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In dieser Episode von „Macht. Glaube. Hoffnung.“ untersucht Eric Flickinger die Entwicklungen des Protestantismus seit Luthers Thesenanschlag vor 500 Jahren. Er beleuchtet moderne Trends in der Christenheit und verbindet sie mit biblischen Prophezeiungen, um einen Ausblick auf die Zukunft dieser Glaubensbewegung zu geben. Erfahren Sie, wohin die Reise des Protestantismus führt und welche Herausforderungen auf uns warten.


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Serie: Macht. Glaube. Hoffnung.

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Transkript

[0:00] Es ist Dienstag, wir sind es nicht gewohnt, unter der Woche hierherzukommen, aber offensichtlich haben wir alle den Eindruck gehabt, das Thema ist interessant genug, um heute Abend hierher zu kommen. Und an einem Tag wie heute kann man überhaupt an keinem besseren Ort sein als hier, um das Wort Gottes zu studieren. Wir leben wahrhaftig in einer historischen Zeit.

[0:57] Wir wollen uns heute anschauen, was mit den Überzeugungen passiert ist in unserer Zeit, die Luther vor 500 Jahren eingenommen hat. Nachdem wir gebetet haben, wollen wir dann direkt hineintauchen ins Thema. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir heute Abend hier zusammenkommen können. Wir möchten dich bitten, dass du so wie du es in den letzten zwei Wochen immer wieder getan hast, dass du heute noch einmal unser Denken erleuchten wirst. Und dass, wenn wir heute dein Wort öffnen, wir ermutigt werden, dass wir auch herausgefordert werden und dass wir gestärkt werden, wenn wir die Verantwortung erkennen, die vor uns liegt. Bitte segne unser Studium heute Abend und wir bitten das im Namen Jesu. Amen.

[2:11] Unser Thema heute Abend ist Luther widerrufen, der Niedergang des Protestantismus. Wir haben in den letzten zweieinhalb Wochen wirklich eine recht ausführliche Reise unternommen. Die Frage ist jetzt aus biblischer Perspektive, wo führt das alles hin? Was hält die Zukunft bereit für die Bewegung, die Luther vor 500 Jahren begonnen hat? Wir werden heute unter anderem über einige moderne Trends, gegenwärtige Trends in der Christenheit sprechen. Wir werden auch Geschichten und Prophezeiungen der Bibel unter die Lupe nehmen. Und wir werden einen ziemlich guten Eindruck bekommen, wie die Dinge heute stehen und wie es mit ihnen weitergehen wird in der Zukunft.

[3:31] Heute, vor 500 Jahren, hat Martin Luther diese 95 Thesen an die Kirchentür an der Schlosskirche in Wittenberg angenagelt. Er hat nicht wirklich begriffen, was er damit beginnen würde. Aber nach und nach ist es ihm dann so gedämmert. Und heute leben wir in einer Gesellschaft, die durch diese Handlung damals mitgeprägt und mitgeformt worden ist. Was hat ihn also dazu inspiriert, diese Überzeugung so auszudrücken? Was ihn motiviert hat, war das, was er hier in dieser Passage in Römer 1, Vers 16 fand.

[4:23] Es heißt, und in Vers 17. Als er das begriffen hatte, hat er sein Denken völlig geöffnet. Er erkannte, dass es Widersprüche gab zwischen der Bibel und der Lehre der Kirche, die er so sehr liebte. Und vor allem im Bereich des Ablasshandels fand er es wichtig, sich diesem Thema zu widmen. Und je mehr er diese Dinge studierte, diese Widersprüche aufdeckte, desto mehr erkannte er, wie wichtig es ist, für die Wahrheit und für das Richtige einzustehen. Er war in der Lage, vor den wichtigsten und einflussreichsten Menschen der Welt zu stehen und für Gott Zeugnis abzugeben.

[5:47] Die Geschichte von Martin Luther erinnert mich an eine andere, recht bekannte Geschichte, die in der Bibel zu finden ist. Es ist eine Geschichte, die in Daniel Kapitel 3 gefunden werden kann. Und dort finden wir in der Bibel drei Hebräer mit den Namen Schadrach, Meschach und Abed-Nego.

