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In dieser Predigt zur Serie „10 Tage des Gebets 2022“ spricht Christopher Kramp über die Bedeutung der dreifachen Engelsbotschaft, des Sabbats und des Gebets. Er erklärt, warum wir zu Gott beten sollen, indem er auf die Schöpfermacht und erlösende Liebe Gottes verweist. Dabei wird die universelle Einladung zur Anbetung Gottes durch den Sabbat beleuchtet, die bereits in der Schöpfungsgeschichte angelegt ist und sich durch die biblische Geschichte zieht.


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Serie: 10 Tage des Gebets 2022

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Transkript

[0:07] Und herzlich willkommen zu den zehn Tagen Gebet. Schön, dass ihr heute Abend wieder da seid in Stuttgart-Wangen und schön, dass wir live eingeschaltet habt, auf www.joelmedia.de. Später das Video anschaut. Wir sind heute am siebten Tag angelangt und werden über den siebten Tag sprechen, nämlich den siebten Tag der Woche. Das Thema ist die dreifache Engelsbotschaft, der Sabbat und das Gebet. Wir sind ja dabei, jeden Tag einen Aspekt aus Offenbarung 14, der dreifachen Engelsbotschaft, uns anzuschauen und sozusagen durch die Brille des Gebetes zu betrachten. Wir haben schon viele interessante Dinge entdeckt. Wir haben gesehen, wie das Gebet die dreifache Engelsbotschaft ganz praktisch in unser Leben bringt und wie das Gebet die dreifache Engelsbotschaft auch zum Leuchten bringt und den Menschen dann auch nahe gebracht werden soll.

[1:06] Wir möchten heute über den Sabbat sprechen und uns die Frage stellen, was Sabbat, Gebet und dreifache Engelsbotschaft zusammen zu tun haben. Ein paar Gedanken dazu, bevor wir dann wieder die Zeit für das Gebet nehmen. Und wir wollen natürlich, wie jeden Abend, beginnen mit einem Gebet. Und ich lade euch ein, wo es möglich ist, dass wir dazu niederknien.

[1:34] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen von ganzem Herzen, dass du uns lieb hast, dass du für uns da bist und dass wir auch heute dein Wort studieren können. Wir möchten dich von Herzen bitten, dass du es uns so offenbarst und so erklärst, wie du es gemeint hast, dass wir mit neuen, frischen Augen dein Wort so verstehen, wie es auch in dieser Welt verkündet werden soll. Sei du jetzt unser Lehrer und erfülle unser Herz mit dem Heiligen Geist, dass wir die Wahrheit lieben lernen und mit dieser Liebe zur Wahrheit auf die Wahrheit in Liebe weitergeben. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:26] Warum beten wir zu Gott? Schlagt mir auf Offenbarung Kapitel 4. Wir sind in den zehn Tagen Gebet und unter anderem schauen wir uns auch verschiedene Aspekte an, wie oder was die Bibel über das Gebet zu sagen hat. Wir haben gestern zum Beispiel über das "Wohin wir beten" gesprochen. Wir haben auch über den Inhalt des Gebetes schon gesprochen, haben die Frage gestellt, wie lang muss ein Gebet sein, um eine Lösung zu finden, zum Beispiel. Und heute wollen wir zunächst einmal beginnen mit der Frage: Warum beten wir eigentlich? Beten wir zu Gott, weil er lieb ist? Dann müssten wir auch zu einigen Menschen beten, ja, nicht viele, die ganz lieb sind. Beten wir jetzt zu Gott, weil er geduldig ist? Beten wir jetzt zu Gott, weil er stark ist? Nun, all das ist, in einem beschränkten Sinne, könnte auch auf andere Menschen zutreffen, sicherlich auf viele Engel. Aber Offenbarung 4 und dort Vers 11 finden wir einen der hauptsächlichen Gründe in der Bibel, warum wir zu Gott beten dürfen, beten sollen: "Offenbar, würdig bist du, Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht." Ihr wisst ja, dass das Thema des Gebetes, der Anbetung, eine Rolle gespielt hat im großen Konflikt und immer noch eine Rolle spielt. Ihr erinnert euch daran, dass der Satan auf der Erde Jesus dazu bringen wollte, ihn anzubeten. Und Satan ist einer der mächtigsten und klügsten Engel, die es jemals gegeben hat. Aber Satan ist nicht berechtigt, angebetet zu werden, und war es auch nie. "Würdig bist du, Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht." Und jetzt kommt der Grund: "Denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen." Gott wird nicht deswegen angebetet, weil er einfach nur stärker ist als die Engel und sich durchgesetzt hat, ganz so gar nicht. Gott wird angebetet, weil er allen das Leben gegeben hat und alle am Leben erhält.

