In diesem Video wird die tiefgreifende Bedeutung des Gebets im Kontext des „Malzeichens des Tieres“ beleuchtet. Sprecher Christopher Kramp erklärt, dass das Gebet ein zentrales Schlachtfeld im kosmischen Konflikt zwischen Gott und Satan darstellt. Anhand biblischer Beispiele wie der Versuchung Jesu, der Geschichte Hiobs und der Berichte aus dem Buch Daniel wird gezeigt, wie Satan versucht, Anbetung durch Täuschung, Bestechung und Zwang zu erlangen. Das Video verdeutlicht, dass wahre Anbetung aus freier Überzeugung und Liebe zu Gott entspringt, während erzwungene oder manipulierte Anbetung dem göttlichen Wesen widerspricht.
10 Tage Gebet 2022: Tag 9 – Das Malzeichen des Tieres und das Gebet
Christopher Kramp · 10 Tage des Gebets 2022Weitere Aufnahmen
Serie: 10 Tage des Gebets 2022
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Transkript
[0:08] Hallo und herzlich willkommen zu den zehn Tagen Gebet. Schön, dass wir heute Abend auch wieder hier in Stuttgart-Wangen sind. Schön, dass ihr jetzt eingeschaltet habt auf joelmedia.de oder auch später das Video zum Beispiel auf YouTube anschaut. Wir sind am vorletzten Tag angekommen. Die zehn Tage Gebet neigen sich dem Ende. Wir werden am Sabbat auch noch eine besondere Predigt zum Thema haben mit Rolli Schreiber. Da können wir uns auch schon drauf freuen.
[0:36] Wir wollen heute eines der entscheidenden Themen in der dreifach Engelsbotschaft anschauen. Man könnte sagen, das ist das Thema, das die ganze Welt in zwei Gruppen teilen wird: die Frage vom Malzeichen des Tieres. Und über dieses Thema sind schon viele Predigten gehalten worden und viele Vorträge gehalten worden. Und wir können natürlich in den wenigen Minuten, die wir hier haben, jetzt nicht die Fülle an prophetischen Auslegungen und historischen Dokumentationen geben. Wir wollen ja, wie immer, das Ganze unter der Perspektive des Gebetes betrachten.
[1:11] Und vielleicht fragt ihr euch: Was hat das Malzeichen zu tun mit meinem persönlichen Gebet? Warum ist es wichtig, in einer Gebetsversammlung, in einem Gebetskreis, sich Gedanken zu machen über das Malzeichen des Tieres und hat mein Gebetsleben zu Hause, in der Familie, in der Gemeinde etwas damit zu tun, ob ich mich auf das Malzeichen des Tieres hin bewege oder mich davor schütze durch Gottes Hilfe? Das wollen wir uns heute anschauen.
[1:43] Und wie immer wollen wir Gott bitten, dass er unser Studium segnet. Und wir wollen, wo es möglich ist, dazu niederknien.
[2:02] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir auch heute Abend zusammenkommen können, um dein Wort zu studieren und gemeinsam zu beten. Herr, wir möchten dich von ganzem Herzen bitten, dass du unsere Herzen erfüllst mit deinem Heiligen Geist und dass wir die Wahrheit in deinem Licht sehen, so dass wir in unserem Herzen angesprochen werden, dieser Wahrheit zu folgen, koste es, was es wolle. Weil du uns das Allerbeste und Allerschönste schenkst, nämlich deine Gegenwart, deinen Schutz, deine Liebe und deine Gnade. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt unser Lehrer wirst und dass du, wo immer Menschen jetzt noch zugeschaltet sind oder später dieses Video anschauen, durch deinen Geist in besonderem Maße gesegnet werden. Herr, wir sind nicht würdig, aber Jesus ist würdig, und er tritt für uns ein. Und in seinem Namen beten wir. Amen.
[3:11] Schlagt mit mir auf Matthäus Kapitel 4. Was war die größte Schlacht, die jemals geschlagen worden ist? Als Historiker habe ich immer wieder mit Kriegen zu tun und mit Schlachten. Und es gibt einige Schlachten, von denen würden Historiker sagen, sie waren weltentscheidend. Die Schlacht von Gaugamela, als Alexander der Große in der entscheidenden Schlacht 331 gegen ein riesiges persisches Heer kämpfte. So groß, sagen die Historiker der alten Zeit, dass man den Sand der Wüste nicht sehen konnte. Oder war es die Schlacht von Karkemisch, zwischen Nebukadnezar, dem Kronprinzen Babylons, der die Ägypter besiegte und das Weltreich Babylon gegründet hat? Waren es die Schlachten der Römer? Wir könnten eine Schlacht nach der anderen aufzählen.
