In diesem Teil des Offenbarungsseminars wird Offenbarung 13, Vers 12 im Detail betrachtet. Es wird die Bedeutung der „Erde“ in diesem Vers untersucht und geklärt, ob sie sich auf den nordamerikanischen Kontinent oder den gesamten Planeten bezieht. Weiterhin wird das biblische Konzept der Autorität beleuchtet, sowohl das göttliche Autoritätsprinzip Jesu als auch das satanische Prinzip der Machtausübung. Abschließend wird die Parallele zwischen den Handlungen des heidnischen Roms, des Papsttums und der USA in Bezug auf die Anbetung und die Einführung von Gesetzen gezogen, was auf ein zukünftiges religiöses Gesetz, wahrscheinlich ein Sonntagsgesetz, hindeutet.
18.03.2014 – Offenbarung 13:12 Teil 2
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für VersWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] Zu unserem Offenbarungsseminar und wir wollen heute den Abschluss von Offenbarung 13, Vers 12 machen. Wir hatten ja eine Hausaufgabe. Ich bin gespannt, ob wir die Hausaufgabe auch alle gut gemacht haben. Wenn wir uns das gemeinsam anschauen. Bevor wir das tun, möchten wir gemeinsam niederknien, wo es möglich ist, zu einem Anfangsgebet und dann ins Thema hineintauchen.
[0:30] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir heute zu dir kommen können, in deinem Wort lesen dürfen, etwas verstehen dürfen aus der Offenbarung. Wir möchten dich bitten, dass es wirklich die Offenbarung Jesu Christi für uns sein wird. Dass wir nicht nur Fakten und Informationen bekommen, sondern etwas lernen von deinem Charakter, von deinem Wesen, von deiner Liebe, von der Ordnung, die in deinem Himmel herrscht. Wir möchten dich bitten, dass wir dadurch gestärkt werden, auferbaut werden, getröstet werden und dir näher kommen. Und wir danken dir, dass das möglich ist, durch das Wirken deines Heiligen Geistes, den du uns verheißen hast und auf den wir uns jetzt berufen. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.
[1:11] Offenbarung 13, Vers 12. Wir wollen jetzt nicht so viel wiederholen von dem, was wir letztes Mal gemacht haben. Wer da nicht da gewesen ist, der sei auf die Aufnahme verwiesen, die schon auf joelmedia.tv.de nachzuschauen ist. Wir lesen noch mal den ganzen Vers, um dann die noch fehlenden Details vertiefen zu können. Offenbarung 13, Vers 12. Und es, das zweite Tier, welches noch einmal welche Macht darstellt? Die USA, übt alle Vollmacht des ersten Tieres. Welches Macht wird damit beschrieben? Papsttum. Aus vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr Wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Also auf deutsch runtergebrochen bedeutet das, hier wird gesagt, zu irgendeinem Zeitpunkt wird die USA genau dieselbe Autorität ausüben, die auch das Papsttum ausgeübt hat. Und zwar während das Papsttum dann wieder in seiner tödlichen Wunde geheilt worden ist. Wieder zu seiner Vormachtstellung gekommen ist. Und es wird, die USA werden etwas verursachen, sodass etwas mit Anbetung geschieht. Das wollen wir heute im Detail uns noch anschauen.
[2:29] Weiß jemand noch, was unsere Hausaufgabe gewesen ist? Die Erde. Wir hatten ja nur, um das Problem noch mal zu skizzieren, in Vers 11 kommt schon mal die Erde vor. Da kommt nämlich das Tier aus der Erde hervor. Und dort sind wir alle uns einig, ist das ein Gegensatz zu den Tieren aus dem Meer. Das Meer steht für Völker, Nationen, Stämmen und Sprachen. Und das Meer ist demzufolge eine Gegend ohne viel Wasser. Eine unbevölkerte, unzivilisierte oder relativ spärlich besiedelte Gegend, der amerikanische Kontinent. Und die Frage war, wenn wir zu Vers 12 gehen und es heißt, und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus, vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr Wohnen dazu, dass das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde gehalten wurde, bezieht sich jetzt dieses Wort Erde, bezieht es sich auf den amerikanischen Kontinenten, wie in Vers 11, oder bezieht es sich auf den Planeten Erde? Was habt ihr herausgefunden?
[3:42] Okay. Ja, das stimmt. Alle, die auf Erden sind, werden ihn anbeten. Aber könnte man jetzt, wenn man ganz trickt ist, könnte man sagen, vielleicht bezieht sich das Wort Erde ja auch darauf. Alle, die auf Erden sind. Also, ich kann den Gedanken schon verstehen. Also, haben wir noch eine andere Meinung?
