In dieser Predigt wird der Vers Offenbarung 12,13 Vers für Vers analysiert und die Bedeutung von Verfolgung im christlichen Leben beleuchtet. Christopher Kramp erklärt die biblische Perspektive auf Verfolgung, die Gründe dafür und wie Christen damit umgehen sollen. Er betont, dass Verfolgung kein Zeichen des Versagens ist, sondern eine Bestätigung der Nachfolge Jesu, und dass Gott seinen treuen Nachfolgern einen reichen Lohn im Himmel zusichert.
11.06.2013 – Offenbarung 12,13 Teil 1
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr immer noch da seid, eingeschaltet habt. Schön, dass ihr immer noch da seid und dass wir gemeinsam heute einen ganz spannenden Vers gemeinsam betrachten können. Offenbarung 12 Vers 13 werden wir uns anschauen. Und ich glaube, er hat es in sich, können wir einiges lernen davon. Und weil wir das tun wollen und dazu die Kraft des Heiligen Geistes benötigen, wollen wir gemeinsam niederknien zu einem Anfangsgebet.
[0:30] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt zu dir kommen können. Wir möchten dich bitten, dass du durch dein Wort zu uns sprichst. Dass wir Mut und Trost und Kraft und Hoffnung bekommen und dass die Offenbarung wirklich zu einer Offenbarung Jesu Christi für uns wird. Dass wir dich erkennen, wie du bist und was du uns zu sagen hast und wie wir durch den Alltag hindurch kommen können mit deinem Buch und mit deinem Wort. Und wir bitten dich, dass dein Heiliger Geist unser Lehrer sein wird und uns zeigen wird, was wir heute verstehen müssen. Amen.
[1:07] Offenbarung 12 Vers 13, wie angekündigt, ist ein Vers, der, ich glaube, von der einfachen Interpretation her keine großen Probleme macht. Wir haben ja über die Symbole von Offenbarung 12 schon lang und breit gesprochen, das können wir wahrscheinlich schon rückwärts. Es gibt auch keine neuen Symbole und auch die Aussage, die gemacht wird, ist relativ einfach. Deswegen können wir uns diese Woche diesmal sehr darauf konzentrieren, auf die persönlichen Anwendungen davon und auf die geschichtliche Erfüllung.
[1:38] In Offenbarung 12 Vers 13 heißt es: "Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte." Alle drei Symbole kennen wir zur Genüge. Wir wiederholen sie ganz kurz: Der Drache steht für Satan, genau. Die Frau steht für die Gemeinde und der Knabe steht für Jesus.
[2:04] Und dieser Vers 13 steht hier im Kontext von den folgenden Versen. Wir haben ja vorher gesehen, wie das Kreuz das Gericht über den Satan dargestellt hat. Könnt ihr euch erinnern? Dass mit dem Kreuz der Satan hinausgeworfen wurde zum zweiten Mal, zum endgültigen Male, während er in Offenbarung 12 Vers 7 und 8, da dieser erste Kampf war im Himmel, wo der Satan als Engel hinausgeworfen worden ist, hat er jetzt nach dem Kreuz keinerlei Zutrittsrecht mehr zum Himmel. Und aufgrund dessen sagt die Bibel, dass natürlich der ganze Himmel jetzt sicher ist, das ganze Universum, freut euch, der Himmel, aber wir, der Erde, wir, die auf der Erde wohnen, Vers 12. Und jetzt wird so ein bisschen die Begründung gegeben, Vers 13, die war ja in Vers 12 angesprochen, aber Vers 13 macht das sehr deutlich.
[2:48] "Als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau." In Vers 12 hatten wir gesehen, der Satan hat was für ein Problem. Was hatten wir in Vers 12 gesehen? Was war das Problem des Satans? Wenig Zeit. Und weil er wenig Zeit hat, was entsteht daraus bei ihm? Wut. Er hat großen Zorn. Dieser große Zorn entlädt sich jetzt in Verfolgung. Also der Satan verfolgt die Gemeinde.
[3:15] Jetzt lasst uns mal ganz kurz ein bisschen über dieses Wort Verfolgung nachdenken. Das ist so ein bisschen das Schlüsselwort in diesem Vers. Das griechische Wort, ich hoffe, ich spreche es richtig aus, ist Dioko. Dioko. Und das ist verwandt mit einem anderen Wort. Weißt du, welches? Dioko. Dieses Wort für Verfolgen. Dioko. Es ist wohl verwandt mit der einfachen Form Dio. Und Dio heißt wohl so viel wie fliehen. Weglaufen. Und Dioko ist sozusagen die kausative Form, also jemanden dazu zu bringen, dass er läuft, dass er flieht. Verfolgen. Und zwar zunächst einmal im ganz, ganz einfachen Sinn. Ich bin jemand hinterher, so dass er fliehen muss, dass er laufen muss. Das ist die Idee. Jemanden zum Fliehen bringen. Zum Weglaufen bringen.