[6:19] Wir wollen uns zunächst einmal hier Vers 1 und 2 anschauen. Der König Nebukadnezar ließ ein goldenes Standbild anfertigen, 60 Ellen hoch und 6 Ellen breit. Das stellte er in der Ebene Dura in der Provinz Babel auf. Und der König Nebukadnezar ließ die Satrapenvorsteher und Stadthalter versammeln, die Räte, Hofschatzmeister, Richter und Gerichtsbeamten, samt allen Provinzvorstehern, damit sie zur Einweihung des Bildes kämen, das der König Nebukadnezar aufgestellt hatte. Ich denke, viele von uns kennen diese Geschichte. Nebukadnezar rief alle Influentialen in seinem Königreich zusammen zur Einweihung dieses goldenen Bildes. Und die Anweisung wurde gegeben, dass alle, die die Musik spielten, sich um dieses Bild umbrühten. Der Befehl wurde gegeben, dass, sobald die Musik erklingt, alle niederfallen sollten, um dieses Bild anzubieten. Und der Plan ging im Grunde genommen gut auf, bis auf die Tatsache, dass diese drei Hebräer einfach nicht niederfallen wollten.

[7:38] Die hatten dafür sehr gute Gründe, sich nicht niederzuwerfen. Als Kinder waren sie von ihren Eltern beim Heranwachsen über die Prinzipien der Bibel unterrichtet worden. Sie wussten, dass das zweite der zehn Gebote die Anbetung von Götzenbildern verboten hatte. Für sie persönlich war es wichtiger, Gott zu gehorchen, als dem Befehl des Königs. Der König hatte eigentlich große Sympathie für sie, weil sie sehr wertvolle Mitarbeiter für ihn waren. So gab er ihnen eine zweite Chance. Er sagte, wenn ihr die Musik das zweite Mal hört, nehmt euch mit. Und wenn ihr das nicht macht, werdet ihr in den Feuerofen geworfen werden.

[8:36] Schadrach, Meschach und Abed-Nego hatten etwas in ihrem Denken. Sie hatten bereits für sich beschlossen, dass wenn der Befehl des Königs sich nicht überfordert, dann fällt nieder. Und wenn ihr das nicht macht, werdet ihr in den Feuerofen geworfen werden. Schadrach, Meschach und Abed-Nego hatten etwas in ihrem Denken. Wenn ihr euch mit dem Gesetz Gottes im Widerspruch befand, dann würden sie der höchsten Autorität folgen.

[9:20] Schauen wir also, was in Vers 16 bis 18 passiert, als sie diese zweite Chance vom König bekommen. Schadrach, Meschach und Abed-Nego antworteten und sprachen zum König: Nebukadnezar, wir haben es nicht nötig, dir darauf ein Wort zu erwidern. Wenn es so sein soll, unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten. Und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten, oh König. Und auch wenn es nicht so sein soll, so bist du, oh König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und auch das goldene Bild nicht anbeten werden, das du aufgestellt hast.

[9:59] Wir können hier sehen, dass ihre Entscheidung, Gott zu dienen, nicht davon abhing, dass Gott sie ja hoffentlich retten werde. Sie sagten, selbst wenn Gott es zulassen wird, dass wir heute sterben, werden wir dir trotzdem nicht, König, gehorchen. Wir glauben, dass er uns retten wird. Und wir vertrauen darauf, dass er es tun wird. Aber wenn er es doch nicht tut, werden wir uns trotzdem nicht niederwerfen. Sie hatten einen wirklich großen Glauben an Gott.

[10:36] Die Frage ist, ist ihr Glaube belohnt worden? Wahrscheinlich kennen einige von uns das Ende der Geschichte. Sie wurden in den Feuerofen hineingeworfen. Aber im feurigen Ofen entdeckten sie, dass sie gar nicht alleine sind. Nebukadnezar schaute hinein und fragte: Haben wir nicht drei hineingeworfen? Und er sagte, wenn ich hineinschaue, sehe ich in Wirklichkeit vier Leute. Und er sagte, der Vierte sieht aus wie der Sohn Gottes. So rief Nebukadnezar diese drei aus dem Feuer heraus.

[11:26] Was haben Schadrach, Meschach und Abed-Nego getan? Sie kamen aus dem Feuer wieder heraus. Hier gibt es ein wirklich wichtiges Prinzip, das wir verstehen müssen. Als Nebukadnezar ihnen befahl, das Bild anzubeten, haben sie ihm nicht gehorcht. Warum haben sie ihm nicht gehorcht? Weil sein Befehl mit dem Gebot Gottes im Konflikt war. Und sie haben gesagt, wir werden Gottes Geboten folgen.

