In dieser Predigt über Offenbarung 14, Vers 2, beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung der „Stimme“ im biblischen Kontext. Er erklärt, wie die Stimme Gottes, verglichen mit dem Rauschen vieler Wasser und dem Donner, sowohl Schöpfungsmacht als auch göttliche Autorität ausdrückt. Weiterhin wird die Rolle der Harfenspieler als Symbol für die Reaktion der Gläubigen auf Gottes Wort und die Notwendigkeit einer klaren und deutlichen Lobpreisung thematisiert.
15.07.2014 Offenbarung 14:2
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Auch hier haben wir heute die letzte Folge vor der Sommerpause und möchte euch ganz herzlich begrüßen auf joelmedia.de. Schön, dass ihr da seid, hier live vor Ort in Stuttgart-Bad Cannstatt zu Offenbarung 14 Vers 2, den wir heute in einem Ritt zu schaffen hoffen. Und ich denke, das werden wir auch schaffen. Ich möchte euch einladen, mit mir gemeinsam zu beten. Lass uns dazu niederknien und dann geht's los.
[0:25] Lieber Vater im Himmel, wir kommen jetzt zu dir und möchten dich bitten, dass dein Wort nicht leer zurückkehrt nach deiner Verheißung. Dass das Wort, das wir jetzt lesen, in Offenbarung 14 Vers 2, dass es uns zu einer guten Speise wird, dass wir es wirklich gut verstehen und dass es uns etwas für den Alltag mitgibt. Dass es uns zeigt, wo wir persönlich stehen, jeder Einzelne von uns und dass wir die Stimme hören, die du heute zu uns sprechen möchtest. Bitte sei du bei uns. Halte du alles Störende fern und gib du uns deinen Heiligen Geist. Amen.
[1:03] Offenbarung 14 Vers 2. Wir haben die letzten drei Wochen uns sehr intensiv zeitgenau über den ersten Vers dort gesehen. Dort sah Johannes den Berg Zion im Himmel. Er sah das Lamm, ein Symbol für Jesus Christus und das hat die 144.000, ein Symbol für die Erlösten, die versiegelt worden sind hier an ihren Stirnen. Und dann in Vers 2, das ist ein Vers, der von allen Versen dieser ersten fünf Verse meistens am wenigsten zitiert wird. Vers 1 wird oft zitiert, Vers 3 öfter mal, Vers 4 und 5 besonders gerne. Aber Vers 2 wird meistens ausgelassen, weil man auf den ersten Blick nicht das Gefühl hat, dass es wichtig ist. Aber das werden wir noch sehen. Vers 2: Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, wie die Stimme vieler Wasser und wie die Stimme eines starken Donners. Und ich hörte die Stimme von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielten.
[2:04] Nun, wenn ihr euch diesen Vers anschaut, was ist wohl offensichtlich das Schlüsselwort hier? Stimme, oder? Komm, zähl mal vor. Es geht hier um Stimmen. Jetzt was lernen wir alles hier? Also was gibt es hier für Stimmen? Es ist eine Stimme vom Himmel, ja? Was noch? Ist das eine andere Stimme? Eine Frage, wie viele Stimmen gibt es hier eigentlich? Das habe ich auch erst gedacht. Ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, wie die Stimme vieler Wasser und wie die Stimme eines starken Donners. Und ich hörte die Stimme von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielten. Interessant, oder? Man überliest das ganz schnell. Aber erste Beobachtung ist, dass es auf jeden Fall einmal die eine Stimme vom Himmel, die ist wie die Stimme vieler Wasser und die ist wie die Stimme eines starken Donners. Und dann gibt es aber noch diese Stimme von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielten. Also wenn ich das mal zusammenfassen würde, würde ich sagen, hier haben wir die Stimme vom Himmel und die hat zwei Attribute, wie viel Wasser und wie ein Donner. Und dann haben wir hier die Stimme von Harfenspielern. Okay, zwei Stimmen sozusagen.
[4:01] Und natürlich, ihr wisst, in der Offenbarung kommen die Stimmen öfter mal vor. Ihr wisst, da sind die sieben Donner, die ihre Stimme vernehmen lassen. Wir haben zum Beispiel auch in Offenbarung 11, Vers 15 zum Beispiel, da heißt es, Offenbarung 11, Vers 15, der siebte Engel stieß in die Posaune, da ertönten laute Stimmen im Himmel. Und so weiter und so fort. Oder Offenbarung 11, Vers 12, und sie hörten eine laute Stimme aus dem Himmel. Also eine Stimme aus dem Himmel ist nichts Ungewöhnliches in Offenbarung, ist ein Bild, das immer wieder vorkommt. Aber wir wollen uns natürlich Gedanken machen, was das jetzt konkret bedeutet.
