In dieser ersten Andacht der „10 Tage Gebet 2022“ Serie spricht Christopher Kramp über die Dringlichkeit des Gebets. Er beleuchtet, wie Gebet eine entscheidende Rolle bei der Verkündigung der dreifachen Engelsbotschaft spielt und wie wichtig es ist, im Gebet dran zu bleiben. Anhand von biblischen Beispielen aus Daniel und Esra wird die Kraft und Notwendigkeit des beharrlichen Gebets für Gottes Werk und die persönliche Erweckung unterstrichen.
10 Tage Gebet 2022: Tag 1 – Die Dringlichkeit des Gebets
Christopher Kramp · 10 Tage des Gebets 2022 ·Themen: BibelWeitere Aufnahmen
Serie: 10 Tage des Gebets 2022
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Transkript
[0:08] Hallo und herzlich willkommen zu unseren zehn Tagen Gebet. Schön, dass ihr heute Abend hier in Stuttgart-Wangen dabei seid. Schön, dass wir jetzt alle live eingeschaltet haben auf Joelmedia.de oder auch später dieses Video anschaut. Wir wollen gemeinsam das Jahr 2022 beginnen mit Gebet.
[0:24] Die letzten beiden Jahre waren nicht die einfachsten in der Geschichte der Menschheit und auch in der Geschichte unserer Gemeinde. Und es sieht so aus, dass nicht plötzlich alles im nächsten Jahr oder diesem Jahr einfacher werden wird. Und wir glauben, dass es wirklich, wirklich wichtig ist, dass Gottes Volk in dieser Zeit, in der wir jetzt leben, zusammenkommt, zusammenrückt. Und ich weiß von vielen, die jetzt auch live zugeschaltet sind, doch später das Video anschauen werden. Ich weiß von vielen Gruppen, die sich auch über Zoom und über verschiedene technische Mittel treffen, um gemeinsam zu beten auf der ganzen Welt.
[1:03] Wir bieten heute und morgen und in den nächsten kommenden zehn Tagen Menschen für ihre persönlichen Anliegen, für die Anliegen der Ortsgemeinden und für die Anliegen unserer weltweiten Gemeinde und natürlich auch diese besondere Zeit für die Anliegen, die mit der Pandemie zusammenhängen. Wir wollen es hier so handhaben, immer so eine 15-Minuten-Andacht haben aus dem Wort Gottes, die zum Thema des Tages passt und uns ermutigen möchte, wieder mehr zu beten. Und dann werden wir uns hier ausschalten aus dem Livestream und euch dann die Gelegenheit geben, wollen wir ihr seid in Hauskreisen, zu Hause, in Übersee, in Gemeinden zu beten.
[1:40] Wir werden dann gemeinsam beten. Ich möchte trotzdem gern, bevor wir beginnen und das Wort Gottes anschauen, übrigens, das Thema ist ein sehr spannendes. Es geht um die dreifache Engelsbotschaft und Gebet. Ich weiß nicht, ob jetzt beim Begriff dreifache Engelsbotschaft zuerst an Gebet denken würde. Man denkt meistens an Missionen oder man denkt an Jesus kommt wieder, an das Heiligtum, an Babylon, das Zeichen des Tieres. Man denkt bei der dreifachen Engelsbotschaft meistens eher nicht an Gebet. Oder anders ausgedrückt, bei einer Gebetsversammlung wird meistens nicht Offenbarung 14 zitiert, oder das ist meistens nicht so, was uns in den Sinn kommt. Aber wir werden sehen heute und in den kommenden Tagen, dass tatsächlich die dreifache Engelsbotschaft sehr viel mit dem Gebet zu tun hat und vielleicht auch das Gebet ein entscheidender Schlüssel ist, dass wir die dreifache Engelsbotschaft nicht nur kennen, sondern wirklich verkündigen. Und deswegen wollen wir heute auch mit einem Gebet starten.
