In dieser Predigt wird die Bedeutung des Siegels Gottes und des Mahlzeichens des Tieres aus Offenbarung 13 beleuchtet. Es wird erklärt, wie das Siegel Gottes mit seinem Charakter und seinem Gesetz verbunden ist, insbesondere mit dem vierten Gebot und dem Sabbat. Im Gegensatz dazu steht das Mahlzeichen, das mit staatlichen Anbetungsgesetzen und der Ablehnung des wahren Schöpfers in Verbindung gebracht wird. Die Predigt zieht Parallelen zu biblischen Geschichten und dem neuen Bund, um die Wichtigkeit der persönlichen Beziehung zu Gott und der Einhaltung seiner Gebote in der Endzeit hervorzuheben.
13.05.2014 Offenbarung 13:16 Teil 2
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Offenbarung, ProphetieWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] Sie beten den Schöpfer an. Das heißt, wenn das ein Kontrast ist, wen beten die dann nicht an? Nicht den Schöpfer. Selbst wenn ich nicht wüsste, was das Tier ist – wir wissen, es ist das Papsttum – und wenn ich nicht wüsste, was das Bild des Tieres ist, der abgefallene Protestantismus, könnten wir doch sagen, aufgrund des Kontrastes, dass sie auf jeden Fall nicht den Schöpfer anbeten in ihrer Anbetung. Sie beten an, aber nicht den Schöpfer, denn die, die das Siegel haben, die beten den Schöpfer an. Macht das Sinn soweit?
[0:52] Aber es wird noch mehr gesagt über die, die das Siegel haben. In Offenbarung 14, Vers 12, was wird denn da gesagt? Hier ist die Geduld der Heiligen, hier sind die, die erhalten die Gebote Gottes und haben den Glauben Jesu. Die, die das Siegel haben, halten Gottes Gebote. Schlussfolgerung: Die, die das Mahlzeichen haben, halten die Gebote nicht, weil sie dem Mann der Sünde auch folgen, Sünde, Gesetzlosigkeit, okay, halten Gebote nicht.
[1:37] Jetzt eigentlich, das ist nicht das vollständige Studium, aber eigentlich, wenn man bis hierhin ist, hat man eigentlich schon es fast erreicht. Denn wenn es zwei Gruppen auf der Welt gibt, eine haben das Siegel, eine haben das Mahlzeichen, und die einen – und beide Gruppen sind sozusagen Kontraste – und die einen beten den Schöpfer an und halten die Gebote, und die anderen halten die Gebote nicht und beten den Schöpfer nicht an, da kann man jetzt eigentlich schon fast vermuten, um was das Thema sich handeln wird. Denn wenn ich Anbetung des Schöpfers und Gebote verknüpfe, bei welchem Thema komme ich raus? Beim vierten Gebot, denn das vierte Gebot spricht vom Schöpfer, die einen halten es, und die anderen halten es nicht. Allein das könnte mir schon deutlich zeigen, dass die Frage vom Sabbat die entscheidende Frage in der Frage von Siegel und Mahlzeichen ist, aber nur nicht am Ende, das sozusagen erstmal als Level 1.
[2:41] Schauen wir mal in Offenbarung 13, Vers 16 nochmal, Offenbarung 13, Vers 16: „Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten ein Mahlzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn.“ Also, wie kommt das Mahlzeichen an die Hand oder an die Stirn? Wie kommt es da ran? Es bewirkt, und was ist es? Wer oder was ist es? Im Grunde genommen eigentlich das zweite Tier, nicht wahr? Nicht mal das Bild des Tieres. Wenn ihr vorlest: „Es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres, einen Geist zu verleihen“, ist immer noch das zweite Tier, das heißt die USA. Sie bewirken, die USA bewirkt, dass das Mahlzeichen gegeben wird, entweder an die Hand – Tat – oder an die Stirn – Überzeugung. Und wenn eine Nation, egal ob die USA oder sonst wer, etwas bewirken möchte, was muss sie tun, um etwas zu bewirken? Gesetz erlassen. Das heißt, hier haben wir ganz deutlich ein Anbetungsgesetz, zumindest erstmal hier nationalen Charakters, das später sich ja ausweiten wird auf die ganze Welt. Ein Anbetungsgesetz. Das heißt, das Mahlzeichen hat etwas damit zu tun, dass ein Staat ein Gesetz erlässt. Es ist also nicht einfach die Frage Sabbat-Sonntag oder so, wie man vielleicht vermuten könnte. Es ist die Frage, die damit verbunden ist, dass ein Staat ein Gesetz erlässt, das mit dieser Anbetung zu tun hat. Ganz wichtig.
