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In dieser Predigt wird die Bedeutung der „Übrigen“ aus Offenbarung 12,17 beleuchtet. Christopher Kramp erklärt, wie sich die Geschichte Israels von Zerstreuung und Sammlung widerspiegelt und wie dies auf die heutige Zeit übertragbar ist. Es wird thematisiert, wie Gottes Plan B funktioniert, wenn sein Volk untreu ist, und wie die Unterscheidung zwischen sichtbarer und unsichtbarer Gemeinde im Lichte der Sammlung und Zerstreuung zu verstehen ist.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir zu dir kommen können, dein Wort studieren können. Wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, dass wir verstehen, was wir lesen, dass wir die Dinge, die du uns sagen möchtest, wirklich begreifen und dass sie zu uns sprechen. Führe unser Herz und sprich du zu uns, so wie du es für uns richtig hältst. Und hab Dank, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird. In deinem Namen beten wir, Jesus. Amen.

[0:41] Offenbarung 12 und dort Vers 17. Wir haben vor der Sommerpause angefangen mit diesem Vers und vor allem uns konzentriert auf diesen Aspekt von dem Krieg. Vielleicht könnt ihr euch erinnern. Das heißt in Offenbarung 12 Vers 17. Wir haben darüber gesprochen, dass dieser Krieg derselbe Krieg ist, der auch schon im Himmel stattfand. Offenbarung 12 Vers 7. Könnt ihr euch erinnern? Vielleicht so ganz dunkel. Jetzt bin ich gespannt. Wer von euch hat seine Hausaufgabe gemacht? Genau diese Frage habe ich erwartet. Nicht alles lesen. Unsere Hausaufgabe, auch alle, die zugeschaut haben, vielleicht hat es von euch jemand gemacht. Wer niemals gemacht hat, schreibt uns, damit wir wissen, dass wenigstens einer gemacht hat. Unsere Hausaufgabe wäre es gewesen, selbst mal ein wenig zu studieren, die Frage, wer sind die Übrigen? Sind die Übrigen eine sichtbare Gruppe oder sind die Übrigen eine unsichtbare Gruppe? Interessant. Wer von euch würde sagen, die Übrigen sind eine sichtbare Gruppe? Wer würde sagen, es ist eine unsichtbare Gruppe? Wer sagt, es ist beides? Okay, das wollen wir jetzt studieren. Das ist eine spannende Frage. Wir kommen jetzt dazu. Wer sind die Übrigen? Was meint die Bibel hier in Offenbarung 12 Vers 17?

[2:59] Zunächst einmal möchte ich mit euch einen Gedanken anschauen, der uns da einführen soll. Nämlich, auf welche Art und Weise wollte Gott die Heiden im Alten Testament missionieren? Das Volk Israel. Wo war das Volk? Also, wenn ich ein Kurde gewesen bin oder ein Äthiopier oder ein Chinese und ich wollte zu Gottes Volk gehören, was müsste ich tun? Das stimmt. Noch genauer. Ich müsste zum Volk Israel kommen. Ich war zum Beispiel die Rahab, die Jericho-Bewohnerin gewesen war, wurde dann Israelitin. Sie ging zum Volk Israel. Und wo war das Volk Israel? Das war in Palästina. Das heißt, Gottes Plan A für die Evangelisation aller Völker war, dass die alle nach Israel kommen. Aus diesem Grund hat er die Israeliten auch an den Haupthandelsweg der Welt getan, wo Europa, Asien und Afrika sich treffen. Egal von wo man kommt, man kommt immer irgendwie an Jerusalem vorbei. Das war die Strategie dann, dieses ganze Gebiet. Aber Israel war nicht treu.

[4:38] Jetzt schaut mal mit mir in Jeremia 17, Vers 5. Interessanter Vers. Jeremia 17, Vers 5. Dort heißt es. Das Prinzip ist ganz einfach. Gott sagt, man kann sich nicht auf Menschen verlassen, richtig? Heißt auch, Gott konnte sich nicht auf Menschen verlassen. Wenn das sein einziger Plan gewesen wäre, hätte es niemals Mission gegeben, richtig? Wenn die Mission davon abhängig gewesen wäre, oder wenn das Heil für alle Völker abhängig gewesen wäre, das Volk Israel treu gewesen wäre, hätte es vielleicht niemals Mission gegeben. Das heißt, Gott braucht einen Plan B, der auch dann noch funktioniert, wenn das Volk untreu ist. Jetzt, was ist der Plan B, wenn das Volk untreu ist? Wie kommen dann die Heiden in Kontakt mit Gottes Wort? Durch die Gefangenschaften. Und wie kommen die Gefangenschaften dorthin zu denen? Das heißt auf Deutsch, die Heiden kommen dann nicht nach Israel, sondern die Israeliten gehen gezwungenermaßen zu den Heiden. Was war die Strafe für Übertretung der Gebote Gottes letztendlich, nach vielen anderen Strafen? Gefangenschaft, nicht wahr? Schlag mal mit mir auf. Ein Beispiel nur. In 3. Mose, 3. Mose 26, da gibt es diese berühmte Aufzählung von Segen und Fluch. 3. Mose 26, das ist 5. Mose 28 und 3. Mose 26. Und dort haben wir Vers 33. 3. Mose 26, Vers 33. Wenn das Volk untreu ist und sein Auftrag nicht erfüllt, wird das Land zerstreut. Warum zerstreut Gott die Israeliten, wenn sie untreu sind? Warum macht er das? Wird in andere Länder kommen, ja? Das stimmt, damit sie umkehren und vielleicht denken, meine Güte, was habe ich verloren, wieder zurück. Es gibt noch einen Grund. Der hat was zu tun mit Gottes Gerechtigkeit. Warum zerstreut er die Israeliten, wenn sie untreu sind?