[4:38] Später, Offenbarung Kapitel 5, wird noch ein zweiter Aspekt eingeführt, eigentlich nur eine Variante des ersten ist, nämlich, weil Gott uns erlöst. Und der Paulus sagt, dass die Erlösung eine neue Schöpfung ist. Das werden wir bei David lesen: "Schaffe mir ein neues Herz." Die Schöpfermacht Gottes ist der Grund, warum wir ihn anbeten sollen. Und so ist es interessant, dass in der dreifachen Engelsbotschaft ein Aufruf an die ganze Welt ergeht zu beten. Meistens sehen wir die dreifache Engelsbotschaft als eine, also eine frohe Botschaft, ja, die Predigt des Evangeliums. Vielleicht sehen wir sie auch als eine Warnungsbotschaft, was sie definitiv auch ist. Aber vielleicht ist uns nicht immer so bewusst, dass die dreifache Engelsbotschaft ein Aufruf zum Gebet ist. Und zwar ganz unverhüllt. Da muss man keine Symbole analysieren. In Offenbarung 14, Vers 7 heißt es über diesen ersten Engel, der den Himmel fliegt, um das Evangelium allen Nationen, Stämmen, Sprachen und Völkern zu predigen: "Er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre." Das haben wir uns angeschaut über den Gehorsam aus Liebe und Dankbarkeit, denn die Stunde seines Gerichtes ist gekommen. Und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Wir haben die Aufgabe, Menschen zum Gebet zu bringen. Betet den an. Eine Botschaft an alle Völker, Stämme und Sprachen. Wir sollen den Schöpfer anbeten.

[6:14] Zehn Tage Gebet sind also nicht nur eine Vorbereitung, damit wir danach hinausgehen und die Wahrheit auf die effektivste Art und Weise weitergeben, sondern wenn wir die dreifache Engelsbotschaft wirklich als das weitergeben wollen, was sie ist: ein Aufruf zum Gebet, dann praktizieren wir in den zehn Tagen Gebet bereits die dreifache Engelsbotschaft und können das weitergeben, was wir erlebt haben. Gott möchte in allen Nationen, in allen Stämmen, überall er angebetet wird, nicht nur dort, wo es allgemein schon üblich ist in christlichen Ländern. Vielleicht. Jesus hat auch darüber gesprochen. In Matthäus Kapitel 21, Matthäus 21 hat Jesus deutlich gemacht, dass Anbetung auf keine Nation, keinen Stamm, keine Stadt beschränkt ist.

