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In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Bedeutung der Bibel und wie sie uns im Leben leitet. Zuerst wird das Chanukka-Fest beleuchtet und seine biblische Relevanz erklärt. Anschließend wird die Frage nach dem Beginn des Lebens aus biblischer Perspektive erörtert, wobei die Bibel betont, dass Gott jedes Leben von Anfang an kennt und wertschätzt. Abschließend wird die prophetische Bedeutung der zwei Zeugen in der Offenbarung behandelt, ihre Rolle als Bewahrer der Wahrheit und die Konsequenzen, wenn man versucht, die Bibel zu schädigen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar mit leichter Verspätung. Fast pünktlich wollen wir euch wieder begrüßen auf www.joelmedia.de. Wir begrüßen alle, die auch heute hierher gekommen sind, alle regelmäßigen Besucher und alle, die längere Zeit nicht mehr unter uns gewesen sind, aus fernen Ländern wieder zurückgereist sind. Wir freuen uns, dass ihr alle da seid und dass wir gemeinsam Gottes Wort studieren können. Zwei interessante Fragen, die wir gleich behandeln werden, und dann haben wir natürlich einen spannenden Vers aus der Offenbarung vor uns. Aber zunächst mal wollen wir wie jedes Mal gemeinsam niederknien für ein Anfangsgebet und ich lade euch auch vor dem Livestream dazu herzlich ein.

[0:49] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt zu dir kommen dürfen, dass wir dein Wort studieren dürfen und dass wir dir vertrauen dürfen. Schenk du jetzt uns deinen Heiligen Geist, gib, dass wir verstehen, was wir lesen, dass wir dir näher kommen und dass wir von dir geführt und geleitet und belehrt werden. Amen.

[1:13] So, wir haben heute wie bereits angekündigt zwei interessante Fragen, bevor wir dann gleich in die Offenbarung hineingehen werden. Und zwar Frage Nummer eins bezog sich auf einen Gegenstand, der heute im Judentum eine außerordentlich wichtige Rolle spielt, den man aber im Alten Testament nicht finden kann. Und zwar der sogenannte Neu, also dieser neunarmige Leuchter und das dazugehörige Fest, das sogenannte Chanukka-Fest. Heute gehört das im Judentum zu den wichtigsten Festen überhaupt und man kann jetzt das Alte Testament durchlesen, von 1. Mose bis Malachi, und man findet keinen Hinweis auf das Chanukka-Fest, man findet keinen Hinweis auf den neunarmigen Leuchter, man findet nur einen Hinweis auf welchen Leuchter? Den siebenarmigen Leuchter, der wo stand? Im Heiligtum, zu welcher Seite? Zur Südseite, genau zum Süden, aber das ist nur völlig nebensächlich jetzt. Was hat dieses Chanukka-Fest auf sich und wann ist das gekommen, wie ist das gekommen und gibt es dazu irgendwelche biblischen Hinweise?

[2:29] Es hat im größten Teil mit einer Geschichte zu tun, die nicht direkt mit der Bibel zu tun hat, aber dann doch wieder indirekt, das werden wir gleich sehen. Und zwar nachdem das jüdische Volk in Babylon gewesen ist im Exil und sie dann wieder zurückgekommen sind, standen sie weiter unter der Herrschaft der Großmächte. Das heißt, sie standen zunächst mal unter der Herrschaft der Medo-Perser. Ihr wisst ja, die Medo-Perser hatten Babylon eingenommen und als dann Kyros den Erlass erlässt, dass die Juden frei gehen können, stehen sie immer noch unter der Herrschaft der Medo-Perser. Das heißt, sie hatten einen Stadthalter, Nehemia war zum Beispiel ein Stadthalter. Als die Medo-Perser besiegt wurden, wurden sie von wem besiegt? Von den Griechen. Wer war der König der Griechen? Alexander der Große, der erste König.

[3:17] Jetzt ist das in der Bibel, ja oder nein, diese Geschichte? Es ist in der Geschichte, aber als was? Als Geschichtsbericht? Als Prophetie? Denn als Alexander der Große die Welt erobert, da ist das Buch Maleachi schon geschrieben und es gibt keine Propheten mehr. Von Maleachi bis zur Ankunft von Johannes dem Täufer gibt es keine Propheten. Ungefähr 400 Jahre lang. Keine biblischen Bücher. Und in dieser Zeit kommt jetzt Alexander der Große, erobert die Welt. Wir wissen das aus der Bibel als Vorhersage, aber es gibt keine Geschichtsberichte in der Bibel darüber.

[3:52] Und Alexander der Große stirbt. Ihr kennt die Geschichte, nicht wahr? Es gibt verschiedene Legenden. Eine besagt, er hat neun Liter Wein getrunken ungefähr und ist dann daran gestorben. Wie auch immer. Jedenfalls, er stirbt. Ich glaube im Alter von 32 Jahren ungefähr und hinterlässt nur ein Kind, das noch im Bauch seiner Frau ist und einen schwächlichen Bruder, der nicht wirklich regieren kann. Und was passiert mit dem Reich? Es wird geteilt. In wie viele Reiche? In vier. In die vier Diodorenreiche. Wer weiß die vier Diodoren auswendig? Unsere Studenten fragen, die ein ganzes Jahr lang dort verbracht haben, die Bibel zu studieren. Ptolemäus, Seleukus, Lysimachus und Cassander.

[4:41] Aber diese vier waren nur am Anfang vier. Nach kurzer Zeit, wie das meistens so ist, haben sie sich dann gegenseitig bekriegt. Und am Ende blieben vor allem zwei übrig. Zwei Reiche. Und zwar die Ptolemäer und die Seleukiden. Die Seleukiden waren im Norden und die Ptolemäer waren im Süden. Und die ganze Geschichte davon könnt ihr finden in Daniel 11 Vers 1 bis 14, 15 ungefähr. Vers 3 bis 14, 15 ungefähr. Da wird in prophetischer Vorhersage die ganze Geschichte von den Ptolemäern, dem Ersten, Ptolemäus dem Zweiten, Seleukus dem Ersten, dem Zweiten, Philadelphus, Nicator, wie sie alle hießen, mit all den komischen Namen. Das wäre mal ein Studium für sich selbst.

[5:21] Warum erzähle ich das? Weil einer der Seleukidenkönige, also ihr müsst euch vorstellen, wenn das Israel war, dann waren hier die Seleukiden und da waren die Ptolemäer. Das heißt, die Seleukiden haben die Türkei und Babylon und den ganzen Mesopotamischen Raum regiert und die Ptolemäer vor allem Ägypten und Afrika und Arabien und so weiter. Und wenn die miteinander Krieg geführt haben, durch welches Land haben sie Krieg geführt? Durch das Heilige Land, immer hin und her. Und deswegen ist das in Daniel 11 beschrieben, weil das Volk Israel immer der Spiegelball war. Mal war die Grenze hier, dann war die Grenze mal da, dann war sie da, dann war sie da. Also je nachdem, ob jetzt die Ptolemäer oder die Seleukiden stärker waren, daran hing jetzt sozusagen, ob das Volk Juda, das jüdische Volk jetzt Teil des Seleukidischen Reiches war oder Teil des Ptolemäischen Reiches, das wechselte immer hin und her.

[6:26] Zu einer bestimmten Zeit war das Land unter der Herrschaft der Seleukiden. Und da gab es dann einen König, das ist ungefähr 170-160 vor Christus, mit dem Namen Antiochus IV. Epiphanes. Wer von euch hat diesen Namen schon mal gehört? Ihr solltet diesen Namen schon mal gehört haben aus folgendem Grund. Antiochus IV. Epiphanes war wirklich ein schlimmer Kerl. Aber noch schlimmer ist das, was sie mit ihm gemacht haben. Warum? Ihr kennt die danielischen Prophezeiungen. Babylon, Medopersien, Griechenland, Rom. Seit dem 16. Jahrhundert ungefähr, nachdem die Reformation dann Rom als den Antichristen, und dann noch das päpstliche Rom als den Antichristen benannt hat, gab es den Versuch, das Ganze irgendwie zu verändern. Und man kam auf die Idee, die Prophetien neu zu interpretieren. Nämlich Babylon, Medopersien, Griechenland, Antiochus IV. Epiphanes.

[7:33] Weil Antiochus IV. Epiphanes so ein schlimmer Kerl war, der den Juden so viel Unheil bedeutet hat und sie so sehr drangsaliert hat, dass man gesagt hat, das ist in Wirklichkeit dieser Bösewicht aus Daniel 7, dieser Bösewicht aus Daniel 8, das kleine Horn. Das heißt, wenn ihr heute in eine Vorlesung geht, egal an einer theologischen Fakultät, ob evangelisch oder katholisch, dann wird euch jeder Professor auf der Welt behaupten, wenn er nicht atheistisch ist, und ich muss vorsichtig sein, was ich sage, jedenfalls die meisten Atheisten, wird euch so gut wie jeder Professor euch sagen, dass Daniel 7 und Daniel 8 und vor allem Daniel 11 in Wirklichkeit sich vor allem um Antiochus IV. Epiphanes drehen. Das ist natürlich großer Unfug.

[8:28] Denn wenn man sich die Prophezeiung anschaut, zum Beispiel in Daniel 8 stellt man fest, dass Medopersien groß wurde, dann heißt es von Griechenland, sie wurden außerordentlich groß, und dann heißt es von der nächsten Macht, vom kleinen Horn, es wurde über alle Maßen groß. Das trifft auf Antiochus IV. eben überhaupt gar nicht zu. Aber der Grund, warum wir darauf gekommen sind, ist, dass Antiochus IV. Epiphanes durchaus ein ziemlich schlimmer Kerl war. Ein wirklich schlimmer Kerl. Er hat die Juden gezwungen, heidnisch zu werden. Er wollte das Judentum quasi ausrotten. Und um sie ganz besonders zu ärgern, hat er den Tempel entweiht. Wie kann man den jüdischen Tempel am besten entweihen? Götzenbilder. Götzenbilder kann man darauf tun, ja. Ja, die gab es sowieso nicht mehr. Die Bundeslade war schon seit dem Exil von Babylon weg.

[9:22] Der Antiochus hat ein falsches Opfer gebracht, aber nicht einfach nur ein falsches Opfer. Er hat ein Schwein geopfert. Das unreine Tier. Er hat ein Schwein auf dem Altar geopfert und hat damit den gesamten Tempel entweiht. Und hat die Leute gezwungen, heidnisch zu werden. Und die Juden haben schwer gelitten. Und schlussendlich gab es einen Aufstand. Und dann kamen nachher die Makkabäer und die Hasmonäer. Die haben ein bisschen Autonomie sich zurückerobert. Und das würde jetzt zu viel weiterführen, das ganze geschichtlich noch weiter zu spinnen. Also es gab diesen ganz besonders bösen König, der die Juden drangsaliert hat und den Tempel entweiht hat.