[4:07] Ich glaube, die größte Schlacht, die in dieser Weltgeschichte jemals ausgefochten worden ist, wird in Matthäus Kapitel 4 beschrieben. In Matthäus Kapitel 4 wird uns gesagt, wie Jesus versucht worden ist vom Satan und allen Weiten ergänzt und kommentiert. Dass Satan seit den Tagen der allerersten Verheißung, dass der Retter auf die Welt kommen würde, waren war die gegeben worden im Garten Eden bei Adam und Eva. Seit 4000 Jahren hat er sie auf das Kommen dieses Erlösers vorbereitet. Länger als das Volk Gottes, länger als jeder Gläubige. Er wusste irgendwie irgendetwas wird gut tun. Er wusste, dass der Erlöser kommen würde und er wollte ihn unter allen Umständen besiegen.
[5:06] Diesem kam Vater selbst gekämpft. Und innerhalb dieser dieses Kampfes, dieses Krieges, der sich in diesen 40 Tagen hier abgespielt hat, ist es die dritte Versuchung, die alles auf die Spitze treibt. Denn als die erste Versuchung nicht funktioniert, aus seiner Sicht, und die zweite scheitert, weil Jesus immer mit einem "So spricht der Herr" antwortet, so scheint es hier, so scheint es mir, hat der Teufel noch eine Karte, ein Ass im Ärmel, noch eine Chance, noch einen letzten Versuch.
[5:43] Wir lesen Matthäus 4, Vers 11: "Da verließ ihn der Teufel, und Engel traten zu und dienten ihm." So als ob der Satan nicht mehr gewusst hätte, was er jetzt noch tun könnte. Die stärkste Versuchung, der größte satanische Angriff war abgeprallt.
[6:03] Und worum ging es in der größten Schlacht, die auf diesem Planeten jemals stattgefunden hat? Die Heere waren nicht besonders groß. Es war ein gefallener Engel und ein Erlöser-Gott in Menschengestalt, der nicht seine Göttlichkeit benutzen, sondern nur in seinem menschlichen Vertrauen auf seinen Vater. Es steht geschrieben, gesagt hat: Was war das Thema? Was war das Schlachtfeld, um das diese größte Schlacht aller Zeiten gekämpft worden ist?
[6:31] Das heißt in Vers 8: "Wiederum nimmt ihn der Teufel auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt dieser Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest." Es ging um das Gebiet. Also, wenn wir bisher vielleicht gedacht haben, das Gebet ist schön und nett und gut und tröstlich und erbaulich, aber es hat keine entscheidende Bedeutung, sollte uns spätestens diese Passage eines Besseren belehren. Das Gebet war aus seiner Sicht der letzte Punkt, wo er vielleicht doch angreifen könnte. Und aus Jesu Sicht war es das letzte Bollwerk, mit dem er den Angriffen Satans widerstehen konnte.
[7:15] Es ging um die Frage des Betens. Und wir können hieraus schon ableiten, dass es um die Frage des Betens schon immer gegangen ist, seit es den großen Kampf im Himmel gegeben hat. Wenn wir uns also hier treffen zum Gebet, dann sollten wir wissen, dass sie uns direkt auf das Schlachtfeld bedienen. Nicht unbedingt so, wie manche evangelikale Christen das so als Gebetskrieger sehen und denken, sie müssten jetzt mit möglichst langen Gebeten und möglichst besonderen Gebeten irgendwelche Schlachten schlagen. Nein.
[7:53] Die Tatsache, dass wir beten, selbst ist umkämpft. Gott und Satan kämpfen darum, ob Menschen beten und wie sie beten und was sie beten und warum sie beten. Und vielleicht ist das auch ein Grund, warum es leichter ist, Menschen zu einem Konzert, zu einem geistlichen Konzert zu bringen, oder in einem Gottesdienst oder zu einer Vortragsreihe, und oft sehr viel schwerer, gläubige Menschen zu einem Gebetstreffen zu bringen. Da musst du dir das von allen Treffen, die in einer von allen Veranstaltungen, die Gemeinden so veranstalten, die Gebetstreffen meistens nicht die besten besuchten sind.
