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In dieser Predigt wird der Vers Offenbarung 12,10 detailliert analysiert und in den größeren biblischen Kontext eingeordnet. Der Sprecher beleuchtet die Bedeutung von „Heil, Macht und Reich“ im Hinblick auf Gottes Plan und die Rolle Christi. Besonderes Augenmerk liegt auf der Kraft Gottes, die sich gerade in menschlicher Schwachheit offenbart, und wie dies im Leben jedes Gläubigen zur Anwendung kommt. Die Predigt ermutigt dazu, die eigene Schwachheit anzunehmen und Gottes Kraft darin wirken zu lassen, um den Sieg Christi im eigenen Leben zu erfahren.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Ja, herzlich willkommen! Wir sind wieder zurück zu unserem Offenbarungsseminar. Ich hoffe, ihr habt die Pause gut nutzen können. Noch einmal, was auch immer zu tun ist, wir sind froh, dass wir jetzt die Offenbarung studieren können. Wir haben heute den zehnten Vers des zwölften Kapitels vor. Das ist ein Schlüsselfers und der hat es wirklich in sich. Ich bin schon sehr gespannt darauf und ich möchte euch einladen, auch wenn ihr jetzt live am Computer sitzt, mit mir niederzuknien, zu beten und dann fangen wir an.

[0:30] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt dein Wort studieren können. Schenkt uns deinen Heiligen Geist. Gib, dass wir ergriffen werden von deiner Liebe und dass wir erkennen, wie sehr du uns führst und wie sehr du uns schätzt und wie sehr du uns liebst. Wir möchten dich bitten, dass das, was wir lesen, einen wirklichen Einfluss hat in unserem Leben, dass wir über dich nachdenken und den Sieg, den du uns anbietest, in unserem Leben auch erleben. Wir bitten dich, dass du jetzt alle Stirne fernhältst und dass die Worte der Offenbarung für uns lebendig werden. Amen.

[1:06] Offenbarung, Kapitel 12, Vers 10. Wir wagen uns vor in das Zentrum des Kapitels sozusagen. Offenbarung, 12, Vers 10. Wir wollen den Text gemeinsam lesen. Da heißt es: „Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes, die Herrschaft seines Christus. Hinabgestürzt wurde der Verkläger, unser Brüder, der sie vor uns um Gott verklagte, Tag und Nacht.“

[1:54] Okay, wir haben jetzt gerade schon ein bisschen im Hinterkopf, was wir alles gelernt haben über die Auslegungsmethoden. Wir lassen die mal ein bisschen anwenden, das Vers zu Vers vergleichen und studieren und nüchtern darüber nachdenken. Frage Nummer eins, die ich hätte: Was würdet ihr sagen, ist das Schlüsselwort in diesem Vers? Was ist für euch, würdet ihr sagen, das ist besonders wichtig zum Verständnis des Verses?

[2:23] Ha, ich sag, das hätte ich, ihr seid so gut. Gut, natürlich, absolut, das ist nun. Warum? Weil hier offensichtlich eine Zeitfolge abzusehen ist. Wir sehen in Vers 7 haben wir gesehen, der große Kampf im Himmel. Dann haben wir in Vers 8 und 9 gesehen, wie Satan das erste Mal aus dem Himmel geworfen wurde, wo wir wissen, er hatte noch Zugang als Fürst dieser Welt. Er war der Verführer der Welt und dann heißt es in Vers 10, nun, nach einem gewissen Zeitraum, nun ist, wie es hier heißt, das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines Christus.

[3:00] Fassen wir zusammen, was ist der, wir haben hier also einen bestimmten Zeitpunkt, was wird mit diesem Zeitpunkt verbunden? Was passiert bei diesem Zeitpunkt? Genau, was? Was passiert da? Wir haben Heil, was haben wir noch? Das Reich. Okay, jetzt haben wir schon eine Übersetzung. Das sind drei Dinge, nicht wahr? Heil, Macht und Reich oder Kraft, genau. Und die gehören jetzt wem? Unseres Gottes. Genau. Und die Herrschaft seines Christus. Und was wird als, was die zweite Kernaussage des Verses? Der Verkläger wird hinabgestürzt.

[4:10] Ja, jetzt, wenn man Vers 7 bis 10 durchliest, sieht man, dass der Satan eigentlich zweimal rausgeworfen wird. Könnt ihr das sehen? Er wird in Vers 8 und 9 rausgeworfen, verführt die ganze Erde und dann wird er nochmal hinausgeworfen. Wir haben das ja, glaube ich, schon mal angesprochen, als wir Vers 8 und 9 besprochen haben, dass es da zwei Hinauswürfe gab und warum er dann nochmal Zugang hatte, weil er sich das Recht erschlichen hat, indem er die Menschen verführt hat. Wir haben also sozusagen eine zeitliche Einordnung, die ist sehr wichtig. Wir haben irgendwo vor langer Zeit, zu einem unbestimmten Zeitpunkt, haben wir Vers 7, der dort, naja, in grauer Vorzeit, wie gesagt, im Himmel stattfindet.

