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In diesem Video der „10 Tage Gebet 2022“ Serie, gesprochen von Christopher Kramp, wird die Bedeutung des Vertrauens im Gericht und die Rolle des Gebets beleuchtet. Es wird die biblische Perspektive auf das Gericht als positive Botschaft untersucht und wie sie mit unserem Gebetsleben verbunden ist. Das Heiligtum und seine Bedeutung für das Gebet, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament, werden detailliert erklärt.


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Serie: 10 Tage des Gebets 2022

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Transkript

[0:07] Hallo und herzlich willkommen zu den zehn Tagen Gebet. Schön, dass ihr heute Abend wieder da seid, hier in Stuttgart-Wangen, und dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de oder später dieses Video anschaut auf unserer Website oder auf YouTube. Wir sind jetzt schon mit der Hälfte der zehn Tage Gebet durch und ich glaube sagen zu können, für mich persönlich, aber auch für uns alle, es war bisher schon ein großer Segen. Wir haben aus dem Wort Gottes etwas gelernt, wir haben gemeinsam gebetet, wir haben gemerkt, wie gut unsere Herzen berührt, wie wir neue Dinge erkannt haben oder auch alte Dinge neu wiederentdeckt haben. Und so soll es heute auch sein.

Wir wollen uns ja in diesen zehn Tagen Gebet durch die dreifache Engelsbotschaft mit einigen Hauptpunkten hindurchstudieren und hindurchbeten. Wir haben ja gesagt, die dreifache Engelsbotschaft ist normalerweise nicht unbedingt meistens aus der Perspektive des Gebetes studiert, aber genau das wollen wir tun und wollen auch heute uns ein bisschen Gedanken machen über das Thema Gericht. Die englische Titel dieser des heutigen Tages ist "Confidence in Judgment". Deutsch heißt wörtlich "Vertrauen in dem Gericht". Könnte auch übersetzt werden "Vertrauen in das Gericht". Und wir wollen uns heute Gedanken machen, warum das Gericht eine gute Botschaft ist und was das mit dem Gebet zu tun hat. Und was könnte man Besseres tun, als mit einem Gebet zu starten? Und ich lade euch ein, wo es möglich ist, dass wir dazu in der [1:41] lieber Vater im Himmel, ich möchte dir von Herzen Dank sagen, dass du so gut zu uns bist, dass du uns lieb hast, dass du für uns da bist und dass du uns jeden neuen Tag Kraft und Weisheit schenkst. Möchte es er auch heute, möchten wir von deinem Wort etwas verstehen, was für uns persönlich wichtig ist. Nimm du alles, was heute vielleicht im Laufe des Tages sich angesammelt hat in unseren Gedanken, Emotionen, wir wollen alles beiseitelegen und zu deinen Füßen sitzen. Herr, vergib uns unsere Schuld, reinige uns und erfülle uns mit deinem Heiligen Geist, so wie du es versprochen hast. Segne uns jetzt und sprich durch dein Wort zu uns im Namen Jesu. Amen.

[2:31] Schlag mit mir auf erste Könige Kapitel 8. Wir wollen uns heute die Frage stellen: Wohin gehen unsere Gebete? Wohin geht unser Gebet? Vielleicht eine auf den ersten Blick selbstverständliche Frage, aber eine, die bei näherer Betrachtung und zum Herzstück unserer Adventbotschaft bringen wird. Erste Könige Kapitel 8, das ist die berühmte, das berühmte Gebet von Salomo. Salomo betet aus einem bestimmten Anlass, nämlich was war passiert oder was war der Anlass für dieses berühmte Gebet? Erste Könige 8, die Einweihung des Tempels. Das Heiligtum war jetzt nicht mehr eine Hütte, sondern ein prächtiger Bau. Und in diesem Gebet, das insgesamt auch sehr interessant ist, kann ich euch nur empfehlen, mal auch das zu lesen und genauer zu studieren. Sagt er in Vers 33 und 34: Erste Könige 8, Vers 33 und 34: "Wenn dein Volk Israel vor dem Feind geschlagen wird, weil sie gegen dich gesündigt haben, und sie kehren wieder zu dir und bekennen deinen Namen, beten und flehen zu dir in diesem Haus", mit anderen Worten, wenn sie beten im Heiligtum, "so höre du es, wo im Himmel, und vergib die Sünde des Volkes Israel und bringe sie wieder in das Land, das zu ihren Vätern gegeben hast."

