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In dieser ersten Folge des Seminars „Offenbarung Vers für Vers“ taucht Christopher Kramp tief in Offenbarung 12, Vers 11 ein. Er erklärt, dass dieser Vers ein Schlüssel zum Verständnis der Überwindung im christlichen Leben ist und nicht nur auf die Offenbarung beschränkt bleibt. Der Vortrag beleuchtet die Bedeutung von „Überwinden“ als Sieg und wie dieser Sieg durch das Blut des Lammes, das Wort des Zeugnisses und die Bereitschaft, das eigene Leben nicht zu lieben, errungen wird.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] So, da sind wir wieder. Herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar, jetzt hier aus Bad Cannstatt und wir haben heute einen enorm wichtigen Vers vor uns. Und ich glaube, jetzt schon sagen zu können, dass wir ihn heute nicht schaffen werden. Deswegen wir heute den ersten Teil haben werden. Wir werden heute Offenbarung 12, Vers 11 betrachten. Bevor wir dann gehen, möchten wir wie jeden Abend oder wie jede Woche gemeinsam niederknien für ein Anfangsgebet und dann hineintauchen in das Thema.

[0:30] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt zu dir kommen können. Wir möchten dich bitten, dass dein Wort zu uns spricht, dass es unsere Herzen berührt und dass wir verändert werden durch die Worte, die wir lesen. Und dass wir sehen können, wie wir zu Überwindern werden dürfen. Wir möchten dich bitten, dass du zu unserem Herzen sprichst, dass alle Stirn ferngehalten wird und dass das, was wir jetzt lesen, unseren Alltag nachhaltig beeinflussen wird. Amen.

[1:01] Wie gerade angesprochen, wollen wir uns mit Offenbarung 12 und dort Vers 11 beschäftigen. Und das ist so ein Schlüsselvers, ich würde sagen, nicht nur der Offenbarung oder dieses Kapitel, sondern der gesamten Bibel. Offenbarung 12, Vers 11. Denn obwohl das sozusagen in dem Kontext dieses großen Kampfes steht und dieser Sequenz, dieser zeitlichen Sequenz, die wir das letzte Mal studiert haben, mit dem Fall Luzifers im Himmel und dann den verschiedenen Dingen bis zur Kreuzigung, die alle in diesen beiden Zeitlinien von Vers 1 bis 6 und dann 7 vorwärts verknüpfen. Trotz dieser zeitlichen Einordnung ist Vers 11 auch ein Vers, den man, glaube ich, direkt hinausnehmen kann und einfach so, wie er dort steht, für sich persönlich anwenden kann und muss.

[1:48] In Offenbarung 12, Vers 11 heißt es: Ich glaube, das ist ein enorm wichtiger Vers, denn hier wird uns gesagt, in Kurzfassung, wie wir überwinden können. Und ich glaube, es lohnt sich, da gründlich einzutauchen. Was ich mit euch vorhabe, ist ein ausführliches Studium zum Thema Überwinden. Meint ihr, das ist ein wichtiges Thema? Das ist ein enorm wichtiges Thema. Und wir wollen heute damit anfangen und nächste Woche das dann fortsetzen, weil ich glaube, an diesem Vers kann man wirklich eine ganze Menge lernen.

[2:29] Fangen wir jetzt mal an, was in diesem Vers so prinzipiell erst mal so vorkommt. Was haben wir hier so an Elementen? Was ist so die Hauptaussage des Verses? Was würdet ihr sagen? Überwindung, ja. Frage: Wer oder was soll überwunden werden? Der Verkläger ist der Tag. Das ist das, was dort steht. Sie haben ihn überwunden. Wenn man schauen will, wer ist ihn, dann guckt man dem vorher nach. Die Verse haben wir gründlich studiert. Da geht es um den Verkläger der Brüder, der in Vers 9, der Drache, die alte Schlange, der Teufel und der Satan genannt wird. Es geht also um Überwindung des Satans.

[3:18] Und jetzt werden drei Elemente genannt, die mit dieser Überwindung zu tun haben. Was sind diese drei Elemente? Das Blut des Lammes. Und das ist wahrscheinlich eine offene Tür. Das Lamm in der Bibel ist eine Offenbarung für Christus. Was ist das Zweite? Das Wort ihres Zeugnisses. Und was ist das Dritte? Das Leben nicht geliebt bis zum Tod.

[4:08] Wir werden uns alle drei Dinge nachher noch ausführlicher anschauen. Nur eine Frage habe ich schon gleich ab vorne weg, dass wir es richtig verstehen vom Wortsinn erstmal. Heißt es, dass wir unser Leben nicht geliebt bis zum Tod? Dürfen wir unser Leben lieben, ja oder nein? Das Leben ist etwas Gutes. Gott hat es uns geschenkt. Aber was bedeutet das Leben nicht geliebt bis zum Tod? Den Fleisch zu entsagen. Das Ego. Ganz genau. Hier ist ein wichtiger Gedanke, den wir uns später anschauen. Wenn es heißt, ihr Leben nicht geliebt, dann ist damit gemeint, nicht lieber gehabt als Jesus. Und zwar bis zum Tod. Mit anderen Worten, Menschen waren bereit, lieber zu sterben, als Christus aufzugeben. Das ist wie eine Steigerung.