[12:03] Als sie im Feuer waren, hat Nebukadnezar sie herausgerufen. Was haben sie getan? Sie kamen heraus. Warum haben sie ihm beim zweiten Befehl, dem zweiten Ruf, dem Nebukadnezar gehorcht, obwohl sie das beim ersten Mal nicht getan haben? Die Antwort ist sehr einfach.

[12:36] In der zweiten Situation war der Befehl des Königs herauszukommen nicht im Widerspruch mit einem Gebot Gottes. Sie hatten sich entschlossen, der jeweils höchsten Autorität zu folgen. Wenn es darum ging, vor dem Bild niederzufallen, dann war die höchste Autorität Gott. Wenn es darum ging, aus dem Feuer wieder herauszukommen, gab es kein Problem mit dem Geboten Gottes, und so haben sie dem König gehorcht.

[13:10] Als sie aus dem Feuer herauskamen, hatten sie ein wirklich machtvolles Zeugnis für alle, die um sie herum waren. Man kann sich diese Szene fast bildlich vorstellen, an jenem Tag dort an der Ebene Dura. Als Schadrach, Meschach und Abed-Nego aus dem Feuer herauskamen, als die ganze Menschenmenge sie umschloss, und alle sie anfassten und ihre Kleidungsstücke betasteten, schaut mal, die Kleidung ist nicht mal angebrannt. Jemand hat vielleicht mit den Fingern so durch das Haar gestreichelt. Das Haar ist überhaupt nicht verbrannt. Jemand legt sich vor und schnifft. Jemand beugt sich vielleicht vor und fängt an zu schnüffeln. Da riecht es nicht mal nach Rauch. Es gab nur eine einzige Sache, die dort im Feuer brannte. Es waren die Stricke, mit denen sie gefesselt waren. Das gab ihnen eine große Gelegenheit, für ihren Gott das Zeugnis zu zeigen.

[14:23] Wenn man sich fragt, wie effektiv dieses Zeugnis war, sollte man Folgendes bedenken. Wenn man das nächste Kapitel liest, dann findet man, dass in Daniel 4 Nebukadnezar, der König, sich zu Gott bekehrt. Er wird ein Follower Gottes. Er wird ein Nachfolger Gottes.

[14:54] Wenn wir für die Bibel einstehen, wenn wir für Gott einstehen, haben wir keine Ahnung, wie weitreichend unser Einfluss sein wird. Aber wenn Schadrach, Meschach und Abed-Nego Nebukadnezar gesagt haben, dass sie ihm nicht gehorchen werden, haben sie ein Beispiel für viele Menschen in den kommenden Zeitaltern gegeben.

[15:28] Viele Jahre später wird das gleiche Sentiment von Petrus in dem Buch von Apostelgeschichte 5, Vers 29 erinnert. Viele Jahrhunderte später finden wir dieselbe Idee aufgegriffen von Petrus in Apostelgeschichte 5, Vers 29. Aber Petrus und die Apostel antworteten: Gott muss mehr gehorchen als den Menschen.

[15:53] Das war auch die Position von Martin Luther. Er sagte, man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Es war eine revolutionäre Sicht. Es stand im Kontrast zu dem, was allgemein sonst in der Kirche geglaubt wurde. Luther hat diese Identifizierung des Antichristen nur schrittweise, langsam, nach und nach entdeckt. Als er die Passagen der Schrift und sie mit dem, was er in der Kirche sah, sah er, dass die beiden das Gleiche sind. Als er sich in der Bibel die Charakteristiken des Antichristen anschaute mit der Kirche, sah er, dass hier eine Übereinstimmung stattfand.

[16:44] Als die Zeit verging und Luther das immer mehr gepredigt hat und auch andere Reformatoren ebenfalls lehrten, dass der Papst und der Vatikan der Antichrist sind, dann passierte etwas, das uns nicht überraschend war. Viele Menschen fingen jetzt an, die Kirche zu verlassen. Zu Tausenden verließen sie jetzt die Kirche. So realisierte die Kirche, dass sie etwas tun müssen, um sich dieser Austrittswelle entgegenzustemmen. Und das war es.