[2:33] Wir müssen möglich ist auch die, die jetzt live zuschauen, denn dadurch ein, dass wir gemeinsam niederknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danken, dass du deine Gemeinde führst und dass du es den Brüdern und Schwestern aufs Herz gelegt hast, diese weltweite Gebetsinitiative jedes Jahr zu haben. Und Herr, wir möchten von ganzem Herzen die kommenden Tage dazu nutzen, unsere eigenen Herzen zu erforschen, neu auszurichten und zu Gedanken und uns neu füllen sie das mit einem Heiligen Geist. Wir wollen nicht einfach so weitermachen wie bisher. Wir wollen aus deinem Wort Weisung und Wegweisung empfangen, damit wir wissen, wie wir in dieser Zeit leben sollen. Und wir glauben, dass wenn dein Volk zusammenkommt, wenn dein Volk betet und sich demütigt, dass du, der du damals das Wasser des Roten Meeres geteilt hast, der du die Israeliten durch die Wüste geführt hast, der du Wunder bei Wunder getan hast, dass du auch heute noch Wunder tust. Und dafür danken wir dir. Hier möchte ich bitten, dass du jetzt unser kleines Studium segnest und unsere Herzen bereit machst für das Gebet. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[4:04] Ich hoffe, ihr habt eure Bibeln dabei, oder ansonsten der Text natürlich auch vorgelesen. Schlagen wir mit mir auf. Habakuk, Kapitel 1. Wahrscheinlich ist das die erste Gebetsversammlung der Welt, die mit Habakuk beginnt. Und Habakuk, einer der kleinen Propheten. Und dort Vers 1. Es gibt nur ein Kapitel. Habakuk kommt direkt nach Amos und vor Jona. Und das heißt es in Habakuk 1, Vers 1: "Dies ist die Offenbarung, die Habakuk, so spricht Gott, der Herr, über Juda empfing." Wir haben eine Botschaft gehört vom Herrn und ein Bote wurde damit an die Völker entsandt. "Auf, lasst uns aufbrechen zum Krieg gegen sie!" Heute soll es gar nicht umgehen oder auch nicht um den Krieg gegen Edom, sondern um das, was in der Mitte des Verses steht. Das sind zwei Elemente, die sehr interessant sind. Wir sehen nämlich zum einen, dass es heißt: "Wir haben eine Botschaft vom Herrn gehört." Und was ist das nächste, was dann geschrieben steht? "Und ein Bote wurde an die Völker entsandt." Zwei Dinge: eine Botschaft von Gott an uns und ein Bote an die Völker mit einer Botschaft, nämlich dem Wort Gottes.
[5:34] Dann, wenn wir an die dreifache Engelsbotschaft denken, welchen der beiden Teile repräsentiert eigentlich die dreifache Engelsbotschaft? Den ersten Teil oder den zweiten Teil? Diesem Vers ist es eher eine Botschaft, die wir gehört haben, oder ist es eher eine Botschaft, die an die Völker geht? So, wenn man normalerweise, wie die dreifache Engelsbotschaft spricht, ist der Punkt, den wir heute machen wollen, ist es beides. Aber wenn wir an die dreifache Engelsbotschaft denken, dass doch meistens, wir wissen, es ist ein Engel, der durch den Himmel fliegt, nicht wahr? Ich sehe einen anderen Engel durch den Himmel fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium und dem predigt er das, denen, die auf der Erde sind, allen Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen. Bei der dreifachen Engelsbotschaft wissen wir, es gibt eine Botschaft und ich muss zu den Völkern. Und wer ist der Bote? Wer ist der Engel, den wir... Oder wenn man sich mit der dreifachen Engelsbotschaft beschäftigt, geht es meistens darum, eine Botschaft an den Mann zu bringen, eine Botschaft zu verkündigen. Wir sagen dann: "Wir wollen das Werk abschließen."
[6:37] Was sich an diesem Vers interessant finde, bevor ein Bote zu den Völkern gesandt wird, er sagt: Habakuk, haben wir eine Botschaft gehört. Wie hört man denn eine Botschaft von Gott? Durch die Bibel. Immer noch eine Idee? Hört sich durch die Bibel. Vielleicht manchmal auch durch Träume. Der Pharao hat sich einen Traum gehabt, wo Gott gesprochen hat. Den Gast der Weissagung durch andere Menschen. Und was ist vielleicht noch eine naheliegende Antwort? Die Engel vielleicht auch erst gewissen. Ich glaube, Gott spricht auch. Ich glaube, das gehört das Gebet. Denn Gebet ist ja nicht nur, wir beten zu Gott. Das ist ja meistens oft das, was wir machen. Wir danken, wir loben, wir preisen, wir bitten, wir sagen alles, was uns auf dem Herzen liegt. Aber Gebet, wenn es wirklich ein Gespräch ist, ja, auch, dass wir hören, was Gott uns zu sagen hat.
