sei denn, du segnest mich. Ich gebe zu, ich bin noch nicht gesegnet.“ Dadurch wurde er zu Israel. Und Israel heißt übersetzt. Wisst ihr, was Israel übersetzt heißt? Es ist der Kämpfer, der Gotteskämpfer. Der Kämpfer für Gott. Es heißt: „Du hast mit Gott gekämpft.“

[17:55] Jakob hatte wie viele Söhne? Er hatte 12 Söhne. Als er mit seiner ganzen Familie nach Ägypten marschierte, wie viele Söhne? Ganz genau. Weißt du, wo es steht? Schreiben wir kurz auf. In 2. Mose, 1, Vers 5. Die ganze Nachkommenschaft. Jakob betrug damals 70 Seelen. Er hatte 70 Nachkommen, mit denen er nach Ägypten gegangen ist. Und Gott hat ihm verheißen: „Ich will dich segnen und dich fruchtbar machen.“ Dadurch kamen diese Nachkommen. Und die wurden auch wieder fruchtbar. Und wurden gesegnet. Das heißt, weil er diesen Segen angenommen hat, wurde aus dem Segen, aus dem Segen, wurde aus einer Person ein Volk. Aber das Volk fiel nicht vom Himmel. Das Volk kam von einer Person. Von einer Person, die den Segen Gottes angenommen hatte. Und durch diesen Segen entstand das Volk Israel. Das heißt, das Volk Israel war nur das Resultat der Verheißung Gottes über den Segen.

[19:29] Das Volk Israel hat einiges Interessantes gesagt. Schlagt mal mit mir auf in 2. Mose. In 2. Mose. Ich weiß immer nie, wo es steht. 2. Mose 6. In 2. Mose 6, Vers. Ich suche diesen Vers jedes Mal. Jedes einzelne Mal. Und zwar sagt er an einer Stelle: „Israel ist mein erstgeborener Sohn. Wer ihn hat vor mir, der hat gewonnen.“ Israel ist mein erstgeborener Sohn. Es muss glaube ich in 2. Mose 4, 5 oder 6 sein. Aber wahrscheinlich in 6, glaube ich. Auch Stephan nicht. Aber wieso denn jetzt? Habt ihr schon? Wer es zuerst hat, darf rufen, okay. 8. Mose 6. Ja, ungefähr da irgendwo. Das gibt's doch gar nicht. Okay, wenn wir es nicht gleich haben, dann müssen wir es nachliefern. Es steht jedenfalls irgendwo hier. Ganz sicher. Israel ist mein erstgeborener Sohn. Welches Kapitel? Israel ist mein erstgeborener Sohn. Genau, jetzt sagst du mir den Vers. Dankeschön, ja, jetzt hab ich es auch. Wir konnten es übersehen. 2. Mose 4, Vers 22. Und du sollst zum Pharao sagen: „So spricht der Herr: Israel ist mein was? Mein erstgeborener Sohn.“ Es wird genannt, der erstgeborene Sohn. Okay, was?

[21:51] Dann gibt es noch etwas, was über das Volk Israel gesagt wird. Okay. Psalm 80, Vers 9. Psalm 80, Vers 9 sagt: „Einen Weinstock hast du aus Ägypten herausgebracht, du hast die Heidenvölker vertrieben und ihn gepflanzt.“ Israel wird auch genannt, ein Weinstock. Okay, was haben wir noch? Wir haben noch einen interessanten Vers, nämlich in Jesaja 5. Jesaja 5, genau. Jesaja 5, Vers 1. Jesaja 5, Vers 1 und 2: „Ich will doch singen von meinem Geliebten ein Lied meines Freundes von seinem Weinberg. Mein Geliebter hatte ein Weinberg auf einem fruchtbaren Hügel.“ Jesaja singt ein Lied von einem Weinberg. Und wovon spricht dieser Weinberg? Vers 7: „Denn das Haus Israel ist der Weinberg des Herrn, der Herrscher. Und die Männer von Juda sind seine Lieblingspflanzung.“ Er hofft Gott, wenn er an das Volk Israel denkt. Was ist sein Hoffen und Sehnen sozusagen? Er sagt: „Und er hoffte auf Rechtsspruch, und siehe da, blutiger Rechtsspruch. Auf Gerechtigkeit, und siehe da, Geschrei über Schlechtigkeit.“ Der Weinberg soll Gerechtigkeit bringen. Gott erhofft sich von dem Volk Gerechtigkeit, so wie Jakob auch nur unter der Bedingung des Gehorsams gesegnet werden konnte. Das ist sozusagen ein wichtiger Punkt.

[24:05] Israel war niemals einfach nur ein Volk. Es war ein besonderes Volk, um die Herrlichkeit Gottes darzustellen. Schaut mit mir mal ganz kurz in 2. Mose, 19. 2. Mose 19, Vers 5 und 6. 2. Mose 19, Vers 5 und 6. Die Bibel sagt: „Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt, so solltet ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein, denn die ganze Erde gehört mir.“ Frage: Ist das Volk Israel ein besonderes Eigentum gewesen, ja oder nein? Warum? Unter welcher Bedingung? Genau. Könnt ihr sehen, dass Israel nur ein Eigentumsvolk war unter der Bedingung, wenn ihr wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt? Das heißt, dass das Volk Israel Gottes besonderes Volk war, hing an einer Bedingung, nämlich des Gehorsams. Genauso wie bei Jakob es auch hing. Jakob wurde nur Israel durch den Gehorsam, durch seine Bekehrung. Und das Volk Israel sollte nur ein besonderes Volk sein, wenn sie am Gesetz Gottes festhalten. Und dann heißt es weiter: „Denn die ganze Erde gehört mir, ihr aber solltet mir ein Königreich von was sein? Von Priestern, also Könige und Priester und ein heiliges Volk.“ Könige, Priester, heilig. Und dann heißt es: „Das sind die Worte, die du den Kindern Israels sagen sollst.“

[25:55] Jetzt hat das Volk Israel im Laufe seiner wechselvollen Geschichte diese Prinzipien immer eingehalten. Ganz und klar nicht. Man hat sogar den Eindruck, es gab nur sehr wenig Zeiten im Alten Testament, wo sie mal wirklich mit Gott im Reinen waren. Könnt ihr euch an so eine Zeit erinnern, wo das Volk Israel mit Gott ziemlich im Reinen war? Wo alles im Lot war? Das war oft immer im Zusammenhang mit einem Führer, dem sie gehorcht haben. Der, der aber selber auch heilig gelebt hat. Ja, okay, es hatte viel zu tun mit dem Führer des Volkes. War der König schlecht, war das Volk noch schlechter? Genau. Das ist sehr wichtig irgendwie zu erwähnen. Das siehst du durchgängig im Alten Testament, dass das eine große Rolle gespielt hat. Ohne Frage. Das Alte Testament, vor allem auch das Neue Testament, zeigen, das Volk ist meistens nur so gut, wie die Leitung des Volkes. Oder zumindest gibt es da eine ganz starke Abhängigkeit. Wenn der König gut war, hat das Volk mitgezogen, manchmal nicht so sehr, wie er sich gewünscht hat. War der König schlecht, ist er meistens vorausgegangen. Das ist ein wichtiger Punkt, den du angesprochen hast. Könnt ihr euch an eine Zeit erinnern, wo das Volk gut gelebt hat, also wo es wirklich mit Gott im Einklang war? Das Volk Israel. Nach dem Ausdruck direkt, war er eher muren, zetern, warum sind wir in der Wüste, es ist so heiß, wir haben kein Hungeressen, lasst uns zurück nach Ägypten. Aber kurz danach, nach der Wüstenwanderung, die nächste Generation, die das Land mit Kanaan eingenommen hat, da war kein Problem. Es gab Einzelfälle, wie Achan, aber im Großen und Ganzen war da das Volk mal für eine Generation mit dem Herrn einig. Andere Zeitepochen, wo das Volk Israel das getan hat, was sie sollten? Andersrum wäre einfacher. Andersrum könnte man zack, zack, zack. Da gab es gute Leute, aber das ganze Volk war eher unter der Knechtschaft der Philister. Es gab eine Zeit unter David, wo das Volk Reich Israel wirklich geblüht hat. Äußerlich auch noch unter Salomon, obwohl da schon der innere Verfall anfing. Es gibt dann immer so Zeiten, auch unter Esra nochmal, als sie dann aus Babylon zurückkamen, eine kleine Gruppe gewesen sind. Es gab schon Zeiten, wo das Volk Israel an ihr nahe kam, aber die meiste Zeit haben sie es eher nicht erfüllt.