[7:32] Wurde noch jemand zerstreut außer den Israeliten? Wurde noch jemand in der Geschichte der Bibel zerstreut wegen Ungehorsam? Wer? Ja, Babel. Beim Turmbau zu Babel, als es ungehorsam war, wurden sie zerstreut. Das heißt, es ist ein interessantes Beispiel dafür, dass Gott am Ende keinen Unterschied macht zwischen der Sünde der Heiden und der Sünde seines Volkes. Wenn die Heiden wegen Ungehorsam zerstreut werden, muss er, weil er gerecht ist, irgendwann auch die Israeliten bei dem gleichen Ungehorsam, die Bibel sagt, sie haben schlimmer getrieben als die Heiden, muss er sie auch zerstreuen. Aber das Schöne an Gott ist, dass er trotzdem, obwohl er das machen muss, noch einen Weg findet, wie das zum Heil sowohl für die Israeliten als auch für die Heiden wird. Es kommt zu einem Plan B. Und wenn diese Israeliten zerstreut werden, habt ihr schon richtig gesagt, sie bringen jetzt also zum Beispiel, wie Daniel in Babylon oder in anderen Gegebenheiten, sie bringen jetzt das Evangelium zu diesen Heiden. Aber das ist nicht das endgültige Ziel, sondern Gott möchte erreichen, wie er richtig gesagt hat, dass wenn sie dort sind, sie sagen, meine Güte, was haben wir verloren? Wir wollen wieder zurück.

[8:59] Jetzt schlagen wir mit mir auf in 5. Mose 30. Ganz toller Abschnitt. Es wird aber geschehen, wenn alle diese Worte über dich kommen werden, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe in Kapitel 28, und du es dir zu Herzen nimmst, unter all den Heidenvölkern, unter die dich der Herr, dein Gott, verstoßen hat, also das ist jetzt nach der Zerstreuung, und wenn du umkehrst zu dem Herrn, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchst, in allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Kinder, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, so wird der Herr, dein Gott, deinen Geschick wenden, und sich über dich erbarmen, und dich wieder sammeln aus allen Völkern, wenn dich der Herr, dein Gott, zerstreut hat. Und wenn du auch bis wohin, bis an das Ende des Himmels, verstoßen wirst, so wird dich doch der Herr, dein Gott, von dort sammeln, und dich von dort holen, und der Herr, dein Gott, wird dich in das Land zurückbringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es in Besitz nehmen, und der Herr, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, dass du den Herrn, deinen Gott, liebst, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, damit du lebst. Das heißt, die Idee ist, selbst wenn sie bis an das Ende des Himmels zerstreut sind, wegen unfassbarer Sünden, und sie dort umkehren, beispielsweise in Manasse, hat gesündigt, hat jahrzehntelang Okkultismus und Prostitution und Götzendienst und Kinder umgebracht, wirklich abartig. Er ist nach Babylon in Gefangenschaft gekommen, hat sich dort bekehrt, ist wieder zurückgekommen, ist wieder König geworden. Bis ans Ende des Himmels und ein Mensch, der sich bekehrt, wird er.

[11:03] Und was ist jetzt der Gegensatz zu zerstreuen? Sammeln. Es gibt zwei Bewegungen, sozusagen. Die eine ist Zerstreuung, die andere ist Sammlung. Also auf Deutsch, Plan A ist, Israel ist super treu, tut immer alles, was Gott möchte, und ist das Licht der Welt, und die Heiden kommen von ganz alleine. Das wäre das Beste von allem gewesen. Das Problem ist, es realisiert sich nicht, weil die Israelis nicht treu sind. Also muss Gott Plan B nehmen, und Plan B ist, weil sie untreu sind, müssen sie zerstreut werden, aber dort geben sie ein Licht ab, und dann bekehren sie sich, und kehren wieder zurück, und nehmen hoffentlich viele, die sie dort bekehrt haben, wieder mit. Es kommt eine Sammlung zurück nach Jerusalem. Die ganze Geschichte Israels ist eigentlich immer Zerstreuung, Sammlung. Zerstreuung, Sammlung. Manchmal geografisch, manchmal nur geistlich, aber es ist immer, entweder ist das Land im Chaos, oder sie kommen wieder zur Ordnung. Das seht ihr bei den Richtern, nicht wahr? Ungehorsam, Balsdienst, Zerstreuung. Dann kommt wieder ein Richter, Bekehrung, Reformation, Einigkeit. Dann kommt wieder Götzendienst, und ihr kennt das, es geht hin und her, Zerstreuung, Einigung, Zerstreuung, Einigung, Zerstreuung, Sammlung, Zerstreuen, Sammeln. Das ist das Grundmuster, und das ist sehr wichtig zu verstehen, wenn wir das Thema der Übrigen verstehen wollen.