[17:34] Eine Sache, die sie taten, war, dass sie diesen Jesuitenorden etablierten, sehr kluge, hochgebildete Leute, die einen Zweck verfolgten. Die Idee war, dass man irgendwie etwas findet, einen Weg findet, um die protestantische Reformation zu verhindern. Während des Konzils von Trient ist ihnen eine Aufgabe übergeben worden. Die Aufgabe war, eine andere Interpretationsmöglichkeit biblischer Prophetie zu erfinden, sodass man jetzt in der Kirche eine andere Interpretationsmöglichkeit biblischer Prophetie erfinden kann. Sodass man jetzt in der biblischen Prophetie nicht ständig den Antichristen als das Papsttum sieht.

[18:41] So haben sich die Jesuiten dieser Aufgabe hingegeben. Und so kamen sie auf verschiedene Ideen. Eine Idee, die sie sozusagen erfanden war, die gesamten Prophezeiungen, einfach in die Vergangenheit zu legen. So hat man die Prophezeiung einem König zugeordnet, der Antiochus IV. Epiphanes. Die Idee war, wenn man den Menschen einreden kann, dass der Antichrist schon vor vielen Jahrhunderten als Einzelperson existiert hat, dann kann es sich ja nicht mehr um die Katholische Kirche handeln.

[19:35] In der selben Zeit gab es andere Jesuiten, die genau entgegengesetzte Idee entwarfen, nämlich alle Prophezeiungen bezüglich des Antichristen in die Zukunft zu legen. Und das ging dann so, dass man fast das gesamte Buch mit Ausnahme einiger weniger Anfangspassagen in die Zukunft verlegte und noch Jahrhunderte vorauslegte. Und da war die Idee, wenn man jetzt den Menschen einreden kann, dass der Antichrist erst in vielen Jahrhunderten in der Zukunft kommt, dann kann der Antichrist ja nicht in der Gegenwart sein, weil der Antichrist in den nächsten Jahrhunderten nicht in die Zukunft kommt. Und das war die Idee, dass der Antichrist erst in vielen Jahrhunderten in der Zukunft kommt, dann kann der Antichrist erst in vielen Jahrhunderten in der Zukunft kommen.

[20:57] Wenn man das ganz kurz zusammenfassen will, kann man sagen, da geht man davon aus, dass die Prophezeiung in der Zeit des Propheten beginnt und von dort an gehen sie einfach durch die Geschichte der Welt hindurch. Das war die Sicht, die Martin Luther und die anderen Reformatoren alle hatten. Und wir werden uns heute in die Zukunft der Reformation werfen. Wir werden uns anschauen, was die Bibel über die heutige Zeit und auch die nächste Zukunft zu sagen hat.

[21:42] Und deswegen werden wir heute ein klein wenig uns in das Buch Offenbarung hinein vertiefen und wir werden uns vor allem auf Offenbarung Kapitel 13 konzentrieren. Aber bevor wir das tun, möchte ich kurz noch einmal an den Anfang des Buches Offenbarung gehen, denn es ist sehr wichtig für uns, zu verstehen, worum es bei dem Buch der Offenbarung eigentlich wirklich geht.

[22:15] In Vers 1 und 3 heißt es: Die Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll und dann glückselig ist, der die Worte der Weissagung liest und die sie hören und bewahren, was darin geschrieben steht, denn die Zeit ist nahe. Also gemäß Johannes, der inspiriert worden ist, dieses Buch Offenbarung zu schreiben, zeigt uns die Offenbarung, über seine Gerechtigkeit, über sein Verlangen, die Kinder Gottes zu retten. Wenn wir dieses Buch studieren, werden wir also einen besseren Blick bekommen, auf Jesus und auch auf seinen Plan, unser Leben zu verändern.

[23:18] Hier erzählt es uns auch, dass Gott uns die Dinge erzählen will, die bald passieren werden, die Zeit, in der wir heute leben. Es gibt vor allem zwei biblische Bücher, die eine ganze Menge mit dem zu tun haben, was wir heute erleben. Sie sind in der Bibel eine Art Zwillinge, könnte man sagen. Die beiden Bücher sind das Buch Daniel und das Buch Offenbarung. Wenn Sie wissen wollen, was in einem Buch drin ist, hilft es auch, den anderen zu studieren. Wenn man eines von den beiden verstehen will, hilft es immer, das andere auch mit im Blick zu haben und zu studieren. Denn in 90% der Fällen ist es so, wenn man eine Sache in einem Buch, dieser beiden Bücher nicht versteht, dann hilft einem das andere jeweils, das besser zu begreifen.