[29:01] Es gab zu allen Zeiten immer eine Zahl von Übrigen, die 7.000 hast du erwähnt, von denen nicht mal Elia was wusste. Gott hat immer sein Volk gehabt. Das Volk war nicht ganz völlig ausgelöscht. Aber eins wird ganz deutlich in dieser Sache. Gottes Plan für das Volk Israel war ein Volk, das diese Eigenschaften erfüllt an den Bedingungen. Das heißt, jemand, der äußerlich ein Israelit war, war schon im Alten Testament, an sich nicht wirklich Teil des Volkes. Der Paulus macht das später ganz deutlich. Schauen wir mit mir in Römer. In Römer 9. Aber gehen wir jetzt zu Römer 2, das ist noch deutlicher. In Römer 2, fährt 28 und 29. Römer 2, Vers 28 und 29, sagt er: „Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht, sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist. Und seine Beschneidung geschieht am Herzen im Geist und nicht dem Buchstaben nach. Seine Anerkennung kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.“

[30:31] War die Beschneidung von außen unwichtig? Damals nicht. Aber was sollte sie ausdrücken nach dem Vers? Was sollte die Beschneidung von außen? Der Bund. Genau. Was für ein Bund? Wir haben ja auch so ein ähnliches Zeichen heute. Was ist das? Ein Zeichen, womit wir sozusagen in das Bundesvolk Gottes eintreten. Wo wir Teil des Volkes Gottes werden. Das ist durch die Taufe. Die Taufe ist ein äußeres Zeichen. Nur weil jemand in ein Wasser steigt und untergetaucht wird, ist er noch nicht Teil des Volkes Gottes. Er ist vielleicht äußerlich, er wird dann aufgeschrieben, aber er ist nicht innerlich ein Kind Gottes. Warum? Das Zeichen soll etwas Innerliches ausdrücken. Was soll das denn innerlich ausdrücken? Das alte Ich stirbt und der neue Mensch mit Christus steht auf. Jetzt muss also die Beschneidung auch eine Bedeutung haben. Dann können wir sehen, wer damals wirklich Israelit war. Was sollte die Beschneidung ausdrücken? Beschneidung des Herzens. Was bedeutet Beschneidung des Herzens? Ich kann ja hier nicht schneiden, oder? Das stimmt schon, aber was bedeutet Beschneidung des Herzens? So wie bei der Taufe, die Handlung sagt etwas ganz Spezielles aus. Was ist Beschneidung des Herzens? Erstens, dass die Sünde weggeschnitten werden. Organisch, das kranke Gewebe wird weggeschnitten. Das kranke Gewebe wird weggeschnitten, ja. Was befindet sich im Herzen nach der Bibel? Das Stein im Herzen wird weggenommen und wir kriegen ein geistiges Herz. Ganz genau, das ist das, was die Segel 36 sagt. Das Stein im Herz wird weggenommen, wir bekommen ein fleischiges Herz durch den Heiligen Geist. Ganz genau. Was ist im Herzen drin? Die Gesinnung und Gedanken. Das heißt, wenn am Herzen etwas beschnitten wird, wird in unseren Gedanken etwas beschnitten. Da werden Gedanken weggeschnitten.

[32:39] Wisst ihr, wo zum ersten Mal jemand beschnitten wurde, in der Bibel? Wo dieser Bund der Beschneidung eingeführt wurde? Abraham, ganz genau. Schaut mal in Abraham, 1. Mose 17. Die Geschichte gibt es auch. In 1. Mose 17 wird dieser Bund der Beschneidung gegeben. Aber mittendrin im Bund der Beschneidung gibt es noch ein Gespräch zwischen Gott und dem Abraham. Schaut mal, was er sagt. In 1. Mose 15. Gott sprach zu Abraham: „Du sollst deine Frau Sarah nicht mehr Sarah nennen, sondern Sarah soll ihr Name sein. Denn ich will sie segnen und will auch von ihr einen Sohn geben.“ Um wen ging es hier? Welcher Sohn soll das sein? Isaac. Genau. Aber jetzt schaut. Dann heißt es: „Ich will sie segnen, sie soll zu Nationen werden und Völkern.“ Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte in seinem Herzen. Sollte einem 100-Jährigen ein Kind geboren werden und Sarah, die 90-Jährige, sollte gebären. Jetzt achtet auf das, was Abraham sagt. Und Abraham sprach zu Gott: „Ach, dass Ismail vor dir leben möchte.“ Was sagt er mit anderen Worten? Was sagt er? Von der Haga, genau. Er sagt: „Gott, du hast mir die Verheißung gegeben, ich würde nicht gerne deine Verheißung in Anspruch nehmen, ich würde gerne meinen Plan machen.“ Gott hat dir die Verheißung gegeben, du wirst Nachkommen haben. Und dann hat er selbst das in die Wege geleitet, durch die Sünde mit Haga. Und das hat jetzt so gut geklappt. Er sagt: „Es ist doch wunderbar, ich habe einen Sohn und Ismail, ich liebe ihn so sehr und das ist mein Ein und Alles.“ Und Gott sagt: „Nein, nein, nein, mein Plan ist ja ganz anders.“ Aber er möchte gerne, dass es Ismail ist.

[34:45] Jetzt kommt etwas ganz Wichtiges. Was meint ihr wohl? Wenn Abraham darauf beschnitten hätte, dass Ismail der verheißene Sohn ist, hätte er den Boden der Beschneidung bekommen? Nein. Da muss etwas weggeschnitten werden. Nämlich der Gedanke: „Mein Ismail wird es sein.“ Seine Wunschvorstellung musste weggeschnitten werden. Und das äußere Zeichen davon war dann die Beschneidung. Aber der eigentliche Punkt ist: mein eigenes Ich, meine Wunschvorstellung, so wie ich mir die Welt zusammenräume, muss weggeschnitten werden. Und das ist ein bisschen schmerzhaft. Deswegen hat Gott auch einen schmerzhaften Ritus dafür ausgewählt, um das zu symbolisieren. Das heißt, ein wahrer Israelit, schon im Alten Testament von Anfang an, von dem ersten Israeliten sozusagen, von Abraham an, war jemand, um seine eigenen Vorstellungen, seine eigenen Ideen, seine eigenen Ansichten aufzugeben, wenn Gott sagt, es ist anders. Dieses wegschneidende Gedanke, das ist der entscheidende Punkt. Aber die Israeliten haben das meistens nicht gemacht. Gott sagt von ihnen, sie sind halbstarrig. Gott sagt: „Lasst uns nach Kanaan gehen.“ Sie sagen: „Nee, wir wollen lieber nach Ägypten.“ Und als Gott sagt: „Nein“, er offenbart sich in Herrlichkeit, sagen sie trotzdem noch: „Nein, wir wollen einen Führer uns wählen, aber endlich waren sie gar keine Israeliten. Sie waren keine Gotteskämpfer.“ Und Gott hat Geduld mit ihnen.

[36:13] Schauen wir mal ganz kurz, wie das mit diesem Weinberg ist. Jesus gibt ihnen ein Gleichnis. Wir müssen gleich zum Ende kommen mit dieser Frage. Wir sind gleich am Ende. In Matthäus 21. Matthäus 21, ab Vers 33. Weinberg, Weingärtner. Genau, das ist das, was wir in Jesaja 5 gelesen haben. Ein Lied von meinem Weinberg mit der Kälte, mit dem Turm und dem Weinberg und so weiter. Jetzt legt er es aus. Vers 34. Wer ist der Weingärtner? Wer ist der Hausherr des Weinbergs? Das sind die Weingärtner, genau. Wer ist der Hausherr, der sie an sie verpachtet hat? Gott. Ihm gehört der Weinberg. Und er hat es verpachtet an die Könige, an die Weingärtner. Wer sind die Knechte, die der Hausherr sendet? Wer sind die Knechte? Die Propheten, die Knechte Gottes. Sie kommen jetzt zu den Weingärtnern, zu den Königen, zu den Führern des Volkes und sagen: „Gott wartet auf Gerechtigkeit. Er wartet auf Rechtsspruch. Er wartet auf die Früchte. Wo sind sie?“ Stattdessen kämpfen sie gegen die Propheten. Vers 35. Was macht Gott? Gott ist gnädig. Er sendet noch mehr. Da sandt er wieder andere Knechte, mehr als zuvor, und sie behandelten sie ebenso. Und jetzt heißt es: „Zuletzt sandte er seinen Sohn.“ Und dieser Sohn sagt interessante Dinge von sich. Was sagt Jesus von sich? Oder was sagt Gott von ihm? Als Jesus getauft wurde, was hat Gott gesagt? Johannes sagt später: „Wir sahen die Herrlichkeit eines eingeborenen Sohnes.“ Er war der erstgeborene Sohn. Sagt Jesus etwas über den Weinstock und sich selbst? „Ich bin der Weinstock.“ Die Israeliten haben gedacht, wir sind der Weinstock. Wenn Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“, hat er gesagt: „Ob ihr es glaubt oder nicht, ich bin Israel. Ich bin Israel. Ich bin der wahre Gotteskämpfer.“ Denn hat Gott einen Kampf? Befindet sich Gott in einem Kampf? Und wer kämpft da? Auf der einen Seite kämpft der Satan. Und wer kämpft auf der anderen Seite? Jesus. Und er ist der Gotteskämpfer. Er ist der Kämpfer für Gott. Er ist derjenige, der gehorsam ist von Anfang an. Er sagt: „Ich habe das Gesetz Gottes in meinem Herzen.“ Deswegen kann er Segen weitergeben. Ist Jesus der König? Ist Jesus der Priester? Ist er heilig? Er sagt: „Ich habe mich geheiligt für die Welt.“ Johannes 17. Aber Jesus war eine Person. Wir haben eine Person, die zum Volk wird. Dann haben wir wieder eine Person. Und dann wissen wir, dass Jesus Jünger hatte. Wie viele Jünger hat er gehabt? 12 Jünger. Hat er nur 12 Jünger ausgesandt? Er hat später auch noch wie viele Jünger ausgesandt? 70 Jünger. Gut. Und aus diesen Jüngern wuchs was? Das Volk Israel. Das geistliche Israel. Es stimmt. Jesus sagt, wenn wir in Matthäus bleiben, er sagt, Matthäus 21, er sagt zu ihm, nachdem sie sogar den Sohn töten, sagt er ganz deutlich in Vers 43: „Darum sage ich euch, das Reich Gottes wird von euch genommen und einem anderen Volk gegeben werden, das dessen Früchte bringt.“