[4:37] Fangen wir mal an mit der Stimme, die wie viele Wasser ist. Diese Identifikation soll uns ja helfen, das besser zu verstehen. Stimme vom Himmel wie die Stimme vieler Wasser. Kennt ihr irgendwo eine Stelle in der Bibel, wo auch diese Formulierung so oder so ähnlich verwendet wird, wie die Stimme vieler Wasser? Ganz genau. Das ist etwas, was wir aus dem Anfang der Offenbarung kennen. Schaut mal in Offenbarung 1, und dort Vers 15. Und das ist schon der erste Hinweis, wie es sich hier handelt. Offenbarung 1, Vers 15 sagt uns: Und seine Füße wie schimmerndes Erz, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser. Frage, um wen geht es hier? Um Jesus. Denn wir wissen, vorher wird er genannt in Vers 13, er glich einem Sohn des Menschen. Und dann in Vers 16 geht ein scharfes zweischneidiges Schwert aus seinem Mund hervor, das sind alles Bilder, die eindeutig auf Jesus hinweisen, die wir aus Paralleltexten belegen können. Also das ist schon mal der erste interessante Punkt hier. Die Stimme ist nicht einfach irgendeine Stimme. Wenn man Offenbarung 14, Vers 2 einfach so liest, hat man den Eindruck, da klingt halt irgendwas im Himmel. Aber nur mit einer Parallelstelle können wir sagen, es ist die Stimme Jesu.
[6:08] Daniel, das ist ein interessanter Punkt. Lass uns da mal hingehen und schauen, ob es bei Daniel auch so ist. Schauen wir mal in Daniel, Kapitel 10, und dort Vers 6. Daniel 10, Vers 6, dort heißt es: Und sein Leib war wie ein Topaz und sein Angesicht strahlte wie der Blitz und seine Augen wie Feuerfackeln. Seine Arme, aber seine Füße sahen aus wie leuchtendes Erz und der Klang seiner Worte war wie das Tosen des Wassers. In der Volksmenge. Daniel 10, Vers 6 schreibt Volksmassen, ja. Aber, wie ihr schon richtig gesagt habt, Offenbarung 17, Vers 15 sagt, dass das Wasser steht für die Völker, Nationen, Stämme und Sprachen. Es gibt noch andere Stellen, die das sagen. Nur mal als Beispiel. Schlagt mal mit mir auf, Jeremia 17. Ne, nicht Jeremia, es ist Jesaja. Genau, Jesaja 17, Vers 13. Das ist ein ganz interessanter Vers, den man ganz gut auch dann in Verbindung mit Offenbarung 17 lesen kann. Jesaja 17, Vers 13. Seid ihr da? Die Völker rauschen wie. In Jesaja 17, Vers 13 steht: Die Völker rauschen gleich den großen Wassern. Und hier heißt es, die Stimme ist wie das Rauschen vieler Wasser. Und Daniel 10 sagt, wie die Stimme einer tosenden Volksmenge. Und Jesaja 17, Vers 13, Volksmenge tobt wie das Wasser. Und Offenbarung 17, Vers 15 sagt dasselbe. Wir haben gesagt, das Wasser steht für die Völker, Nationen, Stämme und Sprache.
[8:46] Es gibt noch einen Vers, der ebenfalls in dieselbe Richtung weist. Offenbarung 19. Ja, ich meine noch meinen Bezug hier auf Volksmassen und Wasser. Offenbarung 17, Vers 15: Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, die Völker, Nationen, Stämme und Sprache. Schaut mal mit mir in, kennt ihr noch einen Propheten, der so Visionen von Gottes Herrlichkeit gehabt hat, der quasi Jesus gesehen hat in seiner Herrlichkeit? Hesekiel. Und wisst ihr, welcher Visionen er besonders gesehen hat? In welchem Kapitel? Ja, beim Tempel, ganz am Ende. Ganz am Ende und ganz am Anfang. Schaut mal in Hesekiel 1. Wir gehen zum Ende gleich noch hin.
[9:30] Hesekiel, Kapitel 1. Ist euch bewusst, dass Hesekiel der Prophet ist, der immer Menschensohn genannt wird. Ganz interessant. Ich habe das gerade in der Lektion nochmal durchgeschaut. Fast in jedem Kapitel wird er Menschensohn genannt. Das ist außergewöhnlich. Er war übrigens auch ein Priester. Er war ein Priestersohn. Hesekiel, Kapitel 1, Vers 24. Und da seht ihr beide Ideen so ein bisschen miteinander verknüpft. Hesekiel 1, Vers 24: Und ich hörte das Rauschen ihrer Flügel, wie das Rauschen großer Wasser und wie die Stimme des Allmächtigen. Wenn sie gingen, so gab es ein Geräusch wie das Getümmel eines Herrlagers. Wenn sie aber still standen, ließen ihre Flügel sinken. Könnt ihr sehen, dass in dem Vers drei Ideen miteinander verknüpft sind. Was sind die drei Ideen? Die Stimme des Allmächtigen verknüpft mit dem Rauschen großer Wasser, mit dem Geräusch wie das Getümmel eines Herrlagers. Er sieht dort die Flügel rauschen, das sieht er. Und er beschreibt, das Rauschen der Flügel hat einen Klang wie rauschendes Wasser. Und dann nimmt er ein anderes Bild, wie die Stimme des Allmächtigen, also die Stimme Gottes. Und dann sagt er, wenn sie sich bewegen, also es ist dasselbe als wenn die Flügel rauschen, dann ist das wie das Getümmel eines großen Herrlagers. Also viele Menschen. Dankeschön. Das ist sehr wichtig. So was kann nur jemand sagen, der die Stimme Gottes gehört hat. Ganz wichtiger Punkt.