[12:33] Warum? Eine der letzten großen Geschichten von Zerstreuung und Sammlung ist die von dem Babylonischen Exil, und die hat sehr viel mit unserer Zeit zu tun. Wer hatte das Volk Israel in das Babylonische Exil geführt? Nebukadnezar, nicht wahr? Das heißt, wir hatten eine Zerstreuung und Nebukadnezar, und dann kommt es zu einer Sammlung, 70 Jahre später. Wer veranlasst diese Sammlung? Dass die Israeliten wieder zurück können, nach Jerusalem. Später Ataxerxes, aber es gibt schon einen vorher, eigentlich. Wer ist der Erste, der sagt, wir können wieder zurückgehen? Nicht Ataxerxes, sondern? Kyrus. Kyrus ist der, der sie befreit, der gesalbte sogar, der kommt und Babylon erobert und den Weg freimacht, wieder zurück. Kyrus. Ganz genau. Wurde prophezeit in Jesaja 44 und 45. Es gibt eine Zerstreuung und es wichtig ist, auch in der Zerstreuung sind halt leider auch die ganz Treuen betroffen. Daniel war nicht sündig, aber wurde mit zerstreut. Joshua und Kaleb waren treu, mussten aber trotzdem auch nochmal 40 Jahre durch die Wüste, wurden auch nochmal zerstreut, bevor sie wieder gesammelt wurden. Das heißt, wenn es eine Zerstreuung gibt, ist die Zerstreuung für das ganze Volk und auch die Treuen werden mit zerstreut, aber es sind die, die dann auch wieder zurückkehren. Kyrus bringt diese Sammlung.

[14:15] Das Land, das hier vertreten ist, ist natürlich Babylon und das ist natürlich Medoperien. Jetzt, wohin sollten sie gesammelt werden? Nach Jerusalem. Das ist die Stadt, wo sie hin gesammelt werden sollen. Jetzt die Frage ist, sind alle, die damals in Jerusalem, Verzeihung, in Babylon gewesen sind, sind die alle mit zurückgekehrt? Im Zahlenverhältnis waren das eher wenige. Schon immer war es so gewesen, dass diese Rückkehr oder diese Sammlung dann doch nur von wenigen quasi von Übrigen. Es gab übrigens auch einige wenige Übrige, die übrig geblieben sind in Jerusalem damals. Das ist nochmal ein anderes Thema. Das waren so die unterste Schicht. Wir haben also vier Spieler hier sozusagen oder vier Elemente, die alle in der Offenbarung wieder auftauchen. Gibt es in der Offenbarung auch ein Babylon? Definitiv. Da brauchen wir uns nicht weiter unterhalten. Offenbarung 17, Offenbarung 18, endzeitliches Babylon, sorgt für die Zerstreuung.

[15:45] Wodurch bringt Babylon die Zerstreuung? Durch den Wein. Der Wein verwirrt. Er bringt keine Ordnung, er bringt Verwirrung und Spaltung und Irrlehren und so weiter. Das führt dazu, dass die wahre Gemeinde verwirrt wird. Wer ist der endzeitliche Kyros? Gibt es da ein Gegenstück in der Offenbarung? Also Babylon ganz klar nicht. Gibt es da ein Gegenstück zu Kyros? Woher kam Medopersien? Aus welcher Himmelsrichtung? Also wenn man auf die Landkarte schaut, Babylon, von woher kam die Perte? Osten. Und es war ja nicht nur ein Königreich, es waren Könige. Gibt es irgendeine Stelle in der Offenbarung, die von Königen aus dem Osten spricht?