[8:30] Der Satan weiß, dass das Gebet entscheidend ist. Satan will um alles in der Welt selbst angebetet werden. Hier ging es um die Frage: Wer ist würdig, angebetet zu werden? Und wir wissen aus dem, was wir schon auch studiert haben und auch sonst, dass es nur einen Grund gibt: Würdig ist Gott, angebetet zu werden, weil er der Chef ist. Und daraus abgeleitet, weil er der neue Schöpfer ist, der Erlöser, der wieder erschaffen hat.
[9:05] Aber dann wollte er unbedingt angebetet werden. Oder dieser größten Schlacht, jemals geschlagen worden ist, hat er ein interessantes Angebot gemacht. Er wollte angebetet werden, aber er hat auch was dafür geboten. Was hat Satan Jesus geboten, um angebetet zu werden? Alles, was er hatte. Nun, ob er das wirklich ernst gemeint hat, steht auf einem anderen Papier. Aber er war bereit, Jesus alles zu geben, alle Herrlichkeit der Reiche der Weltgeschichte, um angebetet zu werden.
[9:47] Wie nennt man das, wenn man einem anderen Menschen etwas verspricht, damit er das tut, was ich gerne haben möchte? Das ist Bestechung. Er hat Jesus bestechen wollen. Satan ist so versessen darauf, angebetet zu werden, dass er jemandem Geld anbietet und besessen ist, zu jung, um angewendet zu werden. Nun, wird er jemals dadurch, dass er das findet, haben, dass Gott hat, wenn Menschen ihm aus freien Stücken und Dankbarkeit anbieten? Ich glaube, wenn man den Menschen dafür bezahlt, dass er einen umarmt, dann weiß man, dass es keine echte Umarmung aus Liebe war.
[10:35] Wenn wir nur beten, um etwas dadurch zu bekommen, dann haben wir das Gebet nicht verstanden. Wenn wir beten, weil wir bestochen werden wollen, weil wir sagen: Gott, ich bete zu dir, damit du mir das gibst, dann haben wir das Gebet nicht verstanden.
[11:00] Schaut mit mir auf Hiob Kapitel 1. Satan hatte Jesus angeboten, alles zu bekommen, was es überhaupt zu geben gibt, aber Jesus hatte sich geweigert. Schauen wir auf Hiob Kapitel 1. Da haben wir einen Mann, der nicht alles erhält, was es zu halten gibt, sondern einen Mann, der alles verliert, was man nur verlieren kann. Hiob Kapitel 1. Und dort lesen wir, was Hiob tat, nachdem er innerhalb von Momenten alles verloren hat, was man überhaupt sich nur vorstellen kann, bis auf seine Frau.
[11:46] In Vers 20 heißt es da: "Stand Hiob auf und zerriss sein Gewand und schor sein Haupt und warf sich auf die Erde nieder und betete an." Oder sprach: "Nackt bin ich aus dem Leib meiner Mutter gekommen, und nackt werde ich wieder da hingehen. Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen. Der Name des Herrn sei gelobt."
[12:09] Eins ist sicher: Hier beteten nicht, weil etwas bekommen hatte. Dieses Gebet von Hiob war keine Bestechung. War nicht bestochen worden. Er hatte nichts dafür bekommen. Er hatte auch keine Aussicht, etwas mehr zu bekommen. Hat alles verloren und trotzdem betet er. Deswegen interessant, weil nur wenige Verse vorher derselbe Satan, der Jesus bestechen wollte, um selbst angebetet zu werden, was gesagt hatte.
[12:36] Schaut man in Hiob 1, dort Vers 9, als der Satan dort im himmlischen Rat zusammenkommt, Gott ihn aufweist, der so treu ist und betet. Nicht war ein wesentliches Merkmal des Trosses seines Gebetes, und nicht nur für sich selbst, sondern für seine ganze Familie. Oder und als Gott den darauf hinweist, als der Satan andeutet, dass ihm die ganze Erde gehört. Aber Gott sagt: "Aber Hiob ist mein Knecht, er betet zu mir." Schaut, was der Satan gesagt hat.
[13:07] Der Satan aber antwortet dem Herrn und sprach: "Ist Hiob umsonst gottesfürchtig? Hast du nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, ringsum eingehegt? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und seine Herden breiten sich im Land aus." Mit anderen Worten: Du hast ihn bestochen, du hast ihn bestochen, damit er dich anbetet. Du hast unlautere Mittel angewendet, damit er dich anbetet.