[4:33] Und die Bibel hat eine ganze Menge zu sagen über Verfolgung. Wir wollen einige der Kernaussagen zusammentragen, dass wir mal sehen, was ist so die biblische Lehre über Verfolgung. Fangen wir mal mit einem einfachen Text an in 2. Timotheus 3 Vers 12. Damit wir überhaupt sehen, ob das überhaupt auf uns zutrifft. Oder ob das nur reines theoretisches Wissen wäre. 2. Timotheus 3 und dort Vers 12.
[5:05] Wer hat das? 2. Timotheus. Leben wollen in Christus Jesus, wenn Verfolgung erleiden. Genau. Da steht ein wichtiges Wort. Was ist das wichtigste Wort daran? "Und alle, ohne Ausnahme, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden."
[5:29] Eine Grundannahme in der Bibel ist tatsächlich die, dass wenn ich mit Jesus lebe, werde ich nicht ein Leben völlig ohne Verfolgung haben. Das gibt es nicht. Kein Mensch kann ein authentischer, ein echter Christ sein und erwarten, dass von dem Zeitpunkt seiner Taufe bis zu seinem Tod oder der Wiederkunft er keine Verfolgung haben wird. Alle, die gottesfürchtig leben wollen, und ihr wisst, Gottesfurcht ist das Fundament des ewigen Evangeliums. Es beginnt mit den Worten: "Fürchtet Gott." Ist etwas, was jedem Menschen passieren wird. Wollen wir gottesfürchtig leben, ja oder nein? Werden wir Verfolgung erleiden? Definitiv. Also das ist etwas, das kann man sich gleich von Anfang an einprägen. Da gibt es keinen Weg drumherum. Auf diesen Eisberg müssen wir zu. Es gibt manche Dinge, die können wir vermeiden in unserem Leben, aber diese Sache können wir nicht vermeiden, wenn wir mit Christus leben. Ein Leben als Christ ohne Verfolgung ist unmöglich.
[6:21] Und deswegen hat Jesus dieses Thema sogar in der Bergpredigt aufgegriffen, als er über die grundsätzlichen Dinge des Evangeliums spricht, über die Grundsätze seines Königreiches. Schaut mal mit mir in Matthäus 5 und dort Vers 10. Also, wir wissen schon, wir werden alle verfolgt werden, wenn wir wirklich mit Jesus leben wollen.
[6:44] Jetzt schauen wir uns Matthäus 5 Vers 10 bis 12 an. Ihr wisst, Matthäus 5, was gibt es da am Anfang? Die Seligpreisung. Glückselig sind die geistlich Armen, die Trauernden, die Sanftmütigen, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten. Weiß jemand noch, was das Wort glückselig wörtlich übersetzt bedeutet? Glücklich, genau. Makarios, glücklich. Also, sei glücklich, wenn du nach der Gerechtigkeit strebst. Du bist glücklich, wenn du friedfertig bist.
[7:15] Und schauen wir in Matthäus 5 und dort Vers 10: "Glückselig sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden." In anderen Worten, wenn wir wegen des Evangeliums verfolgt werden, was sollen wir sein? Glücklich. Nicht traurig, glücklich. Aber hier ist ein wichtiger Hinweis. Hier steht: "Glückselig sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel." Das schließt sich übrigens der Kreis zur ersten Seligpreisung. Da ging es auch schon um das Reich der Himmel.
[8:08] Vers 5, Vers 10. Der Gedanke ist sehr einfach. Wenn wir verfolgt werden, soll uns das nicht Betrübnis bereiten, sondern glücklich machen. Und dann steht es noch explizit in Vers 11: "Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden, um meinetwillen."
[8:26] Jetzt habt ihr schon mal erlebt, dass jemand etwas hinter eurem Rücken über euch gesagt hat, wo ihr wisst, das stimmt überhaupt gar nicht? Oder euch öffentlich lächerlich gemacht hat? Wie fühlt man sich da? Da kann einem so richtig manchmal die Wut hochkommen. Aber Jesus sagt, das ist ja interessant, er sagt, nicht lass deinen natürlichen Gefühlen freien Lauf, sondern freu dich. Das ist nicht etwas, was natürlicherweise kommt, aber dass man das Evangelium schenken möchte. Denn wenn wir mit Christus leben, wissen wir, nicht wir werden verfolgt, sondern Christus in uns wird verfolgt.