[16:57] Schaut mal mit mir. In Offenbarung 16. In Offenbarung 16 und dort fährt 12. Da haben wir nämlich genau diese Geschichte, ihr wisst ja, der Kyros. Wie hat der Kyros Babylon erobert? Wie hat er das gemacht? Der Euphrat umgeleitet. Schaut mal was in Offenbarung 16 steht, das ist 6. Plage, kurz vor der Wiederkunft Jesu. Wo kommt die Sonne her? Osten. Das heißt, dasselbe was damals passiert ist, die Befreiung aus Babylon durch das Austrocknen des Euphrats, damit der Kyros kommen kann, der auch der Gesalbte heißt. Richtig? Passiert in der Endzeit, wenn auch Babylon seinen Euphrat sozusagen verliert, damit der Weg bereitet ist dem endzeitlichen Kyros, dem Gesalbten, der natürlich niemand anders ist als richtig Jesus Christus. Übrigens, was ist der Euphrat? Symbolisch? Wisst ihr alle, wenn ich es euch sage? Wisst ihr alle? Woraus besteht der Euphrat? Wasser. Genau, und im nächsten Kapitel steht nämlich, die Hure, das Wasser, an dem die Hure sitzt, Babylon, sind Völker, Nationen, Stämme und Sprachen. Der Euphrat, das Wasser, also der Euphrat ist ja der Fluss, an dem die Stadt Babylon sitzt, das Wasser, an dem die Hure, Babylon, sitzt, sind die Völker und Stämme und Sprachen, die Babylon unterstützen. So wie damals durch Kyros der Euphrat umgeleitet wurde und durch den Weg frei wurde, sagt die Offenbarung voraus, dass ganz am Ende unter den letzten Plagen die Unterstützung für das babylonische System aufhören wird. Die Menschen werden sich gegen die Priester wenden. Vielleicht habt ihr das mal gelesen. All die Hände, die eigentlich die Treuen ausrotten sollen, werden unter der fünften, sechsten Plage erkennen, die sind getäuscht und werden dem römischen System die Unterstützung versagen. Und dadurch bricht das System in sich selbst zusammen. Das ist eine Methode, die Gott ganz oft anwendet. Und damit ist der Weg dann frei für die Befreiung seines Volkes. Und wir wissen auch, Jerusalem kommt in der Offenbarung ganz oft vor. Die übrigen haben wir ja gerade in der Offenbarung 12, 17. Also wir sehen, das ist ein ganz entscheidender Punkt.

[19:29] Jetzt lasst uns mal ein bisschen darüber weiter nachdenken. Gab es zur Zeit wer, okay, wenn die Israeliten jetzt gesammelt werden sollten unter Kyros, wer hat das bewerkstelligt? Wer hat diese Sammlung vollzogen? Wie ist es praktisch vor sich gegangen, dass die gesammelt wurden? Was musste geschehen?

[20:07] Also gleich am Anfang. Kyros kommt in die Stadt Babylon rein. Er erobert die Stadt Babylon. Und kurze Zeit später, er lässt ja dann Befehle an all die Völker, die gefangen gewesen sind. Und er sagt dann auch zu den Juden, ihr könnt jetzt nach Jerusalem gehen. Er hat seinen Job getan. Was muss jetzt geschehen? Es muss Aufbruch. Es muss Leute geben, die darauf hören, richtig? Die meisten haben gesagt, interessiert uns nicht, Babylon ist toll. Wir bleiben hier. Unsere Universität, unser Haus gebaut, Auto. Warum jetzt wieder nach Jerusalem? Wir bleiben hier. Wir haben hier Freunde. Lass mal gut sein. Die wenigen, die gegangen sind, die hatten das natürlich schwer. Die mussten sich organisieren. Und sie haben Hilfe bekommen. Von wem haben sie Hilfe bekommen? Ja, sie haben natürlich vom Kyros Hilfe bekommen, aber sie haben noch mehr Hilfe bekommen. Schaut mal mit mir. In Esra. Wenn ihr das jetzt sehen werdet, werdet ihr denken, ah. Esra 5 Vers 2. Esra 5 Vers 2, da sagt die Bibel, das ist jetzt so die Zeit, wo dann in Esra Nehemiah, wo die dann Welle nach Welle wieder zurückkommt. Ich weiß nicht, sind nicht alle auf einmal gekommen? Erst ein wenig, dann mehr. Und in Esra 5 Vers 2 lesen wir Folgendes. Da machten sich Serubabel, der Sohn Schealtels und Jeschua, der Sohn Jotzadaks auf und fingen an das Haus Gottes in Jerusalem zu bauen und mit ihnen wer? Die Propheten Gottes, die sie unterstützten. Macht jetzt schon Klick.

[21:51] Wenn die Sammlung stattfindet, aus Babylon, hin zurück zu Jerusalem, dann sendet Gott Propheten, um sie zu unterstützen, damit alles richtig vonstatten geht. Das Volk war auch das Volk in Babylon gewesen, es war immer das Volk Gottes gewesen, aber als sie wieder zurückkehren zum Original, als sie die Mauern wieder aufbauen, die zerstört worden sind, sendet Gott Propheten, damit sie es auch richtig tun und so wie es sein muss.

[22:25] Irgendeine Parallele zur Aufmachung 12 Vers 17. Aufmachung 12 Vers 17 sagt es, Und der Drache wurde zornig mit der Frau und ging hin, Krieg zu führen mit den Übrigen von ihrem Samen, die die Gebote Gottes haben und das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Daher wissen wir, dass diese Übrigen so eine Sammlungsbewegung sein müssen. Sie haben die Prophetie wieder mit sich. Die Prophetie, die aus Babylon heraus gesammelt worden sind. Mit anderen Worten, das Volk Gottes befand sich in einer babylonischen Zerstreuung.