[13:38] Und was macht Gott? Gott lässt so in diesem großen Kampf, dass dann Hiob alles genommen wird, weil er weiß, dass wenn man Hiob alles nimmt, wird er trotzdem mich anbeten. Denn er betet mich nicht an, weil ich ihm gesegnet habe. Er betet mich nicht an, weil er lange leben will. Er betet mich an, weil er mich liebt.
[13:58] Und finden hier was ein Trauma. Er wusste nicht mal genau, was hier passiert ist. Und da Hiob versteht sich, hat den Eindruck: Gott, ich hab dich doch nicht, warum bist du so gegen mich? Ja, wenn man das Buch Hiob liest, merkt man, wie das emotional auseinanderreißt. Aber Hiob hat zu Gott gebetet, nicht weil er bestochen worden ist. Seht ihr, wie der Satan in Wirklichkeit hier Gott vorwirft, was er eigentlich selbst tut?
[14:23] Die große Frage, wann ohne Zweifel zu ob eines der entscheidenden Bücher der Bibel. Hier werden einige der ganz großen Fragen behandelt. Die große Frage ist: Warum beten Menschen an? Beten sie, weil sie bestochen worden sind? Weil sie mit unlauteren Mitteln dazu gebracht worden sind, jemanden irgendetwas anzubieten? Oder beten sie aus tiefster Überzeugung, selbst wenn ihnen nichts dafür gegeben wird?
[14:51] Das ist die Frage. Und erleben das ist die Frage in Offenbarung. Das ist die Frage mit Offenbarung 14. Das ist die Frage der dritten Engelsbotschaft. Das ist die Frage, auf die diese Welt wie ein Eissee zusteuert. Warum beten wir in Offenbarung 13 und dort finden wir mehrere Hinweise darauf, wie Satan auch am Ende, nicht nur in der größten Schlacht, die jemals stattgefunden hat zwischen ihm und Jesus in der Wüste und auf dem Berg und auf der Zinne des Tempels, sondern auch in der letzten Schlacht, nämlich mit den Übrigen, mit der letzten Generation, dieselben Mittel anwendet.
[15:40] Zu allen Zeiten hat er das getan. Hiob greifen geht es ja durch die Jahrhunderte hindurch. In Offenbarung 13 heißt es in Vers 4: "Und sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte, und sie beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen?" Wir glauben aufgrund der biblischen Prophetie, dass sich hinter dem Tier der römisch-katholische Kirchenstaat verbirgt. Menschen, die dieses System sozusagen anbeten, vermutlich, dass er hinter ihnen, in Wirklichkeit der Satan steht.
[16:11] Und wir haben gestern gesehen, dass sehr, sehr viele Menschen auch in diesem System Gottes Kinder sind und von Herzen zu Gott beten. Aber wir sehen hier, dass der Satan durch Täuschung, durch Trug, selbst versucht, Anbetung zu bekommen von Menschen, die ihn niemals offen anbieten würden. Es gibt ein paar völlig Verrückte, die den Satan direkt anbieten. Aber die meisten Menschen dienen ihm und seinen Prinzipien, ohne zu wissen.
[16:42] Gott ist niemals mit vorgetäuschter Anbeter oder durch Täuschung erwirkter Anbetung zufrieden. Gott ist immer offen und ehrlich und transparent. Er zeigt, wie er ist, er offenbart sich und lässt einem jeden von uns die Möglichkeit und die Freiheit, ob wir ihn anbeten möchten oder nicht. Nicht so, sagte er, er möchte unbedingt angebetet werden und er versucht es mit Tricks und Täuschung und mit Bestechung und sogar mit Zwang.
[17:10] Den Offenbarungen 13 und dort in Vers 14, dort wird das zweite Tier beschrieben, das wir auch aus der dritten Engelsbotschaft kennen, das hier ausführlich beschrieben wird. Wir haben die Zeit, das nicht genau zu beweisen, aber wir haben ja mehr als ausreichend Material auf joelmedia und auch sonst im Internet gibt es vieles aus unseren Gemeinden, wo ihr das noch einmal nachvollziehen könnt. Es geht hier um die Vereinigten Staaten von Amerika, den Protestantismus, der dort eine führende Rolle spielt und der sich verwandelt. Das Tier, das aussieht wie ein Lamm, ja, ähnlich zu erhöhen hat, wird fängt an zu reden wie ein Drache. Oder das heißt, den Vers 14, und das verführt die, übrigens Vers 13, und es tut große Zeichen. Du hast sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt vor den Menschen.