[7:06] Matthäus 21 und dort Vers 13. Jesus ist hier in Jerusalem bei seiner letzten Reise nach Jerusalem. Das letzte Mal, dass er diese Stadt hier besucht für einige Tage. Am Ende dieser Tage wird er am Kreuz von Golgatha sterben. Erst in Vers 13: "Und er sprach zu ihnen: Ihr kennt euch die Geschichte. Er ist in den Tempel dort gegangen." Ja, wir können vielleicht Vers 12 lesen: "Jesus ging in den Tempel Gottes hinein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, und stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle der Taubenverkäufer. Und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus genannt werden. Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht." Wir haben gestern darüber gesprochen, wie das Heiligtum eine direkte Verbindung zum Gebet hat. Denn wir haben gesehen, dass nach Offenbarung Kapitel 8 die Gebete zum Engel am Rauchaltar gehen. Wir haben gesehen, dass schon im Alten Testament die Gebete Israels zum Heiligtum gehen sollten, deswegen auch Daniel Richtung Heiligtum gebetet hat. Das Heiligtum ist sozusagen der Kontaktpunkt von den Gebeten Gottes, den Gebeten des Volkes Gottes und Gott selbst. Und Jesus macht hier deutlich: Dieser Tempel soll die Gelegenheit sein für alle Völker zu beten, nicht nur eine Gruppe, nicht nur eine Nation. Gottes Heiligtum war immer dazu da, eine Einladung zu sein für alle, Gott anzubeten.

[8:45] Interessant ist, woher Jesus das zitiert, wenn er sagt: "Es steht geschrieben." Dann zitiert er natürlich aus dem Alten Testament. Oder und wo finden wir diese Passage im Alten Testament? Schaut mit mir in Jesaja 56.

[9:01] Dort finden wir eine interessante Verbindung. Jesaja 56 und wir lesen Vers 6 und 7. Jesaja 56, Vers 6 und 7. Dort heißt es in der sehr interessanten Prophezeiung, das ganze Kapitel lohnt sich zu lesen. Es heißt hier: "Und die Fremdlinge, das sind also Ausländer, nicht Israeliten, und die Fremdlinge, die sich dem Herrn anschließen, mit anderen Worten, die einen Bund mit Gott machen, um ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben und um seine Knechte zu sein, und alle, die darauf achten, den Sabbat nicht zu entheiligen und die an meinem Bund festhalten, die will ich zu meinem heiligen Berg führen und sie in meinem Bethaus erfreuen. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer sollen wohlgefällig sein auf meinem Altar, denn mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker genannt werden." Jesus hat also diese Stelle sehr gut gekannt und Jesus wusste, das Heiligtum dient dazu, alle Völker einzuladen. Eigentlich war der Tempel in Jerusalem zur Zeit des Alten Testaments sowas wie die erste Engelsbotschaft: "Kommt alle her, alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen, und betet den Schöpfer an."

[10:41] Hatte gesehen hier diesen Abschnitt, woran man dann erkennen könnte, dass Fremdlinge echte Nachfolger Gottes sind, woran man erkennen kann, dass sie wirklich Gott anbieten möchten, ist mehrere Dinge genannt. Wenn sie sich dem Herrn anschließen, heißt es, werden sie ihm dienen. Wir werden seine Knechte genannt werden. Das heißt, dass sie seinen Namen lieben. Diejenigen, die Gott von Herzen lieben, die werden zu seinem Tempel kommen, sie werden ihn anbeten. Es gibt noch ein Detail in Vers 6, nämlich die, die darauf achten, den Sabbat nicht zu entheiligen. Hier finden wir im Alten Testament die Aussage, dass schon so wie später eine dreifache Engelsbotschaft alle Völker Gott anbeten sollen durch das Heiligtum. Und eines der Kennzeichen neben ihrer Liebe zu Gott und ihrem Dienst soll der Sabbat sein. Der Sabbat ist das Kennzeichen, woran man alle Völker erkennt, oder alle Menschen aus allen Völkern erkennt, die wirklich Gott von Herzen anbieten.

[11:46] Von Anfang an macht die Bibel deutlich, dass der Sabbat für alle Menschen gedacht war. In 2. Mose Kapitel 10 und da kommen wir zu 20, natürlich. Und dort Vers 10 hat Gott mit eigenem Finger geschrieben, dass der Sabbat nicht nur auf eine Gruppe beschränkt war, nicht auf ein Volk, nicht auf eine Nation, nicht auf einen Stamm, auch nicht auf die zwölf Stämme Israels. Das heißt, im 2. Mose 20, Vers 10: "Aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch ein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt." Der Sabbat war auch zur Zeit des Volkes Israels am Sinai, als es jetzt noch nicht die Begegnung hatte mit allen Nationen der ganzen Welt, immer eine Einladung.