[41:07] Die Bibel sagt ganz deutlich, dass kurz nach dem Tod Jesu, wenn wir noch weiter hineingehen, genau nach den 70 Wochen von Daniel 9, die 490 Jahre zu Ende gehen, das heißt, 70 Wochen sind abgeschnitten, für ein Volk, wo das ethnische Volk Israel nicht mehr die Gemeinde Gottes darstellt. Heißt das damit, dass Juden verworfen sind? Dass sie nicht mehr gerettet werden können? Wir müssen verstehen, was das Volk Israel vorher war. Vorher gab es die Babylonier, die Meder, die Ägypter, die Hittiter, die Israeliten und die Araber, Griechen. Sie waren das Herausgeber. Sie waren das herausgehobene Volk, auf das alle anderen schauen sollten, um dort die Erlösung kennenzulernen. Was passiert ist, sie wurden nicht ausgelöscht oder nicht verworfen, sie wurden einfach nur auf Normalmaß wieder zurückgeführt. Sie sind jetzt ein ganz normales Volk wie alle anderen. Sie sind nicht verflucht, sie sind nicht verworfen, in dem Sinne, dass sie jetzt nicht mehr gerettet werden können. Von ihnen ist das Reich Gottes genommen worden. Und das Reich Gottes wird einem anderen Volk gegeben werden, die dem wahren geistlichen Israel nachfolgen. Und geistlich gesehen ist es sowieso nur ein Volk. Denn geistlich gesehen ist nur der Israelit, der die Bedingungen des Israelitentums trägt. Und die Bedingung des Israelitentums ist, gehorsam Gott zu sein. Und all das tun, was Gott sagt. Und deswegen sagt die Bibel, dass dann die Christen diese Aufgabe übernommen haben. Schaut mal in 2. Korinther, Verzeihung, 1. Petrus 2. 1. Petrus 2, Vers 9. 1. Petrus 2, Vers 9, da geht es jetzt an die Christen. Petrus schreibt: „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht. Ein was? Ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk.“ Genau das, was von dem Volk Israel gesagt worden ist, wird jetzt von dem geistlichen Israel gesagt. Die Christen werden jetzt genannt, das was vorher das Volk Israel am Berg Sinai war, das wird jetzt übertragen auf die christliche Gemeinde, die Jesus nachfolgt. Weil, und das ist auch, das ist keine Willkür Gottes, denn das ganze israelitische Prinzip bis hierhin sollte auf Jesus hinweisen. Das heißt, das wahre Israel zielt auf Jesus und geht durch Jesus weiter. Und alle, die hier wahre Israeliten waren, haben an Jesus geglaubt, ohne zu wissen, was Jesus heißt. Also es gibt eigentlich keinen wirklichen Wechsel. Es hat sich nur die Organisationsform gewechselt, von einem ethnischen Volk zu einer weltweiten Bewegung. Und, das ist sozusagen der Punkt. Die Bibel sagt, Israel ist eine Person, aus der ein Volk wurde, und das Volk wurde erlöst durch eine Person, die wieder ein Volk gegründet hat. Und das Ganze ist die eine Braut von Jesus. Die Gemeinde. Und deswegen gibt es keine Verwirrung, wenn zum Beispiel Jakobus, und damit schließen wir, wie Jakobus die Christenheit begrüßt. Jakobus 1, Vers 1. Jakobus 1, Vers 1. Da heißt es: „Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus.“ Also ist er ein Jude oder ein Christ? Der Jakobus, wenn er sagt: „Ich bin ein Knecht Jesu Christi.“ Er ist ein Christ. Und wen grüßt er? Er grüßt die zwölf Stämme der Zerstreuung. Meint er damit die buchstäblichen Stämme Israel? Nein, die zehn, von denen gab es schon gar nicht mehr. Sondern er meint die Christen und er bezeichnet die Christen als zwölf Stämme. Und das ist der Grund, warum die 144.000 dann auch mit den zwölf Stämmen bezeichnet werden. Die Bibel spricht dann von dem Israel Gottes. Wir sind das geistliche Israel. Das ist keine Abwertung des jüdischen Volkes. Ein Volk genauso wie es ein deutsches Volk gibt und ein norwegisches Volk gibt und ein babylonisches Volk gab. Aber das jüdische Volk hatte einst eine außergewöhnliche Position. Die sollten das Reich Gottes predigen. Und Gott hat diese Aufgabe von ihnen genommen und hat sie jetzt den Christen gegeben. Das ist der einfache Wechsel. Das muss man verstehen. Und wenn man das versteht, dann versteht man auch, dass alle Prophezeiungen nach dem Kreuz, weil es immer um Zion geht, Jerusalem und so weiter, immer geistlich auf Israel anzuwenden, auf das geistliche Israel, auf die Christenheit anzuwenden sind. Ihr werdet nämlich viele Prophezeiungen finden, gerade im alten Testament, wo es in die Endzeit geht und dann Sprache verwendet wird, die mit Israel zu tun hat. Das ist dann immer geistlich gemeint.

[46:01] So weit deutlich und verständlich. Wollen wir uns jetzt dann die verbleibende Zeit der Offenbarung widmen, denn wir haben ja noch die zweite Hälfte von unserem letzten Vers nicht geschafft aus dem letzten Jahr. Könnt ihr euch erinnern? Wir waren in Offenbarung 11, Vers 17 hatten wir beendet, da hatten 18 schon angefangen. Kann ich mich recht entsinnen? 17 hatten wir zu Ende gemacht. Wir hatten 17 mal zu Ende gemacht, über die Königsherrschaft gesprochen. Könnt ihr euch erinnern? Über das Reich Gottes. Das haben wir darüber gesprochen. Und wir haben dann angefangen in Vers 18. Wir lesen vielleicht nochmal ab Vers 15, dass wir den Kontext haben. Offenbarung 11, Vers 15. „Und der siebte Engel stieß in die Posaune. Da tönten die rote Stimmen im Himmel: ‚Die Königreiche der Welt sind unserem Herrn und seinem Christus zu Teil geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.‘ Die 24 Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen auf ihr Angesicht und beteten Gott an und sprachen: ‚Wir danken dir, oh Herr, Gott, du Allmächtiger, der du bist und der du warst und der du kommst, dass du deine große Macht an dich genommen und die Königsherrschaft angetreten hast. Die Heidenvölker sind zornig geworden und dein Zorn ist gekommen. Und die Zeit, dass die Toten sterben, dass du deinen Knechten, den Propheten, den Lohn gibst und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und dass du die verdirbst, welche die Erde verderben.‘“

[47:23] Letzte Woche haben wir uns Gedanken gemacht über die Tatsache, dass Gott seine große Königsherrschaft angenommen hat. Wir haben uns darüber, ich fasse es mal kurz zusammen, falls ihr euch daran erinnern könnt. Wir haben gesagt, das Reich Gottes gleicht einem was? Das Reich Gottes gleicht einem Kaufmann, einem Kaufmann, der die Perle sucht. Alle Gleichnisse fangen so an. Aber wir haben gesprochen von einem Gleichnis, wo es am Anfang nur ein Samenkorn ist. Wir haben gesagt: „Es sei denn, das Samenkorn fällt in die Erde und stirbt, bleibt es allein nicht. Nur wenn es in die Erde stirbt, bleibt es nicht allein und bringt Frucht.“ Jesus, der das Reich Gottes verkörpert hat, der König der Welt ist, der König des Universums, kam in die Erde, er fiel in die Erde, er starb und daraufhin fing das Königreich an zu wachsen. Könnt ihr euch erinnern? Wie mir sagte Markus 4, Vers 26, dass es wächst. Erst der Halm, dann die Ehre, dann der Weizen in der Ehre bis zur vollen Frucht. Das hat einmal eine Bedeutung für die weltweite Mission, aber natürlich auch in unserem Leben. Wir wollen wachsen bis zum Ganzen. Und wir haben gesagt, es gibt einen Zeitpunkt, wo Jesus diese Königsherrschaft dann formal sozusagen übernimmt. Wo er zum König gekrönt wird. Könnt ihr euch erinnern? Wo ist dieser Zeitpunkt, wo er zum kurz vor der Wiederkunft und was passiert gleichzeitig auf der Erde? Oder was passiert noch im Himmel? Er wird zum König gekrönt und das bedeutet gleichzeitig, wenn er zum König gekrönt wird, kann er was nicht mehr ausüben? Seinen hohen priesterlichen Dienst. Der hohe priesterliche Dienst endet. Und wenn der hohe priesterliche Dienst endet, was endet damit? Die Gnadenzeit. Also das ist das Ende der Gnadenzeit. Denn die Bibel sagt, es gibt kurz vor der Wiederkunft, wenn hier jetzt die Wiederkunft ist, gibt es ein Ende der Gnadenzeit und da übernimmt Jesus sozusagen seinen Königreich, er wird zum König gekrönt, er zieht seine hohen priesterlichen Gewände ab, zieht seine königlichen Gewände an, wird zum König gekrönt und das Reich Gottes sozusagen ist bis dahin zur vollen Entfaltung gekommen in denjenigen, die an ihn glauben.

