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In dieser Predigt aus der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ von Christopher Kramp wird der Vers Offenbarung 11,8 behandelt. Die Predigt beginnt mit der Beantwortung von Fragen aus dem Publikum, die sich mit biblischen Texten aus dem Hohelied und dem Johannesevangelium beschäftigen. Der Hauptteil widmet sich der symbolischen Bedeutung der „großen Stadt“ Sodom und Ägypten in der Offenbarung und ihrer Verbindung zur französischen Revolution. Es wird analysiert, wie die Sünden und die Haltung Sodoms sich in dieser historischen Epoche widerspiegeln und welche Lehren daraus für die heutige Zeit gezogen werden können.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Herzlichen guten Abend. Mein Name ist Barbara Glockmann und ich heiße euch und euch alle herzlich willkommen zu unserem wöchentlichen Offenbarungsseminar. Heute mit dem Kapitel 11, Vers 8. Zudem haben wir zwei Gäste, die uns zwei Fragen beantworten werden. Doch bevor wir unsere Gäste begrüßen und unseren Tutor, möchten wir zusammen beten.

[0:29] Himmlischer Vater, wir danken dir, dass du uns heute alle so zahlreich zusammengeführt hast. Wir bitten dich, sprich zu uns und schenke uns Verständnis für das, was du uns lehren möchtest. Amen.

[0:44] Nun begrüße ich nacheinander David Mais und Lukas Herrmann. Zuerst David Mais. Wir haben wieder Fragen gestellt bekommen und auch Sie sind herzlich eingeladen, uns weitere Fragen zu stellen. Die können Sie uns stellen, wenn Sie uns eine E-Mail schreiben an fragen-at-joelmedia.de. Das wird jetzt auch unten eingeblendet.

[1:18] Und die erste Frage, die wir heute beantworten möchten, kommt aus Hohelied, Kapitel 6, Vers 8. Ich möchte den Vers mal vorlesen und dort steht: 60 Königinnen sind es und 80 Nebenfrauen, dazu Jungfrauen ohne Zahl. Die Frage ist, wer ist das? Eine sehr gute Frage. Dankeschön für diese Frage. Als ich mir überlegt habe und meine Bibel studiert habe, wer das ist, habe ich mir zuerst angeschaut, worum geht es allgemein in dem Buch Hohes Lied. Dort haben wir einerseits den Salomo, der seiner frischvermehrten Frau ein Liebesgedicht, ein Liebeslied schreibt. Das ist die eine Ebene und auf der anderen Ebene haben wir auch eine Parallele zu Christus, der zu seinem Volk ein Liebeslied schreibt.

[2:26] Wo sehen wir denn, dass Christus, sein Volk, auch eine Frau ist, wie es hier gleich heißt? Wir sehen es in 1. Korinther 11, Vers 2. Dort steht: „Denn ich ergreife um euch mit göttlichem Eifer und ich habe euch einen Mann verlobt und euch eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen.“ Also Gottes Volk wird symbolisiert durch eine Frau. Um die Frage zu beantworten, müssten wir aber noch den Vers, der danach kommt, lesen. Das möchte ich jetzt tun. Also wir gehen noch mal zurück in Hohes Lied, Kapitel 6 und dort Vers 8 und Vers 9.

[3:29] Und in Vers 9 steht: Also ich lese Vers 8 noch mal: „60 Könige sind es und 80 Nebenfrauen, dazu Jungfrauen ohne Zahl. Doch diese eine ist meine Taube, meine Makellose. Sie ist die einzige ihrer Mutter. Sie ist die Auserwählte derer, die sie geboren hat. Die Töchter sahen sie und priesen sie glücklich. Königinnen und Nebenfrauen rühmten sie.“

[4:01] Also auf der ersten Ebene haben wir wieder Salomo und seine Frau. Salomo sagt hier: „Ich habe sie aus den verschiedenen Königen auserwählt, ich habe mich für sie entschieden.“ Und dann auf der zweiten Ebene haben wir Christus und seine Gemeinde. Wir haben einen Vers in der Gemeinde, wo Christus beschreibt, dass seine Gemeinde makellos sein soll, wie es hier in Vers 9 heißt. Es steht in Epheser 5, Vers 27, möchten wir auch noch lesen. Dort steht: „damit sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so dass sie weder Flecken noch Runzel oder etwas ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei.“ Also Christus hat eine reine, eine makellose Gemeinde, die er erwählt hat. Und dann lesen wir noch weiter, dass die Königinnen und die Nebenfrauen sie preisen.

[5:11] Lasst uns gemeinsam 5. Mose 26, Vers 18 und 19 lesen. Dort steht: „Und der Herr hat dir heute zugesagt, dass du sein Heiligtumsvolk sein sollst, so wie er es dir verheißen hat, und dass du alle seine Gebote hältst, und dass er dich als höchstes über alle Völker setzen will, die er gemacht hat, zu loben, Ruhm und Preis, und dass du dem Herrn, dein Gott, ein heiliges Volk sein sollst, wie er es verheißen hat.“ Und ich möchte noch einen weiteren Text, der das gleiche aussagt, noch mal lesen, in 5. Mose 4, Vers 6.

[6:10] 5. Mose 4, Vers 6. Und dort steht: „So bewahre sie nun und tue sie, denn darin besteht eure Weisheit, euer Verstand vor den Augen der Völker. Wenn sie alle diese Gebote hören werden, werden sie sagen: Wie ist doch dieses große Volk ein so weises und verständiges Volk.“

[6:36] Also wir haben gesehen, dass in diesen beiden Versen einerseits Salomo seine Frau als die Auserwählte bezeichnet und auch Christus hat die Auserwählte Gemeinde, die als Beispiel für alle Völker, für alle Menschen ist. Ich übergebe nun an die nächste Frage.

[7:02] Ja, danke David. So, nun, heute habe ich auch mal das Privileg, hier vorne zu stehen und eine Frage zu beantworten, sonst bin ich immer noch hinter den Kulissen tätig. Und vielleicht vorab eine Information an Sie: Wenn Sie eine theologische, biblische Frage stellen möchten, dann schreiben Sie an fragen-at-joelmedia.de und unser kompetentes Technik-Team ist, das ist auch gleich im Livestream eingeblendet, fragen-at-joelmedia.de.

[7:43] Die zweite Frage heute ist eine sehr interessante Frage und sie dreht sich um den Vers in Johannes Kapitel 11 und ich lade Sie jetzt ein, hier mit aufzuschlagen. Johannes Kapitel 11, Vers 33.

[8:04] So, Johannes Kapitel 11, Vers 33 steht folgendes: „Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, ergrimmte er im Geist und wurde sehr betrübt.“ So, die Frage hier ist: Warum wurde Jesus betrübt im Geist? Wir wollen kurz den Kontext lesen, damit wir verstehen, worum es hier geht.

[8:41] In Vers 32 steht: „Als nun Maria dahin kam, wo Jesus war und sah ihn, fiel sie ihm zu Füßen und sprach zu ihm: Herr, wärst du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben.“ Und ich denke, hier können wir schon alle sehen, welche Geschichte, um welche Geschichte es hier handelt. Es ist der Bruder von Maria, Lazarus, der gestorben ist. Jesus, der etwas später angereist ist, zu seinem Freund hier, um ihm zu helfen, und die Maria, ihre Schwester und die Leute, die eben jetzt schon um Lazarus trauern, weil er durch seine Krankheit schon lange im Grab ist. Nun lesen wir hier, wie nicht nur die Maria, sondern auch die Juden, die dabei waren, trauern und weinen. Und Jesus ergrimmt darüber seinen Geist.

[9:32] Was für einen Grund gibt es hier, dass Jesus seinen Geist ergrimmt, wie es hier in der Luther Bibel steht? Ich möchte mit euch aufschlagen, Apostelgeschichte, Kapitel 17. Apostelgeschichte 17, Vers 16. Unser beliebter Paulus reist in Athen ein.

[9:58] Und wir lesen hier in Apostelgeschichte 17, Vers 16: „Als aber Paulus in Athen wartete, ergrimmte sein Geist in ihm, als er die Stadt voller Götzenbilder sah.“ Nun, warum ergrimmt er hier der Geist von Paulus? Weil er die Götzenbilder sieht, weil er sieht, wie die Stadt sich völlig dem Götzendienst hingegeben hat. Keine Treue zu Gott, keine Nähe zu Gott, nicht die Prinzipien Gottes, sondern die Prinzipien Satans, die hier in Athen vorhanden sind.

[10:34] Ich möchte noch einen weiteren Text mit euch aufschlagen, der steht im Johannesevangelium, Kapitel 13 diesmal. Und dort der Vers 21. Johannesevangelium, Kapitel 13.

[10:48] Der Vers 21: „Als Jesus das gesagt hatte, wurde er betrübt im Geist und bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, einer unter euch wird mich verraten.“ Nun, wir brauchen nicht lange raten, um was es hier geht. Es geht um Judas. Und abermals steht hier, wie Jesus im Geist ergrimmt. Das heißt, wir haben hier das Vorkommnis eines Erkrimmens in Jesu Geist, wenn ich es mal so formulieren darf, wenn Jesus sich Gedanken macht über diejenigen oder in dem Fall über denjenigen, der ihn verraten wird. Interessanterweise derjenige, der ihn verraten wird, ist in seiner Gefolgschaft und somit tut er so, als gehöre er zu Jesus, aber Jesus weiß, er wird ihn verraten.

[11:56] Und wenn wir jetzt zurückgehen zu der Stelle in Johannes Kapitel 11, wo Jesus ergrimmt ist im Geist über die Juden, dann können wir sehen, noch am Kreuz sind es die Juden, die Jesus kreuzigen. Und Jesus hier, als er die Juden stehen sieht und weinen sieht, er sieht quasi hinter die Fassade der Juden. Er sieht, wie dieses Weinen aufgesetzt ist. Wie wenn wir manchmal zu einer Beerdigung gehen und es fließen die Tränen und man fragt sich, sind die alle so echt? Und Jesus sieht hinter diese Fassade und sieht, dass die Juden in ihrem Herzen schon ihn ans Kreuz nageln.

[12:44] Ich möchte noch eine weitere Stelle aufschlagen, die steht in Lukas Kapitel 10. Lukas Kapitel 10 haben wir genau das Gegenbeispiel. Lukas Kapitel 10, Vers 21.

[13:01] Und da steht: „Zu der Stunde freute sich Jesus im Heiligen Geist.“ Nun, zu welcher Stunde? Wir lesen Vers 20. Nein, wir lesen einen anderen Text. Wir lesen Vers 17. „Die 72 aber kamen zurück voller Freude und sprachen: Herr, auch die bösen Geister sind uns untertan in deinem Namen.“ Wir lesen weiter. „Er sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie ein Blitz. Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione und Macht über alle Gewalt des Feindes, und nichts wird euch schaden. Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass euer Name im Himmel geschrieben steht.“

[13:55] So, worüber freut sich hier Jesus? Dass die Namen seiner Jünger im Himmel geschrieben stehen. Und zwar direkt, nachdem sie zurückkommen, quasi aus dem Missionsfeld. Ja, sie waren von Haus zu Haus unterwegs, kamen zurück, haben sich gefreut: „Herr, wir haben sogar die Dämonen waren uns untertan.“ Und so freut sich Jesus hier im Geist, wenn sich seine Jünger freuen und dadurch näher zu Gott kommen. Und mehr noch, wie Jesus sagt, dass sie im Buch des Himmels geschrieben stehen.

[14:38] Und so haben wir quasi den Kontrast zu Johannes Kapitel 11, wo Jesus Geist ergrimmt darüber, dass die Juden nur so tun, als wären sie die Gefolgschaft, als wären sie treue Gottesgläubige. Aber in ihrem Herzen haben sie quasi schon den Jesus gekreuzigt. Nun, ich hoffe, das konnte die Frage beantworten.