[11:26] Eins können wir jetzt deutlich sagen, hier und das Hesekiel 1,24 macht es deutlich. Es ist Gottes Stimme. Diese Stimme wie viele Wasser. Und das mit den Volksmöglichkeiten sind Vergleiche, aber diese Vergleiche sind dafür da, damit wir erkennen, dass hier Gott spricht. Es ist Gottes Stimme. Wo wir in Hesekiel sind, gehen wir noch ans Ende. Hesekiel 43 und dort Vers 2. Hesekiel 43 und dort Vers 2. Das ist eine besonders interessante Stelle. Ich werde gleich sehen, warum. Du hast schon gesagt, Papa, dass es die Stelle ist, wo jetzt die Herrlichkeit Gottes den Tempel erfüllt. Da heißt es in Vers 2: Und siehe, da kam die Herrlichkeit des Gottes Israel von woher? Von Osten her. Was ist interessant? Osten ist immer in der Bibel ein Symbol für Wiederkunft. Was kommt auch aus dem Osten? Die Sonne, ja. Das ist die Frage, wie du guckst. Wenn man im Heiligtum steht, dann guckt man ja nach Westen. Wenn du das Heiligtum durchgehst, gehst du nach Westen. Es kommt von Osten her, genau. Es kommt von Osten, aber geht nach Westen. Die Sonne geht übrigens auch nach Westen. Die kommt von Osten. Wenn du zurückschaust. Aber so sollst du ja nicht stehen. Du sollst dir so gehen. Dann wendest du deinen Rücken zu. Du sollst dir auf das Blut schauen, das vom Kreuz ins Allerheilige getragen ist. Ja, ich weiß, was du meinst.
[13:31] Ja, ich weiß, was du meinst. Ich weiß wirklich, was du meinst. Ist mir deswegen ein bisschen delikat, weil genau in Hesekiel 8, die stehen ja im Tempel und schauen nach Osten. Aber ich weiß wirklich, was du meinst. Also Jesus kommt von Osten. Der kommt nur von Osten. In Offenbarung. Die Könige vom Osten. Das ist ja das Bild für die Wiederkunft. Aber kommt noch jemand von Osten in Offenbarung? Und zwar ein Engel vom Aufgang der Sonne. Der hatte das. Ja, den Engel gibt es auch, aber der kam nicht vom Osten. Obwohl wir können sagen, er kommt auch von Osten, aber steht nicht da. Aber der Engel, der von Osten kommt, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes. Der kommt auch von Sonnenaufgang her. Und die Sonne ist ein Symbol auch in der Bibel für die Sonne der Gerechtigkeit. Malachi sagt, die Sonne der Gerechtigkeit geht euch auch. Also Osten steht eigentlich für die Botschaft des Evangeliums, für die Wiederkunft, für die Versiegelung, für die Gerechtigkeit.
[14:31] Jetzt schauen wir in Vers 2. Und siehe, da kam die Herrlichkeit des Gottes Israels vom Osten her. Und seine Stimme war wie das Rauschen großer Wasser. Und die Erde wurde was? Von seiner Herrlichkeit erleuchtet. Wenn ihr die Bibel ein bisschen kennt, wisst ihr, das kommt noch mal vor. Genau diese Formulierung. Die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit. Ihr Lieben, die was? Fast. Nicht die dritte Engelsbotschaft so per se. Noch ein Engel. Der sogenannte vierte Engel. Schaut, lasst euren Finger drin. Und geht mit mir zur Offenbarung 18, Vers 1. Das ist nach der dritten, nach der dreifachen Engelsbotschaft. Ist dieser sogenannte vierte Engel, der herabkommt und die dreifache Engelsbotschaft unterstützt. Er predigt genau dasselbe. Er predigt gefallen, gefallen ist Babylon, kommt aus wie heraus. Aber es heißt, nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit.
[15:45] Habt ihr schon mal gefragt, was diese Herrlichkeit ist? Der Charakter Gottes, ja. Aber wir haben gerade in Hesekiel gesehen, was mit dieser Herrlichkeit auf das engste verknüpft ist. Als dort die Erde erleuchtet wird von der Herrlichkeit Gottes, was hat man gehört? Das Rauschen vieler Wasser, die Stimme Gottes. Und wenn Gott spricht, wie nennt man das dann? Stimmt, das ist sehr wahr. Wenn Gott spricht, nennt man es Schöpfung. Aber einfacher gedacht, wenn Gott spricht, dann nennt man es Wahrheit. Das stimmt auch. Gottes Wort. Wenn Gott spricht, dann ist das Gottes Wort. Jetzt denkt man scharf nach, was erleuchtet die Erde? Gottes Wort. Was wird also die Welt erleuchten mit dem Charakter Gottes, nur wenn wir Gottes Wort predigen, das was Gott gesagt hat und nicht, was wir darüber denken oder was wir dabei fühlen oder wie es uns dabei geht. Das ist eine Grundprämisse übrigens auch in der Evangeliumsarbeit. Heute geht die Tendenz dazu, dass man einen Vers aus der Bibel liest und dann viel erzählt, wie es einem persönlich dabei geht, was man erlebt hat, wie man darüber denkt, die Spannung, die man damit hat und so weiter. Aber das kann niemals die Erde erleuchten. Was die Erde erleuchtet, ist die Stimme Gottes, es ist das Wort Gottes. Diese Stimme, die hier in Verbindung mit den 144.000 ergeht, ist Gottes Stimme und Gottes Stimme führt dazu, dass die Erde erleuchtet wird. Denn wo Gott spricht, was war das erste, was er gesprochen hat? Es werde Licht und es wurde Licht. Und in der Endzeit sagt uns Gott in Jesaja 60: Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir, denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und tief ist dunkel die Völker, aber über dir geht auf der Herr. Gott, sein Charakter, sein Wort, wenn wir ihn anziehen, wenn wir ihn mitnehmen, wenn wir ihn vorwärts gehen lassen in unserem Leben, dann wird die Erde erleuchtet. Das ist übrigens die Erfahrung, die die 144.000 gemacht haben, die nach Gottes Wort gelebt haben, die Gottes Wort in sich gehabt haben und die Gottes Wort haben scheinen lassen durch sie hindurch.