[23:03] Was war wohl endzeitlich gesehen, oder Bezug auf die Zeiten nach dem Kreuz sozusagen, was war wohl diese Zerstreuung in die Gefangenschaft? Wir wissen jetzt, dieser Ruf, diese Aufmachung 12 Vers 17 spricht von der Sammlung, von den Übrigen, die jetzt kommen, die gesammelt werden, aus Babylon heraus, richtig gesagt. Aber was war vorher die Zerstreuung? Gab es davor eine Zerstreuung?

[23:31] Nee, das ist richtig. Okay, vielleicht ist mein Sprung zu weit gewesen. Ich bin jetzt gerade mit euch in Aufmachung 12. Aufmachung 12 spricht ja von einer Sammlung, richtig? In Aufmachung 12 Vers 17 haben wir die Gemeinde der Übrigen. Wir haben den Geist der Weissagung. Wir wissen, sie sammeln aus Babylon heraus, richtig? Meine Frage war, was war in der Endzeit sozusagen, oder in dieser Zeitperiode, die Zerstreuung vorher?

[24:05] Ganz genau, diese lange Zeit des Mittelalters, wo durch den babylonischen Wein das Volk nicht mehr organisiert war, sondern zerstreut war. Wo befanden sich das Volk Gottes? Ne, weil Densatele und auf Iona und irgendwo in China gab es ein paar und in Indien und in Äthiopien und da und hier und dann ein paar Reformatoren dort. Zerstreut, keine Ordnung. Da ein paar, da ein paar, da ein paar. Gottes Plan ist, die alle wieder zusammenzubringen. Das heißt, die Idee mit Sicht verunsichtbar ist nicht so sehr Volk Gottes ja oder nein, sondern viel mehr organisiert oder nicht organisiert. Das Volk Israel war auch in Babylon das Volk Israel, aber sie konnten nicht organisiert den Gottesdienst stattfinden lassen. Es gab keine Gemeindestruktur sozusagen. Als sie zurückkamen nach Jerusalem, wurden die Mauern wieder aufgebaut, es wurde der Tempel aufgebaut, es wurde das System, es wurde alles wieder eingeführt. Das heißt, diese Sammlung hat etwas zu tun, das ist das mit der sichtbaren Gemeinde und der unsichtbaren Gemeinde. Wenn ich zur Zeit von Daniel gelebt hätte, hätte ich in Jerusalem nichts gesehen, da waren nur ein paar Ruinen. Das Volk Gottes war irgendwo. Ich hätte zufällig auch ein Treffen können, aber ich hätte nirgendwo gehen können, wo jemand mir sagt, hier ist das organisierte Volk Gottes. Nach der Sammlung gab es das wieder.

[25:31] Genau, es gab keinen Tempel, genau. Aber das Volk Gottes war trotzdem das Volk Gottes. Daniel war trotzdem Teil des Volkes Gottes. Ja? Ganz genau, sie haben das dann zurückbekommen.

[25:53] Also, ihr versteht diese Idee von Sammlung und Zerstreuung. Übrigens, nebenbei gesagt, diese Propheten, die mal gesandt wurden, auch vorher schon, Jeremia und Jesaja, die all davon gesprochen haben, die hatten nicht nur Botschaften an Israel, ist euch das mal bewusst? Habt ihr mal Jesaja und Jeremia so ein bisschen durchgelesen? An wen haben die Botschaften? Ägypten, und das ist die Last über Moab und über Edom und über ich weiß nicht, Amon, alle möglichen Heidennationen. Aber an wen haben sie die meistens überliefert, oder die Propheten, an wen haben sie sich gewandt dann? An Israeliten. Denken wir drüber nach. Wenn angenommen, Jeremia kommt hier in den Gottesdienst, oder stellen wir vor, wir sind Israeliten, im israelischen Gottesdienst. Jeremia kommt hinein und predigt eine Predigt über Moab. Wir sind aber Israeliten. Was folgt daraus, logischerweise?

[26:51] Falls wir müssen die Botschaft nach Moab bringen, ist es nicht interessant, dass die meisten Prophezeiungen an die Heidenvölker von den Propheten nicht direkt an die Heidenvölker gesandt wurden, sondern immer über Israel. Es gibt nur eine Ausnahme, oder wenige Ausnahmen. Eine Ausnahme. Kennt ihr eine Ausnahme, wo der Prophet direkt zu den Heiden gegangen ist? Jonah, nicht wahr? Das war die Ausnahme. Aber normalerweise sind die Propheten auch mit ihren Botschaften an die Heiden immer zum Volk Israel gegangen. Es war also nicht Gottes Plan, dass die Propheten direkt gehen, sondern eigentlich, dass das Volk Israel ihnen die Botschaft der Propheten nahe bringt.