[5:14] Das Blut des Lammes ist etwas, da kann ich gar nichts für tun. Und wenn ich das Blut des Lammes angenommen habe, dann werde ich ein Zeugnis geben. Und wenn ich das wirklich angenommen habe und wirklich Zeugnis gebe, dann werde ich ein Zeuge sein für Christus. Weiß jemand, was Zeuge auf Griechisch heißt? Genau, Märtyrer. Also manche werden tatsächlich Zeugen bis im extremen Sinn. Nicht alle natürlich. Aber hier geht es nicht darum, und schaut hier, das ist ganz wichtig. Hier steht nicht, sie sind alle umgekommen. Die Bibel lehrt nicht, dass wir überwinden, indem wir uns alle töten lassen. Hier geht es um eine Einstellung. Könnt ihr das sehen? Es geht um eine Einstellung. Lieber auf das Leben zu verzichten, als auf Christus. Das ist die Einstellung.

[5:58] Das heißt, wir haben etwas, was uns geschenkt wird, das Blut des Lammes, wo wir nichts tun können. Dann etwas, wo wir darauf antworten können, unsere Worte, das Wort unseres Zeugnisses. Und dann unsere Einstellung, die unser gesamtes Leben bestimmt. Da sehen wir sozusagen auch, wie das Evangelium von außen in uns hineinkommt. Aber dazu werden wir gleich später noch ausführlicher kommen.

[6:17] Die erste Frage, die ich habe, ist erst einmal das: Was in der Welt ist eigentlich Überwindung? Was bedeutet es, zu überwinden? Was haben die Menschen meistens als Vorstellung, wenn man das Wort überwinden sagt? Was ist meistens die Vorstellung, die sie mit dem Wort überwinden? Bekämpfen, ja. Was wolltest du sagen? Die Lust überwinden, ja. Zurück zum Ursprung zu kommen, ja, alles wichtige Dinge. Ich habe mal den Eindruck, dass wir die Notwendigkeit sehen, aber nicht so die Schönheit. Lass mich erklären. Wir sagen, wir freuen uns, dass Jesus von uns gestorben ist. Und er wird jetzt auch uns helfen, zu überwinden. Da gibt es noch so viele Dinge, die wir überwinden müssen. Das sind alles so Schwierigkeiten und Probleme. Und das muss ich loslassen und das loslassen und das loslassen.

[7:38] Wir möchten heute erst einmal anschauen, was in dem Wort eigentlich wirklich steckt. Überwinden kann manchmal so wie Bürde klingen. Jetzt bin ich erlöst, aber irgendwie ist da trotzdem noch ein Stein auf dem Weg. Danke, das ist ein hervorragender Kommentar. Denn das Wort überwinden heißt im Griechischen Nikao. Das ist jetzt kein R, sondern einfach, dass man es lange spricht. Nikao. Siegen, Nikao. Nicht Nihao, das ist chinesisch, sondern Nikao. Kennt jemand ein Wort vielleicht, das dem verwandt ist? Niki, die Göttin des Sieges. Da gibt es sogar eine Sportmarke, die sich das auf Englisch dann zunutze gemacht hat. Das kommt von Niki.

[8:41] Überwinden heißt eigentlich, wörtlich erst einmal, nichts weiter als siegen. Und plötzlich wird aus diesem etwas bürdevollen Wort überwinden, etwas, was jeder Mensch möchte: siegen. Jeder Mensch möchte gerne gewinnen, oder? Möchtest du Gewinner sein? Wenn eine Menschengruppe die Frage stellen würde: Möchtest du Gewinner sein? Alle würden sagen ja. Wenn man sie fragen würde: Möchtest du gerne Überwinder sein? Vielleicht auch nicht. Man muss verstehen, dass Überwinden bedeutet, in der Bibel erst einmal siegen. Ihr habt das schon richtig gesagt. Wir wollen gleich anschauen, warum das so wichtig ist.

[9:18] Übrigens, wenn ihr euch das im Kontext anschaut, Vers 11 steht ja in einem Kapitel, Kapitel 12. Mit welchem Thema in Kapitel 12 könnte man wohl diesen Sieg hier in Verbindung bringen? Warum ist das wohl so entscheidend, dass hier Sieg steht? Es ist ja ein Kampf Gottes gesprochen. Genau, es gibt einen Kampf. Auf Markus 12 beschreibt die gesamte Zeit den Kampf zwischen Christus und Satan. In allen verschiedenen Symbolen. Und hier geht es jetzt um den Sieg. Und es ist ganz wichtig, dass nicht nur Christus den Sieg erringt, in Vers 7, sondern auch wir den Sieg erringen können. Im selben Kampf in Vers 11. Der Sieg, den Christus im Himmel errungen hat, letztendlich auch auf der Erde möglich, durch das, was Jesus auf der Erde getan hat.