[4:57] Dann haben wir Vers 8 und Vers 9 beschreibt dann die Verfügung der Welt. Das wäre sozusagen der Sündenfall, ja? Macht das Sinn? Jetzt, was wäre der nächste chronologische Vers in Kapitel 12? Nach Vers 9. Okay, also Vers 10 ist das nächste, was kommt. Vers 10 ist dann, was ist Vers 10, ohne dass wir schon mal alles vorwegnehmen, aber was ist Vers 10? Genau, wodurch? Ganz konkret. Durch das Kreuz, ja? Können wir das sehen? Wenn wir gleich noch im Einzelnen sehen, aber hier ist das Kreuz angesprochen, Vers 10.

[5:53] Jetzt Vers 7, 8, 9, 10 bilden eine chronologische Reihenfolge, die allerdings hier ziemlich noch leer ist. Gibt es etwas im Kapitel, was das hier auffüllt? Es gibt ja die Zeit, wo die Schlange und der Teufel, der Drache die ganze Welt verführen. Genau, es ist diese Zeit hier, nicht wahr? Das ist die Vers-9-Zeit sozusagen. Womit fängt das Kapitel an? Es fängt ja nicht an mit dem Krieg im Himmel. Nein, damit fängt das Kapitel nicht an. Genau, damit fängt Kapitel 7 an, diese neue Linie der Prophezeiung. Aber das Kapitel fängt schon an im Kapitel. Aber meine Frage war, das Kapitel fängt an im Kapitel in Vers 1. Und worum geht es in Vers 1? Die Frau und der Drache. Wer ist die Frau nochmal? Die Gemeinde. Wo würde man Vers 1 einordnen irgendwo? Da?

[7:09] Ab wann hat Gott eine Kirche? Ab wann hat er eine Gemeinde? Seit es einen Sündenfall gab, gab es einen Lösungsplan. Es gab ein Volk Gottes. Also kurz danach sozusagen. Da wäre Vers 1. Die Frau. Und natürlich, diese Frau steht jetzt im Konflikt mit dem Satan, der schon vorher da war, Vers 2 und 3. Und was ist das Nächste, das chronologisch bedeutsam ist? Sie ist schwanger, sie hat Wehen. Und dann, was passiert, nachdem sie Wehen hat? Sie gebiert. Und was ist das? Das wäre Vers 5, das wäre die Geburt Jesu. Das wäre die Geburt Jesu. Vorher, die Wehen.

[8:04] Was waren nochmal die Wehen? Können wir uns erinnern, was die Wehen waren? Die Ereignisse. Genau, das stimmt. Aber was waren die Ereignisse, die das Volk Gottes erlebt hat, vor der Geburt Jesu? Gab es auch Trübsal vor der Zeit Jesu? Im Volk Gottes? Ja, gab es Trübsal. Gebären wird ja immer Wehen, wenn auch äußere Ereignisse sind. Auch in der Endzeit sind die ganzen Trübsalen und Plagen. Das ist der Anfang der Wehen. Katastrophen. Wie war die Situation des Volkes Gottes? Sie waren der Herrschaft Roms. Und bevor sie unter der Herrschaft Roms waren, waren sie unter den Attacken der Griechen. Und davor waren sie unter den Attacken der Perser. Sie waren ein ganz freies Königreich. Irgendwann kamen sie in die Gefangenschaft. Sie haben sich nie wieder ganz draus befreit. Sie waren immer in Trübsal, in Wehen. Das wäre diese Zeit. Das ist nicht im Maßstab. Aber es war eine Zeit der Unterdrückung. Der nationalen Unterdrückung. Die zur Geburt Jesu führt. Und wie geht jetzt Vers 5 weiter? Das Kind wird unterdrückt. Was ist das? Das ist die Himmelfahrt. Wo würde die jetzt kommen? Nach dem Kreuz. Das wäre Vers 5b. Himmelfahrt.

[9:53] Was kommt dann? Was ist das? Das sind die 1062 Jahre. Von 538 bis 1798. Ich habe das aus einem Grund gemacht. Was haben wir gerade gemacht? Wie haben wir das gemacht? Hier gab es zwei Prophezeiungen. Die beide letztendlich vom selben sprechen. Vom großen Kampf. Diese Prophezeiung spricht vom großen Kampf. Diese spricht vom großen Kampf. Und was haben wir gemacht? Wir haben beides in eins kombiniert. Jemand sagt jetzt ah. Weil er sich daran erinnert, wo wir gerade schon mal in eins kombiniert gehabt haben. William Miller. Das ist genau so wie mit Daniel 2. Wo man Daniel 2 und 7 und 8 nebeneinander legt. Das kennen wir nicht. Das ist uns bekannt. Wir wissen, Gold ist das gleiche wie der Löwe. Und Bronze ist dasselbe wie der Leopard. Und wie der Ziegenbock. Das kennen wir schon. Aber es geht nicht nur um Daniel 2, 7 und 8. Es sind zwei verschiedene chronologisch laufende Reihen. Die springen in sich nicht immer hin und her. Es ist nicht so, dass Vers 5 zu Vers 4 wieder zurück springt. Das ist eine Reihe von Vers 1 bis 6. Zack. Und dann geht es wieder zurück. Also Vers 1 bis 6 geht soweit. Und dann springt es wieder zurück. Ich habe es falsch herum geschrieben. Von Vers 7 und wieder vorwärts. Und diese beiden harmonieren an bestimmten Punkten. Wie wir noch sehen werden. Und geben jetzt mehr Detail zueinander. Wenn ich jetzt beides zusammen kombiniere, sehe ich also den Kampf im Himmel. Den Sturz Satans auf die Erde. Den Sündenfall. Die Entstehung des Evangeliums. Und damit der Gemeinde. Die vielen Irrwege des Volkes Gottes. Die Geburt Jesu. Die Kreuzigung. Die Himmelfahrt.