[27:33] Und jetzt denken wir nochmal darüber, über den Geist der Weissagung. Der Geist der Weissagung hat tausende Dinge für die Menschen noch draußen. Aber die eigentliche Idee ist nicht, dass die Menschen einfach von alleine die Geist der Weissagung lesen, sondern dass sie von uns die Prinzipien erfahren und von uns dann dahin geführt werden. Es gibt Ausnahmen natürlich. Menschen können auch einfach den großen Kampf zufällig lesen und wunderbar. Aber eigentlich ist die Idee, dass wir, also das Volk Gottes, die Botschaft der Propheten nehmen und weitergeben und sie Stück für Stück daran führen. Das war im Alttestament genauso. Muss genauso sein. Nur so als mal Idee. Das Volk Israel hatte die gleiche Aufgabe, wie wir sie mit Ellen White hatten. Die gleiche Idee, die gleiche Aufgabe.

[28:17] Jetzt. Wie ist das mit dem Volk Gottes und mit dem Unsichtbaren und dem Sichtbaren? Letzter Punkt, bevor wir heute schließen. In Römer, schaut mal in Römer, da gibt es was über die unsichtbare Gemeinde. Römer 11, Vers 2 bis 4. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor ersehnt hat. Oder wisst ihr nicht, dass die Schrift bei Elia sagt, wie er vor Gott gegen Israel auftritt und spricht, Herr, sie haben deine Propheten getötet und deine Altäre zerstört und wer ist allein übrig geblieben? Ich bin allein übrig geblieben. Sie trachten mir nach dem Leben. Ich bin die Einzige. Er hat sich umgeschaut. Er hat niemanden gesehen. Da ist niemand mehr von seinem Glauben. Er ist eine Ein-Mann-Kirche. So glaubt er. Aber was sagt Gott dann? Vers 4. Was sagt ihm die göttliche Antwort? 7000 Männer übrig bleiben lassen, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor Baal. Jetzt, wer ist die sichtbare Gemeinde? Waren die 7000 sichtbar? Elia war ja nicht blind. Er hat sie nicht gesehen. Sie waren unsichtbar. Sie waren irgendwo zerstreut. Wer war die sichtbare Gemeinde? Elia. Elia war die sichtbare Gemeinde. Er stand auf dem Berg Karmel. Hier bin ich. Hat das Banner hochgehalten. Wo war die unsichtbare Gemeinde? Verstreut. Versteckt. Irgendwo. Aber sie waren das Volk Gottes. Was war jetzt die Aufgabe der 7000? Zu kommen. Gott brauchte also irgendjemanden, der schon mal als erster vorläuft und sagt, hier ist die Wahrheit. Hier sind die Gebote Gottes. Und zu denen kommen die anderen noch dazu.

[30:07] Ich versuch das jetzt mal. Okay. Stellt euch vor, ihr habt zwei Scheiben, okay. Ein bisschen komisch, wenn ich das so sage, aber und die sind beide hier so mit so ne, okay, verbunden. Okay. Könnt ihr euch vorstellen, dass man diese beiden Scheiben bewegen kann? Sodass ich quasi eine Scheibe habe und noch eine Scheibe und ich kann die so, ja, dass sie gar nichts zusammen haben oder mehr. Zerstreuung bedeutet, das eine ist die sichtbare Gemeinde, okay. Das andere ist die unsichtbare. Bei der Zerstreuung bewegt sich das Beides auseinander. Beispiel Mittelalter. Am Anfang war die sichtbare Christenheit auch die wahre Christenheit. Je weiter das Mittelalter fortschritt, desto weniger waren von den sichtbaren Christen von der Staatskirche echte Christen. Die wahren Christen waren ganz woanders. Bis zum Punkt, dass es kaum noch Übereinstimmung gab. Ich glaube, zu allen Zeiten gab es ein bisschen Übereinstimmung, aber es gab Zeiten, da waren die wahren Christen ganz andere als die, die man für Christen galten hat. Die sichtbare Kirche und die unsichtbare, aber in der Zeit von Sammlung kommt das wieder zurück. Das heißt, die unsichtbare Kirche und die sichtbare werden immer deckungsgleicher sozusagen. Das heißt, in unserer Zeit, wenn wir in der Zeit der Sammlung leben, befindet sich diese Schicht wieder, sie kommt sozusagen hier dazu. Das wird größer, das wird kleiner, das wird größer, die Deckungsgleichheit wird größer.

[31:53] In biblischer Ausdrucksweise, wer sind die hier, die hier in diesem Kreis sind, die nur sichtbar sind, aber nicht unsichtbar, wer sind das? Hoffentlich nicht. Also das ist die sichtbare Gemeinde, da habt ihr recht, aber die, die nur in diesem Feld sind, nicht in dem, nur in diesem, die also sichtbar sind, aber nicht unsichtbar. Ich habe etwas Falsches gelernt. Stopp! Das ist die wahre Gemeinde, okay? Nicht die unsichtbare, weil das ja sonst Quatsch ist, man kann ja nicht gleichzeitig sichtbar und unsichtbar sein. Die wahre Gemeinde. Okay, lasst mich noch einmal erklären. Ich habe ein falsches Wort, das hat euch verwirrt. Fünf Minuten mehr, okay?