[10:03] Christus hat den Himmel gewonnen, wurde auf die Erde getragen. Dort hat der Satan auch verführt, hat auch teilweise Erfolg gehabt, so wie er Engel verführt hat. Aber auch hier verliert er. Und der Sieg auf der Erde ist nicht nur ein Sieg von Jesus, sondern auch unser Sieg. Wir haben Teil an dem Sieg. Deswegen müssen wir verstehen, was Überwinden ist. Denn Überwinden bedeutet, auf der Siegerseite zu stehen. Sieger zu sein. Und wir müssen wirklich begreifen, was das bedeutet.

[10:27] Nur ein paar Beispiele, um zu sehen, wie dieses Wort verwendet wird in der Bibel. Wo das gleiche Wort Nikao vorkommt. In Offenbarung, äh Verzeihung, Lukas 11, Vers 22. In Lukas 11, Vers 22, das ist vielleicht ein ganz tolles Beispiel, um zu beginnen, weil es ist sehr bildhaft, kann man sich gut vorstellen. Lukas 11, Vers 22. Jesus spricht ja über die Macht und über die bösen Geister. Er sagt unter Lukas 11, Vers 22: Wenn aber der, welcher was? Stärker ist als er, über ihn kommt und ihn was? Überwindet. Wer überwindet? Der, der stärker ist. Wenn wir Satan überwinden, was müssen wir dann sein? Stärker als er. Nicht nur stark, wir müssen stärker als er sein. Denn wenn wir nicht stärker als er sind, können wir nicht überwinden. Wenn jemand den Satan besiegen will, muss er stärker sein als er. Ist ja logisch, wenn du einen Kampf hast, dann gewinnt der Stärkere.

[11:31] Die Frage ist nur, das ist eine große Frage: Wie werde ich stärker als Satan, der ich ein armer, sündiger, schwacher, irrender Mensch bin, gegen diesen doch ziemlich intelligenten Fürsten der Finsternis? Aber das ist die Idee. Der, der stärker ist, gewinnt, er überwindet.

[11:57] Jetzt schaut mal, wie der Vers weitergeht. Wenn aber der, welcher stärker ist als er, über ihn kommt und ihn überwindet, so nimmt er ihm seine Waffenrüstung, auf die er sich verließ, und verteilt seine Beute. Wenn man miteinander kämpft, dann hat jeder so eine Waffenrüstung. Und wenn man siegt, dann ist es ein vollständiger Sieg. Man nimmt jemanden die Waffenrüstung weg. Übrigens, wenn wir mit Satan kämpfen und Satan gewinnen, was macht er dann? Nach dem Vers. Er nimmt uns die Waffenrüstung weg.

[12:36] Welche Waffen, was ist die Waffenrüstung Gottes? Was ist die Waffenrüstung Gottes? Wo kommt sie vor? Epheser 6, da wird sie beschrieben als die Wahrheit, als der Gürtel. Was ist da noch? Brustpanzer der Gerechtigkeit. Moment. Der Helm des Heils. Wir haben den Gürtel der Wahrheit, wir haben den Brustpanzer der Gerechtigkeit, wir haben den Helm des Heils, wir haben den Schild des Glaubens. Was haben wir noch? Das Schwert des Geistes. Welches ist das Wort Gottes? Und dann haben wir noch was. Die Bereitschaft zur Verkündung des Evangeliums als die Stiefel.

[13:23] Und wenn der Satan uns besiegt, wenn er uns überwindet, sagt die Bibel, wer überwindet, der nimmt dem anderen die Waffenrüstung weg. Was wäre das auf Deutsch gesagt, wenn uns der Satan überwindet? Wie nennt man das dann? Ja, man kann auch vom Satan verführt werden, sündigen. Wenn der Satan gewinnt in meinem Leben, dann habe ich gesündigt. Er kämpft um mich, er möchte mich zu etwas führen, und wenn er gewinnt den Kampf, dann sündige ich.

[13:56] Und das ist das Interessante. Der Satan führt mich nicht nur zur Sünde, sondern er möchte mir auch die Waffenrüstung wegnehmen. Und ich weiß nicht, ob ihr euch da hineinversetzen könnt, aber ich glaube, ihr könnt, denn ihr seid alle Sünder, so wie ich. Wir haben alle gesündigt. Wenn man in Sünde tut, dann ist es nicht nur so, dass man Sünde tut, sondern die Sünde hat einen direkten Einfluss auf das Glaubensleben. Wenn man in Sünde lebt oder wenn man Sünde tut, dann nimmt einem das manchmal Glauben, man zweifelt an der Wahrheit, man zweifelt daran, ob man gerettet werden kann am Helm des Heils, man hat keine Lust mehr auf die Verkündung des Evangeliums, man zweifelt am Glauben und so weiter. Sünde besiegt uns nicht nur einfach, sondern sie entwaffnet uns auch. Und eines der größten Probleme der Sünde ist, dass wenn man in der Sünde lebt, sich gar nicht vorstellen kann, dass man gerettet wird. Denn die Sünde nimmt uns die Waffenrüstung immer wieder weg. Das wäre dann sozusagen die Gegenseite. Und andersrum ist es, wenn wir stärker sind als der Satan, können wir ihn besiegen.