[18:16] Jetzt kommen wir zu der Donnerstimme. Also das war die Stimme vieler Wasser. Gibt noch mehr Verse, aber wir wollen es jetzt nicht mehr belassen, damit wir aus Zeitgründen noch die anderen schaffen. Die Stimme wie ein Donner. Wo in der Bibel sonst finden wir Donnerstimmen, die vom Himmel kommen? Als das Gesetz gegeben worden ist, ganz richtig. Schauen wir da nach. Gehen wir zum Gesetz. Welches Kapitel ist das? 2. Mose 20 und schon 2. Mose Kapitel 19 haben wir schon die Vorbereitung dazu. Schaut mal in 2. Mose 19 Vers 16. Das ist die Einleitung. In 2. Mose 19 Vers 16 heißt es: Und es geschah, als der dritte Tag kam und es noch früh am Morgen war, da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke lag auf dem Berg und es ertönte ein sehr lauter Schall von Schofahörnern, da erschrak das ganze Volk, das im Lager war. Ja und gibt noch andere Beschreibungen. 2. Mose 20 in Hebräer 12, da heißt es sogar, es war so furchtbar, dass sogar Mose zitterte. Kennt ihr das Hebräer 12? Und dann sagt Paulus: Aber ihr seid nicht gekommen zu einem Berg hier mit dem Feuer, ihr seid gekommen zu dem himmlischen Berg. 2. Mose 19 offenbart, es hatte zu tun mit dem Gesetz Gottes. Also wiederum ist es Gottes Stimme hier.
[19:56] Kennt ihr noch eine Geschichte? Du hattest gesagt Pfingsten. Also hat es da gedonnert? Also es kam Feuer, ja das stimmt. Das stimmt, ja das sind einige Dinge. Mir ist nicht bekannt, dass es gedonnert hat im eigentlichen Sinne, aber jetzt mal davon abgesehen, hast du vollkommen recht, dass es ein paralleles Ereignis ist. Ja genau, das gab es ein bisschen später dann in Apostelgeschichte 4, wo sie alle zusammen versammelt waren und die Erde erbebte, wo sie erfüllt wurde vom Heiligen Geist. Aber so also von der prinzipiellen Parallele hast du vollkommen recht. 7. Plage, da donnert es, ja das stimmt.
[20:51] Schauen wir mal mit mir ein paar, vielleicht die nicht so bekannt sind. Schauen wir mal erstmal in Hiob. In Hiob Kapitel 40, und dann werden wir gleich die bekanntesten überhaupt anschauen, die habt ihr wahrscheinlich jetzt vergessen. In Hiob Kapitel 40, Vers 9. Das ist einfach eine grundsätzliche Entdeckung hier. Hiob 40, Vers 9 ist ziemlich am Ende des Buches. Und wer spricht dort in Hiob 40? Gott selbst. Also erst spricht Hiob die ersten 5 Vers, aber dann spricht Gott. Schauen wir mal in Vers 9. Ist denn dein Arm dem Arm Gottes gleich, oder sprichst du mit Donnerstimme wie er? Schlussfolgerung? Keine Schlussfolgerung? Auf jeden Fall, die Donnerstimme muss die Stimme Gottes sein, seht ihr das? Gott fragt ihn: Kannst du so mit einer Donnerstimme reden wie ich? Du bist nur ein Mensch, ich bin Gott. Das heißt, allein dieser Hinweis, da waren Stimmen wie Donner, sind ein Hinweis darauf, dass Gott spricht.
[22:04] Noch ein Beispiel, schaut mal in Psalm 77, das ist ganz toll, das ist super. Psalm 77 und dort Vers 19. Ach die Psalmen sind so herrlich. In den Geschichtsbüchern steht das immer so, ich würde nicht sagen trocken, aber so sachlich, nüchtern, faktisch. In den Psalmen werden dieselben Geschichten so richtig poetisch nochmal beschrieben. Schaut mal in Vers 19, Psalm 77, Vers 19: Deine Donnerstimme erschallte im Wirbelwind, Blitze erhellten den Erdkreis, die Erde erbebte und zitterte. Und schau, wie es weitergeht, Vers 20: Dein Weg führte durch das Meer und dein Pfad durch gewaltige Fluten und deine Fußstapfen waren nicht zu erkennen. Wow, könnt ihr euch das vorstellen? Versucht es mal bildlich vorzustellen. Gott spricht mit seiner Donnerstimme und die Erde erbebt und zittert, das Wasser teilt sich und Gott geht hindurch und keiner kann ihn sehen. Was der Psalm sagt, ist, dass Gott da selbst durchgegangen ist. Deine Fußstapfen hat man nicht gesehen, aber du bist hindurchgegangen. Welche Geschichte ist das? Das ist der Durchzug durchs rote Meer.