[49:57] Worin besteht das Reich Gottes eigentlich nochmal? Können wir uns erinnern? Das Reich Gottes ist auf jeden Fall nicht Essen und Trinken, Friede, Freude und... also Friede, Gerechtigkeit und Freude im Heiligen Geist. Könnt ihr euch erinnern? So grob, genau. Sternenrömer 14. Merkt euch das, das ist super interessant. Das Reich Gottes besteht aus drei Dingen: Gerechtigkeit, Friede, Freude im Heiligen Geist. Und wann immer diese drei angegriffen werden, wird das Reich Gottes angegriffen. Aber sollen wir nicht alles wiederholen? Das heißt, wir haben gesehen, die siebte Posaune bringt uns bis fast an die Wiederkunft, bis zu diesem Zeitpunkt, wo die Gnadenzeit zu Ende ist. Und zu diesem Zeitpunkt wird jetzt Folgendes gesagt, was wir in Vers 18 schon, wir haben schon angerissen letztes Mal, wir wollen es diesmal vertiefen. Damit wir Vers 18 auch abschließen. „Die Heidenvölker sind zornig geworden. Dein Zorn ist gekommen und die Zeit, dass die Toten gerichtet werden und dass du deinen Knechten, den Propheten, denen Lohn gibst und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und dass du die verdirbst, welche die Erde verderben.“

[50:51] Wir haben gesehen, dass hier verschiedene Dinge angesprochen werden, die nacheinander stattfinden. Könnt ihr euch erinnern? Das erste war die Zornigkeit. Wann war das? Worauf bezieht sich das? Auf welchen Zeitbeschnitt? ... Völker zornig. Also es ist hier innerhalb der siebten Posaune. Wenn es innerhalb der siebten Posaune ist, kann es sich nicht über alle Jahrhunderte beziehen, weil die anderen Posaunen haben ja auch schon viel abgedeckt. Wohin ging nochmal, weiß jemand noch, bis wohin die sechste Posaune ging? ... Die sechste Posaune ging ungefähr bis ... Das war dieses Datum, das hatten wir an den Türken, könnt ihr euch erinnern? Mit diesem Datum, wo 1840, genau. Also das muss ungefähr kurz zu 1840 beginnen, ja? Die siebte Posaune kann nicht vor 1840 begonnen haben, ja? Das heißt, irgendwo beginnt ja dieser Zorn der Völker. Was ist das Nächste? Was kommt als Nächstes nach dem Zorn der Völker? In dem ... Dein Zorn, wer ist dein? Gotteszorn, könnt ihr es sehen? Gotteszorn, jetzt wann wird Gotteszorn ausgegossen? ... Bei den sieben Plagen, ganz genau. Das heißt, dass in ihnen der Zorn Gottes vollendet ist, steht da, nicht wahr? Wisst ihr das? Schaut euch mal ganz kurz in Offenbarung, dass den Finger in Offenbarung 11, in Offenbarung 15, in Offenbarung 15, Vers 1 heißt es: „Und ich sah ein anderes Zeichen im Himmel, groß und wunderbar, sieben Engel, welche die sieben letzten Plagen hatten, denn mit ihnen ist der Zorn Gottes vollendet.“ Das heißt, der Zorn Gottes sind die sieben letzten Plagen, und wann finden die sieben letzten Plagen statt? Wann finden die statt? ... Vor Jesu Wiederkunft, das ist richtig, und wann fangen sie an? ... Die sieben Plagen? ... Die sieben Plagen, wann fangen die sieben Plagen an? Die sieben Plagen haben etwas Besonderes an sich. Gott war ja schon immer zornig, ab und zu mal nicht, Gotteszorn gab es schon vorher, aber die sieben letzten Plagen haben etwas Besonderes an sich, denn der Zorn Gottes ist hier ... der Zorn Gottes ist unvermischt. Mit was? Unvermischt mit Gnade. Wo steht es? Es steht in Offenbarung 14. Schaut mit mir in Offenbarung 14, Vers 10. Vers 9 und 10. Offenbarung 14, Vers 9 und 10. „Und ein Ritter Engel folgte ihm, der sprach mit lauter Stimme: ‚Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Mahlzeichen auf seine Stirn oder seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken. Das ist das, was in den Plagenschalen drin ist, der Glutwein Gottes. Der was ist? Unvermischt. Unvermischt eingeschenkt ist in dem Zelt seines Zornes.‘“ Das heißt, wo in der Weltgeschichte finden wir den Zorn Gottes ohne Gnade? Ab wann geht das los? Nach Abschluss der Gnadenzeit. Ja, ganz genau. Nach dem Ende der Gnadenzeit. Das heißt, damit können wir das hier einordnen. Der Zorn Gottes ist identisch mit dem Ende der Gnadenzeit und kommt dann kurz danach sozusagen. Deswegen heißt es, in Offenbarung 17, Jesus hat seine Königseinschaft angetreten und das heißt, die Völker sind zornig geworden, und dein Zorn ist gekommen. Könnt ihr das sehen? Wir befinden uns in Vers 18 genau an diesem Punkt. Vers 17, 18. Die Völker sind zornig geworden. Ja, das ist schon gewesen. Das nimmt doch zu natürlich, aber es ist schon gewesen. Und jetzt kommt aber der Zorn Gottes als Antwort auf den Zorn der Völker. Die Antwort.

[55:29] Und was kommt danach, nachdem Gott die sieben Plagen seinem Zorn ausgegossen hat? Was kommt danach? Was ist das nächste Element in Vers 18? Schauen wir uns das an. Was ist das nächste Element? Dass sie tot gerichtet werden. Wir haben letztes Mal gesehen, es gibt in der Bibel zwei Gerichte, wo Tote gerichtet werden. Das erste beginnt wann? 1844. Aber kann das das hier gemeint sein, das Untersuchungsgericht? Nein, weil das würde ja zeitlich uns zurückbringen. Welches zweite Gericht ist es dann? Also offensichtlich was gemeint ist. Nach oder was? Hast du nach gesagt? Nein, nach ist falsch. Während der tausend Jahre, genau. Denn während der tausend Jahre sind die Toten was? Tot. Nach den tausend Jahren sind die Toten lebendig. Da können keine Toten gerichtet werden. Aber während der tausend Jahre sind die Toten alle tot. Und sie können gerichtet werden. Und wie werden sie gerichtet auf Morgen 20? Die Bücher werden aufgetan. Das heißt, wir haben danach das Millennium. Die Zeit, wo die Toten gerichtet werden. Und wo die Heiligen ihren Lohn empfangen. Und was kommt nach dem Millennium? Als letztes? Als Ausblick? Nach dem Vers hier, genau. Das stimmt schon. Aber nach dem Vers auf Morgen 11, Vers 18. Genau, das ist dann letztendlich der Lohn. Wohin besteht der Lohn letztendlich für die Knechte? Darf ich mir eine Frage stellen? Ist die Tatsache, dass die Menschen in den Himmel kommen, ist das schon der Lohn? Was ist der Lohn, der eigentlich den Menschen verheißen worden ist? Das stimmt auch. Aber das ewige Leben haben sie ja im Himmel auch schon. Das sind Werte. Was ist der Lohn, der schon Abraham und alle anderen verheißen worden ist? Der große Lohn, auf den sie gehofft haben. Was Gott ihnen immer versprochen hat. Er hat ihnen immer das Gleiche versprochen. Das bekommen sie jetzt nach den tausend Jahren. Was hat Gott dem Abraham versprochen? Was hat ihm versprochen? Gott hat ja so viel gesagt. Zieh durch das Land. Was will ich machen? Ich will dieses Land. Ja, das auch. Ich will dich segnen vor allem. Aber ich will dieses Land dir und deinen Nachkommen geben. Welches Land? Den Himmel? Nein. Dieses Land, die Erde. Der ultimative Lohn, seit Anfang der Zeit, war immer gewesen, dass Gott gesagt hat: „Jetzt seid ihr hier Fremde. Aber wenn du treu bist, will ich dir, Abraham, und deinen Nachkommen dieses Land geben.“ Wer sind die Nachkommen Abrahams? Welche Gläubigen? Jesus. Das sagt Galater 3, Vers 29. „Wenn ihr dem Christus angehört, seid ihr Nachkommen Abrahams.“ Das heißt, alle, die wahre Israeliten sind, werden auch die Verheißung Israels empfangen, das Land erben. Deswegen heißt es in, sagt Jesus: „Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.“ Das ist der letztendliche Lohn. Und das ist das, worauf Abraham schon gewartet hat, sagt uns Hebräer 11. Er hat darauf gewartet, als er damals in Kanaan gewesen war, denn er wusste, irgendwann werde ich in diesem Land sein, und dann wird die Stadt Jerusalem herunterkommen. Also Jerusalem stimmt schon, aber nur zur Hälfte. Es ist auf dieser Erde. Und diesen Lohn bekommen wir jetzt nach den 1000 Jahren. Die neue Erde.