[4:21] Das war schon mal eine Meinung, dass es schon die ganze Erde, den Planeten meint, weil es ja später heißt, die ganze Erde wird es anbeten. Hat jemand noch eine Idee? Da steht ein Text vom 2. Thessalonicher, 2 Vers 9. Wir können mal lesen, das ist interessant. Ja, schauen wir mal nach. 2. Thessalonicher, da geht es ja auch um, zumindest geht es um den Mann der Sünde, das ist der Papst Thum, nicht wahr? Also, es ist damit verwandt, zumindest inhaltlich. Schauen wir mal, 2. Thessalonicher, 2 Vers 9. Und da haben wir ihn, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt, unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder. Das ist ein sehr guter Vers, der vor allem dann auch schon auf Vers 13 sich bezieht. Ja, wenn das Tier alle Wunder tun, also sogar Feuer vom Himmel fallen ist, nicht wahr? Also, den Vers sollten wir uns auch gut merken, wenn wir dann nächste Woche über Vers 13 sprechen, da wird davon noch mehr die Rede sein, ganz genau.
[5:30] Gibt es noch eine Idee? Noch einen Gedanken? Dann sollen wir es mal auflösen. Okay, machen wir erst mal eine Abstimmung. Wer von uns sagt, es meint genau dasselbe wie ein Vers 11, es meint quasi den nordamerikanischen Kontinenten? Wer ist der Meinung? Okay, und wer ist der Meinung, es meint tatsächlich den ganzen Planeten Erde? Okay, und wer ist sich unschlüssig? Okay, gut, dann lasst uns mal ein paar Parallelstellen anschauen. Fangen wir mal an in Offenbarung 3, Vers 10.
[6:17] Bleibt noch in Offenbarung 13 ganz kurz und beobachtet nur eine Sache. Schaut mal in Vers 12, Offenbarung 13, Vers 12. Es übt alle Vollmacht des ersten Tigers aus vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr Wohnen dazu. Mir ist wichtig diese Formulierung, die Erde und die auf ihr Wohnen. Habt ihr das alle? Das ist eine Formulierung, die immer wieder vorkommt in der Offenbarung. Wir wollen uns ja mal die Stellen anschauen, wo diese Formulierung noch vorkommt. Die Erde und die auf ihr Wohnen.
[6:56] Der erste Beispiel ist Offenbarung 3, Vers 10. Offenbarung 3, Vers 10. Schauen wir mal an. Offenbarung 3, Vers 10, das ist welche Gemeinde? Das ist fast Laodicea, noch nicht ganz. Philadelphia, 6. Gemeinde, Vers 10. Das heißt, weil du das Wort vom standhaften Aussagen auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, damit die versucht werden, die auf der Erde wohnen. Hier habt ihr eine ähnliche Formulierung, die auf der Erde wohnen. Meint hier was, nach dem Vers? Der ganze Erdkreis, nicht wahr? Das ist parallel mit der ganze Erdkreis und das ist nicht nur ein Kontinent, das ist der ganze Erdkreis. Okay, also erster Hinweis. Zweiter Hinweis, Offenbarung 6, Vers 10.
[7:59] Da haben wir nur das Wort Erde. Offenbarung 6, Vers 10 und heißt es, und hast uns zu König und Priestern gemacht für unseren Gott und wir werden herrschen auf Erden. Und auch dort ist offensichtlich nicht der Kontinent Nordamerika gemeint, sondern der, der als ganz ist, nicht wahr? Aber eine der interessantesten Stellen ist Offenbarung 8, Vers 10. Ah, natürlich, ich habe 5, Vers 10 gelesen. 5, Vers 10, natürlich. Nee, 6, Vers 10 ist richtig. 5, Vers 10 hat auch Erde, aber ich habe mich schon gewundert, als ich das aufgeschrieben habe. 6, Vers 10 wäre richtig gewesen. Danke für den Hinweis. 6, Vers 10. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen, wie lange woher du heiliger und wahrhaftiger richtest du nicht, natürlich, das erfährst. Und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen. Auch das ist wieder allgemein, nicht wahr? Das sind die Märtyrer, die gestorben sind. Und auf welchem Kontinent sind wohl die meisten Märtyrer gestorben? Auf Amerika? Woanders, jedenfalls nicht Amerika, ja? Könnte sich noch ändern in der Zukunft, aber bis zu dem Zeitpunkt hier ist es auf jeden Fall nicht der Kontinent Amerika, sondern wenn das heißt, die auf der Erde wohnen, ist damit die Erde als ganzes gemeint.
[9:28] Schaut mal, Offenbarung 8, Vers 13, gleicher Gedanke. Offenbarung 8, Vers 13, das war 6, Vers 10. Offenbarung 8, Vers 13. Worum geht es in Offenbarung 8? Die sieben Posaunen. Vielleicht kann sich der eine oder andere noch erinnern an die sieben Posaunen, als wir sie studiert haben. Wann war denn das? Das muss 2011 gewesen sein. Anfang 2011. Lange her. Vers 13. Und ich sah und hörte ein Engel, der in der Mitte des Himmels flog und mit lauter Stimme rief, wehe, wehe, wehe denen, die auf der Erde wohnen, wegen der übrigen Posaunenschlüsse, der drei Engel, die noch in die Posaune stoßen sollen. Fünfte Posaune, sechste Posaune, siebte Posaune. Wehe denen, die auf der Erde wohnen. Das heißt, die fünfte, sechste und siebte Posaune beziehen sich auf die Menschen, die auf der Erde wohnen. Logisch?