[15:00] Um es noch mal zu erwähnen: Wer eben solche Fragen hat und sie nicht beantwortet kriegt oder wer unbedingt möchte, dass der Christopher darüber in seiner Bibel studiert, der möge doch eine E-Mail schreiben an fragen-at-joelmedia.de. Und ich hoffe, die Technik wird es jetzt gleich einblenden. Und währenddessen übergebe ich das Wort an den Star des Abends.

[15:39] Hallo und herzlich willkommen zum Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr dabei seid. Schön, dass ihr live eingeschaltet habt. Nicht nur haben wir heute Offenbarungsseminar. Nein, wir haben die ganze Woche auch die Joelmedia-Schulung und ihr habt einen kleinen Ausschnitt jetzt ganz live davon gehört. Das waren nur drei unserer vielen fleißigen, hochmotivierten und ganz begabten Studenten und Studentinnen, die etwas gelernt haben, wie man eine Moderation formuliert, wie man einen öffentlichen Vortrag vorbereitet und so weiter und so fort. Und wir haben noch ein ganz besonderes Schmankerl.

[16:18] Wir werden eine ganz besondere extra-sonder-Bonus-Ausgabe der Country Study Hour vorbereiten und in den nächsten Tagen werdet ihr auf www.joelmedia.de eine neue Ausgabe zum offiziellen Thema 1. und 2. Thessalonicher finden, die sozusagen als extra-Bonus-Material ein ganz wichtiges Thema, das sozusagen den ganzen Thessalonicherbrief hindurchzieht, finden. Mit einer großen Überraschung. Mehr verrate ich nicht.

[16:43] Jetzt wollen wir uns der Offenbarung widmen. Ich freue mich, dass wir zum nächsten Vers kommen können. Wer weiß, wo wir letzte Woche aufgehört haben? Wer weiß es noch? Wir waren im Vers. Wir waren in Kapitel 11, aber im Vers 7.

[17:00] Ganz genau. Wir haben im Offenbarung 11, Vers 7. Nachdem wir uns etliche Wochen über die Bibel unterhalten haben und über die Bibel im Zeitalter des Mittelalters, über die 1260 Tage, welche Jahre sind natürlich, haben wir jetzt gesehen, wie die Bibel als das Alte und das Neue Testament dargestellt, mit welchem Symbol? Wie wurden das Alte und das Neue Testament dargestellt hier? Als die zwei Zeugen. Wie sie angegriffen werden von einer neuen Macht, die wir bisher nicht in der biblischen Prophetie so sehr finden konnten, in der Offenbarung. Und wir haben gesehen, das war eine Macht, die um 1798 aus dem Abgrund hervorschlug, also eine Macht, die vorher mal tot gewesen war, die sozusagen für lange Zeit unbedeutend gewesen ist und die dann wieder Vormacht bekommt. Und kann sich jemand erinnern, über welche Macht wir da gesprochen haben? Wir hatten über den Atheismus gesprochen, der sich in der französischen Revolution breit gemacht hat. Es ging um das Heidentum, das seit vielen Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden, verboten worden war. Und seit ungefähr dem 4. Jahrhundert, Ende des 4. Jahrhunderts, durch einen römischen Kaiser, ich glaube, es war Justinian, im Jahre 392, wenn ich mich recht entsinne. Und für diese Zeit hat es das Heidentum nur im Untergrund, wenn überhaupt gegeben, hier und da, vielleicht in den Ecken Europas. Aber im großen Ganzen war ganz Europa christlich und erst im Jahre 1798 gab es wieder eine heidnische Nation, sozusagen eine atheistische Nation, Frankreich. Und wir haben gesehen, wir haben das das letzte Mal angedeutet, wir werden heute noch mehr hineingehen, dass dieses atheistische Frankreich einen Krieg geführt hat. Nämlich einen Krieg gegen was? Gegen die zwei Zeugen, gegen die Bibel.

[18:30] Nun schlagen wir gemeinsam auf Offenbarung 11, Vers 8. Die Bibel sagt: „Und ihre Leichname werden auf der Straße der großen Stadt liegen, die im geistlichen Sinne wie heißt? Sodom und Ägypten heißt, wo auch unser Herr gekreuzigt worden ist.“ Nun, um wen geht es hier immer noch? Wessen Leichname liegen? Die Leichname der zwei Zeugen. Fassen wir kurz zusammen, also was passiert in diesem Vers, bevor wir ins Detail gehen. In Offenbarung 11, Vers 8. Was passiert? Wir haben die beiden Zeugen und was ist mit ihnen passiert? Sie sind bekämpft worden, sondern? Sie sind getötet worden. Die toten Zeugen liegen wo? Auf der Straße oder auf dem Marktplatz, genau so, auf einem offenen Platz. Da werden wir gleich überlegen, warum das die Bibel sagt. Sie sind offensichtlich nicht wirklich begraben, richtig? Man kann nicht von einem Begräbnis reden, wenn man ein Leichnam einfach auf die Straße wirft. Das ist kein wirkliches Begräbnis, das ist einfach. Aber da kommen wir gleich zu. Und wie heißt die Stadt, in der sie auf der Straße liegen? Also erstmal, ist es eine, was für eine Stadt? Das ist eine, ja, der Name ist geistlich, aber was ist das für eine Stadt? Es ist eine große Stadt, eine große Stadt. Wir haben eine große Stadt mit geistlichen Namen, nämlich Sodom und Ägypten. Und dann gibt es dann noch etwas, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde.

[20:24] Jetzt, wer ist ihr? Wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde? Die toten Zeugen. Und wer ist der Herr der Bibel? Jesus. Es geht um die Kreuzigung Jesus. Aber es geht nicht um die Kreuzigung Jesus, es geht um den Ort, wo Jesus gekreuzigt worden ist. Und welcher Ort ist das? Golgatha. Mit einem anderen Wort etwas auszudrücken, Golgatha. Nun, das ist ein bisschen merkwürdig, oder? Das erfordert ein bisschen mehr Studium. Warum kann eine Stadt gleichzeitig Sodom heißen, Ägypten und Golgatha?

[20:56] Jetzt, wenn ihr an Sodom denkt, woran denkt ihr? Verderben. Genau. Wenn ihr an Ägypten denkt, woran denkt ihr? Sünde. Genau. Wenn ihr an Golgatha denkt, woran denkt ihr? Erlösung, Liebe. Ist wohl ein positives Wort. Ich war Golgatha. Obwohl wir wissen, dass es schmerzhaft gewesen ist. Aber wir wollen sehen, was die Verbindung zwischen Sodom, Ägypten und Golgatha ist.

[21:14] Bevor wir dazu kommen, zunächst einmal zu diesen beiden toten Zeugen. Wir hatten ja gesehen, dass sie bekämpft worden waren, dass sie bekriegt worden waren und dass ihre Leichname jetzt auf der Straße liegen. Jetzt, wenn ihr euch das bildlich vorstellt. Leichname auf der Straße. Was für einen Eindruck bekommt ihr? Was für eine Assoziation bekommt ihr? Gestank. Nach wenigen Tagen wird es anfangen zu stinken, ja, das stimmt. Verwüstung. Das ist so ein bisschen profan, so ein bisschen wahllos. Man würde denken, alle Kulturen haben zwar unterschiedliche Zeremonien, aber irgendwie hat auch jede Kultur ihre besondere Zeremonie, die letzte Ehre den Toten zu erweisen. Wir begraben sie meistens, wo? Auf dem Friedhof, unter der Erde. Zu manchen Kulturen ist das ganz wertwürdig. Also es gibt Kulturen, da ist der Boden heilig, da könnte kein Toter hinkommen. Da gibt es dann andere Zeremonien.

[22:24] Wisst ihr, welche Zeremonien die Juden gehabt haben? Wie haben die Juden ihre Toten begraben? Im Tuch, aber nicht nur im Tuch. In eine Höhle. Die Gräber waren nicht Gräber auf der Erde, das waren so Felshöhlen. Das berühmteste Beispiel ist natürlich wer? Jesus ist dort begraben worden. Das heißt, offensichtlich sind sie nicht wirklich begraben worden. Eine Zeremonie, die man eigentlich erwarten würde, sind nur bildlich gesprochen. Ist euch klar, dass es bildlich ist? Warum ist es bildlich gesprochen? Warum ist es ein Symbol? Das hier. Ja, im Geiste steht auf die große Stadt. Warum muss das ein Symbol sein von den toten Zeugen, die begraben sind? Es gibt keinen Leichnam von der Bibel. Denn die Bibel hat jetzt kein pumpendes Herz oder sowas ausgezeichnet. Es ist ein Symbol. Und wir müssen verstehen, was die Symbolik dahinter ist, dass Leichname auf einer Straße liegen, auf einem Marktplatz.

[23:24] Jetzt, wenn ihr sowas sehen würdet, wie würdet ihr denken, welchen Wert hatte man diesen Menschen, die dort tot auf der Straße liegen, entgegengebracht? Respektlosigkeit. Was noch? Zur Schaustellung. Ja, verächtlich. Man wollte sie irgendwie entwürdigen, lustig über sie machen. Schlagt mal mit mir auf. Wir wollen sehen, ob für die Bibel die Art des Begräbnisses wichtig ist oder nicht. Das hat jetzt erstmal nichts mit der Bibel zu tun, sondern erstmal überhaupt zu verstehen, wie in biblischen Zeiten Begräbnisse stattfanden.

[23:54] Schaut mal mit mir in Jeremia 26. Jeremia 26, Vers 23. Das ist ein Beispiel, das ist nicht ganz so schlimm, aber es zeigt uns trotzdem etwas von dem Gedankengang dahinter. Jeremia 26, Vers 23. Dort heißt es: Übrigens, in dem Kapitel geht es darum, dass das Volk Jeremia umbringen will, weil er so eine deutliche Botschaft auspredigt. Aber das wäre mal für eine andere Zeit interessant. Jeremia 26, Vers 23. „Und sie holten Uriah aus Ägypten und brachten ihn zu dem König Jojakim, der erschlug ihn mit dem Schwert und warf seinen Leichnam in die Gräber des was? Des niederen Volkes, des gemeinen Volkes.“

[24:46] Jetzt, warum hat er das gemacht? Um ihn zu ehren? Nein, auch wenn es nicht weiter erklärt wird, ist es total logisch, wenn jetzt ein politischer Gefangener aus Ägypten kommt, er wird erschlagen mit dem Schwert und er bekommt kein Staatsbegräbnis, sondern er wird zum niederen Volk, beim niederen Volk begraben. Ihr werdet sehen, dass auch bei den Königen Israels, wenn es ein guter König war, wurde er begraben mit seinen Vätern. Wenn es ein schlechter König war, wurde er irgendwo auf den Acker getan, in Anführungsstrichen. Warum hat man das gemacht? Nochmal? Es war eine Entehrung. Das heißt für die orientalisch denkenden Menschen und ich meine, für uns ist es heute letztendlich genauso, zu biblischen Zeiten war die Art des Begräbnisses besonders wichtig.

[25:25] Kennt ihr ein Extrembeispiel auf die andere Seite, aus biblischen Zeiten? Die Pyramiden aus Ägypten. Je wichtiger die Person war, Priester oder vielleicht Pharao, desto aufwendiger war dann der ganze Grabbau bis dahin, dass dann das so geheim war und so wie das sogar die dran gebaut haben, mitsterben mussten. Ihr kennt vielleicht die Geschichten. Da wurde ein Riesenaufwand betrieben, nur für diesen einen. Kennt ihr noch so ein berühmtes Gebäude, wo nur tote Leute drin wohnen? Das Taj Mahal. Es ist also wichtig, nach biblischen Zeiten, wie man begraben wird.