[7:52] Könnte es sein, dass manchmal die dreifache Engelsbotschaft in unserer Erfahrung und unserer Predigt so leblos ist, weil wir sie einfach immer nur stocktrocken weitergeben, ohne dass wir hören, was Jesus uns heute sagt, wie wir heute an diesem Tag die dreifache Engelsbotschaft weitergeben sollen? Schaut mit den anderen Texten in Jesaja 50. Würdet ihr sagen, dass Jesus ein guter Evangelist oder ein nicht so guter ist? Der in Jesaja sagt, er war der beste Evangelist aller Zeiten. Wusste Jesus, welche Botschaft er zu predigen hat? Er wusste ganz genau, was er zu predigen hat. Er wusste das schon, bevor die Erde kam. Aber schaut, was er gemacht hat in Jesaja 50, dort Vers 4: "Der Herr, mein Gott, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich den Müden mit einem Wort erquicken kann." Das ist die Evangeliumsverkündigung oder dem Nächsten das Wort Gottes sagen. Aber es hat, wie es weitergeht: "Erweckt morgen für morgen, ja, erweckt mir das Ohr, damit ich höre, wie ein junger Herr Jesus, der beste Evangelist aller Zeiten, die Adventbotschaft kannte, wie niemand sonst, hat jeden Morgen gehört, was er predigen soll. Jeden Morgen nicht gesagt: Okay, für die nächste Woche, ich weiß, ich weiß sowieso, was sie predigen, soweit ich mache jetzt einfach mal so, wie ich denke. Er hat jeden Morgen gehört.
[9:40] Und wie hat er denn genau gehört? Also, was hat er getan, um zu hören? Was hat Jesus jeden Morgen getan? Hat gebetet. Und das Resultat, das wird uns oft gesagt, oder es heißt, dass wenn er gepredigt hat, war es ganz anders als bei allen anderen Menschen. Das heißt, er hat mit Vollmacht gepredigt. Es heißt, dass niemand jemand so gesprochen hat, wie Jesus. Könnte es sein, dass was uns wirklich fehlt, nicht eine Erkenntnis noch ist, was jetzt genau zur dreifachen Engelsbotschaft gehört oder nicht, das wissen wir schon mal. Könnte es sein, dass uns die Gebetserfahrung fehlt, jeden Tag von Jesus zu hören, wie ich heute die Adventbotschaft an meinen Nachbarn, meinen Freund, Arbeitskollegen, Verwandten, Bekannten, Familienmitglied weitergeben kann? Wir brauchen eigentlich nicht unbedingt eine neue Botschaft, die haben wir schon. Eine Arbeit, die Effektivität der dreifachen Engelsbotschaft besteht darin, dass wir wie Jesus jeden Morgen hören. Deswegen ist das Gebet mit der dreifachen Engelsbotschaft an die total entscheidend.
[10:53] Vielleicht hat sich der ein oder andere von euch gedacht, na ja, die zehn Tage Gebet, die gibt's jetzt auch schon seit einigen Jahren. Ich weiß noch, wie das losging, so 2009, 2010 ging das los, damals mit Erweckung, Reformation, Gebet um den Spätregen. Und vielleicht denkt man sich, na ja, jetzt haben wir schon jedes Jahr zehn Tage Gebet und wir sind immer noch hier. Aber das Thema heute ist die Dringlichkeit des Gebetes. Warum müssen wir reden? Ich möchte mit euch ganz kurz vier Textstellen anschauen und dann schließen wir damit auch schon wieder. Vier Textstellen, die mit den Übrigen zu tun haben, die Übrigen, die etwas ganz Ähnliches zu tun hatten, wie wir es heute zu tun haben. Wir sind, glaube ich, so, wir, die Übrigen, die die Botschaft an die ganze Welt geben sollen. Es gab zur Zeit nach dem babylonischen Exil auch Übrige, die herausgekommen waren aus Babylon. Wir hatten eine Aufgabe, diese Aufgabe wurde, musste abgeschlossen werden. Und ihr wisst auch, diese Aufgabe hat sich ziemlich verzögert, oder?