[24:24] Wir wollen also ein bisschen in die Offenbarung hineinschauen, um diese protestantische Reformation etwas besser zu verstehen. Das Leben von Luther ist verändert worden, als er sich auf Jesus und seine Liebe konzentrierte. Wenn wir also in Betracht ziehen, dass die Offenbarung wirklich sich um Jesus dreht und darüber handelt, wie wir uns auf sein Kommen vorbereiten können, und wenn wir auch realisieren, dass Gott uns beim Studium dieses Buches segnen möchte, wenn wir es öffnen, dann können wir mit diesen Gedanken im Hintergrund uns jetzt mit Offenbarung 13 beschäftigen. Denn in Offenbarung 13 werden dort Dinge und Ereignisse beschrieben, die einen direkten Einfluss auf uns heute haben.

[25:21] Wir werden jetzt erst einmal Vers 1 bis 8 lesen und dann ein bisschen in Einzelteile zerlegen. Also viele, die sich mit diesem Thema auskennen, würden heute übereinstimmen, dass in Offenbarung 13 die Ereignisse von Jesus und seine Liebe und den Tod des Christus und die Liebe und den Tod des Christus werden heute übereinstimmen, dass in Offenbarung 13 dieselbe Macht beschrieben wird, die wir aus Daniel 7 schon kennen. Also lasst uns Vers 1 bis 8 lesen.

[26:08] 1. Wir wollen Vers 1 bis 8 lesen. Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte und es war ein Drachen wie ein Löwenrachen und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht. Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode verwundet und seine Todeswunde wurde geheilt und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach. Sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte und sie beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich? Und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate lang zu wirken. Es tat seinen Maulauf zur Lästerung gegen Gott, um seinen Namen zu lästern und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen. Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden und es wurde ihm Vollmacht gegeben, wer jeden Volk stammt und jede Sprache und jede Nation und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen und sie werden es anbeten.

[27:20] Jetzt gibt es viele Symbole in diesen... Was sie getan haben, ist eine sehr sichere und positive Methode des Bibelstudiums. Sie haben die Bibel mit der Schrift vergleichbar gemacht. Sie haben die Bibel selbst interpretiert. Man hat einfach die Bibel sich selbst interpretiert. Man hat die Bibel selbst interpretiert.

[28:20] Schauen wir uns also an, was sie getan haben. Was symbolisieren diese Symbole? Ein Tier steht für irgendetwas. Wofür steht es? Das können wir herausfinden, wenn wir Daniel 7, Vers 17 lesen. Es heißt, diese vier großen Tiere sind vier Königreiche, die auf Erden kommen werden. Daniel 7, wir haben es ein paar Nächte zuvor erwähnt. Daniel 7, Vers 17. Daniel hatte eine Vision. Er sah vier Tiere aus dem Meer kommen. Daniel 7, Vers 17. Es war ein Löwe, ein Bär, ein Leopard und ein Drachen. Daniel 7, Vers 17. Wir haben herausgefunden, dass diese vier Tiere, diese vier Tiere, vier Königreiche bedeuten. Daniel 7, Vers 17. Und so wird es in Daniel 7, Vers 17 erklärt. Es sind Königreiche.

[29:26] Nur als kurze Wiederholung. Gibt es noch irgendjemanden, der sich daran erinnern kann, was diese vier Königreiche gewesen sind? Das erste Königreich war? Babylon, sehr gut. Das zweite war? Griechenland, sehr gut. Und das vierte? Rom, sehr gut. Daniel sagt uns, dass das vierte Tier, das vierte Königreich war. Daniel sagt, dass das vierte Tier, das vierte Königreich war. Das ist Vers 23. Also finden wir hier ganz deutlich, dass ein Tier für ein Königreich steht. Jetzt wissen wir also, was dieses Tier oder diese Tiere auch in Offenbarung 13 repräsentieren. Weil nämlich Johannes in der Offenbarung dieselbe Symbolsprache wie auch Daniel verwendet.

