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In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Frage nach der Persönlichkeit des Heiligen Geistes und die göttliche Dreieinigkeit. Anhand biblischer Texte wird beleuchtet, wie der Heilige Geist als eigenständige Person dargestellt wird, die spricht, handelt und betrübt werden kann. Weiterhin wird die Auferstehung der beiden Zeugen aus Offenbarung 11,11 thematisiert und mit biblischen Beispielen von Auferweckungen verglichen, um die Macht Gottes über Leben und Tod zu verdeutlichen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid. Schön, dass ihr eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Wir freuen uns, dass wir hier gemeinsam das Wort Gottes wieder studieren können. Und wir haben einiges vor und wir möchten wie immer beginnen, wie wir niederknien für ein Anfangsgebet und dann unsere Fragen beantworten.

[0:24] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir zu dir kommen können, dass wir von dir lernen dürfen. Wir möchten dich bitten, dass du zu uns sprichst, dass wir etwas Praktisches für unseren Alltag mitnehmen können heute Abend, dass wir dein Wort besser verstehen können. Halte du alle Störende fern und gib, dass wir durch deinen Geist bewegt werden, dir noch genauer nachzufolgen. Amen.

[0:49] Wir haben etliche Fragen gehabt, die wir alle gar nicht heute schaffen werden. Wir werden das dann immer in den nächsten Wochen abtragen, was wir an Fragen haben. Und wir können natürlich weiterhin auch Fragen stellen. Es gibt aber auch Zeiten, wo es kaum Fragen gibt. Und da haben wir Mühe, diese Fragenzeit zu überbrücken. Ihr könnt Fragen stellen unter fragen.joelmedia.tv.de.

[1:10] Und jetzt wollen wir uns einer Frage widmen, die uns gestellt worden ist. Ich werde sie kurz hier vorlesen. Es geht um die Frage des Heiligen Geistes. Und die Frage ist: Kann man anhand der Bibel belegen, dass der Heilige Geist eine eigenständige Person ist? Wer von euch hat schon mal diese Frage entweder gehört oder sich selbst gestellt? Ist der Heilige Geist jetzt eine eigenständige Person oder ist er nur einfach eine Kraft? Die Christenheit ist ja geteilt über diesen Punkt. Und wir wollen ganz kurz anschauen, was die Bibel sagt.

[1:58] Schlagen wir auf. Erste Mose 1, Vers 1. Wer kann mir diesen Text lesen? Erste Mose 1, Vers 1. Das ist der allererste Vers der Bibel, richtig? Was steht dort? Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Jetzt das Wort für Gott, das dort steht, ist Elohim. Schon mal gehört? Ja. Ganz genau. Und ich glaube, wir haben das hier schon mal behandelt vor etlichen Monaten. Als derjenige, der die Frage gestellt hat, bestimmt noch gar nicht zugeschaut hat. Deswegen machen wir es gerne nochmal wieder. Elohim ist eine besondere Form. Es gibt nämlich im Hebräischen wie viel... Jetzt war es das klimatische Wort dafür. Im Deutschen gibt es den Singular und den Plural, richtig? Zwei. Wie viel gibt es im Hebräischen? Drei. Es gibt im Hebräischen den Singular, den Dual und den Plural. Jetzt Dual klingt wie zwei. Das heißt, im Singular ist es einer, im Dual sind es zwei und im Plural sind es demzufolge mehr als zwei. Bei uns, wenn wir Plural verwenden, ist es mehr als einer. Aber im Hebräischen ist es mehr als zwei. Und eine kleine Hebräischstunde am Anfang. Eloha, Singular. Elohaim, Dual. Dual meint zwei. Elohim, Plural. Plural ist mehr als zwei. Mose, der Hebräisch konnte. Meint ihr, Mose konnte Hebräisch? Der konnte Hebräisch, der wusste den Unterschied. Der verwendet dieses Wort, um Gott zu beschreiben.

[3:57] Jetzt, in dem Bericht. Es heißt, am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Was kommt in Vers 2? Vers 2 haben wir, die Erde war wüst und leer. Und Finsternis lag über der Tiefe. Und der Geist Gottes schwebte im Wasser. Und was haben wir in Vers 3? Und Gott sprach. Und das ist das Wort Gottes. Und das Wort Gottes steht nach Johannes 1, Vers 1 und 14 für? Jesus. Da haben wir alle drei zusammen. Gott, den Vater, den Sohn, den Heiligen Geist. In den ersten drei Versen der Bibel bei der Schöpfung.

[4:27] Jetzt, wenn Gott sich vorstellt, sagt er immer. Schauen wir mal ganz kurz einige Beispiele an. In 1. Mose 3. Entschuldigung, 2. Mose 3. 2. Mose 3, Vers 14. Was heißt das? In 2. Mose 3, Vers 14. Gott sprach zu Mose: Ich bin, der ich bin. Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: Ich bin, der mich zu euch gesandt. Wie viel mal kommt "Ich bin" vor? In dem Vers? Drei Mal. Ich bin, der ich bin. Der ich bin hat euch gesandt. Drei Mal. Könnt ihr es sehen? Ich bin, der ich bin. Der ich bin hat euch gesandt. Könnt ihr es sehen? Drei Mal ich bin. Wenn die Engel singen im Himmel, Offenbarung 4, was singen sie? Heilig, heilig, heilig.

[5:21] Jetzt kommt mit mir Matthäus 28. Matthäus 28, Vers 19. Und heißt es: So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Kann man es fast auswendig, nicht, oder? Name bezieht sich nicht nur auf Vater, sondern Name bezieht sich auch auf Sohn und Name bezieht sich auch auf den Heiligen Geist. Das heißt, derselbe Name, der für den Vater verwendet wird, ist auch derselbe Name, der für den Sohn verwendet ist, auch derselbe Name, der für den Heiligen Geist verwendet ist. Könnt ihr es sehen? Alle drei haben denselben Namen. Und wenn der Name für den Charakter steht, dann steht das für den Charakter von Gott und des Vaters, auch für den Charakter von dem Sohn und für den Charakter des Heiligen Geistes.

[6:24] Kann dieser Stuhl hier einen Charakter haben? Warum kann er keinen Charakter haben? Weil er keine Persönlichkeit hat, nicht wahr? Eine Persönlichkeit, die Entscheidungen fällen kann, kann auch einen Charakter haben. Und der Name Gottes steht für den Charakter Gottes und auch der Heilige Geist hat einen Namen. Er hat einen Charakter.

[6:42] Schaut mal mit mir in Johannes 14. Johannes 16, Vers 33. Die Bibel sagt: Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden. Und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Jetzt könnt ihr sehen. Das ist nicht 16,13. Das ist 16,13. Entschuldigung. Aber danke, dass die Aufmerksamkeit zuhört. Das war 16,13. Für alle, die sich auch wundern hinter dem Bildschirm. Es gab hier gerade wütende Proteste. Nein, keine wütenden Proteste. 16,13. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden.

[7:41] Jetzt, diese Aussage macht überhaupt nur Sinn, wenn der Heilige Geist überhaupt die Möglichkeit hätte, aus sich selbst zu reden, richtig? Ein Roboter, der gar nicht aus sich selbst reden kann, von dem muss ich nicht sagen, er wird nicht aus sich selbst reden, sondern er wird das reden, was andere hören. Der Gedanke hier ist, der Heilige Geist, der reden könnte, wenn er wollte, verzichtet darauf und sagt lieber das, was er hört. Also, wenn ich hier stehe und sage, die ganze Predigt, die ich mir ausgearbeitet habe, ist das, was mir mein Antrag gesagt hat, dann sagt das etwas aus. Warum? Weil ich auch mir selbst etwas hätte ausdenken können. Und das ist ein wichtiger Punkt.

[8:20] Jetzt schauen wir ganz kurz in Apostelgeschichte 5. Apostelgeschichte 5, Vers 3. Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du wen belogen hast? Den Heiligen Geist. Kann ich die Liebe belügen? Denkt nach, was ihr sagt. Kann ich die Liebe belügen? Nein, kann man nicht belügen. Kann ich elektrischen Strom belügen? Kann ich Magnetfelder belügen? Aber kann ich euch belügen? Warum? Ihr habt Persönlichkeit, im Gegensatz zur Liebe. Die Liebe ist keine Persönlichkeit. Obwohl Gott ist die Liebe, in dem Fall schon, aber als abstraktes Konzept hat die Liebe als Kraft keine Persönlichkeit. Das Magnetfeld hat keine Persönlichkeit, obwohl es eine Kraft hat. Der elektrische Strom hat eine Kraft, hat aber keine Persönlichkeit. Aber den Heiligen Geist kann man belügen. Und man erfüllt sich dann auch belogen. Die Bibel sagt auch, man kann den Heiligen Geist betrüben. Habt ihr mal versucht, den Wind zu betrüben? Vielleicht poetisch gesehen, aber nicht wirklich. Denn bei dem Heiligen Geist, wenn er betrübt ist, dann verlieren wir unsere Lösung. Das ist nicht nur ein poetisches Bild, das ist Leben und Tod.

[9:47] Schaut mal mit mir in Offenbarung 14, Vers 13. Offenbarung 14, Vers 13. Da steht: Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die zu mir sprach: Schreibe: Glücklich sind die Toten, die im Herrn sterben von nun an. Nun an. Ja, spricht wer? Der Geist. Kann der Geist sprechen? Hat er selbst eine Meinung? Sagt er ab und zu auch mal was? Der Geist spricht selbst. Er ist eine Persönlichkeit. Sie sollen aber ruhen von ihren Mühen, ihre Werke aber folgen ihnen nach.

[10:27] Jetzt schauen wir gemeinsam Matthäus an. Und man könnte viel, viel, viel, viel, viel mehr dazu sagen. Machen wir nicht, weil ich denke, das ist auch schon ausreichend. In Matthäus 3. Dass wir das richtig kriegen, ja. Matthäus 3, Vers 16 und 17. Haben wir das? Matthäus 3, Vers 16 und 17. Und als Jesus getauft war, stieg sogleich aus dem Wasser. Und siehe, da eröffnete sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen. Und siehe, eine Stimme kam vom Himmel, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

[11:14] Also wir haben auf der Erde Jesus. Und dann haben wir den Heiligen Geist. Und dann haben wir eine Stimme vom Himmel, ja. Und wer spricht vom Himmel? Wer sagt: Dies ist mein Sohn? Gott, der Vater.