[10:24] Weiß jemand noch aus dem Kopf, zufällig oder aus eigenem Studium, wovon zumindest die fünfte und die sechste Posaune handeln? Das war der Name. Fünfte und sechste Posaune. Fünfte waren die Sarazen und die sechste dann das Osmanische Reich, das am 11. August 1840 zusammengebrochen ist. Und das Ganze hatte nichts mit dem amerikanischen Kontinenten zu tun. Das heißt, die auf der Erde wohnen, meint wirklich nicht den amerikanischen Kontinenten.
[10:56] Noch ein Beispiel, Offenbarung 11, Vers 10. Offenbarung 11, Vers 10. Ihr merkt diese Formulierung, die auf der Erde wohnen, ist eine häufige Formulierung in der Bibel, in der Offenbarung. Offenbarung 11, Vers 10. Und die auf der Erde wohnen, werden sich über sie freuen und frohlocken und werden einander Geschenke schicken. Denn diese zwei Propheten, auch die beiden Zeugen genannt, weil diese zwei Propheten diejenigen gequält hatten, die auf der Erde wohnen. Wer ist nochmal die beiden Zeugen? Heiles und Neues Testament. Und von welcher Geschichte spricht Offenbarung 11 hier? Könnt ihr euch noch erinnern? Was ist die große Geschichte? Französische Revolution. Hat auch nichts mit dem amerikanischen Kontinenten zu tun, sondern ist sie im allgemeinen globalen Sinne gemeint.
[11:46] Noch ein Vers, letzter Vers, das reicht uns dann. Offenbarung 12. Vers 12. Und das ist dann, glaube ich, super deutlich. Offenbarung 12, Vers 12. Dort heißt es, darum seid fröhlich, ihr Himmel, und dir darin wohnt, wer denen, die auf der Erde wohnen und auf dem Meer. Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und er hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hatte. Meint es hier Nordamerika oder meint es die Welt? Ohne Frage. Das heißt, wenn wir zu Offenbarung 13 kommen und es heißt, dass er die Erde und die auf ihr Wohnen verführt, dann ist es eine feststehende Formulierung, die bisher in jedem anderen Fall in Offenbarung immer global gemeint war und nicht Nordamerika. Logisch?
[12:42] Und in diesem Sinne können wir davon ausgehen, dass hier tatsächlich eine globale, weltweite Einflussnahme der USA gemeint ist. Also in Vers 11 steht die Erde für den nordamerikanischen Kontinenten, in Vers 12 steht sie für den Planeten Erde. Das kommt in der Bibel immer wieder vor, dass bestimmte Symbole mehrere Bedeutung haben. Kennt ihr noch andere Symbole, dass mehrere Bedeutung hat? Der Löwe steht für Jesus und für Satan und für Babylon und für Assyrien und für Juda, den Stamm Juda. Mindestens fünf Bedeutungen. Das sind jetzt die, die mir so aus dem Kopf einfallen. Habt ihr noch ein Symbol, das mehrere Bedeutung hat? Feuer, heiliger Geist steht auch für... Okay, da gibt es falsches Feuer. Dann steht Feuer für die Liebe, Hoholied 8 Vers 6. Oder ihr nehmt Gold. Gold steht für Babylon, aber Gold steht auch für den wahren Glauben. Also Symbole können unterschiedliche Bedeutung haben. Dass der Kontext macht, ist schon wichtig. Das wird manchmal gemacht, dass man irgendwie so eine... Da gibt es manchmal so Zusammenstellungen, da steht dann, Gold steht für Babylon und Wasser steht für Völker. Und dann tut man das in jeden Vers hinein tun. Das hilft manchmal, aber es ist auch nicht immer ganz korrekt. Man muss schon den Kontext auch beachten und das etwas eingehender studieren.
[14:10] Also können wir jetzt sagen, definitiv aus der Bibel, die USA werden eine weltweite globale Einflussnahme vornehmen. Und das hat zu tun mit dieser Vollmacht. Könnt ihr euch noch erinnern, was diese Vollmacht eigentlich bedeutet? Wir haben letztes Mal darüber gesprochen. Es ging um Autorität. Und es ist die Autorität des ersten Tieres. Und woher hatte das erste Tier seine Autorität? Vom Drachen. Der Drache ist der Satan letztendlich. Wir hatten darüber gesprochen, wie sowohl im heidnischen Rom, als auch im päpstlichen Rom, als auch in den USA, jeweils aus einer Republik oder aus einer freien Gesellschaft, eine Art Diktatur wurde. Das Kaisertum in der Republik Rom, das Papsttum in der freien Christengemeinschaft und diese Republik, diese Demokratie USA steuert auch auf die Diktatur zu. Das ist Autoritätsdenken Satans, das Machtfülle auf sich vereinen möchte.