[9:08] Deswegen sagt Vers 12: "Freut euch und was ist das nächste Wort? Jubelt." Also, wann jubelt man normalerweise? Bei freudigen Ereignissen. Nennen wir mal ein Beispiel, wann gejubelt wird. So in der normalen, alltäglichen Welt. Wann wird da gejubelt? Wenn ein Kind geboren wird. Ich war da ein Jubelmann. Als ich geboren worden bin, mein Vater war 19 Jahre alt, so wird berichtet, ist er in der kleinen Stadt Nabucco über alle Bänke gesprungen. Vor lauter Glück, hat gejubelt. Das ist ein Beispiel. Kennt ihr noch ein Beispiel, wo gejubelt wird? Genau, wenn man seinen Führerschein erhalten hat. Manch einer jubelt da mehr als der andere, aber das ist durchaus ein Grund zum Jubeln, wenn man so ein Ziel sich gesetzt hat, lange darauf hingearbeitet hat und die Prüfung bestanden hat. Genauso auch, wenn man einen Schulabschluss gemacht hat. Manche Leute jubeln sogar, wenn da jemand einen Ball ins Tor geschossen hat. Da können manche Leute völlig ausflippen vor Freude.
[10:10] Und dieses Gefühl von Freude, das ist das, was Jesus hier mit der Verfolgung assoziiert. Ich meine, wir können uns ja noch vorstellen, wir sagen, okay, wenn wir verfolgt werden, dann lächeln wir darüber, weil wir intellektuell wissen, dass es gut ist. Warum das so ist. Wir können es erklären. Wir müssen nicht in Tränen ausbrechen, wir müssen nicht wütend sein, wir können sozusagen das ertragen. Aber das steht nicht da. Da steht: Jubelt. Und ich glaube, das ist auch so ein bisschen wie eine Therapie. Denn wenn ich etwas überjubel, dann kann ich nicht gleichzeitig böse darüber sein.
[10:51] Und das ist ein Befehl. Das ist nicht einfach nur eine Option. "Freut euch und jubelt." Das ist Imperativ. Tut es. Warum? Denn euer Lohn ist groß im Himmel. Und das ist sehr wichtig. Wir sollen nicht darüber jubeln, dass uns jemand wehtut. Das ist für mich absurd. Obwohl das manchmal so ausgelegt wird. Das wäre fanatisch, wenn man sagt, es gibt Leute, die wollen unbedingt verfolgt werden. So nach dem Motto: Bitte verfolgt mich. Das ist Quatsch. Warum sollen wir jubeln? Die Bibel sagt ganz deutlich, warum wir jubeln sollen.
[11:20] Schau dir den Text an. Was sagt der Text? Warum? "Der Lohn ist groß im Himmel." Und genau das ist auch die richtige Motivation. Man jubelt dann, wenn man etwas bekommt. Man hat, wie ihr gesagt habt, ein Kind bekommen. Das ist ein großer Lohn. Man freut sich. Man hat eine Führerscheinprüfung bestanden. Man hat darauf hingearbeitet. Jetzt ist der Lohn da. Man hat gelernt, man hat geübt. Jetzt ist der Lohn da. Hier sagt: Ihr habt ein Leben lang auf der Erde gearbeitet für mich. Ihr habt viel ertragen, aber dann kommt der Lohn. Und er sagt: Euer Lohn ist groß, wenn ihr verfolgt werdet. Und wenn ihr verfolgt werdet, dann seid ihr wirklich in mir. Und deswegen ist der Lohn groß. Es ist nicht so, dass nur weil wir verfolgt werden, ist unser Lohn größer, sondern wenn wir verfolgt werden, ist das ein Beweis dafür, dass wir mit Jesus sind. Weil jeder, der gottesfürchtig leben will, wird verfolgt werden.
[12:09] Und deswegen sagt der Versöhner: "Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel, denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind." Alle Propheten, die verfolgt wurden, werden wir uns gleich noch ausführlicher anschauen.
[12:21] Schauen wir mal gemeinsam in Lukas 15 und dort Vers 20. Nein, das stimmt überhaupt gar nicht. Johannes 15 und dort Vers 20. Johannes 15 und dort Vers 20. Und da wird noch mal deutlich, dass wir dieser Sache nicht entfliehen können. Und warum das so ist? Johannes 15 und Vers 20.
[12:49] "Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr."
[13:00] Jetzt Achtung. "Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen. Haben sie auf mein Wort argwöhnisch Acht gehabt, so werden sie auch auf das eure argwöhnisch Acht haben."
[13:12] Mit anderen Worten, uns geschieht in dieser Sache genau das, was Jesus geschehen ist.