[11:39] Jetzt, manche Leute glauben, dass der Sohn, der Vater und der Heilige Geist einfach nur ein Gott, also im Sinne von einer Person sind, die sich unterschiedlich manifestieren. Also entweder es ist der Vater, und wenn es nicht gerade der Vater ist, ist es dann der Sohn, ja. Versteht ihr, was ich meine? Leute, die denken, okay, es ist nur eine Person, die mal der Vater ist, mal der Sohn und mal der Heilige Geist. Doch könnt ihr sehen, dass diese beiden Verse das widerlegen, dass alle drei gleichzeitig sichtbar oder hörbar gewesen sind. Das heißt, es gab hier Menschen, die standen hier und konnten gleichzeitig den Sohn sehen, den Vater hören und den Heiligen Geist sehen. Alle drei. Und es war nicht der Vater, der hier vom Heiligen Geist gesprochen hat, sondern es waren alle drei unterschiedlich, alle gleichzeitig gegenwärtig. Und das macht deutlich, es gibt drei und sie sind alle voneinander zu unterscheiden.

[12:26] Was meint die Bibel, wenn sie sagt, es gibt einen Gott? Habt ihr das mal gelesen, die Bibel sagt, es gibt einen Gott? Gibt es einen Gott oder gibt es mehrere Götter? Einen Gott. Dann schaut mal mit mir in 5. Mose. 5. Mose 6. 5. Mose 6, Vers... 4. 5. Mose 6, Vers 4. Die Bibel sagt: Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Hat jemand eine andere Übersetzung? Hat jemand eine andere Übersetzung außer allein? Der Herr allein? 5. Mose 6, Vers 4.

[13:13] Es ist das Einzige. Ein Einziger, ja. Einziger. Das hebräische Wort an dieser Stelle heißt Echad. Das meint einzig, einig, zusammengekommen. Das erste Beispiel für Echad findet sich in 1. Mose, wo es heißt: Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. Da wird ein Tag aus Abend und Morgen. Wie viele Tage waren es? Ein Tag, ja. Aber aus wie vielen Bestandteilen bestand der? Zwei, Abend und Morgen, beide voneinander zu unterscheiden. Das nächste Mal, wo das vorkommt, oder am wichtigsten, ist in 1. Mose 2. Und das macht es am deutlichsten. 1. Mose 2, Vers... 24. 1. Mose 2, Vers 24. Die Bibel sagt uns: Da sprach der Mensch: Das ist endlich Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch; sie soll Frau heißen. Das Vers 23, was ich lese. Denn für Mann ist sie genommen, Vers 24. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen und sie werden was sein? Ein Fleisch. Wie viele Personen sind da in der Ehe? Zwei. Aber wie viel Fleisch sind sie? Ein Fleisch. Sind sie zwei Fleisch? Nein, sie sind ein Fleisch. Gott hat kein Problem, zwei Personen als ein Fleisch zu sehen. Und er hat auch kein Problem, drei Persönlichkeiten der Gottheit als einen Gott zu beschreiben.

[14:39] Vielleicht gibt es ein paar Dinge, die wir nicht ganz begreifen können, aber das, was die Bibel sagt. Und wir sollten uns gar nicht erst vornehmen, über Gott zu stehen, das alles begreifen zu können. Aber das, was wir sagen können, was die Bibel sagt, können wir auch bestätigen. Und wir sollten uns da das nicht alles kleinreden und sagen, es ist gar nicht so. Sondern es ist genau so. Der Heilige Geist ist eine Person, genauso wie Jesus und der Vater.

[15:01] Und wichtiger vielleicht noch zu wissen, als dass er eine Person ist, ist das, was er macht. Was macht er? Er überführt von Sünde, von Gerechtigkeit und von Gericht. Und genau. Wenn ihr mehr Fragen habt zu dem Thema, oder zu anderen Themen, schreibt uns unter fragen-at-joelmedia-tv.de. Nächste Woche haben wir mehr spannende Fragen, die wir heute nicht geschafft haben. Denn wir müssen jetzt zur Offenbarung kommen. Heute haben wir Offenbarung 11. Wer war letzte Woche da? War der letzte Woche da? Wie war es letzte Woche? War gut, oder? Du bist doch ein guter Lehrer, oder?

[15:36] Offenbarung 11, Vers 11. Letzte Woche hattet ihr darüber gesprochen, noch einmal darüber, dass die ganzen Menschen auf diese toten Zeugen geschaut haben. Die waren gequält, sich haben gefühlt. Machen wir kurz eine Wiederholung. Wir sprechen immer noch über die beiden Zeugen. Und die beiden Zeugen sind? Neues Testament. Also Neues Testament, die Bibel. Und wir hatten gesehen, dass sie über das Mittelalter hinweg schwer verfolgt wurden. Aber dass dann der stärkste Angriff gegen die Bibel was war? Die Französische Revolution. Dargestellt in den Versen, die wir in den letzten Wochen studiert haben. Und dass für einen gewissen Zeitraum die Bibel verboten wurde. Und in diesem Zeitraum, wo die Bibel verboten wurde, haben sich die Menschen gefreut. Weil sie geglaubt haben, jetzt ist endlich der, wie sie meinten, Aberglaube des Mittelalters vorbei. Und sie hatten sich immer gequält gefühlt durch die Bibel.

[16:34] Warum fühlt man sich gequält durch die Bibel? Könnt ihr noch kurz wiederholen, die, die da gewesen waren letztes Mal. Warum fühlen sich manche Menschen gequält durch die Bibel? Schuldgefühle. Schuldgefühle, wenn sie sehen, wer sie wirklich sind, nicht wahr? Das Gewissen. Das Gewissen, ja. Du wolltest noch was sagen? Sie lieben die Sünde. Ja, wenn sie die Sünde mehr lieben als die Wahrheit, dann fühlt man, ihr habt wahrscheinlich alles schon mal erlebt, nicht wahr? Man möchte etwas festhalten, obwohl man weiß, es ist nicht gut. Und dann liest man die Bibel und man fühlt sich irgendwie so ein bisschen wie das Stechen in der Seite, nicht wahr? Oder im Kopf oder was auch immer. Und da ist man manchmal froh, wenn jemand sagt, ach, die Bibel sagt man sowieso gar nicht, nicht wahr? Dann greift man das wie ein Strohhalm und sagt, na, vielleicht brauche ich gar nicht an die Bibel zu glauben. Ich kann einfach weitermachen, wie ich will. Aber dieser Strohhalm, der knickt ganz schnell, schneller als man glaubt. Und das war auch in der Französischen Revolution so. Die Leute haben gedacht, sie wurden befreit. Aber in Wirklichkeit wurde es schlimmer als je zuvor. Es war ein reines Blutbad in den darauffolgenden Jahren.

[17:28] Und heute wollen wir zu Vers 11 kommen. Nachdem wir so lange über den Tod sozusagen in Anführungsstrichen der Bibel gesprochen haben, kommen wir heute zu Vers 11. Lesen wir Vers 11 und schauen dann mal im Detail, was dort steht. Und nach den dreieinhalb Tagen kam der Geist des Lebens aus Gott in sie, und sie stellten sich auf ihre Füße, und eine große Furcht überfiel die, welche sie sahen.

[17:53] Fassen wir kurz zusammen. Was passiert denn in Vers 11? Das Leben kommt wieder. Das Leben kommt wieder. Wie nennt man das? Aufstehen. Buchstäblich. Sie stehen wieder auf. Sie stehen auf ihren Füßen. Sie haben eine Auferstehung. Das Leben kommt wieder. Das ist eigentlich schon eine Interpretation. Aber was sagt die Bibel genau? Wie kommt das Leben wieder? Aus Gott. Aus Gott durch den Geist des Lebens. Könnt ihr das sehen? Der Geist des Lebens kommt von Gott. Das ist sozusagen Gott. Und er sendet seinen Geist des Lebens wieder. Und Leben kommt in sie hinein. Was noch? Was du hast gesagt, nach dreieinhalb Tagen. Es gibt eine Zeitperiode. Nach dreieinhalb Tagen. Wir werden auch gleich noch genauer sagen, was das bedeutet. Sie stehen auf ihren Füßen. Und was noch? Wer hat vorher auf sie geschaut? Die Gottlosen. Die ganzen Völker. Alle Nationen, Stämmen, Sprachen. Die Völker. Furcht überfällt die Völker. Das ist sozusagen das Comeback der Bibel. Jetzt wollen wir sehen, was da passiert ist. Überfällt die Völker. Gut.

[19:36] Fangen wir mal ein bisschen systematisch an, das durchzugehen. Das entscheidende Element am Anfang ist das hier. Von Gott kommt das Leben in sie wieder. An welchen Vorgang erinnert euch das? An die Schöpfung. Was genau ist bei der Schöpfung passiert? Okay, der Geist Gottes schwebt im Wasser, das stimmt. Aber da war noch kein Leben am ersten Tag. Da war nur Licht. Gott hauchte den Odem in Adam. Genau, Gott hauchte den Odem in Adam. Jetzt, wo kam Adam her? Aus der Erde. Okay, das stimmt. Er stieg ja aus der Erde. Nein. Sondern? Er wurde geformt. Er wurde geformt von wem? Jetzt ist das nicht interessant. Das ist nicht genau unser Thema. Aber ist das nicht interessant, dass Gott bei allen Dingen, die er geschaffen hat, bei fast allen, gesagt hat: Es werde Licht. Es werde ein Zedernbaum. Es werde der Jupiter. Es werde ein Wal. Aber als Gott den Menschen gemacht hat, hat er sich hingekniet, sozusagen, oder hingehockt und hat mit seinen Händen im Staub gespielt. Hat den Menschen geformt. Und was hat er dann gemacht? Er hat den Odem wohin geblasen? Die Nase. Von allen Körperlöchern, die wir haben im Gesicht. Welches ist das kleinste? Die Nase, oder? Wenn ihr jemanden von Mund zu Mund oder von Mund zu Nase beatmen wollt, könnt ihr das aus der Ferne machen? Nein. Was müsst ihr tun, um jemanden den Atem des Lebens in die Nase zu blasen? Dann muss man ihm ganz nahe kommen und förmlich direkt Angesicht zu Angesicht kommen. Wenn Gott den Menschen schuf, hätte er das auch aus der Ferne machen können. Aber er kam den Menschen so nahe, wie man überhaupt nur kommen kann. Wir als Menschen können den Menschen nicht näher kommen, oder? Mund zu Nase, viel näher geht es nicht mehr. Und so nahe kam Gott den Menschen. Das ist interessant, oder? Das nur nebenbei, wenn es darum geht, um die Schöpfung des Menschen. Das zeigt, was für einen Wert wir haben, oder? Alle die großen Galaxien, die wir bewundern, sind nichts wegen uns. Und deswegen ist Jesus auch nicht für die Galaxien gestorben, sondern wegen uns. Das ist der Wert, den Gott den Menschen sieht.