[10:02] Und das war im Jahr 167. Und als der Tempel entweiht wurde und dann später Antiochus IV. Epiphanes tot war, hat man natürlich den Tempel wieder neu geweiht. Man musste ihn neu einweihen sozusagen. Und das war im Jahre 164, also drei Jahre später. Und weil sich die Juden so sehr gefreut haben, dass der Tempel wieder geweiht wurde, hat man daraus ein Fest gemacht. Und dieses Chanukka-Fest ist dieses Fest der Einweihung des Tempels, nachdem es durch Antiochus IV. Epiphanes entweiht wurde.

[10:45] Jetzt würdet ihr sagen, das ist ja vollkommen egal, mit Geschichte habe ich nichts am Hut, das hilft mir nicht für die Bibel. Aber dieses Fest kommt in der Bibel vor. Und zwar schaut man mit mir in Johannes 10. Es hat nur eine sehr nebensächliche Bedeutung, weil es ja keine theologische Bedeutung hat. Gott hat dieses Fest ja nicht erfunden. Es war einfach sozusagen wie ein Gedenkfest. Hat so ungefähr die gleiche Bedeutung wie der Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten oder so. Einfach ein Gedenktag an das, was da passiert ist.

[11:20] In Johannes 10, und dort Vers 22, da heißt es, es fand aber in Jerusalem das Fest der Tempelweihe statt. Das ist genau dieses Fest. Das heißt, die Bibel spricht von diesem Chanukka-Fest, von diesem Fest der Tempelweihe. Und es war Winter. Ihr könnt vielleicht in eurer Anmerkung lesen, dass dieses Fest im November, Dezember gefeiert wurde. Und es ist interessant zu sehen, dass obwohl dieses Fest nicht aus dem Alten Testament kommt und auch keine wirkliche Bedeutung hat im Sinne von Theologie, dass Jesus trotzdem zu dieser Zeit auch im Tempel gewesen ist.

[11:56] Im nächsten Vers heißt es nämlich, und Jesus ging im Tempel in der Halle Salomons umher. Das finde ich deswegen so interessant, weil es einige Leute gibt, die sagen, okay, es gibt einige Feste, die weltweit gefeiert werden, die offensichtlich nicht biblischen Ursprungs sind. Und sie verwenden viel Zeit damit, zu beweisen, dass man sich auch gar nicht erst damit beschäftigen sollte und auf keinen Fall dieses Fest feiern sollte, weil das ja nicht biblischen Ursprungs ist. Fakt ist, Jesus hat bei diesem Fest, das nicht biblischen Ursprungs war, trotzdem die Gelegenheit ergriffen zu predigen. Er hat ihm jetzt nicht viel Bedeutung beigemessen, hat nicht gesagt, das ist das Fest, das er erhalten müsste. Aber er hat die Gelegenheit ergriffen, hier im Tempel in der Halle Salomons zu predigen und sich zu unterhalten.

[12:49] Das finde ich deswegen ganz interessant, weil man das übertragen kann auf andere Feste, die wir heute haben, die nicht biblischen Ursprungs sind, von denen wir wissen, dass sie nicht wirklich theologische Bedeutung haben, aber die man genauso wie Jesus benutzen kann, um sie für die Evangelisation, für die Mission zu benutzen. Zum Beispiel Weihnachten oder Ostern oder all diese Feste, von denen wir wissen, an dem Datum hat da wahrscheinlich nichts wirklich stattgefunden. Das ist ein ganz anderer Ursprung. Aber die Leute denken zu diesem Zeitpunkt an etwas Bestimmtes und so kann man es benutzen und muss jetzt nicht glauben, dass man verloren geht, nur weil man sozusagen diesen Tag so nennt. Versteht ihr, was ich meine? Das heißt, Jesus hat an diesem Fest, dieses Fest benutzt, um seine eigene Predigt zu halten. Das ist dieser Ursprung des Chanukka-Festes. Wenn ihr nochmal davon hört, dann wisst ihr, ihr seid jetzt gebildet und wisst etwas aus der Zeit zwischen dem Alten und dem Neuen Testament.

[13:47] Übrigens nebenbei, wer Englisch lesen kann und den Adventistischen Bibelkommentar hat, es ist unglaublich spannend mal zu lesen, da gibt es einen Abschnitt über die Zeit zwischen den Testamenten, wie die Juden sich von den Griechen haben beeinflussen lassen. Dann versteht man sehr, warum die Juden dann so waren, wie sie waren im Neuen Testament, warum sie Jesus nicht angenommen haben. Da stehen spannende Sachen drin, wie sie sich für den Sport und für die Kultur der Griechen interessiert haben und je mehr sie sich für die Kultur und den Sport der Griechen interessiert haben, desto unfähiger wurden sie Jesus anzunehmen. Aber schaut das mal selbst nach.

[14:22] Der Leuchter war vermutlich Teil dieses Festes. Ich habe nichts Konkretes gefunden. Es spielt für uns keine signifikante Rolle, ob er jetzt neun oder zehn hat, weil das Fest selbst ist kein biblisches Fest. Es hat aber diesen Hintergrund und es ist auch nicht verkehrt, das zu wissen, so wie Jesus, aber er hat ihm keine große Bedeutung beigemessen. Wenn er zwölf Leuchter hätte und Arme, wäre es nicht wahr. Aber man darf sich ja freuen, wenn der Tempel wieder eingeweiht ist.

[14:56] Die zweite Frage, die wir hatten, das war auch eine sehr interessante und eine sehr umstrittene und sehr wichtige Frage. Nämlich die Frage, kurz zusammengefasst, geht daran, wann ist Leben Leben? Was ist mit einem Embryo, einem Fötus, der noch nicht geboren ist? Ist das schon Leben betrachtet? Ab wann beginnt das Leben nach der Bibel? Ihr habt wahrscheinlich die Debatten darum verfolgt. Es geht dann in eine Abtreibungsdebatte und all die verschiedenen Dinge, die da eine Rolle spielen. Was sagt die Bibel? Und die Bibel hat einige interessante Aussagen. Wir wollen nur eine ganz kurze hier betrachten, die es eigentlich schon ziemlich auf den Punkt bringt.

[15:41] In Psalm 139. Psalm 139. Ab Vers 11. Vorher, in den Versen vorher, stellt David so interessante Fragen auf. In Vers 7 zum Beispiel sagt er, wo sollte ich hingehen vor deinem Geist? Wo sollte ich hinfliehen vor deinem Angesicht? Er sagt, wenn ich in den Himmel aufsteige, wärst du da. Wenn ich im Totenreich mein Lager aufschlage, bist du da. Und nehme ich meine Flügel der Morgenröte und ließe mich nieder am äußersten Ende, Vers 9. Egal wo man hingeht, Gott ist da.

[16:28] Und dann lesen wir ab Vers 11. Das heißt hier spreche ich, Finsternis soll mich bedecken. Und das Licht der Nacht werden um mich her. So wäre auch die Finsternis nicht finster für dich. Ist nicht ein schöner Vers? Und die Nacht leuchtete wie der Tag. Die Finsternis wäre für dich wie das Licht. Und jetzt kommen die entscheidenden Verse. Denn du hast meine Nieren gebildet. Du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Jetzt, wenn ihr euch die DNA-Struktur anseht, dann ist das genau das. Ich war gewoben. Jetzt sagt mal einer, die Bibel ist unwissenschaftlich. Der hat natürlich, der David hat von DNA nichts gewusst. Aber der wusste durch den Heiligen Geist, dass er gewoben wurde im Schoß seiner Mutter.

[17:16] Es heißt Vers 14. Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke. Und meine Seele erkennt das wohl. Mein Gebein war dir nicht verhüllt vor dir. Als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt, tief unten auf Erden. Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim. Das spricht sich von dem Embryo, der kurz vor der Geburt ist. Von dem Kind, das schon im achten Monat sozusagen ist. Das spricht von dem Keim. Er sagt, deine Augen haben mich schon gesehen. Das heißt, in dem Moment, wo das Leben biologisch beginnt, in dem Moment hat Gott seine Augen darauf gerichtet. Wir wissen, Gott hat seine Augen auf uns gerichtet. Wir wissen, Gott schaut in unser Herz jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, Abend und Morgen, den ganzen Tag über. Aber Gott schaut auch schon auf das Neugeborene, auf das Neuentstandene vielmehr sozusagen, auf den ungeformten Keim.

[18:21] Und dann steht, und in deinem Buch waren geschrieben, alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war. Gott hat schon einen Plan, einen Lebensplan, selbst für das gerade entstehende Leben. Gott wartet also nicht und sagt, na ja, mal sehen, ob das Kind auch erst das Licht der Welt erblickt und dann, jetzt werde ich mich darum kümmern. Sondern er kümmert sich um den Fötus, sobald er existiert. Denn es ist Gottes Schöpfung. Und wann immer etwas Gottes Schöpfung ist, sagt uns die Bibel das. Und jetzt passt auf. Und zwar in Kolosser. Also können wir sehen, dass hier, dass es Gottes Schöpfung ist. Er sagt, Gott hat das gemacht, Gott hat das gewoben, Gott hat das gesehen.

[19:15] Schaut mal in Vers Kolosser 1, Vers 16. Kolosser 1, Vers 16, dort heißt es, ganz bekannter Vers. Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare. Da denken wir meistens an Engel, nicht wahr? Und an unsichtbare Welten. Und das stimmt ja auch. Aber ich glaube, das bezieht sich auch auf solche Sachen. Seien es Throne, Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten, alles ist durch ihn und zu ihm hin oder auf eine andere Übersetzung, für ihn geschaffen. Das heißt, nicht nur sind die geborenen Menschen für ihn geschaffen, auch die Tiere sind für ihn geschaffen, auch die Pflanzen sind für ihn geschaffen, selbst die Berge sind für ihn geschaffen. Das heißt, auch der Fötus ist für ihn geschaffen.

[20:10] So wie das Leben ist, ist es für Gott. Es gehört ihm, es ist für ihn geschaffen. Es gibt nichts, was geschaffen wird, was irgendwie anfängt zu leben, was irgendwie politisches Leben ist, was nicht für ihn geschaffen ist. Und es geht weiter. Und er ist vor allem und alles hat was? Alles besteht durch ihn und hat seinen Bestand durch ihn. Das heißt, wodurch besteht der Fötus im Leib der Mutter? Allein durch Gott. Gott erhält es am Leben. Und das, dieser Gedanke sollte eigentlich unter die ganze Debatte einen Schlussstrich ziehen. Es ist für ihn geschaffen und er erhält es am Leben.