[26:00] Schaut mal mit mir in Psalm 78. Ihr könnt euch natürlich vorstellen, was für eine Schande es ist, wenn man dann gar nicht begraben ist. Wenn schon ein schlechtes Begräbnis oder niedriges Begräbnis, in Anführungsstrichen, so eine Schande ist. Übrigens, macht das tatsächlich für Gott einen Unterschied, wo wir begraben sind? Das ist völlig egal. Egal, ob wir aufs hohe See bestattet werden oder unter der Erde oder was auch immer. Da haben wir schon mal eine Frage beantwortet. Ich glaube, die Feuerbestattung. Gott wird uns sowieso neu schaffen müssen, wenn wir vorher gestorben sind.

[26:34] In Psalm 78, Vers 23. Psalm 78? Nein, das stimmt nicht. Entschuldigung, ich habe den falschen Text aufgeschlagen. Ich bin gerade etwas unsicher, wo der richtige ist. Ah, er ist in Psalm 79 und da hätte es Vers 2 und 3 sein müssen. Das war schlecht aufgeschrieben. Psalm 79, Vers 2 und 3. Dort heißt es, wir können ab Vers 1 lesen, okay? Lesen wir ab Vers 1.

[27:07] „Oh Gott, es sind Heiden in dein Erbteil eingedrungen. Sie haben deinen heiligen Tempel verunreinigt und Jerusalem zu Trümmerhaufen gemacht.“ Übrigens, wo haben wir das schon mal gelesen vor einigen Wochen? Bei welchem Thema? Könnt ihr euch erinnern, dass Heiden in den Tempel eingedrungen sind? Alle, die die letzten Wochen da waren? Heiden in den Tempel hineingedrungen? Die letzten Wochen haben wir, mit welchem Kapitel uns beschäftigt in der Offenbarung? Mit dem Kapitel 11. Gibt es irgendwo, ich wollte jetzt gar nicht so ein großes Thema draus machen, ich dachte, ihr erinnert euch, dass in Offenbarung 11 es auch eine Zeit der Heiden gab, dass der Tempel zertreten worden war von den Heiden für 42 Monate. Könnt ihr euch erinnern? In Vers 1 und 2? Okay, schaut nochmal nach. Ansonsten haben wir alles online aufgezeichnet.

[28:04] Das haben wir schon mal behandelt. Das ist deswegen so wichtig, weil dieser Gedanke von den Heiden, die in den Tempel hineingehen, in Psalm 78 vorkommt und in Offenbarung 11 und jetzt dieser Gedanke von dem Nichtbestatten von Leichnamen auch in Psalm 78 vorkommt und in Offenbarung 79. Entschuldigung, danke. Deswegen die Verbindung.

[28:25] Jetzt schauen wir uns aber Vers 2 und 3 an, darum ging es uns eigentlich. Vers 2 und 3: „Sie haben die Leichname deiner Knechte den Vögeln des Himmels zur Speise gegeben, das Fleisch deiner Getreuen, den wilden Tieren. Sie haben ihr Blut vergossen wie Wasser rings um Jerusalem. Und was ist passiert? Und niemand hat sie begraben.“ Und wie nennt Asaph diese Menschen? Vers 1. Heiden. Das heißt, ihr habt eine enge Verbindung zwischen Heiden, die gegen Gottes Volk kämpfen und dann die Toten, die sie getötet haben, unbegraben dann niederliegen lassen. Und dann habt ihr in Offenbarung 11 das atheistische heidnische Frankreich, das aus dem Erdboden hervorgeht. Könnt ihr das sehen? Und sie greifen die Bibel an und symbolisch sind auch die biblischen Körper, Leichname nicht begraben worden. Seht ihr die Verbindung zwischen Psalm 79 und Offenbarung 11?

[29:26] Okay, einige nicken, einige gucken. Nochmal. Heiden in Psalm 79 dringen in den Tempel ein. Sie kämpfen gegen Gottes Wort und während sie gegen Gottes Wort kämpfen, töten sie einige und die bleiben unbegraben liegen. Genauso ist das heidnische Frankreich symbolisch gegen das Volk Gottes angegangen, gegen die Bibel und symbolisch bleiben die Leichname der Bibel auf der Straße liegen. Das heißt also, mit anderen Worten, wir können sicher sein, dass es sich bei Offenbarung 11 um einen heidnischen, nicht einen halbchristlichen, falschen christlichen, ihr wisst, was ich meine, ja, teilweise christlichen Ansatz handelt, wie es in den 1260 Jahren war, sondern hier ist es ein echter heidnischer Angriff auf die Bibel und eine Schande.

[30:07] Ich werde euch nachher Zitate vorlesen, was man mit der Bibel gemacht hat, aber eins könnte sicher sein: Man hat die Bibel in diesen Jahren der französischen Revolution mit allen möglichen Formen der Schande und der Verachtung belegt, um sie so verächtlich wie nur möglich zu machen. Es ist eine Sache, die Bibel vor den Leuten fernzuhalten, mit dem Argument, sie sei zu heilig, sie darf nur in Latein gelesen werden. Das ist schon schlimm genug, nicht wahr? Das ist, wenn man die Zeugen ins Sacktuch einkleidet. Aber jetzt ist man noch einen Schritt weiter gegangen, man hat gesagt, man hat sie ganz offen ans Tageslicht geholt und hat sie verbrannt und hat alles mögliche mit ihr gemacht, um sie so verächtlich wie möglich zu machen. Das ist eine zweite Kategorie, das ist das Töten und auf der Straße liegen lassen.

[30:55] Nun, schauen wir uns ganz kurz an, was bedeutet es, dass es eine große Stadt ist. Wer von euch kann mir sagen, ob das Wort „große Stadt“ noch in der Bibel noch mal vorkommt? Gibt es das Wort noch mal? Jona war keine große Stadt, aber wie hieß die große Stadt bei Jona? Das war Ninive.

[31:18] Kommt die große Stadt noch mal in der Offenbarung vor? Babylon, genau. Lass uns mal ein paar Offenbarungsverse einfach aufschlagen. Offenbarung Kapitel 14. Offenbarung 14 ist natürlich berühmt, warum? Das ist die Dreiecks-Botschaft der Engel, ganz genau. Offenbarung 14 und dort Vers 8 finden wir folgende Gedanken. Dort heißt es: „Und ein anderer Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen, gefallen ist was? Wer? Babylon, die große Stadt.“ Das heißt, Babylon ist das geistliche, Babylon der Endzeit wird auch bezeichnet als eine große Stadt.

[31:58] Gehen wir weiter, schauen wir uns einen anderen Text an. In Offenbarung 18, Vers 10. Worum geht es in Offenbarung 18, das ganze Kapitel über? Geht es um Babylon, den Untergang von Babylon. Schaut Vers 10 an. „Und sie werden von ferne stehen, das geht um die Könige der Erde, sie werden von ferne stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sagen: Wehe, wehe, du was? Du, du große Stadt Babylon, du gewaltige Stadt, denn in einer Stunde ist dein Gericht gekommen.“ Also wieder der Gedanke, Babylon ist die große Stadt.

[32:26] Noch ein Vers, der das verdeutlicht in Vers 18, gleiches Kapitel, Vers 18. „Und riefen, das sind jetzt die Matrosen, die Kapitäne der Schiffe, Schiffskapitäne, Vers 18. Und riefen, als sie den Rauch ihrer Feuerbrunst sahen, wer war, der was? Der großen Stadt gleich.“ Immer und immer wieder wird das geistliche, endzeitliche Babylon als große Stadt beschrieben. Okay, gehen wir weiter zu Vers 21. Noch ein Vers, der das gleiche sagt, also jetzt müsste es deutlich werden. Vers 21. „Und ein starker Engel hob einen Stein auf, wie ein großer Mühlstein und warf ihn ins Meer und sprach: So wird Babylon, die was? Die große Stadt, mit Wucht hinabgeschleudert und nicht mehr gefunden werden.“ Also Babylon ist eine große Stadt.

[33:15] Wer von euch weiß, wo das Wort „große Stadt“ zum allerersten Mal in der Bibel vorkommt? Turm zu Babel, ganz genau. Nichts reicht bei der Geschichte vom Turm zu Babel. Das ist welches Kapitel in der 1. Mose? Turm zu Babel? Ist 11. Und wo kommt das Wort, in welchem Kapitel kommt es zum ersten Mal vor? Kurz davor, in Vers Kapitel 10.

[33:41] Schaut mal mit mir in 1. Mose 10. 1. Mose 10. Das ist sozusagen die vorbereitende Geschichte für den Turm zu Babel. Da geht es um einen berühmten Mann und wisst ihr, wie sein Name war? Der Gründer von Babylon? Nimrod. Und wir lesen in Vers 8. Übrigens, aus welcher Linie kam Nimrod? Ihr wisst, es gab ja nach der Sintflut drei Linien. Die von Sem, die von Ham und die von Jafet. Das sind die drei Söhne von Noah. Und es gab so drei Linien. Jeder Mensch kommt aus einer der drei Linien. Und in 1. Mose werden auch geistliche Attribute, die sind drei Linien zugeteilt. Welches war die Linie, wo der Messias kommen sollte? Sem war die Linie, wo der Messias herkommen sollte. Und Jafet war auch okay. Aber was war mit der Linie aus Ham? Die war verflucht, nicht wahr? Wegen der Sünde von Ham.

[34:34] Und aus welcher der drei Linien kommt Nimrod? Nimrod kommt aus der Ham-Linie. Das heißt, er gehört zu den Familien, die vor allem im Großen und Ganzen gegen Gott gekämpft haben, Rebellen gewesen waren, in offener Sünde gelebt haben. Und jetzt passiert aber in 1. Mose 10 etwas, was noch dazukommt zu dieser Ungläubigkeit und dieser Rebellion gegen Gott.

[34:55] In Vers 8 heißt es: „Auch zeugte Kusch, den Nimrod; der war der was? Der erste Gewaltiger oder Gewalthaber auf Erden.“ Jetzt, wenn man Gewalt hat, das heißt also, er hatte Macht. Er hatte nicht nur falsche Ideen, wie seine Vorfahren, sondern er hat Macht ausgeübt. Und wie hat er das gemacht? Schauen wir in Vers 10.

[35:20] Und der Anfang seines Königreiches, Vers 9, „Er war ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn.“ Das Hebräische meint, er war mit seinem Angesicht gegen den Herrn gerichtet. Ja, ein Kämpfer gegen den Herrn. Wisst ihr, dass das Wort „Jäger“ nur noch an einer anderen Stelle in der Bibel vorkommt? Wer wird noch Jäger genannt? Esau. Esau wird auch Jäger genannt. Nur die beiden, Nimrod und Esau, sind die einzigen, die Jäger genannt werden. Und das gibt uns auch einen Hinweis auf den Charakter von Nimrod. Gut, er war ein gewaltiger Jäger auf Erden. Daher sagt man, Vers 9, „ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn wie Nimrod.“

[35:58] Jetzt kommt Vers 10. „Und der Anfang seines Königreiches war Babel. Das ist der Beginn. So wie Erek, Akkad und Kalne im Land Sinear. Von diesem Land zog er aus nach Assur und baute Ninive. Ninive. Rechobot-Ir und Kalach, dazu Riesen zwischen Ninive und Kalach.“ Und jetzt kommt der entscheidende Satz: „Das ist die große Stadt.“ Das heißt, sein Imperium sozusagen. Mit all diesen Teilstädten, Babylon, Ninive, Assur, Kalne und so weiter. Das war die große Stadt.

[36:24] Und wer hat sie regiert? Nimrod. Und Nimrod hat zwei Dinge miteinander verknüpft. Was hat er verknüpft? Er hat Unglaube oder Rebellion gegen Gott, geistige Rebellion, geistliche Rebellion gegen Gott. Als erster verknüpft mit politischer Macht, mit sozusagen Weltherrschaft oder und unterdrücken. Wann immer also in der Bibel eine Macht falsche religiöse Ideen mit politischer Macht verknüpft, dann wird sie in der Bibel als große Stadt beschrieben.