[23:19] Also warum hat Gott mit einer Donnerstimme gesprochen? Jetzt kommen wir zur praktischen Anwendung. Wir wissen, die Stimme Gottes ist wie Donner, aber Donner macht uns meistens Angst. Wenn wir Donner hören, dann denken wir, oh. Aber warum hat Gott mit einer Donnerstimme gesprochen? War das angsteinflößend hier für die Israeliten? Er hat einen Weg frei gemacht. Es war Hilfe, es war Errettung in höchster Not. Gottes Donnerstimme macht den Weg frei. Kennst du Werbung, wir machen den Weg frei? Also Gottes Donnerstimme macht den Weg frei. Lest mal diese Psalm, wie das beschrieben ist. Das ist übrigens auch diese Idee. Wenn Jesus sagt, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, ich war dein Weg, du herrschst im Heiligtum. All diese Dinge. Gott macht einen Weg durch das Wasser hindurch. Und manchmal sind wir in unserem Leben in einer Situation, wo es nicht vorwärts, nicht rückwärts, nicht links und rechts geht. Oder kennt ihr das? Wo man nicht mehr ein noch aus weiß und dann fängt man an zu klagen, wie die Israeliten. Was wir dann brauchen, ist ein Bewusstsein, dass Gottes Stimme wie eine Donnerstimme ist. Ja stimmt, Gottes Stimme ist manchmal auch das leise, sanfte Säusel, nicht wahr? Wo man erstmal genau hinhören muss. Ihr kennt die Geschichte von von Elia. Aber Gottes Stimme hat eben auch die Kraft wie eine Donnerstimme, dass egal was uns im Weg steht und wenn es das rote Meer ist, Gott kann einen Weg machen. Und Gott kann durch sein Wort uns retten.
[24:52] Noch ein ganz interessanter Vers im Psalm 104. Wisst ihr, was im Psalm 104 das Thema ist? Psalm 104. Psalm 104, wisst ihr das? Wenn man überfliegt Psalm 104, was ist das Hauptthema von Psalm 104? Gott selbst? Neue Erde? Nee. Auch nicht das Gesetz. Obwohl das ja alles gute Themen sind, aber das ist nicht das Hauptthema von Psalm 104. Gottes Herrlichkeit ist schon besser, aber noch nicht konkret. Schöpfung. Dankeschön. Es ist die Schöpfung. Schaut mal in Vers 2. Du, der sich in Licht hüllt, wie in ein Gewand, der den Himmel ausspannt, nicht wahr? Die Wolken und dann, Vers 5: Er hat die Erde auf ihre Grundfesten gegründet und dann weiter in Vers, die Vögel und die Steinböcke und die Klippdachse und der Mond zur Bestimmung der Zeiten, Vers 19, die Sonne, die Finsternis, die jungen Löwen, der Mensch, alles da, geht fast chronologisch durch die Schöpfungstage durch. Das ist deswegen interessant, weil wisst ihr, was das Hauptthema von Psalm 103 ist? Erlösung, genau. Vers 3: Der dir alle deine Sünden vergibt, halte alle deine Gebrechen. Psalm 103 ist ein Psalm über Erlösung, Psalm 104 ist ein Psalm über Schöpfung. Direkt nebeneinander. Wenn ihr die mal studiert, werdet ihr sehen, es gibt viele Parallelen. Erlösung und Schöpfung ganz eng beieinander.
[26:24] Aber schauen wir mal jetzt, wir sind in Psalm 104, da geht es also um die Schöpfung. Schauen wir mal in Vers 6. Fangen wir mal mit Vers 5 an. Er hat die Erde auf ihre Grundfesten gegründet, dass sie nicht wankt für immer und ewig. Mit der Flut decktest du sie wie mit einem Kleid. Die Wasser standen über den Bergen, aber vor deinem Schelten flohen sie. Vor deiner Donnerstimme suchten sie ängstlich das Weite. Die Berge stiegen empor, die Täler senkten sich zu dem Ort. Wisst ihr, wie das in 1. Mose heißt? Derselbe Bericht. Wie heißt das in 1. Mose? Das, was wir gerade gelesen haben. Ich meine, bei der Schöpfungsgeschichte. Ganz am Anfang. Wie heißt das da? Ja, das stimmt, aber das ist der erste Tag. Aber ist das hier, was am ersten Tag geschieht, oder am zweiten, oder am fünften, oder am siebten? Die Erde auf Grundfesten gegründet. Die Flut deckte sie mit einem Kleid. Die Wasser standen über den Bergen, aber vor deinem Schelten flohen sie. Und sie suchten das Weite. Die Berge stiegen empor, die Täler senkten sich zu dem Ort. Hat es das bei der Schöpfung gegeben? Welcher Tag? Zweiter, dritter, vierter? Es war der dritte Tag.