[12:40] "Kommt her, betet den Schöpfer an." Wo in die Israeliten noch kommen sollten, so wie Abraham schon, so wie bei Abraham die Tiere, die aufgebaut hat, dann hier später die Stifter, später der Tempel, sollte immer eine Einladung sein für alle Völker, den Schöpfer anzubieten. Was sich durch den Sabbat gezeigt hat, denn der Sabbat ist das Zeichen der Schöpfung.

[13:08] Oder wir wissen von den ersten Zeilen der Bibel, von den ersten Kapiteln in 1. Mose 1, 1. Mose 2, dass nach denen die Welt vollendet, alles geschaffen war, und zwar sehr gut, mit genau dieser Macht Gottes, die ihn anbetungswürdig macht. Dort in 1. Mose 1 steht natürlich das Wort "Anbetung" an keiner Stelle, auch nicht "beten". Aber wenn wir verstehen, dass Gott angebetet werden soll, weil er der Schöpfer ist, dann ist schon das erste Kapitel der Bibel eine Einladung zum Gebet. Oder wenn das der Hauptgrund ist, warum er angebetet werden soll, dann gibt es keine bessere Einladung zum Gebet als 1. Mose 1, denn dort wird seine Schöpfermacht so beschrieben, wie nirgends sonst, in allen Details, Tag für Tag. Kapitel 1 ist also eine Einladung zum Gebet. Und ich würde behaupten, dass der Anfang von Kapitel 2, die erste Möglichkeit zum Gebet ist. Wenn also der Mensch am Freitag das Schaffen wird und die gesamte Schöpfung sieht, die Gott gemacht hat, die Tiere und die Pflanzen, die Gestirne, das Meer, wenn er all das sieht, möchte er Gott anbeten. Und Gott gibt ihm die Gelegenheit, einen besonderen Tag, an dem er in besonderer Weise Gott, den Schöpfer, anbieten kann, nämlich in Kapitel 2, Vers 1 bis 3: "So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte, und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn er ruhte von seinem ganzen Werk, das Gott schuf und machte." Gott selbst hat Zeit verbracht mit seiner Schöpfung, insbesondere mit den Menschen, die sozusagen der Höhepunkt dieser sechs Tage Schöpfung gewesen sind. Und die Menschen hatten zum ersten Mal die Gelegenheit, angesichts der Schöpfermacht Gottes ihn anzubieten. Damals gab es nur zwei Menschen, Adam und Eva. In ihnen war der genetische Pool für alle Nationen, Stämme, Völker und Sprachen. Wenn also in der dreifachen Engelsbotschaft Gottes Wunsch ausgedrückt wird, dass aus allen Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen Menschen ihn anbeten durch den Sabbat, dann ist das eigentlich der Wunsch, wieder zurückzukehren zu dem, was am Anfang gewesen ist. Nur, wir wissen, nicht alle Menschen werden das tun, aber das ist Gottes Wunsch.