[4:51] Gibt es in der Bibel Geschichten von Staaten, die Anbetungsgesetze erlassen haben und bei Nichtbefolgen die Todesstrafe angedroht haben? Welche Geschichten fallen euch ein? Nebukadnezar. Das ist in Daniel Kapitel, in Kapitel 2 gibt es auch ein Standbild, aber die Geschichte mit dem Todesbefehl und dem Anbetungsgesetz ist in Kapitel 3. Da ist es da, wo Nebukadnezar das goldene Standbild auferrichten lässt und dann einen Befehl gibt und sagt: „Alle, die es nicht anbeten, was passiert mit denen?“ Werden getötet. Werden die drei getötet? Ja oder nein? Nein. Gibt es noch eine Geschichte im gleichen Buch? Esther. Da haben wir auch eine Geschichte, da geht es nicht direkt um das Thema Anbetung, indirekt auch. Da geht es um die Frage, wer einfach zum Volk Gottes gehört, soll ausgerottet werden. Es war schon ganz okay, aber meine Frage spezifischer geht um Anbetungsgesetze, wo im Gesetz es spezifisch um Anbetung geht. Daniel 6. Bei Elia ging es auch um Anbetung, aber da gab es kein nationales Gesetz, obwohl natürlich der König hat das auch durchgesetzt. Aber ein ganz konkretes Gesetz gibt es in Daniel 6 noch. Daniel 6 ist die Geschichte von Daniel in der Löwengrube. Das waren nicht die Babylonier, sondern wer hat dort das Gesetz erlassen? Die Meder und Perser. Und deren Gesetze waren noch schlimmer, denn deren Gesetze waren: unumstößlich, unwiderruflich, unfehlbar. Und Daniel sollte sterben. Ist Daniel gestorben? Interessant, wir haben zwei Geschichten im Buch Daniel, von denen wir wissen, dass es eine Parallel zu Offenbarung ist, die beide von Anbetungsgesetzen sprechen: von Babylon und Medopersien. Das eine ist Babylon, theologisch, wie die katholische Kirche. Das andere rechtlich, wie die katholische Kirche, unfehlbar. Beides Typen auf die katholische Kirche. In beiden Fällen wird den Gläubigen mit dem Tod gedroht. In beiden Fällen sterben sie nicht. Warum? Die Versiegelten werden in der allerletzten Trübsalszeit, man wird ihnen nichts mehr anhaben können. Auch eine ganz, ganz tolle Lektion, die wir lernen können.
[7:18] Ein Anbetungsgesetz, das erlassen wird. Und ihr wisst, in Offenbarung, in Daniel 3 geht es darum, etwas Falsches anzubeten. Geht es in Daniel 6 auch darum, etwas Falsches anzubeten? Da geht es darum, den wahren Gott nicht anzubeten. Es gibt zwei Aspekte von Anbetungsgesetzen: einmal das Falsche anzubeten und dann das Verbot, das Richtige anzubeten. Und beides wird hier geschehen. Man wird verbieten, am richtigen Tag anzubeten, und man wird fordern, am falschen Tag anzubeten. Daniel 3 und Daniel 6 zusammengenommen ergeben dann das Gesamtbild, da werden wir später noch zu kommen. Aber bleiben wir erstmal bei dem Gedanken, dass es ein Anbetungsgesetz ist.