[59:09] Und was wird gleichzeitig passieren? Nicht nur, dass wir den Lohn bekommen, die wir Gott treu gewesen sind, auch gleichzeitig wird was noch passieren. Genau, das ist der zweite Punkt. Der zweite Punkt ist, was heißt das? Dass du die verdirbst, welche die Erde verderben. Genau, was heißt verderben? Auslöschen, töten. Das heißt, die Auslöschung der Sünde und der Sünde. Am Ende. Das heißt, wir haben eine neue Erde. Ich sage mal einfach Endgericht. Dann wisst ihr, was gemeint ist. Das heißt, in Vers 18 haben wir einen Überblick über die gesamte Endzeit. Von dem Standpunkt Ende der Gnadenzeit aus. Hier ist der Punkt, wo Johannes sich befindet, quasi in der Vision. Er sieht gerade, wie Jesus die Macht an sich genommen hat, in der Vision. Und er sieht, was vorher gewesen ist, seit 1840. Die Völker sind zornig gewesen. Kriege und Kriegsgeschrei und Revolutionen oben und unten. Dann kommt der Zorn Gottes, die Plagen. Führt zur Wiederkunft. Die siebte Plage ist ja die Wiederkunft. Das ist geschehen. Das führt zum Millennium. Und das führt dann dazu, zur neuen Erde und zum Endgericht. Wo das Feuer vom Himmel fällt, die alte Erde reinigt, die Bösen auslöscht, den Satan umbringt, den Tod vernichtet und die neue Erde geschaffen wird. Gott sagt im Himmel: „Siehe, ich mache alles neu.“ Und sie werden bei ihm sein. Und Gott wird ihr Gott sein. Er wird alle Tränen abwischen. Ihr könnt sehen, wie Elfers 18 so einen Überblick über die Endzeitereignisse gibt. Man liest das so und denkt, naja, ist halt viel Interessantes drinnen. Aber tatsächlich gibt Vers 18 einen Überblick systematisch, was passieren wird. Und leitet damit auch die nächsten Kapitel ein. Was in den nächsten Kapiteln noch ausführlicher besprochen wird. Denn all das, was jetzt kommt. Schaut, wir sind offenbar in Elf, richtig? Was ist das nächste Kapitel? Zwölf, richtig? Gibt es in Kapitel 12 etwas über Zorn? Wer wird da zornig? Wird in Kapitel 12 jemand zornig? Der Drache wird zornig, auf wen? Auf die Frau. Das ist kurz vor der Wiederkunft, nicht wahr? In der Endzeit. Was ist das nächste Kapitel in Kapitel 13? Nächste Kapitel ist Kapitel 13, nicht wahr? Gibt es da auch Zorn der Völker? Wenn die Zörner, die Zörner und die Zörner, die Völker auch zornig, dann gibt es auch Zorn der Völker. Die Völker auch zornig? Wie zornig werden die da? Am Ende von Kapitel 13. Wie zornig werden die? So zornig wie Nebukadnezar wurde, der auch nur zornig? Wann wurde Nebukadnezar zornig? Könnt ihr euch erinnern? Da wurde er auch zornig, das stimmt. Im nächsten Kapitel wurde er noch zornig. Als er ein Bild gemacht hatte, das angebetet werden sollte und drei Leute sich geweigert haben, da wurde er zornig. Was passiert dann auf Kapitel 13? Da wird ein Bild errichtet, das angebetet werden soll. Fast alle machen mit und ein paar Leute sagen, das ist zu zornig. Und die Völker werden zornig werden, so zornig, dass Nebukadnezar sagt: „Bringt sie um.“ Er spricht von einem nicht mehr kaufen und kaufen können und dann von einem Todesbefehl. Der Zorn der Völker. Und dann kommt Kapitel 14, die letzte Warnung. Und dann kommt Kapitel 15. Worum geht es in Kapitel 15 und 16? Da haben wir die sieben letzten Plagen. Dann haben wir Kapitel 15. Und dann haben wir 16, die Plagen. Und dann Kapitel 17 und 18, die Plagen über Babylon. Das Endkrieg Babylon. Das heißt, wir können das bis Kapitel 19 durchgehen. Da kommt dann letztendlich die Wiederkunft, dieser ganze Abschnitt, der Zorn Gottes, wie er jetzt rächt und wie er sein Volk befreit. Und was kommt in Kapitel 20? Das Millennium. Und was kommt in Kapitel 21 und 22? Das Endgericht. Das neue Jerusalem. Das heißt, könnt ihr sehen, wie in dem einen Vers der Rest der Offenbarung schon mal angedeutet ist? Wir sind jetzt fast am Ende der Posaunen. Und an dem vorletzten Vers der Posaunen wird in einem Vers schon mal wie in einer Nussschale, wie in einem Inhaltsverzeichnis, schon mal angedeutet, was im Rest der Offenbarung vorkommt. Und wir können dann durch die ganze Offenbarung durchgehen und sagen: „Ah, das ist jetzt völkisch und zornig, jetzt sind wir in der Phase der Zornen Gottes, jetzt sind wir in der Phase Millennium und so weiter. Die Toten werden gerichtet, jetzt sind wir in der Phase, der Lohn wird gegeben und die anderen werden verdorben.“ Könnt ihr das sehen? Ist nicht interessant? Das heißt, wir haben in der Offenbarung in einzelnen Versen völlig unscheinbar die ganze restliche Offenbarung ausgebreitet. Zusammenverdichtet. In einem Punkt. Und das ist ganz wichtig. Die Offenbarung ist unglaublich gut zusammengebaut. Wenn man sie liest, beim ersten Mal wird man völlig konfus. Springt ständig hin und her, nicht chronologisch und man weiß nicht, was hinten und vorne ist. Alles ist verbunden und man muss sehr sorgfältig sein und je mehr man studiert, desto mehr sieht man eine unglaubliche Struktur, eine unglaubliche Verbindung. Das ist sehr, sehr spannend. Dafür müssen wir auch als Bibelstudenten nach und nach einen Blick für entwickeln. Nicht einfach nur sagen, das sind die Guten, das sind die Bösen, sondern einen Blick dafür entwickeln, wie die Bibel aufgebaut ist. Nichts trainiert unser Gehirn mehr als sowas. Könnt ihr mir glauben? Das ist das, warum Gott die Bibel so geschrieben hat. Damit wir unser Gehirn ein bisschen anstrengen, damit wir ein bisschen drüber nachdenken, wie das wohl gemeint ist.

[1:05:21] Schauen wir uns das ein bisschen konkreter noch an. Wir beginnen hier. Zu diesen vier Punkten. Die haben wir jetzt ja auseinandergebaut. Vielleicht ganz kurz. Wir haben das letztes Mal schon angedeutet, glaube ich. Könnt ihr mir Beispiele nennen für den Zorn der Völker seit, sagen wir mal so, Pi mal Daumen 1840? Beispiele? Nicht ganz auf einmal, einfach Beispiele reinrufen, wo die Völker zornig geworden sind. Ich denke an das ganze 20. Jahrhundert. Okay, das ist ein bisschen, also die erste Zeit der Weltkriege. Und danach ging Stein auf. Wir haben es allerdings in ganz großen Weltkriegen, aber die Häufigkeit hat sich sehr zugenommen, rund um die Welt. Eigentlich betrifft es schon fast die ganze Welt. Ja, wir haben so eine allgemeine Steigerung. Haben wir vor dem ersten Weltkrieg auch schon, es gibt ja auf sich so eine Steigerung. Haben wir vor dem ersten Weltkrieg auch schon Dinge, die diesen Zorn der Völker herstellen? Wir haben europäische Kriege, zum Beispiel 1870, 1871. Unabhängigkeitskrieg war schon im 18. Jahrhundert, aber Bürgerkrieg war 1863 bis 1867, glaube ich. Ich bin nicht alles täuscht, irgendwie so. Das ging eigentlich los schon in den 40er Jahren. Wisst ihr, was in den 40er Jahren los war? Habt ihr etwas von den Revolutionen der 1848er gehört? Als ganz Europa in Revolutionen erschüttert wurde, fast so schlimm wie bei der französischen Revolution? Das war damals so schlimm, dass die Leute gedacht haben, das wäre die Erfüllung der Prophetie, dass jetzt sozusagen Jesus wiederkommt. Das sind auch so die Anfänge der Staatengründung Deutschlands, sozusagen. Was ich damit sagen will, ist nur Folgendes. Kurz nachdem die Sechste Weltkrieg stattfand, wie haben wir gesagt, die Sechste Posaune, geht bis 1840. Kurz nachdem die aufgehört hat zu blasen, fängt die Siebte an. Das Untersuchungsgericht beginnt im Himmel, 1844. Gleichzeitig erfüllt sich die Vorhersage, die Völker werden zornig. Das ist ein Prozess. Das fängt nicht gleich mit der Atombombe an, aber es geht los mit der Revolution. Zu viel Kriegstreiberei geht dann über den Ersten Weltkrieg. Weil wir ja den Zweiten kennen. Das ist das Problem. Wir wissen alles, was im Zweiten Weltkrieg passiert ist, deswegen denken wir über den Ersten nicht nach. Aber für die Menschen vor dem Zweiten Weltkrieg war der Erste Weltkrieg das Schlimmste, was jemals in der Welt passiert ist. Das war die absolute Superkatastrophe. Die Menschen haben gedacht, nie wieder so etwas wie den Ersten Weltkrieg. Die haben ja nicht geahnt, dass so etwas wie der Zweite kommt. Für sie war der Erste Weltkrieg fast die Auslöschung der Zivilisation. Das ist sehr wichtig zu sehen, dass wir hier über die ganze Steigerung hinweg sehen, wie sich die Prophezeiung der Bibel, dass die Völker zornig werden, besonders erfüllt. Krieg hat es immer gegeben, es hat immer schon Krieg gegeben, aber niemals in dieser Steigerung, niemals in dieser Intensität.