[15:03] Heute möchte ich ganz kurz mit euch noch sprechen über das Autoritätsdenken Jesu und dann noch mal zurückkommen auf diesen Vers, weil wir dann noch ein paar neue Aspekte entdecken können. Hat Jesus auch Autorität? Welcher Text würde euch sofort einfallen über die Autorität Jesu? Kennt ihr Texte, wo Jesus von seiner eigenen Autorität spricht? Ja, ganz genau. Schaut mal mit mir, Matthäus 28. Welcher Vers? Matthäus 28, welcher Vers sagt, mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel? 18, genau, Matthäus 28, Vers 18. Dort heißt es und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach, mir ist gegeben alle Macht oder Vollmacht, griechisch exousia, Autorität. Wir hatten gelernt, jemand der Autorität hat, der verfügt über Eigentum, der verfügt über das Recht zu bestimmen. Wenn wir wirklich verstehen, was Jesus dort sagt, mir ist gegeben alle Gewalt und dann sagt er im nächsten Vers, was sagt der im nächsten Vers? So geht nun hin. Das ist also nicht ein Freund, der dem Kumpel auf die Schultern klopft und sagt, hey, ich hätte einen Vorschlag für dich. Das ist der oberste General des Universums, der einen Befehl an seine Soldaten gibt. Das ist die Idee, so wie der römische Hauptmann sagt, ich bin auch ein Mann von Autorität und wenn ich einem Mann sage, geh, dann geht er und wenn ich sage, komm, dann kommt. Das ist nur so am Rande.
[16:38] Jesus hat Autorität. Was hat er denn für konkrete Autorität? Was beinhaltet er denn, diese Autorität, die ihm gegeben ist oder die er hat? Er kann Sünden vergeben. Kennt ihr eine Stelle, wo es heißt, dass er, wo er sagt, ich habe Macht oder Vollmacht, Sünden zu vergeben? Wo er das explizit sagt, also es klingt ja so richtig, dass wir es auch so annehmen würden, aber kann der Bibeltext das zeigen, dass er irgendwo sagt, ich habe die Autorität, die Vollmacht, Sünden zu vergeben? Ganz genau, ganz genau und er dann ihn erst geheilt hat, um damit zu zeigen, dass der Autorität hat, Sünden zu vergeben, das findet sich in Lukas 5, aber es kann Lukas 5 auch sein. Genau, ich merke mir immer nur eins. Lukas 5 haben wir es auch. Ich gucke nur, ob da auch der Satz mit der Autorität drin steht, weil in Lukas 9 steht er definitiv. Genau, ja, da bin ich, super. Lukas 5, Vers 24 oder Matthäus 9, Vers 2, ganz genau, damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben, sprach er zu dem Gelehmten, ich sage dir, steh auf, nimm deine Liegematte und geheilt. Also Jesus hat die Autorität, Jesus Autorität, Sünden zu vergeben.
[18:01] Okay, was hat er noch für Autorität? Genau, kennen wir da eine Geschichte, wollen wir nicht aufschlagen, aber kennen wir eine Geschichte, wo er das deutlich macht, dass die Engel ihm sofort gehorchen würden? Vor der Kreuzigung, genau, in Gethsemane, als Petrus meint, sein Schwert würde Jesus retten, da sagt Jesus, meinst du nicht, wenn ich nicht rufen würde. Die himmlische Armee, die wären in Nullkommanichts, Daniel hat nicht mehr seinen Lippen aufgehabt, da war der Engel unterwegs, die wären in Nullkommanichts da und würden diese Römer vernichten. Es hat einen Engel gebraucht, um eine ganze römische Armee bei der Auferstehung aus der Gefecht zu setzen. Er hat Autorität Leben zu geben. Schaut mal in Johannes 17, Johannes 17 Vers 2, das ist
[19:09] Johannes 17 Vers 2, gleich wie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, damit er allen ewiges Leben gebe, die du ihm gegeben hast. Es heißt hier, Jesus hat die Vollmacht, die Autorität, ewiges Leben zu geben. Was ist nochmal Autorität? Könnt ihr euch erinnern? Was ist Autorität? Macht, ja, aber was für Macht? Also was für bestimmte Macht? Rechtmäßige Macht, können wir uns erinnern? Wenn mir etwas tatsächlich gehört und ich kann darüber bestimmen. Warum hat Jesus die Vollmacht, ewiges Leben zu geben? Denkt mal darüber nach. Weil er selbst ewiges Leben ist und hat. Er hat ewiges Leben nicht geborgt bekommen, dann hätte er nicht die Vollmacht darüber, sondern in ihm selbst ist ewiges Leben. Deswegen hat er die Autorität, auch anderen ewiges Leben zu geben. Nur wenn das Geld mir selbst gehört, habe ich die Autorität, damit zu tun und zu lassen, was ich möchte. Das bedeutet, das ist eigentlich eine der stärksten Weise, dass Jesus wirklich Gott ist. Denn wenn er nicht wirklich Gott wäre, wenn er nur ein geschaffenes Wesen wäre oder nur von Gott gezeugt worden wäre, dann hätte er nicht ewiges Leben in sich selbst, er hätte es nur quasi von Gott bekommen. Und er könnte es höchstens weitergeben, verleihen, aber er hätte keine Autorität, es zu geben. Deswegen können wir kein ewiges Leben geben, obwohl wir welches bekommen. Wir können es bekommen, wir bekommen es geschenkt, aber wir haben nicht die Autorität darüber, weil es nicht unser Ureigenstes ist.