[12:00] Und es gibt vier so Schlüsselmomente, die wir kurz nur anschauen wollen, ohne die ganzen Texte zu lesen. Schaut mal in Daniel Kapitel 9. Daniel Kapitel 9, das ist ganz am Anfang dieser Periode, als nämlich die prophetische Zeit heranrückt. In Daniel Kapitel 9, da ist jetzt die prophetische Zeit fast erreicht und ein Mann namens Daniel weiß, es müsste jetzt losgehen, das Werk Gottes müsste jetzt wieder neu starten. Und was macht Daniel, als er feststellt, die Zeit ist reif für eine Erweckung? Was macht er in der 9? Er betet. In Vers 1 und 2 heißt es: "Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Ahasveros, von medischer Abstammung, der zum König über das Reich der Chaldäer gemacht worden war. Im ersten Jahr seiner Regierung achtete ich, Daniel, in den Schriften auf die Zahl der Jahre, von der das Wort des Herrn an den Propheten Jeremia ergangen war, dass die Verwüstung Jerusalems in 70 Jahren vollendet sein sollte." Studiert die Bibel, stellt fest, die Zeit des Reiches. Und ich wandte mein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn zu suchen mit Gebet und Flehen, mit Fasten im Sakk und in der Asche. Ich betete aber zu dem Herrn, meinem Gott, und ich bekannte und sprach: "Ach, Herr, du großer und furchtbarer Gott, der den Bund und die Gnade denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten."
[13:25] Kyros hat nur den Erlass gegeben, weil Daniel gebetet hat und sich eingesetzt hat. Übrigens, das kann man nachlesen. Ich war, dass er sogar den Christen mit der Vision vertraut gemacht hat. Da war ein Mann, der hat gebetet. Wenn das Gebet lest, werdet ihr feststellen, das war wirklich von Herzen, oder? Der seine eigene Schuld bekannte, die Sünde seines Volkes.
[13:44] Einige Jahre später, Christus verlässt geben die Israeliten. Einige von ihnen sind zusammengezogen, sie fangen an, den allerersten Grundstein zu legen. Das Fundament ist gelegt und sie treffen plötzlich auf Widerstand. Im dritten Jahr des Kyros, die Samariter, die fangen an, Intrigen zu spinnen, die fangen an, ja, schlecht über sie zu reden. Und schaut mal, was passiert in Daniel 10, Vers 1 und folgende. Da treten die ersten Schwierigkeiten auf. Da schicken die Samariter Briefe nach Persien und sagen: "Ihr müsst dem Wiederaufbau verhindern." Was macht dann im dritten Jahr des Kyros? Können nachlesen, was da passiert ist. Des Königs von Persien wurde dem Daniel, der Welt genannt wird, ein Wort offenbart und dieses Wort ist wahr und handelt von einer großen Drangsal. Und er verstand das Wort und bekam Verständnis für das Gesicht. In jenen Tagen trauerte sich Daniel drei Wochen lang. Saß, aß kein leckeres Brot und Wein kamen nicht über meine Lippen, auch selbst ich mich nicht, bis die drei Wochen um waren. Gemacht hat, fast hat und wenn er gefasst hat, das auch gemacht. Hat gebetet, drei Wochen lang gerungen mit Gott.
[14:59] Und ihr kennt euch die Geschichte. Nach drei Wochen, wäre es scheint ihm in Gabriel, Gabriel kommt auch, aber wie kommt jemand anders noch? Das heißt, denn Vers 15: "Und ich hoffe, meine Augen auf und schaut und siehe da, da stand ein Mann in leinenen Kleidern, und die Kleider mit Gold von fasten Gürtel sein. Sein Leib war wie ein Topas und sein Angesicht strahlte wieder Blitzen, und seine Augen wie Feuerfackeln." Wer ist das? Er sieht Jesus. Und kommt Gabriel und sagt: "Weißt du, du hast drei Wochen lang gebetet und drei Wochen lang habe ich versucht, schon den Chor umzustimmen, aber dann kam Gabriel, dann kam Michael, nicht wahr? Und Michael hat den Sieg gebracht und jetzt kann dein Volk weiter kämpfen und weiterbauen." Da gab es eine Schwierigkeit und Daniel hat gebetet und gefastet.