Wir haben schon gesehen, welche entscheidende Bedeutung Buße, Bekehrung, das Evangelium auch in der dreifachen Engelsbotschaft spielen und wie wichtig es ist, für Buße und Erlösung zu beten. Salomo sagt, dieses Gebet sollte wo stattfinden? Im Heiligtum oder zum Heiligtum gewandt. Ja, wir wissen, Daniel zum Beispiel, als er in Babylon war, konnte er nicht in das Jerusalemer, in den Tempel von Jerusalem gehen, weil er erstens sich in Jerusalem war und zweitens in Russe kein Tempel mehr war, der war zerstört. Wer konnte dorthin beten? Das Heiligtum war wie sein Hut. Umschlagsplatz für das Gebet, die Stelle, wo Gott dem Menschen begegnet und der Mensch Gott. Und Salomo wusste, es war ja nicht das irdische Heiligtum, wohin das Gebet ging. Durch das irdische Heiligtum ging es wohin? In den Himmel selbst. Gott wohnt im Himmel und durch das Heiligtum werden unsere Gebete zu ihm gebracht. Die Heiligtumslehre ist nicht nur eine theologische Theorie. Die Heiligtumslehre ist eigentlich die Beschreibung der Realität des Gebetes. Sei schade, dass so viele Menschen über das Gebet reden und sprechen und predigen und die Heiligtumslehre gar nicht kennen. Wo doch das Heiligtum der Ort ist, an dem die Gebete sich bündeln und zu Gott gebracht werden. Nicht nur im Alten Testament, im Neuen Testament wird uns deutlich, wie das Ganze sich jetzt im Ort oder im Antityp offenbart. Denn der Tempel in Jerusalem war ja nur ein Schatten, nur ein Abbild.

[6:04] In Hebräer Kapitel 6, dabei deutlich, dass das Heiligtum auch heute noch eine entscheidende Rolle für unseren praktischen Glauben, unser Gebet spielt. Hebräer Kapitel 6 und dort den Vers 19 und 20. Hebräer 6: "Diese Hoffnung halten wir fest als einen sicheren und festen Anker der Seele." Man braucht einen Anker, aber auch ein Anker. Also braucht man... Danke, mein Schiff. Und dann wirft man den Anker aus, an Land gehen will, nicht wahr? Oder wenn es so einen großen Sturm gibt, nicht wahr, dass man nicht hin und her getrieben werden will. Wir leben in einer Zeit, in der die Winde der Irrelehre von links und rechts toben werden, wo die Schwierigkeiten uns durcheinanderwirbeln wollen. Wir brauchen einen festen Anker, der sicherstellt, dass wir nicht weggetrieben werden, nicht abgetrieben werden. Und wohin reicht der feste Anker der Seele? Das heißt hier, der auch hineinreicht ins Innere, hinter den Vorhang, wohin Jesus als Vorläufer für uns eingegangen ist, der Hohepriester in Ewigkeit geworden ist, nach der Weise Melchisedeks. Paulus sagt zu seiner Zeit: "Wir haben einen Anker hinter dem Vorhang."