[20:58] Aber was wäre, wenn der Mensch unsterblich wäre? Wenn er eine ewige Seele hätte, dann hätte er auch rechtmäßig das Recht, ewiges Leben zu geben. Denn was er hat, das könnte er geben. Das heißt, diese Lehre von der Unsterblichkeit der Seele, durch die Hintertür, gaukelt dir vor, dass du eine bestimmte Autorität hast, die du gar nicht hast. Und deswegen gibt es Menschen, die für sich in Anspruch nehmen, Sünden zu vergeben und ewiges Leben zu garantieren, weil sie nämlich glauben, dass in ihnen selbst ewiges Leben ist, das sowieso ist, was sie nicht erst bekommen haben. Aber nur Jesus kann Sünden vergeben, weil nur Jesus gerecht ist. Nur er ist am Kreuz gestorben. Und deswegen, weil er diese Werke getan hat, kann er sie weitergeben. Nur weil er Gnade selbst ist, kann er sie weitergeben. Ganz genau. Es hängt ganz eng zusammen.
[21:53] Schauen wir noch eine Autorität von Jesus an. Lukas 4, Vers 32. Lukas 4, Vers 32. Da heißt es Lukas 4, Vers 32. Denn sie waren betroffen über seine Lehre, denn er was? Er redete mit Vollmacht. Warum hat er denn mit Vollmacht geredet? Helf mir mal. Genau, weil er ist das Wort. Es ist in ihm. Keiner hat die Vollmacht wie Jesus beim Reden, weil wir haben das Wort nur bekommen. Aber er ist das Wort. Und deswegen redet er mit Vollmacht, mit Autorität. Er gibt das weiter, was er ohnehin in ihm selbst ist. Das Wort Gottes.
[22:51] Und ja, Jesus delegiert auch Autorität. Richtig? Hat Jesus auch Autorität delegiert? Kennt ihr Beispiele, wo Jesus Autorität auf andere übertragen hat? Ja, Petrus zum Beispiel. Nicht nur Petrus, auch letztendlich die ganzen Jünger. Die Jünger bekommen von Jesus, werden mit Autorität ausgestattet, um das Evangelium zu predigen. Das heißt, wir haben die Idee, Jesus hat Autorität, weil sie in ihm ist und dann delegiert er Autorität zu seinen Jüngern. Haben jetzt die Jünger denselben Grad an Autorität wie Jesus? Nein. Er hat es aus sich selbst heraus, sie haben es delegiert, bekommen, überreicht, verantwortet. Sie können es allerdings nur ausüben in Verbindung mit ihm.
[23:57] Jetzt denkt mal gut drüber nach. Denn das ist das Wesen des göttlichen Autoritätsprinzips. Lass uns mal von Anfang an das genau anschauen. Am Beispiel von Adam. Wir haben letztes Mal schon darüber gesprochen. Wer war der König auf Erden? Oder wer ist der König der Erde, der oberste Herrscher der Welt? Gott. Haben wir letztes Mal ganz deutlich gesagt, oder? Warum ist Gott der Herrscher der Welt? Er hat sie geschafft, er hat sie gemacht. Kein anderer. Weder Adam, noch Eva, noch sonst jemand hat irgendwas an dieser Erde gemacht. Er hat sie gemacht, sie war vollkommen. Alles daran hat er gemacht. Trotzdem delegiert er bestimmte Aufgaben an Adam. Zum Beispiel delegiert er die Aufgabe, die Tiere zu benennen an Adam. Oder den Garten zu bebauen. Oder was soll man? Er delegiert Autorität an Adam und sagt ihm auch zum Beispiel, du sollst über die Tiere herrschen. Das heißt, auch Adam hat eine gewisse Form von Autorität und Verantwortung. Aber die kann er nur in Verbindung mit dem ausüben, der volle Autorität hat.
[25:07] Dieses Verhältnis jetzt zwischen Gott und Adam hat sowohl so eine Komponente, als auch so eine Komponente. In Gottes Autoritätssystem, wenn es Autorität gibt, gibt es Hierarchie. Und wenn es Hierarchie gibt, gibt es eine Verbindung von oben nach unten, eine von unten nach oben. Jetzt die Frage, die wir stellen wollen, ist, was ist das Prinzip, das von oben nach unten fließt? Und dann was ist das Prinzip, was von unten nach oben fließt? Liebe. Denn Gott ist die Liebe. Aber was für eine Liebe? Die göttliche Liebe, die Agape Liebe, die bereit ist zu dienen. Was sagt Jesus? Wer der Erste sein will, der sei euer Diener. Das göttliche Prinzip ist, dass da oben steht der Diener. Deswegen kam Jesus auf die Erde und diente den Menschen. Er hat, als die Jünger sich gestritten haben, schau, das ist die interessante Lektion, als die Jünger sich gestritten haben, wer ist der oberste von uns? Wer wird den höchsten Posten einnehmen? Dann gibt ihn Jesus, das war kurz vor der Kreuzigung, nicht wahr? Gibt ihn Jesus eine Lektion und liebt sie bis ans Ende, sagt Johannes. 13, was macht er, als er sie bis ans Ende geliebt hat? Johannes 13, er wäscht ihnen die Füße, er wird ihr Diener. Der oberste ist der Diener. Die Liebe fließt von oben nach unten.