[17:57] Wann ist denn Feuer vom Himmel auf die Erde gefallen? Zu Pfingsten. Und als zu Pfingsten Feuer vom Himmel auf die Erde fiel, war das die Reaktion auf was? Aufgebaut es noch Feuer vom Himmel gefallen auf die Erde bei Elia? Und warum fiel dort Feuer vom Himmel auf die Erde? Als Folge von Gebet. Auch diese falschen Zeichen und Wunder, die die Menschen verführen werden, werden Folge von Gebet sein. Etwas, was wie Gebet aussieht, sich wie Gebet anfühlt, als Gebet deklariert wird und von den meisten Christen auch als Gebet verstanden wird, wird so zu Zeichen und Wundern führen. Und trotzdem wird es falsch sein.
[18:43] Werden gleich sehen, was das Problem ist. Könnt ihr sehen, das Gebet offensichtlich eine viel größere Rolle im End Conflict spielt, als wir das uns denken. Verkürzen und das verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun gegeben sind. Und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen.
[19:06] Der Kirchenstaat Roms soll kopiert werden, ein Bild dieses Kirchenstaates. Die USA werden sich verwandeln in eine Art Mischung von Kirche und Staat. Vers 15: "Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeten."
[19:31] Findet man das zwar Druck. Nun, lasst mich eine Sache ganz deutlich sagen: Staaten und Regierungen verwenden immer Druck und immer Zwang. Das haben sie schon immer getan. Jesus sagt zu seiner Zeit schon, dass das Regierung so tun. Nicht immer, wenn eine Regierung Druck ausübt, ist das eine Erfüllung von Offenbarung 13, sondern andersherum. Die Tatsache, dass wir von Druck und von Zwang die Rede ist, ist für uns der biblische Beweis, dass es hier nicht nur um eine Kirche geht, sondern um einen Staat, der sein übliches Instrumentarium, nämlich Druck und Zwang. Ich meine, egal, ob es um Rund um Steuern oder um Straßenverkehrsordnung geht oder was auch immer, der Staat muss immer mit Zwang arbeiten.
[20:18] Weil also hier religiöse Gesetze, religiöse Gedanken mit Zwang, das heißt durch mit Staatsgewalt durchgesetzt werden, daher wissen wir, dass es sich um Gesetze handelt, staatliche Gesetze, die die Anbetung, die Frage, wie wir beten, zu regeln versuchen. Und das trägt die Handschrift des Satans. Denn dann plötzlich werden Menschen beten, weil sie Angst haben, ihre Arbeitsstelle zu verlieren. Sie werden beten und Gottesdienste besuchen, weil sie am Leben bleiben möchten, weil sie ihre Familien ernähren möchten.
[21:02] In der Bibel haben wir mehrere Beispiele, die das illustrieren. Werdet ihr euch an das Buch Daniel erinnern? Dort gibt es gleich zwei Geschichten, die dieses Thema von zwei Seiten beleuchten, wie zwei Seiten einer Medaille. Da gibt es einmal die Geschichte in Daniel Kapitel 3, wo der König Nebukadnezar, Nabucco der Zweite, eine Statue errichten lässt und alle Menschen bei Todesstrafe zwingt, davon dazu fallen, eine erzwungene falsche Anbetung.
[21:40] Und was machen die allermeisten Menschen? Die fallen. Die nun tief in seinem Herzen muss auch Niveau, Kredit sei gewiss gewusst haben, dass diese Anbetung, die von Herzen kommt, es befriedigt einen nicht, wenn man weiß, andere tun das nur, weil sie gezwungen haben oder bestochen haben oder getäuscht haben. Der Satan, der letztendlich durch diesen Götzendienst irgendwie angebetet wird, hat letztendlich davon keinen echten inneren Frieden bekommen, keine Freude.
[22:10] Und dann gab es drei junge Männer, die gesagt haben: "Auch wenn wir alles verlieren, wir beten weder meinen Gott." Und was ist passiert? Hat Gott sie vor dem Feuer gerettet? Er hat sie nicht vor dem Feuer gerettet, er hat sie in dem Feuer gerettet. Ein Unterschied. Wir wollen einfach keine Schwierigkeiten haben. Die Schwierigkeiten kamen, aber Gott war in den Schwierigkeiten bei ihnen. Und das Feuer hat nur ihre Fesseln gelöst.
[22:45] Und das Universum sah und die Welt sah es. Gibt es jemanden, zu dem man wirklich beten sollte?