[27:50] Am zweiten Tag war noch die gesamte Erde bedeckt mit Wasser, oder? Und Gott sagt am dritten Tag: Und Gott sprach: Das Wasser sammle sich an einen bestimmten Ort, damit man das trockene Land sieht. Und Gott nannte das Wasser Meer und die Sammlung, also das trockene Land und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Das ist ziemlich konkret beschrieben. Aber hier steht: Vor deinem Schelten flohen sie, vor deiner Donnerstimme suchten sie ängstlich das Weite. Das, was da passiert ist, ist übrigens, da hat Ronny ganz recht, noch einmal passiert nach der Sintflut. Ihr wisst, was war die Sintflut? Eigentlich Gott noch mal wie eine zweite Schöpfung. Also die Sprache ist so wie bei einer zweiten Schöpfung. Gott sagt dann wieder: Seid fruchtbar und mehrt euch. Er segnet wieder alle. Und auch wenn ihr die Sintflutgeschichte durchgeht, könnt ihr fast feststellen, dass es fast alle sechs Tage quasi noch mal so angedeutet werden. Aber das können wir ein andermal studieren. Von daher passt es hier auch mit der Sintflutgeschichte. Auch dort heißt es ja einfach nur die Wasser gingen zurück. Die Wasser, wie heißt es? Die Wasser, ja die Wasser gingen zurück oder so. Aber was die Psalmen sagen, es war die Donnerstimme Gottes.
[29:01] Wenn wir Psalm 104 nehmen, dann haben wir hier Schöpfung. Gottes schöpfische Handeln. Gott spricht und das Wasser flieht. Gott spricht und das Wasser zittert. Und ja, das ist die Stimme Gottes. Wenn Gott spricht zur Sonne, bleibt stehen. Was macht die Sonne? Keine Atomrakete Amerikas oder Chinas kann die Sonne zum Stehen bringen. Die Sonne lacht sich tot über die Atomraketen, die wir da hinschießen würden. Vielleicht kommen die gar nicht mehr an. Ja, wahrscheinlich. Da können wir uns auf den Kopf stellen. Aber wenn Gott zur Sonne sagt, bleib stehen, bleibt sie stehen. Weil sie zu ängstlich ist, auch nur eine Sekunde nicht das zu tun, was Gott gesagt hat. Wenn Gott zum Wasser sagt, steh hoch, auch wenn alles im Wasser der Gravitation gehorchen möchte. Das Wasser ist an die Gravitation gewohnt. Das Wasser würde immer nach unten fallen. Aber wenn Gottes Wort sagt, bleib stehen, bleibt sie stehen.
[30:07] Und hier sind wir. Wir Menschen. Die klügsten von allen. Klüger als jedes Hartz-IV-Molekül. Klüger als die Sonne. Klüger als die Tiere. Und Gott spricht zu uns und wir tun es einfach nicht. Ich glaube, das ganze Universum wundert sich. Die Menschen sind die einzigen, die auf die Stimme Gottes nicht explizit sofort gehorchen, sondern die einfach sagen, nö, interessiert mich nicht. Weiterlaufen. Das, was die Sonne sich nicht trauen würde. Obwohl wir die Sonne bewundern. Und dann beten wir doch die Sonne an. Wenn die Sonne denken könnte, würde sie sich sehr in den Kopf fassen. Was soll das heißen? Es gibt einen Grund, warum also diese Verse und dann hier die Donnerstimme beim Gesetz Gottes zum Tragen kommt. Wenn Gott sagt, bleib stehen, bleibt die Sonne stehen. Wenn Gott sagt, du sollst keine anderen Götter haben, erwartet ihr, dass wir genau so stehen bleiben, in jedem Versuch irgendwie andere Götter haben zu wollen. Und sich bewegen in die falsche Richtung. Weil Gottes Wort die Kraft hat, uns zu befreien. Gottes Wort die Kraft hat, diesen Weg zu machen. Gottes Wort schöpferische Kraft hat. Das heißt, was hier beschrieben wird, bei der Stimme, die wie viel Wasser klingt, wie eine Donnerstimme klingt, ist eigentlich nicht nur die Tatsache, dass Gott spricht, sondern mit welcher Macht er spricht und welche Autorität das Wort Gottes eigentlich in unserem Leben haben sollte. Das Wort Gottes ist nicht nur ein kluger Ratgeber, mit dem man zehn Jahre länger leben kann, der einem die Ehe rettet oder der bei der Erziehung der Kinder hilft. Das Wort Gottes ist eigentlich absolute Autorität. Und ganz ehrlich, so ganz vollkommen in unserem Leben tun wir das meistens nicht so behandeln. Denn wenn wir das so verstehen würden, was das Wort Gottes alles kann und was es alles tut, wir würden sofort einfach das tun, was es sagt.
[31:46] Und darum geht es hier. Denn die 144.000, die wir ein Vers vorgelesen haben, was haben die gemacht? Die folgten dem Lamm nach, wohin es auch geht. Nur das Lamm war nicht sichtbar unter ihnen, als sie auf der Erde waren. Woher wussten sie dann, wo das Lamm hingeht? Die Stimme Gottes. Und sie haben der Stimme Gottes explizit, implizit, was immer sonst plizit, immer ausnahmslos gehorcht. Deswegen heißt es, in ihrem Mund war kein Falsch gefunden. Und deswegen lohnt es sich, über diese Stimme Gottes nachzudenken.