Wo war denn Jesus zurzeit von Paulus? Spricht, dass hier vom Heiligen, hinter dem Vorhang, oder vom Allerheiligsten hinter dem Vorhang? Nun, es geht um einen Vorhang, und der Anker reicht hinter den Vorhang. Nun, wie viele Vorhänge gab es denn im Heiligtum? Zwei, ganz genau. Schaut mit mir in Hebräer Kapitel 9 und dort gehen Vers 1 bis 3. Hebräer 9, Vers 1 bis 3: "Es hatten uns war auch der erste Bund gottesdienstliche Ordnung und ein Heiligtum, das von dieser Welt war, also ein irdisches Heiligtum. Das war ein Zelt aufgerichtet. Das vordere, in dem sich der Leuchter und der Tisch und die Schaubrote befanden, dieses wird das Heilige genannt, hinter dem wievielten Vorhang? Dem zweiten Vorhang und befand sich das Zelt, durch das Allerheiligste genannt wird." Also, es gab zwei Vorhänge. Wenn es einen zweiten gibt, gibt es auch einen ersten. Und durch den ersten Vorhang geht man hinein ins Heilige, und durch den zweiten Vorhang geht man in das Allerheiligste. Ich sagte, dass deswegen, weil das viele Leute gibt, die behaupten, aufgrund von Hebräer 6, wo steht unser unser Glaube reicht wie ein Anker hinter den Vorhang, dass Jesus schon zur Zeit von Paulus ins Allerheiligste gegangen wäre. Aber der Dienst von Jesus war zunächst eben im Heiligen, nicht im Allerheiligsten. Es war trotzdem hinter dem Vorhang, nämlich dort, wo wir ihn nicht mehr sehen können. Dort, wo das Heilige war. Und Paulus sagt den Gläubigen schon zu seiner Zeit: "Unser Glaube reicht in das Heiligtum hinein. Dort ist Jesus für uns als ein Hohepriester nach der Weise Melchisedeks." Und diesen Dienst, übrigens, vielleicht sowohl Hebräer 9. Was gehört noch zum Allerheiligsten dazu? Es heißt in Vers 4: "Zu diesem, zum Allerheiligsten gehört der goldene Räucheraltar." Alter Bestand, hätten statt dem Heiligen im Allerheiligsten. Der stand im Heiligen, aber seine Funktion nach gehört schon zum Allerheiligsten, weil nämlich die Gebete wird aufsteigen, dann auch ins Allerheiligste gehen. Da, wenn wir gleich darauf zu kommen. Also, der Räucheraltar steht für das Heilige und das Allerheiligste hat in beiden seine Funktion. Und dann, und die Bundeslade überall mit Gold überzogen, und in dieser war der goldene Krug mit dem Manna und des Stabs, der gesprochen hatte, und die Tafeln des Bundes. Jesus ist also im himmlischen Heiligtum zurzeit von Paulus und den anderen Aposteln im Heiligen. Und dorthin, sagte Paulus, reichen unsere Gebete. Dorthin reicht der Anker unserer Seele.

[10:30] Und das kann man sehr schön sehen in Offenbarung Kapitel 8. Eine Offenbarung Kapitel 8 sehen wir tatsächlich, wie die Gebete in den Himmel gehen. Da macht man sich manchmal nicht so viele Gedanken darüber, aber die Bibel sagt darüber einiges. Es geht nicht nur darum, was wir beten und zu wem wir beten. Es geht auch darum, wohin wir beten. In Offenbarung Kapitel 8 und dort ab Vers 2, zu Beginn der großen Vision über die sieben Posaunen: "Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott standen, und es wurden ihnen sieben Posaunen gegeben." Oder: "Ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar. Er hatte ein goldenes Räucherfass, und ihm wurde viel Räucherwerk gegeben, damit er es zusammen mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar da bringe, der vor dem Thron ist. Und rauchte es. Räucherwerk stieg auf vor Gott zusammen mit den Gebeten der Heiligen aus der Hand des Engels." Wie nennt man jemanden, der am Räucheraltar Dienst tut? Wie nennt man jemanden, der in das Heiligtum hineingeht und am Räucheraltar Dienst tut? So gut Priester. Und wer? Es ist der Hohepriester. Jesus. Nur wir werden wir sehen, warum er Engel genannt wird. Aber eins ist wichtig: Dort kommen die Gebete zu Jesus. Interessant. Habt ihr gesehen, dass es dort heißt, dass das Räucherwerk zusammen mit den Gebeten da gebracht hat? Mit anderen Worten, unsere Gebete kommen dort zu Jesus, und etwas wird hinzugefügt. Was wird zu diesen Gebeten dazugefügt? Etwas, was wohlriechendes Räucherwerk ist. Wohlriechend. Was ist das, was wohlriechend ist? Sind es unsere guten Taten? Sind es unsere guten Absichten? Unsere guten Vorhaben? Nein, es sind die Verdienste von Jesus, das, was Jesus getan hat für uns, sein Leben, seine Gerechtigkeit, sein Gehorsam, sein Tod, seine Auferstehung. All das, was angenehm war in den Augen, in der Nase Gottes, so zu sagen, was ihm ein Wohlgeruch war. Das wird zu unseren Gebeten hinzugefügt. Also, wenn wir beten, auch heute Abend, auch ihr, die ihr jetzt live zuschaut oder später das Video anschaut, wenn wir beten, dann gehen die Gebete nicht einfach direkt zu Gott, obwohl das in einer gewissen Sinne auch stimmt, aber sie gehen eigentlich erst zu Jesus, und er fügt seine Gerechtigkeit, seine Treue, seine Liebe hinzu. Sind ein schöner Gedanke, dass selbst wenn wir nicht richtig wissen, was wir beten, jetzt, unsere Gebete unvollkommen sind, dass er dann fügt Jesus etwas hinzu. Übrigens, sagt die Bibel, dass sogar der Heilige Geist mitwirkt, nicht wahr? Und unsere Gebete umformuliert in die Sprache des Himmels übersetzt, sodass sie überhaupt im Himmel richtig fällt, also angenehm sämtlich. Wir müssen uns also nicht Gedanken machen, ob den richtigen Ton treffen. Wenn unser Herz dabei ist, dann fügt Jesus all das hinzu, was notwendig ist. Und der Heilige Geist formuliert es um.