[30:41] Nun, was dagegen ist die Bedeutung des Meeres? Dort können wir Offenbarung 17, Vers 15 lesen. Da heißt es: Das Wasser, an dem die Hure sitzt, sind Völker und Nationen und Sprachen und Völker. Wir werden jetzt heute Abend hier nicht zu viel über die Hure sprechen. Aber die Bibel spricht sehr deutlich über sie. Und ihre Identität ist sehr wichtig, auch zu verstehen. Aber das werden wir ein andermal studieren.

[31:21] Was wir heute verstehen wollen, ist, dass das Meer für Völker und Nationen steht, also für dicht besiedelte Gebiete der Erde. Mal sehen, ob wir jetzt diese Identität dieses Tieres identifizieren können. Wir wissen, es kommt aus dem Meer. Es muss also irgendwo herkommen, wo es viele Menschen gab, wo es sehr dicht besiedelt war. Wir haben dort in diesen acht Versen auch gelesen, dass es den Thron vom Drachen bekommen hat. Wenn wir uns nochmal in unseren Gedanken an Daniel 7 erinnern, wo Daniel sieben Jahre alt war, dann sehen wir, dass Daniel sieben Jahre alt war. Er war der dritte Drache, und es gab in Daniel 7 diese vier Tiere, Löwe, Bär, Leopard und das Drachen-ähnliche Tier, der Drache. Welches Königreich wurde durch dieses vierte, Drachen-ähnliche Tier ausgedrückt? Ich weiß, dass Sie das wissen. Sie haben es mir gerade gesagt. Also Babylon, Medo-Persien, Griechenland und Rom. Und deswegen steht dieser Drache hier auch für Rom.

[32:53] Man kann dann noch ein drittes und viertes Identifizierungsmerkmal hinzufügen. Diese Macht, dieses Tier, bekommt seine Macht vom Drachen, von Rom. Und deswegen, würde also einige Zeit nach Rom kommen, aber seine Macht von Rom übernehmen. Und der Fall Roms hing zusammen mit dem Einfall der barbarischen Stämme in der Zeit um 476 n. Chr. So muss das Königreich, das hier in Offenbarung 13 beschrieben wird, irgendwann nach 476 seine Macht entfaltet haben.

[33:50] Viertens, diese Macht, dieses Tier, würde angebetet werden. Es müsste sich also nicht nur um ein politisches Königreich handeln, sondern auch einen religiösen Aspekt haben, wo also Anbetung eine Rolle spielt. Fünftens, haben wir es lästert Gott. Nun, was ist eigentlich die Definition für Gotteslästerung? Erneut wollen wir die Bibel sich selbst auslegen lassen, damit wir nicht unsere eigenen Definitionen da hineinlegen.

[34:35] Wir werden zwei verschiedene Definitionen für Gotteslästerung in der Bibel finden. Die erste findet sich in Johannes 10, Vers 30-33. Hier spricht Jesus und er macht eine Aussage, die sie wirklich aufregt. Ich und der Vater sind eins. Da hoben die Juden aber mal Steine auf, um ihn zu steinigen. Jesus sprach zu ihnen: Viele gute Werke habe ich euch gezeigt. Wenn man einen Menschen als Gott auf der Erde oder als Gott auf der Erde ist, dann ist das Gotteslästerung. Wenn also ein Mensch sich selbst zu Gott macht, oder den Anspruch erhebt, Gott auf der Erde zu vertreten, dann ist das Gotteslästerung.

[35:41] Zweite Definition in der Bibel ist die Geschichte, in der die Freunde den Gelähmten durch das Dach hindurch gelassen haben, sodass Jesus ihn heilen konnte. Das ist die Geschichte, in der die Freunde den Gelähmten durch das Dach hindurch gelassen haben, sodass Jesus ihn heilen konnte. Jesus heilte ihn und sagte: Deine Sünden sind dir vergeben. Aber die jüdischen Führer waren völlig außer sich. Sie sagten: Niemand kann Sünden vergeben, außer Gott. Und wenn du behauptest, dass du Sünden vergeben kannst, dann lässt es du Gott. Aber ist für Jesus Gotteslästerung, wenn er sagte, dass er Gott ist? Ja oder nein? Warum nicht? Weil er Gott war. War es Gotteslästerung für Jesus, diesen Menschen die Sünden zu vergeben? Nein, warum nicht? Weil er Gott war. Aber wenn eine Person nicht Gott ist, aber sie den Anspruch erheben, Gott zu sein, oder den Anspruch erheben, Sünden vergeben zu können, wie nennt das die Bibel dann? Sehr gut.