[13:21] Jetzt, wie ist Jesus verfolgt worden? Man wollte ihn umbringen. Das ist so eine krasse Form von Verfolgung. Man hat ihn an die Klippe gestellt und wollte ihn runterschmeißen. Noch ein Beispiel. Man hat ihm gesagt: "Du treibst die Dämonen aus mit dem Beelzebub selbst. Du bist okkult." Was haben wir noch? Man hat Lügen erzählt. Gerade dann bei der Verurteilung kamen falsche Zeugen und haben gesagt: "Wir haben gehört, er hat das und das und das gesagt." Was noch? Umbringen. Er hat seine Kleider gewürfelt. Man hat ihn sozusagen erniedrigt und gedemütigt, gespottet. Er gehört alles hinzu: die Dornenkrone, angespuckt. Dann lächerlich gesagt: "Komm doch runter, wenn du Gottes Sohn bist. Steig vom Kreuz herab." Er hat gesagt, er kann Sünden vergeben, wollten sie ihn steinigen. Sie wollten ihn steinigen, ja.
[14:37] Man hat ihn verraten. Sein eigener Freund. Das ist eine besondere Form der Verfolgung. Es war vielleicht schmerzhafter als der Schlag eines unbekehrten Priesterschülers, als der Judas ihn verraten hat. Das ist manchmal auch so. Wir können mit äußerer Verfolgung, die ziemlich heftig ist, besser umgehen, als wenn jemand von uns, zu dem wir eigentlich Vertrauen haben, uns in die Parade fährt.
[15:04] Wo hat er geholfen, Leute? Meistens waren sie auf ihm. Sie wollten ihn dann noch mehr umbringen. Genau. Du hältst nicht das, was sie verzeihen. Wo hat er mehr getan? So viel mehr haben sie auf ihm. Und da haben sie ja mehr Gefahr gesehen, als die anderen jubeln. Und da haben sie dann noch mehr und noch mehr. Und das ist auch bei uns so. Wieviel mehr wir wollen, dass die Bibel und das Evangelisieren und das alles, so viel kriegt man mehr. Und das ist das Zeichen. Jesus und wir werden das genauso, die Bibel und den Gott Martinus, so viel bekommen. Das ist diese Idee.
[16:00] Es ist bei uns nicht anders als bei Jesus. Der Knecht, und das ist ein wichtiges Prinzip, da habe ich früher auch viel drüber nachgedacht, der Knecht ist nicht über seinem Herrn. Wir können als Christen keine andere Behandlung erwarten, als die Jesus bekommen hat. Wir wissen, Jesus hat viel gesegnet. Das ist ein großes Ding gewesen. Das ist von vielen Menschen sehr freudig angenommen worden. Das hat Menschen auch gehasst worden, bis aufs Blut. Und manchmal denken wir, naja, vielleicht können wir das irgendwie verbinden, die Frömmigkeit Jesu mit doch ein bisschen weltlichem Glanz und ein bisschen Anerkennung von der Welt. Das ist unmöglich. Der Knecht ist nicht über seinem Herrn. Wir können sozusagen, was Anerkennung der Welt betrifft, nur das Level erreichen, was Jesus erreicht hat. Und nicht drüber hinaus. Der Knecht ist nicht über seinem Herrn.
[16:43] Da wollen wir gleich jetzt hinzugehen. Schau mal, in Apostelgeschichte 7, da spricht der Stephanus. Apostelgeschichte 7 und dort Vers 52. Da spricht er, erfüllt vom Heiligen Geist, mit Vollmacht. Apostelgeschichte 7, Vers 52.
[17:03] Da heißt es, da fragt er sie direkt in der rhetorischen Frage: "Welchen Propheten haben eure Väter nicht verfolgt?" Verfolgung kam für die meisten Propheten des Alten Testaments nicht von außen. Was ist passiert, als Jona zu den Assyrern gegangen ist, der grausamsten Nation der ganzen Welt, die es fertiggebracht haben, schwangere Frauen aufzuschlitzen und wirklich grausame Dinge gemacht haben? Als dieser eine Jona ohne Bodyguard und ohne Personenschutz da mitten auf den Marktplatz stellt und anfängt zu predigen: "Die werden alle verloren gehen." Was ist passiert? Was haben sie ihm getan? Was haben sie ihm angetan, die Assyrer, dem Jona? Was ist mit ihm passiert? Wie viel Böses haben sie ihm angetan? Gar nichts, genau, gar nichts. Jona bekommt von den Assyrern keinerlei Verfolgung. Aber dieselben Propheten, wenn sie im Volk Gottes gepredigt haben, was haben die mit ihm gemacht? Er wird wieder gesteinigt, auseinandergesägt. Die Tradition sagt und bestätigt, dass Jesaja in vier Teile gesägt wurde von Manasse. Denkt mal drüber nach, dass die Assyrer dem Propheten nichts getan haben. Die haben sich bekehrt. Und da ist kein Prophet, kaum einer in der Bibel, der einen natürlichen Tod gestorben ist.