[22:03] Wie wird der Mensch genannt in 1. Mose 2, Vers 7, als er den Geist, den Odem des Lebens bekommt? Wie wird er genannt? Eine lebendige Seele. Wir wissen, der Mensch ist eine Seele und hat keine Seele. Kennt ihr den Unterschied nicht, oder? Die meisten Menschen denken, der Mensch hat eine Seele. Aber ich würde sagen, der Mensch wurde eine Seele. Das heißt, er ist eine Seele. Die acht Seelen auf der Noah.

[22:34] Jetzt schaut ihr mit mir in Hiob 33, Vers 4. Hiob 33, Vers 4. Hiob 33, Vers 4 sagt: Der Geist Gottes hat mich gemacht und der Odem des Allmächtigen erhält mich. Das ist ein interessanter Vers. Er zeigt, dass der Heilige Geist schöpferische Kraft hat. Die Bibel sagt, Gott hat geschaffen. Die Bibel sagt, Jesus hat geschaffen. Jesus ist der Schöpfer. Die Bibel sagt, auch der Heilige Geist hat uns geschaffen. Und alle drei beteiligt. Jeder hat seine spezielle Aufgabe gehabt. Und dann heißt es, der Odem des Allmächtigen erhält mich am Leben. Das heißt, es ist der Geist, es ist der Atem, den wir von Gott bekommen haben, der uns am Leben erhält.

[23:35] Schlagen wir auf in Psalm 27, Vers 3. Manche Leute fragen sich, was ist denn der Odem? Ist vielleicht der Odem so eine Art Seele? Was ist der Odem? Hiob 27, das ist eine gute Wiederholung über den Zustand der Toten. Hiob 27, Vers 3. Ja, solange noch mein Odem in mir ist und der Hauch Gottes in meiner Nase. Also, wo ist der Hauch? Der Hauch ist in der Nase. Wenn ihr wissen wollt, was der Odem Gottes ist, dann macht ihr... Das ist der Odem. Wenn Jesus sagt: Herr, nimm meinen Geist auf. Was hat er gemeint? Hat er irgendwie so eine Halbseele gemeint, die durch das Universum... Und was hat er gemeint? Er hat den Odem gemeint, in der Nase. Den Lebensatem, der zu Gott gegangen ist. Zurück.

[24:38] Schaut mal mit mir in Prediger. Wer hat Prediger geschrieben? Salomo, ganz genau. Wann hat Salomo Prediger geschrieben? Als er jung und alt war. Als er alt war. Weil er schaut aus dem Leben zurück, was er alles verkehrt gemacht hat. Das Buch Hiob hat er geschrieben, als er jung war. Als er noch eine Frau hatte. Später hat er wie viele Frauen gehabt? Tausend. Tausend, genau. Und dann in Prediger beschreibt er, wie enttäuschend das Ganze war. Was für ein Desaster das war. Das war eine Katastrophe. Aber es waren nicht nur die tausend Frauen. Es waren auch die vielen Götzen, die dann... Es kam eins zum anderen. In Prediger 12, Vers 6. Da gibt es eine der interessantesten Beschreibungen über den Tod. Eine der poetischsten Beschreibungen über den Tod. Kennt ihr die? Ehe die silberne Schnur zerreißt und die goldene Schale zerspringt und der Krug an der Quelle zerbricht und das Schöpfrad zerbrochen in den Brunnen stürzt. Und dann sagt er in Vers 7: Und der Staub wieder zur Erde zurückkehrt, wie er gewesen ist. Und der Geist zurückkehrt zu Gott, der ihn gegeben hat.

[25:53] Das ist ein Bild, das immer wieder in der Bibel vorkommt. Der Geist Gottes, der Atem, gibt uns Leben. Und wenn wir sterben, geht der Atem zurück. Das heißt, dieses Bild, das Gott verwendet, oder das hier in Offenbarung beschrieben wird, dass der Geist des Lebens hineinfährt. Und ihr habt das ja sofort gesehen. Wir wollen es nochmal bestätigen. Das ist ein Bild dafür, dass die beiden Zeugen wieder lebendig werden.

[26:16] Jetzt, wir müssen uns natürlich fragen, was bedeutet es, dass das Alte und das Neue Testament lebendig werden. Die waren ja nicht buchstäblich tot, nicht wahr? Das war nur symbolisch. Und da müssen wir uns Gedanken machen, was das heißt. Aber wir wollen erstmal sehen, dass hier tatsächlich so ein Prozess der Auferstehung, des Wieder-Neu-Lebens gemeint ist.

[26:31] Schauen wir noch gemeinsam in Jakobus 2, Vers 26. Und hier wird etwas Interessantes gesagt. Jakobus 2, Vers 26. Hier steht in Jakobus 2, Vers 26: Denn gleich wie der Leib ohne Geist tot ist, also auch der Glaube ohne die Werke tot. Jakobus macht eine einfache Gleichung. Er sagt, Glaube, Werke entspricht. Was ist das Pendant zum Glauben? Einfach das, was dem entspricht in diesem Vers. So wie der Glaube ohne Werke, so ist auch der Leib. Und was ist das Gegenstück zu den Werken? Der Geist.

[27:55] Jetzt, das finde ich interessant. Nehmen wir mal an, ihr hättet die beiden Worte Glaube und Werke, den beiden Worten Leib und Geist zuordnen sollen. Wie hättet ihr das zugeordnet, aus dem Bauch heraus? Eher umgekehrt. Wir würden eher sagen, die Werke sind so wie der Körper. Und der Glaube ist wie der Geist. So würden wir denken. Aber in Wirklichkeit ist es genau andersrum. Der Glaube ist wie der Leib. Und das, was den Glauben lebendig macht, sind die Werke. Ist das, was wir tun. Mit anderen Worten, hier zu sitzen und zu sagen, ja, ich denke, das ist alles richtig, da kann man genauso gut tot sein. Ist man immer noch geistlich tot? Es sei denn, man tut, was man sagt. Das Tun, der Geist ist das, was atmet. Ich war der Atem. Und das, was ein Christ tut, hält ihn geistlich am Leben. Mit anderen Worten, wenn wir nicht ausleben, das, was wir glauben, sind wir nach kurzer Zeit tot. Wie lange hält man aus ohne Atmen? Drei Minuten? Manche vielleicht auch sechs. Aber niemand mehr als zehn Minuten, oder? Was heißt es also, wenn wir zehn Minuten lang uns völlig unchristlich verhalten haben? Wir sind was? Geistlich tot!

[29:22] Jetzt hängt es an den zehn Minuten auf. Aber ihr versteht das Prinzip, ja? Wenn wir uns über einen längeren Zeitraum, oder einen kurzen Zeitraum auch schon, nicht geistlich verhalten, nicht christlich verhalten, nicht im Sinne Gottes, sind wir tot.

[29:34] Jetzt ist Gott in der Lage, Tote wieder zum Auferstehen zu bringen. Schaut mal mit mir in Epheser 2. Epheser 2. Epheser 2, Vers 1. Dort heißt es: Auch euch, die ihr was wart? Die ihr tot wart durch Übertretung und Sünden. Das heißt, mit anderen Worten: Sünde rein, Geist raus. Geist rein, Sünde raus. Sünde rein, Geist raus. Weil Sünde ist tot, richtig? Wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne das Auszuleben tot. Sünde rein, Geist raus. Geist rein, Sünde raus. Das ist das Prinzip.

[30:49] Denn der Heilige Geist bringt was in unsere Herzen hinein? Leben. Ja, was noch? Er bringt Leben hinein? Geistliches Leben, was noch? Ruhe, der Geist bringt Ruhe hinein. Frieden. Kennt ihr irgendeine Bibelstelle? Ihr habt viele gute Sachen gesagt. Aber sagt mir mal, wo steht, was der Geist in unser Herz hineinbringt? Liebe. Wo steht es? Das ist die Liebe. Glaube ist ohne Liebe nichts. Ja, das stimmt.

[31:25] Schaut mal bitte in Römer 5. Römer 5, da wird es am deutlichsten. Römer 5, Vers 5. Was steht dort? Römer 5, Vers 5. Dort steht: Die Hoffnung aber lässt nicht zu Schanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist. Ihr seht, der Heilige Geist, wenn er in unser Herz kommt, bringt er was mit? Liebe. Und was ist Liebe in der Liebe? Liebe ist, Gott ist die Liebe, das stimmt. Das ist Glaube, ja, fast. Aber Glaube und Liebe hängen ganz eng zusammen. Liebe ist die, Römer 13, Vers 10, Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes. Der Heilige Geist bringt Liebe. Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes. Deswegen Geist hinein, Sünde raus. Erfüllung des Gesetzes, weil Sünde ist die Übertretung des Gesetzes. Deswegen Sünde rein, Geist raus, weil der Geist bringt die Liebe mit sich. Und wenn der Geist verlässt, verlässt uns auch die Liebe. Deswegen sagt die Bibel, wenn die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe erkalten. Seht ihr das? Glaube und Liebe ist nichts. Ganz genau.

[33:38] Deswegen sagt der Galaterbrief, schaut mal in Galater, Galater 5, Vers 6. Jetzt kommen wir alles zusammen. Galater 5, Vers 6, dort heißt es: Seid ihr da, Galater 5? Vers 6. In Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe wirksam ist. Glaube wirkt. Wodurch wird er wirksam, der Glaube? Durch die Liebe. Also der Glaube wirkt durch die Liebe, sozusagen. Ohne Liebe kann der Glaube nicht wirken. Das heißt, wenn ich einfach nur an Gott glaube, ich habe keine Liebe in mir, und dann etwas tue, nützt es nichts. Die echten Werke, die mich geistlich am Leben erhalten, sind die, die aus Liebe geschehen. Und die Liebe kommt durch den? Geist.

[34:46] Könnt ihr sehen, warum jetzt Herr Paulus die Werke mit dem Geist verknüpft? Weil die Werke ist das, wo die Liebe reinkommt. Der Geist bringt die Liebe mit sich. Und deswegen ist es so wichtig, darüber nachzudenken. Vielleicht glauben wir alle an Jesus. Aber vielleicht tun wir nicht alle das aus Liebe. Echter Glaube ist wirksam. Und woran erkennt man eine Wirkung? Logisch, eine Wirkung erkennt man daran, dass sie wirkt, dass sie etwas bewirkt. Wenn in unserem Leben sich nichts bewegt, nichts bewirkt wird, wenn wir immer so bleiben, wie wir sind, dann fehlt uns der Geist. Eine Person, die sich über Monate oder über Stunden lang gar nicht bewegt, wo sich nichts verändert, die nennt man tot. Selbst wenn man schläft, dann atmet man so ein bisschen. Aber wenn jemand tot ist, dann ist einfach nur steif, gar nichts da. Und wenn unser Leben einfach über Wochen, Monate sich gar nichts verändert, alles so ist wie immer, dann sind wir eine geistliche Leiche. Habt ihr das gewusst? Preist den Herren, Gott kann auch geistliche Leichen wieder zum Leben erwecken. Wie viel brauche ich dazu? Nur sein Geist. Und da werden wir noch mehr darüber sprechen.