[32:25] Bevor wir zum Ende kommen, ganz kurz noch, was ist diese Stimme von Harfenspielern? Übrigens, das Wort für Harfe ist das, jetzt hoffe ich, dass ich das richtig sage, griechische Wort Kithara. Da kommt Gitarre eigentlich her. Es sind wohl aber Harfen gemeint, keine sechsseitigen Gitarren gehört. Aber da kommt die Gitarre, die moderne. Harfenspieler. Wo kommen in der Offenbarung oder sonst so in der Bibel Harfenspieler vor? David war ein Harfenspieler und mit ihm wurden viele Psalmen in die Bibel implementiert, genau. Ja, so ganz fast ähnlich. Schaut mal mit mir in Offenbarung, in Offenbarung kommen nämlich vor die Harfenspieler. Vieles in Offenbarung erklärt sich schon selbst durch die Offenbarung, das ist ganz spannend. Offenbarung, Kapitel 5, Vers 8. Offenbarung, Kapitel 5, Vers 8. Dort heißt es: Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder und sie hatten jeder was? Eine Harfe und eine goldene Schale, voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen. Wer hat hier die Harfe oder die Harfen? Die Ältesten, wie viele Ältesten? 24 Ältesten. Jetzt stellen wir nicht die Frage, wer die 24 Ältesten sind, da gibt es Diskussionen darüber, ist auch jetzt nicht so entscheidend. Aber eine Sache wissen wir auf jeden Fall, die 24 Ältesten sind nicht Gott, oder? Ganz egal, ob es sich um die Vertreter anderer ungefallener Welten handelt oder ob es sich um erlöste Menschen handelt, es sind nicht es ist nicht Gott. Die Stimme vom Himmel, die wie viel Wasser klingt und die wie Donner klingt, ist die Stimme Gottes. Hier haben wir die Stimme von denen, die Gott anbeten als Reaktion darauf.
[34:20] Noch ein Beispiel daraus, Offenbarung 15, Vers 2. Offenbarung 15, Vers 2. Und jetzt ist es eindeutig, in dem Fall zumindest. Und ich sah etwas wie ein gläsernes Meer mit Feuer vermischt und die, welche überwunden hatten, über den Wind, über das Tier und über sein Bild und über sein Malzeichen und über die Zahl seines Namens, standen an dem gläsernen Meer und hatten Harfen Gottes. Wer hat die Harfen? Also wir haben Offenbarung 5, die 24 Ältesten. Offenbarung 15, die Überwinder. Das sind die 144.000, richtig? Das sind die, die die Harfen haben, die zu Gottes Ehre singen.
[35:09] Ach übrigens, wo wurden Harfen dann verwendet im Alttestament? Ihr habt schon David erwähnt, wofür wurden die verwendet? Wurden die für den Krieg verwendet? Zum Lobgesang und wo besonders gerne? Im Tempel. Genau, zum Besänftigen von bösen Königen als Musiktherapie, da wurden sie auch verwendet. Aber im Allgemeinen, wenn der König nicht gerade böse war, hat man sie verwendet im Tempeldienst zum Lobpreis Gottes. Wir haben also hier die Stimme Gottes und die Stimme der Reaktion der Menschen darauf. Das hätten wir nie so richtig entdeckt, wenn wir einfach von einer Stimme ausgegangen wären. Es sind zwei Stimmen. Es ist die Stimme, die spricht, Gottes Stimme, und dann ist die Stimme, die darauf reagiert und Gott lobt und preist und dankt. Auf der 10-seitigen Harfe.
[36:15] Ja, genau. Das stimmt. Leider sagt die, dass es eine 10-seitige Harfe ist. Genau, dass sie mehrere Pedale hat und dass man sie stimmen kann und dass man mit den Pedalen eine andere Tonart einstellen kann. Freut ihr euch schon darauf? Ihr werdet alle mal mit den Pedalen eine andere Tonart einstellen können. Und dann geht es plötzlich nach Cis-Dur. Herrlich. Und dann wird es auch alles schön klingen. Dann wird es nicht mehr so klingen, wie manchmal, wenn Gläubige beieinander sind und einfach laut und begeistert sind, aber nicht schön. Dann wird es deutlich und schön sein.
[36:54] Übrigens wisst ihr, dass die Bibel lehrt, dass man auch deutlich und klar Musik machen soll? Beim Sprechen vor allem auch. Der Paulus spricht davon. Schaut mal in 1. Korinther 14. Also es ist mehr so ein Nebensatz, aber da kann man auch etwas jetzt zu unserem Thema rausziehen. In 1. Korinther 14, Vers 7. Ich weiß nicht, ob Paulus musikalisch war. Er war ja Zeltmacher eigentlich, aber Paulus hatte so viel Ahnung von Musik, dass er folgendes gesagt hat. 1. Korinther 14, Vers 7: Ist es doch ebenso mit den leblosen Instrumenten, die einen Laut von sich geben, sei es eine Flöte oder eine Harfe. Wenn sie nicht bestimmte Töne geben, wie kann man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird? Also Paulus hatte so viel Ahnung von Musik, wenn da jemand steht und einfach so vor sich hin klimpert auf dem Klavier oder vor sich hin spielt auf der Harfe oder so ein bisschen hineintudelt in die Flöte, dann kann man das Musikstück nicht erkennen. Wer wirklich möchte, dass die Botschaft rüberkommt, muss sich anstrengen, oder? Wenn man Musik macht, muss man sich Mühe geben, die Noten klar und deutlich zu spielen, im richtigen Rhythmus, mit der richtigen Technik und so weiter.