[22:50] Diejenigen, die dem König vertraut haben, die der König konnte nicht einmal seine eigenen Diener bewahren, die vom Feuer versenkt worden sind. Aber Jesus konnte seine Diener waren. Die ganze Geschichte befindet sich drei Kapitel weiter in Daniel Kapitel 6. Dort wird nicht falsche Anbetung erzwungen, dort wird wahre Anbetung verboten. Und beides, ihr Leben wird in der Endzeit stattfinden. Man wird den wahren Tag der Anbetung verbieten und einen falschen Tag der Anbetung erzwingen. Und deswegen gehören die Geschichten zueinander.
[23:27] Und was hat Daniel gemacht, als das Gebot dagegen, dass 30 Tage lang man kein Gebet sprechen durfte, irgendjemand außer zum König Darius? Thema, was hat er gemacht? Gebetet.
[23:46] In zweiter Chronik 26, zweiter Chronik 26 und dort Vers...
[23:51] Zweites Buch Chronik, Kapitel 26, Verse 17 bis 19. Dort finden wir einen israelitischen König, der etwas tat, was er nicht hätte tun sollen. Zweites Buch Chronik, Kapitel 26, Verse 17 bis 19. Da gibt es den König.
[24:16] Als er aber stark geworden war, überhob sich sein Herz zu seinem Verderben, oder versündigte sich an dem Herrn, deinem Gott, indem er in die Tempelhalle des Tempels ging, um auf dem Räucheraltar zu räuchern. Wer sollte auf dem Räucheraltar räuchern? Die Priester. Und wir haben schon gesehen, dieser Priester, der am Räucheraltar räucherte, war eigentlich ein Typus auf Jesus im Himmel, seinem Heiligtum, wohin unsere Gebete gehen.
[24:45] Denn wir haben gesehen, die Gebete der Heiligen gehen offenbar Nacht zum Räucheraltar. Das Heiligtum ist ja der Ort des Gebetes. Und hier versucht jetzt der König einzugreifen, sich selbst dort zu positionieren durch seine königliche Macht, das in seiner Hand zu nehmen. Er hat nicht mal einen falschen Gott anbeten wollen, aber allein die Tatsache, dass der König die Staatsmacht, die Anbetung regeln will.
[25:16] Übrigens, die meisten, die das durchdrücken werden, am Ende werden denken, dass sie Gott einen Gefallen tun. Die besagt, dass sogar diejenigen, die die Gläubigen verfolgen, glauben werden, dass sie Gott einen Dienst tun. Sie werden denken, dass Gott es sich wünscht, dass man seine Anbetung notwendigerweise erzwingt. Und deswegen sollten wir sehr, sehr, sehr vorsichtig sein.
[25:37] Wenn Christen mit einer Sprache der Gewalt, der Sprache des Drucks, ihre Ansichten durchdrücken wollen, da sind sie manchmal politisch. Unsere eigene Meinung sind das ist hochgefährlich. Denn Christen, die Gottes Wort nicht wirklich kennen, aber Eifer haben, wer in diesem Eifer in die falsche Richtung geht.
[26:08] Was ist passiert? Die Priester treten ihm entgegen. Und wir lesen in Vers 18: "Die traten dem König entgegen und sprachen zu ihm: 'Aus Kasch steht nicht dir zu, dem Herrn zu räuchern, sondern den Priestern, den Söhnen Aarons, die zum Räuchern geheiligt sind. Verlass das Heiligtum, denn du hast dich versündigt, und das bringt dir vor Gott, dem Herrn, keine Ehre.'"
[26:26] Das hat uns hier gemacht. Er wurde zwar nicht, da wurde er zornig, während er die Räuchergefäße seiner Hand hielt, um zu räuchern. Als er bei seinem Zorn die Priester ausliest, da brach der Aussatz an seiner Stirn aus vor den Augen der Priester im Haus des Herrn beim Räuchern.
[26:44] Wo wird das Malzeichen sein? An der Stirn, eine Hand oder an der Stirn. Aussatz, ein Symbol für Sünde. Wenn Uscha auf die Warnung gehört hätte, dann wäre das wahrscheinlich nicht mal passiert. Aber nachdem die Warnung bekannt war und er trotzdem darauf bestand, zeigte, dass seine eigentliche Haltung.