[20:58] Damit wollen wir nicht in Abrede stellen, dass es manchmal schwierige Situationen gibt und dass es Komplikationen gibt und so weiter. Aber das theologische Grundgerüst, das theologische Grundfundament ist, dass das Leben beginnt in dem Moment, wo das Leben da ist. Nicht erst bei der Geburt. Und selbst wenn es kein Leben wäre, ist es trotzdem für Gott geschaffen. Denn das hat noch nicht mal was mit Leben oder Nichtleben zu tun. Denn die Steine leben nicht, aber sie sind von Gott geschaffen für ihn. Und sie bestehen durch ihn. Wenn Gott seine Existenz, wenn Gott seine aufrechterhaltende Hand aus den Steinen nehmen würde, würden die Steine sofort verschwinden. Also sogar die Steine bestehen allein nur durch ihn. Wie viel mehr als Lebendige. Versteht ihr? Das heißt, selbst die unbelebte Natur ist auf einer viel höheren Stufe, als wir das glauben. Was meint ihr, was passieren würde, wenn Gott sich entscheiden würde, dieses Haus nicht mehr aufrechtzuerhalten? Glaubt ihr, das Haus steht bei sich selbst? Es ist Gott, der alles, alles was geschaffen ist, alle Materialien aufrechterhält.

[22:03] Wenn ihr lange darüber nachdenkt, dann stellt ihr fest, wie unsinnig eigentlich Sünde ist, wenn es heißt, dass Sünde uns von Gott trennt. Und warum logischerweise Sünde der Tod sein muss. Da ist kein Ort, wo man sein könnte, außerhalb von Gott. Denn alles, was es ist, kommt von Gott. Das heißt, getrennt von Gott zu sein, wäre da zu sein, wo nichts ist. Und das ist dann der Tod. Im Totenreich ist er auch noch, genau. Ganz genau.

[22:34] Und das finde ich ein schöner Gedanke, dass Gott nicht erst uns in sein Verzeichnis aufnimmt, wenn wir dann irgendwann sprechen und gehen können, oder unseren ersten Bibelfest in der Seperatschule aufsagen können, und dann Gott sagt, ach, du bist auch da, schön. Ja, jetzt werde ich mich um dich kümmern. Sondern Gott sieht schon, hat mich gesehen, hat dich gesehen, als du nur ein paar DNA-Ringe gewesen bist. Oder wie nennt man das? Ich bin biologisch so unbegabt. Also jedenfalls diese paar Zellen, die da ein bisschen pulsiert haben. Da hat Gott schon gesagt, diese Personen, ich habe einen Plan für sie, hoffentlich. Ja, Gott wusste schon vorher, ob wir dem Plan folgen oder nicht, aber ich habe einen Plan für sie. Ich habe schon einen Plan.

[23:17] Tja, und wenn wir wissen wollen, was Gottes Plan war für unser Leben, den er uns gegeben hat, als wir noch im Embryo waren, dann sollten wir beten und die Bibel studieren. Dann kriegt man raus, was Gottes Plan ist. Im Heiligtum, da entdeckt man, was Gottes Plan für unser Leben ist.

[23:34] Okay, wenn ihr auch Fragen habt, sowohl die, die hier sind, als auch die, die ihr live zuschaut, könnt ihr eure Fragen loswerden unter der mittlerweile altbewährten Adresse, die jetzt eingeblendet ist, genau, fragen-at-joelmedia.de. Da könnt ihr eure Fragen schreiben, wir werden versuchen, sie zu beantworten. Nächste Woche wieder hier zu dieser Zeit.

[24:01] Jetzt kommen wir zur Offenbarung. Wir haben letztes Mal gesprochen über Offenbarung 11 Vers 4. Ganz genau über Offenbarung 11 Vers 4. In Offenbarung 11 Vers 4 ging es genauso wie in Offenbarung 11 Vers 3 um was? Es ging um die zwei Zeugen. Wir hatten in Offenbarung 11 Vers 3 die beiden Zeugen behandelt. Die zwei Zeugen standen wofür? Das haben wir uns eine ganze Stunde lang biblisch belegt. Sie standen für das Alte und das Neue Testament. Und sie sollten worin mitgekleidet sein? Mit Sacktuch. Warum? Weil sie trauern, weil sie angegriffen werden, weil sie ihre Leserschaft verlieren. Für wie lange? Für 1062 Tage, die 1062 Jahre sind. Und die gingen von 1538, sehr gut, bis 1798.

[25:07] Es kommt langsam, es kommt. Wir werden es immer wiederholen. Bis das in Mark und Bein oder Fleisch und Blut übergegangen ist. Nicht verkehrt. Und dann haben wir letzte Woche gesprochen, dass diese beiden Zeugen auch noch anders dargestellt werden. Nämlich als zwei Ölbäume und als zwei Leuchter. Und wir haben das gemeinsam studiert in Sachaja 4. Das Verhältnis zwischen Ölbäumen und Leuchtern usw. Wir sind ein bisschen in die Details gegangen. Wir haben gesprochen, dass es um den Heiligen Geist geht. Aber noch konkreter um was? Was ist das Öl letztendlich? Wir haben gesagt, der Heilige Geist. Aber was ist der Charakter? Der durch den Heiligen Geist gewirkt wird. Der nicht einfach schnell übergeben werden kann. Sondern der Zeit braucht, um es zu entwickeln. Deswegen kann auch das Öl in Matthäus 25 nicht einfach so schnell weitergegeben werden. Sondern es geht darum, dass durch das Studium der Bibel, dass aus dem Studium sich dieser Charakter entwickelt. Wir haben gesehen, dass das Wort Gottes ein lebendiges Schwert ist. Das Mark und Bein trennt und ein Richter der Gedanken und Gesinnung des Herzens ist.

[26:13] Jetzt in diese Überlegung hinein, wollen wir noch einmal Offenbarung 11 Vers 3 und 4 lesen. Gemeinsam. Und dann gleich zu Vers 5 weitergehen. Wir haben noch wenige Details aus Vers 4 übrig. Es heißt hier, und ich will meinen zwei Zeugen geben, dass die weissagen werden 1260 Tage lang bekleidet mit Sacktuch. Das sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Gott der Erde stehen. Das haben wir im Wesentlichen, das meiste davon, alles behandelt. Wir wollen noch ganz kurz uns hier folgende Gedanken machen.

[26:52] Ich habe noch etwas euch letztes Mal vergessen zu sagen, oder wir haben es nicht mehr geschafft, weil wir so lange in Sachaja 4 dabei gewesen sind. Wir haben ja gesagt, dass diese Ölbäume stehen für das Alte und Neue Testament. Wir haben gesehen, der Charakter kommt daraus durch das Studium der Bibel. Schlagt mal mit mir auf. In 1. Könige 6.

[27:24] Was gibt es in 1. Könige 6? Worum geht es in 1. Könige 6? Um den Tempelbau durch Salomo. 1. Könige 6 hat eine interessante Aussage. Schaut mal mit mir in Vers 23. Was ist der Sprachort nebenbei? Das Allerheiligste. Das ist da, wo Gott geredet hat, wo das Wort Gottes war. Jetzt schaut mal, was dort weiter steht. Er machte im Sprachort auch zwei Cherubim. Woraus? Aus Ölbaumholz.

[28:11] Jetzt habt ihr das gewusst, das habe ich nicht vorher gewusst. Dass im Salomonischen Tempel die Cherubim an der Bundeslade nicht einfach aus Akazienholz gemacht sind, oder aus irgendeinem anderen Holz, sondern aus dem Holz eines Ölbaumes. Warum ist das so signifikant? Warum ist das so bedeutsam? 1. Könige 6 Vers 23. Warum ist das so wichtig, dass die Cherubim aus Ölbaumholz gemacht waren?

[28:42] Die Cherubim haben einen reinen Charakter. Sie stehen direkt in der Gegenwart Gottes. Ja, das stimmt. Was noch? Denkt doch mal nach. Cherubim. Ölbäume. Wie viele Ölbäume gibt es? Und wie viele Cherubim gibt es? Zwei Cherubim. Zwei aus Ölbäumen. Zwei Ölbäume als die beiden Zeugen. Die beiden Cherubim als die beiden Zeugen, die was bewachen sollten? Das Gesetz Gottes, das Wort Gottes. Zwei Zeugen, die das Wort Gottes bewachen sollen und bewahren sollen. Warum hasst der Satan so die Bibel? Wenn ihr das jetzt wisst, müsstet ihr... Warum hat der Satan so einen Hass auf die Bibel?

[29:58] Ja, jetzt bleibt mir noch mal den Cherubim. Warum hat der Satan so einen... Er war selbst einer. Er war selbst ein Cherubim. Er war selbst mal einer von den beiden Zeugen. Er war selbst mal einer von zwei Zeugen, die das Wort Gottes bewachen sollten. Und jetzt hat er eine Rebellion gestiftet, aber Gott hat immer noch auf der Erde, dort wo er seine Rebellion hat, immer noch zwei Zeugen. Und der Charakter der Cherubim wird ausgeübt durch Ölbaumholz, nicht wahr? Durch den Heiligen Geist. Und den Charakter und so weiter. Und diese beiden Zeugen sind ebenfalls vom Heiligen Geist inspiriert. Das heißt, all das, was er hier liest, erinnert ihn an seinen Zustand, als er noch nicht gesündigt hatte. Aber Jesus ist sein Gegner. Er kommt zu uns. Versteht ihr den Gedanken? Er war selbst mal ein Cherubim. Und die Cherubim waren die beiden Zeugen. Sie sollten bezeugen, dass das, was dort ist, auch wirklich die Wahrheit ist. Sie sollten bezeugen, dass da wirklich ein Gesetz ist. Nicht wahr? Ich meine, wenn ein Engel sich irgendwo im weiten Universum gefragt hat, ja, hat Gott überhaupt ein Gesetz? Dann wäre es die Aufgabe der beiden Cherubim zu sagen, ja, wir schauen da Tag und Nacht. Ja, wir schauen Tag und Nacht. Wir sind die Zeugen. Nicht wahr? Die beiden Zeugen. Satan hasst die Bibel. Und deswegen kämpft er so gegen die Bibel. Und wie gesagt, Offenbarung elf ist das Kapitel, in dem die Geschichte der Bibel durch die ganze Christenheit erzählt wird. Der Kampf und die Schlacht gegen die Bibel. Und der Grund ist, dass die Bibel sozusagen vergleichbar ist mit diesen beiden Cherubim, die wachen sollen. Ganz nah bei Gott.

[31:46] Und übrigens sind noch mehr Dinge aus Ölbaumholz gemacht worden. Ihr könnt auch lesen in Vers 31. Der Eingang zum Sprachort versah er mit Türen aus Ölbaumholz. Die Türfassung bildeten einen fünffach gestaffelten Rahmen. Und er machte zwei Türflügel aus Ölbaumholz und ließ daraus Schnitzwerk von Cherubim, Palmen und offenen Blumen anbringen und überzog sie mit Gold.