[11:57] Könnt ihr euch erinnern, dass wir das letzte Mal gewundert haben, dass hier die Kreuzigung gar nicht stattfand? Da haben wir gesagt, dass wir eine Prüfung ohne Kreuzigung geben. Kein Wunder. Die ist einfach in der nächsten Linie. Bibelstudium ist oft Linie auf Linie auf Linie. Man muss die Linien finden. Und dann entsprechend miteinander kombinieren. Bist du mir deutlich geworden, was wir versucht haben? Ganz wichtig. Das macht auch viel Freude, wenn man das mal selbst für sich so macht. Wie weit geht das jetzt? Wie hängt das miteinander zusammen? Dann sieht man plötzlich ein großes Panorama. Das ist in den gesamten Erlösungsplan. 10 Vers angeschaut. Man sieht den gesamten Plan der Bibel.

[12:39] Aber jetzt zum eigentlichen Vers. Es heißt ja dort, dass ihm drei Dinge zuteil werden: Heil, Macht und Reich. Was würdet ihr sagen, worum geht es beim Heil? Um Errettung. Um Errettung, ja. Das griechische Wort ist das Wort, das man auch für Erlösung bezeichnet. Deswegen wird es ganz deutlich, das ist Soteria. Die Theologen sprechen, wenn sie über Erlösung sprechen, auch von der Soteriologie. Nun ist die Erlösung gekommen. Mit anderen Worten, wir haben lange drauf gewartet. Die Gemeinde, die Frau, hat lange diese Verheißung im Hinterkopf gehabt, wo die Frau jemand gebären wird. Wenn ihr das alles jetzt anschaut, seht ihr, wie alles eine Entfaltung ist von 1. Mose 3, Vers 15. Die Feindschaft vom Kampf zwischen dir, der Schlange, die auf die Erde gefallen ist, und sie wird schwanger werden. Ihr Same, sie wehen. Ihr Same wird ihr den Kopf zertreten. Beide Linien geben verschiedene Aspekte, die 1. Mose 3, Vers 15 völlig entfalten und erklären. Es geht also um die Erlösung.

[14:17] Worum geht es noch? Es geht ja um das Heil, und es geht um die Kraft. Worum geht es bei Kraft? Schöpfung. Das Wort Gottes ist schöpferische Kraft. Sprache ist Licht, und es wurde Licht. Die Kraft des Evangeliums. Ja, die Kraft des Evangeliums ist eigentlich genau das gleiche. Es sind eigentlich nur zwei verschiedene Worte für das gleiche. Denn das Evangelium ist Gottes Kraft. Welcher Vers? Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, sowohl für den Juden. Römer 1, Vers 16. Das Evangelium. Nun ist es gekommen. Lange war es vorhergesagt worden. Vorhergesagt ist begonnen, 1. Mose 3, Vers 15. Und über viele Jahre und Jahrzehnte und Jahrhunderte und fast Jahrtausende ist es vorhergesagt worden. Nun ist es gekommen.

[15:19] Ihr könnt also sehen, wie Vers 10 im Gesamtkontext von Offenbarung 12 den Höhepunkt bildet, sozusagen den Berg, auf den es geht. Nun ist es gekommen, die Erlösung. Und die Kraft. Denn vorher hat man im Glauben vorausgeschaut, jetzt ist die Kraft da. Was verändert diese Kraft jetzt? Bringt sie irgendwas Neues mit sich? Was bringt sie mit sich? Genau, das Reich.

[15:49] Kommen wir zum nächsten Punkt. Kann ich euch erinnern? Mein Lieblingsthema. Das Reich Gottes. Was ist das Reich Gottes? Es ist wie ein Samen. Welches Gleichnis sagt das? Welches Gleichnis spricht davon? Das Reich Gottes ist gleich einem Samen. Es gibt ja mehrere Gleichnisse, die das so ähnlich sagen. Es gibt ein ganz bestimmtes Gleichnis, das deutlich macht, dass das Reich Gottes wie ein Samen ist und dann wächst und wächst. Erst der Halm, dann die Ehre, dann der volle Weizen in der Ehre, wenn die Frucht es zulässt. Das haben wir bestimmt schon tausend und fünfmal angeschaut. Aber Wiederholung ist die Mutter aller Weisheit. Es ist in Markus 4. Markus 4, Vers 26-29. Das Reich Gottes wächst. Das heißt, hier beginnt das Reich Gottes. Was hat Jesus gepredigt, als er anfing mit seinem öffentlichen Dienst? Was hat er gepredigt? Das Reich ist nah herbeigekommen, denn es waren nur noch wenige Jahre, bis es gekommen ist. Das heißt, hier am Kreuz ist wirklich etwas Entscheidendes passiert. Das Reich Gottes hat begonnen.