[13:28] Jesus ist der, der hier die Gebete entgegennimmt, aber er wird das nicht für alle Ewigkeit tun. Die Gebete zum himmlischen Heiligtum werden nicht für alle Ewigkeit möglich sein. Denn kurz in Vers 5 von Offenbarung 8 heißt es: "Und der Engel nahm das Räucherfass und füllt es mit Feuer vom Altar und warf es auf die Erde." Und Stein, Donner und Blitz und ein Erdbeben. Solange also noch Gnadenzeit ist, solange die Gebete zu Gott im Vorbeigehen können, ist der Hohepriester dort und wird mit dem Räucherfass. Aber irgendwann kommt die Zeit, wo diese Möglichkeit, dass die Gebete zu Gott gingen um Vergebung und um Buße, nicht mehr möglich sind. Ihr Lieben, wenn wir von zehn Tagen Gebet im Rahmen der dreifachen Engelsbotschaft reden, müssen wir wissen, diese Möglichkeit zum himmlischen Heiligtum zu beten, um Vergebung und Buße, Umkehr, kommt irgendwann an ein Ende. Nicht, dass wir Angst haben, dass Gott uns verlässt, aber die Gnadenzeit endet irgendwann. Und dann müssen wir uns Entscheidung gefällt haben. Und deswegen ist es so wichtig, dass wir heute seine Stimme hören.