[32:11] Habt ihr euch jemals gefragt, warum im Tempel des Salomo so viele Palmen und so viele Blumen angebracht waren? Das ist völlig nebensächlich. Es ist nicht unser Thema, aber es fällt mir gerade ein. Ja, Jesus kam mit Palmen. Ja, das ist nicht verkehrt. Die haben Palmen auf den Boden gelegt, als er kam. Ich weiß nicht genau, was das bedeutet. Ja, das könnte ein Grund sein, aber es gibt noch einen, der noch offensichtlicher ist. Warum das ganze Heiligtum in Salomos Zeiten mit Palmen und Blumen ausgeschmückt war. Ganz heiße Spur Eden. Denn das Heiligtum ist was? Das Heiligtum ist ein Abbild vom himmlischen Heiligtum. Das Heiligtum ist sozusagen das Wohnzimmer Gottes. Aber Gott hat auch einen Garten im Himmel. Wie heißt der Garten? Eden.

[33:15] Wenn ihr euch das Heiligtum anschaut, könnt ihr fast den Eindruck gewinnen, dass der Garten Eden selbst so eine Art Heiligtum ist. Ich war mit dem Zentrumbaum des Lebens in der Mitte, dann der Garten in der Mitte, und dann die ganze Erde mit dem Vorhof. Man hat den Garten Gottes, man hat das Heiligtum. Woher wissen wir, dass es noch so ist? Der Cherubim in Hesekiel 28. Wo war der? Schaut mal hier, Hesekiel 28. Hesekiel 28.

[34:00] Das ist der Cherubim, der am Thron Gottes steht, im Heiligtum. Aber wo war dieses Heiligtum im Himmel? Es geht hier um Luzifer, der später zu Satan wurde. Wo war das Heiligtum damals? Wie sah das aus? Wo war er? Im Garten Eden. Er war im Garten Eden. Könnt ihr es lesen? Im Garten Gottes warst du. Du warst ein gesalbter schützender Cherub. Das Heiligtum Gottes, offensichtlich vor dem Sündenfall, war wie ein Garten. Deswegen sind da Blumen und Palmen im Himmel. Warum? Um auszudrücken, das Heiligtum ist nicht nur eine starre Architektur, sondern eigentlich im Himmel. Es ist ein Paradies. Und wenn wir auf der neuen Erde sein werden, wird es auch ein Paradies sein. Freut ihr euch schon auf die neue Erde?

[35:18] Wir wollen noch einen Gedanken anschauen. Es heißt ja, dass diese beiden Zeugen auch die beiden Leuchter sind. Wozu braucht man einen Leuchter? Wir brauchen einen Leuchter.

[35:46] Wozu braucht man einen Leuchter? Zum Licht geben. Wie können also diese beiden Leuchter das Licht weitergeben? Wie machen die das? Indem man sie liest? Was passiert, wenn ich Licht esse? Dein Wort ist Licht auf meinem Weg. Dann werden wir zum Licht der Welt.

[36:22] Schaut mal mit mir in Matthäus, nee, Lukas. Lukas 8, Vers 1. Lukas 8, Vers... Lukas 8, Vers 16. Schaut mal Lukas 8, Vers 16. Dort heißt es, niemand aber, der ein Licht anzündet, stellt es auf einen Leuchter, damit die, die reinkommen, das Licht sehen. Gott hat Licht zu geben an die Welt. Er stellt es auf einen Leuchter. Niemand sollte das Licht unter den Scheffel stellen. Meistens beziehen wir das auf uns persönlich. Gott hat uns erleuchtet. Wir sollen das nicht unter den Scheffel stellen. Wir sollen das weitergeben.

[37:31] Aber wenn die Bibel auch ein Leuchter ist, dann bezieht sich dieser Vers auch auf die Bibel. Wir sollen die Bibel nicht unter den Scheffel stellen. Was ist im Mittelalter passiert? Sie wurde unter Sacktuch getanigt. Jetzt ist auch eine praktische Frage, die wir uns stellen können. Stellst du die Bibel in deinem Leben unter den Scheffel oder lässt du die Bibel in deinem Leben leuchten? Wenn wir das lesen, denken wir, Gott hat mir eine schöne Erfahrung gegeben. Ich sage anderen Menschen, ich liebe Gott. Aber das Licht kommt eigentlich aus dem Wort. Die Frage ist, wie sehr dringt das Wort Gottes unverfälscht durch dich hindurch? Es ist gut und schön zu sagen, ich habe ihn lieb und er hat viel für mich getan. Aber was wäre, wenn in unserem Leben noch viel mehr tatsächliche Bibelworte, die auch in der Bibel stehen, von uns zu anderen kommen? Sei es durch eine Bibelstunde, sei es dadurch, dass ich einen Bibelfers jemandem vorlese, sei es, dass ich etwas auswendig gelernt habe. Denn im Wort Gottes ist eine Kraft, die unsere Zusammenfassung nicht hat. Aber das Licht des Wortes ist eine ganz andere Kraft.

[38:56] Die Frage, die wir uns stellen müssen, wenn hier die Bibel ist und da sind die Menschen draußen und das kommt durch mich hindurch und ich lese die Bibel, wie viel kommt auf der anderen Seite an der Bibel heraus? Oder wird das alles gefiltert und umgewandelt oder kommt es wirklich eins zu eins heraus? Ihr versteht mich richtig. Man soll nicht einfach zu jemandem gehen und die Bibel von vorne nach hinten durchlesen, sondern schon überlegen, was braucht der Mensch. Aber das ist eine interessante Frage, die ich euch stellen könnte. Wenn ihr mit jemandem sprecht, der eine Schwierigkeit hat, meistens haben wir einen guten christlichen Rat, weil wir schon wissen, wie das geht. Fragt euch anstattdessen mal, welcher Bibelfers könnte ihm helfen? Welche Geschichte in der Bibel ist ungefähr das gleiche Problem wie euer Problem? Denn wenn man Bibelgeschichten hat und Bibelferse, das macht einen ganz anderen Unterschied, als wenn man einfach sagt, ich glaube, Gott würde sich freuen, wenn du das und das machst. Kann ja sein. Aber ein biblischer Gedanke, der wirklich so als Gedanke in der Bibel zu finden ist, das macht einen großen Unterschied. Das bedeutet natürlich, dass wir die Bibel gut kennen müssen. Das lernt man nicht über Nacht. Aber je besser wir die Bibel kennen, desto mehr können wir das Licht weitergeben. Je weniger wir die Bibel kennen, desto mehr müssen wir aus dem Bauch heraus uns irgendwas ziehen.

[40:41] Das Licht muss in die Finsternis hineinscheinen. Auch Schritt für Schritt. Aber die Bibel ist ein Licht. Was ist der berühmte Vers, Psalm 119? Dein Wort ist meines Fußes. Leuchte und dein Licht auf meinem Weg. Das ist Psalm 119, Vers 105. Und wenn es ein Licht auf meinem Weg ist, soll es auch ein Licht auf deinem Weg werden.

[41:09] Ich persönlich habe die Erfahrung so oft gemacht, es kommt ja manchmal zu Situationen, wo man etwas möchte, und man weiß in seinem Hinterkopf, Gott möchte was anderes. Habt ihr das schon mal erlebt? Jeder, der nicht nickt, macht sich der Lüge schuld. Ihr wollt etwas, und ihr wisst, Gott möchte was anderes. Selbst als bekennender Christ ist es relativ einfach, sich das so hinzubiegen, dass man kaum noch schlechtes Gewissen hat. Aber eine Sache geht nicht. Man kann nicht gleichzeitig die Bibel lesen. Versucht mal wirklich, die Bibel zu lesen, mit dem Wunsch, etwas zu verstehen, und gleichzeitig in einer bewussten Rebellion zu Gott zu leben. Das geht nicht. Entweder man schlägt die Bibel zu, oder man schlägt die Bibel zu, und man weiß, du hast ja recht. Aber man kann das Gewissen, je weniger man die Bibel liest, irgendwann ist das Gewissen tot. Das ist die Sünde gegen den Heiligen Geist. Aber ihr seht, das ist der Punkt. Die Bibel hat ein Licht, das man nicht ausdrücken kann. Wenn wir mal Schwierigkeiten haben, oder wenn wir etwas wollen, oder wir wissen, dass es Gott nicht gefällt, und wir wissen nicht, wie wir das anders machen können, lest einfach die Bibel. Die bringt euch garantiert zur Kapitulation. Auch wenn es nur ein paar Verse sind, aber ich möchte verstehen, was du mir zu sagen hast. Das interessante ist, dass Gott es immer schafft, und zu mir. Die Bibel ist ein tolles Buch.

[43:05] Jetzt haben wir noch einen kurzen Punkt zu klären, über Vers 4. Gehen wir mal zurück zu Offenbarung 11, Vers 4, und dann springen wir gleich in Offenbarung 11, Vers 5. In Offenbarung 11, Vers 4 heißt es am Ende, das sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Gott der Erde stehen. Warum heißt es der Gott der Erde? Das können wir doch missverstehen, oder? Der Gott der Erde. Wer ist damit gemeint? Offensichtlich. Schauen wir mal ganz kurz einen Text an, in 5. Mose 10. Vers.

[43:57] Das stimmt aber nicht. Nee, das braucht nicht zu 5. Mose 10 gehen, der Vers stimmt nicht. Aber wir können zu Jesaja 54 gehen. Entschuldigung. Doch, es stimmt. Es geht um das Vor-dem-Herrn-Stehen. 5. Mose 10, Vers 8. Seid ihr da? 5. Mose 10, Vers 8. Zu jener Zeit sonderte der Herr den Stamm Levi aus, die Lade des Bundes des Herrn zu tragen, vor dem Herrn zu stehen, ihm zu dienen und in seinem Namen zu segnen bis zu diesem Tag. Also, was wird hier von dem Stamm Levi gesagt? Das Vor-dem-Herrn-Stehen. Und dieses Vor-dem-Herrn-Stehen hat jetzt welche Aufgabe? Was beinhaltet das? Den Dienst zu verrichten, was noch? In seinem Namen zu segnen. Was heißt das von den beiden Zeugen? Sie stehen vor dem Herrn der Erde. Das heißt, was ist ihre Aufgabe? Sie verrichten den Dienst, den Herrn zu dienen und in seinem Namen zu segnen. So wie die Leviten. In seinem Namen segnen.