[15:37] Ich schaute mir in Markus Kapitel 2. Auch dort macht Jesus, der ja der Schöpfer ist, deutlich, dass er der ist, der Sabbat für alle Menschen gemacht worden ist. In Markus Kapitel 2, auch das eine bekannte Stelle, dem Evangelium, Markus 2, Vers 27 und 28: "Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen, nicht der Mensch um des Sabbat willen." Der Sabbat ist etwas, das für uns ist, nicht wir sind nicht geschaffen, damit irgendjemand Gott anbetet, sondern der Sabbat ist geschaffen, damit wir eine besondere Gelegenheit haben, das zu tun, was ein gläubiger Mensch angesichts der Schöpfung sowieso gerne tun würde. Jeder Sabbat ist eigentlich Gottes besondere Einladung zum Gebet. Und vielleicht fragen wir uns mal, wie viel wir wirklich den Sabbat zum Gebet nutzen. Nur hier kommt den Gottesdienst, dort wird gebetet. Ja, es gibt ein Gebet vor der Predigt, ein Gebet am Anfang des Gottesdienstes. Es gibt verschiedene Gebete, und man macht mit. Aber wie oft sind die Gebete, die man dort im Gottesdienst bietet, weil sie gerade dran sind, sozusagen wirklich eine Zwiesprache zwischen ihren Gott? Also das öffentliche Gebet, das gemeinsame Gebet hat eine große Bedeutung auch im Gottesdienst. Aber nutzen wir den Sabbat auch für das persönliche Gebet? Nutzen wir den Sabbat auch die extra Zeit, die wir haben, um mit Gott zu sprechen? Auch nicht nur zu reden, sondern auch zu hören, was wünsche ich? Das natürlich jeden Tag, aber er weiß auch, dass wir unter der Woche viel zu tun haben. Und der Sabbat ist eine Möglichkeit, extra Zeit zu nehmen, um mit Gott zu reden, über seine Schöpfung nachzudenken, wir seine Schöpferkraft auch in unserem Herzen.

[17:39] Wir sehen also, als Jesus gesagt hat: "Dieses Haus soll ein Bethaus genannt werden", da hat er deutlich gemacht, dass alle Völker durch den Sabbat, Jesaja 56, Gott anbieten. Aber was bedeutet es, dass jedes im selben Satz gesagt hat: "Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht"? Ich dachte früher immer, das bedeutet, weil ihr wisst ja, im Tempel, da war ging es nicht besonders ehrfürchtig zu, ja, da wurden die Ochsen und die Schafe verkauft, und da wurde mit dem Geld geklimpert, und da war ein richtiger Jahrmarkt. Aber man hat Geld gewechselt. Und ich dachte immer früher, na ja, damals so einfach deutlich machen, dass es zu laut ist im Tempel. Was natürlich auch stimmte. Ja, aber dieser Begriff von der Räuberhöhle verweist auf etwas anderes noch. Und auch das kommt aus Jesaja. Und vielleicht ist es auch für das Verständnis der dreifachen Engelsbotschaft ganz entscheidend. Wenn ich jetzt sage, Jeremia in Jeremia 7, da finden wir nämlich genau diesen Ausdruck. Und es ist ganz offensichtlich, dass Jesus sich darauf bezieht. Auch in Jeremia 7 geht es um den Tempel, den Tempel in Jerusalem. Aber in Jeremia 7 ist das Volk nicht geneigt, Gott von Herzen zu lieben, und schon gar nicht andere Völker einzuladen. Stattdessen leben sie weitestgehend in Sünde. Schaut mal mit mir in Vers 4: "Verlasst euch nicht auf trügerische Worte wie diese: Der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn ist dies." Wer nur sagt, wir haben den richtigen Tempel und dort bieten wir der kann betrogen sein. Und schaut mal, warum? In Vers 8, Jeremia 7, Vers 8: "Sie, ihr verlasst euch auf trügerische Reden, keinen Nutzen bringen." Mit anderen Worten, das, was ihr sagt, betrifft euch, und ihr habt nichts davon. Meint jetzt, dass wir genau lesen und zu hören. Meint ihr denn, nachdem ihr gestohlen, gemordet, die Ehe gebrochen, falsch geschworen, den Baal geräuchert habt und anderen Göttern nachgelaufen seid, die ihr nicht kennt? Welche Gesetze oder Satzungen oder Gebote werden hier angesprochen? Stehen morgen Ehebrechen, falsch schwören, den Bräuchen, anderen Göttern nach. Welche Gebote gibt es hier? Die Zehn Gebote. Oder also er erzählt nicht alle zehn, er zählt genügend auf, damit wir wissen, es geht um die Zehn Gebote. Und er sagt, wenn er diese Gebote brecht, jetzt weiter, dass ihr dann kommen und vor mein Angesicht treten könnt in diesem Haus, das nach meinem Namen genannt ist, und sprechen: "Wir sind errettet!" Nur um dann alle diese Gräuel weiter zu verüben. Der Fakt meint, ihr wirklich, ihr könnt die Zehn Gebote brechen, dann in das Heiligtum kommen und sagen: "Wir beten Gott an", um danach weiter zu sündigen?