[27:11] Und wenn die dreifache Engelsbotschaft in die Welt gehen wird und gewarnt wird vor dem Tier und vor dem Bild des Tieres und vor dem Malzeichen des Tieres, auf Deutsch vor der römisch-katholischen Kirche, dem Kirchenstaat und vor dem abgefallenen Protestantismus, wie in den USA, dann immer mehr und politische Macht gewinnen wird und vor einem Sonntagsgesetz. Wenn davor gewarnt wird und es trotzdem durchgesetzt wird, das zeigt, dass die Gesinnung und zeigt, dass das Wesen des Gebetes überhaupt nicht verstanden worden ist.
[27:47] Und jetzt kommt was Interessantes: Matthäus 7. In Matthäus 7 und dort Vers 21 bis 23. Matthäus 7, Vers 21 bis 23. Jesus spricht hier, und ich glaube, insgesamt auch diese Passage hat eine ganz enorme Bedeutung für die Endzeit. Matthäus 7, Vers 21 heißt es: "Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Reich der Himmel eingehen." Wann sagt denn jemand zu Jesus: "Herr, Herr"? Bei welcher Gelegenheit? Beim Beten. Oder das sind Menschen, die gebetet haben.
[28:29] Nicht jeder, der zu mir betet, könnte man sagen, jetzt mir sagt: "Herr, Herr, wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut." Jetzt auf 422: "Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunder Taten vollbracht?"
[28:50] Was sollte man tun, wenn man Dämonen austreiben will? Beten. Oder was sollte man tun, wenn man Wunderheilungen tun will? Beten. Und wenn ihr seht, wie heutzutage viele christliche Wunderheiler angeblich Wunder Taten vollbringen, da tun sie das, wie sie beten. Mit anderen Worten, was ich sagen will: Hier sind Menschen, die haben gebetet. Sie haben gebetet im stillen Kämmerlein, vielleicht oder öffentlich. Sie haben gebetet, um Wunder zu vollbringen. Sie waren der Meinung, dass ihre Gebete zu Gott gegangen sind.
[29:23] Und was sagt Vers 23? "Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt." Was war denn mit diesen Gebeten? Die sind lieber Jesus angekommen. Da haben Menschen gebetet und haben gedacht, dass sie mit Gott sind und hatten Eifer und Nachdruck und die Leute sagen: "Was für gläubige Menschen!" Um ihre Gebete sind nie zu Jesus gekommen. Warum? Weil sie getäuscht waren. Also Jesus nie kennenlernen wollten.
[29:56] Denn jeder, der Jesus kennenlernen möchte, wird ihn kennenlernen. Es gibt viele Menschen, die wollen Jesus gar nicht richtig kennenlernen. Sie wollen nur recht haben. Sie wollen nur vor den anderen als Gläubiger scheinen. Ihre Gebete sind wie die Gebete der Pharisäer, die in der Welt als sehr heilig gehalten, aber Jesus gar nicht kannten.
[30:20] Es gibt viele, die beten nur deswegen, weil wir etwas haben wollen. Sie sind bestochen worden und sie spiegeln der Welt vor, dass Gott sie besticht durch ihre Gebete. Ihre Gebete werden bei Gott nie ankommen.
[30:31] Es gibt Menschen, die beten zu Gott nur, weil sie Angst haben, weil sie Gott gar nicht kennen und denken, dass sie irgendwie dadurch vielleicht sich den Weg in den Himmel erkaufen können.
[30:41] Und all das hat mit dem Hals des Tieres zu tun. Denn wenn das Gebet ohne äußere Sache ist, mit der ich meine Meinung durchdrücken kann, mit Recht zeigen kann, wie heilig ich bin, damit alle das tun, was ich tun will, dann offenbart sich letztendlich der Geist Satans in einem christlichen Gewand.
[31:03] Aber wisst ihr, all das muss gar nicht passieren. Niemand muss darauf reinfallen. Denn was ist das Gebet? Das Gebet ist ein Gespräch zwischen mir und Jesus. Und jeder, der von Herzen mit Jesus redet, er kann das tun. Und jeder, der von Herzen Jesus findet, sucht, der wird ihn finden.
[31:22] Oder kein Mensch, der von Herzen mit Jesus reden möchte, wird zurückgewiesen werden. Jesus sagt: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen." Das heißt, diese Menschen haben zwar behauptet, dass sie beten, sie haben so getan, dass sie beten, sie haben anderen damit zeigen wollen, wie heilig sie sind, aber sie haben gar nicht wirklich gebetet.