[45:27] Jetzt schauen wir mal weiter. In Jesaja 54. Jesaja 54, Vers 5. Und da haben wir jetzt die Erklärung, wer mit Gott der Erde gemeint ist. Ein toller Vers, übrigens. Jesaja 54, Vers 5. Ein sehr guter Vers, den man manchmal eben in der Seelsorge verwenden kann. Jesaja 54, Vers 5 sagt, denn dein Schöpfer ist was? Dein Ehemann. Herr der Herrscharen ist sein Name, der Gott der ganzen Erde. Der Gott der ganzen Erde. Wenn es heißt, die vor dem Gott der Erde stehen, ist damit nicht der Fürst dieser Welt gemeint, sondern der Gott der ganzen Erde und der Gott der ganzen Erde ist der Heilige Israels, der Erlöser, Jesus. Unser Schöpfer, unser Erlöser. Schöpfer, Erlöser, Schöpfer, Erlöser. Das wüsst ihr wahrscheinlich schon.

[46:46] Schaut mal in Micha 4, Vers 13. Das ist ein interessanter Vers. Da kommt der gleiche Gedanke noch mal vor. In Micha 4, Vers 13. Mache dich auf und drisch, du Tochter Zion, denn ich mache dein Horn zu Eisen und deine Hufe zu Erz, und du sollst große Völker zermalmen und ich werde ihren Raub dem Herrn weihen und ihren Reichtum dem Beherrscher der ganzen Erde. Das heißt, Gott ist tatsächlich der Gott und der Beherrscher der ganzen Erde. Das ist uns vermutlich auch schon vorher klar gewesen. Aber das bedeutet, dass wenn Gott der Herrscher der ganzen Erde ist, welche Autorität haben dann die beiden Zeugen, die vor dem Herrn stehen? Sie haben Autorität für die ganze Erde.

[47:55] Habt ihr mal gehört, dass jemand sagt, die Bibel ist nicht für alle Kulturen geeignet? Das ist nur so kulturell bedingt, bestimmte Dinge muss man so sehen oder so sehen und die Bibel ist schon gar nicht zeitlos. Nein, die Bibel ist für alle Völker, für alle Stämme, für alle Sprachen, für alle Nationen, für alle Kulturen, für alle Religionen, für alle Konfessionen, für alle Philosophien, für jeden. Denn sie sind die beiden Zeugen, die vor dem Herrn der ganzen Erde stehen. Übrigens, die beiden Cherubim standen ja auch vor dem Herrn des ganzen Universums, oder? Oder stehen da immer noch?

[48:40] Jetzt damit gehen wir über zu Offenbarung 11, Vers 5. Offenbarung 11, Vers 5, neuer Vers für heute. Dort heißt es, und wenn jemand ihnen Schaden zufügen will, geht Feuer aus ihrem Mund hervor und verzehrt ihre Feinde. Und wenn jemand ihnen Schaden zufügen will, muss er so getötet werden. Um wen geht es hier? Um die zwei Zeugen. Das heißt, auch Vers 5, genauso wie Vers 4, ist eine Weiterführung von Vers 3. Das heißt, wir müssen immer wieder nicht uns die Mühe machen, zu identifizieren, wer die sind, sondern wir wissen, es heißt, wenn jemand ihnen, also der Bibel, Schaden zufügen will, dann passiert was? Geht Feuer aus ihrem Mund. Ja, das ist eine interessante Aussage, oder? Ist das eine buchstäblich zu verstehende Aussage? Bedeutet das, wenn ich jetzt hier eine Schere nehme und die Bibel zerschneide, dass da Feuer gespuckt wird aus der Bibel? Offensichtlich nicht.

[50:02] Und worum geht es? Fangen wir mal an mit dem Gedanken des Schadenzufügens. Frage. Schadenzufügen. Wer ist dafür? Ja. Alle, die jetzt Ja gesagt haben, sollten sich auch melden. Wer ist dafür, dass man der Bibel keinen Schaden zufügen kann? Und der Rest? Manche melden sich zweimal, das gibt es ja gar nicht. Du bist nicht gemeldet.

[50:49] Lesen wir mal gemeinsam. Lukas 10, Vers 19. Da sagt die Bibel, siehe, also wer spricht in Lukas 10? Spricht Jesus zu wem? Zu seinen Jüngern. Seine Jünger sind auch seine, wie nennt man sie noch? Seine Apostel. Seine Nachfolger. Jünger, Nachfolger, Apostel. Ihr sollt meine Zeugen sein. Jesus spricht zu seinen Zeugen. Die vor ihm gestanden haben. Sie sollten das Licht der Welt sein. Leuchter. Jesus sagt zu seinen Zeugen. Vers 19. Jesus sagt zu seinen Zeugen. Wer ist der Feind? Satan. Gibt es einen größeren Feind außer Satan? Nein. Gibt es eine größere Gewalt als die Gewalt des Feindes? Nein. Er sagt, ich gebe euch Macht darüber. Wie viel? Nachts ist der Feind. Den ist die Gewalt. Als teuer ist das thank you. Wie möchtest du dich helfen, bei den Zeugen, mit den Nächtischen? Etwas besser. Wenn das für die menschlichen Zeugen gilt, für die zwei Zeugen, man kann ihnen nicht schaden. Man kann es versuchen.

[53:02] Gehen wir zurück zur Offenbarung. Es steht nicht, wenn jemand ihnen schadet, sondern wenn jemand ihnen Schaden tun will. Die Intention ist das Problem. Schaden kann man der Bibel nicht. Man kann es versuchen zu fälschen. Aber wird es das Wort Gottes verfälschen? Nein. Das wahre Wort Gottes ist immer erhältlich. Es kann nicht ausgelöscht werden. Jesus sagt, meine Worte sollen nicht vergehen.

[53:41] Wird die Bibel unverfälscht bleiben? Die Bibel sagt, lasst euren Fingern auf Offenbarung 11. Wisst ihr, in welchem Vers die Bibel davon spricht, dass sie unverfälscht ist? In Psalm 12. Ein toller Vers. Ganz nebenbei. Die Worte des Herrn sind was. Die Worte des Herrn sind was? Psalm 12, Vers 7 sagt, sind reine Worte, im erdenen Tegel geschmolzenes Silber, siebenmal geläutert. Das ist der Vers über die Bibel. Die Bibel ist siebenmal geläutert. Das bedeutet, wenn man Gold fördert, dann ist die Schlacke weg. Das muss noch geläutert werden. Dann ist die Schlacke weg. Aber die Bibel ist siebenmal geläutert. Siebenmal steht wofür? Für die Vollkommenheit. Die Bibel ist vollkommen geläutert. Völlig rein. Ihr braucht keine Angst haben, dass die Bibel so verfälscht ist, dass man sie nicht mehr verstehen kann. Die Bibel sagt, sie wird ewig bestehen. Und sie wird ewig rein bestehen. Sie ist die Wahrheit.

[55:23] Wenn ich 30.000 falsche Übersetzungen anfertige, dann sagt Gott, das hättest du besser nicht machen sollen. Wir werden noch sehen in den nächsten Wochen, dass einige der größten Attacken gegen die Bibel nicht der Bibel geschadet haben, sondern denen, die gegen die Bibel gekämpft haben. Das ist noch Teil von Offenbarung 11. Wir sind noch am Anfang. Da geht noch einiges los gegen die Bibel. Das heißt, man kann, an anderer Stelle heißt es, man kann nichts gegen die Wahrheit tun. Man kann sich auf die falsche Seite stellen, aber der Wahrheit tut das nie einen Abbruch. Das ist der Grund, warum Gott gelassen sein kann im großen Kampf. Er weiß, man kann nichts gegen die Wahrheit tun. Selbst Satan mit all seiner Listigkeit, mit all seiner Macht, er kann nichts gegen die Wahrheit tun. Er kann zwar die Leute lange Zeit im Dunkeln halten, aber irgendwann fliegt selbst die geschickteste Lüge auf. Weil die Wahrheit einfach geradeaus geht. Und die Bibel ist die Wahrheit. Da kommen wir noch zu. Und die Bibel ist diese Wahrheit.

[56:47] Also gut, haben wir gesehen, man kann der Bibel nicht schaden. Aber man will ihr schaden. Also müssen wir verstehen, was ist diese Intention? Was wollen die Leute, wenn es heißt, man will der Bibel schaden? Wollten sie einfach nur die Bibel zerschneiden? Oder was war, was sie wollten? Was wollten sie ihr schaden? Schaut mal mit mir in Apostelgeschichte 7. Da kommt dieses Wort auch noch mal vor. Deswegen gehen wir da jetzt hin. Wir werden heute noch ein ganz spannendes Kapitel lesen, das ziemlich zu den schwierigen Kapiteln der Bibel gehört. Also nicht im Sinne von verstehen, sondern warum lässt Gott das so zu? Das wird noch sehr spannend werden.

[57:41] Apostelgeschichte 7, Vers 24. Und zwar heißt es da, und als er einen Unrecht leiden sah, wehrte er es ab und schaffte dem Unterdrückten Recht, indem er den Ägypter erschlug. Jetzt, wo ist wohl das Wort für Schaden drin? In welchem Wort? Dasselbe griechische Wort hier. In dem Wort Unrecht, nicht wahr? Als er einen Unrecht leiden sah. Das heißt, wenn ich jemandem Unrecht tue, dann will ich ihm schaden. Das heißt, wenn ich jemandem Unrecht leide, dann will ich ihm schaden. Das heißt, wenn ich jemandem Unrecht leide, dann will ich ihm schaden. Das heißt, man streitet mit der Bibel. Man kämpft dagegen an mit Argumenten. Man versucht durch Streitfragen, die Bibel in Misskredit zu bringen, ihr Unrecht zu tun. Was sagt die Bibel? Wir sollen nicht nur vermeiden, sondern wir sollen die törichten und ungereimten Streitfragen ablehnen. Wenn jemand nur streiten will über die Bibel, einfach ablehnen. Gar nicht erst sich damit beschäftigen, sagt die Bibel.

[59:00] Gehen wir gemeinsam einmal zu diesem Vers. Kolosser 3. Ich kann gerade meine Schrift nicht richtig entziffern. Kolosser 3, Vers 25. Ja genau. Kolosser 3, Vers 25. Wer aber Unrecht tut, der wird empfangen, was er an Unrecht getan hat. Und es gilt kein Ansehen der Person. Was ist der Gedanke? Gott bemerkt das Unrecht von jedem, egal, wer es und was wir behaupten, und welche Stellung er hat. Das heißt, mit anderen Worten, es wird gleich klarer, wenn wir den nächsten Vers lesen, der Versuch, der Bibel zu schaden, könnte auch von Menschen kommen, von denen man es nicht erwarten würde. Wir würden erwarten, dass Heiden der Bibel schaden wollen, oder? Wir würden erwarten, dass Leute die Bibel schlecht finden, die ihre alten Götter anbeten wollen. Aber würden wir erwarten, dass Christen der Bibel schaden wollen? Wir würden vielleicht erwarten, dass Christen der Bibel nicht folgen wollen, in bestimmten Punkten, das kann man erwarten. Dass sie einfach an einem bestimmten Punkt an ihrer Sünde festhalten wollen. Aber wer von euch würde erwarten, dass Christen der Bibel direkt schaden wollen? Sie in Unrecht bringen wollen? Sie in Misskredit bringen wollen? Das würde man doch kaum erwarten, oder?