[1:09:01] Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Ich denke, man kann auch den allgemeinen Terror dazu bringen, all diese ganzen Dinge, dieser Zorn, dieser Hass aufeinander. Früher haben die Nationen sie auch nicht gemocht, aber dieser abgrundtiefe Hass, der teilweise zwischen Nationen herrscht, ist wirklich enorm. Jetzt lasst uns ein Gedanken weitergehen über den Zorn Gottes noch kurz reden. Oder wolltest du noch etwas sagen? Zorn Gottes ist, egal wie man darüber redet, nie vergleichbar mit dem menschlichen Zorn. Es ist auch nicht so kurzsichtig, unüberlegt oftmals. Weil generell, muss man sagen, menschlicher Zorn hat auch viel mit Dummheit zu tun, unter anderem mit Unbeherrschtheit. Und all das trifft auf Gott einfach nicht zu. Also da muss man, wenn man das Gottes Zorn ist einfach, Gott ist einfach traurig, dass sich die Menschen, sagen wir mal, selber zerstören, indem sie ihm ungehorsam sind. Es gibt auch die sieben Plagen, die sind eigentlich mehr eine Demonstration, um nochmal Gottes Erkenntnis zu gewinnen, denn praktisch zu dieser Zeit, wann auch immer die ausgegossen werden, wenn Gott einfach nichts tun würde, die Menschen sich selber überlassen, würde das das gleiche Ergebnis, oder noch schlimmer, oder gleich schlimm sein, also die Menschen würden so oder so zugrunde gehen, mit Sicherheit. Und ich denke, dass Gott es eigentlich schon aufgehalten hat, dass die Menschen sich selber vernichten, wie auch immer er das getan hat, er hat es getan, mit Sicherheit. Es gibt dann ein paar Beispiele in jüngerer Geschichte, wo Gott meinetwegen Atomkriege oder andere Dinge verhindert hat.

[1:10:47] Es fällt nicht der Name Gottes, aber es sind Dinge, die man nicht völlig nachvollziehen kann, die sich abenteuerlich anhören, die beängstigend sind, wenn man das dem menschlichen Geist zuschreiben will. Ach, da ist es noch mal gut gegangen. Das ist schon reichlich. Ich weiß, wie du meinst. Da hast du vollkommen recht.

[1:11:07] Lass uns ganz kurz die sieben Plagen kurz anschauen. In Offenbarung 16. Wir können nicht alle ausschließlich anschauen, aber nur kurz einen Blick drauf werfen, weil es ja hier auch angesprochen ist. Offenbarung 16. Und dort lesen wir mal Vers 2 bis 5. Vers 2 bis 5.

[1:11:57] Vers 6 noch. Vers 7 noch. Vers 5 bis 7 sind fast noch wichtiger als die Verse 2 bis 4. Warum? Warum sind diese Verse 5 bis 7 so wichtig? Warum stehen die hier ausgesprochen ausgerechnet da? Vers 2 bis 4 beschreiben ja, was passiert während der Plagen. Das ist meistens das, was uns mehr interessiert. Aber Vers 5 bis 7 sind eigentlich wichtiger. Warum? Was würdet ihr sagen? Warum sind die wichtiger?

[1:12:49] Ja. Jetzt, wer sagt das? Also, wir haben auf jeden Fall einen Engel, richtig, Vers 5 und 6. Und wir haben eine andere Stimme, die kommt vom Altar her. Wir wissen nicht genau, wer es ist oder wer das spricht, aber wir wissen, dass es auch vom Himmel her kommt, denn der Altar ist im Himmel. Das heißt, wir haben zwei himmlische Wesen.

[1:13:11] Was wissen wir im Allgemeinen über himmlische Wesen? Sie dienen Gott, was noch? Ja, sie sehen den Kampf, sie verfolgen den Kampf, auch mit großem Interesse, sie möchten hineinschauen in die Dinge der Erlösung, sie wollen das alles genau verstehen, ja. Was noch? Was wissen sie noch über die himmlischen Wesen? Sie dokumentieren das alles. Sie dokumentieren das alles, ja. Was wissen wir noch? Wir wissen so viel über sie. Sie sind Boden, sie helfen, ja. Sie sind die Engel, ja. 24 Elfen gibt es auch noch, genau. Sie beten Gott an. Sie beten Gott an, ja, da kommen wir schon in die richtige Richtung.

[1:14:05] Und was wissen wir noch über ihren Charakter? Sie sind heilig, um nicht zu sagen, um auch genau zu sagen, sie sind völlig ohne Makel und Sünde. Sie sind völlig sündlos. Sie kennen Sünde nicht aus eigener Erfahrung.

[1:14:23] Wie stellt ihr euch jemand vor, der sündlos ist? Jetzt ist eine interessante Frage, ja. Wenn ihr euch einen Menschen vorstellen wolltet, der sündlos wäre. Jesus, ganz einfach, nicht, ja. Wie stellt ihr euch Jesus vor? Beschreibt mir mal so ein paar Adjektive über Jesus. Nur so ein paar. Nur, dass wir so eine kleine Skizze machen. Wie stellt ihr euch Jesus vor? Sanftmütig, okay. Ehrlich. Was noch? Demütig. Liebevoll. Geduldig. Freundlich.

[1:15:03] Jetzt haben wir ein paar Stichworte, okay. Freundlich, liebevoll, geduldig, demütig, sanftmütig. Nichts, was forsch ist. Nichts, was irgendwie überautoritär ist. Die reinste Liebe, richtig. Und jemand mit so einem Charakter schaut sich die Plagen an. Könnt ihr euch das vorstellen?

[1:15:27] Jetzt der wichtige Punkt an der Sache. Man könnte das runterbrechen auf einen hinkenden Vergleich, okay. Stellt euch ein völlig unschuldiges Kind vor, das ihr jetzt schreckliche Szenen im Fernsehen anschauen müsst. Das ist noch nicht mal wirklich der Kontrast, aber das hilft uns ein bisschen zu verstehen, was eigentlich passiert. All das, was die Engel dort sehen, stößt sie ab, dieses Elend. Aber wenn sie Gottes Handeln sehen, sagen sie nicht, das will ich nicht sehen. Sondern in all ihrer Sanftmut, in all ihrer Demut, in all ihrer Liebe, in ihrer Geduld, sagen sie, das ist genau das Richtige.

[1:16:05] Es gibt ein paar Menschen in meinem Kopf, die ich mir vorstelle, von denen ich kenne, von denen ich glaube, die sind dem Ideal Jesu schon ein gutes Stück nahe gekommen. Ich will nicht sagen, die sind sündlos oder sind perfekt. Aber jeder von uns kennt wahrscheinlich Menschen, die sind besonders liebevoll, besonders sanftmütig, besonders demütig. Die können keiner Fliege was zu Leid tun. Und wenn so jemand die Plagen beobachtet und sagt, ja, das ist genau das, was richtig ist. Dann hat es einen viel größeren Aussagewert, als wenn wir Menschen, die wir die Sünde von innen her auch kennen, sagen: Zum Glück hast du uns gerettet. Zum Glück hast du es dir in Heim gezahlt.

[1:16:47] Es zeigt damit, ganz kurz, den Punkt, den ich machen will. Es zeigt damit, dass an den Plagen nichts ist, was einen irgendwie, wenn man heilig lebt, abstoßen würde. Oder irgendwie sagt: Gott, das geht ein bisschen zu weit. Wir Menschen mit unserem Sündigen denken, wenn wir das lesen, denken wir manchmal: Oh Gott, das ist schon ganz schön hart, was du machst. Aber ein Mensch oder ein Wesen, das völlig frei ist von Sünde, betrachtet diese Plagen als etwas, was absolut gerecht und absolut in Übereinstimmung mit der Gnade Gottes ist. Und das hilft uns, glaube ich, zu verstehen, wie wir die Plagen richtig und den Zorn Gottes einordnen können.

[1:17:29] Es ist eine finanzielle Krise und der Finger Gottes wird darin erkannt. Wenn man darüber redet, dann muss man auch darüber reden, wie die Reaktion der Geplagten darauf ist, um einfach zu sehen, was da los ist. Weil diese ganze Interaktion, die muss man schon sehen, um ein besseres Verständnis davon zu bekommen.

[1:17:53] Und dann ist so, Jesus Christus, er sieht, wie schrecklich das ist, der Weiße. Gleich am Ende der Plagen, wenn er dann auch wiederkommt, dann ist das alles vorbei. Das ist ja praktisch einer der negativen Höhepunkte der Geschichte. Absolut. Das ist vollkommen recht.

[1:18:15] Der Punkt ist, wir wollen damit nicht irgendwie sagen, die Plagen wären nicht schlimm, das ist gar nicht so dramatisch. Die Plagen sind dramatisch, obwohl sie so schrecklich sind, für die, die sie erleben. Es ist trotzdem in völliger Harmonie mit der Liebe Gottes und der Gnade Gottes. Denn was deutlich wird, auch wenn man die Plagen lesen ist, sie bekommen nur das, was sie sich selbst gewünscht haben.