[35:00] Aber jetzt kommen wir zurück zur Bibel. Denn das Ganze ist ja eigentlich verknüpft mit der Bibel. Und bei der Bibel ist die Sache ein bisschen anders. Denn die Bibel ist ja nun nicht wirklich sündig gewesen. Aber die Bibel wurde verfolgt und die Bibel war sozusagen dreieinhalb Tage tot. Was meint ihr? Wie hat Gott wohl darüber gedacht, als die Menschen seine Bibel und seine Religion so in den Schmutz gezerrt haben und öffentlich erklärt haben per Gesetz, und die Bibel verboten haben, die Bibel verbrannt haben? Wie hat Gott wohl gedacht? Schmerz. Trauer.

[35:38] Er wurde im Leid für uns, die Menschen, die das taten. Er ist ja gestorben. Ja, das stimmt. Er ist gestorben für die Menschen. Das tut ihm leid. Ich erinnere mich an Frau Götz, die hat auch gesagt, er erweckt jetzt neue Generationen. Genau. Er musste dann einen neuen Plan erwecken, eine neue Generation erwecken.

[36:04] Schaut mal mit mir in Jesaja 37. Schaut mal, was er sagt. Und das finde ich... Er stellt eine rhetorische Frage in Jesaja 37, Vers 23. Die spricht sich natürlich nicht an Frankreich aus, aber weil Gott sich nicht ändert, weil er immer der Gleiche ist, können wir sehen, dass er auch in einer solchen Lage genauso reagiert hat. In Jesaja 37, Vers 23. Das ist übrigens die Situation von Hiskia. Ihr wisst, Hiskia war der König von Jerusalem. Was war passiert? Für alle, die die Geschichte vielleicht nicht kennen. Es kam eine Belagerung. Wer ist gekommen? Welche Nation? Das waren die Assyrer. Die Assyrer hatten schon das ganze Nordreich gefangen genommen und weggeschleppt. Dann kamen sie ein paar Jahre später ins Südreich und hatten das gesamte Südreich eingenommen, bis auf Jerusalem. Nur noch Jerusalem stand da. Sie waren umzingelt von dieser Weltmacht Assyrien. Hiskia hatte keine Ahnung, was er tun sollte. Dann kam auch noch der Abgesandte des Assyrischen Königs, hat sich vor die Stadtmauer gestellt und hat Gott lästern. Sogar auf Hebräisch. Dann sind einige der Beamten von Hiskia gekommen und haben gesagt: Bitte sprich auf Aramäisch zu uns, damit die Leute das nicht hören. Er hat weiter auf Hebräisch gesprochen, um das ganze Volk zu verachten und in Angst zu machen. Wir werden euch alle dem Erdboden gleich machen. Bisher hat keine Stadt uns widerstanden. Dann hat Hiskia auf den Ratschlag von Jesaja gebetet. Dann sagt Gott im folgenden Vers, angesichts der Tatsache, dass die Assyrer mit erhobener Hand sagen: Wer ist euer Gott? Wir sind jetzt hier diejenigen, die die Religion hier kaputt machen. Schaut in Vers 23, was Gott sagt: Wen hast du verhöhnt und gelästert? Und gegen wen hast du deine Stimme erhoben und deine Augen stolz emporgerichtet? Gegen den Heiligen Israels.

[38:06] Gott hat eine rhetorische Frage gestellt. Weißt du, mit wem du es aufgenommen hast? Weißt du, gegen wen du kämpfst? Ist dir bewusst? Stellt euch vor, ihr seid ein großer, starker Mann. Da kommt so ein kleiner Jüngling, 14, 15 Jahre alt, vielleicht schmächtig und er fängt an, euch zu beleidigen. Und ihr seid vielleicht Boxweltmeister oder Karate. Und er fängt an, euch zu beleidigen. Und er fängt an, zu treten, zu schlagen und anzuspucken. Könnt ihr das Gefühl empfinden, was Gott empfindet? Ihr wisst ganz genau, er hat keine Chance gegen mich und er kämpft immer weiter. Ich habe meinen Schwiegersohn, meinen Schwager, wollte ich sagen. Keine falschen Gerüchte in die Welt setzen. Mein Schwager ist mehrfacher deutscher Meister im Karate. Er ist ein lebensgefährlicher Mensch. Er könnte euch alle auf einmal außer Gefecht setzen. Und zwar so, dass ihr vielleicht nicht mehr aufwachen würdet. Das ist wirklich gefährlich. Wenn die einen schwarzen Gurt haben. Man hat keine Chance, ihn auch nur zu ärgern. Selbst wenn man von der Seite kommt, den er antipsen will, man hat keine Chance. Er ist interessanterweise geschlagen worden in der Schule. Und hier ist, was er gemacht hat. Er hat nicht zurückgeschlagen. Er hat sich umgedreht und gesagt: Wenn du es noch einmal tust, ich lasse dich wissen. Ich bin deutscher Meister im Karate. Wenn du es noch einmal tust. Und es hat gereicht. Der hat nie wieder gemuckt. Er hat nicht zurückgeschlagen. Ich lasse dich wissen. Vielleicht hast du es nicht gewusst. Aber ich bin weit über deiner Ebene. Wenn du mit fünf Freunden kommst. Die sind für mich, ich bin deutscher Meister im Karate. Und ich denke, Gott ist vielleicht nicht mal wirklich böse. Er denkt: Wisst ihr nicht, gegen wen ihr ankämpft? Ich bin dein Mächtiger. Während ihr die Bibel verbrennt, lässt mein Odem euch noch am Leben. Ich möchte sozusagen nur auf den Knopf drücken. Ihr werdet alle tot umfallen wie die Fliegen. Ist euch bewusst, gegen wen ihr kämpft?

[40:28] Und das sollte auch uns bewusst sein, wenn wir gegen Gott kämpfen. Dass Gott selbst die Bösen, die ihn hassen, immer noch am Leben hält. Weil er immer noch hofft, dass sie eventuell durch irgendetwas zur Vernunft kommen. Weißt du, gegen wen du kämpfst? Glaub dir ernsthaft, dass dieses Verbrennen der Bibel irgendetwas an der Wirksamkeit der Bibel verändern wird. Glaub dir ernsthaft, dass nur wenn man in der französischen Parlament sagt, dass sie deswegen aufhört zu existieren. Glaubt ihr? Ich lasse mich davon beeindrucken. Und er hat einen Plan.

[41:04] Schaut mal mit mir in Jeremia 16, Vers 21. Manchmal kann man ja verzweifelt sein, wenn man sieht, wie der Unglaube sich ausbreitet. Aber Gott ist völlig in Kontrolle. Er hat alles in seiner Hand. In Jeremia 16, Vers 21 heißt es: Darum siehe, ich werde es sie diesmal wissen lassen, werde sie meine Hand und meine Macht erkennen lassen, und sie sollen erfahren, dass mein Name Herr ist. Gott sagt, ich werde es deutlich machen. Ihr habt gegen die Bibel gekämpft. Ihr habt behauptet, die Bibel ist ein altes Märchenbuch, dem man nicht vertrauen kann, das voll von mittelalterlichen Hirngespinsten ist. Ich werde euch zeigen, mitten im Zeitalter der Aufklärung der Französischen Revolution, ich werde euch zeigen, dass die Bibel gewaltig ist. Könnt ihr sehen, dass das Gottes Plan war? Nach diesem Angriff auf die Bibel, nach dieser totalen Blasphemie, hat er einen Plan. Er möchte zeigen, dass die Bibel vertrauenswürdig ist und dass die Bibel viel mehr zu bieten hat, als die Leute gedacht haben, die die Bibel in Anführungsstrichen umgemacht haben.

[42:12] Jetzt schauen wir mal ein bisschen weiter diesen Gedanken der Auferstehung an. Wer war die erste Person in der Bibel, die auferstanden ist? Von den Toten auferstanden. Nicht aus den Ruinen auferstanden, sondern von den Toten auferstanden. Lazarus war im Neuen Testament einer derjenigen, aber gab es jemanden, der schon im Alten Testament auferstanden ist? Wer war der erste? Jemand, der mit Mut den Namen sagt, es war? Mose. Jetzt wollen wir kurz prüfen, ob das stimmt. Ist Mose von den Toten auferstanden? Fünfte Mose. Fünfte Mose 34. Das ist eine tolle Geschichte. Das Buch Fünfte Mose enthält all die Predigten, die Mose gehalten hat, kurz bevor das Land Israel, bevor es folgt Israel, in das verheißene Land gegangen ist. Warum durfte Mose nicht mit? Wegen der einen Sünde, wo er den Felsen zweimal geschlagen hat. Und er hatte noch gebeten: Gott, bitte, bitte, lass mich bitte ins Land Kanaan ziehen. Lass es mich noch sehen. Nein, du kannst nicht mit hinein. Warum konnte Gott ihn nicht mit? War das nicht eine harte Strafe, dass Gott gesagt hat, du kannst nicht mit ins Land Kanaan? Wegen einer Sünde? Warum hat Gott das gemacht? Er war gerecht. In dem Volk werden viel schlimmere Sünden begangen. Da gab es Leute, die haben viel schlimmere Sünden begangen, die sind trotzdem nach Kanaan eingegangen. Aber er war ein Führer. Er war ein Führer, das stimmt.