[1:01:09] Ich rede nicht davon, dass Leute die Bibel nicht kennen, sondern Leute mit der Intention sagen, als Christ sagen, was kann ich tun, damit die Bibel in Misskredit gebracht wird. Das ist ein Unterschied zwischen, ich lese die Bibel nicht oder ich will der Bibel nicht folgen und ich will den Einfluss der Bibel systematisch zerstören. Das ist doch ein kleiner Unterschied. Das eine sind nur Leute, die einfach nicht folgen wollen, was der Geist sagt. Das andere sind Leute, die tatsächlich bewusst einen Krieg gegen die Bibel führen.

[1:01:39] Jetzt passt auf. Jetzt bauen wir zwei Texte noch zusammen und dann werdet ihr etwas Erstaunliches sehen. Schaut mal mit mir in die Offenbarung nochmal. Das gibt uns Gelegenheit. In Offenbarung 9. Da haben wir jetzt eine schöne Gelegenheit. Wer weiß, was in Offenbarung 9 vonstatten geht? Was gibt es in Offenbarung 9? Worum geht es da? Da geht es um die Trompeten. Die Trompeten. Die Posaunen. Und das ist doch wunderbar. Wir können uns nochmal leicht erinnern, worum es bei den Posaunen ging. Wie lange ist das her? Oh, das ist jetzt schon... Diesen Vers haben wir ungefähr vor einem Jahr gemacht. Könnt ihr euch das vorstellen? Nur zwei Kapitel entfernt, vor einem Jahr.

[1:02:27] In Offenbarung 9. Da ging es in der 5. und 6. Posaune. Um wen? Fantastisch. Es gibt jemanden, der sich ändern kann. Es ging um die Moslems. Um die Osmanen. Um die Sarazenen. Und wir wollen nicht in alle Details gehen. Aber wir hatten dort einen interessanten Vers. Schaut mal in Vers... Vers 10. Ist das, glaube ich. Nee, Vers 19. Schau, Vers 19. Da wurde diese falsche Religion, der Islam, dargestellt. Durch diese Heuschrecken. Und diese Pferde und so weiter. Da heißt es in Vers 19. Denn ihre Macht liegt in ihrem Maul. Und ihre Schwänze gleichen Schlangen. Und haben Köpfe. Und auch mit diesen fügen sie was zu. Schaden.

[1:03:25] Jetzt wodurch fügen diese Wesen Schaden zu? Durch den? Durch das Maul und durch den? Schwanz. Und der Schwanz sieht so aus wie eine... Sch... Ein Schwanz. Und mit dem Schwanz, der aussieht wie eine Schlange, fügen sie Schaden zu. Jetzt, wir haben gesagt, es ging damals um den Islam. Damals. Könnt ihr euch erinnern, vielleicht. Wo in der Bibel wird erklärt, wofür der Schwanz steht? Hm? Worum geht es dem Schwanz? Hm? Ja, der Drache. Der Drache nimmt nämlich auch mit seinem Schwanz... Aber da steht nicht, was der Schwanz ist. Es steht nur, dass er mit dem Schwanz sogar ein Drittel der Engel verführt hat. Was ist der Schwanz? In der biblischen Prophetie. Jesaja 9. Jesaja 9 Vers. 14. Jesaja 9 Vers. 14 sagt uns... Schaut mal. Den solltet ihr gut merken, den Vers. Jesaja 9 Vers. 14. Der Älteste und Angesehene ist das... Seht ihr den Jesaja? Einfach die Mitte der Bibel aufschlagen. Jesaja 9 Vers. 14. Der Älteste und Angesehene ist das Haupt... Jesaja 9 Vers. 14. Der Älteste und Angesehene ist das Haupt... Und der Prophet, der was lehrt? Falsch lehrt oder Lügen lehrt ist der... Schwanz.

[1:05:15] Jetzt fassen wir zusammen. Der Schwanz steht für wen? Für den falschen Propheten oder den Lügen Propheten. Was ist das Schlimme an einem Lügen Propheten? Das ist nicht das Schlimme. Das macht ein Lügner auch. Das macht ein normaler Lügner auch. Der Lügen Prophet behauptet nicht nur, dass er die Wahrheit sagt. Das macht der Lügner eigentlich auch. Dass er für Gott spricht. Das macht ein Lügner nicht. Ein normaler Lügner kommt nicht und sagt, so spricht der Herr. Der Lügner sagt einfach nur, das sage ich. Aber der Lügen Prophet sagt, so spricht Gott. Und dann sagt er seine Lüge. Und das ist ja das Ding, was wir gesehen haben im Islam. Dass Islam eine wunderbare Religion ist. Mit guten Intentionen. Wir hatten gesehen, der Islam ist entstanden als Reaktion auf den Abfall in der Christenheit. Götzendienst und alles. Und sie wollten das ändern. Aber dann kam dieser Mohammed und hat gesagt, so spricht Gott. Er hat also behauptet, ein Prophet zu sein. Und etwas von Gott zu sagen, was er in seinem Leben gehabt hat. Und dann offensichtlich der Bibel an manchen Punkten widersprochen hat. Das war sozusagen die Verführung. Wobei es viele gläubige Menschen im Islam gibt. Und bis heute viele wirklich Gott übergeben sind. Aber das Problem war, dass man nicht der Bibel ganz vertraut hat, sondern die Bibel ein bisschen geändert hat. Oder die Bibel für minderwertig geachtet hat. Und jetzt eigene Gedanken über die Bibel gestellt hat. Den Koran.

[1:06:53] Jetzt. Ganz kurz. Aber wir sprechen heute nicht vom Islam. Wir sprechen vielmehr von der Zeit des Mittelalters. Das ist sehr wichtig jetzt. In der Zeit des Mittelalters, wo die Bibel angegriffen wurde, nicht so sehr vom Islam, sondern von wem wurde sie angegriffen, der behauptet hat, für Gott zu sprechen? Von der christlichen Kirche selbst. Das heißt, Christen haben nach diesem Vers und nach den Stellen der Bibel tatsächlich nicht nur der Bibel nicht gefolgt, sondern die Bibel bekämpft.

[1:07:31] Das bedeutet, geschichtlich kann man herausfinden, dass es Zeiten gab im Mittelalter, wo die Bibel fast ausgerottet war. Wo es nur wenige Manuskripte gab. Aber Gottes Wort siegt. Man kann nichts gegen die Wahrheit. Aber der Kampf, wenn wir uns We rôle einzurichten. Wenn wir nicht autobiografischen Zeugen bekämpfen. Er verwendet die Bibel als Gegenzugspunkt. Dann wird es eine fotografische Räumung werden. Eine 65-Jährige wie ich. Alle Christen denken, da müssen die Ursprünge sein. Aber genau da sind nicht die Ursprünge, sondern da ist die größte Fälschung. Es gab zwei Dinge, die man getan hat. Man hat die Bibel den Leuten weggenommen. Was hat man noch gemacht? Ersetzt. Was hat man da hingefügt? Tradition. Die Kirchenfeder. Kirchenfeder so und so. Konzil so und so. Vorschrift das. Römisches Gesetz dies und jenes. Sodass die Theologiestudenten, alle Konzilsfeder gelesen hatten, aber niemals die Bibel, etwas weggenommen und etwas anderes hinzugefügt. Merkt euch das. Weggenommen und hinzugefügt. Wenn jemand der Bibel schaden will.

[1:09:11] Jetzt konnte man der Bibel schaden. Man konnte nur sich selbst damit schaden. Aber der Bibel konnte man nicht schaden. Und was meint ihr? Da kommen wir zu. Die Bibel sagt, dass jetzt was passiert als Strafe darauf. Was passiert als Strafe jetzt auf den aus ihrem Muss ja getötet werden. Was ist tot? Tot ist die der Sünde soll. Das was die natürliche Folge der Sünde ist. Jetzt denkt darüber nach. Jeder der gegen die Bibel kämpft, er leidet den er wird verbrannt. Das heißt, gegen die Bibel zu kämpfen ist Sünde. Was ist das Gegenteil von gegen die, was ist das Gegenteil von Sünde? Das Gesetz ist ja Gerechtigkeit und Gerechtigkeit kommt aus dem Glauben und Glauben ist was? Leben aus jedem Wort. Das heißt in Wirklichkeit geht der ganze Erlösungsplan, der große Kampf zwischen gerettet sein oder verloren sein über die Frage, wie gehe ich mit der Bibel um? Stelle ich mich unter das Wort oder stelle ich mich über das Wort? Diejenigen, die sich unter das Wort stellen, werden vom Wort so lange korrigiert, bis sie gereinigt und geläutert sind, bis sie vorbereitet sind und diejenigen, die sich über das Wort stellen haben nichts, was sie korrigiert, das heißt sie bleiben in ihren Sünden.

[1:10:59] Wir kommen gleich noch ganz praktisch dazu. Das heißt die entscheidende Frage ist, wie stelle ich mich zum Wort? Steht es da und darf mich kritisieren oder stehe ich da und sage naja, das finde ich schon ganz gut, ich glaube 85%, 95%, 95,8%, 98,7%. Aber die restlichen 2,2%, nee, 2, 1,3%. Das kann ich nicht glauben, das passt nicht auf unsere Kultur. Wer ihr schaden will, jetzt pass auf, es kommt Feuer aus ihrem Mund. Jetzt, woran müsst ihr denken? Feuer aus ihrem Mund. Wenn wir das studieren, Feuer aus ihrem Mund. Ein Drachen. Ein Drachen, okay, ja. Könnte man denken.

[1:11:45] Die Bibel sagt, Feuer ist die Liebe. Lass uns erstmal ein paar Bibelferser anschauen, um ein bisschen ein Gefühl dafür zu bekommen, was das bedeutet. Und zwar in 2. Samuel 22. 2. Samuel 20 ist ein schönes Kapitel. Das ist nämlich das Danklied von David, kurz bevor er gestorben ist. 2. Samuel 22. Ganz tolles Lied. Er beschreibt, was Gott für ihn getan hat. Wir lesen mal Vers 7, okay? Vers 7.