[37:32] Das als Charakteristik Nummer 5. Das System wird den Platz Gottes auf Erden einnehmen wollen und auch den Anspruch erheben, die Macht Sünden vergeben zu wollen. Nummer 6. Es wird die Gläubigen verfolgen. Wenn man sich die Geschichte dieses Systems anschaut, dann muss man dort eine große Zeit der Verfolgung konstatieren. Verfolgung von Menschen, die sich entschlossen haben, Gott zu folgen. Nummer 7. Es wird weltweite Macht haben. Nummer 8. Es wird 42 Monate regieren. Wie lange sind 42 Monate?

[38:41] Sehr gut. Es wird eine Zeitperiode beschrieben. Diese Zeitperiode finden wir 7-mal in der Bibel. Es wird manchmal als 3,5 Zeiten bezeichnet. Es wird manchmal als 42 Monate bezeichnet. Es wird manchmal als 1260 Tage bezeichnet. Es ist immer dieselbe Zeitperiode. Es ist in Daniel 7,25, Daniel 12,7 Kapitel 12,14 Kapitel 11,2 und 13,5 und Kapitel 11,3 und 12,6.

[39:25] Also wie lange ist diese Zeitperiode? Es gibt eine Schlüssel, die wichtig ist für das Verständnis. Ein prophetischer Tag bezeichnet ein literales Jahr. Ezekiel 4,6 macht diesen Plan. Das finden wir sehr deutlich so beschrieben in Ezekiel 4,6 und auch in 4. Mose 14,34. Wenn man sich also eine prophetische Zeitperiode anschaut, dann steht ein prophetischer Tag für ein echtes Jahr.

[40:06] Das ist eigentlich recht einfach am Ende. Die Art, wie sie Zeit bezeichnen, ist, dass sie in den Bibelzeiten die Zeit etwas anders berechnet haben. In den Bibelzeiten hat man die Zeit etwas anders berechnet. Man hat damals einen Monat mit 30 Tagen angegeben. So hatte das ideale Jahr in der Prophetie in den Bibelzeiten 360 Jahre. Wenn man also diese Jahre zusammenzählt, diese dreieinhalb Jahre, das hebräische Wort für Zeiten ist Jahre auch, dann ist es sehr simple Mathematik, dass man diese 1260 Jahre erreicht.

[40:54] Dieses System, das in Offenbarung 13 als dieses Tier dargestellt wird, würde 1260 Jahre regieren. Das können wir hier als Tiersystem bezeichnen. Es würde eine tödliche Wunde erhalten. Es würde seine Macht verlieren.

[41:20] Also wer ist dieses Tier, das aus dem Meer kommt? Es ist ein Tier, das aus dem Meer kommt. Es ist ein Tier, das aus dem Meer kommt. Es ist ein Tier, das aus dem Meer kommt.

[41:44] Wenn wir uns die Überzeugung von Martin Luther anschauen, wissen wir, dass Martin Luther den Antichristen identifiziert hat, der eine sehr besondere Rolle in der Bibelgeschichte spielt. dass der Antichrist eine sehr besondere Rolle in der Geschichte zu spielen hat. Und viele andere protestantische Schüler haben das selbe gefunden.

[42:14] Was wir sehen, ist die Identität des Antichristen. ist die Charakteristik des Antichristen. Welches System wird hier identifiziert? Wenn wir die Charakteristiken anschauen, wir werden jetzt sehen, dass diese Charakteristiken sehr gut auf dein Vatikan, auf das Papsttum passen. Erneut, es geht nicht um Menschen. Gott spricht über ein System. Schauen wir uns kurz an, ob alle neun wirklich passen.

[42:56] Wo befindet sich der Vatikan heute geografisch? In Rom. Ist Europa eine gut besiedelte Gegend? Und hat Europa eine gut besiedelte Bevölkerung seit Jahrhunderten? Seit Jahrhunderten? Selbstverständlich. Zweitens, es würde seinen Thron vom Drachen bekommen, der Rom war. Zweitens, es würde seinen Thron vom Drachen bekommen, der Rom war. Es würde auch seine Macht vom Drachen bekommen. Es war tatsächlich so, dass das Römische Reich im Niedergehen Macht und Autorität den Bischöfen von Rom übergeben hat. Das begann im Jahre 538.