[26:40] Was fließt jetzt als Gegenreaktion von Liebe? Anbetung. Gehorsam. Was ist jetzt anderes als Liebe? Aus Liebe. Liebesgehorsam, sozusagen. Das eine ist eine Liebe, die den ersten Schritt macht, das andere ist, man könnte sagen, das wäre eine reaktive Liebe, eine, die darauf reagiert. Das ist sozusagen, die den ersten Schritt macht, die dient und dann die Liebe, die zurückliebt quasi. Gott dient und als Folge dessen sind die Menschen im Gehorsam. Oder so war es geplant. So ist es im Himmel. Gott ist der Diener letztendlich das ganze Universum, dafür ist das ganze Universum im Gehorsam. Und so sollte es auch in menschlichen Beziehungen sein. Je nach Autorität. Das heißt, wann immer, zum Beispiel, jetzt in der Gemeinde, Beispiel Gemeindeleiter. Der Gemeindeleiter soll der Hirte, der Unterhirte der Gemeinde sein. Er soll der Diener sein. Dafür sagt die Bibel auch, gehorcht euren Führern. Wenn dieses beides miteinander funktioniert, was passiert dann? Es verbindet sich.
[28:03] Jetzt, es gibt aber ein anderes Autoritätsprinzip und das ist das satanische Autoritätsprinzip. Ein höheren und ein unteren, ein tieferen wiederum. Bei Satan, da gibt es auch Autorität. Was fließt von oben nach unten in Satans Autorität? Macht, Druck. Wir alle haben das schon erlebt. Satans Prinzip ist, der Obere übt Macht aus, verbietet, drückt. Was ist die Gegenreaktion? Können wir in 6000 Jahren Geschichte immer wieder sehen? Kein Gehorsam. Warum? Kein echter Gehorsam, kein echter biblischer Gehorsam. Warum? Weil Satan durch die Sünde, indem er das wollte, das erzeugt das, das erzeugt das. Jetzt, Satan hat sich entschieden, das haben zu wollen und dadurch hat er gleichzeitig das Gesetz Gottes gebrochen. Und wenn ich das Gesetz Gottes breche, gibt es kein Gehorsam mehr. Das Problem ist, dass damit auch er selbst kein Gehorsam mehr richtig einfordern kann. Was also bedeutet, dass das gesamte Prinzip nicht auf Einigung basiert, sondern auf Trennung. Das trennt sich voneinander.
[29:29] Deswegen sagt die Bibel, schaut mal in Matthäus 12. Matthäus 12 Vers 25. Matthäus 12 Vers 25. Jesus sagt, da aber Jesus ihre Gedanken kannte, sprach er zu ihnen, jedes Reich, das mit sich selbst was ist, uneins ist, wird verwüstet und keine Stadt, kein Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann bestehen. Deswegen kann Satans Reich gar nicht bestehen, weil das Prinzip der Autorität, auf dem es gegründet ist, nicht funktioniert. Es funktioniert nicht. Es bricht auseinander. Deswegen sind die Dämonen auch untereinander zerschritten.
[30:12] Jetzt, wir müssen gleich zum Schluss kommen. Ich möchte euch noch ein, zwei wichtige Gedanken sagen. Als Adam verführt wurde, da ist quasi dieses Autoritätsprinzip in dieses hineingedrungen. Also wenn man das aufmalen würde, wir haben Gott, wir haben Adam. Das war das ursprüngliche Plan. Ich war die Liebe und der Gehorsam. Und jetzt bricht das Ganze und Satan stellt sich dazwischen und tut jetzt diese Autorität, diese Ebene einbauen. Das heißt, Satan nimmt sich die Autorität, die dem Adam gehört, was allerdings nur eine Vizeautorität ist. Das heißt, er hat schon einiges erreicht gehabt, aber nicht alles erreicht. Ihm gehörte doch immer nicht die Erde. Er musste es irgendwie schaffen, diese Autorität zu bekommen. Wisst ihr, wo er das versucht hat? Es gibt eine Stelle in der Bibel, wo er das definitiv versucht hat. Wo er das versucht? In der Wüste. Und zwar in welcher Versuchung? In der dritten Versuchung. Als der vor ihm stand, um diese Autorität zurückzuobern, sagt Satan, pass auf, du kannst es nicht haben. Wir tauschen nur die Rollen. Du kriegst die Autorität von Adam. Ja, du kriegst sie. Dafür nehme ich deine Autorität. Fall nie davon. Jesus hat das natürlich nicht gemacht.