[1:18:41] Durch die Annahme des Mahlzeichens haben sie gesagt: Wir möchten den Sabbat nicht, wir möchten den Schöpfer nicht, wir möchten lieber die Sonne anbeten. Gott sagt: Okay, dann ziehe ich mich zurück, sie werden versenkt von der Sonne. Sie wollten unbedingt Blut haben, sie wollten die Heiligen töten, sie wollten das Blut sehen. Gott sagt: Ich gebe euch Blut, nur schlachtet meine Heiligen nicht mehr. Ich beschütze meine Heiligen, ich gebe euch trotzdem Blut. In jedem einzelnen Punkt gibt Gott ihnen eigentlich das, was sie möchten.

[1:19:13] Das ist am Ende genauso bei der Wiederkunft. Was sagen die Menschen bei der Wiederkunft? Fallt auf uns, steinigt mich. Und Gott gibt ihnen, was sie möchten. Gott gibt ihnen immer genau das, was sie möchten.

[1:19:27] Und das ist der Grund, warum Gott, jetzt habe ich meinen Faden verloren, aber dass Gott uns immer das gibt, was wir möchten, beweist eigentlich, dass es tatsächlich freier Wille ist. Und es beweist, dass das satanische Prinzip nicht funktioniert. Denn die Bibel sagt, das Fleisch trachtet nach dem Tod. Das sagt uns das Fleisch aber nicht. Das Fleisch sagt uns, wir gewinnen das Leben dadurch. Aber in Wirklichkeit trachtet es nach dem Tod. In Wirklichkeit ist der Weg Richtung Tod. Und wir wünschen uns eigentlich den Tod, ohne dass es uns bewusst ist.

[1:20:07] Und Gott macht letztendlich, indem er das alles freilässt, zeigt er nur, wohin beide Wege führen. Und jeder bekommt das, was er sich gewünscht hat. Und das ist doch nur gerecht.

[1:20:19] Am Ende ist es nämlich so, Gott hat uns, lässt uns in jedem einzelnen Moment unseres Lebens die Entscheidungsfreiheit. Nur an einem einzigen Punkt konnte er uns nicht fragen. Bei welchem? An einem Punkt konnte er uns nicht fragen. Er konnte uns nicht fragen, ob wir geschaffen werden wollen. Er hat uns einfach geschaffen. Er konnte uns nicht fragen, denn wir waren nicht da, richtig? Aber deswegen macht Gott es so. Und das ist der ganze Punkt an der ganzen Sache.

[1:20:51] Er wird jeden Einzelnen fragen, ob er weiter für ewig leben will oder nicht. Und deswegen, allein deswegen, allein deswegen kann es keine ewig brennende Hölle geben. Denn dann hätte man nicht die Wahl, leben oder nicht leben. Jeder Mensch hat am Ende die Wahl, ob er in der Liebe doch nicht leben möchte. Weiterleben mit Gott oder in der Liebe doch nicht leben. Und viele Menschen werden sich entscheiden, doch nicht leben zu wollen. Und das ist eine traurige Sache. Aber Gott gibt ihnen das, was sie wollen.

[1:21:27] Und einige Menschen werden dankbar sein, dass Gott sie geschaffen hat. Und werden weiterleben wollen bis in alle Ewigkeit. Und der ganze Prozess letztendlich führt zu dieser einen wichtigen Frage: Willst du weiterleben oder nicht? Ich habe dich geschaffen. Nein, du musst Gottes Willen zurücknehmen.

[1:21:43] Und unter dem Blickwinkel lösen sich so viele Fragezeichen, die viele Menschen haben, weil plötzlich sieht man die ganze Gerechtigkeit Gottes unter einem großen Punkt.

[1:21:53] Lass uns ganz kurz, bevor wir Schluss machen, noch ein paar Verse sagen über dieses "die dich fürchten". Das heißt hier in Offenbarung 11, Vers 18, dass du deinen Knechten, den Propheten, den Nonnen gibst und den Heiligen, die deinen Namen fürchten. Schauen wir ganz kurz einige Verse dazu an. Und zwar in Psalm 85, Vers 10. Ein bisschen Bibelstudium am Ende. Psalm 85, Vers 10.

[1:22:33] Was bedeutet Gott zu fürchten? Psalm 85, und dort Vers 10. Dann heißt es: Gewiss ist seine Rettung denen nahe, die ihn fürchten, damit die Herrlichkeit in unserem Land wohne. Das heißt, wenn ich Gott fürchte, dann ist seine Rettung immer nahe. Könnt ihr das sehen?

[1:22:59] Was bedeutet es, dass die Rettung nahe ist? Was bedeutet das? Dass die Rettung nahe ist. Was heißt das auf Deutsch? Die Rettung ist nahe. Ja, kommt gleich wieder. Einfach so von dem Wort. Die Rettung ist nahe. Ist das der richtige Weg? Es braucht nicht lange, bis die Rettung da ist. Denn wenn die Rettung nicht nahe wäre, wo wäre sie dann? Fern. Wenn mein Haus brennt, ob ich neben einer Feuerwehrzentrale wohne, oder mitten in der Prärie, außerhalb der Zivilisation, macht einen großen Unterschied, oder? Wenn die Rettung nahe ist, selbst wenn eine Katastrophe passiert, muss ich mich nicht fürchten, denn ich weiß, ich werde bald gerettet. Wenn ich Gott fürchte, weiß ich, die Rettung ist nahe. Weil ich nahe bei Gott bin.

[1:24:03] Und ich werde die Menschen belohnt, die Gott fürchten. Verschiedene Weisungen sind sehr oft vor. Ja, ganz genau. Schauen wir uns noch einen Vers an, Psalm 103, Vers 11.

[1:24:33] Vers 11. Wenn so hoch der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Gnade über den, die ihn fürchten. Ich weiß nicht, macht ihr das auch manchmal? Dass ihr euch versucht, die Verse so praktisch wie möglich vorzustellen? Macht das mal, wenn ihr im Zug sitzt, in der S-Bahn, oder im Auto sitzt, oder geht auf der Straße, und ihr habt den Vers im Kopf: Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Gnade über den, die ihn fürchten. Dann schaut ihr mal auf den Erdboden, guckt mal in den Himmel, dann schätzt ihr mal, wie weit es von da nach da ist. Dann stellt euch vor, genau vom Erdboden bis zum Himmel ist alles Gnade. Und wir haben ja so eine ungefähre Vorstellung, wie hoch das ist. Das ist völlig überwältigend.

[1:25:13] Wenn ihr euch vorstellt, wenn ich solche Verse sehe, denn Gott hat es ja nicht ohne Grund gegeben, er möchte, dass wir auf die Natur schauen und sagen: So weit, wie du brauchst, um in den Himmel zu kommen, so lange brauchst du sozusagen, um meine Gnade mal zu erklimmen. Und ihr könnt euch an den Felix Baumgarten erinnern, der ist schon ziemlich weit oben gewesen. Da war nicht mal Ende. Es geht immer weiter hoch. So hoch der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Gnade über den, die ihn fürchten. So viel Gnade ist da für diejenigen, die ihn fürchten.

[1:25:43] Schauen wir noch ein Vers an. In Psalm 115, Vers 13. Psalm 115, Vers 13.

[1:25:59] Ja. Für uns. So klein, wie wir sind. Je mehr man sich die Größe Gottes vorstellt, desto erstaunlicher wird der Erlösungsplan. Das stimmt. Weil meistens ist für uns Gott nur so ein Wort mit vier Buchstaben. Da hast du vollkommen recht.

[1:26:17] Psalm 115, Vers 13. Die Bibel sagt, er segne die den Herren fürchten. Die Kleinen samt den Großen. Das heißt, wir haben jetzt gelernt, die Gnade Gottes ist gewaltig über den, die ihn fürchten. Die, die ihn fürchten, da ist die Rettung nahe. Sie werden gesegnet. Und es gibt so viele Verse.

[1:26:39] Einen Vers wollen wir noch anschauen. In Psalm 147, Vers 11. Psalm 147, Vers 11. Da heißt es: Psalm 147, Vers 11. Der Herr hat was? Gefallen an den, die ihn fürchten, die auf seine Gnade hoffen.

[1:27:01] Was heißt das Wort gefallen? Es hat mehrere Bedeutungen. Ich war in dem Fall, wenn es groß geschrieben ist, nicht klein geschrieben. Was bedeutet das Wort gefallen? Freude, ja? Wo benutzen wir das Wort gefallen? Wo benutzt ihr das Wort gefallen? Ich tue denn gefallen, ja? Ja? Der gefällt mir, nicht wahr? Oder, das gefällt mir, das möchte ich unbedingt haben. Das gefällt mir nicht so sehr, aber das gefällt mir. Wenn du Autos anschaust, oder Häuser anschaust, oder Kleidungsstück anschaust, dann sagst du: Das gefällt mir nicht so, aber das gefällt mir. Und so denkt Gott über uns. Er sagt: Der gefällt mir. Wäre es nicht schön, wenn Gott sagt, wenn Gott in seinem Herzen sagen kann: Der oder die, die gefällt mir. Der gefällt mir. Warum? Der Herr hat gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Gnade hoffen.