[43:58] Und hier ist einer der Hauptgründe. Was hat das Volk Israel 40 Jahre lang über Mose gesagt? Was haben sie gesagt? Du hast uns aus Ägypten rausgeführt, damit du was machst? Damit wir in der Wüste sterben. Damit du dich an unserem Reichtum bereicherst. Sie haben 40 Jahre lang gesagt: Du hast uns aus Ägypten rausgeführt. Du bist schuld an der ganzen Misere. Die haben immer über Mose gemeckert. Mose hat immer gesagt: Das war Gott, Gott hat uns hier rausgeführt. Die haben ja die Wolken und Feuersäule gesehen. Obwohl sie das gesehen haben, haben sie immer gesagt: Mose ist schuld. Mose führt uns, Mose ist unser Führer. Und Gott hat immer ständig Mühe gehabt, ihnen zu zeigen, dass es nicht Mose war, sondern Gott. Und als Mose dann seine Sünde begeht, hat er gesagt, da hat Mose zum ersten Mal gesagt, das sollten wir nicht. Und hat dann den Eindruck erweckt, dass er es ist mit seinem Schlagen, der das Wasser hervorholt. Und jetzt hat Gott gesagt: Jetzt haben wir ein Problem. Denn das, was die Israeliten 40 Jahre lang falsch behauptet haben, hast du jetzt quasi erfüllt. Und wenn ich dich jetzt nach Kanaan lasse, und dich führen lasse, dann wären sie vor allen Zeiten, denke ich, tatsächlich erstes gewesen. Und um nicht auszurotten, dass es Mose war, der sie dorthin gebracht hat, hat Gott gesagt: Ich muss jetzt jemand anderes nehmen. Damit deutlich wird, es war nicht Mose, sondern ich war es. Seht ihr? Es war nicht, weil Gott gesagt hat, was für eine harte Strafe kann ich dem Mose geben, sondern um dem Volk deutlich zu machen, es war nicht Mose. Mose war es nicht, ich bin es gewesen. Ich kann jeden Einzelnen berufen, egal wer der Führer ist, ich komme mit euch ans Ziel. Aber dafür hat er den Mose etwas gegönnt.

[45:34] Schaut mal, was er dem Mose dann noch als Mose, in Anführungsstrichen, gegeben hat. Schottland, 5. Mose 34, Abfass 1. Und Mose stieg von den Ebenen Moabs auf den Berg Nebo, auf die Spitze des Pisga, Jericho, gegenüber. Da zeigt ihm der Herr das Land, das ganze Land, von Gilead bis nach Dan, und das ganze Naftali, das Land Ephraim, Manasseh, und das ganze Land Judah bis zum westlichen Meer. Auch den Negev und die Jordan-Ebene, die Ebene von Jericho, die Palmenstadt bis nach Zoar.

[46:00] Wer von euch hat sich gerade gewundert? Hat sich jemand von euch gewundert? Du hast gerade irgendwas anderes gesehen. Das sind die Stämme. Das sind die Stämme von Jakob. Ja, das sind einige Stämme, das stimmt. Dankeschön, du hast ein bisschen geografisches Vorstellungsvermögen. Wenn ihr euch Judah vorstellt, hier ist der See Genezareth, hier ist der Jordan, und hier ist ungefähr dann der Berg. Wohin guckt er? Er guckt Gilead, wo ist Gilead? Gilead ist hier oben. Da ist Gilead. Das ganze Naftali, hier. Das ganze Land Manasseh, Ephraim, der Negev, das ist hier der Süden, dann das Land Judah bis zum westlichen Meer, bis zum Mittelmeer.

[47:00] Was sagt das aus, wenn Mose von der anderen Seite des Jordan bis zum Mittelmeer schauen konnte? Jetzt passt mal auf. Der Berg Pisga, auf dem er ist, wenn wir jetzt so einen Querschnitt machen, wenn wir hier so einen Querschnitt machen, stell dir vor, wir nehmen ein Messer und schneiden in die Landschaft hinein. Dann sieht das ungefähr so aus. Da haben wir hier das Meer, dann haben wir hier so ein bisschen Ebene und dann kommt hier das Hochland Judah. Das geht so runter. Dann ist hier der Jordan, das ist der tiefste Punkt, nicht wahr? Und dann ist hier der Pisga. Da stand Mose und schaute bis hier. Was der Text deutlich machen möchte ist, der hat das nicht mit seinen bloßen Augen gesehen. Sondern wenn er das gesehen hat, gibt es nur eine Menschenmöglichkeit. Gott hat ihm eine Vision gegeben. Es war nicht einfach nur so ein Aussichtsturm, wo er einfach mal guckt hat, da ist ein schöner Strandplatz. Sondern Gott hat ihm in einer Vision das ganze Land gezeigt. Gott hat ihm eine Vision gegeben vom Land Kanaan. Könnt ihr das sehen? Dass es eine Vision war und nicht einfach nur so ein Touristenpunkt. Über den Hügel hinüber. Das ist doch toll. Stellt euch vor, ihr seid irgendwo an einem Touristenpunkt und ihr könnt gar nichts sehen und plötzlich könnt ihr über den Hügel schauen. Das war die Vision. Aber das von nebenbei. Das ist gar nicht so wichtig, was ich sagen wollte. Der eigentliche Punkt ist der.

[48:34] Schaut mit mir in Vers 6. Vers 5. Und Mose, der Knecht des Herrn, starb im Land Moab nach dem Wort des Herrn, und er begrub ihn im Tal. Wer ist er? Gott selbst. Das war die wahrscheinlich erstaunlichste Begräbnisfeier, die es jemals an der Menschheit gegeben hat. Da waren keine Trauergäste, da war nur Gott. Und Gott hat ihn selbst begraben. Stellt euch das vor. Gott hat einen Grab gegraben. Und hat seinen Knecht Mose begraben.

[49:14] Jetzt passt auf. Aber niemand kennt seinen Grab bis zum heutigen Tag. Jetzt, wenn er steht bis zum heutigen Tag, was meint das? Meint das zur Zeit von Moses Tod? Ist das korrekt? Ja, das stimmt. Ja, aber als das geschrieben wurde, das wurde ja nicht heute geschrieben, das Buch. Das wurde ja schon zur altestenmächtigen Zeit geschrieben. Und das Buch Mose wurde eigentlich von wem geschrieben? Von Mose. Aber konnten diese Verse von Mose geschrieben sein? Offensichtlich nicht, weil er hatte nicht... Es gibt auch in den Büchern Mose so kleine Zusätze, die offensichtlich von Leuten, von Esther oder wem auch immer, Schreibern geschrieben worden sind, die quasi nach seinem Tod wie so ein... Gibt es bei Jeremia und bei anderen auch. So ein Nachsatz. Schaut mal in Vers 10. Es stand aber in Israel kein Prophet mehr auf wie Mose, den der Herr kannte von Angesicht zu Angesicht. Das heißt, der, der diese letzten Verse geschrieben hatte, der kannte die Geschichte Israels über einen langen Zeitraum. Und er sagt jetzt noch, nach so vielen Generationen, wo kein Prophet mehr aufgestanden ist wie Mose, noch bis heute kennt niemand seinen Grab. Warum?

[50:18] Schaut mit mir in Judas. Was ist passiert? Judas. Niemand kannte das Grab aus einem ganz bestimmten Grund. Judas 9. Also, wir haben Mose steigt auf den Berg, sieht diese Vision, stirbt, wird von Gott begraben. Von Gott selbst. Ich weiß nicht, ob das eine Traueransprache gehalten hat. Aber das muss wirklich sehr erstaunlich gewesen sein. Judas 9, lesen wir. Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel Streit hatte. Wer ist der Erzengel Michael? Jesus. Denn der Erzengel Michael ruft mit seiner Stimme die Toten hervor, richtig? Und die Toten werden von Jesus hervorgerufen. Johannes 5, Vers 26 und so weiter. Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel Streit hatte und über den was? Über den Leib Moses verhandelte. Also, jetzt erst mit Moses, er stirbt, er wird begraben und dann sagt die Bibel, dass Jesus kam, als Engel, Michael und er hatte jetzt einen Streit am Grab mit Satan. Ein Kampf mit Satan über den Leib. Warum? Er wagte kein lästernes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr strafe dich.

[51:40] Jetzt, was hat wohl Jesus vorgehabt? Er wollte ihn mitnehmen. Warum hatte Satan dem widerstanden? Weil er eine Sünde hatte. Er hatte eine Sünde und er war tot. Und alle Toten gehören Satan. Aber Jesus sagt, ich nehme ihn mit. Und Satan sagt, das darfst du nicht. Du hast kein Recht dazu. Niemand hat dafür bezahlt. Und er sagt, was sagt Jesus? Der Herr schelte dich. Der Herr schelte dich. Gott wird sich schon um dich kümmern, Satan.

[52:10] Jetzt kommt dann mit mir in Römer 5. Römer 5, Vers 14. Und das macht die Sache ziemlich eindeutig. Dort heißt es: Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose. Warum herrschte der Tod von Adam bis Mose? Weil Mose der Erste war, der auferstanden ist. Der Tod als undurchdringliche Sache herrschte nur bis Mose. Ab Mose war der Erste. Ab diesem Zeitpunkt gab es immer mal wieder hier und da ganz einzelne Leute, die auferstanden sind, sodass man nicht mehr sagen konnte, der Tod herrscht. Es gibt einzelne Ausnahmefälle, wo der Tod überwunden worden ist. Natürlich allein durch die Kraft Jesu. Das heißt, Mose ist auferstanden. Und woher wissen wir, dass er lebt? In Matthäus 17. Da kam er lebendig vom Himmel. Matthäus 17, Vers 3. Mit wem kam er zusammen? Mit Elia. Matthäus 17, Vers 3 sagte uns: Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm. Also ist Mose auferstanden? Er war der Erste.

[53:26] Aber jetzt gehen wir mal zurück. Es geht ja hier von der Erfahrung, oder das, was passiert ist mit der Bibel, wird verglichen mit einer Auferstehung. Wir wissen, wenn wir ein Thema studieren, wollen wir immer dahin gehen, wo es das erste Mal passiert ist. Und die erste Auferstehung, was war das Entscheidende an dieser ersten Auferstehung? Es ging um einen Streit, einen Kampf zwischen Gut und Böse. Das heißt, das Thema der Auferstehung ist eng verknüpft mit dem Thema vom großen Kampf. Hatte Satan ein Interesse, dass die Bibel wieder zum Leben kommt? Nein. Nein, Satan hatte das Interesse, dass sie da schön bleibt. Sie war in der Verachtung, in der Unkenntnis. Aber Jesus nicht.