[36:55] Also wer ist also die große Stadt hier? Es ist die große Stadt Frankreich. Es ist nicht die große Stadt Babylon, nicht wahr? Denn sie heißt Sodom und Ägypten. Sodom ist was anderes als Babylon und Ägypten ist was anderes als Babylon. Nur weil die beiden große Stadt heißt, heißt es nicht, dass es hier um Babylon geht. Aber die gleichen Dinge, die von Babylon genannt werden, im Prinzip gelten auch von dieser Stadt. Satan hat ja nicht immer nur ein Instrument, hat viele Instrumente von verschiedenen Seiten. Manch versucht er mit offenem Atheismus, manch versucht er mit verstecktem Atheismus und mit versteckter Wahrheit, verstecktem Irrtum, Entschuldigung, zu verführen.

[37:28] Das heißt, das ist sehr wichtig zu verstehen für die große Stadt. Jetzt gibt uns die Bibel drei wichtige Charakteristiken, damit wir diese große Stadt des atheistischen Frankreichs besser verstehen können. Und was sind das für Charakteristiken? Was sagt die Bibel? Diese Namen sind was? Sie sind geistlich. Was sagt uns das? Ja, aber was sagt uns erstmal, dass sie geistlich sind und nicht buchstäblich? Ja, sie sind ein Symbol, ein Typ.

[37:57] Das heißt, wenn wir jetzt über Sodom und Ägypten sprechen, dann suchen wir nicht alle geschichtlichen Daten zu Sodom und alle historischen Ereignisse in Ägypten, sondern wir suchen nach dem geistlichen Fundament von Sodom, von der geistlichen Einstellung von Ägypten. Macht das Sinn? Wir wollen wissen, was waren die geistlichen Grundlagen und wir wissen, weil es eine große Stadt ist, war die geistliche Grundlage immer verknüpft mit politischer Macht. Wir suchen jetzt also die geistlichen Grundlagen zunächst mal von Sodom, dann von Ägypten und dann mal sehen, was das mit Golgatha zu tun hat.

[38:29] Könnt ihr mir sagen, was wissen wir über Sodom? Und wir wissen, all das, was wir über Sodom finden, geistlich gesehen, können wir dann auch oder müssen wir dann auch, wenn unsere Interpretation richtig sein soll, auch in dem atheistischen Frankreich der französischen Revolution finden. Was wissen wir über Sodom? Okay, weiß jemand, wo es steht? Ich nehme nur Antworten mit Bibeltext entgegen.

[38:51] Burg ist die berühmte Geschichte von Sodom. Wo finden wir so die berühmteste Geschichte über Sodom? In Erstemose, genau. Wo geht es los mit Sodom im Wesentlichen? Da ist die Vernichtung in Erstemose 19, aber es kommt vorher schon. Wo kommt Sodom quasi so zum ersten Mal so eine Geschichte vor? 19 ist schon zu spät, 18 ist auch schon zu spät, 17, 16 ist auch schon zu spät. Mit dieser Methode werdet ihr auf jeden Fall irgendwann ankommen. 14 ist knapp daneben, 13.

[39:40] 13 haben wir es endlich. Schauen wir in Erstemose 13. Warum kommt hier Sodom vor in Erstemose 13? Lot trennt sich von Abram. Warum trennen sich die beiden? Sie haben nicht genug Land, nicht wahr? Haben nicht genug Land und das ist eine ganz interessante Geschichte, haben jetzt keine Zeit. Die stehen beide auf dem Berg und der ältere Abram sagt: „Wähle du.“ Jetzt schauen wir in Erstemose 13 und versetzen uns mal in die Lage von Lot.

[40:05] Vers 10. Übrigens, wir sehen in Vers 10 die ersten Worte. Was steht da? „Da hob Lot seine Augen auf.“ Wo standen sie? Auf dem Berg. Das ist einer der besten Verse zu zeigen, dass wenn in der Bibel das steht, da hoben sie ihre Augen auf, bedeutet nicht, dass man immer nach oben guckt. Ich habe das mal gelesen, dass Abraham geht von seinem Ort, wo er gewohnt hat, nach Moria, um seinen Sohn zu opfern und nach drei Tagen hob er seine Augen auf. Er hob seine Augen. Kommt immer wieder vor, solche Formulierungen. Man denkt immer, das heißt, sie guckt nach unten. Jetzt gucken sie nach oben. Aber in diesem Vers wird ganz deutlich, das bedeutet nicht nach oben gucken. Denn wenn ich schon auf dem Berg stehe und ins Tal schaue, kann ich meine Augen auch heben.

[40:57] Denn wenn Lot seine Augen erhoben hätte, was hätte er gesehen? Den Himmel. Also es bedeutet was? Es bedeutet eine Einsicht, eine Erkenntnis. Seine Augen erhoben bedeutet, etwas, was er vorher nicht gesehen hat, sieht er jetzt. Er hätte das wahrnehmen, ganz genau. „Da hob Lot seine Augen auf und sah die ganze Jordanaue, denn sie war überall bewässert, wie der was? Garten des Herrn.“ Jetzt wäre es, wie heißt der Garten des Herrn? Eden, nicht wahr? Nach Ezechiel 28 ist Eden der Garten Gottes. Es sah aus wie Eden. Punkt Nummer eins. Sodom sah aus wie Eden. Jetzt, was wissen wir über Eden? Fruchtbar, schön, paradiesisch, keine schwere Arbeit, ohne Makel, also traumhaft schön, toll anzuschauen.

[41:57] Aber was möglichst, wie das Land Ägypten bis nach Zoar hinab, bevor der Herr Sodom und Gomorra zerstörte. Und jetzt kommt das nächste Wort. Was ist das nächste Wort? Vers 11. Habt ihr auch das Wort darum stehen? Da, okay. Die Schlachter ist am genauesten. Darum, weswegen? Weil es so schön aussah. Es sah von der Ferne so gut aus. Und wie gesagt, darum erwählte er sich Lot die ganze Jordanaue zurück gegen Osten.

[42:30] Wisst ihr, eine so wichtige Lektion darin. So oft sind wir in wichtigen Entscheidungen unseres Lebens. Schauen wir, wie es von außen aussieht. Wie gesagt, und ihr wisst, war es eine gute Entscheidung oder eine schlechte Entscheidung? Eine unglaublich schlechte Entscheidung. Er hat sich erst entschieden, in der Nähe von Sodom zu leben, dann hat er sich entschieden, an der Stadtmauer von Sodom zu leben, dann war er irgendwann in Sodom und als er aus Sodom raus wollte, waren seine Familienangehörigen mehr in Sodom, als er jemals gewollt hatte. Es war eine schlechte Entscheidung. Er hat alles verloren, fast alles. Der Mensch sieht, was vor Augen ist. Und wir sehen hier die Katastrophe, wenn wir uns für etwas entscheiden, mit weitreichenden Konsequenzen, einfach nur, weil es von der Ferne so gut aussieht.

[43:21] Weiter heißt es, darum erwählte sich Lot die ganze Jordanaue zurück gegen Osten, so trennte sich ein Bruder von dem anderen. Aber jetzt in Vers 13 heißt es weiterhin: „Aber die Leute von Sodom waren was? Sie waren? Waren was? Steht bei euch böse? Bündig. Was steht bei den anderen in der anderen Übersetzung? Schlimm. Hat jemand noch eine andere Übersetzung? Außer böse und schlimm? Sehr böse.“ Also man kriegt den Eindruck, wenn man die vergleicht, dass es wirklich schlimm um sie stand. Und sie sündigten schlimm gegen den Herrn.

[43:59] Das heißt, Punkt Nummer eins, was wir für das atheistische Frankreich lernen können: Von außen sah es ganz toll aus. Könnt ihr mir sagen, wenn ihr in der Schule seid oder Schule gewesen seid, für manche ist es vor kurzem gewesen, für manche schon ein bisschen länger her. Ich weiß noch, wie es bei mir war. Wie hat man uns die Französische Revolution beigebracht? Als eine Befreiung vom Royalismus, von der Monarchie, etwas Tolles, was noch? Als eine Entdeckung der Menschenrechte, nicht wahr? Freiheit, wie heißt es? Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit. Und dann wird das ganz hoch gelobt, nicht wahr?

[44:46] Wisst ihr, dass gleichzeitig, gleichzeitig gab es oder fast gleichzeitig einen anderen Staat, der gegründet wurde. Welcher Staat ist anders zur gleichen Zeit gegründet worden? Die gleichen Prinzipien, auch von Gleichheit und Brüderlichkeit. Amerika. Aber was war der Unterschied zwischen Amerika und Frankreich? Warum ist die atheistische Französische Republik innerhalb von Jahren zugrunde gegangen und warum steht Amerika heute noch, obwohl es heute immer schlimmer wird? Das ist interessant, nicht wahr?

[45:27] Aber interessanterweise wird im Schulunterricht das Land, das vielleicht die beste Verfassung der ganzen Welt, da bin ich fest von überzeugt, dass die Verfassung von Amerikas die beste Verfassung, die es gibt. Es gibt kein Land, das so deutlich Kirche und Staat voneinander trennt und viele andere Dinge so deutlich macht. Wenn die Amerikaner immer nach der Verfassung leben würden, dann wäre das eine Sicherheit gegen Offenbarung 13, ja? Aber das Problem ist, sie werden die Verfassung aufgeben und werden Offenbarung 13 erfüllen. Genau, und vom Drachen. Aber stattdessen wird uns die Französische Revolution als das Ideal dargestellt. Als das, wo wir uns orientieren möchten nach den Menschenrechten, nicht wahr?

[46:04] Und ihr wisst, dass die Menschenrechte auf so zwei Tafeln, habt ihr das mal gesehen, dieses Bild von den Menschenrechten? Sehen aus wie Zehn Gebote und was ringelt sich da um die Zehn Gebote, wisst ihr das? Eine Schlange, die sich um den Schwanz beißt. Naja, das ist was für die Zeichen, Leute. Aber jedenfalls, was ich damit sagen will ist, damit sehen wir den Kampf gegen Gottes Gebot und gegen seinen Gesetz und uns wird es aber so dargestellt, als wäre es ganz toll. Und manch einer wundert sich, wenn er aus der Schule rauskommt, das war genau das Gegenteil.

[46:31] Übrigens, wir werden auch gleich darum kommen, warum es zu einer Revolution kam. Wisst ihr, warum es zu einer Revolution kam? Werden wir gleich noch sehen. Aber wir müssen jetzt weitergehen, wir haben noch was vor.

[46:49] Schaut mal, die nächste größte Geschichte über Sodom findet sich wohl, ihr habt es schon mehrmals erwähnt, in 1. Mose 19. Und sagt ihr mir, was ist 1. Mose 19? Die letzte Nacht von Sodom, richtig? Die werden den Morgengrauen nicht mehr erleben, denn am Ende der Nacht kommt Feuer und Schwefel vom Himmel. Übrigens, was ist Feuer und Schwefel? Ein Typos ist auf die allerletzte Endzeit, die Endzeit nach den tausend Jahren, also wirklich die Vernichtung der Ungläubigen.

[47:27] Jetzt, die Bibel erzählt uns eine Geschichte, die deutlich macht, wie böse die waren. Sie werden nicht alle Sünden aufgezählt, aber eine Geschichte wird kurz vor der Zerstörung noch erwähnt, die deutlich machen soll, wie heillos verloren diese Menschen waren. Welche Geschichte wird erzählt?

[47:41] Ganz genau. Gehen wir mal chronologisch durch die Geschichte. Oder schauen Sie sich die Geschichte an. Da kommen zwei Engel nach Sodom und die Männer der Stadt kriegen das mit. Und dann klopfen sie das abends beim Lot an und sagen was. Nein, ich meine die Männer der Stadt.