[14:54] Nun, schauen wir uns einen anderen Text an. Wir sind ja noch lange nicht fertig damit. In Römer 3 und dort Vers 4. Schaut mal, was hier steht. Das sei ferne. Vielmehr erweist dich Gott als wahrhaftig, jener Mensch aber als Lügner, wie geschrieben steht, damit du Recht behältst in deinen Worten und was? Siegreicher vorgehst, wenn man mit dir rechnet.

[15:22] Jetzt, was bedeutet es miteinander rechten? Vielleicht vor Gericht stehen, ich weine. Rechtsfall haben. Wenn man mit dir rechnet, hat Gott auch einen Rechtsfall. Hier, in Offenbarung 12. Definitiv. Wir wissen, es ist eine Polemik. Es ist ein Hin und Her über das Gesetz Gottes. Und hier steht ganz deutlich, dass Gott siegreich ist. Hier steht das gleiche Wort für überwinden. Gott überwindet. Wodurch? Im Gericht. Er zeigt, dass er recht hat. Im Gericht. Er zeigt, dass er recht hat. Er ist der Sieger im großen Kampf. Wenn man mit dir rechnet, ist Gott immer siegreich. Er ist Nikao. Er ist Sieger. Siegreich.

[16:12] Gut, nächstes Wort. Römer 12, Vers 21. Das ist nur so eine Seitennotiz hier. Römer 12, Vers 21. Das ist ein ganz bekannter Vers, oder? Römer 12, Vers 21. Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute.

[16:35] Im großen Kampf haben wir zwei Seiten, die da kämpfen. Und eine gewinnt. Das ist wie im Chaos-System. Das ist kein Gruppenspiel, wo es auch ein Unentschieden geben kann. Einer gewinnt. Entweder das Gute gewinnt, oder das Böse. Wenn immer das Gute nicht gewinnt, gewinnt das Böse. Und das ist auch in unserem Leben ganz wichtig. Wir können uns die Frage stellen: Gewinnt in meinem Leben das Gute? Gewinnt es? Oder bin ich gerade froh, das Unentschieden zu halten? Den Status quo. Auf Dauer kommt kein Unentschieden raus. Entweder siegt das Böse, das Böse überwindet mich, oder ich überwinde das Böse. Ich bin Sieger.

[17:25] Noch ein Beispiel dafür, dass dieses Wort Nikao wirklich mit Sieg zu übersetzen ist. Offenbarung 13, Vers 7. Offenbarung 13 ist ja ein klassisches Prophetie-Kapitel. Kann mir jemand sagen, um wen es in Offenbarung 13, Vers 7 geht? Das Tier. Genau, welches Tier? Das Tier aus dem Meer. Und kann mir jemand sagen, wer dieses Tier aus dem Meer hier ist? Offenbarung 13, Vers 7. Das ist die römisch-katholische Kirche aus dem Papsttum, der Vatikan. Und es heißt hier, und es wurde ihm gegeben, was zu führen. Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu was? Zu überwinden.

[18:15] Überwinden heißt hier also nicht, dass man versucht, irgendwelche Sünden abzulegen. Überwinden heißt einfach siegen. Sie haben einen Kampf mit den Heiligen. Wer sind die Heiligen? Die Gläubigen. Genau. Woran erkennt man Heilige? Genau, sie haben das Zeugnis Jesu. Offenbarung 14, Vers 12 sagt es so. Hier ist die Geduld der Heiligen. Hier sind die, die da halten die Gebote Gottes und haben den Glauben Jesu. Die so glauben, wie Jesus geglaubt hat, die an Jesus glauben, seine Gebote halten. Das sind die Heiligen. Gegen die kämpfte die Kirche im Mittelalter und die Kirche gewann. Zumindest eine feine Zeit lang. Sie überwand.

[19:01] Noch ein Beispiel. Offenbarung 17, Vers 4. Nee, es muss Vers 14 sein, Entschuldigung. Vers 14. Offenbarung 17, Vers 14. Diese werden mit dem Lamm Krieg führen und das Lamm wird sie besiegen. Hier steht auch wieder überwinden. Wie das ist dieselbe Idee, die dort beschrieben sind. Das sind die Mächte Babylons. Der falsche Prophet und das Tier und der Drache, die sich vereinen werden. Offenbarung 16, Offenbarung 17 berichtet davon. Sie sind einmütigen Sinnes und sie kämpfen gegen das Lamm. Aber Christus wird siegen. Überwinden heißt Sieger sein im großen Kampf.

[19:49] Letztes Beispiel dazu. Offenbarung 15, Vers 2. Sagt uns, und ich sah etwas wie ein gläsernes Meer mit Feuer vermischt und die, welche als was? Als Überwinder hervorgegangen waren über das Tier, über sein Bild, über sein Mahlzeichen, über die Zahl seines Namens, standen im gläsernen Meer und hatten Hafen Gottes. Hier steht nicht.

[20:21] Überwinden hat mehr damit zu tun, irgendwann den Käse wegzulassen. Das ist manchmal so, wie wir das überwinden. Irgendwelche Dinge, die im Weg stehen, wo wir wissen, wir sollten es vielleicht lassen. Überwinden in dem Fall bedeutet tatsächlich, hier gibt es etwas, was für mich steht, bestimmte Mächte und ich werde Sieger sein. Ich werde Sieger sein.