[14:38] Warum wird Jesus als ein Engel genannt? Bin ich hier an dieser Stelle, er ist ja quasi ein Engel, ist ein ein Bote in diesem Sinne. Jesus ist tatsächlich ein Bote. Die Botschaften von uns, die wir an Gott senden, nimmt er und bringt unsere Anliegen vor Gott, wie ein Bote, der sagt: "Ich komme von der Erde", so zu sagen, "und ich habe dieses Anliegen meines Bruders Christoph." Aber nicht nur das, nicht nur, dass er ein Bote meiner Wünsche zu Gott ist. Er ist auch ein Bote des Willens Gottes zu mir. In diesem Sinne kommt er dann im Laufe der Posaune, in der sechsten Posaune in Offenbarung 10, ebenfalls als ein Engel, als ein Bote herab, symbolisch. Und Offenbarung 10, Vers 1: "Und ich sah einen anderen starken Engel aus dem Himmel herabsteigen, bekleidet mit einer Wolke, und ein Regenbogen war auf seinem Haupt, und sein Angesicht war wie die Sonne, und seine Füße wie Feuersäulen." Dies ist ein Bild von Jesus. Ja, das Angesicht leuchtet wie die Sonne, wie eine Offenbarung 1. Kennt ihr eine Geschichte, wo Wolke und Feuersäule eine Rolle gespielt haben? Beim Auszug aus Ägypten. Und wer zog aus Ägypten? Das Volk Gottes zog aus von einem Ort, von Ägypten in einen anderen Ort. Nicht wohin? Ins gelobte Land, nach Kanaan. Und wer war es, der Wolken und Feuersäule sie geführt hat? Es war Jesus. Derselbe Jesus, der das Volk Israel damals von Kanaan ins gelobte Land führte, führt auch in eine Offenbarung sein Volk. Das heißt, Gottes Volk bleibt nicht statisch an einer Stelle stehen. Deswegen ist es eine Advent-Bewegung. Und das ist ganz buchstäblich gemeint. So wie das Volk Israel eine Bewegung war, sie bewegten sich von A nach B, bis sie im gelobten Land waren. Es ist auch der Lösungsplan eine Bewegung. Und auf Gottes Volk bewegt sich. Die Frage ist: Wohin bewegen sie sich? Zurzeit von Paulus war der Anker der Seele wo? Im himmlischen Heiligtum, im Heiligen. Zurzeit von Salomo war es noch das Heiligtum. Oder zurzeit von Salomo konnten sollten die Gebete zum irdischen Heiligtum gehen. Daniel betet zum irdischen Heiligtum. Dort war der Anker ihrer Seele. Aber als Jesus am Kreuz von Golgatha starb, als der Vorhang zerriss, war der irdische Vorhang des irdischen Tempels beiseite getan. Und jetzt ging es einen Schritt weiter in das himmlische Heiligtum. Dessen sagt Paulus: "Hinter den Vorhang hinein, das himmlische Heiligtum, aber zunächst einmal in das Heilige." Dort, wo Jesus für viele Jahrhunderte gedient hatte. Aber die sechste Posaune sagt: Gottes Volk wird sich bewegen vom Heiligen ins Allerheiligste. Der Bote Jesus bringt eine Botschaft und sagt: "Liebes Volk, der Anker der Seele kann noch näher zum Thron Gottes."

[17:38] Offenbarung 10, Vers 5 und 6 heißt es: "Und der Engel, nämlich auf dem Meer und auf der Erde stehend, hob seine Hand zum Himmel und schwor bei dem, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darauf ist, und das Meer und was drin ist." Eine ganz großartige Passage. Es wird keine Zeit mehr sein. Hier wird gesagt, dass alle Zeitprophezeiungen der Bibel ausspannen, Offenbarung an ein Ende kommen. Die längste Zeitprophezeiung kommt an ihr Ende. Aber noch ist sich die Wiederkunft. Vers 7: "Sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er in die Posaune stoßen wird, soll das Geheimnis Gottes vollendet werden, wie es seinen Knechten, den Propheten, als Heilsbotschaft verkündet hat." Die Botschaft von Jesus ist voll Gottes. Bewegt euch, denn jetzt enden alle Zeitprophezeiungen aus Daniel und aus Offenbarung. Wir sind an einem Punkt angekommen. Jetzt fehlt nur noch eine Sache. Was fehlt noch, bevor jetzt wieder kommt, was muss vollendet werden? Das Evangelium, die Heilsbotschaft, so wie sie verkündet worden ist seit den Tagen von Adam und von Noah und von Abraham und von Mose und von Elia und Daniel und Petrus und Paulus und Martin Luther. Dieses Evangelium muss vollendet werden. Das ist das letzte Werk. Und das soll geschehen in der Zeit der Welt und Posaune. Er sieht eine Posaune. Das Evangelium soll verändert werden. Und ratet mal, warum eine Botschaft durch die ganze Welt geht und sagt: "Ein Engel am Himmel, der fliegt, der ein ewiges Evangelium zu verkünden hatte." Nicht nur ein halbes Evangelium, nicht nur drei Viertel Evangelium. Sein Keeper des Evangeliums, der soll das verkündigen. Und jetzt schaut mal, was in der siebten Posaune passiert. In Offenbarung 11 und dort Vers 15: "Offenbarung 11 und dort Vers 15 steht: 'Und der siebente Engel stieß die Posaune; und es ertönten laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Die Königreiche der Welt sind unserem Herrn und seinem Christus zu teil geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.'" Die siebte Posaune bringt die Krönung Jesu Christi, damit er wieder kommen kann als König. Und deswegen soll das Evangelium vom Reich Gottes in der ganzen Welt gepredigt werden. Und schaut mal, was passiert. In Vers 19: "Und die 24 Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen auf ihr Angesicht und beteten Gott an." Diese sind Posaune ist ein Gebet im Himmel. Beten die 24 Ältesten und sagen den Vers 17: "Und sprachen: Wir danken dir, Gott, du Allmächtiger, der du bist und du warst, oder du kommst, dass du deine große Macht ergriffen hast und die Königsherrschaft angetreten hast." Wenn wir die siebte Posaune verstehen, wenn wir das Evangelium predigen, dann werden wir in dieses Gebet einstimmen und sagen: "Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden." Gott soll seine Königsherrschaft antreten. Und dann schaut man Vers 19: "Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und was wurde gesehen? Und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel." Es stand Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben, große Hagel. Wo befand sich die Bundeslade? Im Allerheiligsten. Jetzt ist also der Weg in der zehnten Posaune zum Allerheiligsten offen. Der Vorhang, der der Anker der Seele reicht nicht nur hinter den ersten Vorhang, wie in Hebräer 6, sondern jetzt ist auch der zweite Vorhang offen. Wir können jetzt unseren Glauben bis ins Allerheiligste bringen.