[31:40] Sie haben sich nie wirklich, wie jetzt, interessiert, was sich daran gezeigt hat, dass als sie Gottes Wort gehört haben, als die drei Veränderungsbotschaft durch die ging, sie es nicht hören wollten, sondern recht haben wollten, dass ihre Kirche recht hat, weil sie zum Teil die Religion für ihre politischen Zwecke missbraucht haben.
[31:58] Und deswegen sollten wir alle Politik aus der Kirche lassen, alle Politik aus dem Glauben lassen. Der König hat mit dem Gebet nichts zu tun, ganz egal, was wir uns politisch sonst denken. Niemand von uns muss es erleben, was hier steht.
[32:12] Ähnlich in Hohelied. Damit enden wir für heute. Hohelied, Kapitel 8, Vers 6. Dort steht: "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm. Denn die Liebe ist stark wie der Tod."
[32:35] Und iPhone bezwingt ich wie das Totenreich. Die Freunde von David von Tage hatten solch eine Liebe zu Gott selbst, dass der brennofen konnte sie nicht davon abhalten, Gott zu lieben. Daniel hat eine solche Liebe zu Gott selbst, dass die Löwen in der Löwengrube konnten ihn nicht davon abhalten, Gott zu lieben. Oder im Gebet auszudrücken.
[33:00] Ihre Glut des Feuers, eine Flamme des Herrn. Wir brauchen das Siegel Gottes und das Liebe Gottes ist Gott selbst. Ich setze mich wie ein Siegel auf dein Herz. Eine Erkenntnis Gottes, mit ihm leben, ihn mögen, ihn verehren, ihm helfen wollen in seiner Mission wird dazu führen, dass was immer er sagt, wir gerne tun.
[33:23] Deswegen ist es Siegel Gottes auch das Wirken des Heiligen Geistes. Das Wirken des Heiligen Geistes führt zum Schreiben des Gesetzes in unser Herz, und das wird dazu führen, dass wir auch das tun, was Gott und seinem vierten Gebot. Und deswegen ist das Sabbatgebot als äußeres Zeichen in diesem großen Konflikt, das Siegel Gottes, das äußere Siegel Gottes, das zeigt, dass Menschen wirklich Jesus gefunden haben, nicht nur laut gebetet haben, sondern ihre Gebete zu Gott gekommen sind.
[33:51] Dann wisst ihr, und damit schließen wir. Ist nicht ein Gebet ein echtes Gebet, ein Gespräch? Und wenn wir nur beten, aber nicht hören, was er sagt, kann das kein echtes Gespräch sein.
[34:06] Diejenigen, die wirklich beten, erkennt man daran, dass sie das tun, was Gott sagt. Denn sie reden zu Gott und sie hören auf das, was Gott sagt. Und das wird am Ende in Offenbarung 13 und 14 den Unterschied machen.
[34:17] Die gibt es Leute, die haben gebetet. Und da gibt es Leute, die haben gebetet, ungehört. Sie haben Jesus gekannt. Und deswegen hat Jesus, der seinen Vater gekannt hat, das abgelehnt, was er gesagt hat und gesagt: "So steht geschrieben."
[34:31] Matthäus 4. Es steht geschrieben, da spricht Jesus ihm: "Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben." Er hat zu Gott gebetet, aber er hat auch gehört, was Gott gesagt hat. Wer der Bibel folgt, wird in seinem Gebet nicht irregehen.
[34:49] Und deswegen brauchen wir das Gebet, für die die Bibel, für das Gebet. Denn es steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen."
[34:59] Wer von uns möchte heute sagen: Ich möchte Gott dienen, nicht weil ich dadurch etwas bekomme, oder weil ich Angst vor dem habe, sondern weil er so gut zu mir ist. Ich möchte von Herzen sagen: Gott ist es, hat zu mir, als ich es niemals verdient hätte. Und ich möchte ihm dienen aus freien Stücken.
[35:13] Ist euer Wunsch auch? Mal gelobt. Wir werden uns jetzt wieder Zeit nehmen für das Gebet. Morgen sehen wir uns das letzte Mal hier um 19:30. Seid dann wieder herzlich eingeladen einzuschalten, hier auf Joelmedia oder auf YouTube, wenn wir dann den Abschluss dieser zehn Tage Gebet haben. Wir wünschen euch jetzt viel Freude bei euren Kreisen in der Familie, über Suchen, wo auch immer. Und sehen uns hoffentlich morgen Abend wieder. Gottes Segen euch allen.
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