[18:39] Und das ist etwas, was wir gerade angeschaut haben mit dem Judas. Verfolgung mag ertragbar sein, wenn sie von außen kommt. Wenn irgendwelche Weltmenschen, irgendwelche Atheisten mich verfolgen, dann kann ich sagen, genauso muss es ja kommen. Es ist ja der Kampf zwischen Licht und Finsternis. Wenn aber die Verfolgung in meiner Gemeinde geschieht, in meiner Familie geschieht, unter meinen Freunden geschieht, das ist schmerzhaft. Und das ist das, was den meisten Propheten passiert ist. Man hätte erwarten können, dass wenn Jona zersägt worden wäre, das hätte man erwarten können. Aber dass Jesaja von seinem eigenen König zersägt wird, das nicht.
[19:12] Und da ist eine Lektion für uns drin. Und was einfach ist zu sagen: Ganz genau, so ist es bei uns auch. Wir werden auch verfolgt. Aber denkt mal drüber nach, könnte es sein, dass manchmal auch ich jemand anderen verfolge? Denn die israelitischen Könige haben ja auch gedacht, sie dienen Gott. Viele von denen. Die Pharisäer haben gedacht, sie dienen Gott, oder? Sie haben gedacht, sie müssen Gottes Ehre verteidigen. Sich einfach sozusagen in dieses Spiel hineindenken in der Opferrolle, das ist ganz einfach. Da findet man tausend Beispiele. Aber kann es sein, dass wir auch selbst jemand anderen verfolgen, indem wir schlecht über ihn reden, indem wir lügnerische Worte reden, indem wir ihn schmähen, indem wir ihn erniedrigen, demütigen? Muss ja nicht mal mit Gewalt sein, aber kann ja auch mit Worten der Gewalt sein.
[20:03] Einfach mal zum Nachdenken, dass offensichtlich Verfolgung nicht nur von außen, sondern auch innerlich sozusagen im Volk Gottes stattfindet. Schauen wir mal noch einen Text an. In Galater 4, das ist ein ganz wichtiger Vers, der uns etwas zeigt, warum es Verfolgung gibt. Schaut mal mit mir Galater 4, Vers 29. Galater 4 und dort Vers 29.
[20:39] Ich weiß nicht, wisst ihr, worum es in Galater 4 geht? In den Versen vorher? Worum geht es dann in den Versen vorher in Galater 4? Da geht es um Abram und seine zwei Söhne. Wie hießen die beiden Söhne von Abram? Also die ersten beiden, muss ich sagen. Isaak und Ismael. Wer war der erste? Ismael. Ismael war der Sohn von? Magd. Magd, wie hieß die Magd? Hagar. Hagar, genau. Und Isaak war der Sohn von? Von Sarah.
[21:16] Und Paulus macht etwas ganz Unglaubliches. Etwas, was, wenn das nicht in der Bibel stehen würde, jeder sagen würde: Das kannst du aus dem Text nicht rausnehmen, aber er sagt, das ist da drin. Nämlich, dass diese beiden, Isaak und Ismael, sind zwei Bündnisse, sind zwei Gleichnisse für die Beziehung zu Gott. Isaak, oder Ismael vielmehr, steht, also die Hagar steht für die Knechtschaft. Also die Verbindung von Knechtschaft und Abram. Also Abram ein Symbol für den Glauben. Ich glaube, wenn Glauben und Knechtschaft sich verbinden, das ist der alte Bund. Irgendwie, wir glauben, dass es Gott gibt, aber trotzdem sind wir irgendwie noch in der Knechtschaft. Und das ist so fleischlich. Also das ist sozusagen das Bild für jemanden, der zwar an Gott glaubt, aber fleischlich denkt. Und dann mit eigener Kraft lebt. Ich war aus eigenen Methoden. Ich war aus eigener Weisheit. So wie Abram versucht hat, mit eigener Weisheit diese Verheißung zu erfüllen.
[22:06] Und dann, Isaak ist ein Symbol für den echten Glauben. Der nämlich allein auf die Verheißung Gottes basiert. Wenn man dann irgendwann merkt, ich kann es nicht mehr. So wie Abram gemerkt hat, mit meinen 100 Jahren, das ist unmöglich.
[22:23] Und jetzt schaut mal zwischen diesen beiden Söhnen, was dort geschieht. Es heißt in Vers 29, Galater 4, Vers 29: "Doch gleich wie damals der gemäß dem Fleisch Geborene den gemäß dem Geist Geborenen verfolgte, so auch jetzt." Wer war der nach dem Fleisch Geborene? Ismael. Das war einfach nur menschliche Weisheit. Da war nicht mehr als, ja, Abram hat eine Frau, die fruchtbar ist und dann kommt Ismael raus. Der nach dem Geist Geborene war Isaak, denn dort war es allein Gottes Wirken. Das heißt, Gott suchte Sarah heim. Es war ein Wunder Gottes, dass sie schwanger werden konnte. Das heißt, das eine steht für das Fleisch, das andere für den Geist.