[21:14] In Offenbarung 2 und dort sagt, nachdem bereits eine ganze Reihe von Generationen von Christen in den verschiedenen Sendern geschrieben beschrieben worden sind, spricht es von einer Gruppe von Christen, die jetzt in einer Zeit leben, wo eine neue Tür sich öffnet. Es heißt in Offenbarung 2, Vers 8: "Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, und niemand kann sie schließen." Wusstet ihr, dass wir am Ende der Zeit einen noch näher, eine noch größere Erfahrung mit Gott im Gebet haben können als die Christen durch all die Jahrhunderte der Frühchristenheit und des Mittelalters und der frühen Neuzeit? Wusstet ihr, dass, sowie der Wechsel vom irdischen Heiligtum zum himmlischen Heiligen eine ein Riesensprung war, auch der Sprung vom Heiligen zum Allerheiligsten einen Riesensprung ist? Das ist nicht nur eine Theorie im Sinne von, na ja, irgendwas ist da im Himmel passiert. Ja, wir müssen das Unwissen, sondern das bringt uns ja noch...

[22:20] unwissen, sondern das bringt uns ja noch näher zu Gott. Näher zu Gott. Die Botschaft von Jesus im allerheiligsten ist nicht einfach nur eine adventistische Prophetieauslegung. Sie ist eine gute Botschaft, weil sie sagt, unsere Gebete können jetzt noch näher an den Thron Gottes kommen als in all den Jahrtausenden zuvor. Denn er bereitet sich vor, jetzt seine Königsherrschaft auf der ganzen Welt anzutreten.

[22:46] Erstaunlich, sollten wir nachdenken, dass wir das Vorrecht haben, Ende der Zeit beten zu können. Wir schauen auf die großen Beter der Bibel, auf Elia, nicht wahr? Der Gebete, da kam Feuer vom Himmel. Auf Paulus, er gebetet hatte, ich war, dass das Erdbeben hat das Gebäude zertrümmert. Wir schauen auf Martin Luther und John Knox, die gebetet haben, nicht wahr? Herr, gib mir Schottland, oder ich sterbe. Und dann das waren Menschen, die groß gebetet haben. Wenn die heute leben könnten, würden sie sagen: Wisst ihr was, ihr für ein Vorrecht habt, dass sie nicht nur zum irdischen Heiligtum, nicht nur in das himmlische Heilige, sondern bis zum Thron Gottes ins Allerheiligste hinein beten könnten.