[1:12:33] Also David hat immer so wortgewaltige Bilder. Da bebte und er zitterte die Erde. Die Grundfesten des Himmels wurden erschüttert und beten, weil er zornig war. Ist euch bewusst, was ihr auslöst, wenn ihr zu Gott betet? Das ist natürlich nur eine symbolische Beschreibung. Aber das ist, wie gewaltig das ist, wenn Gott Gebete hört. Gebetserhöhung ist nicht, dass Gott irgendwo Sekretär hat und sagt, 185.000 ist das Gebet von Bruder XY eingegangen. Okay, mach die auf den Weg. Okay, der Nächste. Sondern wenn wir in Bedrängnis sind, wenn wir in Versuchung sind und wir sagen, Gott hilf mir! Oder wenn uns jemand was Böses will und wir sagen, Gott hilf mir! Ich schrei zu dir in deinem Tempel. Wir sollen mit Freimut zum Gnadenthron gehen. Gott hilf mir! Dann heißt es, er bebt die Erde. Wenn Gott zornig wird auf unsere Feinde. Du hast es gewagt, meinen Augapfel anzutasten. Da bebte und er zitterte die Erde. Die Grundfesten des Himmels wurden erschüttert und beten, weil er zornig war. Rauch stieg auf von seiner Nase. Und verzehrendes Feuer aus seinem Mund. Feuersglut sprühte daraus hervor.

[1:13:45] Jetzt, was meint ihr? Warum kommt da Feuer aus dem Mund der Bibel in Offenbarung 11, Vers 5? Warum kommt da Feuer heraus? Nach diesem Vers. Wann kommt aus Gottes Mund Feuer? Wenn er wütend ist. Warum wird er wütend? Weil seinen gerechten Unrecht getan wird. Und wird in Offenbarung 11, Vers 3, 4, 5 seinen gerechten Unrecht getan? Wir sind in der Zeit des Unrechts und der Bibel wird Unrecht getan. Und deswegen sagt die Bibel vorher, wenn jemand ihr schaden will, der wird erleben, dass Gott aus seinem Wort, aus seinem Mund, nicht wahr? Gottes Mund steht für sein Wort, denn aus dem Mund redet man, nicht wahr? Das heißt, aus dem Wort kommt das Feuer hervor. Wir werden gleich noch sehen, was das bedeutet.

[1:14:35] Schaut mal mit mir einen Psalm. Das brauchen wir nicht. Kennt ihr eine Geschichte? Und das ist jetzt, was ihr versprochen habt. Eine Geschichte, die nicht so einfach zu verdauen ist am Anfang. Kennt ihr eine Geschichte in der Bibel, wo jemand mit Feuer bestraft wurde? Wahrscheinlich kennt ihr zwei Geschichten. Eine ist ganz offensichtlich. Kennt ihr die Geschichte von Elia? Ich meine, wir kennen einige Geschichten von ihm. Wir kennen das Feuer vom Himmel von Elia am Berg Karmel. Das ist unsere Lieblingsgeschichte, nicht wahr? Wir kennen auch die Geschichte, auch andere Geschichten von ihm, aber die Geschichte wird selten erzählt, weil es ein bisschen schwierig ist, das zu vermitteln, was da passiert. Lasst uns mal aufschlagen, 2. Könige 1. Wir werden sehen, 2. Könige 1, wie uns das hilft für die Bibel, die Bibel besser zu verstehen. Lesen wir Vers 2, die ganze Geschichte, okay? 2. Könige 1 ab Vers 2.

[1:15:41] Als aber Ahab tot war, und Ahasja, das war der König, fiel in seinem Obergemach in Samaria durch das Gitter und wurde krank. Also der König ist in seiner Wohnung, oberen Stock, fällt durch ein Gitter, ist krank. Er sandte Boten und sprach zu ihnen, geht hin und befragt wen? Baalzebub, heißt, übersetzt übrigens Herr der Fliegen. Der Herr der Fliegen. Vielleicht kennt ihr das Buch, Der Herr der Fliegen. Das nur nebenbei. Den Gott von Ekron, ob ich von dieser Krankheit genesen werde? Also der König von Israel will den Herrn der Fliegen, diesen Gott von Ekron, fragen, ob er gesund wird. Das war natürlich eine sehr schlechte Idee. Vers 3, aber der Engel des Herrn sprach zu Elia, dem Tischbiter, mache dich auf und gehe den Boten des Königs von Samaria entgegen und sprich zu ihnen, gibt es denn keinen Gott in Israel, das hier hingeht, um Baalzebub, den Gott von Ekron, zu befragen? Und darum spricht der Herr, du sollst von dem Bett, auf das du dich gelegt hast, nicht herunterkommen, sondern du wirst gewisslich sterben. Und Elia ging. Die Boten aber kehrten wieder zu dem König zurück. Da fragte sie, warum kommt er wieder? Sie sprachen zu ihm, ein Mann kam herauf, uns entgegen, der sprach zu uns, kehrt wieder zurück zum König, der euch gesandt hat und sagt zu ihm, so spricht der Herr, gibt es denn keinen Gott in Israel, das du hinsendest,

[1:17:07] um Baalzebub, den Gott von Ekron, zu befragen? Darum sollst du von dem Bett, auf das du dich gelegt hast, nicht herunterkommen, sondern du wirst gewisslich sterben.

[1:17:15] Vers 7, da sprach er zu ihnen: Wie sah der Mann aus, der euch begegnete? Und ich zu euch sagte. Vers 8: Sie sprachen zu ihm: Der Mann trug einen Mantel aus Ziegenhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden. Er aber sprach: Es ist Elia, der Tischbiter.

[1:17:31] Nun, bis dahin ist die Geschichte klar, oder? Der König fällt durch ein Loch, der König ist krank, der König sendet zu diesem heidnischen Gott. Da Elia stellt sich in den Weg, sagt: Moment mal, warum befragst du denn nicht Gott, dass du wirst des Todes sterben?

[1:17:47] Jetzt schaut, was weiter passiert. Vers 9: Und er sandte einen Hauptmann über 50 zu ihm mit seinen 50 Leuten. Als der zu ihm hinaufkam, siehe, da saß er oben auf dem Berg. Er aber sprach zu ihm: Du Mann Gottes, der König sagt, komm herab.

[1:18:03] Vers 10: Aber Elia antwortete dem Hauptmann über 50 und sprach zu ihm: Wenn ich ein Mann Gottes bin, so soll Feuer vom Himmel fallen und dich und deine 50 verzehren. Dafür Feuer vom Himmel und verzehrte ihn und seine 50.

[1:18:15] Stell dir das mal vor, da steht der Elia auf dem Berg und sagt: Wenn ich ein Mann Gottes bin, soll Feuer vom Himmel fallen. Das sind 50 Leute, also 50 Leute passen gut in den Raum, 50 Leute, Feuer fällt vom Himmel, alle tot. Kommt die nächste Kompanie.

[1:18:31] Der König hört das. Ich meine, wenn ihr der König gewesen wärt, stell dir das mal vor, ihr seid König, sendet 50 Leute los und ihr bekommt den Bericht, die sind alle zu Asche verbrannt. Würdet ihr nochmal 50 losschicken? Er sendet nochmal 50 los.

[1:18:47] Was passiert? Und er sandte nochmals einen anderen Hauptmann über 50 zu ihm mit seinen 50. Da redete er und sprach zu ihm: Du Mann Gottes, so spricht der König, komm rasch herab. Er sagt nicht nur komm herab, er sagt: Komm, aber ein bisschen zackig, jetzt aber schnell. Was passiert?

[1:19:03] Elia sagt: Wenn ich ein Mann Gottes bin, dann soll Feuer vom Himmel runterfallen und es fällt vom Himmel. Das ist eine ganz schön interessante Geschichte, oder? Also es ist keine Geschichte, die man gleich so in der ersten Bibelstunde erzählen würde, oder? Aber ich glaube, es gibt eine ganz tiefe Bedeutung dahinter und die wollen wir jetzt gleich studieren, in den verbleibenden Minuten.

[1:19:23] Vers 13: Da sandte er noch einen dritten Hauptmann über 50 mit seinen 50. Jetzt könnt ihr euch vorstellen, wie sich dieser dritte Hauptmann geführt hat. Stellt euch, versetzt euch in die Lage. Ihr wisst, ich meine, das spricht sich rum unter der Armee, nicht wahr? Da sind gleich zwei Kompanien abgeschossen worden und zwar präziser als es jemals im zweiten Weltkrieg mit Laser, also nur heute mit Lasertechnik passieren könnte, ja? Alle weg. Und ihr sollt da hingehen.

[1:19:47] Und was heißt das hier? Als dieser dritte Hauptmann über 50 zu ihm hinaufkam, beugte er seine Knie vor Elia und bat ihn und sprach zu ihm: Du Mann Gottes, lass doch mein Leben und das Leben deiner Knechte, dieser 50, etwas vor dir gelten. Siehe, das Feuer ist vom Himmel gefallen, hat die ersten zwei Hauptleute über 50 mit ihren 50 verzehrt. Nun aber lass mein Leben etwas vor dir gelten.

[1:20:11] Und es passiert nichts. Und der Engel des Herrn spricht zu Elia und führt ihn dann und sagt: Du kannst mit ihnen gehen. Jetzt die Frage stellt sich: Wenn es für Gott kein Problem ist, dass Elia zum König geht, denn offensichtlich nach dem dritten Mal darf er gehen, oder? Warum fällt Feuer vom Himmel und verzehrt diese ganzen Soldaten? Habt ihr euch mal die Frage gestellt?

[1:20:41] Das ist ein Werk von der Geschichte. Jetzt wollen wir die Minuten gut nutzen, um zu schauen, was passiert. Wir haben schon einen Hinweis auf Maleachi 11, Vers 5. Wann wird man vom Feuer verzehrt, wenn man was gemacht hat? Wenn man Schaden wem zufügen will? Dem Wort Gottes. Wenn man sozusagen gegen das Wort Gottes arbeitet. Jetzt.

[1:21:03] Lesen wir mal ganz genau Vers 8. Vers 9: Er sandte einen Hauptmann über 50 zu ihm mit seinen 50 Leuten. Als der zu ihm hinaufkam, siehe, da saß er oben auf dem Berg. Das heißt, wir haben den Hauptmann, unten am Berg, oben den Elia. Wie spricht der Hauptmann den Propheten an? Wie sagt er? Du Mann Gottes.

[1:21:27] Jetzt ein anderes Wort für Du Mann Gottes wäre: Du. Wer ist ein Mann Gottes? Prophet. Im Altertum heißt Mann Gottes Prophet. Er sagt also: Hey Elia, du Prophet. Wenn er das sagt, was anerkennt er damit? Er anerkennt nicht nur Gott, sondern er kennt, dass Gott durch Elia spricht. Er anerkennt damit, dass er in Wirklichkeit jetzt nicht mit Elia spricht, sondern mit Gott, der durch Elia spricht. Er sagt nicht Elia, er sagt: Du Mann Gottes. Er sagt: Ich weiß, durch dich spricht Gott. Du bist der Repräsentant Gottes.