[48:13] Rückt sie raus. Warum? Wir wollen sie erkennen. Was bedeutet das Wort erkennen? Adam erkannte seine Weib und sie war schwanger. Diese Männer sagen, wir wollen diese... Übrigens, kennt ihr eine Geschichte, wo das noch passiert? Es gibt noch eine Geschichte in der Bibel, wo noch mal Menschen an einer Tür klopfen und sagen: „Bring uns diese Person heraus. Wir wollen sie erkennen.“ Ich kenne die Geschichte in Richter. Es ist eine der bittersten, tragischsten und grausamsten Geschichten, die ich kenne in der Bibel. Eine Geschichte, wo sie zeigen soll, wie das Volk Israel bis zum Zustand Sodoms gekommen war. Wo ein Mann in einer israelitischen Stadt in Benjamin übernachtet mit seiner Konkubine und dann die Männer der Stadt sagen: „Bring sie uns heraus.“ Und sie wird vergewaltigt und sie stirbt unter der Vergewaltigung. Der Mann nimmt sie dann und verteilt sie in zwölf Teile und dann gibt es den Bürgerkrieg in Jerusalem. Eine unglaublich traurige Geschichte.

[49:11] Was also zeigt, diese Vergewaltigung, die die Männer in Sodom vorhatten, war nicht einfach nur Verwaltung, sondern sie wollten sie verwaltigen und töten. Also ungefähr das Graue, also ein Sexualverbrechen, ein kollektives Sexualverbrechen an Engeln. Ich weiß nicht, viel schlimmer kann ich die Worte nicht mehr fassen. Also das ist einfach fast nicht mehr zu begreifen.

[49:29] Aber jetzt, wie viele Engel waren das? Zwei. Und was war ihre Aufgabe? Sie waren zwei Zeugen. Und wisst ihr, wo diese zwei Zeugen ursprünglich übernachten wollten? Sie wollten ursprünglich wo übernachten? Schaut mit mir in 1. Mose 19 und dort Vers 2.

[49:59] „Und sie sprachen: Sie meine Herren, kehrt ein in das Haus eures Knechtes und bleibt über Nacht und wascht eure Füße. So mögt ihr am Morgen früh aufstehen und euren Weg ziehen.“ Sie aber sprachen: „Nein, wir wollen im Freien übernachten.“ Manche sagen auch über Marktplatz oder Straße. Seht ihr die Verbindung zur Offenbarung 11? Ist der gleiche Geist von Sodom, der auch die Französische Revolution inspiriert.

[50:18] Nun schauen wir uns ein paar Verse über Sodom an. Schlagt mit mir auf Jeremia 23, Jeremia 23 und dort Vers 14. Jeremia 23 und dort Vers 14. Dort sagt die Bibel: „Aber bei den Propheten von wem? Jerusalem habe ich was wahrgenommen? Gräuel oder Schändliches.“ Es geht also jetzt um die Propheten in Jerusalem. Jeremia sagt das. Nämlich was? Ehebruch und in der Lüge leben sie stärken die Hände der Bösen, sodass niemand mehr von seiner Bosheit umkehrt. Sie sind mir alle wie was? Sodomiter geworden und ihre Einwohner wie die von Gomorra.“

[51:20] Also wir können jetzt, weil Gott sagt zu Jeremia, diese Propheten in Jerusalem sind genauso wie die Menschen in Sodom und dann werden die Dinge der Propheten aufgezählt. Können wir auch Schlussfolgerungen wie die Sodomiter waren. Also wie waren die Sodomiter? Was haben sie getan? Sie haben Ehebruch betrieben, sie haben in der Lüge gelebt und sie haben die Hände der Bösen gesteckt. Was bedeutet es, die Hände der Bösen zu stärken? Ja, es bedeutet diejenigen, die Böses tun, auch zu fördern, sie zu unterstützen, sie zu verteidigen, ihnen Mut zu versprechen: „Macht weiter so.“ Und das bedeutet nach diesem Vers, dass sich die Bösen nicht mehr bekehren, sie werden nicht mehr umkehren. Sie werden sozusagen in die Sünde gegen den Heiligen Geist getrieben. Es ist also nicht nur einfach Sünde, sondern es ist sozusagen noch ein Stärken von anderen Sünden. Es ist eine Sache, wenn ich eine Sünde begehe, es ist eine andere Sache, wenn ich sehe, du begehst dich und ich sage: „Hey, lass uns weitermachen, du bist auf einem guten Weg. Du solltest das immer weitermachen.“ Und das ist ziemlich übel, was über die Sodomiter gesagt wird. Das bedeutet auch in der französischen Revolution, könnt ihr sowas erkennen, dass die Hände der Bösen gestärkt wurden? Wir werden noch Zitate dazu lesen. Achtet auf, merkt euch diesen Punkt, dass nicht nur Böses getan wurde, sondern auch Sünder empor gehoben wurden und gefördert wurden.

[52:42] Schauen wir weiter in Hesekiel. Das ist ein sehr wichtiger Vers in Hesekiel 16. Hesekiel 16 und dort Vers 46. Hesekiel 16, Vers 46. Die Bibel sagt: „Deine ältere Schwester ist wer? Samaria mit ihren Töchtern, die zu deiner Linken wohnen. Deine jüngere Töchter aber, die zu deiner Rechten wohnt, ist Sodom mit ihren Töchtern.“ Die Bibel spricht hier gegen Jerusalem. Und als Symbol wird Jerusalem mit Samaria verglichen. Jerusalem ist die Hauptstadt von was? Noch genauer, vom Juden, vom Südreich. Und Samaria ist die Hauptstadt von Israel und Sodom ist die Hauptstadt von, gibt es nicht mehr, ist schon vernichtet, ist nur ein Symbol. Aber Jerusalem, das scheinbar so konservative, scheinbar so treue Südreich, das viele gute Könige gehabt hat, wird verglichen mit dem abgefallenen Nordreich und mit dem bereits verbrannten Sodom.

[53:50] Vers 47. „Auf ihren Wegen bist du nicht gewandelt und nach ihren Gräueln hast du nicht gehandelt, sondern, bis dahin denkt man, naja wunderbar, nicht wahr? Nach ihren Wegen hast du nicht gehandelt, die Gräuel hast du nicht getan, dann geht es ja ganz gut, oder? Wie wenn es zu wenig gewesen wäre, hast du es in all deinem Wandel schlimmer getrieben als sie. So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, deine Schwester Sodom mit ihren Töchtern hat nicht so übel gehandelt, wie du und deine Töchter gehandelt haben.“

[54:12] Jetzt wisst ihr was? Das können wir lesen und sagen: Oh, so interessant. Was war das für ein schlimmes Volk Gottes? Aber Gott sagt, die Taten im Volk Gottes im alten Testament waren in seinen Augen schlimmer als die Taten von Sodom. Jetzt, was bedeutet das? Übertragen. Der Geist von Sodom überträgt sich im Atheismus oder in solchen Systemen wie der französischen Revolution, wo gegen die Christen gekämpft wird und wir würden denken, das ist das Schlimmste, was man Gott antun kann, oder? Offener Seidentum, offene Attacke gegen das Christentum, das ist das Schlimmste, was man Gott antun kann. Aber was sagt die Bibel? Die Sünden in Gottes Volk sind schlimmer als der brutalste Atheismus. Unsere Sünden im Volk sind für Gott schlimmer als die Kriegsverbrechen in Nordkorea, obwohl die schlimm sind. Ich will die nicht runterspielen, okay? Es geht nicht darum, deren Sünden runterspielen, sondern es geht darum, wirklich zu zeigen, in welchem Licht Gott uns sieht. Und das sollte uns zumindest mal nachdenklich machen, oder? Wenn nicht unser Herz wirklich am Felsen zerbrechen lassen.

[55:17] Es geht weiter in Vers 49 und schaut mal, was die Sünde war von Sodom. Vers 49. „Siehe, das war die Sünde einer Schwester Sodom. Was war das Erste? Hochmut. Speise in Fülle und sorglose Ruhe wurden ihr und ihren Töchtern zuteil, aber dem Armen und Bedürftigen reichten sie nie die Hand.“

[55:38] Jetzt klingt ja nicht so schrecklich, oder? Verglichen mit der Sünde, die wir in 1. Mose 19 gelesen haben, diese schreckliche Vergewaltigung, die geplant war, nur den Armen nicht das Brot zu geben und so sorglos vor uns hinzuleben, klingt doch eigentlich noch in Anführungsstrichen wie ein Kavaliersdelikt, nicht wahr? Das rutscht uns schon mal durch. Aber Gott sagt, das war die Sünde Sodoms. Hochmut. Und das Problem war nicht die Speise in Fülle, sondern dass die Speise in Fülle egozentrisch eingesetzt wurde.

[56:06] Vers 50. „Sondern sie waren stolz und verübten Gräuel vor mir. Deswegen habe ich sie auch hinweggetan, als ich es sah.“ Der Stolz und die Nichtbereitschaft, anderen zu dienen, haben dann erst zu diesen Gräueln geführt. Also wenn ihr euch fragt, wie ist es nur möglich, dass Menschen, die einen gesunden Menschenanstand von Gott geschenkt bekommen haben, nachts an der Tür eines anderen Menschen klopfen, um Männer aus der Tür rauszuschleifen und zu gewaltigen. Wenn ihr euch jemals fragt, wie kommt ein Mensch dahin, das ist ja krank, dann sagt uns die Bibel, wie der Weg war. Hochmut, Luxus, der nicht geteilt wurde, die Nichtbereitschaft, anderen zu helfen, haben irgendwann zu diesen Gräueln geführt. Ganz genau.

[57:00] Jetzt, das sollte uns etwas lernen. Selbst wenn wir scheinbar nicht so schlimme, die in der Gesellschaft nicht so schlimme Sünden begehen, sieht Gott etwas, was die Gesellschaft nicht sieht. Er sieht, wenn wir diesen Sünden verharren, werden wir irgendwann auch zu schlimmen Gräueln Sünden übergehen. Denn der Weg der Sünde ist immer Schritt für Schritt für Schritt für Schritt. Deswegen ist Sünde keine Leichtigkeit. Und deswegen müssen wir von der Sünde wegbrechen, egal wie groß sie ist. Es stimmt, es gibt große und kleine Sünden, aber jede Sünde führt zum Tod, auch die kleine. Wenn wir auf ihr bleiben, führt sie immer zum Tod. Wir müssen uns von ihr trennen.

[57:25] Gut. Also, nicht gut. Aber schauen wir jetzt gemeinsam noch in Jesaja. Jesaja.

[57:37] Ich denke schon, dass die Bibel sagt, was der Mensch sieht, wird er ernten. Und es gibt Menschen, die haben sehr schlimme Sünden begangen. Es gibt Menschen, die haben nicht so schlimme Sünden begangen. Es ist eine Sache. Schau, lass mich anders erklären. Beim ewigen Feuer werden nicht alle gleich lang brennen. Der Satan wird am längsten brennen. Warum? Weil er nicht nur selbst gesündigt hat, sondern auch viele andere zur Sünde mitgerissen hat. Das heißt, es gibt schon so etwas. Nicht nur. Schaut, ich kann als Mensch sündigen und als Einsiedler leben, richtig? Dann bin ich des Todes. Aber wenn ich als Mensch in der Gesellschaft lebe und sündige und auch viele andere Menschen zur Sünde verführe, dann habe ich eine Teilschuld auch an deren Sünden, weil Gott gerecht ist. Das heißt nicht, dass ich die komplette Schuld habe, sie haben sich nicht dafür entschieden, aber ich habe eine Teilschuld auch daran. Wir wissen, dass es solche Teilschuld gibt, weil obwohl Gott für unsere Sünden gestorben ist, gibt es trotzdem einen Teil unserer Sünde, der nicht von Jesus bezahlt wird, sondern der auf Satan gelegt wird. Unsere Sünden werden gezürgt, im hohen priesterlichen Dienst werden unsere Sünden gezürgt. Trotzdem werden am Ende der 1000 Jahre oder während der 1000 Jahre die Sünden auf Satan gelegt, nach den 1000 Jahren, dass sie dann vernichtet werden. Das heißt, wenn unsere Sünden gezürgt sind, was wird dann auf Satan gelegt? Offensichtlich der Teil der Sünde, den er zu verantworten hat. Mit anderen Worten, Sünde ist immer ein, der Satan versucht mich und ich willige ein. Den Teil der Sünde, das ich einwillige, das kann Gott mir vergeben, aber Gott vergibt nicht gleichzeitig dem Satan, dass er mich versucht hat. Versteht ihr, was ich meine?