[44:02] Viertens, es würde eine Macht vom Drachen bekommen, die angebietet wird. Es würde auch eine Macht sein, die angebietet wird. Wenn man sich den Vatikan heute anschaut, dann sieht man, es ist eine Verbindung von Kirche und Staat. Es ist nicht einfach nur ein politisches System. Es ist nicht einfach nur eine Kirche, sondern eine Vermischung dieser beiden Kategorien.

[45:32] Fünftes Kennzeichen, ist die Erinnerung an Gott. Wir wollen uns einige interessante Zitate anschauen. Der 13. sagte, wir nehmen auf Erden den Platz des allmächtigen Gottes ein. Der 13. sagte, wir nehmen auf Erden den Platz des allmächtigen Gottes ein. Der Papst ist von so großer Würde und so erhaben, dass er nicht bloß ein Mensch ist, sondern am Messaltar und im Vatikan. Der Papst ist nicht nur der Stellvertreter Jesus Christi, sondern er ist selbst Jesus Christus verborgen in der Hülle des Fleisches. Frage: Vergibt der Priester tatsächlich Sünden oder erklärt er nur, dass sie erlassen sind? Antwort: Der Priester vergibt die Sünden wirklich aufgrund der Macht, die ihm Jesus Christus gegeben hat. Das ist die Wahrheit. Oder Gott selbst ist verpflichtet, sich dem Urteil seines Priesters unterzuordnen und entweder zu vergeben oder nicht zu vergeben, gemäß der Absolution, die sie erteilen oder verweigern. Das Urteil des Priesters geht voraus und Gott unterschreibt es.

[45:53] Das sind ziemlich eindeutige Aussagen. Biblisch betrachtet, wie würde man diese Aussagen nennen? So etwas müsste man als Gotteslästerung nennen. Wir sehen hier einfach nur, dass diese biblischen Charakteristiken wirklich auf das System zutreffen, so wie es die verschiedensten protestantischen Gelehrten alle gesagt haben.

[46:25] Nummer sechs, es würde das Gleiche verurteilen. Es würde das Gleiche verurteilen. Nummer sechs, es würde die Gläubigen verfolgen. Je nachdem, wem man jetzt Glauben schenken möchte. Es gibt nämlich verschiedene Schätzungen von katholischer und protestantischer Seite. Es gibt nämlich verschiedene Schätzungen von katholischer und protestantischer Seite. Dann variiert das so zwischen 50 und 100 Mio. Menschen, die in finsteren Gebieten leben. Dann variiert das so zwischen 50 und 100 Mio. Menschen, die in finsteren Mittelalter gestorben sind. Weil sie diesem Kirchenstaat-System nicht folgen wollten.

[47:13] Nummer sechs, es hätte auch weltweite Macht. Ich denke, viele von uns sehen, dass das der Fall ist. Nummer sieben, es würde für 1260 Jahre regieren. Es regiert dann 42 Monate. Es kam zu einem Ende, 1798. Als der Papst Pius VI von General Berthier 1798 gefangen genommen worden ist. Der Papst ist dann im Exil gestorben.

[48:01] Wir haben also eine ziemlich klare Idee der Identität des ersten Tieres von Offenbarung 13, oft genannt als den Antichristen. Also dieses erste Tier von Offenbarung 13, das auch noch als der Antichrist beschrieben wird, das können wir ziemlich klar biblisch identifizieren. Das wäre der Vatikan oder das Papsttum. Es ist einer der großen Spieler am Ende der Zeit.

[48:37] Schauen wir uns den zweiten Tier von Offenbarung 13 an, denn hier wird es sehr interessant. Es gibt aber in Offenbarung 13 noch ein zweites Tier, das wir uns anschauen wollen, und da wird es jetzt so richtig interessant. Wir werden Vers 11 bis 18 lesen.

[48:58] Er wird uns zeigen, wie die Tiere aus der Erde aufsteigen. Es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache. Es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr Wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Es tut große Zeichen, sodass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt vor den Menschen. Es tut große Zeichen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat oder am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen. Es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. Es bewirkt, dass das Tier, das die Wunde von dem Schwert hat oder am Leben geblieben ist, das Bild des Tieres nicht anbetet.


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