[38:06] Übertragen heißt das was, wenn das die Stimme unserer Antwort auf Gottes Erlösung ist? Was heißt das übertragen, wenn wir wie Harfenspieler spielen sollen in unserem Leben? Wir sollten nicht einfach irgendwie spielen, so, kennt man die Idee, naja, hauptsächlich irgendwas, Gott ist mit allem zufrieden? Nee. Gott möchte, dass die Botschaft, die wir geben, klar und deutlich ist, dass die Menschen, die uns zuhören, wirklich wissen, was wir sagen. Ihr kennt die Idee, dass wir ein Brief sind, oder? Habt ihr das mal gehört? Wir sind ein Brief, wir sind das Licht. Wir sind übrigens auch ein Lied. Wir sind die Stimme von Harfenspielern und die Frage ist, was hören die Leute, wenn sie unser Leben hören, wenn sie unser Musikstück hören, unser Lebensmusikstück? Hören sie da viele Dissonanzen oder hören sie ein harmonisches Musikstück, das einen Wiedererkennungswert hat, das man schnell wiedererkennt? Oder ist das völlig durcheinander? Was hören die Menschen in deinem Leben? Das ist die Frage. Er sagt, wenn wir nicht deutlich sind in unserem Lobpreis, in unserem Dank, in unserer Verkündigung des Wortes, denn der Vers steht in einem Kapitel, da geht es um einen Gottesdienst. Da geht es darum, wie benehme ich mich im Gottesdienst? Mit Ordnung und so weiter.
[39:21] Wer hätte das gedacht, dass du ein Harfenspieler bist? Heute schon auf dieser Erde. Wir haben nicht mehr Zeit, weiter hineinzugehen in das Studium der Harfen und der Bibel. Es gibt noch mehr darüber zu sagen, aber es ist nicht so entscheidend. Lass uns zusammenfassen. Dieser Vers ist ein sehr interessanter Vers, denn er beschreibt eigentlich das gesamte Evangelium. Er beschreibt, was Jesus für uns tut. Er beschreibt Jesus, der zu uns spricht und durch seine Stimme uns einen Weg macht, uns ein neues Herz gibt und uns das Gesetz Gottes gibt. Und es beschreibt, wie wir darauf antworten, als Überwinder, wie wir Lob und Dank und Preis und zwar deutlich, deutlich formuliert, ihm entgegen geben. Und so ist auf dem Magen 14 Vers 2 in diesem Symbol der Stimme, des Klangs etwas Hörbares, eine Zusammenfassung dessen, was die Erfahrung der 144.000 ist. Sie haben die Stimme Gottes in ihrem Leben gehört und deswegen spielen sie deutlich auf ihrer Lebensharfe zurück.
[40:29] Hast du die Stimme Gottes in deinem Leben gehört, die einen Weg macht, die das Wasser vertreibt, die das Gesetz Gottes hineinspricht und bist du bereit, auf deiner Lebensharfe klar und deutlich zu spielen, nicht irgendwas, was dir einfällt zu improvisieren, sondern wirklich so, wie es die Noten sagen, damit man es wiedererkennen kann. Wollen wir uns vornehmen, gute Harfenspieler zu sein und hier schon auf der Erde unsere geistlichen Harfen spielen, damit wir dann im Himmel mit großer Freude unsere echten Harfen spielen, denn die wird es echt geben, auch wenn es nicht das Einzige ist, was wir machen werden. Wir werden Harfe spielen. Freut ihr euch schon drauf? Dann lasst uns noch beten, verdanken und ihn bitten, dass seine Stimme in seinem Leben deutlich zu hören ist. Lasst uns wiederkneten dazu.
[41:19] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen, dass dein Wort heute zu uns gesprochen hat. Wir danken dir, dass wir sehen konnten, dass es da eine Stimme gibt, die zu uns spricht und eine Stimme, die von uns zu dir sprechen soll. Eine Stimme, die alles in unserem Leben klären kann und uns Kraft gibt, den Weg zu gehen, den du vorbereitet hast und eine Stimme, die dir dafür Lob und Preis geben soll. Wir möchten beides erleben. Wir möchten dein Wort zu uns erleben, wie du zu uns sprichst und uns veränderst. Wir möchten dich bitten, dass du weiter zu uns sprichst und dein Wort weiter in uns wirken lässt. Wir möchten auch erleben, dass wir selbst artikulieren, aussprechen, deutlich machen, was wir mit dir erlebt haben, dass wir wie diese Harfenspieler einen guten Klang geben, den man gerne hört und der dir zur Lob und zur Ehre ist. Wir danken dir von ganzem Herzen, dass die Offenbarung immer wieder so klar und deutlich zeigt, wie wir zu dir kommen können. Wir möchten dich bitten, dass du weiterhin bei uns bleibst, auch jetzt durch die Sommerpause und durch, wenn wir die Offenbarung vielleicht zu Hause alleine weiterlesen und studieren und dass du uns dann wieder gesund zusammenführst, wenn wir dein Wort im Herbst weiter studieren werden. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen. Damit verabschieden wir uns und wünschen euch Gottes reichen Segen. Amen.
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