[54:08] Kennt ihr noch jemanden? Wir wissen, es gibt mehrere Leute, die gestorben sind. Wir wissen, es gibt den Sohn von der Frau aus Zarpath, den Elia auferweckt hat. Dann gibt es den Sohn der Schunemiterin, den Elisa aufgeweckt hat. Dann gibt es den ganz besonderen Fall. Kennt ihr den Mann, der auf die toten Gebeine von Elisa gefallen ist? Schleicht mal kurz auf, das ist ganz interessant, nur so aus Interesse. 2. Könige 13, 21. 2. Könige 13, 21. Und es geschah, als man einen Mann begrub, da sahen sie plötzlich die Streifschar kommen. Also da sollte ein Begräbnis sein. Stellt euch vor, das ist ein Begräbnis. Und man möchte ein schönes Begräbnis machen. Und plötzlich kommen da irgendwelche Räuber und wild gewordenen Horden und jetzt sagen sie, wir müssen schnell das Begräbnis schnell zu Ende machen. Und sie werfen ihn einfach in eine Höhle und zwar in das Grab von Elisas. Elisa. Nach dem Motto, wir haben jetzt keine Zeit, einfach schnell weg mit ihm. Und was passiert? Und sobald der Mann hinabkam und die Gebeine Elisas berührte, wurde er was? Lebendig und stellte sich aufrecht auf seine Füße. Interessant, das zeigt, das Aufstehen auf die Füße ist tatsächlich ein Bild für die Auferstehung.

[55:30] Jetzt haben wir keine Zeit darüber zu reden, was das bedeutet und warum das ist. Könnt ihr mal selbst studieren. Einfach nur um zu sehen, es gibt verschiedene Menschen in der Bibel, die unter besonderen Umständen auferstanden sind. Mindestens diese vier im Alten Testament und dann im Neuen Testament. Wer fällt euch an im Neuen Testament? Die Tochter. Die Tochter des Jairus. Und wenn der Sohn von diesem römischen Vater, der Jesus gegangen ist und hat gesagt, mein Sohn ist tot. Lazarus. Ja, Lazarus. Und der Sohn von der Witwe von der Frau von Jesus. Ja, genau, der Sohn von der Witwe. Es gibt so ein paar Fälle. Und dann natürlich die Menschen, die auferstanden sind, als Jesus gestorben ist. Als der Tempel zerriss, das Erdbeben kam und die Gräber sich öffneten und einige der Heiligen, der Entschlafenen von den letzten Generationen auferstanden sind.

[56:24] Von all diesen, bei wem hat der Satan die meiste, was soll ich sagen, die meiste Sorgfalt darauf verwendet, dass die Person nicht wieder aufersteht? Bei allen Personen, die in der Bibel auferstanden sind. Bei Jesus. Und ihr habt wahrscheinlich auch letztes Mal schon gesehen und wir haben es schon öfter angedeutet, dass die Erfahrung der Bibel ganz ähnlich ist zu der von Jesus. So wie die beiden Zeugen in Sacktuch gekleidet 3,5 Jahre Weißsacken, dann umkommen und jetzt wieder auferstehen. So kam auch Jesus auf die Erde, hat für 3,5 Jahre auf der Erde gewirkt, hat geweißsackt, hat gelehrt, wurde dann, nicht in Sacktuch, aber auch sozusagen in menschlicher Form und arm und ohne großes Aufsehen zu sehen. Auch dann wurde er umgebracht und er wurde auch wieder, also er wurde dann auferweckt.

[57:16] Was hat Satan, wie hat Satan versucht, ihn im Grab zu halten? Was? Ja, Jesus. Wie hat er versucht, Jesus im Grab zu halten? Mit Stein und Soldaten. Mit Stein und Soldaten, ja. Haben wir das mal durchgenommen? Was da passiert? Machen wir das ganz kurz besprechen. Schauen wir mit mir in Matthäus. Matthäus 27, Vers 62 und 63.

[58:10] Die Bibel sagt, am anderen Tag nun, der auf den Rüsttag folgt, befanden sich die obersten Priester und die Pharisäer bei Pilatus. Wer war Pilatus? Der römische Statthalter, richtig? Und sprachen: Herr, wir erinnern uns, dass dieser Verführer sprach, als er noch lebte: Nach drei Tagen werde ich auferstehen.

[58:38] Fällt euch irgendwas Besonderes an diesen beiden Versen auf? Schaut mal die Verse genau an. Fällt euch irgendwas auf? Der Rüsttag ist der Freitag, der Tag nach dem Rüsttag ist der Sabbat. Das heißt, sie kommen an einem Sabbat. Meint ihr, war das so eine gute Idee, für einen Juden am Sabbat zu den Römern zu gehen und über solche Dinge zu sprechen? Das war eigentlich nicht so besonders gesetzeskonform. Okay, aber davon mal abgesehen. Fällt euch noch was auf? Bezug auf Sabbat und dem, was sie sagen. Sie nennen ihn ein Verführer. Genau, sie nennen ihn ein Verführer. Wir kommen gleich sofort auf den Punkt. Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Junge, Junge, ich stimme. Fällt euch irgendwas auf in Bezug auf Sabbat? Sie gehen einen Arbeitsauftrag ein. Sie können ja selber das machen. Ja, Sie gehen einen Arbeitsauftrag. Ja, das stimmt. Was sagen Sie? Welches der Worte hat besondere Bedeutung in Bezug auf den Sabbat? Herr, wir erinnern uns, ein anderes Wort. Ein Wort, das eine ganz spezielle Bedeutung hat im Kontext der Tatsache, dass es sich um einen Sabbat handelt. Ja, er tut den Sabbat an, dass er sagt, ein anderer Tag. Ja, nein, nein, nein. Es gibt ein Wort. Erinnern. Warum erinnern? Der Sabbatgebot heißt wie? Gedenke des Sabbatages. Erinnere dich an den Sabbat jetzt. Warum sollen wir uns an den Sabbat erinnern? Warum sollen wir uns an ihn gedenken? Weil Gott ihn gesegnet hat. Ja, was ist der Grund, weil Gott an diesem die Schöpfung vollendet hat. Und wie hat Gott geschaffen? Durch sein Wort. Also ist der Sabbat eine Erinnerung an das Wort Gottes. Aber wer hat die Welt wirklich geschaffen? Jesus. Das heißt, wir feiern den Sabbat, um uns an das Wort Jesu zu erinnern. Und diese Juden, die vorgeben, den Sabbat zu halten, haben, das kann man gar nicht beschreiben, sie kommen am Sabbat und sagen, wir erinnern uns an die Worte des Verführers. Jetzt mit anderen Worten, sie hätten sagen sollen: Der Sabbat ist dazu da, dass man sich an die Worte Jesu erinnert. Sie erinnern sich an die Worte Jesu, aber nennen ihn nicht ihren Schöpfer und ihren Erlöser, sondern den Verführer. Ein Verführer sagt etwas, was nicht stimmt. Das heißt, sie sagen, sein Wort ist falsch. Aber der Sabbat ist dazu da, um zu beweisen, dass sein Wort das tut, was es sagt. Es werde Licht und es wurde Licht. Könnt ihr sehen, das ist die höchste Form von Sabbatbrechen, die es überhaupt gibt. Das ist noch viel schlimmer, als am Sabbat alles Mögliche zu tun, sie haben sich erinnert an die Worte Jesu, das, was sie tun sollten, aber anstatt ihn zu ehren, verachten sie ihn. Die höchste Form von Sabbatbrechen.

[1:01:46] Wie wird diese Form von Sabbatbrechen dann besiegelt? Durch ein römisches Siegel. Ein römisches Siegel, das das Sabbatbrechen sozusagen festmacht. Klingt es so ein bisschen bei euch? Ein römisches Siegel, dass ihr Sabbat brechen. Seht ihr, das ist eine ganz versteckte Andeutung an das Mahlzeichen des Zirkus. Und was hat Jesus gemacht? Am Sabbat hat er geruht. Und was hat er am Sonntag gemacht? Er hat das römische Siegel gebrochen. Er hat das römische Siegel gebrochen, am Sonntag.

[1:02:36] Es ist interessant, sie haben versucht, übrigens, nebenbei, haben die Juden gewusst, dass er vorhat, wieder aufzustehen? Haben sie befürchtet, dass er wieder aufersteht? Sie haben gesehen, wie er Tote auferweckt hat. Sie wussten, dass er auf Wasser gehen kann. Sie haben das alles gesehen. Und ich vermute, dass die Juden auch Angst hatten, dass er irgendwie wieder auferstehen könnte. Und wisst ihr was? Jetzt haltet euch fest. Wie unfassbar diabolisch sie waren. Was wäre die Strafe gewesen für Gottes Lästerung normalerweise? Todesstrafe, das stimmt. Aber was für eine Strafe? Steinigung. Warum haben sie nicht gesteinigt? Sie wussten, es gibt eine Stelle im Alten Testament, wo es heißt, dass es einen besonderen Fluch gibt für alle, die am Holz hängen. In anderen Worten, wer am Holz hängt, der steht direkt unter Gottes Fluch. Sie wollten ihn nicht einfach steinigen lassen, nicht einfach nur umkommen lassen, sondern ihn sicherstellen. Wenn er stirbt, muss er sterben unter dem Fluch Gottes, weil sie wussten, wenn er unter dem Fluch Gottes stirbt, kann er nicht wieder auferstehen. Deswegen haben sie gerufen: Kreuzige ihn. Nicht einfach nur steinigen, töte ihn, kreuzige ihn, damit er nicht nur stirbt, sondern dass er unter dem Fluch Gottes stirbt, weil sie gesagt haben, wenn er unter dem Fluch Gottes stirbt, dann gibt es keine Möglichkeit, dass er aufersteht. Dann haben wir es geschafft. Nicht nur einfach töten, sondern so töten, dass er unter jeden Umständen sichergestellt ist, dass er nicht wieder aufersteht. Kreuzige ihn. Seht ihr, wie diabolisch die waren? Die haben genau gewusst, was sie machen.

[1:04:08] Und deswegen ist es so erstaunlich, so erstaunlich, dass Gottes Kraft in der Lage ist, sogar jemanden von den Toten aufzulegen, der am Kreuz hängt. Ich glaube, das hat sie völlig aus der Bahn geworfen. Denn Gott ist stärker als alle diabolische Dinge. Jesus ist auferstanden.

[1:04:28] Darf ich euch eine Frage stellen? Wer hat Jesus auferweckt? Gott hat ihn auferweckt. Wie war der genaue Ablauf? Ist Gott ins Grab gegangen? Jesus hat den Vater gerufen. Also der Vater hat ihn gerufen und dann? Jesus ist aufgestanden. Wie? Engel sind reingegangen. Engel haben ihn aufgeweckt. Gott hat ihn gerufen, ja, richtig. Aber woher kam die Kraft? Der Geist, ja.