[8:07] Jetzt geht man mit mir zu Matthäus 7. Zu welcher Predigt gehört Matthäus 7? Zur Bergpredigt, ganz genau. Matthäus 7, lesen wir ab Vers 21. Vers 21 bis 23: „Nicht jeder, der zu mir sagt, Herr, Herr…“ Wer ist das? Gläubige Menschen, Christen, oder? „…wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.“ „Viele werden an jenem Tag zu mir sagen.“ Welchen Tag meint er da, wenn er sagt: „an jenem Tag“? Bei der Wiederkunft. „Viele werden bei der Wiederkunft zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht?“ Und dann werde ich ihnen bezeugen: „Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen.“ Haben diese Menschen geglaubt, dass sie Gott anbeten? Ja oder nein? Sonst hätten sie nicht gesagt: „Herr, Herr“, denn man redet Gott „Herr“ an, wenn man zu ihm betet. Sie haben zu Gott gebetet, aber trotzdem sind sie auf welcher Seite? Auf der oder auf der? Auf der. Man kann also als Christ, glaubend, dass man zu Gott betet, auf der Seite sein.
[9:43] Und jetzt frage ich euch: Wenn hier ein Gesetz erlassen wird und Jesus sagt, das Problem bei euch ist, ihr übertretet das Gesetz Gottes, ihr seid Gesetzlose, Gesetzesübertreter, sagt er am Ende, das ist das Problem. Welches Gebot könnte in der heutigen Zeit ein Christ übertreten und immer noch glauben, er sei ein guter Christ? Das siebte Gebot? Wenn ein Christ heute, egal ob Katholik, Evangelikal, welcher, wo auch immer, das siebte Gebot übertritt, weiß er selbst. Wenn er das erste Gebot übertritt und sich noch andere Götter hält, weiß er selbst. Aber welches Gebot könnte er übertreten, ohne sich überhaupt bewusst zu sein, dass er das Gebot übertritt? Das vierte Gebot. Aber die meisten Protestanten – hier geht es ja vor allem um die Protestanten in Offenbarung 13. Natürlich, letztendlich, versteht mich richtig: Wer ein Gesetz übertritt, der ist an allem schuldig, ohne Frage. Aber das ist das Gebot, das vierte Gebot, das hier am besten zu dieser Beschreibung passt.
[11:01] Gehen wir ein Stückchen weiter noch und stellen wir uns mal ganz kurz folgende Frage: Was eigentlich genau ist das Siegel? Giotta, hilf uns mal. Es ist Gottes Charakter. Aber woher wissen wir, dass es Gottes Charakter ist? Er soll eben an die Stirn, an die Hand gehen, am Arm. Wenn wir da auf das Siegel etwas betonen, was wir denken. Und da im Genie zum Beispiel, wo es mit Atmen geht, setzt er sich da auch noch mal. Er setzt sich wie ein Siegel auf deinen Arm, dein Herz, genau. Da wird wie Liebe Gottes gesprochen, genau. Wir holen noch für den Livestream. Genau. Der Name des Herrn ist eine starke… Meinst du den? Das ist, schaut mal wieder in Sprüche 18. Sprüche 18, Vers 10. Sprüche 18, Vers 10. Die Bibel sagt: „Der Name des Herrn ist ein starker Turm. Der Gerechte läuft dorthin und ist in Sicherheit.“ Und genau das bietet ja das Siegel. Das Siegel bietet Sicherheit in der letzten Zeit. Der Name des Herrn, der Name des Herrn. Was ist der Name des Herrn? Ja, also, was ist der eigentliche Name, der buchstäbliche Name des Herrn? J-H-W-H, genau. Der Ich Bin, der Ich Bin, sein Wesen, sein Charakter. Jesus sagt: „Ich bin das Brot des Lebens, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, ich bin der wahre Ehe Abraham war, bin ich.“ Und was haben die 144.000 an ihren Stirnen? In Offenbarung 14, Vers 1, schaut schnell nach, was haben sie an ihren Stirnen stehen? In Offenbarung 14, Vers 1? Das ist in Heidemus 28. Den Namen Gottes, Namen. Sie haben den Namen Gottes an ihrer Stirn. Offenbarung 14, Vers 1. Das heißt, sie haben sein Wesen, seinen Charakter in ihrem Denken.