[32:00] Warum ist Jesus gekommen? Jesus wusste, dass obwohl Adam Gefangener der Sünde ist, hat Gott den Menschen mit einer Sache ausgestattet, die der letzte Hoffnungsanker war. Das ist der freie Wille. Selbst wenn man unter diesem Autoritätsprinzip ist, hat man immer noch freien Willen. Um also den Menschen wieder aus dieser Druckautorität herauszuholen, musste Jesus sein Autoritätsprinzip so deutlich machen, dass ein Mensch wählen kann, ich möchte lieber zu dem Reich gehören. Bitte vergibt mir jetzt den Vergleich. Aber so wie wenn die Krim sich entscheidet und sagt, ich möchte lieber zu Russland gehören. Also schlechter Vergleich. Diese Idee, man gehört eigentlich zu dem Land, man fühlt sich aber zum anderen Land zugehörig und dann hat man die Wahl und man entscheidet, ich möchte mehr zu dem Land gehören. Jesus muss also eine Möglichkeit schaffen, dass ein Mensch sieht, dieses Autoritätsprinzip ist besser. Ich unterstelle mich dem Autoritätsprinzip und nicht dem. Ich unterstelle mich nicht mehr diesem, sondern diesem hier. Und wo hat Jesus das gemacht? Wo hat er diese Liebe, die den Menschen wieder zu sich zieht? Am Kreuz. Und was stand auf dem Kreuz? König der Juden.
[33:18] Was also heißt oberste Autorität? Am Kreuz entscheidet sich ein Mensch für die oberste Autorität, Jesus. Denn er ist wirklich der König der Juden. Denn Paulus sagt, ein Jude ist was? Ein Jude ist nicht der Jude, der äußerlich beschnitten ist, sondern innerlich am Herzen. Das ist er wirklich, das ist er wirklich der König. Er war wirklich der König. Er beschreibt sein Autoritätsprinzip am Kreuz. Es gibt niemals in der ganzen Geschichte eine bessere Demonstration der Autorität Gottes als am Kreuz von Golgatha. Darauf basiert die Autorität Gottes. Und aufgrund dieser Liebe sagen dann Menschen und Engel im Himmel, wir sind hier freiwillig gehorsam. Und das bringt sie zusammen. Und das ist der Schlüssel zu einer, das nennt die Bibel den Bund.
[34:18] Nun, wir müssen zum Ende kommen. Aber das ist ein sehr, sehr interessantes Thema. Da könnt ihr weit darüber nachdenken. Übrigens, nur mal so ein Klammer auf. Es gibt ja auch Autoritätsprinzipien im zwischenmenschlichen Bereich. Kennt ihr ein wichtiges Autoritätsprinzip im zwischenmenschlichen Bereich? Eltern, Kinder, ja. Genau das Gleiche. Die Eltern sollten den Kindern dienen. Sie lieben sich aufopfern für ihre Kinder. Und als Gegenreaktion sollen die Kinder gehorsam sein. Was ist aber, wenn die Eltern Druck ausüben? Dann hast du die Gegenreaktion und gehorsam und zerrüttete Familien.
[34:53] Anderes Prinzip, andere Anwendung ist Ehe. Mann und Frau. Wer ist denn A und wer ist B? Die Bibel ist ganz deutlich. Der Mann ist das Haupt der Familie. Und was braucht die Frau? Die Frau braucht Liebe. Und was braucht der Mann? Respekt, Achtung, Gehorsam. Das ist genau das Prinzip. Es ist ein göttliches Prinzip. Und wenn wir dieses Prinzip anwenden, dann gibt es Einheit.
[35:31] Nun, bevor wir jetzt mal wirklich zum... Die Liebe kommt einfach von Gott. Und wenn man sich das bewusst ist, dass er meine Liebeskrankstelle ist, dann ist man immer mit Liebe erfüllt und man ist immer bereit, egal wie der andere gelaunt ist, diese Liebe weiterzugeben, statt sich von der Laune beeinflussen zu lassen. Ja, absolut.
[35:59] Das heißt schlussendlich, was lernen wir von Offenbarung 13? Was ist passiert in Offenbarung 13? Hat die USA, hat die Christenheit von Gott Autorität bekommen? Offenbarung 13, erstes Tier, zweites Tier. Ja oder nein? Sie haben Autorität bekommen, aber sie haben die Autorität missbraucht. Offenbarung 13, erstes Tier, die Christenheit missbraucht die Autorität, wird zum Papsttum. Offenbarung 13, zweites Tier, die USA, ich glaube keine andere Nation ist so von Gott gesegnet worden wie die USA. Und sie missbrauchen diese Autorität für dieses Machtprinzip. Und wisst ihr, was Bibel sagt? Am Ende werden die Menschen, die von ihnen unterjocht werden, sich gegen sie stellen. Offenbarung 17 spricht davon, dass am Ende sich gegenseitig vernichten werden. Daniel 2 sagt, sie werden nicht aneinander haften. Es kann nicht zusammenbleiben. Es bricht auseinander, weil ein falsches Autoritätsprinzip dahintersteckt.