[32:33] In Offenbarung 12 finden wir eine Frau, richtig? Was wissen wir über diese Frau? Die Gemeinde. Ist es eine gute oder eine falsche Gemeinde? Wie sieht sie aus? Weiß. Offenbarung 12 hat die wahre Gemeinde. Die wahren Christen. Okay? Ist das identisch mit Laodicea, ja oder nein? Nein. Denn Laodicea, ist Laodicea bekleidet oder nicht? Sie braucht Kleider, sie ist nackt. Also Laodicea ist nicht identisch, ganz gut, Laodicea ist nicht identisch mit der wahren Gemeinde. Das heißt aber nicht, dass Laodicea nicht die wahre Gemeinde ist. Aber es ist nicht völlig deckungsgleich. Es gibt sozusagen die wahre Gemeinde. Die wahre Gemeinde sind alle bekehrten Menschen. Alle Menschen, die gottesfürchtig leben, die Gottesgebote halten, die ein beschnittenes Herz haben, wie wir gelesen haben, die missionarisch aktiv sind, die deswegen Verfolgung erleiden, in welcher Form auch immer, das sind die bekehrten. Und dann gibt es die sichtbare Gemeinde, eine Organisation. Und in einer Zeit der Zerstreuung – jetzt muss es besser – in einer Zeit der Zerstreuung tut sich das beides auseinander dividieren. Die bekehrten Menschen sind woanders und die nominale Kirche besteht fast nur noch aus Unbekehrten. In einer Zeit der Sammlung kommt das wieder zusammen.

[34:05] Wenn das also das Hintere ist die sichtbare Kirche, das ist die wahre Kirche. Wer sind dann die, die hier sozusagen in dem von euch aus linken Segment sind? Wer sind das? Allgemein, allgemein. Das ist die sichtbare, das ist alles Laodicea, aber das ist die wahre Gemeinde, also die wahren Christen. Wer ist das hier? Es sind Menschen, die sind Mitglied in der wahren Gemeinde, aber sind nicht bekehrt. Heuchler, das sind die Heuchler. Das ist das Unkraut. Kennt ihr Unkraut und Weizen? Die in der Gemeinde sind, das ist Unkraut. Wer sind die? Das ist der Weizen, der schon sichtbar in der Gemeinde ist. Und das sind die, von denen ihr vorhin gesprochen habt, in Offenbarung 18, mein Volk in Babylon, die Schäfe in anderen Stellen. Das sind die, die schon im richtigen Stall sind, unbekehrt sind. Und das sind die, die zwar in der richtigen Gemeinde sind, aber nicht bekehrt sind. Ich kann Mitglied der richtigen Kirche sein, aber kein echter Christ sein, dann bin ich da. Ich kann echter Christ sein, aber nicht Mitglied der richtigen Kirche, dann bin ich da. Und ich kann beides haben, dann bin ich da. Und in einer Zeit der Sammlung kommt das immer mehr auseinander. Das heißt, es kommt zu einer Sichtung, nennt man das, dass diejenigen, die nicht dazugehören, kommen hinaus, die fallen sozusagen raus, und die wahren alle herzu.

[35:37] Das heißt, die Sammlungsbewegung von Offenbarung 12 spricht davon, wenn wir das technisch ausdrücken wollen, wenn wir sagen, was ist die Adventgemeinde? Die Adventgemeinde ist die sichtbare Gemeinde, das Jerusalem. Das wahre Volk Gottes sind alle diejenigen, die bekehrt sind. Manche sind schon in Jerusalem, viele sind in Babylon. Aber es gibt auch in Jerusalem einige, die sind nicht bekehrt.

[36:01] Ist es jetzt unsere Aufgabe, Jerusalem zu verlassen? Das wäre genau die entgegengesetzte Richtung von der Sammlung. Das heißt, jeder, der sagt, in der Gemeinde gibt es zu viele Probleme, lasst uns was anderes gründen, hat das fundamentale Prinzip von Sammlung nicht verstanden. Denn die Sammlungsbewegung geht nicht weg von der Gemeinde, sondern hin zu der Gemeinde. Und je mehr Sammlung hin zu der Gemeinde geht, desto mehr löst sich das Problem. Denn je mehr von den Bekehrten in die Gemeinde kommen, desto größer wird der Prozentzahl von denen, die wirklich bekehrt sind, in der Gemeinde. Und umso deutlicher wird der Kontrast. Und diejenigen, die nicht bekehrt sind, fühlen sich nicht mehr wohl. Oder wenn die Krise kommt, verlassen sie die Gemeinde.