[20:37] Und schaut mal, was er sagt: "Ist denn dieses Haus, das nach meinem Namen genannt ist, in euren Augen zu einer Räuberhöhle geworden?" Er wahrlich, auf sich, ich sehe jetzt so anspricht. Daher, was machen? Wozu brauchen Räuber eine Räuberhöhle? Die Räuber verstecken sich mit dem Diebesgut in der Räuberhöhle, damit sie nicht erwischt werden. Und Gott fragt: Glaubt ihr denn wirklich, dass der Tempel eine Räuberhöhle ist, dass ihr sündigen könnt wie ein Räuber und euch dann im Tempel verstecken könnt und sagt: "Hey, aber Gott hat uns liebt, Gott beschützt uns, Gott redet uns", also können wir weiter sündigen, so wie der Räuber ausgeht und raubt und dann in seine Höhle sich zurückzieht und sagt: "Ich bin ja sicher, nichts kann mir anhaben, nicht, ich werde nicht dafür bestraft werden." So gab es damals Menschen gedacht haben, weil wir den Tempel haben, können wir sündigen, wir können die Zehn Gebote brechen und trotzdem wird uns nicht passieren, weil wir sind ja gerettet. Ihr Lieben, solche Menschen gab es nicht nur zur Zeit von Jeremia, solche Menschen gibt es heute auch noch, die sagen: "Jesus ist für mich am Kreuz gestorben, ich kann die Zehn Gebote brechen", oder: "Ich brauche sie gar nicht, wir sind gerettet, sie sagen dann einmal: Gerettet, immer gerettet, egal was ich tue."

[22:00] Und Jesus, Jeremia, und Jesus, Gott selbst hier durch Jeremia, sagt: "Glaubt ihr das?"

[22:07] durch ihre mir sagt glaubt ihr das Heiligtum ist eine Räuberhöhle. Wir haben gesehen, Jesus hat gesagt: "Das Heiligtum ist der Ort des Gebetes." Und auch wenn wir heute kein irdisches Heiligtum mehr haben, haben wir immer noch das himmlische Heiligtum. Und wir haben immer noch die Möglichkeit, zu ihm zu beten. Ja, mehr als je zuvor kann es sein, dass für manche von uns, manche Christen dieser Welt, das Gebet eine Räuberhöhle geworden ist. Wo man denkt, man kann die Gebote Gottes brechen und trotzdem einfach beten, weil das fühlt sich vielleicht gut an. Und man betet ja zu Gott. Und solange man zu Jesus betet, ist man gerettet, auch wenn man seine Gebote bricht. Ihr Lieben, wer wissentlich Gottes Gebote bricht und das nicht lässt, der macht das Gebet, selbst wenn er zu Jesus geht und sagt: "Ich bin trotzdem gerettet", zu einer Räuberhöhle.

[23:02] Jesus sagt: "Mein Haus ist ein Bethaus für alle Völker." Wir haben gesehen in Jesaja 56, dass das Zeichen, egal ob man ein Jude war, ein Grieche oder in Babylonien oder ein Ägypter oder in Moab, dass man Gott wirklich anbetet. Die Liebe zu Gott, der Dienst für Gott und das Halten des Sabbats gewesen ist. Heute gibt es viele Menschen, die meinen, Gott zu dienen und sie meinen, Gott gerettet zu sein, aber sie brechen insbesondere das vierte Gebot. Könnt ihr sehen, warum die dreifache Engelsbotschaft in eines ihrer zentralen Aussagen hat: "An alle Völker, Nationen, Stämme, Sprachen: Betet den Schöpfer an." Bietet nicht einfach nur, damit es euch gut geht, damit ihr euch wohlfühlt oder damit ihr denkt, trotz eurer Sünden könnt ihr gerettet werden. Oder in euren Sünden, besser gesagt, nein. Bietet so, dass euch bewusst wird, dass Jesus euch die Sünden vergibt und euch ändert, so dass ihr ihm auch gehorsam seid. Das auf den Sabbat mit beinhaltet.