[17:15] Du hast gesagt, es ist wie ein Samenkorn. Lass uns mal, gehen wir mit mir zu Johannes 12. Johannes 12, und dort Vers 24. Johannes 12, Vers 24. Da heißt es: „Wahrlich, sage ich euch, wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es was? Allein. Wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.“ Und das ist natürlich ein Hinweis auf wen? Jesus, der in die Erde fiel, der Mensch wurde und starb. Und das ist sozusagen dieses Samenkorn, das ausgestreut wird, Markus 4. Der Samen wird ausgestreut, bringt aber dann viel Frucht. Und das Kreuz ist der Anfangspunkt. Das ist das Ausstreuen des Samens im eigentlichen Sinne.

[18:21] Das heißt, mit anderen Worten, das ist jetzt sehr wichtig, das Reich Gottes kam halt nicht als Klotz von der Erde. Hier ist es. Jesus sagt, das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten kann. Es ist mitten unter euch. Und es wächst und wächst und wächst, bis es sozusagen sichtbar auf der neuen Erde Platz hat. Aber das hat zu tun mit dem Reich Gottes, mit der Natur. Das müssen wir jetzt anschauen. Was ist das Reich Gottes eigentlich in sich selbst? Was ist das Reich Gottes? Jesus in uns. Ja, das stimmt. Die klassische Frage ist, was ist die Definition des Reiches Gottes? Erkläre mir mit drei Worten, was das Reich Gottes ist. Oder vier oder fünf. Jemand stellt sich auf der Straße und sagt: „Hey, ich habe die Bibel durchgelesen.“ Und jedes sagt ungefähr 95% der Gleichnisse: Das Reich Gottes ist gleich. Vater unser, dein Reich, komm. Das Evangelium vom Reich soll gepredigt werden. Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Glücklicherweise sind die Trauernden, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Bei ihm gibt es Stimmen, die sagen, das Reich Gottes ist gleich. Das Reich Gottes ist gleich. Das Reich der Himmel. Bei ihm gibt es ständig das Reich Gottes. Erklärt mir, liebe Christen, die ihr an die Bibel glaubt und glaubt, was da steht. Was meint er damit? Das ist der Platz, wo sein Wille geschieht. Das stimmt. Habt ihr eine biblische Erklärung?

[19:51] Schauen wir gemeinsam das an. In Römer 14, Vers 17. Wenn ihr das lesen werdet, das kennen wir doch. Römer 14, Vers 17. Denn das Reich Gottes ist nichts essen und trinken. Hallelujah. Warum? Warum ist das Reich Gottes nicht Essen und Trinken? Essen und Trinken ist auch schön. Gott hat nichts gegen Essen und Trinken. Aber warum definiert Essen und Trinken nicht das Reich Gottes? Weil es Menschen gibt, die alles richtig machen in Bezug auf Essen und Trinken und trotzdem nicht im Reich Gottes sind. Man kann Gottes Vorschriften in Bezug auf Essen und Trinken hundertprozentig einhalten. Man kann der gesündeste Veganer auf der Welt sein und trotzdem ein Hindu sein. Das heißt aber nicht, dass Essen und Trinken unwichtig ist. Wer im Reich Gottes ist, Essen und Trinken oder was ihr sonst tut, ist alles zur Ehre Gottes. Aber hier wird ganz deutlich, was das Reich Gottes definiert. Es sind drei Dinge, nämlich Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist.

[21:07] Jetzt erinnert ihr euch, oder? Das ist das, was gekommen ist. Jetzt ist Gerechtigkeit gekommen. Wer ist unsere Gerechtigkeit? Christus. Der Herr ist unsere Gerechtigkeit. Wer ist unser Friede? Unser Friedefürst. In Micha, wenn wir diese Woche studieren werden, in unserer Kanzlerstudio, das haben wir gerade aufgenommen, wird bald in wenigen Stunden oben sein. Da sagt der Micha an einer Stelle, er wird, wo ich das schon sage, in Micha genau, in Micha 5, Vers 1 heißt es: „Und du, Bethlehem Ephrata, du bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda, aber aus dir soll hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist. Darum gibt er sie hin, bis zur Zeit, da die, die er geboren haben soll, geboren haben wird, und der Überrest seiner Kinder, seiner Brüder, und er wird auftreten, und sie weiden in der, was? In der Kraft des Herrn, und in der Hoheit des Namens, Heil und Kraft und Reich, in der Kraft des Herrn, in der Hoheit des Namens des Herrn, seines Gottes, und sie werden sicher wohnen, denn nun wird er groß sein, bis an die Ende der Erde, und dieser wird, was? Er wird der Friede sein.“ Jesus ist nicht nur das Leben, das Licht, das Brot, der Weg, die Wahrheit, er ist auch der Friede. Er hat nicht nur Frieden, er ist nicht nur der Friedefürst, er ist der Friede selbst. Wenn also hier Friede das Reich Gottes darstellt, ist Christus das Reich Gottes. Friede.