[20:45] Und dieses Verständnis können wir jetzt übertragen auf diese Alltagsprobleme, wo wir das Wort Überwinden meistens verwenden. Denn meistens oder ganz oft ist es so, dass dieses Wort Überwinden mit so einer halben Form von Selbstkasteiung einhergeht. Wir müssen überwinden und das muss ich auch noch überwinden. Wenn ich tatsächlich verstehe, ich bin im Kampf und die Sache, die ich überwinden will, ist mein Feind. Und ich will Sieger sein gegen meinen Feind.

[21:19] Schaut mal mit mir in Römer 8. Vers 6 und 7. Römer 8, Vers 6 und 7. Dort heißt es: Denn das Trachten des Fleisches ist was? Tod. Das Trachten des Fleisches ist Tod. Das Fleisch, das in uns sozusagen die Begierden, die der Satan wachgerüttelt hat, uns immer wieder anbietet, das hat ein Ziel. Es möchte nämlich, dass wir sterben. Das Fleisch ist unser größter Feind. Ist euch das bewusst? Selbst wenn der Satan einen Herzinfarkt kriegen würde, das Fleisch wäre immer noch da. Das Fleisch würde uns immer noch verführen wollen. Unser eigenes Fleisch, unser Ich, damit ist nicht das Fleisch in der Haut gemeint, sondern diese sündigen Tendenzen in unserem Herzen, sind unser größter Feind.

[22:25] Das heißt in Vers 7: Weil nämlich das Trachten des Fleisches was ist? Feindschaft gegen Gott. Offenbarung 12, Seite Satans. Der Satan, der Feind. Wir müssen also verstehen, dass es in unserem Denken, in unserem Körper, in unserem Herzen, wo auch immer, gibt es eine Bewegung gegen uns, die uns umbringen will und die auf der Seite Satans steht. Und die müssen wir bekämpfen. Und die Bibel sagt, da gibt es eine Gruppe, die sind Sieger. Sie sind Sieger über ihr eigenes Ich. Sieger über das Fleisch, das sie umbringen wollte. Können wir sagen, wenn man Überwinder ist, ist man dann ein Schwächling oder jemand, der...?

[23:13] Dazu kommen wir gleich. Aber ein Überwinder, der ist stark. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Überwindung bedeutet, wenn ich Sieger über mein eigenes Ich. Es gibt keinen größeren Kampf auf dieser Erde, als den Kampf gegen das eigene Ich. Wenn dein eigenes Ich besiegt ist, hast du eine größere Schlacht gewonnen, als Alexander der Große und Napoleon zusammen. Der Himmel lacht darüber, über die Schlachten von Alexander und von Napoleon.

[23:53] Dazu kommen wir noch. Ohne Frage. Absolut. Wir müssen erst mal wissen, dass es um diesen Sieg geht. Wir müssen diese Sieger sein. Die Frage ist, jetzt kommen wir zum nächsten Punkt, das ist sehr wichtig. Wie in der Welt kann ich dieser Sieger sein? Wo kommt dieser Sieg her? Denn eine Sache haben wir alle mitbekommen, wir selbst schaffen es nicht. Wir selbst können nicht gegen uns selbst kämpfen. Wir verlieren dann dauernd. Und jetzt kommen wir zu ein paar Texten, die uns deutlich machen und Hoffnung geben wollen, wie dieser Sieg möglich ist.

[24:29] Schaut mal mit mir in Johannes 16, Vers 33. Johannes 16, Vers 33. Das heißt es: Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

[25:05] Jetzt, was ist in der Welt? Sünde. Okay, jetzt geht es mal konkreter. Was sagt die Bibel? Es gibt drei Dinge, die zur Welt gehören. Alles, was in der Welt ist: die Augenlust, die Fleischeslust und der Hochmut des Lebens. Augenlust, Fleischeslust, Hochmut des Lebens, das, was mich innerlich verführen will, gehört zur Welt. Jesus sagt: Ich habe die Welt überwunden.

[25:29] Frage: Wie hat Jesus die Welt überwunden? Wie war das konkret? Dann kommt die Versuchung. Jesus sagt, das, was dich angreift, das hat auch mich angegriffen. Die Augenlust, die Fleischeslust, Hochmut des Lebens. In den Versuchungen, in der Wüste, exemplarisch. Er war zu Tode hungrig. Mach doch, dass diese Steine zu Brot werden, wenn du Gottes Sohn bist. Diese Versuchung war da. Die Welt hat ihn angelächelt und er ist Sieger geblieben. Er sagt: Ich habe die Welt überwunden. Es steht geschrieben, durch das Wort Gottes. Er sagt: Ich habe die Welt überwunden. Ich bin Sieger über diese Dinge. All das, was dich zum Fall bringt, bin ich der Sieger.

[26:21] Und jetzt sagt er folgendes. Schaut mal mit mir in Hebräer 2, Vers 14. Hebräer 2, und dort Vers 14. Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, sind die Massen dessen teilhaftig geworden, damit er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel. Und alle diejenigen befreite, die durch Todesfrucht ihr ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten wurde. So steht es ziemlich einmalig. Er sagt, er hat den außer Wirksamkeit gesetzt, der die Macht des Todes hat. Wodurch?