[24:14] Die Liebe macht deutlich in Jesaja 58. Wir sind gleich am Ende angelangt. In Jesaja 58, dass am Ende der Zeit eine Sabbat-Reform stattfinden wird. Jesaja 58 und dort Vers 12. Ganz wichtig: Heute gibt es einige Menschen, ich weiß auch in unserer Gemeinde, die der Meinung sind, da, ja, jeder hält halt vielleicht. Wir halten den Sabbat, andere halten den Sonntag, andere wieder den Freitag. Wir haben ein bisschen Recht. Ja, aber wir haben jetzt keine Aufgabe, anderen deutlich zu machen. Nein, nein. Die Bandbewegung ist unter anderem entstanden, um die Wahrheit des Sabbats in aller Welt zu tragen. Es ist eine Entscheidungsfrage, eine Glaubensfrage, eine Frage, an der sich viele entscheiden wird. Jesaja 58 und dort Vers 12: "Und die aus ihr hervorgehen werden, die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen. Du wirst die Grundmauern früherer Geschlechter wieder aufrichten." Mit anderen Worten, da wird etwas aufgebaut, wird etwas wiederhergestellt. Und man wirklich nennen, der die Bresche vermauert und die Straßen wiederherstellt, damit man dort wohnen kann.

[25:12] Wenn du am Sabbat einen Fuß zurück ist, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt. Wenn du den Sabbat eine Lust nennst und den heiligen Tag des Herrn ehrenwert, wenn du ihn erst so, dass du nicht deine Gänge erledigst und nicht dein Geschäft treibst, noch nicht die gewohnte Rede ist, dann wirst du an dem Herrn deine Lust haben. Könnt ihr sehen, dass Freude an Gott, Freude am Evangelium, etwas zu tun hat, wie wir den Sabbat halten, nicht so, dass wir den Sabbat als richtig erkannt haben, sondern wie wir den Sabbat halten, hat damit zu tun, ob wir Freude an Gott haben. Und ich will dich über die Höhen des Landes führen und durch Speisen mit dem Erbe seines Vaters Jakob. Dem Mund des Herrn hat es verheißen. Schon im Alten Testament gab es eine solche Bewegung, wo die Mauern wieder aufgebaut wurden, die Breschen wieder vermehrt wurden, wo die Grundmauern wieder aufgerichtet worden sind und wo der Sabbat eine Rolle gespielt hat.

[26:02] Beste, welche Bewegung das war, in welchem Punkt wird davon berichtet, dass die Grundmauern früherer Generationen wieder aufgebaut worden sind. Also in erster geht es schon los, aber der vor allem das Buch, das vor allem sind Aufbau der Mauern beschreibt, bis zur Vollendung ist das Buch Jeremia. Und interessanterweise gibt es im Buch, nehmen wir den Aufbau der Mauern, das Vertrauen der Branchen, und es gibt eine Sabbat-Reform. Zum Schluss ganz kurz in Nehemia Kapitel 9. Da finden wir in einem Gebiet, nämlich dem Gebiet der Leviten, dass sie angesichts der Vollendung der Mauern beten. Indem ihr Kapitel 9 und dort Vers 5 und 6 heißt es: "Und die Leviten, Joshua, Katana, Subway, Yahoo.de, Banja und Petaquilla sprachen: Lobt den Herrn, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und man lobe den Namen seiner Herrlichkeit, der wir alle Danksagung und alles Lobte Hahn ist hier." Sagt man, wir müssen Gott preisen, obwohl wir mit unseren Worten gar nicht genug preisen können. Warum? Du bist der Herr, du allein. Du hast den Himmel gemacht, an der Himmel, Himmel und samt ihrem ganzen Heer, die Erde und alles, was auf ist, die Meere und alles, was darin ist. Du erhältst alles am Leben und das Heer des Himmels betet dich an.