[23:01] Was ist das Dritte? Was war das Dritte? Also, Freude im Heiligen Geist. Und was hat Jesus getan, nachdem er in den Himmel gegangen ist, und was hat Jesus als Opfer gebracht? An Heiligen Geist versprochen. An Heiligen Geist versprochen, nicht wahr? Denn wenn man eine Pflanze sät, was braucht die Pflanze? Regen hier. Das ist der Frühregen und dann später der Spätregen. Das heißt, hier beginnt die Pflanzung, die dann bis zur Ernte führt. Und die Ernte ist was? Wofür steht die Ernte am Ende? Für die Erlösung. Für die Wiederkunft. Erlösung ist das Gesamte. Erlösung ist, da ist das Sehen, dann wird das Wechseln bis zur Ernte. Und das hat sozusagen einen historischen Aspekt, dass Jesus vom Kreuz bis zur Wiederkunft ist sozusagen ein Erntezyklus, wenn man so will. Oder ein, wie sagt man, Landwirtschaftzyklus. Genauso aber auch in unserem Leben. Von dem Moment, wo ich zum ersten Mal das Wort Gottes vom Kreuz höre, da geht es dann auch bei mir persönlich los, bis zur Ernte, die entweder mein Tod ist, oder wenn ich Jesus lebend wiederkommen sehe. Das ist beim Frühregen und Spätregen ja genau das Gleiche. Frühregen und Spätregen hat man einen geschichtlichen Aspekt. Frühregen war Pfingsten. Spätregen ist die Endausgießung des Heiligen Geistes in der Endzeit. Aber genauso hat es auch einen persönlichen Aspekt. Mein persönlicher Frühregen war, als ich Christus kennengelernt habe und so weiter. Ihr seht also, es hat immer einen weltgeschichtlichen und einen persönlichen Aspekt. Aber beides ist ganz wichtig. Das ist das Reich Gottes. Und das ist hier gekommen.

[24:35] Ich glaube, es lohnt sich wirklich, wenn man mehr über das Reich Gottes nachdenkt. Was ist das Gegenteil vom Reich Gottes? Das ist das Reich Satans. Ganz genau. Das Reich Gottes besteht aus Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Was ist das Gegenteil von Gerechtigkeit? Ungerechtigkeit. Das wäre was, was hier regiert hat. Gerechtigkeit. Und dann hatten wir hier Ungerechtigkeit. Übrigens, was ist Ungerechtigkeit anders ausgedrückt in der Bibel? Die Bibel sagt in 1. Johannes 5, Vers 17: „Jede Ungerechtigkeit ist Sünde.“ Das heißt, hier regiert. Hier kommt die Erlösung. Was heißt das? Dass das Lamm Gottes aus der Welt Sünde hinweg nimmt. Er wird das Volk erretten. In seinen Sünden oder? Von den Sünden. Das ist diese Idee. Wegnehmen. Erlösung.

[25:33] Was ist das Gegenteil von Friede? Unfriede. Krieg. Rebellion. Wo haben wir Krieg und Rebellion? Hier. Hier begann der Krieg. Hier begann die Sünde. Hier beginnt sozusagen jetzt etwas Neues. Hier pflanzt Gott sein himmlische Prinzipien auf den rebellischen Planeten und wartet so lange, bis es volle Frucht bringt, um zu kommen und es einzuernten.

[26:05] Und was war das dritte? Freude. Im Heiligen Geist. Was ist das Gegenteil von Freude im Heiligen Geist? Das Gegenteil von Freude im Heiligen Geist. Sünde gegen den Heiligen Geist. Letztendlich. Auch. Ja, das ist vollkommen richtig. Wo der Geist ist, da ist Freiheit. Das ist sehr, sehr richtig. Bleiben wir in der Formulierung. Was ist das Gegenteil vom Heiligen Geist? Das Fleisch. Die Bibel sagt in Galater, das Geist gelüstet gegen das Fleisch und das Fleisch gelüstet gegen den Geist. Die beiden widerstreben einander. Deswegen tut ihr nicht das, was ihr wollt. Wisst ihr, das ist doch so schön, oder so interessant. Wir können wählen, welche Freude wir haben wollen. Freude im Fleisch, die zur Sklaverei führt und letztendlich zur Sünde gegen den Heiligen Geist, wenn man daran festhält. Oder Freude im Heiligen Geist. Es ist nicht Freude oder keine Freude. Es ist entweder eine tödliche Freude, die kurz anhält, verpufft und mich dann für immer zum Sklaven macht. Oder eine Freude, die ewig ist und wirklich erfüllt ist. Eine wahre Freude, eine Scheinfreude. All diese Prinzipien sind natürlich auch hier entstanden. Und der Heilige Geist kommt jetzt, um das Reich Gottes zu fördern. Und das Kreuz ist sozusagen der Umschlagspunkt, wo sich alles ändert.