[59:41] Vielleicht können wir das nächste Mal noch ausführlicher machen, aber die Idee ist tatsächlich, und es ist ja vollkommen egal, ob ich wegen einer kleinen Sünde sterbe oder wegen einer großen Sünde sterbe. Tod ist Tod, richtig. Aber trotzdem sagt die Bibel, dass ein Mensch das erntet, was er gesehen hat und dass Gott auch gerecht ist in seinem Richten an dem Punkt, dass ein Mensch mehr Konsequenzen zu tragen hat, wenn er viele andere Menschen zum Tod bringt. Aber das werden wir nächstes Mal ausführlicher betrachten, okay? Schauen wir gemeinsam, kannst du vielleicht noch eine Frage stellen dazu über Internet, wenn wir nächste Woche nochmal ausführlich eingehen. Genau, weil wir müssen jetzt hier noch einen Punkt anschauen in Jesaja 3, Vers 9. Und das ist noch ein wichtiger Punkt.

[1:00:20] Der Ausdruck ihres Angesichts zeugt gegen sie. Übrigens, gegen wen richtet sich das jetzt wieder hier? Jesaja 3 spricht gegen Jerusalem. Es ist immer wieder gegen das Volk Gottes. Die meisten Informationen über Sodom bekommen wir aus dem Volk Gottes, interessanterweise. Jesaja 3, Vers 9, „Der Ausdruck ihres Gesichtes zeugt gegen sie und von ihren Sünden sprechen sie.“ Steht bei euch auch offen? Offen, offen, genau. Elberfelder und Schlachter haben „offen wie die Sodomiter und verbergen sie nicht.“ „Wehe ihrer Seele, denn sie fügen sich selbst Schaden zu.“

[1:00:51] Jetzt. Was war Adams und Evas Reaktion, als sie gesündigt haben? Sie haben sich versteckt. Seht ihr, dass es einen Unterschied gibt, obwohl es die gleiche Sünde gewesen wäre? Wäre es ein Unterschied gewesen, wenn Adam und Eva dem Jesus ganz einfach mit stolzer Brust entgegengetreten waren und gesagt hätten: „Weißt du was? Wir haben von der Frucht gegessen und ja, war jetzt nicht ganz so prickelnd, aber das ist uns vollkommen egal. Wir werden weiter davon essen. Wir möchten, dass du das weißt. Wir haben uns entschieden, wir werden getrennt von dir sein und du sollst nicht alles in deinem Leben bestimmen. Wir haben verstanden, dass du uns nur verführen wolltest und deswegen werden wir dabei bleiben.“ Glaubst du, es hätte einen Unterschied gemacht?

[1:01:35] Uns ist auch mit unserer Sünde, auch mit eurer Sünde, die ihr live zuschaut. Sünde ist Sünde und Sünde führt immer zum Tod, aber wenn wir Sünde bekennen und dafür schämen, dann kann Gott sie verbergen, kann sie vertilgen, kann sie ins Wasser werfen, kann sein Kleid darüber breiten, kann sie auswaschen. Aber wenn wir zu ihr stehen und sagen: „Es ist ein Teil meines Lebens und ich möchte sie behalten und Gott hat dich nicht so“, dann kann Gott nichts tun. Das ist das Wesentliche. Er kann nichts tun und er weiß ja, das ist ungefähr so, als wenn man Krebs hat und man könnte den operieren und man sagt: „Nein, ich bin, der Krebs ist Teil meines Lebens und ich finde ihn ganz toll und ich weiß gar nicht, was am Krebs so schlimm ist.“ Und wenn ihr Krebs habt und dem Arzt nicht die Erlaubnis gebt, euch zu operieren, dann kann der Arzt einfach nur noch sagen: „Bitte komm zu mir, ansonsten wirst du bald sterben.“ Er kann rufen und beten und flehen, aber er kann nichts machen. Er kann uns nicht zwingen und genauso ist es mit Gott auch.

[1:02:27] Er kann nur sagen: „Komm jetzt noch, wo es noch nicht vielleicht nicht so viele Metastasen gestreut hat, dein Sündenkrebs, komm jetzt noch und solange noch Gnadenzeit ist, solange noch der Heilige Geist wirkt, komm zu mir.“ Aber wenn wir so wie die Sodomiter offen darüber sprechen, übrigens die Bibel nennt das an einer anderen Stelle in Jeremia 3 die Stirn einer Hure, die Hurenstirn. Kennt ihr die Geschichte von der, kennt ihr alle nicht, von der Ehebrecherin, die zu Jesus kommt und sich schämt, aber die Hure, eine Hure sagt: „Das ist mein Geschäft, damit verdiene ich Geld, dazu stehe ich.“ Nun, eine Hure kann auch gerettet werden, wenn sie sich dafür schämt, was sie getan hat, aber solange sie sagt: „Nein, das ist ganz in Ordnung so, ich stehe hier ganz frei im Öffentlichen, komm zu mir“, solange kann Gott sie nicht retten, weil ihre Stirn, ihr Denken so pervertiert ist.

[1:03:14] Und das war in Sodom der Fall. Sodom war also offensichtlich, hatte ganz viel zu tun und immer wieder kommen diese sexuellen Sünden. Wir haben das mit dem Ehebruch gehabt, wir haben das mit der Vergewaltigung gehabt, es war ganz viel Freiheit, die man sich genommen hat und immer dieses: „Ich stehe dazu, das ist richtig so und das ist unser Menschenrecht, unsere Freiheit und die brauchen wir so. Wer seid ihr Christen, die uns das verbieten wollt?“ Das ist die Einstellung von Sodom und wie ich euch letztes Mal schon angedeutet habe, die französische Revolution mit ihren Prinzipien geht immer noch weiter, nicht wahr? Denn das nimmt zu, oder? Diese Einstellung zur Sünde zu stehen und zu sagen: „Nein, das ist gut, wir definieren, wir wollen uns nicht von der Sünde bekehren, sondern wir wollen die Sünde als normal ansehen und das Gerechte als ungerecht.“ Du bist der Böse, wenn du die Sünde beim Namen nennst. Das ist den vielen schon gelungen, dass man schon Angst haben muss, die Sünde beim Namen zu nennen. In manchen Ländern kann man ins Gefängnis gehen. Also ich weiß, in England gibt es schon Prediger, die ins Gefängnis gekommen sind, weil sie bestimmte Dinge beim Namen genannt haben und gerade auch auf diesem Gebiet und ich denke, das wird sich in der Zukunft noch intensivieren.

[1:04:20] Schauen wir ganz kurz noch in 2. Petrus 2, Vers 6. 2. Petrus 2, Vers 6. 2. Petrus 2, Vers 6. Die Bibel sagt: „Und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er die künftigen Gottlosen zum was? Zum warnenden Beispiel setzt.“

[1:05:03] Jetzt, die Bibel funktioniert in Beispielen. Kennt ihr Beispiele fürs Gute? Wer sind Beispiele fürs Gute? Abraham? Jesus. Abraham natürlich auch, Henoch, Daniel sind Beispiele, Josef fürs Gute, aber genauso gibt es auch Beispiele, das sind sozusagen besonders gute Beispiele, aber es gibt auch besonders böse Beispiele. Es gibt auch Beispiele für Leute, die immer auf und ab, so wie Jakob, bis es am Ende gut war oder auch schlecht, wie bei Aser. Aber es gibt auch extrem schlechte Beispiele sozusagen als Schocktherapie und Sodom und Gomorra ist so ein Beispiel, mit anderen Worten, es ist ein Typos, etwas, was nochmal kommen wird. Es ist ein Beispiel, eine Warnung. Wenn ihr das lest, das galt nicht nur für Sodom, sondern es gilt für jeden anderen auch, der sich der gleichen Sünden schuldig macht. Macht das Sinn? Ein warnendes Beispiel.

[1:05:56] Das heißt, wie wird es wohl denjenigen ergehen im Gericht, die sich hier in der französischen Revolution beteiligt haben? Genauso wie denen in Sodom und Gomorra. Schlimmer vielleicht noch, weil sie schon einiges kannten davon. Das ist das Prinzip, wenn du es in der Bibel schon mal gelesen hast und trotzdem verwirrst, wird es noch schlimmer gehen. Ganz genau.

[1:06:16] Übrigens, noch ein Punkt, den du mir auf eine Idee gemacht hast. Jesus sagt: „Euch wird es schlimmer ergehen als Sodom und Gomorra.“ Sodom und Gomorra wird es erträglicher gehen. Das heißt, obwohl alle sterben werden, wird es manchen erträglicher gehen als anderen. Das ist der Punkt von unterschiedlichen Strafumfängen. Obwohl ewiger Tod ist ewiger Tod. Aber die Frage ist dann, wann kommt es zum ewigen Tod?

[1:06:34] Schauen wir noch in Judas 1, Vers 7, dann haben wir im Wesentlichen fast alle, das ist der vorletzte Text zu Sodom. Judas 1, Vers 7. Judas, habe ich euch schon mal gesagt, dass Judas ein ganz tolles Buch ist und dass Judas absolut hochaktuell ist. Und Judas hat nur 24 Verse. Es lohnt sich, dieses Buch mal zu studieren, nicht zu lesen, sondern zu studieren.

[1:07:08] Vers 7: „Wie Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie diese Divasti uns sucht bis zum äußersten trieben.“ Das heißt, Sodom steht dafür, dass die Sünde bis zu

[1:07:21] ihrer äußerst denkbaren Form getrieben wird, ohne Schranke. Jede einzelne Schranke, jedes einzelne
[1:07:26] Hindernis wurde niedergerissen. Wir wollen noch gottloser sein, wir wollen gottlos sein mit Vorsatz.
[1:07:32] Bis zum äußersten getrieben und an das Fleisch nachgegeben, nun als was dastehen? Als warnendes
[1:07:39] Beispiel dastehen, indem sie die Strafe eines, jetzt kommt das wichtige Wort, eines ewigen
[1:07:44] Feuers. Und das ist das Wort, wo wir wissen, okay, ewiges Feuer meint nicht, es brennt für alle
[1:07:48] Ewigkeit, sondern es hat eine ewige Konsequenz. Denn heute brennt das Feuer von Sodom nicht mehr.
[1:07:53] Ein warnendes Beispiel. Und kennt ihr noch eine Stelle in der Bibel, wo uns Sodom als ein Beispiel,
[1:08:02] als ein Typus dargestellt wird? Wo jemand sagt, erinnert euch an die Geschichte von Sodom. Denn
[1:08:14] so, ganz genau, Jesus, denn so wie in den Zeiten von Lot, schaut mit mir in Lukas 17, Lukas 17,
[1:08:21] Lukas 17, Vers 29 bis 32.