[1:22:07] Und dann sagt er: Der König sagt dir, komm herab. Mit anderen Worten, der Hauptmann sagt: Ich weiß, dass du Prophet bist, ich weiß, dass du Gottes Wort sprichst, ich weiß, dass durch dich Gott spricht und ich befehle dir, komm herab, folge dem König, beuge dich dem König. Er stellt sich über das Wort. Er stellt sich über das Wort Gottes und sagt: Komm herab.

[1:22:37] Und jetzt pass auf, das ist sehr interessant. Die Antwort von Elia klingt im ersten Moment, im ersten Moment klingt sie ein bisschen harsch, klingt sogar sehr harsch. Aber was sagt er? Er sagt in Vers 10: Wenn ich ein Mann Gottes bin. Er sagt: Okay, du sagst, ich bin ein Mann Gottes, dann ist es ja nicht mehr meine Sache, sondern wessen Sache? Gottes Sache. Und das Wort, es steht hier: Feuer vom Himmel fallen. Aber das hebräische Wort ist: Es soll Feuer vom Himmel herabkommen. Da steht das gleiche Wort wie in Vers 9. Das heißt, der Hauptmann sagt: Komm herab. Und Elia sagt: Okay, es wird herabkommen.

[1:23:23] Das ist ein Wortspiel. Der Hauptmann sagt: Komm herab. Und Elia sagt: Alles klar, es wird herabkommen. Du willst ja nicht mich, du willst ja das Wort Gottes. Und damit, es ist also nicht so, wie man im ersten Moment glauben könnte, dass Elia sagt: Gott, wie können wir dir am besten bestrafen? Ich denke mir aus, lass uns die verbrennen. Und Gott sagt: Okay, Elia, wenn das dein Wunsch ist, okay. Sondern Elia sagt: Okay, wenn du mich als Mann Gottes ansiehst, dann werde ich dir jetzt einfach nur das Wort Gottes sagen. Ich gebe das direkt weiter an Gott und Gott wird jetzt mit dir verfahren, wie es in deinem Herzen ist.

[1:23:59] Und in seinem Herzen war: Gott, komm herab. Ich will dir befehlen. Ich weiß zwar, dass du Gott bist, aber komm herab. Und Gott sagt: Okay, alles klar. Wenn ich herabkomme, dann komme ich zu dir herab. Denn Gott ist ein was? Verzehrendes Feuer. Wenn wir als Sünder sagen: Gott, komm herab, dann kommt er herab. Das Problem ist, dass wir nicht wirklich wahrhaben wollen, dass wenn Gott herabkommt, wir das nicht händeln können wegen unserer Sünde.

[1:24:33] Wenn wir uns über Gottes Wort stellen, dann gibt er uns genau das, was wir wollen. Nämlich einen Kontakt mit Gott. Aber als Sünder ist der Kontakt mit Gott was? Tödlich. Jetzt der Zweite macht genau das Gleiche, nur dass er noch was hinzufügt: Komm herab, nicht wahr? Schnell. Ganz schnell. Gott kam herab.

[1:24:57] Und übrigens, wussten die Hauptmänner, dass Gott Feuer vom Himmel fallen lassen kann? Natürlich. Nur wenige Jahre zuvor hatte jeder gehört, das war die Breaking News, dass Gott Feuer vom Himmel fallen lässt und diejenigen, die sich gegen ihn stellen, die wurden getötet. Das heißt, als der Mann gehört hat, dass Feuer vom Himmel fällt, wusste er, Gott kann das tun. Er hat sich aber nicht bekehrt. Er hat nicht gesagt: Stopp, tut mir leid. Er hat gesagt: Mal sehen, ob du das hinkriegst. Oh Gott, das Wort kriegt das hin.

[1:25:43] Dann kommt der Zweite und passiert genau das Gleiche. Und dann kommt der Dritte. Was macht der Dritte? Stellt der Dritte sich auch über Gottes Wort? Er stellt sich unter Gottes Wort und sagt: Wenn dein Leben, er fragt danach, er möchte das Leben haben. Und wenn man sich zu Gott beugt und nach Leben fragt, was bekommt man? Leben. Wenn man aber in seiner Sünde und Hochmut nach Gott fragt, was bekommt man dann? Einen Tod.

[1:26:13] Übrigens, hier kommt das Feuer herab und vertilgt den Sünder. Wisst ihr, was im nächsten Kapitel passiert? Im ersten Könige 2. Was passiert im ersten Könige 2? Da geht Elia in den Himmel und zwar in was? Feuerigen Wagen. Das heißt, einmal geht das Feuer vom Himmel auf die Erde und vertilgt den Sünder. Auf die Erde und vertilgt den Sünder. Das andere Mal geht das Feuer von der Erde in den Himmel und bringt jemanden, der der Sieger, der den Sieg über die Sünde errungen hat, in den Himmel. Denn Elia hat den Sieg dann in diesem Punkt vollständig über die Sünde errungen, ansonsten hätte er nicht in den Himmel kommen können.

[1:26:59] Die beiden Geschichten muss man zusammen sehen. Das gleiche Feuer, das den Hauptmann verzehrt, hat es den Elia verzehrt? Nicht im Geringsten. Warum hat es ihn nicht verzehrt? Weil er den Sieg über die Sünde errungen hat. Gott ist ein verzehrendes Feuer. Und was verzehrt das Feuer? Die Sünde. Das wussten alle, weil beim Berg Karmel das Feuer was verzehrt hat. Das Opfer war das Opfer für die Sünde. Jeder wusste, das Feuer verzehrt die Sünde. Und da haben wir diese Hauptmänner mit ihren Kompanien und sie stellen sich gegen Gott und sagen: Komm herab, wir befehlen dir. Unser Wille geschehe.

[1:27:47] Und Gott sagt: Okay, ich komme herab. Wenn es dein Wunsch ist, ich komme herab. Verzehrendes Feuer. Und da haben wir Elia, der den Sieg über die Sünde errungen hat, der wurde nicht auf Wolke 7 noch irgendwie sein Sünden-Gen rausgeschnitten, so wie er war, konnte in den Himmel genommen werden, so wie Henoch. Und er kann im Feuer in den Himmel aufsteigen.

[1:28:05] Was wird mit den Menschen passieren, die zu Überwindern geworden sind? Schaut mal hier in Offenbarung 15. Oh, wir müssen Schluss machen. Wir sind sofort fertig in Offenbarung 15 Vers 2. Drittletzter Vers für heute. Offenbarung 15 Vers 2. Dort heißt es: Und ich sah etwas wie ein gläsernes Meer mit Feuer vermischt. Und die, welche als Überwinder hervorgegangen waren, über das Tier und über sein Bild und über sein Mahlzeichen, über die Zahl seines Namens, standen an dem gläsernen Meer und hatten Harfen Gottes.

[1:28:45] Die Überwinder können inmitten des Feuers sein. Aber was passiert mit den Menschen, die sich gegen die Bibel gestellt haben, die der Bibel schaden wollten, die gegen die Bibel gekämpft haben? Sei es offen oder sei es im Namen Gottes. Was wird mit denen passieren? Lesen wir gemeinsam mit Offenbarung 22. Dort sagt die Bibel explizit, was mit ihnen passieren wird. Offenbarung 22. Vers 18. Das sind die vier letzten Verse der Bibel.

[1:29:15] Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Und wenn jemand etwas wegnimmt, könnte ich ja nennen, das Mittelalter, das eine haben sie weggenommen, das andere haben sie hinzugefügt. Und Gott sagt: Wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der Heiligen Stadt und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben sind.

[1:29:57] Und was wird mit den Menschen passieren, die die Plagen bekommen? Was wird mit ihnen am Ende passieren? Sie werden in Offenbarung 20 von der Liebe Gottes, dem Verzehren und Feuer verbrannt. Und weil das die Bibel vorhersagt, heißt es: Aus ihrem Mund kommt Feuer. Denn der Mund der Bibel, das sind die Worte der Bibel, die die Bibel sagt, aus ihrem Mund, hier, wir können es lesen, Offenbarung 20 steht im Vers 14: Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen, das ist der zweite Tod. Das heißt, aus dem Mund der beiden Zeugen, sowohl dem alten als auch dem Neuen Testament, kommt das übereinstimmende Zeugnis: Die Sünder werden am Ende zur Asche verbrannt. Ihr könnt Maleachi lesen, ihr könnt Jesaja lesen, ihr könnt Offenbarung lesen, die Evangelien lesen, überall wird es bezeugt.

[1:30:51] Sie sprechen davon, die beiden Zeugen. Wer gegen uns kämpft, wer sich über die Bibel stellt, der wird nicht auf der neuen Erde sein können. Denn die Bibel bezeugt Gott. So wie bei den Cherubim vor Gott stand, so steht auch die Bibel vor Gott. Der Kampf gegen die Bibel ist ein Kampf gegen Gott, und deswegen wollen wir uns eine Entscheidung fällen. Ihr habt die Wahl.

[1:31:19] Wollen wir uns über die Bibel stellen und sagen: Komm herab, auf meinen Maßstab, ich möchte, dass du deinen hohen Maßstab mal runterlegst hier, für meine Bequemlichkeit, oder wollen wir unsere Knie beugen und sagen: Ich bin ein armer Sünder, aber gib mir Leben. Ich brauche das Wort des Lebens. Wie wollt ihr euch zur Bibel stellen? Drüber stellen oder drunter stellen? Drunter stellen. Nebenbei gesagt, dann ist sie auch in guter Schutz. Wer von euch möchte sich drunter stellen? Amen.

[1:31:55] Wollen wir noch gemeinsam beten? Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort. Und wir bitten dich, dass wenn wir jetzt nach Hause gehen, dass wir nicht alles wieder vergessen, sondern dass wir uns vornehmen, deinem Wort zu folgen, nicht unseren eigenen Ideen. Der Satan hat wahrscheinlich schon Versuchungen vorbereitet. Aber wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du uns ungeteilt das Herz schenkst. Ein Herz, das nach dir fragt, und das willig ist, deinem Wort zu folgen, selbst dann, wenn es unbequem ist. Ich bitte dich für mich und für jeden Einzelnen von hier, dass du uns Kraft schenkst, deinem Wort zu folgen. Dass wir uns nicht über das Wort erhöhen, sondern uns vom Wort korrigieren lassen. Amen.

[1:33:17] Amen. Amen. Amen. Amen.

[1:33:59] Harmonische Outro. Amen. Vielen Dank. Wir sehen uns am nächsten Donnerstag. Um 14 Uhr. In Waldkantstadt. Wir sehen uns. Amen.


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