[27:39] Jetzt kommt eine interessante Frage. Die wollen wir heute noch besprechen. Warum war erst das Kreuz der Beginn des Reiches Gottes auf der Erde? Warum war erst das Kreuz der Beginn des Reiches Gottes auf der Erde? Den Preis bezahlt, ja. Absolut. Das war Gottes Plan sowieso schon immer gewesen. Aber dann durch den Heiligen Geist sind dann hier, es hat sich ausgebreitet. Übrigens spricht die Begründung vom Ausstreuen. Sie wurden ausgestreut, ausgesät. Aber, gab es nicht auch vorher schon ein paar Heiden, die sich bekehrt haben? Sind nicht die isolierten Selbstheiden gewesen? Mal, bevor sie bei Gott gewesen waren? Es steht in der Bibel irgendwo an einer Stelle, dass das auch, ich meine, Abraham war auch ein Babylonier gewesen. Also, irgendwo, an irgendeiner Stelle, nicht wahr? Obwohl, es gab natürlich diese Heilsdienste, das stimmt schon. Aber, es gab auch Heiden, die sich da schon bekehrt haben, ab und zu. Hat Gott vorher schon gewirkt? Hat Gott vorher schon auch nach Gerechtigkeit, war vor Gott schon die Gerechtigkeit? Also, in seinen Wirken hat er vorher schon Gerechtigkeit gebracht, richtig? Ja oder nein? War er vorher schon Friede? Hat er auf Frieden hingewirkt? Gab es den Heiligen Geist schon vorher auf der Erde? Ja. Habt ihr einen biblischen Beweis, wo der Heilige Geist schon gewirkt hat? Er schwebte im Wasser. Okay, das war noch vor dem Sündenfall, aber nach dem Sündenfall. Im Alten Testament. David, nicht wahr? Nimm den Geist deiner Heiligkeit nicht von mir. Ja, ganz deutlich. Der Heilige Geist war genauso präsent, um an den Menschen zu wirken. Ich glaube, weil hier Jesus Christus Gott mit der Welt versöhnt hat. Ja, er hat sie versöhnt, nicht wahr?

[30:01] Aber warum hätte diese Versöhnung nicht auch stattfinden können, als Gott das Volk aus Ägypten rausgeführt hat? Das hätte man auch als die Versöhnung beschreiben können. Wenn ein Mensch gut und gelüftet hat, ist er nicht gefährlich? Ja, ein ganz wichtiger Punkt. Ich möchte mit euch in den letzten Minuten einen Vers anschauen, den ihr, glaube ich, alle gut kennt. Aber über den ich jetzt erst mit dem Studium nochmal neu nachgedacht habe. Ich glaube, es macht euch hoffentlich auch ein bisschen Klick. Lass mich mal eine provokante Frage stellen. Nein, wir stellen die provokante Frage nicht. Wir schauen uns den Text erst an. Und dann stellen wir die provokante Frage. Und zwar in 2. Korinther 12, Vers 9. Es geht ja um das Reich, nicht wahr? Okay, lasst uns die Frage doch stellen, bevor wir den Text lesen. Es heißt ja, nun ist das Heil des Kraften und des Reich Gottes gekommen. War davor keine Kraft? War die Kraft vorher schon vollkommen? Nein. Ja? Nein? Vielleicht? Das stimmt. Aber warum heißt es jetzt? Jetzt ist die Kraft gekommen. Jetzt ist das Reich gekommen.

[31:15] Schaut mit mir, ich hoffe, jetzt habe ich euch genug zur Nacht eingebracht. Schaut mit mir diesen Vers an. Den kennt ihr bestimmt, habt ihr alle schon mal gelesen. Oder schon jemals. 2. Korinther 12, Vers 9. Kennt ihr den? Den kennt ihr gut, oder? Es heißt hier: „Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen.“ Den Vers habt ihr schon mal gelesen, oder? Was ist so die generelle Auslegung, die wir diesem Vers geben? Wie legen wir den meisten auf? Wie wenden wir den an? In welchen Fällen hört man so einen Vers? Wenn jemand krank ist. Wenn jemand down ist, wenn jemand depressiv ist, wenn jemand schwach ist, wenn jemand nicht weiter weiß. Dann sagen wir diesen Vers und der ermutigt uns. Das ist richtig so, das ist gut so. Aber der Fokus ist meistens auf uns. Wir, die wir schwach sind, bekommen dadurch Kraft. Aber geht es in dem Vers eigentlich primär um den Schwachen?