[15:42] Wir springen ein halbes Jahrhundert vorwärts. Der Tempel ist mittlerweile gebaut, aber die Stadt ist noch immer in Ruinen. Und ein Mann kommt nach Jerusalem. Und wir springen ins Buch Esra, Esra 9. Und als er dort nach Jerusalem kommt, sieht er die Übrigen, die eigentlich die Stadt aufbauen sollten, in einem beklagenswerten Zustand. Schaut mal in Esra 9 und dort ab Vers 1. Was wir von euch, was passiert ist, was das Volk gemacht hat. Das heißt, hier ab Vers 1: "Als nun alles ausgerichtet war, traten die Obersten zu mir und sprachen: Das Volk Israel und die Priester und die Leviten haben sich nicht abgesondert gehalten von den Völkern der Länder, bezüglich ihrer Greuel, nämlich von den Kanaanitern. Dann hebt ein faires Angebot in den armen Völkern, Ägyptern und Amoritern. Denn sie haben von deren Töchtern Frauen für sich genommen und ihre Söhne genommen, und so hat sich der heilige Samen mit den Völkern der Länder vermischt."
[16:48] Was war das Problem? Das Volk war abgefallen. Man hatte sich verbunden mit falschen, mit falscher Religion. Was macht es aus? Als er sieht, das Werk geht nicht vorwärts, nicht, weil es Druck von außen gibt, sondern weil es Abfall in den eigenen Reihen gibt, Unglauben in den eigenen Reihen. Was macht es da? Schaut mal Vers 5: "Und um das Abendopfer stand ich auf, von einer Demütigung, bei der ich mein Hemd und mein Obergewand zerrissen hatte, und ich fiel auf meine Knie und breitete meine Hände aus zu dem Herrn, deinem Gott."
[17:21] Was macht Esra? Er betet. Als die Zeit reif war, betet Daniel. Als es Probleme gibt, weil Feinde von außen das Werk Gottes behindern, betet Daniel. Als Abfall von innen das Werk behindert, betet Esra. Wenn die Gebete, lest, sie sind immer von Herzen. Sie sind von, also wirklich zu Herzen gehend, ist einfach nur der Form halber. Und jedes Mal gibt es eine Wirkung. Jedes Mal gibt es eine Reformation. Erstmal wird das Werk ein Stück weiter getragen. Man könnte auch fragen, was wäre passiert, wenn das, wenn sie nicht gebetet hätten? Wir denken vielleicht, wo wir haben schon vor einem Jahr gebetet, wir haben von zehn Jahren schon gebetet. Ja, wir könnten auf Fragen, wie würde es uns heute gehen und unseren Gemeinden, unseren Familien, wenn wir nicht diese Gebetszeiten gehabt hätten.
[18:13] Wir sehen vielleicht manchmal das, was noch nicht erreicht worden ist, aber Gott sieht auch das, was wir schon erreicht haben, mit seiner Hilfe. Noch ein letzter Versuch. Mir noch ein paar Jahre später, kurz vor dem Abschluss, nicht auf der letzten Zielgerade, ist die Mauer immer noch nicht gebaut. Und ihr seht, dass von dem ersten Stein gelegt worden ist, bis zum letzten Schlussstein in der Geschichte, mir immer das Gebet den entscheidenden Anstoß gegeben hatte. Er nehme mir eins und dort in Vers 3 heißt es: "Und wir lesen das als Gemeinde momentan, und sie sprachen zu mir: Die Übriggebliebenen, die nach der Gefangenschaft übrig geblieben sind, befinden sich dort in der Provinz Sindh in großem Unglück. Oder und ich mache und die Mauern Jerusalems niedergerissen und ihre Tore mit Feuer verbrannt. Und es geschah, als ich diese Worte hörte, da setzte ich mich hin, weinte und trug Leid etliche Tage lang, und ich fastete und betete vor dem Gott des Himmels und sprach: 'Ach, Herr, du großer und furchtbarer Gott, der den Bund und die Gnade denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten.'"
[19:24] Könnte das wäre das schon gebetet? Daniel ganz am Anfang. Das Gebet hat sich nichts verändert. Es ist endlich mal das gleiche Gebet. Am Anfang, in der Mitte, zwischendurch, ganz am Ende, ist immer dasselbe Gebet. Es geht nicht darum, dass wir einmal beten und alles geschieht. Es geht darum, dass wir beim Gebet dranbleiben, Jahr für Jahr, Monat für Monat, Tag für Tag.