[27:15] Schauen wir mal Vers 17 an. Daher musste er zu jeder Hinsicht den Brüdern ähnlich werden, damit er, wie es hier heißt, ein barmherziger und treuer Hoher Priester würde, in dem was Gottes Volk betrifft. Er ist uns in allem ähnlich geworden. Er isst den Kindern an Fleisch und Blut, sagt er in Vers 14. Da nun die Kinder an Fleisch und Blut zu Anteil haben, ist er gleichermaßen dessen teilhaftig geworden. Wie hat er die Welt überwunden? Er hat sich in unsere Schuhe sozusagen gesetzt. Er wurde Mensch, Mensch wie wir. Er hat an Fleisch und Blut Anteil gehabt, so wie wir, sich den gleichen Versuchungen ausgesetzt. Er ist versucht worden wie wir, sagt die Bibel. Doch ohne Sünde. Warum? Weil er gesiegt hat. Er hat den gleichen Kampf gekämpft wie wir. Wir haben ihn ständig verloren bisher. Und durch die Sünde sind wir Sklaven. Wir haben nicht mehr genügend Kraft. Wir sind immer im Hintertreffen. Jesus hat diesen Kampf gewonnen. Er weiß, wie man siegt.

[28:25] Und wenn ich jetzt einen Kampf gewinnen muss, ich muss diesen Kampf gewinnen. Ich muss der Sieger sein. Die Bibel sagt immer wieder, wir werden es das nächste Mal anschauen: Wer überwindet, wer überwindet, wer überwindet, wer überwindet, der wird in die Stadt. Wer überwindet. Die Bedingung, die Zutrittskarte zum Himmel ist, Sieger zu sein. Da kommen nur Sieger rein in den Himmel. Das Problem ist nur, ich kann nicht gewinnen. Ich muss also den Sieg irgendwo herbekommen. Und Jesus sagt: Ich will dich zum Sieger machen. Ich weiß, wie der Sieg funktioniert. Ich weiß, wie man gewinnt. Lass mich in dein Herz hinein. Und mit mir bringe ich den Sieg.

[29:03] Schaut mal mit mir in Römer 8. Ein tolles Kabel in diesem Punkt. Aber bevor wir Römer 8 anschauen, schauen wir erstmal 1. Korinther, Entschuldigung. 1. Korinther 15, gleich am Ende angelangt und das erste Teil, das zweite. 1. Korinther 15, Vers 57. Und das ist so eindeutig, deutlicher kann man es gar nicht machen. 1. Korinther 15, Vers 57: Gott aber sei was? Dank, der uns den Sieg gibt. Nicht leitet, nicht mal uns daran schnuppern lässt oder uns vorhält, wie so ein ja, wie man das manchmal so mit Tieren macht, nicht wahr? Aber sozusagen sie lockt. Gott lockt uns nicht mit dem Sieg und sagt: Du könntest ja beinahe den Sieg haben, wenn du es denn schaffen könntest. Komm hier in die Richtung mit mir. Sondern er gibt uns den Sieg.

[30:03] Manche Christen haben das Gefühl, naja, Gott würde gern, dass ich Sieger bin, aber irgendwie merkt er auch, dass ich es nicht kann. Und er sagt immer: Es wäre schön, wenn du Sieger sein könntest, aber leider schaffst du es ja nicht und das ist schon in Ordnung irgendwie. Nein, Gott gibt uns den Sieg. Wie? Wie steht es hier? Durch unseren Herrn Jesus Christus. Gott gibt dir den Sieg. Wem danken wir dafür? Gott. Und das ist der Grund, warum den Sieg, den wir erringen werden, wir uns niemals dafür preisen werden. Alexander der Große und Napoleon haben gedacht, sie sind ganz toll, weil sie gewonnen hatten. Wenn wir gewinnen, werden wir niemals denken, wir sind ganz toll, weil wir verstehen, dieser Sieg und das ist ganz wichtig, was du schon gesagt hast, deswegen wollen wir es nochmal betonen. Dieser Sieg kann nicht aus uns selbst herauskommen. Denn wir gesehen haben, sie überwinden durch das Blut des Lammes und dann kommt das Wort ihres Zeugnisses und dann haben sie ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod. Ohne das Blut des Lammes ist es unmöglich. Aber, und das ist sehr wichtig, Gott gibt uns den Sieg.

[31:03] Wenn ich dir etwas gebe, angenommen, ich gebe dir das jetzt, Elfgart, was können wir jetzt über diesen schwarzen Stift sagen? Sie hat ihn. Sie hat ihn. Wenn Gott mir den Sieg gibt, was ist denn mit dem Sieg? Ich habe ihn. Halte fest, was du hast. Und dann sagt er mir: Halte fest, was du hast, damit du es nicht verlierst. Aber der Punkt ist, Sieg ist nicht etwas, was uns für den Himmel verheißen ist, sondern etwas, was wir hier haben können. Haben können. Das muss richtig tief in unser Gehirn hinein sinken, das sage ich mir selbst und euch allen, auch dir, Zuschauer. Sieg ist etwas, was wir haben können. Denn Gott gibt es uns. Gott hält es uns nicht vor der Nase und sagt: Es wäre ja so schön, wenn du das greifen könntest. Er gibt es uns. Er gibt es uns durch wen? Durch Jesus Christus, der unser Sieger ist.