[14:01] Und du hast schon ein Vers erwähnt, in Jesaja 8, Vers 16. Jesaja 8, Vers 16. Das heißt es: Jesaja 8, Vers 16. Schau mal ganz kurz nach. Das heißt es: „Binde das Zeugnis zusammen und versiegle das…“ Was? Jesaja 8, Vers 16: „…die Weisung.“ Hat jemand eine andere Übersetzung? „Das Gesetz in meinen Jüngern.“ Welche Beziehung besteht zwischen Gottes Gesetz und Gottes Charakter? Genau. Denn die Bibel sagt, Gottes Gesetz ist heilig, gerecht und gut. Ist Gott heilig? Ist Gott gerecht? Ist er gut? Die Bibel sagt, Gottes Gesetz ist ewig. Ist Gott ewig? Ihr könnt alle Attribute über Gott nehmen, ihr findet sie auch über das Gesetz Gottes und umgekehrt. Gott ist die Liebe, das Gesetz ist das Gesetz der Liebe. Gott ist ein Gott der Freiheit, das ist das Gesetz der Freiheit. Gott ist König, es ist das königliche Gesetz. Und ihr könnt dahin durchgehen. Das Gesetz Gottes offenbart seinen Charakter. Er ist die Wahrheit, er ist das Leben. Und deswegen sagt er: „Du sollst nicht töten.“ „Du sollst nicht ein falsches Zeugnis reden“ und so weiter und so fort. Er ist demütig, deswegen sagt er: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut.“ Und wir können da immer weitergehen. Gottes Gesetz richtig verstanden, nicht als Pharisäer, so als reiner Gesetzestext, sondern als Prinzip, als zehn Prinzipien, die sich in diesen zehn Geboten ausdrücken, das ist der Charakter Gottes, und der ist das Siegel.
[15:56] Was wiederum heißt: Entweder ich habe Gottes Gesetz in meinem Herzen, oder ich werde da sein. Denn hier werden viele, viele Christen sein, die an einer einzigen Stelle sich von denen unterscheiden, obwohl sie beide zum gleichen Gott beten, obwohl sie dieselbe Bibel benutzen, vielleicht sogar dieselben Predigten gehört haben. Diese haben das Gesetz Gottes im Herzen und diese nicht. Und weil sie nicht das Gesetz Gottes im Herzen haben, sind sie unter Druck nicht in der Lage zu bestehen. Unter Druck besteht nur der, der das Gesetz wirklich im Herzen hat. Wer es nur auswendig gelernt hat, wer nur seinem Partner, seinen Eltern, seinen Kindern zuliebe mitgeht, wird hier in die andere Richtung gehen. Und deswegen ist die Versiegelung so wichtig.
[17:03] Genau, wir kommen jetzt sofort darauf. Über das Gesetz vielleicht noch ganz kurz. Schaut mal in 5. Mose. Ganz genau, in 5. Mose 6. Du hast es schon auswendig gelernt, hast es dir schon eingeschärft. In 5. Mose 6, da geht es um die 10 Gebote, da werden die 10 Gebote wiederholt. Deswegen heißt es ja auch im Lateinischen Deuteronomium, das zweite Gesetz, die Wiederholung der Gebote. Da heißt es, Vers 5: „Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft, und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du vortragen auf dem Herzen.“ Also das Gesetz Gottes soll im Herzen sein. Und jetzt schaut mal, wie es hier weitergeht: „Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.“ Wisst ihr, was das heißt auf Deutsch? Das heißt auf Deutsch: Eigentlich sollten wir unter der Dusche über Gottes Wort nachdenken. Das heißt, eigentlich sollten wir beim Abwaschen über Gottes Wort nachdenken. Das heißt, eigentlich sollten wir in der S-Bahn über Gottes Wort nachdenken. Das heißt, eigentlich sollten wir eben nicht nur während des Gottesdienstes und unserer persönlichen Andachtszeit über Gottes Wort nachdenken, da sowieso. Weil da haben wir die Bibel vor Augen, da können wir auch lesen. Aber auch dann, wenn wir nicht die Bibel lesen können. Manchmal haben wir das Gefühl, unsere Beschäftigung mit Gott ist abhängig von dem Öffnen der Bibel, nicht wahr? Bibel auf, Beschäftigung mit Gott. Bibel zu, jetzt kann ich nicht mehr über Gottes Wort nachdenken, weil die Bibel ist ja zu, ich muss ja zur Arbeit. Und Fünfte Mose deutet an, dass wahre Versiegelung damit zu tun hat, ständig über Gottes Wort nachzudenken.