[32:19] Wer spricht hier? Gott sagt, er hat zu mir gesagt: „Lass dir an meiner Gnade genügen.“ Und jetzt sagt er, er sagt nicht, so lesen wir es meistens: „Meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen.“ Er sagt was? Er sagt nicht: „Durch meine Kraft wird deine Schwachheit vollkommen.“ Dort steht: „Denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen.“ Gott sagt: „Meine Kraft wird vollkommen.“ Wo? In der Schwachheit. Da steht, in der Schwachheit. Aus irgendeinem Grund wird Gottes Kraft in der Schwachheit vollkommen. Man kann es auch übersetzen: „Denn meine Kraft kommt zur Ausreifung, gelangt ans Ziel.“ Mit anderen Worten, es gibt einen Grund, warum Gott so lange gewartet hat. Weil die Kraft Gottes erreicht einen Höhepunkt in der Schwachheit. Und dieser Vers hat zuallererst eine Bedeutung, die gar nichts mit uns zu tun hat. Denn wo ist die Kraft Gottes zur Vollendung gekommen? Am Kreuz. Und wie ist sie da zur Vollendung gekommen? Durch den Tod. In Schwachheit. Denn als Jesus kam, kam er nicht als starker Gott. Also wir müssen das verstehen, das heißt nicht, dass Gott vollkommen war. Wir wollen nicht sagen, dass er weniger Kraft hatte. Aber in einem gewissen Sinne kam seine Kraft zur Vollendung, als die Kraft, die er schon immer hatte, als Gott, dieselbe Kraft zeigte und auslebte in Schwachheit. Als die göttliche Kraft sich mit der schwachen menschlichen Natur verband und trotzdem diese drei Prinzipien Gerechtigkeit, Friede, Freude und Heiligen Geist beibehielt. Denn alle anderen Menschen vorher, die auch von Gerechtigkeit wussten, von Friede und von Freude und Heiligen Geist, die eine schwache menschliche Natur hatten, die sind irgendwann gefallen. Und damit in welches Reich abgerutscht? Ins Reich Satans. Das heißt, das Reich Gottes hatte zwar Prinzipien, die gut waren und jeder hat es verstanden, die sind eigentlich besser. Gerechtigkeit ist besser als Ungerechtigkeit. Friede ist besser als Krieg. Freude im Heiligen Geist ist besser als Freude im Fleisch. Aber aus irgendeinem Grund war kein Mensch in der Lage, diese Prinzipien aufrecht zu halten. Im Leben stellt es sich am Ende raus, dass irgendwie dieses Prinzip beliebt oder nur dieses Prinzip funktioniert. Irgendwann sündigt man. Gottes Kraft war sozusagen noch nicht gerechtfertigt. Es war noch nicht bewiesen, dass Gottes Kraft tatsächlich stärker ist als diese Kraft.

[35:13] Und am Kreuz triumphiert Christus, triumphiert die Kraft Gottes über den Satan in Schwachheit. Und damit ist die Kraft Gottes sozusagen zur Vollendung gekommen. Sie ist ausgereift. Und weil Gott sozusagen seine Kraft jetzt völlig bewiesen hat, und das ist der Grund, warum jetzt das ganze Universum für immer sicher ist. Ihr wisst, Ellen White hat mal gesagt, dass bis zum Kreuz, erst am Kreuz die loyalen Engel ihre letzten Sympathien für Satan verloren haben. Das heißt, selbst hier, als sie gesehen haben, wie die Assyrer die Frauen der Israeliten aufgeschlitzt haben, als sie gesehen haben, wie die Israeliten ihre kleinen Kinder irgendwelchen eisernen Göttern in die Urne geschoben haben und sie verbrannt haben. Selbst da, als sie gesehen haben, was der Satan alles bewirkt hat, haben sie noch immer irgendwie gedacht, vielleicht irgendwo im Hinterkopf, vielleicht hat der Satan irgendwas, vielleicht auch ein bisschen recht gehabt. Sie haben Gott geglaubt, aber es nicht ganz verstanden. Hier, als sie die Kraft Gottes in Schwachheit sahen, in der Schwachheit von Jesus und die Kraft Gottes triumphiert, ist die Kraft Gottes zur Veränderung gekommen. Es ist zur Fülle gekommen. Es gibt keinen Platz mehr für Zweifel. Es ist völlig ausgereift. Und weil die Kraft Gottes völlig ausgereift ist sozusagen, kann sie jetzt gepflanzt werden auf die Erde und fängt dort an zu wachsen. In Schwachheit. Und deswegen ist dieser Punkt mit der Geburt Jesu und mit seiner Natur, ist Jesus schwach gewesen.

[36:45] Danke. Den wollte ich gerade lesen. Ich danke dir, dass du gut mitgedacht hast. Das ist nämlich der letzte Text für heute. Hebräer 4, Vers 15. Was lesen wir dort? „Denn wir haben nicht einen Hohen Priester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist, in ähnlicher Weise wie wir, doch ohne Sünde.“ Er ist schwach, aber hat die Kraft Gottes. Denn die Kraft Gottes ist das Evangelium und das Evangelium ist das Evangelium vom Reich, ist das Gegenteil von der Sünde. In Christus kombiniert sich das Reich Gottes mit der Schwachheit. Bis zu Jesus war Schwachheit immer mit Sünde. Es gab keine Ausnahme. Christus war der erste, der gezeigt hat, auch Schwachheit kann sich mit dem Reich Gottes koppeln. Er hat die Verbindung geknüpft und diese Verbindung bietet er dir an. Er sagt: „Lass sie an meiner Gnade genügen. Denn die Kraft Gottes kommt in Schwachheit zur Veränderung.“ Wenn ich als schwacher Mensch die Kraft Gottes erleben konnte und dieses Leben leben konnte, dann, jetzt Achtung gut zuhören, kannst du das auch. Und darum geht es. Das ist der Sieg und das ist das, was der Satan nicht hören möchte. Bei dem Thema fliegen bei manchen die Fetzen. Aber das ist das, was den Satan besiegt. In der Kraft Jesu. Du hast es schon gesagt. Christus in mir. Die Hoffnung der Herrlichkeit. Und wie gesagt, es wächst. Es fällt nicht über Nacht vom Baum. Manchmal muss man auch Disteln rausreißen und Dornen rausreißen. Irgendwann ist die Frucht da. Und wenn die Frucht es zulässt, holt er sie heim. Wenn der Charakter Christi vollkommen wieder gespiegelt ist. Wenn die Kraft des Evangeliums in unserer Schwachheit sich zeigt.