[32:03] Übrigens, jetzt kommen wir zu Römer 8, und jetzt schaut euch mal was Wunderbares an. Übrigens, dieses Wort überwinden, das ist eigentlich gar nicht schlecht das Wort. Woran denkt ihr, das Wort überwinden an sich, in seinem normalen Sprachgebrauch? Wo benutzt man das? Ein Hindernis. Kennt ihr diese Hürdenläufer, die so beim Hindernisse zu überlaufen haben?

[32:31] Übrigens, da gibt es ein interessantes Gleichnis, was man daraus lernen kann. Was macht ein Hürdenläufer, wenn er okay, wenn ein Hürdenläufer als erstes durchs Ziel rennen will, was sollte er mit den Hürden machen? Sie möglichst alle überspringen. Weil, wenn er in eine Hürde reintritt, habt ihr das mal gesehen, wenn die dann sich vertun und sie treten rein, springen nicht hoch genug, dann verlieren die dadurch an Zeit. Aber was passiert, angenommen ich bin ein Hürdenläufer, und ich habe die ersten fünf Hürden locker genommen, und jetzt kommen die sechsten, und ich trete in die Hürde, was passiert dann mit mir? Bin ich disqualifiziert? Muss ich jetzt aufbrechen, muss ich mal von vorne anfangen? Kann ich weitermachen? Ja, ich kann weitermachen. Auch wenn ich in die Hürde getreten habe, ich bin zwar etwas zurückgefallen, aber der Lauf ist nicht zu Ende. Gleiches hängt natürlich an bestimmten Punkten, aber die Idee dahinter ist schon die, dass selbst wenn ich einmal in Sünde gefallen bin, in so eine Hürde hineingetreten bin, muss das nicht das Ende des Laufes sein. Ja, es hat Konsequenzen, Sünde hat immer Konsequenzen, aber der Lauf ist nicht zu Ende. Und ich kann den Lauf immer noch vollenden.

[33:41] Ich sage das deswegen, weil Römer 8 jetzt etwas Interessantes sagt. Schauen wir mal, Römer 8, Vers 34. Vers 33. Da wird eine interessante Frage gestellt. Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Wen überwinden sie? Sie überwinden, jemand hat es schon gesagt, den Satan, und in Vers 10 wurde er genannt, der Verkläger der Brüder. In Vers 10 hatten wir gelesen, auf Markus 12, Vers 10, dass der Verkläger der Brüder hinabgeworfen wird, und dann heißt es, und sie haben ihn überwunden. Vers 33 sagt: Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Nach dem Kreuz rennt jemand durch den Himmel und sagt: Okay, wo ist der Ankläger? Wer will jetzt noch gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Wer will jetzt noch irgendwas gegen sie sagen? Und, wo ist er? Er ist nicht mehr da. Er hat kein Argument mehr in der Tasche, weil das Blut Jesu uns von aller Sünde reinwaschen kann.

[34:33] Deswegen heißt es hier, schon Vers 32: Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, und uns alle dahin gegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch was? Alles schenken, bis auf den Sieg über diese eine Sünde, weil das ist unmöglich. Alles schenken. Der Sieg ist geschenkt.

[34:59] Und dann sagt er, Vers 33: Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott ist es doch, der rechtfertigt. Rechtfertigen heißt vergeben. Vers 34: Wer will verurteilen? Christus ist es doch, der gestorben ist. Ja, mehr noch, der auferweckt, auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt.

[35:17] Und jetzt kommen ganz wunderbare Verse, die kennt ihr wahrscheinlich. Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal? Was ist Drangsal? Wenn ich von außen bedrängt werde, kann mich äußeres Bedrängnis von Christus scheiden? Nein. Angst? Nein. Verfolgung? Nein. Hunger? Nein. Blöße? Gefahr? Gibt es etwas, was mich von Jesus scheiden kann? Wir selbst. Aber von außen, weil wir mit Christus verbunden sind, kann uns von außen nichts trennen. Der Satan hat es nicht geschafft, den Hiob von Christus zu scheiden. Er hat seine gesamte Artillerie aufgefahren, um den Hiob von Christus wegzubringen. Er hat es nicht geschafft.

[36:07] Wer will uns scheiden? Wie geschrieben steht, um deines Willen werden wir getötet den ganzen Tag, wie Schlachtschafe sind wir geachtet. Wir leben nicht geliebt bis zum Tod. Und jetzt kommt der nächste Vers, Vers 37. Aber in dem allen. Was heißt dem allen? In all dem, was vorher steht. In der Bedrängnis, im Hunger, in der Blöße, in der Gefahr, im Schwert überwinden wir was. So wie die Hürdenläufer. Gerade so, dass zwischen dem Turnschuh und der Hürde so ein halber Zentimeter ist. So? Weit.