[36:57] Ganz genau. Es braucht die, die, wie wir gesagt haben, einen Elier, der schon mal vorläuft und sagt, hier ist der Punkt. Und denkt dran, der Unterschied zwischen der sichtbaren und der wahren Gemeinde zur Zeit der Elier war 1 zu 7000. Man kann sich mal überlegen, wie groß er heute ist. Wie viele da wirklich zur wahren Gemeinde Gottes gehören, die aber noch zerstreut sind in verschiedenen Denominationen, verwirrt noch ein wenig durch Babylon, aber die eigentlich zur Gemeinde Gottes Zugang zu seinem Volk haben, die dringend aber jemanden brauchen, der sagt, hier ist Jerusalem. Hier sind die Mauern. In Jesaja 58, wenn du deinen Fuß zurückhältst vom Sabbat, die Mauern von uralten Zeiten. Hier ist das Original. Kommt heraus aus ihr, mein Volk. Und der Satan möchte natürlich eine Sache nicht. Er möchte nicht, dass das Schiff den Leuchtturm sieht. Also tut er den Leuchtturm. Werder sagen, geh raus aus deinem Leuchtturm, mach den Leuchtturm finster. Such dir einen anderen Leuchtturm. Wenn wir also die Gemeinde verlassen oder wenn wir sagen, wir müssen eine neue Gemeinde gründen, dann verhindern wir die oder sind wir im direkten Gegensatz zu dem, was Gott eigentlich möchte. Wir machen nächste Woche weiter.

[38:13] Fassen wir zusammen. Die Frau Offenbarung 12 ist nicht die sichtbare Gemeinde, sondern die unsichtbare Gemeinde. Die Übrigen. In einem Sinne sind die Übrigen auch die sichtbare, in dem Sinne, dass hier die Mauern zu sehen sind, das Jerusalem, nämlich der Geist der Weissagung und das Gesetz Gottes. In diesem Sinne ist das die Gemeinde der Übrigen. Ohne Frage. Aber nicht alle von den Übrigen sind schon in der Gemeinde. Und nicht alle in der Gemeinde sind Übrige. Das muss man verstehen. Und je mehr die Zeit voranschreiten wird zur Wiederkunft, desto klarer wird das. Und am Ende, ganz am Ende der Zeit werden diese beiden ganz übereinander sein. Da werden alle wahren Gläubigen in einer, Jesus sagt es, wird eine Herde sein und ein Hirte. Alle werden zusammen sein und niemand wird mehr da sein, der nicht dazugehört. Und das ist dann die triumphierende Gemeinde. Und dann im vollsten Sinne ist es die Gemeinde der Übrigen, denn alle anderen sind abgefallen und das sind die Übrigen. Gut. Nächstes Mal, wenn wir weitermachen, gibt es noch mehr zu entdecken zu dem Thema. Und dann werden wir auch mehr über den Geist der Weisung sprechen. Aber ihr seht, es ist ein interessantes Thema und wenn man das einmal verstanden hat, kann man viele Geschichten im Neuen, im Alten Testament auch noch besser zusammen sehen. Also, was ist unsere Aufgabe? Unsere Aufgabe ist es, als Vorläufer schon in Jerusalem die Mauern aufzurichten, zu sagen, wann immer ihr kommen wollt, kommt. Hier ist die Stadt. Und auch gemeinsam beten und Gott bitten, dass er uns die Kraft gibt, treue Bannerhalter zu sein.

[40:01] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir noch einmal darüber nachdenken durften, was die unsichtbare und was die sichtbare Gemeinde ist und dass wir darüber nachdenken durften, was Offenbarung 12 Vers 17 uns zu sagen hat. Ich möchte dich bitten, dass wir durch deine Gnade wirklich zu denjenigen gehören, die nicht nur Teil der sichtbaren, sondern auch Teil der wahren Gemeinde sind. Dass wir nicht einfach nur Mitglied einer Kirche sind, sondern wirklich von ganzem Herzen zu deinem Volk gehören. Und dass wir anderen ein Vorbild sind und ein Beispiel, die noch aus Babylon herausgerufen werden müssen. Dass sie wissen, wo sie hinkommen können, wo sie die Wahrheit finden dürfen, wo sie dich finden können. Und schenk uns Liebe und Demut auch zu denjenigen, von denen wir kaum sehen können, dass sie zur wahren Kirche gehören, obwohl sie in der Gemeinde sind. Bitte gib, dass wir niemals sie richten oder über sie urteilen, sondern dass wir sie voller Liebe gewinnen wollen. Und auch das ist ja eine Möglichkeit, zur wahren Kirche dazuzukommen. Und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du uns Weisheit schenkst, dass diese Sammlung, die du angefangen hast, vollendet wird, dass du wiederkommen kannst. Und wir loben und preisen deinen Namen. Im Namen Jesu. Amen.

[41:19] Damit verabschieden wir uns und sehen uns schon nächste Woche wieder. Keine Sommerpause mehr, sondern jetzt geht's wieder Woche für Woche weiter. Nächste Woche dann mehr zur Offenbarung 12.17 und natürlich auch zu 18.32 und 33. Zu dem großen Sternenfall und alles, was da passiert ist. Bis dann seid ihr herzlich eingeladen. Und ich wünsche euch Gottes Segen. Bis dann. Und bis bald. Amen.


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