[37:10] Das heißt, diese Frage mit Mann, Frau und nicht wahr, Geschlechter und so weiter, ist eigentlich eine ganz tiefe Evangeliumssache. Dahinter stecken grundlegende Prinzipien und wenn wir das nur oberflächlich behandeln und irgendwie das auf den Kopf stellen, weil wir nicht wissen, was dahintersteckt, dann laufen wir in die Gefahr, in eine ähnliche Rebellion zu laufen, wie auch damals der Satan. Für alle, die zuschauen, das ist auch eine ganz interessante Beobachtung für die Frage der Frauenordination. Naja, wie auch immer.
[37:42] Letzter Punkt. Das ist wirklich der letzte Punkt. Was war Offenbarung 13 Vers 12? Schaut mal mit ihr. Offenbarung 13 Vers 12. Es gibt alle Vollmacht des ersten Tieres aus vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr Wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten. Wir hatten gesagt, der Drache, das erste Tier, das Papsttum und das zweite Tier üben alle unrechtmäßige Autorität aus. Was war die unrechtmäßige Autorität, die der Drache ausgübt hat in Bezug auf Anbetung? Also das römische Reich, das heidnische Rom, Offenbarung 12. Was war die unrechtmäßige Autorität, die das römische Reich herausgenommen hat in Bezug auf Anbetung? Die römischen Kaiser haben irgendwann den Sonntag zum Ruhetag der Christen gemacht. Per Gesetz. Das waren die Heiden als erstes.
[39:00] Was hat das erste Tier als Zeichen seiner Autorität für einen Missbrauch gestartet? Sie haben den Sonntag per Gesetz zum Anbetungstag gemacht. Was wird das zweite Tier als Zeichen seiner Autorität machen? Es wird den Sonntag per Gesetz zum Zeichen seiner Autorität machen und damit Gottes Gebot übertreten. Und damit brauchen wir eigentlich gar nicht weiterlesen. Wir können hier schon aus diesen beiden Versen herausnehmen, dass es ein religiöses Anbetungsgesetz geben wird, das aufgrund der Parallele höchstwahrscheinlich ein Sonntagsgesetz ist. Später in Offenbarung 13 wird es noch deutlicher, aber schon Vers 12 reicht aus, um das zu zeigen.
[39:44] Was lernen wir heute? Wir müssen gute Prinzipien von Autorität haben. Also im eigenen Leben. Denn es nützt nichts vor einem Sonntagsgesetz zu warnen in der Zukunft und selbst in seinem Leben die Prinzipien zu leben, die hinter dem Sonntagsgesetz stehen. Denn nur wer im Kleinen treu ist, der ist auch im Großen treu. Daniel war in Daniel 1 treu, deswegen konnte er auch in Daniel 6 treu sein. Nur wenn wir in unserem persönlichen Leben wirklich nach den Prinzipien Gottes auch eine Autoritätsfrage gehen, dann werden wir später stehen können, wenn Himmel und Erde, also wenn der ganze Erde nicht mehr weiß, was oben und unten ist in Bezug auf Autorität und Gesetz Gottes. Wer von uns möchte sagen, ich möchte nach Gottes Autorität leben, ich möchte nach Jesu Autorität leben und ich möchte Jesus das lassen, was ihm gehört und nur die Autorität auch nutzen, die er mir gegeben hat. Soll ich das machen? Lass uns auf Beden sagen.
[40:33] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort studieren konnten. Es ist immer eine Freude, neue Dinge zu erkennen oder zu vertiefen oder darüber nachzudenken. Wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, diese Dinge praktisch in seinem Leben anzuwenden, dass wir uns bewusst machen, dass es wirklich Autorität gibt, aber dass es eine echte biblische Autorität gibt, die gar nichts mit Macht zu tun hat und gar nichts mit Machtmissbrauch, sondern einfach mit einer Verbindung und mit Liebe und Gehorsam aus Liebe. Und wir wollen uns hüten, in unserem eigenen Leben, in der Gemeinde, wo auch immer, diese falsche satanische Macht, diese falsche Autorität anzuwenden, denn sie bereitet die Welt vor auf diese letzte große Krise. Bitte sei du bei uns, hilf uns, dieses Thema gut zu verstehen und danach zu leben, zu deiner Ehre. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.
[41:46] Nächste Woche sehen wir uns wieder, dann mit Aufmachung 13, Vers 13, Feuer fällt vom Himmel, die Zeichen der Endzeit. Das wird spannend und als Hausaufgabe könnt ihr mal Vers 13 studieren und sehen, was ihr rausbekommt. Und dann können wir nächste Woche schon mal, haben wir ein bisschen was schon, was wir dann anfassen können. Und dann geht es natürlich auch weiter mit Millennium Fieber, 18.43 Teil 2, was passiert den Sommer über in Amerika und der Welt. Bis dann, Gottes Segen, kommt gut nach Hause und bis nächste Woche, Dienstag. Amen.
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