[23:11] Und das Fleisch verfolgt den Geist, sozusagen. Menschen, die fleischlich sind, verfolgen die, die geistlich sind. Jetzt das Ding ist aber, der Punkt an der Sache ist der, dass es durchaus so sein kann, dass in der Gemeinde, im Volk Gottes, es Menschen gibt, die glauben, dass es Gott gibt, die aber fleischlich denken. Es gibt viele Beispiele, dass ich zwar weiß, dass es Gott gibt, aber dass ich nicht mit dem Heiligen Geist erfüllt bin und dem Heiligen Geist gemäß denke. Das ist so diese Situation, die sich Paulus im Römer 7 beschreibt. Wo es heißt: "Ich weiß, was ich richtig tun müsste, aber das tue ich nicht. Das, was ich nicht tun will, das tue ich. Wer wird mich erlösen von diesem Leid?"
[23:55] Und ich weiß nicht, ob es eurer Beobachtung schon mal gewesen ist, wenn jemand an der Sünde festhält und Sklave der Sünde ist, obwohl er weiß, dass es Gott gibt. Und dann jemand trifft, der durch sein Leben deutlich macht, das Problem könnte gelöst werden. Wie ist da die Reaktion meistens? So eine Anti-Haltung. So eine Anti-Haltung. Und zwar liegt es einfach an diesem offenen, unausgesprochenen Vorwurf. Wenn ich an der Sünde festhalte und man mir sagt, man kann die Sünde nicht überwinden, dann ist das okay. Aber wenn dann jemand da ist, der sagt und lebt: "Man kann die Sünde überwinden", dann stellt sich die Frage: Warum kann ich das nicht oder warum will ich das nicht?
[24:35] Und das ist sozusagen der Ursprung dieser Verfolgung. Egal, ob es sich um Heiden oder um andere Religionen oder um unbekehrte Christen handelt oder halbbekehrte Christen. So wie sozusagen deutlich wird, das was ich mir mal aufgebaut habe, diese ganzen Entschuldigungen sind plötzlich gar nicht mehr wirklich relevant. Dann entsteht dieser Eindruck: Ich muss das unterdrücken. Das ist das, was Kain gemacht hat. Kain und Abel. Beide wussten genau, was zu tun ist. Die kannten die Wahrheit. Der eine wollte sich Gott ganz übergeben, der andere wollte Gottesdienst mit eigener Meinung, mit eigenen Gedanken, mit "Ich bin der Chef, ich entscheide" verbinden. Aber als er gesehen hat, dass es einen gibt, der ganz treu ist, dann konnte er das nicht ertragen. Er fing an zu verfolgen.
[25:19] Und das ist das Wesen der Verfolgung zu allen Zeiten gewesen. Das ist auch der Grund, warum im Mittelalter die christliche Kirche andere Christen verfolgt hat. Weil es ist eine Kirche, die hat die Gebote Gottes übertreten und hat das Gesetz Gottes eingeklammert und verändert. Und dann gab es ein paar, die das aber nicht mitgemacht haben. Und deswegen wurden sie verfolgt. Genau aus diesem Grund. Das ist kein Abel-Effekt. Ismael und Isaak.
[25:44] Und übrigens, wisst ihr, wie der Ismael den Isaak verfolgt hat? Wisst ihr, was die Bibel sagt? Was war das für eine Art von Verfolgung? Gedemütigt. Gedemütigt, ja. Hat sich mit ihm lustig gemacht. Hat seinen Spaß mit ihm gemacht. Also Verfolgung ist nicht immer nur... Verfolgung kann auch bedeuten, durch satirisches, sarkastisches, boshaftes Reden jemanden zu demütigen, ihn schlecht zu machen. Das ist auch eine Form von Verfolgung. Und das ist hier, was die Bibel uns sagt.
[26:18] Da sehen wir sozusagen die... Welcher Vers? Galater 4, 29. Der Konflikt aus der Verfolgung ist der zwischen fleischlich und geistlich. Wir müssen die beiden Dinge widerstreben einander. Das sagt Galater 5 auch ganz deutlich.
[26:42] Jetzt schauen wir uns noch einen Text an. Und zwar in 1. Korinther 4, Vers 12.
[27:01] 1. Korinther 4 und dort Vers 12. Das ist ein sehr schöner Vers. "Und arbeiten mühsam mit unseren eigenen Händen. Wenn wir geschmäht werden, was machen wir? Segnen. Wenn wir Verfolgung leiden? Halten wir stand." Was heißt halten wir stand? Wir bleiben fest. Standhaft. Wir weichen nicht zurück. Manchmal ist eine Möglichkeit, die sich unserem Gehirn darbietet, vielleicht nicht Widerstand leisten, aber vielleicht einfach zurückziehen in eine Nische. Einfach sich unsichtbar machen. Nicht auffallen wollen. Damit man den anderen Wind aus den Segeln nimmt.