[1:08:39] Lukas 17, Vers 29: An dem Tag aber, als Lot aus Sodom wegging, regnete es Feuer und Schwefel
[1:08:48] vom Himmel und verzehrte alle. Gerade so wird es sein an dem Tag, da der Sohn des Menschen geoffenbart
[1:08:52] werden wird. Wer an jenem Tag auf dem Dach ist und sein Gerät im Haus hat, der steige nicht
[1:08:57] hinab, um dasselbe zu holen. Ebenso, wer auf dem Feld ist, der kehre nicht wieder zurück. Gedenkt
[1:09:01] an Lots Frau. Eine der eindringlichsten Sätze Jesu. Er sagt, gedenkt an Lots Frau. Was hat Lots Frau gemacht?
[1:09:13] Warum hat sie sich umgedreht? Hat sie hingeliebäugelt an den Vergewaltigern? Was war so schön an Sodom?
[1:09:27] Der Luxus und äußerliche Schönheit. Es war so schön, so reich, so luxuriös, so bequem dort zu
[1:09:39] leben. Ich war in der Nähe vom Jordan, nicht wie Abraham in der Wüste. Und wisst ihr, wie geht es uns?
[1:09:52] Wie geht es euch, die ihr live zuschaut? Habt ihr das auch mal, dass ihr mal so einen Gedanken habt und sagt,
[1:09:58] naja, das alte Leben damals. Jesus warnt und sagt, diesen Gedanken dürfen wir nicht entwickeln,
[1:10:06] nicht pflegen, nicht zulassen. Warum? Gedenkt an Lots Frau. Denn sie war unfähig zu fliehen, als die
[1:10:16] Katastrophe wirklich kurz davor war einzutreten. Sie war unfähig zu fliehen, weil irgendwie, ja, sie
[1:10:23] wollte zwar nicht sterben, aber irgendwie wollte sie dann doch lieber sterben, als sich davon zu
[1:10:30] trennen. Und da sehen wir, dass dieser sodomitische Geist eine starke Anziehungskraft hat. Wir sehen
[1:10:37] das in der Geschichte von Lot, nicht wahr? Er sieht das und sagt, hey, da will ich hin. Er geht erst,
[1:10:40] sozusagen, wie es die Bibel sagt, erst in den Vorbereich, in die Nähe von Sodom. Jetzt schlägt
[1:10:45] er da seine Zelte auf und dann hat es eine größere Anziehungskraft, immer mehr. Am Ende endet er dort,
[1:10:49] wo er gedacht hätte, es niemals endet. Wo endet er? Er endet am Ende seines Lebens in einer Höhle
[1:10:54] und begeht unwillig Inzest mit seinen beiden Töchtern. Glaubt ihr, das hat er sich vorgestellt,
[1:11:00] als er auf dem Berg stand und das alles gesehen hat? Er hat gedacht, er macht die beste Entscheidung
[1:11:03] seines Lebens. Er hat alles genau beobachtet und das passt am besten zu seinen Vorstellungen für
[1:11:08] sein Leben. Er hat seine Frau verloren, hat seine Schwiegersöhne verloren, hat alles verloren,
[1:11:14] sogar seine Frau verloren und seine Töchter hat er zwar physisch mitgebracht, aber im Geist hat er sie
[1:11:19] auch verloren. Das waren auch verlorene Töchter. Und da sehen wir die weitreichenden Entscheidungen,
[1:11:25] die weitreichenden Konsequenzen von unseren Entscheidungen und wie sehr sie der Geist von
[1:11:29] Sodom, der sie auch in Frankreich gezeigt hat, als man gesagt hat, hey, lasst uns doch einfach mal
[1:11:33] freizügig sein. Ihr wisst, habe ich euch das letzte Mal erzählt, was die Göttin war, die
[1:11:36] man angebetet hat? Die Vernunft, aber ja, die Vernunft in Form einer verhüllten Frau, einer
[1:11:44] Tänzerin, die man in großer Prozession durch die ganze Stadt getragen hat, bis man sie dann
[1:11:50] in der Kirche oder in der Nationalversammlung dann feierlich enthüllt hat und alle haben sie
[1:11:55] angebetet. Also es ist eine Sache, vielleicht Sünden in deinem Leben zu haben, die mit Sexualität
[1:12:06] zu tun haben. Es ist eine andere Sache, noch viel schlimmer in Gottes Augen, wenn man das ganz offen
[1:12:11] und ohne jede Scham tut. Das bringt einen zu einem Punkt, wo man kaum noch erreichbar ist für Gott.
[1:12:18] Ja, und das war Sodom, aber wir alle wissen, es hat seine Anziehungskraft. Wenn wir unsere Augen
[1:12:25] darauf richten, werden wir uns von alleine nicht davon losreißen können. Deswegen sagt Gott,
[1:12:32] schaut nicht zurück, denn wenn ihr eure Augen dorthin richtet, so ist es wie mit Eva. Gott hat
[1:12:37] gesagt, geht da gar nicht erst hin, aber als sie geschaut hat, dann hat das so eine eigene Sache
[1:12:42] entwickelt und wir glauben manchmal, naja, wir wissen, wir werden das ja niemals tun. Wir wollen
[1:12:46] nur mal über den Zaun gucken. Ich möchte diese Sünde, diese Sünde werde ich niemals tun. Ich
[1:12:51] möchte einfach nur so aus der Ferne mal rüberluschern und kaum haben wir uns versehen, da
[1:12:57] liegen wir mitten in der Pfütze und wundern uns, wie konnten wir jemals rüberfallen. Aber das ist
[1:13:02] dieses Prinzip der Augenlust. Jetzt. Zehn Minuten haben wir noch. Wenigstens ein paar Minuten
[1:13:10] über das geistliche Ägypten. Könnt ihr mir sagen, warum wird jetzt Ägypten noch ins Spiel gemacht?
[1:13:14] Was ist Ägypten für ein Symbol? Götzendienerisch. Ja, woher wissen wir, dass es götzendienerisch ist?
[1:13:21] Das ist richtig, aber woher weißt du das aus welchem Bibeltext?
[1:13:25] Ja, genau, das ist so selbstverständlich, dass wir es fast schon ohne Bibel, aber könnte man es
[1:13:31] aus der Bibel belegen, dass die Ägypter Götzen angebetet haben? Die Plagen, man antwortet auf die,
[1:13:37] das wissen wir nur, weil wir ägyptische Quellen kennen und die wissen, dass sie den Nil angebetet
[1:13:41] haben. Da steht nicht in der Bibel. Wissen wir aus der Bibel? Habt ihr irgendeinen Text, wo steht,
[1:13:47] dass die Ägypter Götzen angebetet haben? Wir wissen es auch, wir wissen es aus der Geschichte.
[1:13:55] Wir können ins Nationalmuseum gehen, ins Britische Nationalmuseum und sehen da die ganzen Götter,
[1:13:58] aber wir wissen das auch aus den Geschichtsbüchern. Aber habt ihr eine Bibelstelle, wo steht, dass sie
[1:14:02] Götzen angebetet haben? Ja, ganz genau. Sie haben, das goldene Kalb war ein ägyptisches Kalb
[1:14:09] aus Ägypten. Daher wissen wir, dass die Ägypter wohl auch goldene Kälber angebetet haben müssen.
[1:14:13] Das ist quasi ein indirekter Beweis. Okay, also Götzendienst, aber was noch? Andere Nationen
[1:14:19] waren auch götzendienerisch. Die Hethiter waren götzendienerisch, die Philister waren götzendienerisch,
[1:14:23] aber die werden hier nicht erwähnt. Ja? Ganz genau. Schaut mal mit mir in 2. Mose 5, Vers 2.