[19:12] Denn es heißt weiter, schaut mal im nächsten Vers: „Und du sollst sie zum Zeichen…“ Wo binden? Auf? Deine Hand. „…und sie sollen dir zum…“ Habt ihr eine Schlachter-Übersetzung? Wenn ihr Schlachter-Abseite hier glücklich, „…sie sollen dir zum Erinnerungszeichen sein, über den Augen sein.“ Über den Augen ist hier an der Stirn, ein Erinnerungszeichen. Das heißt, wir sollen uns erinnern, wir sollen gedenken, wir sollen nachdenken. Man kann nicht versiegelt werden, ohne über Gottes Wesen, ohne über seinen Charakter, ohne über Gottes Gesetz nachzudenken. Man wird nicht versiegelt, wenn man sagt: „Ich glaube, Gottes Gesetz ist gültig.“ Ende aus der Diskussion. Das reicht nicht aus zum Versiegeltsein, denn versiegeln bedeutet eigentlich wörtlich eingraben. Wir haben letztes Mal gesprochen über Charakma, dieses Charakter. Das gilt sowohl hierfür als auch hierfür.
[20:08] Jetzt noch ein Gedanke. Wir haben also Erinnern und Denken als wichtiges Ideal. Ich glaube, wir haben das letzte Mal schon angesprochen. Haben wir das Hesekiel 28 letztes Mal schon gelesen? 2. Mose 28 meine ich. 2. Mose 28, Vers 36. Haben wir das schon gemacht? Wenn nicht, dann lest es uns mal ganz schnell an. Ansonsten, 2. Mose 28, Vers 36. Hattet ihr, dann kennt ihr es schon. Da steht nämlich: „Mit Siegelgravur eingraviert: Heilig dem Herrn.“ Und jetzt, ich mache das nur als Wiederholung, damit wir alle gemeinsam den Schluss ziehen können. Gottes Gesetz im Herzen, Gottes Gesetz an der Stirn wird mit verschiedenen Dingen in der Bibel verbunden. Einmal mit dem Erinnerungszeichen, dass man darüber nachdenkt und denkt und sich Gedanken macht und so weiter. Aber in 2. Mose 28 sagt die Siegelgravur: „Heilig dem Herrn.“ Und wenn ihr diese beiden Gedanken: erinnern und heilig, zusammennehmt, was bekommt ihr raus? Den Sabbat, ja? „Gedenke des Sabbatages, dass du ihn heiligst.“ Und jetzt kannst du kommen mit Hesekiel 20, Vers 12. Hesekiel 20, Vers 12 sagt: „Ich gab ihnen auch meine Sabbate, dass sie zu einem Zeichen seien zwischen ihnen und mir, dass ich der Gott bin, der sie heiligt.“ Der ihren Charakter formt. Denn Gott sagt: „Ich bin heilig, darum sollt auch ihr heilig sein.“ Gottes Charakter soll unser Charakter werden. Soll eingraviert werden, und das braucht Zeit. Das geht nicht über Nacht. Das ist einer der Gründe, warum die fünf Jungfrauen, die töricht waren, das Öl nicht kaufen können so schnell, weil das Öl für diesen Charakter steht. Der formt sich nicht über Nacht. Christlicher Charakter formt sich nicht über Nacht. Und deswegen ist, sagt die Bibel, die Zeit des Heils ist wann? Heute. Wenn ich heute anfange, dann schaffe ich es noch. Wenn ich warte bis einen Tag vor der Wiederkunft, dann ist es zu spät. „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht“, denn auf einem verhärteten Herzen kann man schlecht eingravieren. Man braucht ein weiches Herz, eins, das formbar ist, damit man eingravieren kann.