[27:53] Und das ist diese Idee. "Wenn ihr geschmäht werdet, segnet." Das ist das, was Jesus letztendlich sagt. Wenn du auf eine Backe geschlagen wirst, halt die andere hin. Das ist dieses Grundprinzip. Und das ist das, was Gott im großen Kampf macht. Er wurde angeklagt. Was hat er gemacht? Er hat sich selbst hingegeben. Er hat das Böse mit dem Guten bewirkt. Er hat nicht die Methoden Satans angewendet. Nicht nach dem Motto: Wenn du das machst, kann ich das auch machen. Wenn du lügst, kann ich auch mal lügen. So rechtfertigen wir uns nochmal. Der ist mir böse gekommen, jetzt kann ich auch mal schlecht über ihn reden. Der hat mich geschmäht, jetzt kann ich auch mal was Lächerliches über ihn sagen. Der hat mich geschlagen, jetzt hau ich zurück. So denken wir. Manchmal.
[28:37] Wenn wir Verfolgung leiden, halten wir Stand. Wir halten den Stand.
[28:41] Jetzt schauen wir noch einen Vers. Und zwar in 2. Korinther 4, Vers 9. 2. Korinther 4 und dort Vers 9.
[28:57] Das ist auch ganz wunderbar. Wir lesen mal Vers 8. 2. Korinther 4, Vers 8 und 9. "Wir werden überall bedrängt, aber nicht erdrückt." Ich kann es mir vorstellen. Man wird von allen Seiten bedrängt. Es ist eng, aber man wird nicht zerquetscht. "Wir kommen in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung." Wir müssen nicht verzweifelt sein. "Es heißt, wir werden verfolgt, aber nicht verlassen." "Wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um." Wir werden zwar hinfallen, wir werden bedrängt werden. Wir werden verlegen gemacht werden. Wir werden verfolgt werden, aber wir werden nicht verlassen werden. Wir werden nicht umkommen. Wir werden nicht zerquetscht werden. Ja, es mag manchmal schwierig sein. Aber es geht weiter. Das ist eine tolle Verheißung. Die hat Paulus erlebt.
[29:45] Ist der Paulus verfolgt worden? Er war selbst ein Verfolger. Schlimmer als alle anderen. Und dann ist er verfolgt worden. Was hat er erlebt? Was hat er noch erlebt? Kleider wurden weggenommen. Schiffbruch. Nicht wahr? Gefängnis. Geschlagen. Und zwar gefangen gehalten von einem Monstrum namens Nero. Gestein. Gestein, habe ich gesagt. Wie viele Propheten sind eines natürlichen Todes gestorben? So gut wie keiner. Wie viele Apostel sind eines natürlichen Todes gestorben? Johannes. Ist auf jeden Fall sehr alt geworden. Ich weiß es gar nicht. Ich glaube, er ist kein natürlichen Tod gestorben. Aber ich glaube, er ist gekreuzigt worden am Ende auch. Aber seinen ersten Todes... Ihr kennt ja die Geschichte, nicht wahr? Ich weiß nicht, ob das Ellenweih bestätigt. Aber die... Ist die Ellenweih bestätigt? Weil es die Geschichte geht in den frühchristlichen Quellen, dass er in ein... in so ein großes Gefäß mit kochendem Öl geworfen worden ist. Und dann wieder... aber nicht verbrannt ist. Also als der... Johannes, genau.
[30:59] Wisst ihr, wie... wie Petrus gestorben ist? Umgekehrt. Paulus ist durch Schwert umgekommen. Weil er Römer war. Er konnte nicht gekreuzigt werden zu seiner Zeit. Weil Kreuzigung war nur für Ausländer, nicht für Römer. Ihr wisst... Habt ihr das mal gelesen bei Ellenweih in Wirken der Apostel? Diese Gerichtsverhandlung zwischen Nero und Paulus? Das müsst ihr mal lesen. Wow! Das ist eines der Stellen, wo man wirklich... Das steht nicht in der Bibel so explizit drin, diese Gerichtsverhandlung. Wo sie genau beschreibt, Paulus und Nero. Wie sie sich angesichts zu Angesicht gestanden und wie sie gesprochen haben. Und wie sie beschreibt, wie es sogar Nero kurz geschüttelt hat, das Evangelium. Diese beiden Männer waren die unterschiedlichsten Männer, die man haben konnte. Das waren zwei Erziehungssysteme. Wir sprechen ja viel über Erziehung dieses Jahr. Nero ist Produkt römischer Erziehung und Paulus ist Produkt göttlicher Erziehung. Es ist ganz interessant, wie sie aufeinandertreffen. Müsst ihr mal lesen.