[1:05:14] Schaut euch den Johannes an. Johannes 10, Vers 18. Johannes 10, Vers 18. Schon Vers 17. Johannes 10, Vers 17. Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Hätte irgendjemand Jesus töten können, ohne dass er zugestimmt hat? Das wäre unmöglich gewesen. Er sagt, ich könnte Legionen von Engeln rufen. Er hat es freiwillig gelassen. Ich habe es zu lassen und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Auf diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen. Also woher kommt der Auftrag? Woher kommt der Befehl? Aber woher kommt die Kraft, die Macht? Von ihm selbst. Jetzt haltet euch fest. Jesus hat sich selbst auferweckt. Das sprengt alles, was wir uns überhaupt vorstellen können. Jesus hat sich selbst auferweckt, aber er hat so lange gewartet, obwohl er tot war, bis der Vater ihn gerufen hat. Versucht gar nicht, euch das zu erklären. Da stößt man in Bereiche vor, wo man einfach sagt: Gott, ich danke dir, dass ich noch eine mindestens drei bis fünf Milliarden Jahre habe, um dich das alleine zu fragen. Danach musst du dich um andere Leute kümmern. Aber das dauert lange, bis wir es verstehen werden. Das werde ich nicht begreifen. Aber zum Glück haben wir die ganze Ewigkeit. Gott wird uns das erklären. Er sagt, ich habe die Macht, es wiederzunehmen. Den Auftrag dafür komme ich vom Vater. Und das ist ja so, wie er die ganzen Wunder getan hat. Er hat die Wunder nicht getan, weil er Gott war. Er hat immer darauf gewartet, dass der Vater es ihm erlaubt. Nur darauf gewartet, dass der Vater es ihm erlaubt. Wenn der Vater es ihm nicht erlaubt hat, hat er kein Wunder getan. Er hat immer mit dem Vater in Übereinstimmung gelebt. Jesus hat sich selbst auferweckt.

[1:07:22] Jetzt schaut mal mit mir, wie die Reaktion der Jünger war, als sie ihn haben wieder gesehen. Im Markus 16, Vers 1 bis 4. Markus 16. Nebenbei haben die Jünger gewusst, dass er wieder auferstehen wird. Bevor wir zu Markus 16 gehen. Entschuldigung. Ich glaube, ich habe es euch mal gezeigt. Lasst euren Finger in Markus 16, wenn ihr schon da seid. Ansonsten kommt mit mir zu Lukas 18. Lukas 18, Vers 31 bis 34. Er sagt dort: Er nahm aber die zwölf, die Jünger, zu sich und sprach zu ihnen: Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles erfüllt werden, was durch die Propheten über den Sohn des Menschen geschrieben steht. Also alles, was im Alten des Menschen steht. Denn er wird in Heiden ausgeliefert und verspottet und misshandelt und angespuckt werden, und sie werden ihn geißeln und töten, und am dritten Tag wieder auferstehen. Stop hier, nicht weiterlesen. Ist das deutlich? Ja. Ist das sehr symbolisch verschlüsselt, dass man raten muss, was da steht? Das ist ziemlich deutlich. Ich lese den nächsten Vers. Und sie verstanden nichts davon, und dieses Wort war ihnen zu geheimnisvoll, und sie begriffen das Gesagte nicht. Seht ihr? Da waren Menschen, die haben drei Jahre lang mit Jesus gelebt. Die wussten, wer die Bibel auslegt, und da sagte ihn explizit, was steht, ohne irgendwelche Symbole und Jahreszeitketten. Und sie sagten: Schwer zu verstehen, erklär nochmal.

[1:09:04] Und jetzt schmunzeln wir vielleicht ein bisschen darüber, aber ich glaube, es gibt auch für unsere Zeit Prophezeiungen, die sind so klar und einfach zu verstehen.

[1:09:14] Ach, das ist zu schwer, wer soll sich damit beschäftigen? Und dann sind wir enttäuscht, wenn das passiert in unserem Leben und dann später stellen wir fest, ja Gott hat es auch gesagt. Also die Jünger hätten es wissen können. Jesus hat das nicht irgendwie hinterm Berg gehalten.

[1:09:28] Jetzt gehen wir zu Markus 16. Markus 16 und schauen uns dort. Wir studieren deswegen jetzt die Auferstehung Jesu, weil wir haben gesehen, die Zeugen, die Bibel, das Wort Gottes hat eine parallele Entwicklung zum Leben Jesu. Und wenn wir die Auferstehung Jesu studieren, verstehen wir auch besser, was gemeint ist mit der Auferstehung der Bibel. Markus 16 Vers 1 bis 4.

[1:10:26] Vers 8. Was ist die Reaktion, als die Bibel wieder aufersteht? Furcht! Etwas, was wir nicht wissen können, aber plötzlich ist man erschrocken.

[1:10:54] Gehen wir mal zu Vers 10 und 11. Da heißt es, diese Maria Magdalena ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, die trauerten und weinten. Und als diese hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht.

[1:11:14] Danach offenbarte er sich zwei von ihnen auf dem Weg in einer anderen Gestalt, als sie sich aufs Land begaben, das sind die Emmaus-Jünger. Und Vers 13 sagt.

[1:11:22] Gehen wir zu Lukas 11, äh, Lukas 24. Das ist wirklich erstaunlich, oder?

[1:11:30] Jetzt Lukas 24 noch ein bisschen präziser. In Lukas 24 Vers 11 lesen wir: Seid ihr da, Lukas 24 Vers 11? Und ihre Worte kamen ihnen vor wie ein Märchen. Und sie sagten, das ist ein Märchen, Märchen. Und sie glaubten ihnen nicht. Ihr erzählt ja Märchen. So ein Quatsch.

[1:11:58] Jetzt pass auf, hier ist ein interessanter Punkt. Jesus war bereits auferstanden, aber selbst seine engsten Mitarbeiter, seine Jünger, haben es nicht sofort realisiert. Könnt ihr es sehen? Sie wollten es nicht glauben. Das heißt, es dauerte einen kleinen Zeitpunkt, bis sozusagen der auferstandene Jesus auch wieder für die Jünger quasi auferstand, bis sie es sozusagen begriffen haben, er ist auferstanden.

[1:12:18] Und was hat bei den Jüngern Lukas 24 dazu geführt, dass sie plötzlich erkannt haben, ja, Jesus ist auferstanden? Was hat dazu geführt, dass sie erkannt haben, er ist auferstanden? Was war das Element, wo sie plötzlich wieder gesehen haben, ja, er lebt?

[1:12:36] Wir können gleich den nächsten Vers anschauen, Lukas 24. Da erscheint Jesus den Jüngern, richtig? Erkennen sie ihn? Ja. Erst einmal nicht.

[1:12:50] Woran erkennen sie ihn dann letztendlich? Schaut mit mir in Vers 25, 26. Und er sprach zu ihnen: Oh, ihr Unverständigen, ist euer Herz träge, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben? Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?

[1:13:08] Und als sie dann die ganze Prophezeiung nochmal studieren und ihn dann sehen, wie das Brot erregt und sie sehen seine Wundmale, jetzt sehen wir es. Das heißt, als sie sehen, wie sich die Prophetie erfüllt, sehen sie auch, dass er auferstanden ist.

[1:13:22] Mit anderen Worten, vermutlich, oder die Auferstehung Jesu, oder das Erkennen der Auferstehung Jesu, war geknüpft an erfüllte Prophetie, könnt ihr das sehen? Dass sie die Prophetie verstehen. Und als sie jetzt Jesus sehen, da erklärt er ihnen noch tiefer die Prophetie.

[1:13:42] Schaut in Lukas 24, weiter, in Vers 44 und 45. Also jetzt allen erschienen, und sie haben ihn alle gesehen, oder fast alle. Da heißt es Vers 44 und 45: Er sagt ihnen, das sind die Worte, die ich zu euch geredet habe, als ich noch bei euch war, dass alles erfüllt werden muss, was im Gesetz Moses und den Propheten und im Psalm von mir geschrieben steht. Da eröffnet er ihnen das Verständnis, damit sie die Schriften verstanden.

[1:14:08] Und sie haben die Prophetie besser verstanden. Und haben jetzt, ah, das war alles vorhergesagt. Und was haben sie vorgeglaubt? Sie haben vorgeglaubt, sie waren in ein Loch gefallen, nicht wahr? Sie hätten geglaubt, all ihre Hoffnungen, die sie gehabt haben, waren ein Irrtum.

[1:14:22] Und diese gleiche Erfahrung, dieses gleiche Prinzip: Jesus sagt etwas voraus, er stirbt, er wird wieder auferweckt, aber diese Auferstehung wird erst erkannt, wenn man das mit der Prophetie vergleicht und die Prophetie studiert. Das gleiche werden wir jetzt hier wieder finden, in den letzten Minuten. Genau das gleiche Muster.

[1:14:44] Schauen wir mal, noch einmal in Offenbarung 11, Vers 11. Genau. Wann würde die Bibel wieder auferstehen? Nach dreieinhalb Tagen, ja?

[1:15:00] Jetzt dreieinhalb Tage sind wie viel Jahre? Dreieinhalb Jahre. Denn wir wissen, ein Tag steht für ein Jahr. Und das steht wo?

[1:15:17] Dankeschön. Super.

[1:15:27] Weiß jemand noch, vom letzten Mal, wann diese dreieinhalb Jahre waren? Das sind ja nicht die 1260 Jahre, die großen, sondern die buchstäblichen, also die dreieinhalb Tage, die dreieinhalb Jahre, dieser kleine Zeitabschnitt in der Französischen Revolution, wo die Bibel verboten war und wo Religion verboten war. Wer weiß noch, wann das war?

[1:15:49] 1700 ist schon mal gut. Wann wurde die Religion offiziell in Frankreich per Staatsdekret verboten und verpönt und man durfte keine Bibel benutzen, war alles, man hat per Dekret erlassen, es gibt keinen Gott. Und man hat ja dann auch die Wochentage geändert in eine Zehntagewoche und so weiter und so fort. Das war Ende November 1793.

[1:16:17] Könnt ihr euch erinnern? 1793. Jetzt dreieinhalb Jahre, Ende 1793. Dreieinhalb Jahre weiter, bringt uns wohin? 1797. Genau, Mitte Frühjahr, Sommer, Juni, es war genau im Juni, glaube ich. Sommer ungefähr so 1797.

[1:16:51] Jetzt. Irgendwo. Die Bibel sagt, hier gab es ein Befehl, Juni oder Juli 1797, wo man diesen Befehl wieder aufgehoben hat. Man hat es sozusagen wieder rückgängig gemacht. Das heißt, das was hier passiert ist, wurde rückgängig gemacht. Das wurde beschrieben als die Tötung der Bibel. Das rückgängig machen der Tötung ist die Wiederauferstehung. Geist raus, rein, sozusagen.