[23:13] Jetzt ein letzter Gedanke. Das alles ist euch vielleicht schon bekannt. Vielleicht ist euch weniger bekannt, was die Bibel über das Papsttum sagt und was das Papsttum hierzu zu sagen hat. Geht mal mit mir zu Daniel 11. Daniel Kapitel 11. Aber bevor wir zu Daniel 11 gehen, noch ein Gedanke, ganz kurz, und zwar in Hebräer Kapitel 8. Das müssen wir noch machen, weil ansonsten versteht ihr Daniel 11 nicht. Hebräer Kapitel 8. Hebräer 8, Vers 10. Hebräer 8, Vers 10: „Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze wohin geben? In den Sinn geben und auf ihre Herzen schreiben.“ Jetzt, das bedeutet, worum geht es hier in Hebräer 8, Vers 10? Was wird hier beschrieben? Der neue Bund. Könnt ihr sehen, dass wenn Gottes Gesetz im Herzen ist, dann leben wir im neuen Bund? Wenn Gottes Gesetz im Herzen ist, dann denken wir nach, und dann sind wir heilig, und dann halten wir den Sabbat. Sabbat und neuer Bund gehören direkt zusammen. Und warum sagen die meisten Menschen heute, dass sie den Sabbat nicht halten? Sie sagen: „Wir sind im neuen Bund, wir brauchen den Sabbat nicht mehr halten.“ Der Satan hat es geschafft, das Verständnis vom neuen Bund so umzudrehen, dass das, was uns am meisten zum Sabbat führen müsste, die meisten Christen vom Sabbat fernhält. Ein falsches Verständnis vom neuen Bund. Das ist übrigens genau das, was die Bibel in Offenbarung sagt, aber das hat mit folgendem jetzt zu tun. Wir müssen nächste Woche da weitermachen, aber das möchte ich euch zeigen in Daniel 11. Schaut mal in Daniel 11, da geht es um den König des Nordens, Papsttum. Daniel 11, Vers 28, Vers 30 und Vers 32. Zunächst Vers 28. Daniel 11, Vers 28. Vers 30. Vers 32.
[26:10] Helft mir. Wo richtet der König des Nordens sein Sinnen? Habt ihr das gesehen? Wogegen? Gegen den Bund. Daniel 11 sagt uns, der König des Nordens kämpft gegen den. Nur so nebenbei. Was ist das Zeichen des neuen Bundes? Der Sabbat ist das Zeichen, dass Gott uns heiligt. Ja, das stimmt. Aber es gibt im Neuen Testament auch ein ganz bestimmtes Zeichen, das auf den neuen Bund direkt hinweist, das Jesus eingesetzt hat, als das Zeichen des neuen Bundes. Der Traubensaft des Abendmahls. Das ist das Blut des neuen Bundes. Traubensaft, wenn man ihn ein bisschen verändert, wird zu Wein. Was bietet Babylon an? Wein der Unzucht. Was ist Unzucht? Falsches Verbinden. Ein falscher Bund. Ein Bund ist ja, wenn Mann und Frau zusammenkommen. Das ist ein Bund. Und Unzucht ist, wenn da etwas zusammenkommt, was nicht zusammen gehört. Hier kommt Gott und Mensch zusammen. Hier kommt zusammen, was nicht zusammen gehört: Mensch und Satan. Hier kommen Kirche und Staat zusammen, was nicht zusammen gehört. Das ist alles Unzucht. Das ist eine unreine Verbindung. Das ist der falsche neue Bund. Unzucht ist, wenn der Bund gebrochen wird. Der Bund wird gebrochen. Der Mann der Sünde, der sich ausgibt, als wäre er Gott. Es gibt tausende Parallelen, die zusammenströmen.