[27:20] Haben wir die Anbetung des Schöpfers? Und die Leviten beten jetzt über verschiedene Dinge in der Halle Israels. Und dann heißt es in Vers 13 und 14: "Deinen heiligen Sabbat hast du ihnen verkündet und ihnen gebotene Satzungen und ein Gesetz geboten durch deinen Knecht Mose, seit seinem 13. Du bist auf dem Berg Sinai abgefahren und hast mit ihnen vom Himmel her geredet und ihnen richtige Ordnung und wahrhaftige Gesetze gegeben. Gute Satzung und Gebote. Deinen heiligen Sabbat hast du ihnen verkündet und ihnen gebotene Sation ein Gesetz geboten durch einen Knecht Mose." Ihr könnt später lesen in Kapitel 13, wie Nehemia sich ganz eifrig und energisch dafür eingesetzt hat, dass der Sabbat auch wirklich gehalten wird. Da gab es Leute, die wollten trotzdem kaufen und verkaufen, und er hat sich eingesetzt, persönlich dafür, dass das Volk wieder den Sabbat hält als Zeichen der Treue.

[28:16] Der letzte Vers heute in Hesekiel Kapitel 20, Vers 12. Hesekiel Kapitel 20 und dort Vers 12. Dort sagt Gott: "Ich gab ihnen auch meine Rabatte, die ein Zeichen sein sollten zwischen mir und ihnen, damit sie erkennen sollten, dass ich der Herr es bin, der die heilige Gott möchte dich und mich heiligen." Und wodurch kennzeichnet er das? Durch einen Tag, den er geheilt hat. Er möchte dich und mich segnen. Und wodurch kennzeichnet er das? Sie einen Tag, den er gesegnet hat. Er möchte dir und mir Ruhe schenken in unser Herz. Wir sollen eingehen in die Ruhe Gottes. Sagte Dreher 4. Wodurch möchte er das kennzeichnen? Durch einen Tag, an dem er selbst geruht hat. Der Sabbat ist das Zeichen, das Zeichen für das, was Gott getan hat, tut und tun wird. Zeichen der Schöpfung, Zeichen der Erlösung, der Neuestadt, vom Zeichen der Heiligung. Deswegen ist der Aufruf an die ganze Welt, Gott anzubieten, so wie er es sich wünscht, weil so wie er es sich wünscht, es für uns am besten ist.

[29:39] Zum himmlischen Heiligtum und insbesondere an dem Tag, den er dafür ausgewählt hat, den Sabbat. Wollen wir uns vornehmen, den kommenden Sabbat in besonderer Weise zu einem Tag des Gebetes zu machen und nicht nur den nächsten Sabbat, sondern jeden Sabbat als einen besonderen Tag. Und wollen uns vornehmen, diese Erfahrung auch anderen Menschen weiterzugeben, dass wir sagen können: "Betet den an, der Himmel und Erde, Meer und Wasserquellen gemacht hat."

[30:09] Immer verabschieden wir uns jetzt aus dem Livestream und wünschen euch Gottes reichen Segen für das Gebet, weil man ihr seid zu Hause in Hauskreisen, Bibelkreisen, Zoom-Meetings, in der Gemeinde und oder später dieses Video angesehen hat. Und wir werden auch hier jetzt gemeinsam beten. Wir sehen uns dann im Livestream um 19:30 morgen wieder, wenn wir dann über die Art zweiter Engelsbotschaft sprechen werden. Bis dahin, Gottes Segen.


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