[1:17:23] Das heißt, ab diesem Zeitpunkt war es wieder erlaubt, die Bibel zu lesen und es war wieder erlaubt, Religion auszuüben und sie zu studieren. Aber wenn man dreieinhalb Jahre die Bibel für tot erklärt hat, was meint ihr? Wie viele Menschen haben angefangen, die Bibel zu lesen? Wahrscheinlich wenige, nicht wahr?

[1:17:39] Was passiert, wenn man über einen längeren Zeitraum den Leuten einredet, es gibt keine Bibel, es gibt kein Gott und die Bibel ist nur Märchen, Geschichten. Selbst wenn sie jetzt wieder Zugang zur Bibel haben. Sehen sie es mit anderen Augen? Haben sie nicht mehr so Vertrauen darin?

[1:17:57] Wenn ihr sehen wollt, wie sich das praktisch auswirkt, fahrt in den Osten unserer wunderschönen Republik. Wo den Leuten 40 Jahre lang eingetrichtert worden ist, Religion ist Opium fürs Volk. 40 Jahre lang. Wisst ihr, dass Ostdeutschland die Wiege des deutschen Protestantismus ist? Da war Luther, in Preußen der Vorreiter für die Freiheit der Religion und für den Protestantismus. Da waren die stärksten Kräfte des Protestantismus in Ostdeutschland. Und ich glaube, es gibt einen Grund, warum der Kommunismus ausgerechnet dort sein musste. Um die Leute ihrer protestantischen Wurzeln zu berauben. Aber das ist ein anderes Thema.

[1:18:43] Und deswegen ist es heute so schwer für die Leute überhaupt noch so einen Zugang zu finden zur Bibel. Das heißt, selbst die Leute, die jetzt sozusagen sagen, okay, wir studieren die Bibel, schauen wir mal, was dort steht. Aufgrund der Entwicklung. Und es war ja mittlerweile Mode geworden, an die Menschenrechte zu glauben. Wir haben das alles studiert. Und die neue Freiheit und Intellektuell und, ach ich weiß nicht, Aufklärung. Und da hat man zwar die Bibel jetzt lesen wollen, aber mehr so aus einem humanistischen Blickwinkel, als ein Meisterwerk der Literatur. So wie man es heute noch machen möchte.

[1:19:13] Die Bibel ist ein interessantes Buch. Natürlich kann man nicht alles als Wort Gottes annehmen, aber es ist schon alles in Ordnung. Gott musste zeigen, dass sein Wort lebendige Kraft hat.

[1:19:27] Und wie hat Jesus bewiesen, dass er der Auferstandene ist? Wie hat er es bewiesen? Was haben wir gesagt? Durch die Prophetie. Und wie hat die Bibel bewiesen, dass sie Autorität hat? Durch die Prophetie.

[1:19:41] Was ist ein Jahr später passiert? Kurz nachdem sie wieder erlaubt war? Was ist das nächste Jahr? 1798. Und woher kennen wir dieses Datum 1798? Aus der Prophetie, genau. Was ist dort passiert? Jesus ist ins Heiligtum. Das war im Jahre? 1844. Aber was ist hier passiert? Das war das Jahr, wo der Papst gefangen genommen wurde. Könnt ihr euch erinnern? Wo die berühmten, so oft zitierten 1260 Jahre des Mittelalters zu Ende ging. 1798.

[1:20:21] Und wisst ihr, was da passiert ist? Auf das Jahr genau hin, dass das kleine Horn aus Daniel 7 und Daniel 8 gefangen genommen wurde, die tödliche Wunde erhielt und man zeigen konnte in der Bibel, dass das tatsächlich vor zweieinhalb Jahrtausenden von Daniel 7 gesagt worden ist. Ich glaube, die Leute haben das noch als ein interessantes Buch der Weltgeschichte anbetrachtet oder als etwas außergewöhnlich, übernatürliches.

[1:20:47] Das hat plötzlich der Bibel eine ungeheure Wirkung verschafft. Und wir werden das nächste Mal schauen, wie die Bibel nach diesem Datum plötzlich ganz in einem anderen Licht dastand als davor. Wisst ihr, dass wir heute die Bibel so viel haben? Dass jeder was verkaufen kann, hat damit zu tun. Das werden wir uns das nächste Mal anschauen. Wenn das nicht passiert wäre, dann gäbe es wahrscheinlich heute genauso viele Bibeln, wie es vielleicht Bücher von Plato und von Plutarch und von Plinius dem Jüngeren gibt. Also antike Geschichtsbücher. So viele Gelehrte, die vielleicht Hebräistik studieren. Aber dass es die Bibel heute in tausenden Übersetzungen gibt, als iPhone und als iPad und als, ich weiß nicht, alles mögliche hat damit zu tun, dass wir das nächste Mal studieren.

[1:21:33] Dass die Leute hier gesehen haben, dass viele Menschen, viele Kirchen gesehen haben: Meine Güte, die Bibel ist viel realistischer, viel autoritativer, viel bändiger, als sie uns jemals geglaubt haben. Das war wie eine Auferstehung. Denn das konnte niemand erklären mit rein menschlicher Philosophie und mit Menschenrechten und bla bla bla.

[1:21:55] Schaut mit mir in 2. Petrus. 2. Petrus. 2. Petrus 1 Vers 19. 2. Petrus 1 Vers 19 sagt: Und so halten wir nun fest an dem, was? An dem völlig gewissen prophetischen Wort. Und ihr tut gut daran, woran? Darauf zu achten, als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint. War das ein dunkler Ort? Es war sehr dunkel. Ist heute ein dunkler Ort? Ziemlich finster. Aber die Prophetie scheint wie ein Licht, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen.

[1:22:51] Es begann ab dieser Zeit, wo die Leute gesagt haben: Hey, Moment mal, wenn Daniel 7 sich so präzise erfüllt, was ist mit Daniel 8? Was war mit Daniel 9? Was ist mit Offenbarung? Und sie haben angefangen, die ganzen Prophezeiungen neu zu studieren. Und es ist ab diesem Zeitpunkt, dass viele Menschen angefangen haben, darauf zu warten, dass Jesus bald wiederkommt. Ich glaube bloß nicht, die Milleriten waren die einzigen. In Denominationen über die ganzen Welt haben Leute angefangen zu glauben, Jesus kommt bald wieder, weil sie gesehen haben, die Prophetie ist wirklich vertrauenswürdig.

[1:23:19] Und wir werden das nächste Mal sehen, was mit der Bibel danach passiert ist, im nächsten Vers. Ihr werdet staunen. Ihr werdet auch staunen, was sich dann geschichtlich erreicht hat. Ihr wollt nächstes Mal nichts verpassen. Nächstes Mal wird wirklich super spannend. Aber halten wir fest, die Auferstehung der Bibel, nicht, dass die Bibel wirklich tot war oder nicht existiert hat. Sie war immer da. Aber sie wurde quasi nicht für ernst genommen. Sie war einfach weg aus dem Denken der Menschen. Und Gott hat es geschafft durch die Prophetie.

[1:23:45] Das hat er Jahrtausende schon vorher gesehen. Schaut euch vor, Gott hat das Jahrtausende schon vorher gesehen. Und hat er extra genau das so gemacht, hat die Prophezeiung so gegeben, weil er genau wusste, da wird es passieren. Und jetzt sieht er die Franzosen, wie sie in ihrem kleinen Parlament da beschließen, es gibt keinen Gott und die Bibel muss auf und die Bibel muss verbrannt werden. Ich war und ich denke mir, Gott sitzt da und sagt, naja, in 3-4 Jahren fragt nochmal nach. Da werdet ihr sehen, da werdet ihr euch selbst wundern.

[1:24:15] Gott weiß im Voraus. Und auch wenn wir nicht immer alles sehen, Gott weiß es. Und wir tun gut daran, auf sein Wort zu achten, selbst wenn wir es nicht wirklich sehen, wo es lang geht. Und dieser Zeitpunkt, als der Papst gefangen genommen wurde, da konnte niemand sagen, das hat sich Daniel ausgedacht, das wurde ihm im Nachhinein geschrieben. Ich meine, jeder wusste, Daniel ist Altes Testament. Das ist mehr als 2000 Jahre zurück. Tja.

[1:24:41] Vater Daniel hat es zwar geschafft, auch heute ein bisschen die, wie wir heute sprechen. Wie auch immer. Könnt ihr sehen, wie die Bibel wieder zur allgemeinen, weltweiten Anerkennung gekommen ist. Nicht dadurch, dass jemand ihren literarischen Stil analysiert hat, sondern dadurch, dass sie Prophetie erfüllt hat.

[1:24:59] Und dadurch werden wir auf Menschen überzeugen können, dass die Bibel autoritativ ist und dass sie Macht hat und dass sie unser Leben verändern kann, wenn wir sehen, dass Gott Herr der Geschichte ist. Soweit verständlich? Alles klar? Sind wir dankbar für die Prophetie? Wer hätte das gedacht, nicht wahr?

[1:25:19] Nächstes Mal werden wir mehr sehen, was passiert mit der Bibel, nachdem sie auferstanden ist. Ihr werdet sehen, was das Tolle an Gott ist, wenn er etwas wiederherstellt, es ist hinterher immer noch besser als vorher, nicht wahr? Werden wir nächstes Mal sehen. Dann wollen wir noch gemeinsam beten und Gott danken, dass wir so ein wunderbares Wort Gottes haben, oder? Lasst uns aufstehen.

[1:25:43] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns Kraft schenkst, jeden Tag neu damit zu leben. Und wir haben gesehen, dass trotz aller Versuche, es zu unterdrücken, es zu verbieten, es zu verbrennen, dein Wort mit einer ungeheuren Präzision über Jahrtausende hinweg weltgeschichtliche Ereignisse vorhergesagt hat, die von besonderem Interesse für dein Volk sind.

[1:26:11] Und wir danken dir so sehr, dass allem Toben der Völker und der Heiden zum Trotz dein Wort immer noch steht. Und bis heute noch niemand es widerlegen konnte. Und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass das nicht nur einfach Faktenwissen in unserem Kopf ist, sondern dass wirklich der Morgenstern Jesus Christus dabei in unseren Herzen aufgeht, dass wir wissen, du kommst bald wieder. Und wir haben ein sicheres Licht in der Prophetie, das uns Schritt für Schritt führt. Dank für alles, was du uns gezeigt hast, und dass du uns nächste Woche noch mehr zeigen möchtest. Amen.

[1:26:41] Dann habt einen guten Hauseweg und bis zur nächsten Woche. Ihr lieben Zuschauer am Livestream, Gott segne euch auch. Und wir freuen uns auf nächste Woche. Wiedersehen. Amen.


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