[32:05] Nein. Das ist eine alte Tradition. Ich weiß jetzt wirklich nicht aus dem Kopf, ob Ellenweih das irgendwo auch sagt. Aber da müssen wir mal nachlesen. Er macht ganz deutlich, dass er auf jeden Fall bedrängt wurde. Er hat mitgelitten.
[32:33] Wie war das mit den Waldensern? Mit den frühen Christen? Es gibt einen Reformator, der ganz alt geworden ist und eines natürlichen Todes gestorben ist. Wisst ihr, wer das war? Das war der Wycliffe. Der ist an einem Schlag gestorben. Aber die meisten anderen, Jan Hus und viele andere, sind umgekommen.
[32:57] Wir werden das nächste Mal über die Geschichte der Christenverfolgung im Römischen Reich sprechen. Da gibt es ganz interessante Sachen, die wir noch anschauen wollen. Für heute wollen wir noch ein Vers wenden lassen. Schaut mal in Römer 8, Vers 30. Das nächste Mal machen wir weiter mit diesem Gedanken der Verfolgung.
[33:13] In Römer 8, Vers 30. Dort lesen wir. Römer 8, Vers 35.
[33:35] "Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal? Oder Angst? Oder Verfolgung? Oder Hunger? Oder Blöße? Oder Gefahr?" Das kann man mit heftige Formen nehmen. Wie in Vers 36: "Wie geschrieben steht: 'Um deinetwillen werden wir getötet, den ganzen Tag wie Schlachtschafe sind wir geachtet.' Aber in all dem überwinden wir."
[34:01] Was heißt das Wort überwinden nochmal? Siegen. Da seht ihr den Zusammenhang zwischen Verfolgung und Siegen. Wir überwinden weit. Durch den, der uns geliebt hat. Christus ist verfolgt worden, Christus hat gesiegt. Wir werden verfolgt, durch Christus können wir die Verfolgung ertragen und durch Christus können wir siegen. Wir können Sieger sein.
[34:23] Nächstes Mal werden wir mehr darüber sprechen, aber wir dürfen wissen, Verfolgung trennt uns nicht von der Liebe Gottes. Hunger, Verfolgung, all das trennt uns. Es gibt nur eine Sache, die uns von der Liebe Gottes trennt: Sünde. Es gibt nur eine Sache, die uns von der Liebe Gottes trennt. Alles andere trennt uns nicht. Wir sollten die Verfolgung nicht so sehr fürchten wie die Sünde. Manchmal hat man das falsche Bild. Wir haben Angst vor der Verfolgung, aber vor der Sünde haben wir Angst. Verfolgung sollte für uns nicht. Sünde. So sollten wir darüber denken.
[34:55] In diesem Sinne, lass uns dankbar sein, dass Gott uns hindurch trägt, dass wir vielleicht verfolgt werden, aber nicht verlassen werden. Wollen wir gemeinsam beten?
[35:15] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir diese ermutigenden Worte lesen durften und hören durften, dass wir sehen konnten, dass wir zwar alle verfolgt werden, wenn wir dir gemäß leben wollen, aber dass wir immerhin durchgetragen werden. Du hast nicht verheißen, dass es ein einfaches Leben wird als Christ, aber du hast verheißen, dass es ein siegreiches Leben ist, dass es ein erfülltes, erfolgreiches und glückliches Leben sein wird. Dafür danken wir dir. Und wir bitten dich, dass du uns jeden Tag die Kraft schenkst, weit zu überwinden, Sieger zu sein und all das, was von innen und außen kommen mag, was uns bedrängt, was uns in Verlegenheit bringt, was uns niederwirft, dass du es uns nur so weit zulässt, wie wir es ertragen können, nach deiner Verheißung. Und wir danken dir dafür, dass du dich immer um uns sorgst, dass du uns niemals verlässt. Amen.
[36:09] So, damit verabschieden wir uns heute Abend und möchten euch einladen nächste Woche, Dienstag wieder um 19:30 Uhr, unser Adventsgeschichts-Seminar, die Zeit des Endes. Dann werden wir vor allem über die großartige englisch-britische Adventbewegung sprechen, die gar nicht mehr so bekannt sind heutzutage. Und dann weitermachen mit der Offenbarung 12-13, dem Offenbarungsseminar, und dort über die Verfolgung weiterreden, vor allem auch über die geschichtlichen Ereignisse, was ist passiert in den ersten Jahrhunderten im Römischen Reich. Und ich denke, davon können wir einiges lernen. Und bis dann wünsche ich euch Gottes Segen und viel Freude im Studium, kommt gut nach Hause und bis zum nächsten Mal. Amen.
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