[38:35] Nun, ist es nicht ein wunderbarer Vers? Gewaltiger Vers. Wir haben nicht mal andersweise alles geschafft, was man hätte sagen können. Aber müssen wir auch nicht. Wir haben noch eine Ewigkeit, um weiter zu studieren. Ich glaube, wir haben genügend gesehen, um Mut zu bekommen für unser Leben, oder? Dass wenn wir das nächste Mal denken: „Oh, ich bin so schwach, ich kann das nicht.“ Dann lasst uns daran denken. Gott hat darauf gewartet, um seine Kraft. Er hat 4.000 Jahre lang gewartet und hat geduldig, er hätte ja so gerne eingegriffen, oder? Er hat geduldig gewartet, bis die Gelegenheit kam, in Schwachheit seine Kraft zu präsentieren. Wenn Jesus das kann, kannst du das auch. Denn dieselbe Kraft, die Jesus zur Verfügung stand, steht dir auch zur Verfügung. Du hast dieselbe Bibel. Sogar ein paar Bücher mehr als er. Der selbe Gott im Himmel. Der selbe Heilige Geist. Die selben Engel. Alles das Gleiche. Der Satan ist auch nicht schlimmer als zur Zeit von Jesus.

[39:29] Und ja, er war Gott. Wir sind nicht Gott. Aber die Bibel macht ganz deutlich, seine Göttlichkeit war verhüllt. Er hat seine göttlichen Vorräte nicht benutzt. Er hat nicht gesagt in der Wüste, als Satan gesagt hat, ich vermache es und jenes. Er hat nicht gesagt: „Du weißt ganz genau, dass ich Gott bin.“ Er hat gesagt: „Der Mensch lebt nicht vom Brot.“ Er hat in seiner menschlichen Natur geantwortet, seine menschliche Natur überwunden, damit deutlich gemacht, man kann überwinden und er gibt uns damit die Kraft, auch überwindernd zu sein. Dass das Reich Gott ist. Und dass wir uns vornehmen, darüber mehr nachzudenken. Denn nur wenn wir darüber nachdenken, wird es uns verändern. Nur wenn wir diesen Samen in unser Herz lassen, kann er wachsen. Und Gott dankbar sein, dass seine Kraft in Schwachheit zur Vollendung kommt. Und dass wir, wenn wir noch so schwach sind, zur Vollendung kommen können. Vollendet werden können. Durch die Kraft Gottes. Und auch zusammen beten, dadurch einheraufzustehen.

[40:29] Junge, wir möchten dir von Herzen Dank sagen. Von Herzen Dank sagen für dieses wunderbare Thema. Und für die Kraft, die dahinter steckt. Und wir bitten dich, dass du diese Lektion, die wir gerade gelernt haben, tief in unser Herz hineinschreibst, dass wir sie nicht vergessen und dass wir bei dir bleiben. Und in dir wachsen dürfen. Wir danken dir, dass du uns so sehr liebst, dass du uns immer wieder diese Dinge vor Augen führst. Dass wir wissen dürfen, dass geistliches Wachstum kein Muskeltraining ist und keine Olympiade, keine Olympiade, wer der Beste ist. Sondern es bedeutet in Wirklichkeit, in aller Schwachheit dich hineinzulassen und sich seiner eigenen Schwachheit bewusst zu sein und dich wirken zu lassen. Und wir danken dir, Jesus, von ganzem Herzen, dass du gezeigt hast, dass deine Kraft in Schwachheit zur Vollendung kommt. So bitten wir dich von ganzem Herzen, dass du uns jetzt nach Hause bringst, gesund und bald wieder zusammenführst, damit wir dein Wort noch besser verstehen können und mehr Lektionen lernen dürfen. Dank dafür, Jesus, von ganzem Herzen. Amen.

[41:27] Dann wünschen wir euch einen guten Nachhauseweg und euch auch eine gute Nacht, die ihr live zugeschaut habt. Bis zum nächsten Mal. Schaut auf Jule Media vorbei. Da sind auch die nächsten Videos hochgeladen. Und dann sehen wir uns nächsten Dienstag hier zum Adventsgeschichtsseminar 1818 und 1819 und dann Offenbarung 12, Vers 11. Bis dahin wünschen wir euch Gottes Segen und viel Freude beim Studium seines Wortes. Amen.


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