[36:45] Wisst ihr, die meisten Menschen haben die Vorstellung, wenn es denn überhaupt möglich ist, irgendwann mal die Sünde zu überwinden, dann wahrscheinlich gerade so auf den letzten Drücker und so, dass Gott alle Augen zukneift und dann haben wir es gerade irgendwie geschafft. Nicht wahr? So im letzten Atemzug, kurz am Ende der Gnadenzeit mit einem: Wir haben es doch geschafft, weil es ja so schwierig ist. Hier steht sie überwinden wie? Weit. Alleine? Nein. Wie steht es? Durch den, der uns geliebt hat und am Kreuz von uns gestorben ist. Durch Christus können wir ihn überwinden, durch Christus können wir weit überwinden.

[37:31] Deswegen ruft er Johannes aus und sagt, es ist nicht schwer, wenn er vom Gorsam spricht. Letzter Punkt heute, letzter Vers. Dann wollen wir es schließen, dann den Rest nächstes Mal machen. Schaut in Römer 16, Vers 20. Römer 16, Vers 20. Und dieser Vers bringt das alles, was wir gesagt haben, so wunderschön zum Ausdruck. Nächstes Mal werden wir es ein bisschen detaillierter anschauen, einige Details noch vertiefen. In Römer 16, Vers 20 heißt es: Der Gott des Friedens, aber was ist Frieden? Das Gegenteil von Krieg. Hier haben wir den großen Kampf. Den Kampf überwinden bedeutet, Frieden zu erreichen. Der Gott des Friedens aber wird in kurzem den Satan, wo? Unter euren Füßen zermalmen. Wir kennen alle 1. Mose 3, Vers 15. Der Same der Frau, der Schlange den Kopf zertreten wird. Und genau das, was dort passiert, passiert auch unter unseren Füßen. Es ist in meinem eigenen Leben. Unter meinem Fuß. Unter deinem Fuß. Aber woher kommt die Kraft? Der Gott des Friedens. Er wird es tun. Er wird zutreten. Er wird die Muskelkraft dazu geben. Aber wenn du nicht deinen Fuß gebrauchen lässt, wenn du deinen Fuß zurückhältst, sagst: Nein, nicht meinen Fuß, meinen Fuß nicht. Ich will das nicht. Dann nützt all die Muskelkraft nichts. Du musst sagen: Ja, ich möchte diese Schlange zertreten. Dann wird er die Kraft geben. Wenn du möchtest und glaubst, dass es möglich ist. Denn die Kraft kommt durch den Glauben. Nicht durch die eigene Kraft, aber durch den Glauben, ja, es ist möglich.

[39:13] Glaubt ihr, das ist ein wichtiges Thema? Es ist ein gigantisches Thema. Die Offenbarung ist voller Verheißung. Wer überwindet? Und die Bibel zeigt uns, wir können überwinden. Sie haben überwunden durch das Blut des Lammes. Wir werden das nächste Mal noch weiter anschauen, was die anderen Sachen bedeuten. Denk daran, ein Überwinder ist ein Sieger. Möchtest du Sieger sein? Sieger auch über das, wo du bisher gedacht hast, das kann man nicht besiegen. Jesus schenkt dir den Sieg. Lieber Zuschauer, der da zuschaust, Jesus schenkt dir den Sieg. Möchtest du ihn annehmen? Wer von euch möchte sagen: Ich möchte diesen Sieg annehmen in meinem Leben? Wollen wir uns niederknien und beten?

[40:01] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für diese ermutigenden Worte, die wir studiert haben, diese Verse, die voller Hoffnung sind, dass ein Sieg möglich ist, dass er sogar weitaus möglich ist und er geschenkt ist. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du diesen Sieg uns Tag für Tag schenkst. Du weißt, mit welchen Problemen wir kämpfen, du kennst unsere Schwachheit und du hast gesagt, dass deine Kraft in unserer Schwachheit zur Veränderung kommt. Wir wissen, wie Paulus gesagt hat: Alles vermag ich durch den, der mich stark macht. Jesus Christus, so danken wir dir, dass du uns stark machst. Du hast eine Kraft, die wir niemals aufbringen könnten und diese Kraft willst du uns schenken. So bitten wir dich um diese übernatürliche Kraft. Im Kampf gegen die Welt, im Kampf gegen die Sünde, Tag für Tag. Hab Dank, dass wir wissen dürfen, dass deine Verheißungen wahr sind und wir loben und preisen deinen Namen dafür, so wie Paulus sagt: Gott sei aber Dank, der uns den Sieg gibt in Jesus Christus. Amen.

[41:13] Wir wollen uns herzlich verabschieden bei euch, wünschen euch noch eine gute Nacht. Auch ihr, die hier gewesen seid, kommt gut nach Hause und laden euch ein, nächste Woche wieder einzuschalten zu der nächsten Folge, wenn wir die Jahre 18, 19 und 20, nein, 18, 20 und 21 studieren und dann den zweiten Teil von Vers 11 hier betrachten und sehen, wie das genau mit der Überwindung ist. Ich wünsche euch daran Gottes Segen und viel Freude beim Studium seines Wortes. Amen.


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