[23:26] Eine ganz besondere Weise. Jesus ist nicht, dies ist so nahe an dem Vater, sozusagen, oder an dem Thron Gottes, an dem Heiligtum oder an der Bundeslade, besser gesagt, an der Bundeslade, wie nie zuvor. Ihr wisst, in Daniel 8, Vers 14 wird gesagt, dass der Hohepriester das Allerheiligste reinigt. Das himmlische Heiligtum wird gereinigt nach 2300 am Morgen. Wir glauben aufgrund der Bibel, dass das 1844 begann. Die Adventbotschaft, den Offenbarung 14 steht: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde, das heißt die Zeit seines Gerichts ist gekommen.

[24:05] Es ist eine Bestätigung, eine Ermutigung zu beten, denn jetzt reicht unser Glaube als ein Anker nicht nur in das Heilige hinter den ersten Vorhang, sondern hinein in das Allerheiligste hinter den zweiten Vorhang. In Daniel 7 und damit enden wir für heute. Wird dieses Gericht beschrieben, denn Daniel 7 sehen wir, wie selbst Gott, der Vater, mit seinem Thron, ja, nicht, dass von falsch verstandenes Gott, der Vater, mit seinem Thron selbst in das Allerheiligste sich aufgemacht hat.

[24:45] Denn Daniel 7 und dort Vers 9: Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Gewand war schneeweiß und das Haar seines Hauptes wie eine Wolle. Sein Thron waren Feuerflammen und dessen Räder ein brennendes Feuer. Ein Feuersturm ergoss sich und ging von dem aus. 1000 mal 1000 nehmen, rund 10.000 mal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht setzte sich und die Bücher wurden geöffnet.

[25:08] Manche kriegen eine Krise, weil sie denken: Oh, werde ich bestehen? Nun, das ist ein ernstes Thema und wir haben schon das letzte Mal gesehen, wer nur oberflächlich mit Gott geht und nicht wirklich sein Herz ihm gibt, der wird nicht bestehen können. Wir brauchen echte Buße, echte Bekehrung, echten Gehorsam.

[25:30] Aber schaut, wie es weitergeht in Vers 13: Ich sah in den Nachtgeschichten und es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen. Das ist Jesus, oder gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihm gebracht und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen und alle Völker, Stämme und Sprachen.

[25:50] Denn seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht und sein Königtum wird nie zugrunde gehen. Babylon, das runde gelang mit der Pension ist zugrunde gegangen. Griechenland, Rom, alles geht zugrunde. Jesu Herrschaft geht nichts gründer. Und wir dürfen heute das Reich Gottes schon unserem Herzen haben und wir dürfen heute schon alle Nationen, Stämme, Völker und Sprachen verkündigen, das Reich Gottes ist nahe herbei gekommen.

[26:14] Und wo kann man mehr und bessere geistliche Kraft dafür bekommen als im Gebet, das direkt in das Allerheiligste hineinreicht? Dort, wo Jesus jetzt unser Hohepriester, dort, wo jetzt das Gericht stattfindet und dort, wo Jesus zum König gekrönt wird. Sollten wir nicht dann in unseren Gebeten auch Jesus zu unserem König krönen? Sollten wir nicht nur darüber reden, dass er im himmlischen Heiligen gekrönt wird, sondern ihn auch in unserem Leben zum König krönen?

[26:47] Dann bekommt die dreifache Engelsbotschaft einen Sinn im praktischen Leben. Dann wird sie wirklich gebetet und ich glaube, dann bekommt sie durch das Gebet auch eine Kraft, die sie vorher nie gehabt hat. Und in diesem Sinne wollen wir uns jetzt wieder dem Gebet widmen und ich lade euch auch zu Hause, wo immer ihr seid, ein, diese Zeit jetzt zu nutzen für das Gebet in kleinen Gruppen, zu Hause im Familienkreis, vielleicht über einen Zoom-Meeting, wo ihr euch einschalten könntet in euren Gemeinden.

[27:18] Wir werden hier jetzt gemeinsam auch beten und ich freue mich, wenn ihr morgen wieder dabei sein, wenn wir dann einen weiteren Aspekt aus der dreifachen Engelsbotschaft unter dem Stichpunkt des Gebetes studieren wollen. Bis dahin, sei euch Gottes reicher Segen und viel Freude im Studium und im Gebet. Amen.


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