[1:14:39] 2. Mose 5, Vers 2.
[1:14:56] 2. Mose 5, Vers 2. Der Pharao antwortete: Wer ist der Herr, dass ich auf seine Stimme hören sollte,
[1:15:03] um Israel ziehen zu lassen? Ich kenne den Herrn nicht und ich will Israel auch nicht ziehen lassen.
[1:15:10] Was sagt er? Gott? Gibt's nicht. Kenne ich nicht. Habe nie was von gehört. Interessiert mich gar
[1:15:17] nicht. Wie nennt man diese Einstellung? Atheismus. Er sagt, Gott? Habe ich nie was von gehört.
[1:15:26] Interessiert mich gar nicht. Ich wüsste gar nicht, wer Gott sein sollte. Und übrigens, was sagt Gott
[1:15:30] bei jeder Plage zum Pharao? Wisst ihr, was er dazu sagt? Seid ihr aufgefallen, was Gott immer durch Mose
[1:15:35] sagen lässt zum Pharao? Schaut mal die erste Plage an zum Beispiel, in 2. Mose 7. 2. Mose 7.
[1:15:44] Wollen wir das? Vers 5. Genau. Vers 5. Da heißt es in 2. Mose 7, Vers 5: Und die Ägypter sollen erfahren,
[1:16:00] dass ich der Herr bin. Ihr solltet es erfahren. Ich will es euch sagen. Ihr wisst es nicht? Okay,
[1:16:05] ich zeige es euch. Und das ist in jeder Plage. Ihr könnt es finden und finden und immer wieder finden.
[1:16:10] Du sollst es wissen. Ich möchte, dass du das weißt. Und was hat der Pharao gemacht,
[1:16:16] als plötzlich der Nil zu Blut wird, als die Götzen, die er angebetet hat, die Frösche,
[1:16:21] alle stinkend zu tausenden und zehntausenden großen Haufen auf der Straße liegen? Was ist passiert?
[1:16:27] Er ließ immer Mose rufen, hat immer so getarnt und sich bekehrt und dann? Nein. Er hatte nur
[1:16:36] ein Ziel. Er wollte weiter in Frieden regieren, aber er wollte unter keinen Umständen Gott
[1:16:40] anerkennen. Und dann wurden die Plagen immer heftiger. Ihr könnt eine Plage nach der anderen
[1:16:45] durchgehen. Es wurde immer heftiger und heftiger. Und Gott sagt, ich will, dass du erkennst,
[1:16:49] dass ich der Herr bin. Übrigens, nebenbei. Ich weiß nicht, ob ich das kurz ansprechen kann.
[1:16:57] Kennt ihr die Stelle in Römer, wo Paulus sagt, dass Gott sich den Pharao ausersehen hat?
[1:17:06] Um an ihm seine Macht zu zeigen. Das sagt er hier in 2. Mose auch. Gott sagt,
[1:17:11] letztendlich lässt du auch durch Mose sagen: Pharao, ich habe dich ausersehen,
[1:17:16] damit ich an dir meine Macht zeige. Und jetzt, wenn man das liest, könnte man denken, hey,
[1:17:23] Moment mal. Gott hat also den Pharao manipuliert. Er hat ihm das Herz verhärtet, wie es heißt,
[1:17:28] nicht wahr? Gott verhärtet das Herz des Pharao, um ihn sozusagen als Marionette zu haben,
[1:17:31] um einfach zu zeigen, wie toll er ist. War das Gottes Absicht? Den Pharao so böse wie möglich zu
[1:17:36] machen, um zu zeigen: Hey, das kann ich alles? Warum sagt er: Ich habe dich ausersehen, um an dir
[1:17:41] meine Wunder deutlich zu machen? Könnt ihr euch das vorstellen?
[1:17:46] Gott wollte irgendwann im Laufe der Geschichte zeigen, was Sünde bedeutet und wie man von der
[1:17:58] Sünde frei wird. Gott sucht immer so nach Geschichten, die er dann in die Bibel bringen
[1:18:02] kann, die das illustrieren. Und so stelle ich mir das vor. Hat Gott die Möglichkeit,
[1:18:08] die Zukunft zu sehen? Und als er sich die ganzen Pharaonen in der Zukunft angeschaut hat und die
[1:18:12] ganzen Könige und er wusste, wer regieren wird und da sah er diesen einen Pharao und er kannte
[1:18:17] sein Herz, er kannte alle Herzen in der Zukunft. Und er wusste, das ist der Pharao. Der wird sich
[1:18:24] immer so und so und so entscheiden. Und bei diesem Pharao werde ich einen Ausdruck machen,
[1:18:29] weil dann am deutlichsten Licht und Finsternis sich voneinander teilen. Stellt euch vor,
[1:18:32] der Pharao hätte sich zur Hälfte bekehrt. Wäre das gut gewesen? Nein, nicht während der Hälfte,
[1:18:37] sondern während der Plagen bekehrt. Wäre das gut gewesen? Natürlich wäre das gut gewesen. Gott
[1:18:41] hätte sich gefreut. Aber Gott hätte dann diesen Pharao nicht für diese Geschichte ausgewählt.
[1:18:46] Seht ihr, was ich meine? Er nimmt einige Beispiele, genauso wie Sodom auch ein Beispiel war. Gott hat
[1:18:56] sich gefreut. Er hat gesagt: Okay, wenn das passiert, werde ich es in der Bibel aufzeichnen.
[1:18:59] Ich werde das als ein Beispiel nehmen für zukünftige Generationen, weil er im Voraus gesehen
[1:19:04] hat, dass ich habe dich ausersehen. Ja, ich habe dich ausersehen. Und das ist ein wichtiger Gedanke,
[1:19:10] dass Gott nicht einfach wahllos irgendein Pharao, nur weil gerade jetzt. Ich meine,
[1:19:15] hatte er jemals gewartet, bis wir 400 Jahre sein mussten, bis zu diesem Auszug? Gott wusste genau,
[1:19:19] es muss dieser Pharao sein. Es hätte nicht der Pharao davor sein können, nicht der Pharao danach.
[1:19:21] Nur bei diesem Pharao, der war so böse, dass wirklich die ganze Macht Gottes offenbar werden
[1:19:27] würde. Genau, es wurde jetzt jedem deutlich. Gott hatte das Größte getan, was er tun konnte in
[1:19:37] alttestamentlicher Zeit sozusagen. Er hatte sein ganzes Volk über Nacht befreit. Und er hat in
[1:19:42] dieser zehnten Plage schon einen Vorgeschmack gegeben auf das, was noch kommen würde, wenn er
[1:19:46] weiter sich weigert. Er hat die Erstgeburt umgebracht. Das war sozusagen die letzte
[1:19:52] Stufe vor der, wo ich dich selber umbringe. Ja, denn bei der nächsten Stufe ist der Pharao
[1:19:56] oben gekommen, richtig? Das war der letzte Warnschuss. Wenn du noch weiter gehst, dann
[1:20:02] wirst du sterben. Jetzt, pass auf. Eine Plage nach der anderen kommt. Der Pharao möchte sich
[1:20:13] nicht entscheiden. Er möchte sich nicht entscheiden. Er möchte immer weiter gegen
[1:20:15] Gott kämpfen, wird immer härter, härter, härter, härter. Jetzt befreit Gott sein Volk. Wie befreit
[1:20:20] er sein Volk? Durch ein geschlachtetes Lamm. Kein anderes Symbol von den Plagen war so kraftvoll,
[1:20:26] um das Kreuz Jesu darzustellen. Es war das unschuldige Lamm, das geschlachtet wird,
[1:20:29] der Glaube an das Blut. Und vor einem kurzen Moment sieht ja auch der Pharao,
[1:20:34] hey, ihr könnt gehen. Und dann macht er diesen letzten Entschluss, obwohl er das alles gesehen
[1:20:40] hat, den Erlösungsplan Gottes im Prinzip verstanden hat, wie Gott aus der Sünde,
[1:20:44] aus der Sklaverei befreit, sagt er nein. Jetzt hole ich sie wieder zurück. Und wie ist er gestorben?
[1:20:51] Er ist ertrunken. Warum ist er ertrunken? Hat Gott ihn bestraft? Wie ist er ertrunken?
[1:21:04] Warum ist das Volk Israel durch die, durch das Wasser durchgegangen? Weil Gott ein Wunder
[1:21:18] getan hat. Das war wie eine Taufe, richtig? Ein Wunder getan hat. Es war die besondere Kraft
[1:21:22] Gottes. War es ein großes Wunder für den Pharao zu ertrinken? War das ein Wunder? Warum war es kein
[1:21:30] Wunder? Denk nur nach. Warum war es kein Wunder? Weil das Wasser normalerweise im Flussbett ist.
[1:21:39] Ja, es ist nur die Gnade Gottes, wenn ich trockene Füße durchgehen kann. Es ist die
[1:21:45] außergewöhnliche Gnade Gottes. Das Einzige, was Gott gemacht hat, er hat seine außergewöhnliche
[1:21:49] Gnade zurückgezogen. Und damit zeigt Gott, wie es am Ende der Zeit sein wird. Es gibt Menschen,
[1:21:54] die werden gerettet werden durch die außergewöhnliche Gnade Gottes. Und bei den
[1:21:59] anderen Menschen wird einfach die außergewöhnliche Gnade Gottes zurückgezogen. Und was dann folgt,
[1:22:03] ist der natürliche Lauf der Dinge. Nicht wahr? Dass das Wasser zurückkehrt,
[1:22:06] ist der natürliche Lauf der Dinge. Und der natürliche Lauf der Dinge führt dazu,
[1:22:09] dass ein Sünder, der sich verhärtet hat, automatisch stirbt. Gott hätte auch sagen
[1:22:14] können, auf dem Weg zum Volk Israel, dass einfach ein Blitz kommt. Dann wäre er gesagt,
[1:22:19] wow, was für ein Strafgericht Gott ist. Nicht wahr? So ein Blitz von oben nach unten, zack,
[1:22:22] tötet ihn. Aber das war nicht der Plan. Gott wollte zeigen, dass es die Sünde selbst ist,
[1:22:27] die ihn tötet. Es ist der natürliche Lauf, denn Pharao hatte nichts in diesem Wasser dort zu
[1:22:30] suchen. Er hat immer noch geglaubt, naja, Gott, er hat immer noch geglaubt, dass in seiner Sünde
[1:22:35] die wunderwirkende Gnade Gottes noch wirken würde und das Wasser hochhalten würde. Und das
[1:22:41] ist die Vermessenheit des Sünders, der in Sünde lebt. Er glaubt, am Ende wird Gott doch alles gut
[1:22:45] machen. Ich werde trotzdem gerettet werden. Ganz genau. Ganz genau. Leider, leider, leider.

[1:22:58] Jetzt ist unsere Zeit aus. Ich habe noch so viele tolle Sachen, die ich mit euch teilen möchte.
[1:23:02] Die werden wir dann leider nächste Woche machen müssen. Ich hoffe, ihr seid nächste Woche dabei.
[1:23:06] Entweder hier oder live. Wir haben noch ganz tolle Sachen über das Thema Golgatha und die große,
[1:23:12] spannende Frage, warum kam es zur Revolution? Ihr werdet etwas lernen, was ihr im Geschichtsunterricht
[1:23:16] noch niemals gelernt habt, aber ihr werdet den eigentlichen Grund finden, warum es zu der
[1:23:20] Französischen Revolution kam. Nicht nur wegen den sozialen Missständen oder wegen politischen
[1:23:23] Unruhen, sondern ihr werdet den eigentlichen geistlichen Grund finden, warum es zur Französischen
[1:23:27] Revolution kam. Das hat zu tun mit Golgatha. Wenn ihr das wissen wollt, seid ihr nächste Woche
[1:23:31] unbedingt dabei. Auf www.joelmedia.tv.de zum zweiten Teil zu Vers 8. Leider haben wir dann
[1:23:37] keine Feldschule mehr, aber wir werden trotzdem hier weiter studieren und ich hoffe, dass ihr
[1:23:42] etwas lernen konntet. Und hier wollen wir eine Entscheidung fällen. Wir wollen uns entscheiden,
[1:23:47] von Sodom und Ägypten zu lernen, die Sünde und die Rebellion gegen Gott so schnell wie möglich
[1:23:57] aufzugeben. Gott ist langmütig, nicht wahr? Aber wir sehen sowohl an Sodom als auch an Ägypten,
[1:24:03] es ist kein Punkt darin, mit der Langmut Gottes zu spielen. Ganz genau, ich werde für euch kämpfen,
[1:24:10] ihr sollt still sein, aber wir müssen ihn kämpfen lassen, nicht wahr? Es ist nicht so,
[1:24:15] dass Gott uns retten könnte, wenn wir noch weiter in unserer Sünde sind, aber je weiter wir in der
[1:24:18] Sünde verharren, desto unwahrscheinlicher ist es für uns, dass wir jemals ihn noch fragen werden.
[1:24:21] Das ist der Punkt. Deswegen sage ich, hör auf sofort, denn Sünde verändert dein Denken und
[1:24:26] du weißt, dass es unwahrscheinlicher wird, dass du jemals Gott noch um Erlaubnis bitten wirst,
[1:24:29] dich zu retten. Deswegen, egal wenn es irgendetwas gibt in meinem Leben, in deinem Leben heute Abend
[1:24:35] oder in deinem Leben, lass uns das heute sofort brechen. Und was ist die einzige Kraft, die es
[1:24:41] brechen kann? Das Kreuz Gottes, das Kreuz Jesu, das Blut, die Kraft im Blut, so wie er das Volk mit
[1:24:49] dem Blut des Lammes aus Ägypten herausgeführt hat, kann er auch uns aus der Sünde herausführen,
[1:24:53] so wie er mit zwei Engeln, mit den zwei Zeugen Gott aus Sodom förmlich herausgeholt hat,
[1:25:01] so kann er auch uns herausholen, wenn wir uns ziehen lassen von den beiden Zeugen und von dem
[1:25:05] Blut des Lammes. Ist das dein Wunsch heute auch? Lass uns noch gemeinsam aufstehen für ein Gebet.
[1:25:09] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns erlöst hast und dass du
[1:25:18] für uns gestorben bist. Und wir haben heute gesehen an der Geschichte von Sodom und Ägypten,
[1:25:21] die Typen waren auch auf die Französische Revolution hin. Wie gefährlich es ist,
[1:25:26] der Sünde Raum zu geben und die Sünde zu tolerieren und die Sünde im Leben zu kultivieren.
[1:25:30] Das führt zu Exzessen, die wir uns bei normalem Menschenverstand nicht vorstellen können. Und
[1:25:35] wir sehen, was für eine furchtbare Fratze die Sünde hat. Am meisten sehen wir sie in Golgatha,
[1:25:39] und nächste Woche werden wir noch mehr darüber studieren. Aber Herr Jesus, ich möchte nicht
[1:25:42] bitten, was immer in unserem Leben vielleicht nicht mit dir in Übereinstimmung ist. Ich möchte
[1:25:47] es für mich persönlich bitten und für jeden Einzelnen, der hier zuschaut und hier ist. Ich
[1:25:52] möchte nicht bitten, dass du diese Sünde nimmst, uns reinigst, uns ein neues Herz schenkst. Du
[1:25:56] hast gesagt, wenn die Sünde blutrot ist oder wie Scharlach, soll sie weiß werden wie Schnee.
[1:26:00] Denn wenn wir unsere Sünden bekennen, bist du treu und gerecht, dass du unsere Sünden vergibst und
[1:26:06] uns reinigst von aller Ungerechtigkeit. Ich bitte dich für jeden Einzelnen, der diese Entscheidung
[1:26:09] gefällt hat, dass du ihm die Gewissheit schenkst, dass dein Heiliger Geist nicht von ihm gewichen ist,
[1:26:13] sondern dass dein Heiliger Geist ihm ein neues und starkes Herz schenken möchte.
[1:26:16] Hab Dank dafür von ganzem Herzen, Herr Jesus. Amen.
[1:26:19] Dann wünsche ich euch noch einen guten Nachhauseweg und euch viel Freude beim weiteren Studium.
[1:26:25] Schaut euch die Kanzel Zaddi Auer an und wartet auf die Kanzel Zaddi Auer extra.
[1:26:29] In wenigen Tagen wird sie hochgeladen werden. Das wird eine große Überraschung und ihr
[1:26:33] werdet euch darüber freuen und wir wünschen euch Gottes Segen beim Studium seines Wortes. Amen.


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