[28:02] Nächste Woche machen wir weiter. Das Thema vom Mahlzeichen kann man nicht verstehen außerhalb des Bundes. Es gibt einen Bund, den Gott mit seinem Volk schließen möchte. Und der Sabbat ist ein Kernelement davon. Ohne Sabbat weiß man gar nicht, mit welchem Gott man den Bund schließt. Denn der Sabbat sagt: „Ich bin der Herr, dein Gott.“ Im Sabbatgebot heißt es: „Ich bin der Herr, dein Gott, der die Welt geschaffen hat.“ Der Gott, der uns alle geschaffen hat. Nicht irgendein anderer, den es eigentlich gar nicht gibt. Der Sabbat ist tatsächlich das Siegel. Ihr wisst, das Siegel, der Name, der Herrschaftsbereich. Der Sabbat ist genau das. Und das Mahlzeichen muss zu tun haben mit diesem Kampf gegen den Bund. Und damit ist natürlich jetzt schon eigentlich deutlich, wie kann man besser den Bund Gottes wirkungslos machen, als den Sabbat zu verändern? Und das weist uns schon in die Richtung, was das Mahlzeichen des Tigers sein wird.
[29:08] Nächste Woche werden wir weiter machen und schauen, was die Bibel konkret an Details über das Mahlzeichen sagen wird. Wir werden dann die weiteren Verse studieren, die es noch gibt. Und bis dahin könnt ihr mal weiter studieren in dieser Frage und noch weiter suchen, ob ihr was findet. Auch im Hinblick auf das, was wir heute gemacht haben. Wir müssen Gott bitten, dass er uns die Kraft schenkt, jeden Tag ihm zu folgen. Denn wenn wir heute nicht anfangen, ihm zu folgen, dann ist es irgendwann zu spät. Aber die gute Nachricht ist: Jeder, der ihm folgt, muss vor der Zukunft wirklich keine Angst haben. Daniel brauchte keine Angst haben. Die drei Freunde brauchten keine Angst haben. Ja, sie sind ins Feuer geworfen worden, aber sie sind nicht verbrannt. Das Einzige, was verbrannt worden ist, sind ihre Fesseln gewesen. Und Daniel wurde nicht ein Haupthaar gekrümmt. Nichts ist ihm passiert. Er ist in die Löwengrube geworfen worden. Vielleicht hat er sich auch gestoßen, aber die Löwen waren weit weg. Und das dürfen wir in Anspruch nehmen auch, wenn wir auf die Endzeit zugehen.
[30:14] Nächste Woche, wie gesagt, mehr. Lasst uns gemeinsam noch niederknien für ein Abschlussgebet und Gott danken. Liebe Vater im Himmel, wir kommen zu dir und danken dir, dass du zu uns gesprochen hast. Wir kommen zu dir und danken dir, dass du uns Weisheit schenkst und dass wir aus deinem Wort belehrt werden dürfen. Jesus, bitte gib doch, dass das, was wir heute gehört haben, dass wir es wirklich erleben, dass wir es wirklich tun, dass wir uns Zeit nehmen, über dein Wort nachzudenken. Vergib uns, dass wir so oft über andere Dinge nachdenken, die so nutzlos sind und so sinnlos. Bitte komm nun unsere Herzen jeden Tag aufs Neue und hab Dank, dass du uns immer wieder den Weg zeigst, den rechten Weg, und dass wir von dir so viel lernen können. Hab Dank, dass dein Wort so unerschöpflich ist, dass wir immer wieder neue Parallelen entdecken können. Das ist die Deutschsprache. WGuberung, weit içinde. Aber dann jusqu'au finalement. Seid ihr bei uns und bringt uns bald wieder. Einfach weiterstudieren. Das ist das Wichtigste. Und konkret aus der Bibel belegen, was es sein muss. Viel Freude im Studium. Amen.
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