[1:27:59] Und da kommen wir zur entscheidenden Frage, die wir noch abschließend klären wollen. Was müssen wir dann tun, damit wir ihn fürchten? Was bedeutet denn, ihn zu fürchten? Ernst nehmen, das ist sehr wichtig. Vertrauen. Gesetze befolgen. Es ist eine Gotteserkenntnis zu haben, dass ich mehr Gott fürchte, als die Feinde Gottes denken.

[1:28:25] Schau mal, die Hebammen, als es vor Israel eine ägyptische Sklaverei war, die haben Gott mehr gefürchtet, als die Pfarrer fürchten. Die waren schon irgendwo auch in der Zwickmühle. Und dann hat aber Gott diese Hebammen fürchten lassen. Diese Hebammen gesegnet waren nicht nur die Hebammen, sondern ihre ganze Familie. Aber sie haben auch den Pfarrer in einer gewissen Art und Weise gefürchtet, haben aber Gott mehr gefürchtet. Es geht also auch um die Priorität. Wir sollen nicht respektlos sein vor anderen.

[1:29:07] Das hat folgenden Grund. Hier in der Endzeit sind wir genau in der gleichen Bedrängnis. Entweder Gott zu fürchten, oder besser gesagt, Gott mehr fürchten, als wie das Papsttum zu fürchten, mit seiner ganzen weltlichen Macht. Weil das ist auch zum Fürchten. Das ist zum Fürchten, aber hier ist der entscheidende Punkt.

[1:29:29] Es gibt Menschen, die fürchten sich vor Gott. Die haben Angst. Es gibt Leute, die fürchten Gott. Es geht nicht darum, sich vor Gott zu fürchten, sondern Gott zu fürchten. Die Bibel macht das so schön. Die Bibel sagt ganz genau, was die Furcht Gottes ist.

[1:29:49] In Prediger 8, Vers 12. Wenn auch ein Sünder hundertmal Böses tut und lange lebt, so weiß ich doch, es gibt Menschen, die Gott fürchten, die sich scheuen vor seinem Angesicht. Das ist eine interessante Formulierung. Scheuen vor seinem Angesicht. Das heißt, natürlicherweise, wenn Gott uns anschaut, so eine natürliche Demut. Du bist mein Herr. Ich bin es nicht wert. Aber keine Angst. Wissend, dass Gott uns liebt. Ein Bewusstsein für die Heiligkeit Gottes.

[1:30:41] Und jetzt kommt der entscheidende Vers, den ich mit euch ansprechen wollte. In Sprüche 8, Vers 13. Sprüche 8, Vers 13. Es heißt, die Furcht des Herrn bedeutet was? Das Böse zu hassen. Nicht nur das Böse nicht zu tun, das Böse zu hassen.

[1:31:05] Es gibt so viele Leute, ich habe das schon oft genug gesagt, es gibt so viele Leute, die tun das Böse einfach nur deswegen nicht, weil sie irgendwie glauben, dadurch besser dazustehen. Und sie zwingen sich dazu, das Böse nicht zu tun, aber mit dem Gedanken machen sie es vielleicht trotzdem. Oder sie wollen dran denken, aber sind immer so auf der Kippe. Aber die Furcht Gottes bedeutet, ich will so weit wie möglich weg sein von Bösen. So weit wie möglich weg sein von bösen Gedanken. So weit wie möglich weg von bösen Ideen. So weit wie möglich, dass die bösen Gedanken weggeschnitten werden. Varisoliert sein, weggeschnitten.

[1:31:43] Die Furcht des Herrn bedeutet das Böse zu hassen. Das ist so ein wichtiges Thema. Warum ist das Thema der Furcht Gottes so wichtig? Warum ist es so wichtig zu verstehen, was die Furcht Gottes bedeutet? Es gibt viele Gründe, ich weiß, aber es gibt einen, der alle überragt.

[1:32:01] Warum ist es so wichtig zu wissen, was die Furcht Gottes ist? Das ist der Anfang der Erkenntnis. Wenn ich das habe, kann ich Erkenntnis gewinnen. Ohne Furcht. Wenn ich das Böse nicht hasse, kann ich keine echte Erkenntnis gewinnen. Das ist unmöglich. Und keine Weisheit. Das ist nicht nur der Anfang der Erkenntnis, sondern auch die Erkenntnis der Weisheit.

[1:32:29] Es gibt noch einen Punkt. Wo hat die Furcht Gottes eine prominente Rolle? Ganz genau, in der Drei-Engels-Botschaft. Sie beginnt mit zwei Worten: Fürchtet Gott. Wie kann ich die Drei-Engels-Botschaft predigen? Mit all dem, was es beinhaltet. Wenn ich schon bei den ersten beiden Worten nicht sagen soll, und ich weiß, was sie bedeuten. Macht keinen Sinn, oder? Das ganze Fundament, mit allem, was später kommt, mit dem Sabbat, dem Heiligtum, zweite Engelsbotschaft, dritte Engelsbotschaft, Mahlzeit des Tigers, fürchtet Gott. Dass das Evangelium so tief ins Herz dringt, dass es mir nicht nur die Sünden vergibt, sondern mich dazu führt, das Böse zu hassen.

[1:33:07] Deswegen sagt, und damit enden wir, Mose, den zweiten Mose 20, Vers 20. Braucht ihr nicht aufschlagen. Schlagen wir doch auf. Zweite Mose 20, Vers 20. Das ist der allerletzte Vers für heute. Zweite Mose 20, Vers 20.

[1:33:29] Zweite Mose 20, Vers 20. Die Bibel sagt: Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht. Denn Gott ist gekommen, um euch zu prüfen, und damit die Furcht vor ihm euch vor Augen sei, damit ihr nicht sündigt. Wenn wir das Böse hassen, werden wir nicht sündigen. Solange wir das Böse lieben, kämpfen wir mit der Sünde.

[1:33:55] Und wenn sie immer wieder tun, wenn wir das Böse hassen, von unserem Herzen aus, dann müssen wir alles machen, dass wir es weiter halten. Und wer ihn nicht wehrt, hat das Land Gott gewonnen. Deswegen will er ins Herz hinein, nicht nur die Taten und die Gewohnheiten, weil im Herz ist die Steuerung. Und wenn er das Herz gewonnen hat, steuert sich der Rest von alleine, wenn er es gewonnen hat. Und es geht um das Herz uns des心, es geht um Jetzt.

[1:34:22] Und deswegen heißt es, es ist gel intuitiv, dass wir dein Wort haben und dass wir gerade lernen durften, was es bedeutet, dich zu fürchten. Wir möchten dich bitten, dass du uns Kraft und Weisheit schenkst für die Dinge, die jetzt vor uns liegen, für die nächsten Tage und dass wir, wenn wir gemeinsam dein Wort studieren in der nächsten Zeit, weiter erkennen können, was es bedeutet, in dieser letzten Zeit zu leben. Hab Dank, dass du uns Weisheit schenkst und dass wir, wenn wir zu Hause sind, durch deine Gnade und deine Gnade allein. Amen.

[1:35:00] Wir haben folgende Ankündigungen zu machen. Nächste Woche gibt es leider kein Offenbarungsseminar. Oh. Aber wir werden uns hier vor Ort treffen für die Gebetszeit Global Rain. Nicht? Doch, selbstverständlich. Und die Woche darauf wird es auch ein Gebetsseminar. Die Woche darauf wird es auch kein Offenbarungsseminar auf Vuelo Media geben. Und dann werden wir am letzten Dienstag des Januars wieder hier sein mit dem Offenbarungsseminar.

[1:35:36] Und dann werden wir ganz bald – wir haben noch einen Vers, den ich euch schon jetzt ankündigen möchte – unser Offenbarungsseminar erweitern und modernisieren. Mit dem 12. Kapitel werden wir eine weitere Serie beginnen. Wir werden Fragen und Antworten auslagern auf eine andere Zeit, auf einen anderen Termin. Und werden stattdessen immer ab 19:30 Uhr ein Adventsgeschichtsseminar machen. Wir werden uns mit der Adventgeschichte beschäftigen, und zwar chronologisch vom 1. Januar 1798 an. Und das wird super spannend. Ich kann euch versprechen, es gibt im ganzen deutschsprachigen Raum nichts, was an Ausführlichkeit dem gleichkommen wird. Wir werden wahrscheinlich so viele Jahre brauchen, wie wir für die Offenbarung brauchen, weil wir werden durch die Adventgeschichte Jahr für Jahr gehen, manchmal auch ein paar Jahre zusammenfassen, aber im Wesentlichen immer chronologisch vorangehen und sehen, wie Gott das geführt hat. Wir werden dann Anfang Februar damit beginnen. Wir werden auch Werbung machen und das ansagen, nur dass ihr das schon wisst, euch vormerken könnt. Das wird eine ganz neue Sache sein.

[1:36:40] Dann werden wir immer ungefähr 30-40 Minuten Adventgeschichte machen und dann die restliche Zeit das Offenbarungsseminar wie gehabt. Ich wünsche euch eine enge Zeit daran, das zu studieren, das ist wirklich grandios. Könnt ihr euch schon da freuen, auch die, die ihr live zuschaut, sagt euren Freunden davon. Ich werde das auf Judenmedia auch noch ankündigen und dann wünschen wir euch jetzt Gottes Segen. Kommt gut nach Hause und Gottes Segen auch, die ihr live zugeschaut habt. Bis demnächst und Gott mit euch. Amen.


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