[19:45] Warum ist es wichtig, dass wir heute beten? Weil wir uns, glaube ich, nicht identifizieren können, oder das Werk ist noch nicht abgeschlossen. Und wir stehen, wo wir stehen als die Gemeinde, nur deswegen, weil andere vor uns schon gebetet haben. Wir den vergangenen Jahren gebetet haben. Wir müssen weiter beten. Und deswegen ist es so wichtig, dass wir uns bewusst machen, das Gebet ist total entscheidend. Dieses Werk kann nur abgeschlossen werden. Als Gemeinde können wir nur zusammenrücken. Und zur Familien können geheilt werden und zur persönlichen Probleme nur gelöst werden, wenn wir mehr beten, wirklich mehr. Und zwar nicht einfach nur der Form halber, sondern wirklich von Herzen.
[20:28] Was sagt Gott der letzte Analyse fest in 2. Chronik, 2. Chronik 7, Vers 13 und 14? Ich glaube, dass dieser Vers in den letzten Wochen es mir mehr und mehr bewusst geworden. Wir haben, glaube ich, die letzten zwei Jahre verpasst, so richtig auch, was Gott uns eigentlich sagen will. Gott lässt nicht zwei Jahre lang die Welt anhalten und die Verkündigung des Evangeliums massiv einschränken, einfach weil er die Zügel aus den Händen von... Oder Gott lässt nicht zu, dass weltweit die...
[21:05] lässt nicht zu, dass weltweit die Adventgemeinde eingeschränkt wird. Wenn er nicht etwas erreichen will, und das kann nicht darin bestehen, einfach nur die Regierung zu kritisieren. Wenn Gott Krisen gesandt hat in der Geschichte des Alten Testaments, der Geschichte des Neuen Testaments, in der Geschichte der Reformation, der Kirchengeschichte, wann immer es Krisen gab, wann immer Gottes Volk eingeschränkt worden ist, wann immer die Reformer, die Verkündigung behindert worden ist, dann nur deswegen hat Gott das zugelassen, damit sein Volk betet, sich demütigt. Schaut mal hier in 2. Chronik 7, Vers 13, 14: "Wenn ich den Himmel verschließe, so dass es nicht regnet, denkt an Elia, nicht wahr? Oder den Heuschrecken gebiete, das Land abzufressen, oder wenn ich eine Pest unter mein Volk sende, oder eine Pandemie, und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, dass sich mit einem Namen nennt, in dem die ganze 34-Engelsbotschaft enthalten ist, demütigt sich und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, so will ich es vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und das Land teilen." Gott hat versprochen, wenn wir erkennen, diese Pandemie sagt ganz deutlich, gibt es nur deswegen, weil Gottes Volk sich demütigen soll. Er lässt es nur zu, damit Gottes Volk erkennt, dass so wie es vor der Pandemie gelebt und gearbeitet hat, so geht es nicht weiter.
[22:42] Wäre doch fatal, wenn wir stattdessen die ... einfach auf andere zu schimpfen und genau das nicht zu tun, was Gott immer schon wollte mit Krisen. Und ich glaube, deswegen ist der Titel "Die Dringlichkeit des Gebets" heute nicht nur ein Titel. Ich hab den Eindruck, es ist wirklich dringlich, es ist wirklich dringlich, dass wir uns gegenseitig zurufen: "Wir haben bisher den Ruf Gottes verpasst und wir sollten das schleunigst nachholen." Ich glaube, dass überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz Adventisten aufwachen müssen und verstehen müssen, dass was geschieht, geschieht, weil Gott möchte, dass wir mehr zusammenrücken und selbst hinterfragen, unsere Herzen vor ihm demütigen. Und dann hat er versprochen, so wie ein Vater seinen Kindern das Beste geben möchte. Und da, ich kann euch sagen, dein Vater möchte das Beste für seine Kinder, das weiß ich. Jetzt nicht nur theoretisch. So möchte Gott. Gott möchte doch, dass wir wieder, dass es uns besser geht. Gott möchte doch, dass die Drei-Engelsbotschaft verkündet werden kann. Oder lasst uns unsere Herzen ...
[23:43] Und in diesem Sinne verabschieden wir uns von allen, die jetzt den Leistungen dabei gewesen sind. Wir wünschen euch eine gesegnete Gebetszeit, wo immer ihr seid, auch über eine Zoom-Veranstaltung oder in eurem Hauskreisen, in den Familien. Wir sehen uns morgen wieder hier um 19:30, dann für den nächsten Teil. Und bis dahin wird euch Gottes reichen Segen ... Wir werden jetzt die Zeit nehmen zum Gebet und wünschen euch auch diesen Segen dazu. Gott mit euch.
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